Einzelbild herunterladen
 

Wiesbadener Tagblatt

.. Z 'te 'v AM|I }A i K «Mihcn Erscheinungszeit werktäglich nachmittags

91. Jahrgang

Dienstag, S. Juni 194Z ,

Nr. 132

in Nordafrika.

Berliner Soortpaiastkundgebung wieder. Aus den

t

des ganzen Jahres 1942.

Eine heilige Verpflichtung zu noch gröberer Arbeitsleistung

-

Deklaration der Reichsregierung.

t

t

d

n n

a ii n n

Ein« Teilte

feine Zahlcnvhanlastereien. eie hat dem deutschen es mit günstigen Aussichten den Krieg sortsetzen

Jüdischer Grundbesitz in Bulgarien unter Staatsverwaltung.

Sofia, 7. Juni. Auf Grund des Gesetzes zunMSchutz der Nation har die Bodendirektion beim Landwirtschaftsministerium den jüdischen Grundbesitz im Hande in Verwaltung genommen.

Ii

Ukrainische Presse begrützt die

Rowno, 7. Juni. Unter der ÜberschriftErotzziigiger Akt der deutschen Regierung Der Boden wurde Eigentum des Bauern" schreibt die tzkrainische treffe zu der von der deutschen Reichsregie­rung verkündeten Einführung bäuerlichen Eigentums in der Ukraine

unter anderem:

Seit zwei Jahren gibt es keinen Bolschewismus mehr in der Ukraine. Nach 2öjährigcr Knechtung durch den Bolschewismus und gewaltsamer Trennung von Europa wurde dieses Land wieder ein Bestandteil Europas,<6em cs in wirtschaftlicher und kultureller Beziehung auch angehört. Die bolfchewistische Herrschaft in der Ukraine hat unser Vaterland in Not und Elend gestürzt. Der ukrainische Bauer hat das vielleicht am schmerzlichsten empfunden. Um den Bauernstand zu vernichten, haben die Bolschewisten ein sonderbares jüdisches Mittel angewandt, die Kollektivierung. Durch sie wurde das reichste landwirtschastliche Land Europas in das elendste verwondelt. Man hat dem Bauern den Boden genommen, den Boden ihrer Urväter, auf dem sie mit ihrer Arbeit für sich und Europa Brot erzeugten. Die Bauern wurden dadurch zu hungern­den Proletariern, die in tierischer Art für die Verwirklichung der jüdisch-bolschewistischen Vernichiungsvlänc arbeiten mutzten. Die. blühenden und reichsten Dörfern wurden zu Not- und Elendsstätten. Das Land der grötzten landwirtschaftlichen Produktion Europas wurde zum Gebiet, in dem der Hunger nie ein Ende nahm.

Den ersten Anstotz zur Wiedergeburt des ukrainischen Bauern­standes gab die neue Agrarordnung, die vom Reichsminister für die 'besetzten Ostgebiete im Februar 1942 verkündet wurde. Die deutsche

So fehlt es denn auch im englischen und amerikanischen Lager heute nicht an skeptischen Stimmen, an Artikeln, die vor einer Unterschätzung der Schwierigkeiten warnen. Erst unlängst hat beispielsweise derDaily Scetch" seine Leser mit der bitteren Wahr­heit vertraut gemacht. Latz die nächsten Schritte der Angloamerikaner bei weitem nicht so einfach sein würden wie die Landung in Nord- asrika. Das Blatt verstand sich in diesem Zusammenhang zu dem für eine englische Zeitung immerhin bemerkenswerten Eingeständnis, datz Dievve einen ernsthaften Jnvasionsoersuch darstellte und datz dort die angreifenden Engländer, obwohl sie, wie derDaily Scetch" behauptet, die Luftüberlegenheit besahen und ihre Kriegsschiffe die See kontrollierten, dennoch die Hälfte der Leute verloren hätten. Das Schlimmste aber, was bei einem Landungsversuch passieren könnte, so fügt das englische Blatt hinzu, sei ein Fehlschlag wie seiner­zeit in Dieppe. Das abwehrbereite Europa wird dafür sor­gen, datz das Fiasko nicht geringer wird.

wirklich nichts zu wünschen übrig löst.

