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Wiesbadener Tagblatt

Nr. 121 Seite 5

Karotten nicht mit Draht bändeln. Bei der Sammlung der Küchenabfälle wird beobachtet, daß u. a. Karotten mit Draht statt mir Bindfaden gebündelt werden. Da der Draht leicht mit unter die Lbfallstoffs und in beit Futtertrog kommt, so kann daraus für die Biehernährung erheblicher Schaden entstehen. Die Drahtbündelung muß unterbleiben.

Erzeugerhöchstpreise für Obst und Gemüse (ob 24. Mai 1943). c-bft: Stachelbeeren, unreife (50 Kilogramm) RM 22.. Gemüse: sr-oael (50 Kilogramm) I 60., H 50., III 40., IV 25, ab A Mai I 55., n 45., III 35., IV 20., Kopfsalat 18.. Wiege­salat 12., Svinat A 7., B 3., Römischkohl 9., Treibhaus- gurken 36., Treibkohlrabi (100 Stück) I 12., II 10., HI 4., Rhabarber (50 Kilogramm) rotstielig 7., grünstielig 5., Treib­karotten (100 Bund) 20., Karotten (50 Kilogramm) 9, Gelbe Rüben 6.25. Kohlrabi 9., Erdkohlrabi 3.40. Rote Rüben 6., Sellerieknollen 20., Lauch I 15., II 13., III 12., Radieschen 1100 Bund) 6, ohne Laub (50 Kilogramm) 36., Treibrettich 1100 Stück) 114, n 6., HI 4., Zwiebeln (50 Kilogramm) 11.50, Suppengrün (100 Bund) 8., Petersilie (50 Kilogramm) 45., Schnittlauch ck)., Grüne Soße 50.. Kleinhandelspreise' Gemüse: Spargel C/a Kilogramm) I 92, n 65, m 45, Kopfsalat 12, Römischkohl (i/z Kilogramm) 13, Treibhausgurken 57, Treibkohlrabi (Stück) 1820, Treibblumenkohl 60, Rhabarber 13 Reichspfonnis.

Srmsard Rose, Kotoraturlovran. wurde zu einer Wehrmacht- toantet «ach dem Osten oervfkichtet.

* Mathilde Kun, wurde als Altistin an das Stadttheater Reiste .octpfUdjtet

* Zentialinstitut sür Theaterwissenschast in Wien eröffnet. Am Dienstag wurde in Wien das Zentralinstitul für Theaterwissenschaft an der llniverfität Wien eröffnet. Direktor des Instituts ist Universität-Professor Dr. Kiudermann. Mit der Schaffung des Jnstitutsamrde auch ein Lehrstuhl für Theaterwissenschaft an der Wener Universität gegründet.

Zur Spinnstoff- und Schuhsommlung 1943

Zeichn. Huber

SPINNSTOFF- VND SCHUH- SAMMLUNG 1943 NMA.HM6

E i n f o c h rührend!

Wissen Sie, ich gebe ihn gern zur .Spinn- Stoff- und Schuhsammlung'. Vielleicht bringt er heute wieder jemanden so viel Glück wie inir damalsI In diesem süßen Badeanzug habe ich doch 1901 meinen Heinrich kennen­gelernt!"

Die Bluttaten in München aufgeklärt

Die Täter ermittelt und festgenommen

Aw zweiten Mai wurde in einer Wies« an der Hanauer Straste in München der 29 Jahre alte slowakische Staatsangehörige Josef Pavlik erschlagen und beraubt aufgefundcn. Am 15. Mai war im Allacher Wald der 21jährige französische Staatsangehörige Robert Paolucci mit durchschnittener Kehle und vollkommen unbekleidet rot aufgefundcn worden. Paolucci war am 1. Mai beobachtet worden, als er mit Pavlik abends das,Automatenrestaurant an der Bayerstraste in München verlassen hatte. Diese Zusammenhänge führ­ten nach langwierigen Ermittlungen auf die Spur der Täter. Wegen dringenden Verdachts des Mordes wurden am 18. Mai die franzö­sischen Zioilarbeiter Marcel Duplaa, 36 Jahre alt, Claudius Souvent. 27 Jahre alt, und Pierre Alicourtis, 19 Jahre alt, festgenommen. Es wurde festgestellt, dah der später ermordete Paoluci den Paolik, von oem bekannt war, datz er grötzere Barmittel besaß, unter dem Vor­wand, ein Geschäft vermitteln zu können, (y die einsame Gegend hinter dem Gaswerk Moosach gelockt und ihn dort in der Dunkelheit gemeinsam mit Duplaa und Souvent erschlagen und beraübt hatte. Da nun in der Presse und in Plakaten, die in deutscher und franzö­sischer Sprache verfaßt waren, die Personenbeschreibung des Paolucci treffend angegeben war, fürchteten die Mittäter, daß dieser ermittelt würde und sic verraten könnte. Sie faßten nun den teuflischen Plan, den Paolucci zu beseitigen und gewannen zur Ausführung ihrer Tat noch den Alicourtis. In der Nacht zum 15. Mai überfielen sie den Paolucci, der sich aus Furcht vor der Entdeckung schon den ganzen Tag über im Allacher Wald verborgen hielt, in seinem ihnen be­kannten Versteck, erwürgten ihn und schnitten ihm mit einem Rasier- messer die Kehle durch. Sie zogen dem Toten sämtliche Kleidungsstücke aus und ließen die Leiche nackt liegen. Unter der Wucht der gesam­melten Beweismittel legte Duplaa als Erster ein Geständnis ab Die Mörder werden nach Abschluß der Ermittlungen dem Sondergericht München zugeführt.

