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Wiesbadener Tagblatt

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Ar. 128

Donnerstag, 3. Ivmi 1943

91. Fahrgang

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Die Siegeszuversicht Rumäniens ist unerschütterlich

Bukarest begeht seinen Seldengedenktag in starkem Vertrauen aus die Zukunst

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Bukarest, 2. 2um. Am 3. Juni begeht Rumänien seinen Helden- g e d e n k t a g. Aus diesem Anlaß empfing der Auslandsvresse- biteltot. Staatsrat Dr. Cosme, die Bukarester Vertreter der aus­ländischen Presse, um den besonderen Sinn dieses Tages in seiner Be­deutung für das rumänische Volk und für Europa zu würdigen.

. Zrih-Todt-Riug für Reichsminister Speer

Berlin, 2 Juni. Der Reichsminister für Bewaffnung und Muni­tion, Albert S p e"e r, erstattete dem Führer im Führerhanptauartier im Beisein der führenden Männer der Selbstverantwortung der deutschen Rüstungsindustrie und der Slmtschefs seines Ministeriums Meldung über die außerordentliche Steigerung der Waffe n-.V anrer- und Munition serreugung im ab­gelaufenen Jahr. Er konnte dabei darauf Hinweisen, daß die ur­sprünglich vorgesehenen Produktionszahlen «eit überschritten und Ausstvßzahlen erreicht wurden, die alle Erwartungen über- trofsen haben.

Reichsminister Speer betonte besonders, daß diese hervorragenden Ergebnisse neben der nimmermüden Einsatzbereitschaft zahlloser deutscher Riistuitgsarbeiter und Arbeiterinnen, vor allem der straff durchgesührten Organisation der Selbftverantwor- tungsorgane der deutschen Rüstungsindustrie zu danken sind.

Der Führer sprach allen Beteiligten seinen herrlichen Dank und seine vollste Anerkennung aus und stellte fest, daß dieser überraschende Erfolg in erster Lin e der von Reichsminister Albert Sveer geführten und mit neuen Ideen belebten deutschen Technik, so- wie der von ihm mit Energie gesteuerten industriellen Selbstverant- uwrtung zuruschreiben sei.

In Anerkennung seiner einmaligen Leistungen aus dem Gebiet der deutschen Technik überreichte der Führer dem Reichsminister Albert Sveer den Frih-Todt-Ring orr Deutschen Technik in einer mit der Bilbnisplakette von Dr Fritz Todt gezierten silbernen Kassette.

In Japan wurde am Dienstag eine neue Kriegsanleihe in Sähe von 8 0 0 Millionen Ben durch die Regierung auf- gelegt.

Generationen von heute und morgen sind aus eigenem Ent- |d)Iu6 bereit, den jedes christlichen Geistes und jedes Eerechtigkeits- ftnns baren Imlerdrucker endgültig zu Boden zu werfen. Wir haben [t art er es Vertrauen in unsere Kraft denn je. und unsere Armee kennt- kein Zaudern, denn sie weiß um ihre Stärke. Im zweiten Kriegsiahr ehrt Rumänien das Gedenken der Toten nicht nur im Stolz auf ihre Waffentaten, sondern ist fest entschlossen, ihre Oufer mit dem Endsieg zu krönen.

Erfolgreiche Bandenbekämpfung nördlich von Brjansk

74 Lager mit 360 Wohnbunkern und 157 Kampfständen ausgehoben

Italiener versenkten im Mai 88 000 BRT.

Rom, 2. Juni. Im Lause des Monats Mai versenkten italienische ll - Bo 0 1 e und Torpedoflugzeuge im Mittelmeer und im Atlantischen Lzean 13 englische und nordamerikanische Handelsschiffe mit 88 000 BRT. Im gleichen Zeitraum wurden von Luft- und See» streitkrästen ein feindliches U-Boot im Mittelmeer versenkt, ein Kreuzer und drei Zerstörer durch Torvedoschub schwer be­schädigt. Italienische Lust- und Seestreitkröste beschädigten int Mai fieben feindliche Sandelsdamvser schwer.

4 93 englische und nordamerikanische Flugzeuge wurden im Mittelmeerkampsabschnitt von Luststreitkräften und Boden­obwehr der Achsenmächte abgeschossen.

