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Donnerstag, YLJSUX IMS

Wiesbadener Tagblatt

Tobest und Zuchthausstrafen für Kriegs- wirtfchaftsverbrecher

-..S*£ ^ü^lhausen (Thür.) betrieben die Brüder August und Albert ttappler die Herstellung und Reparatur" von Elektromotoren und c^itroteLlttschen Apparaten; daneben unterhielten sie auf einem «or 6eff»Ir cn Ladengeschäft sür elektrotechnische Bedarss-

Srtäir" otIC auch Jnstallationsarbeiten aus. Ihre Mutter, die

T*8116 Käppler, half den Söhnen im Geschäft, insbesondere beim Ladenverkauf. Seit Kricgsbeginn haben sich die drei Genannten Ilper die zur Sicherung des Wirtschaftslebens und zur Lenkung einer ^rdNUNgsmagigen Verteilung erlassenen Gesetzesbestimmungen und Wirtschafisanordnungen skrupellos hinwcggesctzt und in größtem llm- ' Rvhstoffe und Fertigfabrikate weit über ihren Bctriebsbedarf hinaus zurückgehalten und gehortet. Während im Laden gähnende Lee. herrschte, hatten sie in allen möglichen Räumlichkeiten ihrer

Grundstücke eine große Anzahl elektrischer Apparate, Heizöfen, HerziiMr Tauchsieder, Beleuchtungskörper, viele tausend Meter ^upsordrckht, Gummikabel und zahlreiches sonstiges Jnstallations- iNaterial in Aluminium, Kupfer und Blei aufgestapclt und zum Teil versteckt. Es wurden Metallbeftände vorgefunden, die selbst Rüstunas- bstriede mit größerer Belegschaft nicht aufzuweilen haben und die sie selbst bei jahrelanger Fortsetzung ihres Betriebes nicht hätten auf- rauMN können. Alles ht allem eine gewaltige Ansammlung von '.'ornttot, Die heute verknappt sind und die insbesondere zur Errich­tung von Lazaretten und Siedlungshäusern für Rüstungsarbeiter in der dortigen Gegend, also für die Wehrmacht dringend gebraucht '.ex&en. Die Brüder K. und ihre Mutter hatten sich jetzt vor dem -ÄWergerrcht Ersan wegen Kriegswirtschaftsverbrechens zu verant- w orten.

Die Anaellaaten hatten aber außerdem auch noch einen lebhaften Tauschhluwei nnt Kunden und Lieferanten betrieben. Wer als ge­wöhnlicher Äunbe in den Laden kam, erhielt keine Ware, wer aber Erer, Butter, Speck, Rauchwaren und andere verknappte Gegenstände des täglichen Bedarfs anzubieten batte, der wurde zuvorkommend be­dient. Die eilwetauschten Lebensmittel waren über den Eigenbedarf der Familie Käppler hinaus zugleich wieder willkommene Tausch- ohjekte, um von den Lieferfirmen bevorzugt beliefert zu werden. Man lauschte also nach beiden Seiten. Zu alledem haben sich die Ange­klagten die ganze Zeit über grobe Preisverstöße zuschulden kommen lassen ünd sich völlig ungerechtfertigte Überpreise zahlen lasten.

Dem üblen Treiben dieser gewissenlosen und eigensüchtigen Ec- nchaftsleute wurde jetzt ein Ende gemacht. Das Sondergericht verur- leilte August Käppler, der bei den ganzen unsauberen Machenschaften der treibende Teil gewesen war, als Kriegswirtschaftsverbrecher zum Tode, Sein Vermögen wurde «jnaezogen. Albert Käppler erhielt vier Matzke und Amalie Käppler drei Jahre Zuchthaus und jeder überdies rhebllche Geldstrafen. Das Urteil gegen August Käppler ist bereits vollstreckt worden.