Der Raubmord im Köuigssorft bei Köln. Aw 3. Mai wurde, wie gemeldet. im Königsforst bei Köln die 46 Jahre alte Prostituierte Erna Bertram ermordet aufgesunden. Die Lerche war mit Reisern bedeckt. Die Tat ist am 22. Avril verübt worden: geraubt wurden etwa 400 RM. Der Tat verdächtig ist ein Mann, der am 22 April gegen 19 Uhr im Vorraum der Toilettenanstalt des Bahnhofs Sieg­burg sich die Hände wusch, sowie Schuhe und Anzug reinigte. Auf dem Hut und dem Kopfhaar hatte er Tannennadeln. Der Mann gab der Aufwartefrau fünf Mark Trinkgeld. Er ist etwa 50 Jahre alt. Der Ringfinger der linken Hand ist verkrüppelt. Wer kennt den Mann?

Sport und Spiel

Sport des Bannes 86 am vergangenen Sonntag

Der Fußballmeister des Bannes Wiesbaden (SvEmschft. Walüstraste) mußte zum ersten Wettkampf um die Eebietsmeisterschaft in Bingen gegen den dortigen Bannmcister fHassia Bingen) an­treten. Trotz Gestellung zweier Ersatzleute (für Rühl und Livv) ge­lang ein überzeugender 10:1 (5:0)-Sicg auf fremden Gelände. Wies­baden war wohl körperlich schwächer, jedoch klappte das Zusammen­spiel tadellos und cs wurde auch »ach Herzenslust geschoßen. Pingen zeigte sehr gute Ansätze, erreichte jedoch nicht die Form, um den Sieg der Gäste gefährden zu können. Falls die Mannschaft von Wies­baden zusammenbleibt, wird sie noch ein Wort in den weiteren Kämpfen mitzureden haben

Die Turner (DJ.. HI. und BDM.) nahmen am Kreisgerikte- wetturnen des NSRL. teil und erzielten durchweg gute Ergebnisse. An der Fasanerie wurdeii die Bannmeisterschasten im Schießen ausgetragen. Wir berichten hierüber noch. Am Sonntagvormittag traten die Bewerbe: für das HJ.-Leistungszeichen zum 15- bzw. 20-KiloMeter-Marsch an.

Reichssportwettkampf der HI.

Der Rcichssvortwettkamvf der Hitler-Jugend gelangt in diesem Jahr im gesamten Reichsgebiet am 29. und 30. Akai zur Durchfüh­rung. An diesen Tagen tritt die Millionenzahl unserer Jungen und Mädel überall in Stadt und Land an, um ihr größtes sportliches Fest zu gestalten, das nach dem Willen des Führers den Leistungs­stand und die Einsatzbereitschaft der deutschen Jugend alljährlich unter Beweis stellen soll. Jeder Junge und jedes Mädel muß sich beim Reichssportwettkamvf einer Leistungsprufung, bestehend aus einem Lauf, Sprung und Wurf, unterziehen. Die einzelnen Lei­stungen werden unter Berücksichtigung des Alters nach der 100-Punkt- wertung beurteilt. Über den Bann- und Eebietsentschcid werden Beim Reichsentscheid das reichsbeste Fähnlein, die leichsbeste Gefolg­schaft, die reichsbestc Jungmädel- und Mädelgruvve ermittelt, in deren Besitz der Wanderpreis des Reichsjugendführers für die Dauer des Wettkamvfjahres übergeht. So ist auch in diesem Jahr dor Reichssportwettkamvf wieder eine gewaltige Kundgebung unserer Ju­gend und der Beweis, daß sie gesund und leistungsfähig alte Auf­gaben pflichtbewußt erfüllen wird, die im Kriegseinsatz an sie heran- treten werden.