Die englischen und US-amerikanischen Zeitungen ziehen nutz aber auch andere Punkte des europäischen Kontinents in ihre Kombi­nationen ein. Von der französischen Küste ist dabei im allgemeinen wenig die ÜRetie; man hat eben doch begriffen, datz der Antlantik-Wall ein Hindernis darstellt, an dem man sich nut den Kopf etniennen würde Aber Deutschland und Italien sind, das dürfen die anglo­amerikanischen Plänemacher nicht übersehen, nirgends untätig geblie­ben. '11 ud) in Norwege n sind Stellungen geschasfen worden, die (ul) neben den an der französischen Küste ruhig sehen lasten können. So kommt denn auch die ZeitschriftDie Wehrmacht" in einer längeren Betrachtung zu der Feststellung, datz der Einbruch feindlicher Kriegs­schiffe in einen jei wichtigen Fjord-Eingänge nach menschlichem Er- niesten ausgeschlossen sein dürfte. Geschütze jeder Art und Kaliber strecken ihre Rohre zum Meer, und die Werke und Stellungssysteme liegen auch hier so dicht beieinander, datz sie sich gegenseitig unter­stützen können. Jede Stellung hat nicht nur Artillerie, sondern auch Infanterie-Schutz und würde noch im Nahkamvs dem Gegner schwer zu schaffen machen.An diesen Schwerpunkten der Vertei­digung wird sich der Feind blutige Köpfe holen. Selbst wenn es ihm gelänge, dort festen Futz zu fasten, der Preis wäre zu hoch. Und der Eegenstotz würde nicht lange auf sich warten lasten. Dabei kann man auch nicht übersehen. datz eine Annäherung an die norwegische Küste nicht ungesehen erfolgen kann. Der Feind Hätte einen weiten Marschweg denn die Entfernungen zwischen den Hauptpunkten der norwegischen Küste und dem feindlichen liier betragen rund gerechnet zwischen 500 und 1500 Kilometer, lasten also Luftaufklärung über die ganze Entfernung zu. Es ist also so gut wie ausgeschlossen, datz ein grotzer Schiffsverband unbeobachtet herankommt. Wenn aber schon ein­mal kleinere Einheiten auf einer einsamen Jnfel landen sollten so wäre damit wirklich nichts erreicht, denn es wäre nicht schwer, den Nachschub zu unterbinden, und bei jedem Versuch, weitervorzudringen, würde der Gegner sehr bald stecken bleiben.

Zivilverwaltung bat im Zuge der Verwirklichung der neuen Agrar­ordnung «rohe Erfolge gehabt. Es wurden im ersten Jahr 20Q00 Gemeinwirtschasten eine Übergangssotm von Kolchos zur individuellen Bodennutzung in Landbaugenossen­schaften umgewandelt. 300 000 ukrainische Bauern das sind 10 vH. der Landbevölkerung wurde Land zugeteilt. Im Laufe dieses Jahres- sollen weitere 20 vH. der Bauern Land­zuteilung erhalten.

Schlagzeilen gibt die r k i s ch e Presse die

kraft. Sie, war

Bereits bei der Verkündung der neuen Agrarordnung hat der chsminister für die besetzten Gebiete bekanntgegeben, datz das

zusammenfinkt."

Die Schweizer Zeitungen veröffentlichen zum, Teil Eigenberichte ihrer Berliner Korresvondeitten. DieNeue Züricher Zeitung" brachte ein Stimmungsbild, in dem cs u. a. hieft:Die Kundgebung bildete nicht nur eine Ehrung des Arbeiters, sondern auch eine Demonstration der deutschen Rüstungs- angelcgt als eine Entgegnung auf die -Agitation

Auch im S ü Ü o st e n Europas, der ja in angloamerikanischen Betrachtungen ebenfalls eine gewisse Rolle spielt, würde der Gegner auf stärkste Abwehr stotzen. Ein gelandeter Feind hättte, selbst wenn et das gefährliche Niemandsland Mittelmeer überwindet, wieDie Wehrmacht" betont, nicht wie etwa in Afirka die Kräfte von verhalt- nismätzig schwachen Etveditionskorvs in sich, sondern trotz der Ostfront die ungeheure Starte von Millionenarmeen Der Vertei­diget wäre auch nicht auf die spärlichen Straften eines halb erschlos­senen Kolonialgebietes angewiesen, sondern ihm käme die glänzende und selbstverständlich heute schon auf den möglichen Fall einer Inva­sion vorbereitete Organisation eines ganzen Kontinents zu Hilfe. Die Lage wäre also aud) hier tüt die Angloamerikaner sehr wesentlich anders, als bei ihrem Raubzug in Nordafrika.

Abwehrbereites Europa

Von Waltet Aftmus.