Flugzeuge der Achsenmächte flogen im Lause des Ma, 24 An- grissssliige. Hiervon richteten sich 5 aus Bone, 4 aus Liserta. 3 aus Dschidschelli, je 2 aus Susa. Sfor, Bougie. je einer aus Morsa Matruk, Oran, Gabes und den Sudan, sowie Jtalienisch-Oftasrika.

lig yieüeidtl s Brillen.

Das Blutgeld im Judensäckel

Riesenskandal in 11621. zeigt wieder einmal, wie der Jude am kriege verdient

as. Berlin, 8. Juni. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner Schrift- Leitung.) Die Beriudung der US. -amerikanischen R e - gierungsbehörden scheint nun salbst einigen Amerikanern be­denklich zu werden. Wie die amerikanische ZeitschriftTime" be­richtet, greift beispielsweise der amerikanische Journalist Kipp- I i n g^e r in einem Buch dieses Thema auf, indem er feststem.» daß das amerikanische Judentum sich in die Regierungsstellen dränge, wo «» beute schon einen unverhältnismäßig großen Prozentsatz ausmache. Damit verrät uns Kivvlinger nun allerdings nichts Neues, auch nicht mit der Mitteilung, daß Roosevelt diese Entwicklung.bisher gefördert hat. Wir wissen ohnehin, daß es in der Umgebung des amerikanischen Präsidenten von Juden wimmelt, daß seine Reden von dem Juden Rosemann gemacht werden, der stärksten Einfluß auf den Präsidenten ausübt. Wir wissen, daß der Jude Morgenthau mit den Geldern des amerikanischen Steuerzahlers den Rooseveltschen Krieg sinanziert und wir kennen all die anderen Bekannten Juden, die den sogenannten Gehirntrust Roosevelts bilden. Interessant ist die Mitteilung Kivvlingers, dckb es Roosevelt nun aber doch für zweck­mäßig hält, die Juden etwas mehr in den Hintergrund zu schieben, weil ihm seine Freundschaft mit den Juden und der allzu enge Ver- kehr-rnit ihnen für seine Wiede-rwah l im Herbst 1944 ge- jährlich werden könnte. Die Anordnung Roosevelts, daß nur solche Firmen Rüstungsaufträge erhalten, die keine antisemitischen Tenden­zen zeigen, bezweckt nach Kipplinger nichts anderes, als das allzu auffällige jüdische Element aus denk Rampenlicht der Regierung in die dunklen Regionen der Rüstungsindustrie abzuschieben.

Wenn Kipplinger allerdings hofft, daß dann dasWirken" der Juden weniger stark in die Erscheinung tritt, so irrt er sich. Die Juden selbst sorgen in ihrer Raffgier dafür, daß es zu immer neuen Skandalen kommt. So muß sich ja jetzt ein Unter­suchungsausschuß des US.-amerikanischen Repräsentantenhauses mit Bem Juden Kaplan befassen. Dieser Jude, der sich durch den Rainen Monroe zu tarnen versuchte, hat sich in bet ungeheuerlich­sten Weise dadurch bereichert, daß er gegen riesige Provisio - . n e n Rüstungsaufträgevermittelte", vor allem natürlich an jüdische Firmen. Die Basis seiner Geschäftstätigkeit war dabei seineFreund­schaft" zu,hohen und höchsten Regierungs- und Militärstellen die er auf luxuriösen Festen in seinem Haus zu ködern pflegte. Natürlich konnte sich Kaplan in der Verhandlung des Untersuchungsausschusses an nichts erinnern. Wohl aber kam zutage, daß sein Bruder Samuel ein ähnliches Gewerbe treibt. Erberät die Regierung in Texlil- fragen". Das alles ist ein hübsches Beispiel, aber eben doch eines von vielen für das Wirken der Juden in 'bet Umgebung Roosevelts unb ein hübsches Beispiel- dafür, wie bie Juden am Kriege

Die rumänischen Soldaten, erklärte Staatsrat Dr. Eosmo, seien uicht nur für die Ideale des rumänischen Volkes gefallen, sondern gleichzeitig für die Ideale des neuen Europa, die sich mit benen des rumänischen Volkes völlig deckten. Die neue Welt werde tn Feuer unb Blut geschaffen, und im Zeichen biejes Gebotes kämpfe Rumänien mit der gleichen Einsatzbereitschaft wie bisher an der Seite ber Solbaten Deutschlands Italiens an der großen europäischen Ver- tetdiguiigssront. Deshalb gedenke das rumänische Volk an seinem Heldengedenktag auch ihrer in kameradschaftlicher Verbundenheit.