Tlus Gau und Provinz

Frankfurt am Main, 27. Mai. Ein älterer Mann von auswärts, der seinen Sohn in Frankfurt besucht hatte, erlitt kurz vor seiner Ab- > eise im Hauptbahnhof einen Herzschlag, an dem er nach wenigen Minuten starb. In der Nacht zum Mittwoch wurde in einem Ra diogeschäft in der Kaiserstraße, unweit der Roßmarttes, erngebrochen. Die Diebe schnitten zuerst «in Stück der Schau­fensterscheibe heraus, zertrümmerten dann den Rest der Scheibe mit einem Backstein und drangen so in den Laden ein, aus dem sie mehrere wertvolle Radio-Apparate stahlen.

--- Frankfurt a. M., 25. Mai. Zur Erinnerung an den vor 400 Jahren verstorbenen großen Deutschen und Astronomen Köper- n iku.s fand am Monragoormittag in der Aula der Johann-Wolf- ggng-Koethe-Universität eine akademische Feierstunde statt. Der Rektor Professor Dr. Platzhoff begrüßte an der Spitze der Ehrengäste Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs sowie Vertrete! der Partei und der Behörden. Professor Dre Ferd. Weinhandl hielt die Fest­rede, in der er die Bedeutung des Lebenswerkes Kopernikus würdigte.

m Bad Münster a. St. 27. Mai. Zwei einem Arbeiter, der neben­her Viehzucht betreibt, gehörende Kühe waren von einer gepachtetes Weide in den Tunnel der Bahnstrecke Bad Münster-Norheim ge- lätifcn, wo sie von einem Personenzuge zur Seite geschleudert und getötet wurden.

- Bingerbrück, 25. Mai. Wegen Eisenbahndiebstählen hatten sich ;u)fi Rangierarbeiter und zwei Arbeiter vor dem Amtsgericht in Stromberg zu verantworten. Sie hatten aus Waggons Wem, Likör, Kögnack und Käse gestohlen. Die Angeklagten erhielten Gefängnis­strafen von einem Monat bis zu einem Jahr sechs Monaten.

= Andernach, 26. Mai. Ein hiesiger Geschäftsinhaber hatte seine Wohnung geräumt und war aus der Stadt verzogen, hatte dabei aber vergessen, noch einmal nachzusehen, ob das Licht in Ordnung sei. Zur Überraschung der Nachbarn waren in der Nachtzeit in der leer­stehenden Wohnung die Fenster hell erleuchtet. Die Feuerwehr mutzte eingreifen; sie legte eine hohe Leiter an, um in die oberen Stock­werke des Gebäudes zu gelangen, und mußte die Fenster einschlagen, um dann das Licht löschen zu können. Der Vorfall ist als Warnung sehr beachtenswert und lehrreich.

- - Marburg, 26. Mai. Nachts verüble ein hier wohnender junger Mann dadurch Selbstmord, daß er sich von einem Eisenbahnzug überfahren ließ. Grund des Selbstmordes ist wahrscheinlich Schwermut.

X Vom Westerwald, 26. Mai. Auf der GrubeAlexandria" bei Höhr stürzte der 62jährige Bergmann Ferdinand Wagner mit einer Lore in den offenen Schacht. Er erlitt schwere Kopfver­letzungen, an denen et starb.

Zer Spinnstoff- und Sthuhsommlung 1943

Auchderisfbelehrf!

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Zeichn, Huber

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GPINKISTOFF - i ÜNl> schuh-' SAMMLUNG 1^3 i#

Klar, Mann, das ist Kohlenklau! Aber da kannste nichts machen, der Junge is in Ord­nung siehste doch, er hat seinen ollen Sack abgegeben!"

X Diez, 26. 'Mai. Seinen 9 5. Geburtstag feierte in guter Rüstigkeit der älteste Einwohner Landwirt Friedrich Kühn.

m Baumholder. 27. Mai. Bei seiner Berufsarbeit kam der Elektriker Karl Poppenreuther von hier in Mettweiler mit einer Starkstromleitung- in Berührung. Dabei trug er schwere Verbrennungen davon, denen er nach kurzer Zeit erlag.