Die italienische Presse befatzt sich auch weiterhin mit den schllchterungsversuchen der Angloamerikaner, denen sie dabei ..... Antwort schuldig bleibt. Sie zeigt, datz das gesamte italienische Volk sehr genau weift, um was es heute geht, und welches Schicksal ihm oe» schieden sein würde, wenn cs in seiner Widerstandskraft erlahmt«^ Schon sind, so sagt beispielsweise die TurinerEazetta del Povolo , die Listen der italienischen Geächteten bereit, schon hat man auskal­kuliert. wieviel Kanonenfutter Italien liefern kann, damit die -Briten ihren Krieg in Europa und Asien fottsetzen können, schon hat man berechnet, wieviel landwirtschaftliche Erzeugniste man aus Italien schleunigst, verschwinden lassen kann, um die englichen Masten satt zu machen. Die italienische Zeitung fügt hinzu, daft keinerlei Terror- angriffc und keine Agitation des Feindes das italienische Volk wankend machen kann, sondern daft sich im Gegenteil die italie­nische E e i st es h a l i u n g zu einem löwenhaften Willen ver­wandelt. Widerstand zu leisten. Weiterhin wird nachdrücklich unter­strichen. daft man die Aufforderung zur Übergabe nur als Beleidigung empfinden könne.Mögen sich also unsere Leiden noch vermehren, so schlieftt das italienische Blatt,möge noch, viel unschuldiges -Blut unsere Erde tränken, je mehr Italien getroffen werden wird, um |0 mehr wird es sich würdig seiner groften Vergangenheit und voll Ver­trauen in seine Zukunst erweisen." Das ist nur eine italienische Stimme aus dem groften Chor der Zeitungen, die ausnahmslos den Angloamerikanern die gleiche Antwort erteilen, die an Deutlichkeit

Unbeugsame deutsche Straft und Kampfentschlossenheit

Sie Presse der Welt zu den Reden der Reichs Minister Dr. Ssebbels und S»e« im Sportpalast

ra Berlin, 8. Juni. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner Schrift- Icituna.) Die Reden der Reichsminister Speer, und Dr. Goebbels haben manchen Höhepunkt und manche Feststellungen gebracht die mit ganz besonderer Spannung und mit überdurch­schnittlichem Beifall ausgenommen« wurden. Hierher gehört ohne Zweifel auch vor allem die A n k Ü n d i g u n g der Vergeltung für die Tetrorangrisfc der englischen Bomber auf die deutsche Zivil­bevölkerung. Die Gegenseite versucht in ihrer Agitation leit ge­raumer Zeit schon den Eindruck zu erwecken als wate es der deut­schen Kriegführung unmöglich, gegen diese Art von Angrttfcn ein wirklsames Gegenmittel zu finden und als [et ihnen Deutschland ge­wissermatzen wehrlos ausgeliefert. Das traf ja nun schon bisher in keiner Weise zu. Die sehr hohen Abschutzverhaltniszahlen haben zahlreiche englische Stimmen laut werden lassen, die sich sehr besorgt nach der militärischen Rentabilität solcher Angriffe er­kundigen, zumal man sich in England sagen mutz, datz die grafte Ausdehnung des Teiles des europäischen Festlandes der heute der Achsenkriegführung zur Verfügung steht, ein besonders schweres Hindernis für die allgemeine, wirksame Durchführung derartiger Operationen darstellt. Dazu sind die A u s w e l ch m o g 11 ch - feiten zu g r o ft, unvergleichlich grötzer als auf der viel kleineren Insel England, die Ausweichmöglichkeiten nur in beschranktem Um­fang besitzt. Gewisse Teilerfolge der verbündeten Gegner Deutsch- lands haben schon in früheren Stadien des Krieges die Femdc zu völlig verallgemeinerten Sd)lüften veranlatzt, bis dann plötzlich der Ecgenschlag der deutschen Waffe tarn, viel unerwarteter und wuch­tiger. als man es vermutet hatte. Das wird auch diesmal der Fall sein. Daraus kann die Gegenseite sich oerlaften, denn die Voraus­setzung dafür ist etwa nicht nut in unserem brennenden Wunsch zu Dcrgcitcn begründet, sondern in durchaus realen Tatsachen aus die Reichsminister Speer ausführlich zu sprechen kam Er hat das ckus- matz dieser Vorbereitungen recht klar angedeutet, Vorbereitungen, die sich vor allem auch auf die Entwicklung der L u'f t w a s f e be­ziehen, als er feftstellte, datz zahlreiche neue Typen im letzten Jahr entwickelt und bereits voll in Fertigung genommen uiorden find und daft trotzdem im Mai 1943 die Zahl der hergestellten Flug­zeuge um ein vielfaches über dem Durchschnitt" des Jahres 1941 lag' So wirdn unweigerlich für England der Tag der Vergeltung kommen, der dem Feind die Anwendung [einer blutigen Terror-Methoden bitter bereuen lassen wird, tfur btc|en Abschnitt der Auseinandersetzung wird sich England, wie gesagt, als