Sport des Bannes 80 am kommenden Sonntag

A>n kommenden Samstag und Sonntag treten alle svortl. Wett­kämpfe wegen der Durchführung des Reichsfvortwettkampfes 1943 zu­rück. Während am Samstagoormittgg das Jungvolk und die Jung-

mädek im Wettbewerb stehen, treten am Somilagvormittag die und der BDM. an. Für die Wiesbadener Stadteinheiten wird der Reichssportwettkamvf auf der Frankfurter Straße ausgetragen, für die Vororteinheiten jeweils auf den Vorortvlätzen. während die Sondereinheiten Wiesbaden-Stadt den Sportplatz an der Lahnstraße zusewiefen bekamen. Ausgetragen werden 60-, 75- und 100 - Meter - Lauf, Weitsvrung, Ball- und Keulenwerfen. Jeder Junge und jedes Mädel wird seine Kraft dafür einsetzen, das Sieger­abzeichen des Reichssvortwetikamvfes zu erringen und cs wird an? allen Plätzen ein zahlen- und leistungsmäßig starker Wettbewerb ent­brennen. 180 Punkte müssen erreicht werden, um als Sieger an­erkannt zu werden, gleichzeitig wird auch noch dic beste Kamerad­schaft bzw. Jungenschast ermittelt, die dann am Gebictssvortfcst teil- nehmcn darf.

Mus Gau und Provinz

Verbotenes Buttern streng bestraft

= Frankfurt a. M., 26. Mai. Zwei Frauen, Mutter und Tochter, die im Westerwald ein Mühlengrundstück bewirtschasteten, hielten seit Kriegsbeginn einen Teil der von ihnen abzuliefernden Milch zurück und verbutterten sie fortgesetzt trotz des bestehenden Verbotes bis in die jüngste Zeit hinein. Insgesamt gewannen sie so 50 Kilogramm Butter Das Sondergericht in Frankfurt, vor dem sich dic beiden ictzt zu verantworten hatten, bezeichnete diesen fortgesetzten Verstoß gegen die Bewirtschastungsvorschriftcn noch im dritten und vierten Kriegs­jahr als besonders verwerflichen Eigennutz und verurteilte die Mutter zu vier Monaten Gefängnis und 50 RM Geldstrafe und die am meisten verantwortliche Tochter zu sechs Monaten Gefängnis.

Sühne für einen grausamen Mord

--- Trier, 26. Mai. Im November v. I. wurde imAbflußschacht einer Trierer Weinkellerei die Leiche des 62jährigen dort beschäftigten Küfers Jakob Laschet gefunden. Jetzt gelang es, den Bereits seit Be­ginn der Nachforschungen verdächtigen, im gleichen Betrieb als Keller meister beschäftigten 52jährigen Josef Sautenberger aus Trier d- Tat zu überführen. K., der mit dem Ermordeten auf gefpanniem Fun stand da er fürchtete, durch ihn von feinem Posten verdrängt werden, gab vor. Gericht an, mit Laschet im Keller des Betriebs in Streit geraten zulfein, wobei Laschet ihn mit einem Eisenrohr bedroh habe. In Notwehr habe er zurückgeschlagen. Wie der Ermordete in dc Abflußschacht geboten fei, wisse er nicht. Es gelang, die Aussage Kautenbergers zu widerlegen. Belastend "für den Angeklagten wäre- die nichtigen Motive der Tat und die besonders rohe Art der Hau' lungsweise. Unter Zubilligung der durch ärztliches Gutachten bcstc tigten beschränkten Verantwortlichkeit wurde Kautenbirger vom Land gericht Koblenz zu einer Zuchthausstrafe von 15 Jahren unter Ab­erkennung der bürgerlicheit Ehrenrechte auf 10 Jahre verurteilt.