= Kassel, 26. Mai. Der 43 Jahre alte Alois Käufer aus Stein- Heim a. M. wurde vom Sondergericht in Kassel wegen Kriegs- Wirtschaftsverbrechens zu 3 Jahren Zuchthaus. 1000 RM Geldstrafe und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt, weil er mehrere Jahre hindurch in einem Fabrikbetrieb in Hanau unter Ausnutzung seiner Vertrauensstellung die verschiedensten Gegenstände, vor allem Leinen­stosse. entwendete und, anstatt Vorbild zu [ein, ein denkbar schlechtes Beispiel gab. Schädlinge vom Schlage Käufers können in den Reihen der ehrbewußten deutschen Arbeiter nicht geduldet werden.

= Aschaffenburg, 24. Mai. Das Amtsgericht Aschaffenburg ver­urteilte den 47jährigen Bruno Hagemann wegen Unterschlagung von Eeschästsgeldern und zugleich wegen eines Verbrechens der gewinn­süchtigen Fälschung von Geschäftsbüchern und Belegen zu zwei Jahren Zuchthaus.

= Saarbrücken, 25. Mai. Im Bahnhof Elsringen wurde dem Wagenmeister Ernst Uhl bei Ausübung seines Dienstes von einem ELterzug das linke Vein abgefahre n.-Der Verunglückte kam in das Krankenhaus nach Saarburg.

Sport und Spiel

Sport des Bannes 80 Führerzehnkamvs 1943

Für diejenigen Führer, die demnächst einderusen werden, führte der Bann 80 vergangenen Montag und Dienstag den Führerzehn­kamvs durch, bei welchem auch das goldene Führersportabzeichen der HI (wohl der Wunsch eines jeden jungen HJl-Führersj, errungen werden kann. Die Leistungen an, den beiden Tagen verdienen, in jeder Hinstchi vollste Beachtung. Beim Führerzehnkanivf müssen fol­gende Disziplinen durchgeführt werdens IW-Meter-Lauf, Weitsvrung, Hochsprimg, 1000-Meter-Lauf, Keulenweit- und iKeulenzrelwurf 300- Meter-Brustschwimmen, Schießen, (fünf Schuß lieg, aufgel., fünf Schub lieg, freih.) und ein 2V-Kilometer-Eöväckmarsch. Hier gilt es wirklich zu zeigen, was man zu leisten imstande ist. Die Bedingungen, die erfüllt werden müssen liegen weit über dem Durchschnitt. Den am vergangenen Montag angetretenen Führern des Bannes 80 (17 an der Zahl) muß bescheinigt werden, daß sie nicht nur alles hergaben, um die geforderte Leistung zu erreichen, sondern darüber hinaus auch noch teilweise Übervuukte errangen. Dem leichtathl. Nachwuchs wer­den dadurch auch wieder Könner zugeführt, was gerade in Wies­baden nicht hoch genug eingeschätzt roerbeti kann. K.-Bannführer Hemberger und K.-Hauvtstellenleiter Scheller führten den Wettkampf durch. Nachstehend die je drei ersten Leistungen:

1. 100-Meter-Lauf: Lang 12,4 Sek.; Lohmann 12,5 Sek.; Könicke 12,6 Sek. 2. Weitsvrung: Lohmann 5,80 Meter; Etz, Lang 5,50 Meter: Mager 5,40 Meter. 3. Hochsvrung: Baas, Gruber 1,65 Meter; Berz, März 1,57 Meter; Zöller, Lohmann, Lang 1,50 Meter. 4. Keulenweilwurf: Von den 16 Teilnehmern kamen zwei Mann über 50 Meter (Papst 58 Meter, Lohmann 56 Meter), weitere dreizehn erreichten 40 und mehr Meter, lediglich ein Teilnehmer blieb unter 40 Meter. 5. Schwimmen (300- Meter-Bruft): beste Zeit: Mager mit 6:12:0, es folgten Könicke (6:34:2), Schmidt (6:55:2), Zöller 6:56:5. 6. 1000-Meter-