Rcichsminister

Land wieder Eigentum der Pauern wird. Die Deutschen halten ihr Versprechen. Das wurde am 3. Sunt 1943 durch die Deklaration dsr deutschen Reichsregierung bestätigt. Dank der Heldentaten der deut­schen Soldaten, die den Bolschewismus aus der Ukraine vertrieben haben, und dank der deutschen Verwaltung wird der ukrainische Bauer die Möglichkeit haben, wieder rechtmätziger Besitzer und Eigentümer des Grund und Bodens seiner Vorfahren zu werden. Er kann wieder für sich selbst und seine Famiiie, für die Ukraine" und damit für Europa arbeiten. Er braucht nicht mehr Leibeige­ner der Juden zu fein. Dieser Akt der deutschen Reichsregierung .

Erreichung eines tatsächlich entscheidenden Sieges in seiner Hand höbe.

Die Reden der Rcichsminister Dr. Goebbels und cucer werden in der Madrider Presse in grotzer Aufmachung wiedergegeben Arriba" schlieftt sich vollauf der Auffassung von Dr. Goebbels an und schreibt:Die Juden sind es, die eine Invasion Europas wunichen, aber die Engländer und Amerikaner werden die Folgen zu tragen haben. Das Blatt unterstreicht weiter die Worte des Reichsministers Speer, datz die deutsche Bewaffnung von Jahr zu Jahr stärker werde und die Rüstungsproduktion in diesem Mai bereits Rckordziffern erreicht habe. Die ZeitungABE" weist auf die Versicherung von Dr. Goebbels hin, daft das deutsche Volk den Bombenterror der Engländer und Norgamerikanet erwidern und sie bei einem Angriff auf Europa entsvreched empfangen werde.

Die Berliner Sportvalaftlundgebung steht im Mittelpunkt der noiwegischen und schwedischen Presse.Am Schluft dieses Kampfes steht der Sieg - die deutsche Rüstungsproduktion schlägt alle Re­korde". so und ähnlich lauten die Schlagzeile^, unter denen Osloer Blätter lange Auszüge aus den Reden der Reichsministct veröffent­lichen.Stockholms Tidningen" weist darauf hin, datz nach den Aus- 'führungen von Reichsminister Suter die deutsche Rüstungsproduktion trotz des Luftterrors der Engländer und Nordamerikaner auf allen Gebieten eine Rekordhöhe erreicht habe und datz die Rüstungs- erzeugung auch wciterhiik ansteigen werde.Svenska Dagbladet" hebt den deutschen Kricgscinsatz hervor, den Reichsminister Dr. Goebbels und Rcichsminister Sncer deutlich in den Vordergrund ge­stellt hätten. ,.Hagens Nyheter" hält in einer Unterseite das Wort von Dr. Goebbels fest:Wir halten im Kampf aus, bis der Feind

Wöchentlich in «> Ausgaben Erscheinungszeit werktäglich nachmittags

nach Preisliste Nr. ll - Schluft der Anzeigen-Annahme 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am -uorrage

Berlin 7 Juni. Die grobe Svortvalastkundgebung hat M der Presse der Welt ein lebhaftes Echo gesunden. Die Rede des Reichs- Ministers Di. Goebbels wird allgemein als Ausdruck des Siegeswillens und der unbedingten Siegeszuversicht des deutschen Volkes gewertet. Zu dem Bericht des Reichsminlsters Sncer stellt die Presse fest, datz er ein Zeichen der unbcugiamen deutschne Kraft und Kamvfentschlossenheit sei und einen überzeugen­den Eindruck von den überragenden Leistungen der deut|chen Rüstungsindustrie hinterlassen habe. ....