Dann sprach Oberst S a n e s c u von der Provagandaabteilung des ®enerqlfta6es. Er wies u. a. darauf hin, daß die 25 gefallenen rumänischen Generale, die 41 Obersten, 63 Oberstleutnants und mehrere laufenb anbere rumänische Offiziere, bie Unteroffiziere unb Soldaten der Welt nachdrücklich den Willen Rumäniens gezeigt hätten, seiner Aufgabe als Wächter im Osten nachzukommen. Die Ovferbereitschast aller sozialen Schichten des rumänischen Volkes sei die beste Gewähr für Den Steg gegen einen Feind, der unter der Maske einerprole­tarischen Sendung nur jahrhundertealte Unterjochungsbestrebungen verberge

verengen und die Banditen in das Innere des Kessels zurückzu­treiben. Oft versuchten die Bolschewisten auszubrechen und wählten dabei vor allem jene Stellen, an denen landeseigene Verbände ein­gesetzt waren. Sie wurden aber jedesmal blutig abgewiesen. Am 27. Mai waren bie Banden Bereits praktisch vernichtet, doch bauerte das Durchkämmen des unübersichtlichen Geländes und das Ausräuchern der letzten Schlupfwinkel noch zwei weitere Tage.

Die Verluste der Bolschewisten waren auch bei dieser Aktion sehr beträchtlich.. Sie betrugen rund 1500 Tote, 120 Gefangene unb 2400 Zivilisten, bie bet Teilnahme an Sabotageakten verdächtig der militärischen Gerichtsbarkeit zugesühri wurden. An Waffen, Muni­tion und Ausrüstungsgegenständen fielen über 270 Maschinengewehre und Handfeuerwaffen, 60 000 Schuß Jnfanteriemunition, 5000 Wurf­granaten verschiedener Kaliber, große Mengen an Sprengmunition, ferner Fernsprech- und Funkgeräte, Fuhrwerke, Fallschirme und Schanzzeuge tn unsere Hand. Insgesamt wurden 7 4 Lager,mit 360 Wohnbunkern und 157 Kamofständen ausgehoben. Diese Zahlen lassen nicht annähernd die tatsächlichen Verluste des Feindes er­kennen, denn jedesmal hatten die Bolschewisten beim Rückzug aus den einzelnen Verteidigungsstellungen ihre schweren Waffen unb ihre Toten in den Sümpfen versenkt

Unsere Bereitschaft zu harter Pflichterfüllung wie zu blutigen Opfern. |o schloß Oberst Banescu. entspringe der Eewibheiftdes Endsieges an der Seile unserer deutschen, italienischen» und anderen verbündeten Kämpfern. Unser Vertrauen in den Sieg ist unerschütterlich: denn es ist die logische Konseauenz der loyalen und entschlossenen Zusammenarbeit aller Kräfte . der Achse. Darum be­kennen wir uns an diesem Tage des Gedenkens an die gefallenen Toten zur Erfüllung ihrer Gebete durch bie Verstärkung aller Energien iranischen Heere,

Laval über die Ziele feiner Politik

Vichy 2. Juni. Am 31. Mai fand in Vichy vor dem Gefallenen- Denkmal die Dekorierung der nach Frankreich zurückgekehrten Militär- mt||ton tn Tunis mit den Kreuzen der Ehrenlegion statt. An der deremonte nahmen Regierungschef Laval, Botschafter de B r i n o n. ve^chiedene französische Generäle sowie Vertreter der Achsenmächte

?*> Anschluß an diese Ordensverleihung hielt der französische Ministerpräsident Laval eine mit großem Beifall aufgenommene Äeoe, tn der et betonte, daß er sich bereits vor d e m Kriege be­müht habe eme Verständigung mit Deutschland unb 31 a 11 e n herbetzuführen. Das Ziel seiner Politik sei auch heute n^t nur ein angenehmes Verhältnis in ben Beziehungen Frankreichs 3U Deutschland unb Italien herbeizufübren, sondern er sei bemüht herzliche Beziehungen zur Achse herzustellen Er werde feine bisherige Politik mit dem Ziel. Frankreich einen ehrenhaf­ten Platz im neuen Europa zu sichern, mit Nachdruck fott- setzen. Die Mitwirkung Frankreichs am Arbeitseinsatz sowie die Teil­nahme der französischen Legionäre an den Kämpfen in Tunesien unb im Osten seien ein sichtbarer Ausdruck des Willens Frankreichs bie Achsenmächte in ihrem Kampf gegen bie gemeinsamen Gegner ,u unterstützen.

Mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet

Berlin, 2. Juni. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an General der Artillerie Ernst-Eberhard Hell, Komman­dierender General eines Armeekorps; Generalleutnant Robert Meiß­ner -Kommandeur einer Infanterie-Division; Major Erwin Koch, Batalllonskommandeur in einem Grenadier-Regiment; Oberleutnant d. R. Wolf Recktenwald, Führer einer Radfahr-Schwadron; Feldwebel Karl Pirner, Zugführer in einem Grenadier-Regiment.

Auf Vorschlag des Reichsmarschalls verlieh der Führer das Ritter­kreuz an Hauptmann Petzold, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwader.

verdienen. Die US.-Amerikaner erhalten durch Roosevelt selbst einen anschaulichen Unterricht über das Wirken der Juden, einen Unterricht, der offenbar nicht ganz ohne Erfolg bleibt.

Der Verjudung der Plutokraten tritt die Verjudung bej Sowjetunion ebenbürtig zur Seite. Moskau zeigt, so schreibt bas norwegische BlattAftonvoste n", wie sich eine kleine Minber- beit in kürzester Zeit unter Außerachtlassung aller Begriffe der Mensch­lichkeit zur brutalen Unterjochung der Mehrheit aufgeichwungen hat. Für ben gewöhnlichen Menschen ist im Sowjetparadies der B e - griff des Juden und bes Bolschewisten stets ein unb dasselbe gewesen,Jo habe z. B. Quisling im Jahre 1930 nach seiner Rückkehr aus dem Osten festgestellt.

Man könne aber auch einen gewiß unverdächtigen Zeugen, näm­lich ben Englänber Douglas Reed, der im Jahre 1937 Eden nach Moskau begleitete, als Beweis für ben jübischen Terror bei den Sowjets anftihren. Dieser Brite schildert in einem Bericht, welchen Schikanen er von feiten der bolschewistischen ZensurBe­hörden ausgesetzt war, als er feine Berichte kadeln wollte. In diesem Zusammenhang stellt Reed fest, daß das gesamte sowjetische Zensurdepartement ausschließlich aus Juden besteht. Er habe jeden­falls nicht ein?n einzigen Beamten in dieser Behörde angetroffen, bet nicht Jude war, unb der nicht auch schon äußerlich den Juden auf bas Haar glich, die er früher in New York, Berlin, Wien ober Prag an- getroffen habe. Reed beschreibt beftn den- Typ der Salon- bolschewksten mit manikürten Fingernägeln, rundlichfett, wohl­gekleidet, wie eine Art Stutzer austretend.

Kein Wunder, daß die Politik und die Kriegführung der Anti­achsenmächte von den Hebräern bestimmt werden, wenn ' jüdische Methoden von der USA.-Regierung offiziell, ohne jehe Scham, ange­wandt werden. Diese jüdischen Methoden treten besonders klar in der vön uns schon verzeichneten Mitteilung des für die US.-amerikanische Agitation tn den südamerikanischen Staaten zuständigen Mannes, Nelson Rockefeiler, zutage, daß nämlich die USA. 14 Millionen Dollar für Anzeigen vorgesehen hoben die durch das Büro Rockefeller an die südamerikanische Presse gegeben werden sollen. Damit macht man die, Bestechung zum offiziellen Reglernngs- vrogr a\m m Washingtons, denn daß es sich hier um den größten Be­stechungsskandal der Welt handelt, um den Versuch des Judentums, bie südamerikanische Presse für seine Zwecke und Ziele zu kaufen, liegt auf der Hand. Dabei sind bie 14 Millionen Dollar freilich nur ein Teil bes Dollarsegens, bet sich über Sübametila ergießt, um dieses Land ben Wünschen Washingtons, b. h. ben Wünschen der jüdischen Kriegstreiber gefügig zu machen