Rr. 122 Seite 8

Lauf: Hervorragende Zeit lief Lang mit 2.35.6, dem Lohmann mit 2.50.1 folgte. Alle anderen benötigten zwischen 3 und 3"; Min. 7. Keule nzielwurf: von zehn möglichen Treffern erreichten: Pabst und Obertreis zehn, Gruber, Reitz und Märtz neun. (Der Mittelpunkt des anzuwerfenden Zieles war 32,50, Meter bzw. 37,50 Meter entfernt.) 8. Den 20-Kilometer -Esv ä ck m a r sich bestanden alle Teilnehmer und erreichten stttc Höchstzahl von 1000 Punkten. Durchschnittszeit 3 St. 43 Min. 9. Im Sch j e b c n waren die Leistungen unterschiedlich, was auch mit dem Werter zu- fammenhing. Die beste Leistung war wohl bei fünf Schutz 57 Rrngc. 10. Beim Gepäckmarsch mußte noch ein Entfernungsschätzen vorgenommen werden, bei welchem Mancher noch fehlende Punkte er­ringen konnte

HSG. Freudenberg auf Reisen

Mit einem Sviel am 23. Mai gegen den VsR. Mannheim in Mannheim stellten sich die Nachrichtler mit einer neuen Manmchaft den Handballanhängern vor. Wenn auch das äußerst faire und schöne Spiel mit einem Torverhältnis von 9:6 zu gunsten des VfR. endete, so zeigt das Halbzeitergebnis von 3:3, daß die Soldaten vom Freudenberg auch vor einem spielstarken und namhaften Gegner nicht kapitulieren. Das Rückspiel findet am 20. Juni auf dem Reichs- bahnsvortvlatz in Wiesbaden statt.

Auch am kommenden Sonnlag sind die Nachrichtler wieder unter­wegs und zwar spielen sie erneut gegen den Bereichsmeister des Svortkreises 3 Alzey, in Alzey gegen den Turnverein im Rahmen einer großangelegten Werbe Veranstaltung. Hierzu stellen die Hand­baller aus ihren Reihen auch noch eine 4X100-Moter- und eine Schwedenstaffel.

Wenn es auch den Soldaten erst kürzlich gelungen war, die Mannen der Volkerstadt mit 10:7 zu besiegen, io ist dabei zu bedenken, daß die Alzeyer ersatzgeschwächt antreten mußten. Man darf daher sehr gespannt sein, wie das erneute Zusammentreffen der beiden Be­reichsmeister endet, zumal es dem Turnverein Alzey gelungen zu fein scheint, eine sehr spielstarke Mannschaft aufzustellen. Ihr letztes Sviel gegen die Vertretung des RAD. Alzey konnte sie überzeugend mit 24:1 gewinnen.

Mit weiteren schönen Spielen der HSE. Freudenberg ist in nächster Zeit zu rechnen.

Leichtathletik - Kreismeisterschaften

Am Samstag, 5. Juni, finden die diesjährigen Kreismeister­schaften von Wiesbaden in Leichtathletik statt. Ausgeschrieben wer­den alle leichtathletischen Konkurrenzen, wie. Lauf, Sprung und Stoß. Obwohl während des Krieges es gerade in der Leichtathletik an Training mangelt, wird dach mit einer starten Beteiligung aller Wiesbadener sporttreibenden Vereine gerechnet. Auf die einzelnen Übungen wird kurz vor den .Kreismeisterschaften nochmals hin­gewiesen.

Zu den Deutschen Turn - und Sviel meist erschak- t c n wurde vom NERL. die Ausschreibung herausgegeben. Danach werden am 4. und 5. September in Augsburg deutsche Meistertitel im Zwölfkampf der Männer und Achtkampf der Turnerinnen, ferner im Faustball der Männer und Korbball der Frauen vergeben. Die Vor- und Zwischenrundensviele finden am 8. bzw. 22. August statt.

Deutsche Schieß meist erschufte n werden in diesem Jahr nur mit KK.-Eebrauchswaffe, Wehrmanngewehr, Eebrauchs- vistolen-Svortwaffe, Schnellfeuerpistole, Wehrmannzimmerstutzen und Armeegewehr durchgesührt; die übrigen Wettbewerbe entfallen.