Die gesamte römische Presse veröffentlicht die beiden Reden in graftet Ausmachung. Die groften oicrsvaltigen Uber|d)riftcn unterstreichen das gewaltige deutsche Rüstungspotential. Die deutsche Rüstungsproduktion hat in diesem Jahre Rekordziffern er­reich t. fo heitzt es in der ZeitungVoce 6'3talia' Die colbaten der Achse werden immer mehr und wirkungsvollere Waffen bekom­men. heitzt cs im ».Messoggero". Die beiden Reden, so Ith reibt Gayda imGiornalc d'Jtalia", umreisen bie Stellung Deutsch­lands und der Achse gegenüber dem neuen Abschnitt des europäischen Krieges. Sie geben oem unerschütterlichen Willen der Achsenmächte Ausdruck, bis.zum Sieg zu kämpsen und zeigen weiter­hin die Fähigkeit, diese» Willen auch durch wirkungsvolle Rüstung zu unterstützen. Italien wird, so schlieftt Eayda lerne Ausführungen, die Schwierigkeiten der augenblicklichen Kriegsentwicklung mit der­selben Festigkeit und ruhigen Entschlossenheit tragen wie Deutschland die Schwierigkeiten des vergangenen Winters Überwunden hat.

Rach den klaren Reden der Minister Dr. Goebbels und Sncer weift heute wiePovolo d Italia" betont, das deutsche Volk und mit ihm die Völker Eurovas ganz genau, daft sich die unserschütterliche Sicgesgewitzhcit des Führers »nd feiner Mitarbeiter in diesen ent­scheidenden Stunden aus solide Grundlage stützt. Die Erklärungen von Rcichsminister Svcer müssen sür Churchill, Roosevelt und Stalin eine kalte Dusche gewesen sein, meint der Mitarbeiter derAgcnzia Stefani".

Auch in der rumänischen Presse nehmen "die Reden der Rcichsminister Dr. Goebbels und Svcer einen breiten Raum ein. Die ZeitungUniversal" sieht in ihnen einen Beweis für die u n- geheuere Kraft, über die das Reich verfügt. Der Berliner Be­richterstatter des Blattes meint, die Zahlen feien so imponierend, datz sie in keiner Weise von den phantastischen Ziffern übertroffen werden können, die England und die USA über ihre Rüstungen lancieren. Aus den Erklärungen der Minister, schreibtTimvul". geht klar hervor, datz die deutsche Wehrmacht für jede Krajt- anftrengung und für jede Sage gewappnet ist. Deutschland erwarte die weitere Entwicklung der Dinge mit der Ersahrung und der harten Entschlossenheit, die cs sich in den vier Kriegsjahren er­worben habe.

Die gesamte bulgarische Preise bringt die beiden Ministerreden an führender Stelle.Sora" überschreibt die Reden ..Deutschland wird den gegenwärtigen Krieg gewinnen" und in der Überschrift der Zeitunglltro" heitzt es:Wir können nicht geschla- gen werden, wenn wir uns nicht selbst den Schlag versetzen" Die ZeitungRetsch" bemerkt in ihrem Kommentar, datz diese - Reden die gewaltigsten Dokumente des nationalsozialistschen Deutschlands in den letzten Monaten seien und datz sie nochmals den festen Glau­ben des deutschen Volkes an den Endsieg unterstrichen.

Alle slowakischen Zeitungen heben vor allem hervor, datz die deutsche Rüstungsindustrie trotz der Luftangriffe eine Leistungssteigerung aufzuweisen habe, die vor allem auch in den Feindländern Überraschung Hervorrusen werde.Eardista weist darauf hin, daft es Rüstungsarbeiter waren, die im Sport­palast in Berlin versammelt waren und in echt nationalsozialistischer Haltung zu verstehen gaben, daft sie die Worte der Reichsminister m klarer Übereinstimmung als richtig anerkennen.

Die ungarischen Blätter versehen die Wiedergabe der beiden Ministerreden mit groften Schlagzeilen, in denen sie beson­ders die erhebliche Steigerung der deutschen Rüstung, sowie die p>est- stellung des Reichsprovagandaministers Dr. Goebbels Herausstellen, datz Deutschland unbesiegbar sei und seine Wehrmacht zur Abwehr eines feindlichen Landungsversuches bereitstehe.Am Ende des Kampfes gehört der Sieg uns, so heitzt es in einer Schlagzeile und in einer anderen:Die totale Ausschaltung des Juden­tums ist gemeinsames europäisches Interesse.

Die finnischen Blätter unterstreichen aus den Reden der beide» Minister, datz die deutsche Kriegsindustrie trotz der feindlichen Terrorangriffe Rekordergebnifte erbracht habe und datz die Produk­tion noch immer weiter ansteige Besonders wird hervorgehoben. datz Deutschland jetzt neue Waffen besitze und damit alle Trümpfe Mir

des Gegners und Volk gezeigt, datz kann".