Die Tapfersten der Tapferen

250 Eichenlaubträger der Wehrmacht.

Die gestern gemeldete Verleihung bes Eichenlaubs zum Ritter­kreuz bes Eisernen Kreuzes an ben 250. Solbaten der deutschen Wehr macht fällt zeitlich fast zusammen mit dem drillen Jahrestag der Schaffung dieser hohen Tapferkeitsauszeichnung. Durch die Ver­ordnung des Führers vom 3. Juni 1940 wurden die Bis dahin gültigen Bestimmungen über bie Verleihung bes Eisernen Kreuzes bah in er­weitert, daß als neue Stufe zwischen dem Ritterkreuz, das mit brr Verordnung vom 1. September 1939 geschaffen worden war, und dein Eroßkreuz nun das Eichenlaub zum Ritterkreuz HIn»u - trat, zu dem auf Grujtb einer Verordnung vom 28. September 1941 die Schwerter und die Schwerter mit Brillanten gestiftet wurden. Die Verleihung des Eichenlaubs zu einem Orden bedeutete dabei nichts grundsätzlich Neues. Zwei der ältesten Orden bes Königsreichs Preußen konnten bereits früher mit Eichenlaub verliehen werden, nämlich der Role Adler Orden und der Pour le mörite. Friedrich Wilhelm III. war es, bet diese Erweiterung bes Ordenswesens schu! Das Eichenlaub sollte nach bet eigenhändigen Aufzeichnung des Königs zunächstSinnbild bes Deutschverdienstes" sein, dann ober auch Erinnerungszeichen an bie verewig!« Königin Luise, ihr Leben unb ihren Heimgang sein. Dabei sei darauf verwiesen, daß auch bas von Friedrich Wilhelm III. geschaffene Eiserne Kreuz ebenfalls als Symbol das Eichenlaub trug, nicht Palme ober Lorbeer, sondern btc Blätter bes stärksten unb ebelftenjBaumes bet beutschen Heimat. Fand sich also schon bet früheren Orden das Eichenlaub, so war die Ser leihung der Schwerter als Erhöhung der Auszeichnung etwas Neue? Viele Orden kannten die Schwerter als Zusatz, nämlich als Zeichen dafür, daß der Orden für militärische Verdienste verliehen worden war. Die Schwerter zum Eichenlaub hingegen sind eine wesentliche Höherstufung, sie bedeuten gewissermaßen eine Zweitvetleihung bes Eichenlaubs. (DieSchwerter" würben bisher an 29 Soldaten der deutschen Wehrmacht verliehen und an ben japanischen Großadmiral Yaniamoto, Schwerter mit Brillanten sind bisher an 6 Soldaten der deutschen Wehrmacht verliehen worben, zuletzt an Generalfeldmarschall Rommel.)

Äußerlich ist das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes in Größe, Form und» Aussehen dem bes Ordens Pour le m6rite gleich. Allerdings war es beim Pour le merite aus Bold, während bas Eichenlaub zum Ritterkreuz entsprechend dem silbernen Rand des Ritterkreuzes ebenfalls aus Silber ist. Dieses Eichenlaub wird für persönlichen Einsatz verliehen, während das Eroßkreuz ftn erfolgreiche Kriegführung aus einer etwas anderen Linie liegt. Es sei auch Darauf verwiesen, daß das Deutsche Kreuz nicht etwa einen Zwischenotden in der Folge b#r Klassen des Eisernen Kreuzes, darstellt. Das Ritterkreuz des E K. rann für eine einzelne besonders kampfentscheidende lapfetieitstat verliehen werden Die Verleihung setzt voraus, daß eigener selbständiger Entschluß, hervorragende Tapferkeit und ausschlaggebende Erfolge für bie Kampfführung im großen gesehen die Tai bedingt haben. In diesen Bestimmungen kommt dem Wörtchenunb eine besondere Bedeutung bei. Dem­gegenüber sollen durch das Deutsche Kreuz in Gold eine Reihe von außergewöhnlichen Tapferkeitstaten, bezw. vielfache hervorragende Verdienste in der Truppenführung ausgezeichnet werden.