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^/TsÖNimberge

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FAMILIENANZEIGEN

Ihr ihre

Der 3. Junge ist angekommen. Friedel

Brand und Fran Lilly, geb. Künder.

Bestattungsanstalt Karl Ott, Sdiwalbacher Straße 77, Anruf 23837. Überführungen l na di auswärts.

Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hmschel- den unserer lieben Mutter und Groß­mutter, Frau Elisabeth Jeckel. geb. Sduneizeisen sagen wir unseren herz­lichsten Dank.

Familie Hermann Jeckel, Familie Hans Kräh.

Wiesbaden im Mai 1943, Mühlgasse 13

Die tief trauernden Kinder und Angehörigen.

Wiesbaden, Wetzlar und Stuttgart, iuisenstraße 26.

Dib Einäscherung findet am Samstag, dem 29. Mai, vorm. 10 Uhr auf dem Siidfriedhof statt.

Bestattungsinstitut Wilhelm Vogler und Söhne, Blücherplatz 4, Jahnstr. 8. An­ruf 25300, übernimmt Bestattungen aller Art, Überführung mit eig. Leichenautos.

Ihre Vermählung geben bekannt: Emil Kamenik, Obergefr. z. Z. im Felde,! Karoline Kamenik, geb. Spies, Wies-i baden, Sdiwalbacher Str. 85, 27. 5. 1943.'

Luise Nolker Wwe.

geb. Lotz

für immer ihre treuen Augen. Leben war Arbeit und Sorge um Lieben.

Berichtigung. In der Todesanzeige von Frau Sara König, Geisbergstr. 12 muß cs heißen: kurz nach Vollendung ihres 98. Lebensjahres (nidit ihres 90. Lebensjahres).

Nadi schwerer Krankheit schloß unsre innigstgcliebte Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwie^-mutter, Schwe­ster und Tante, Frau

«Unerwartet schwer traf uns die unfaßbare Nachricht, daß mein innigstgeliebter, herzens­guter Mann, unser lieber, guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Robert Hartmann

k Gefr. in einem Grenadier-Heg.

nach treuer Pflichterfüllung im blü­henden Alter von 32 Jahren im Osten den Heldentod gefunden hat. Fern der Heimat ruht er auf einem Hel* denfriedhof.

In tiefer stiller Trauer: Liesel Hartmann, geb Deusing, Fami­lie Hartmann, Läuterbach, Ober- bay.. Familie Deusing und alle Angehörigen.

W.-Dotzheim, Schlageterstraße 276, im Mai 1943.

Mein innigstgeliebter Mann und guter Lebenskamerad, seines Kindes treu besorgter Vati, unser geliebter, ein­ziger, sonniger Sohn, Schwiegersohn und Schwager

Willi Guhl

ist nach kurzem schwerem Leiden, für uns jedoch unerwartet, im blühen­den Alter von 34 Jahren von uns gegangen.

In tiefem Schmerz: Liesel Guhl, geb. Rossbach und Kind Heinz- Peter, Wilhelm Guhl und Frau Sofie, geb, Wild, Lina Rossbach, geb. Buß, Pierre Lerno und Frau Lini, geb. Rossbach.

St. Ludwig/Els., Wiesbaden (Philipps- bergstraße 53), Morsang/Frankreich, den 23. Mai 1943.

Trauerfeier: Samstag, den 29. Mai, 11 Uhr, Südfriedhof.

Danksagung. Für die vielen wohl- tuenden Beweise herzlicher Anteil­nahme in Wort und Schrift sowie für die Kranz- und Blumertspenden und das ehrende Geleit beim Heim­gang unseres teuren Entschlafenen, meines lieben Mannes und guten Vaters und Schwiegervaters, unseres lieben Opas Johann Waldeck sagen wir auf diesem Wege unseren tief­empfundenen Dank

In tiefer Trauer. Maria Waldeck, geb. Peuser, Wilhelm Waldeck und Familie.

Wiesbaden, Dotzh. Str. 26, 26. Mai 1943

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