Unter groften

Berichte über die .....

Ausführungen von Dr. Goebbels wurde in Überschriften heroor- gchoben, datz Deutschland des Endsieges sicher sei, und von den Aus­führungen des Ministers Svcer wurde die Mitteilung herausgestellt, datz Deutschland im Mai 1943 mehr Tanks erzeugt habe als während

wesentlich verwundbarer erweisen, als das Reich, bzw. das im Achsenbereich kämpfende Europa und das nicht zuletzt wegen der fltöftcren Nähe der englischen Zentren zu den deutschen Flugplätzen und- wegen der erwähnten Begrenzung des engliichen Raumes selbst. Auch ist cs ja ganz falsch, die Produktionsfrage als eine Art stupiden Wettkampf zweier Additionen zu betrachte». Gerade das Moment der plötzlich um ein entscheidendes Stück weiter ent­wickelten und bas bet neuen Waffe spielen hier eilte grafte Rolle. Überraschungen etwa auf bem Gebiet ber Intensität ber Durch­schlagskraft können in bet Sache viel folgenschwerer [cut, als die ichenicttischc Häufung von Waffen bekannter Wirkung. Daraus, baß man aber in Deutschland heute nicht nur auf bte_ Erfindung solcher zusätzlichen neuen Kampfmittel hofft, sondern datz sie bereits vor­handen find und viele nur zunächst noch in einem, vollen Erfolg ver­sprechenden Ausmatz hergestellt werden, verweisen mehrere Andeu­tungen von Rcichsminister Speer sehr klar. Da die Dinge so liegen, ist die Hojsnung auf ber Feinbscitc - auf ein Nachlassen auch ber moralischen Wiberstaiibskraft bcs britischen Volkes ein befonbers törichter Irrtum, bet sich übet kurz oder lang als sehr folgenschwer erweisen wird.

Was auch Loudon nicht leugnen kann

Stockholm, 7. Juni. Selbst in England haben bie Reben Dr. Eocbbkls und Speers bei der Berliner Sportpalastkundgebung ihre Wirkung nicht verfehlt. Man kann sich auch dort ihrer unerbittlichen Logik nicht entziehen. So erklärt z. B. ein Kommentator des Lon­doner Nachrichtendienstes zum Vergleich der Lage Deutschlands von heute mit der von 1918, den Rcichsminister Dr. Goebbels an|tcllte: Deutschlands Lage ist heute nicht so, wie sic Anfang 1918 war. Abgesehen davon, datz wir beide Male das vierte Jahr eines Welt­krieges haben, kann ich sehr wenig Ähnliches zwischen 1918 und 1043 fehen. 1918 wurde die Ernährungslage in Deutschland autzcrotdcntlich schwierig, während Deutschland 1943 aus 'Millionen Hektar eroberten Gebieten seine Nahrungsmittel beziehen kann und die deutsche Ernährung noch immer seht reichhaltig ist. Patrick Lacy erklärte im Londoner Nachrichtendienst, Goebbels behaupte, die deutschen U-Boote hätten England 1917/18 an den Rand des Abgrundes gebracht: cs stimmt, datz die Unterseeboote uns in eine akute Krise brachten. England dürfte sich heute nicht einen Augen­blick einbilden, haft cs mit den Unterseebooten fertig sei.

Der Tag der Vergeltung kommt

England wird den MorÄlerror seiner Gangsterflieger noch bitter bereuen

Truck und Verlag: L. Schellenberg'sche «uchdruckerei, Langgasse Rr. 21 (Tagblatt - Hans) Ikernruki Eammel-Nr. 50631 Drahtanschrift: Tagblatt, Wiesbaden - Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 7405 Bezugspreise:'Für einen Monat NM 2.- einschlieftlich Oes TrSgerlohnes Durch Me Post bezogen für einen Monat RM 2.35, zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld - Einzelnummern RM 0.10 Bei Behinderung Leerung infolge Eintreten» höherer Bemalt besteht lein «nspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises

wird mit goldenen Lettern in die Geschichte bet Ukraine eingetragen werben.

Die Art und Weise, wie die deutsche Verwaltung dem ukraini­schen Bauern sein Eigentumsrecht auf seinen Boden zurückgibt, ist klug und zweckmötzig. Wer den Boden bebaut, wird fein Besitzer. Da­rüber hinaus erhalten alle diejenigen Boden, die eil. Recht auf ihn