3Hs erster Soldat der deutschen Wehrmacht erhielt das Eichenlaub smn Ritterkreuz des Eisernen der damalige General Dietl. Die Ver­leihung wurde vom Führer in jener historischen Sitzung des Reichs­tags vom 19. Juli 1940 bekanntgegeben, in der der Führer Hermann Göring zum Reichsmarschall ernannte ünd ihm das Eroßkreuz bes E K. verlieh. Die nächsten Eichenlaubträger waren drei Flieger- helben: Mölders, Ealland und Wick, bann folgten drei bekannte ilbootkommandenlen: Prien, Kretschmer und Schenke. Als 10. Soldat der deutschen Wehrmacht erhielt der damalige Generalleutnant Rom­mel das Eichenlaub. Auch heute zählt die nun länger gewordene Liste der Eichenlaubträger Helden aller Wehrmachtteile auf, Generalfeld­marschälle, Generale ebenso aber auch junge Offiziere, sowie Feldwebel und Unteroffiziere sind Träger dieser hohen Tapferkeitsauszeichnung. Auch hier kennt die Wehrmacht des nationalsozialistischen Deutsch­land nur die Tapferkeit, die Tat, nicht aber Ränge ober Klassen. So folgt in bet Liste der 250 bem Hauptmann der Oberfeldwebel, diesem der Äapitänleutnant, diesem der Generalfeldmarschall und diesen- wieder der Unteroffizier. Ebenso sind alle Waffengattungen in dieser Liste der Tapfersten ber Tapferen vertreten. Grenadier- und Panzerregimenter stellen bie Ritterkreuzträger, ebenso ober auch die Eebtrgslruppen, die Sturmgeschützabteilungen, bie Reiterschwadron wie die Aufklärungsabteilung. Dazu kommen bie Eichenlaubträger ber Waffen U, Sturzkampsflieger, Jagdflieger, Schlachtflieger, Nachtjäger, Fernaufklärer sind Träger des Eichenlaubs, wie bie Ubovtkomman- danten, die Kommandanten von Hilfskreuzern, Offiziere der Schnell boote, der Minenfuchflollillen, um nur einige herauszugreifen. Von den uns verbündeten Truppen erhielten das Eichenlaub zwei verdiente Offiziere, nämlich der Führer der 6. rumänischen Jnfaifterie-Diviston Generalleutnant Lasea und der damalige Kommandeur der spanischen Legion Generalleutnant Munoz Grande.

Alle diese Träger des Eichenlaubs setzten alles ein für den Frei­heitskampf Deutschlands, manche von ihnen blieben auf dem Feld der Ehre. Die Lebenden wie die Toten sind für das deutsche Volk eine Mahnung, sich stets dieser Helden würdig zu erweisen

Berlin, 2. Juni. Die gegenwärtige Ruhe an ber Front nutzen unsere Truppen dazu aus, mit den bolschewistischen Sanben im rückwärtigen Gebiet aufzuräumen. Wie bet Wehrmachtbericht vom 30. Mai melbete, wurde im mittleren Abschnitt der Ostfront eine zweite SäubetungsaHibn- zum Abschluß gebracht. In bett dichten Sumpfwäldern nördlich Brjansk hallen sich etwa 2000 Banditen und weitere rund 2500 zur Teilnahme an Terrorakten gepreßte Zivilisten eingentstet, zahlreiche befestigte Lager ausgebaut und deren Zugänge durch Minensperren. und Kampfstellungen gesichert. Mit ihren Moskauer Auftraggebern standen sie in Funkverbin­dung und von dort aus wurden sie auf dem Luftwege auch mit Waffen und Munition versorgt.

Arn 21. Mai begann der konzentrische Angriff deutscher und landeseigener Verbände. Schon am ersten Tage wurde der Ring um das Bandengebiel geschlossen. Das weitere Zusammenvressen der Banditen auf einen engen Raum verlangte von unseren Truppen große Anstrengungen da die Angriffe oft durch hüfthohes Mootwasset und tiefe Moraste ootgelragen werden mußten. Minengürtel und Be­festigungsanlagen zusammen mit bet hinterhältig.en Kampfesweise, der Banbiten brachten weitere Erschwerungen.

Dennoch gelang es im zügigen Vorgehen, dey Ring schnell zu