Wirtschaft steil

Die Weinernte im Regierungsbezirk Wiesbaden

Die genauen Ergebnisse der Weinernte im Jahre 1942 für den Regierungsbezirk Wiesbaden liegen nunmehr vor. Die Größe des gesamten Weinbergsgeländes unter Berücksichtigung der vorhandenen Anbauslächen Betrug: 3399 Hektar, davon entfielen auf den Rh ein- gaukreis 2396 Hektar, Kreis 6t. Goarshausen 569 Hektar, Main- Taunuskreis 311 Hektar, Kreis Wiesbaden 60 Hektar, Unterkahn 61 Hektar, Kreis Limburg 2 Hektar, Im Ertrag standen davon 2588 Hektar, und zwar im Rheingaukreis 1889 Hektar, Kreis St. Goarshausen 392 Hektar, Main-Taunuskreis 199 Hektar, Kreis Wiesbaden 42 Hektar. Unierlahnkreis 35 Hektar, Kreis Limburc 1 Hektar. Die Bepflanzung mit weißen Trauben erstreckt fiel auf einen Eesamtflächenraum von 2501 Hektar; hieran hatten Anteil der Rheingaukreis 1839 Hektar, Kreis St. Goarshaufen 388 Hektar. Kreis Main-Taunus 199 Hektar, Kreis Wiesbaden 41 Hektar. Unter« lahnkreis 33 Hektar. Mit roten. Trauben waren insgesamt be­pflanzt 57 Hektar, davon entfielen auf den Rheingaukreis 50 Hektar, Kreis St. Goarshausen 3 Hektar. Kreis Wiesbaden 1 Hektar. Unter« lahnkreis 2 Hektar. Geherbstet wurden insgesamt an rüeitzsn und roten Weinen in den sechs Weinbergkreisen 43 944 Hektoliter, 87 Liter. Die Kreise waren hieran beteiligt: 'Rheingaukreis 38976 Hektoliter, 86 Liter, Kreis St. Goarshausen 2139 Hektoliter, 20 Liter, Main- Taunuskreis 21,01 Hektoliter, 92 Liter, Kreis Limburg 10 Hektoliter. Der Ernteertrag belief sich an weißen Weinen auf tnsgesamt 42 291 Hektoliter, 30 Liter. Hierauf entfielen auf den Rheingaukreis 38878 Hektoliter, Kreis St. Goarshausen 2137 Hektoliter, Main- Taunuskreis 2101 Hektoliter, Kreis Wiesbaden 289 Hektoliter, Unter« lahnkreis 877 Hektoliter. Kreis Limburg 9 Hektoliter. An roten Weinen betrug die Ernte 654 Hektoliter, hieran hatten Anteil der Rheingaukreis 599 Hektoliter Kreis St. Eorashaufen 2 Hektoliter, Kreis Wiesbaden 50 Hektoliter, Unierlahnkreis 1 Hektoliter, Kreis Limburg 1 Hektoliter.

FAMILIENANZEIGEN

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen: Elfriede Russenschuck, Wiesbaden Wal­lufer Straße 9, Philipp Becker, Uffz.

i. Frw.-Dst., z. Z. auf Urlaub, Mainz- Gonsenheim. Friedensstr. 12. Mai 1943.

Ihre Vermählung geben bekannt: Emil Rainenik, Obergefr., z. Z. im Felde, Karoline Ramenik, geb. Spies. Wies­baden, Sdiwalbacher Str. 85, 27. 5. 1943.

Schweres Herzeleid brachte uns die Nachricht, daß unser lieber, lebensfroher Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Kurt Gerhardt

Soldat in einem Gren-.-Reg..

im blühenden Alter von 19 Jahren am Kuban-Brückenkopf den Helden­tod. fand. Er ruht in fremder Erde unvergessen.

Ihre Vermählung geben bekannt: Erich Kuhlmann, Oblt. in einem Pi.-BatL, Helga Kuhlmann, geb. Maurer. Wies­baden. Schützenstr. 5. Trauung: Sams­tag, 29. Mai, 13.30 Uhr, Lutherkirche.

Am 21. Mai erhielt ich die unfaßbare Nachricht, daß mein liebster unvergeßlicher Mann, Parteigenosse

Hans Hassemer

Uffz. u. Flugzeugf. in einem Kampf­geschwader, Inh. des EK 1 u. 2, des ziv. Flugzeugf.-Abz. u. d. Wehrm., Auszeichnungen der ital. Luftwaffe und sonstiger Auszeichnungen

im blühenden Alter von 23 Jahren irn. I Süden tapfer und in soldatischer" I Pflichterfüllung als Flieger den Hel­

dentod fand. Fern der Heimat wurde er auf einem Heldenfriedhof mit mili­tärischen Ehren zur ewigen Ruhe beigesetzt.

In tiefer Trauer: Frau Erika Hassemer, geb. Gerhardt, Schul-

, berg 17, und Angehörige Wiesbaden, den 25. Mai 1943.

In tiefem Schmerz: Adolf Gerhardt und Frau, Hermine geb. Rump. Neugassc 15, Elsa Geisel, geb. Gerhardt. Willi Geisel, z. Z. Wehr­macht, nebst Kindern, Wellritz- straße 45. Heinrich Gerhardt, z. Z. im Osten, Hugo Gerhardt, z. Z. im. Osten, und Frau, Emma geb. Raab, nebst -Tochter, Hans Ger­hardt, z. Z. Wehrm.. nebst Frau Marga u. Tochter, Walter Gerhardt, z. Z Wehrm., Emilie Weiß,, geb. Gerhardt, Elisabeth Gerhardt, Margot Gerhardt, Frau Blandina Weber, geb. Gerhardt

Wiesbaden, den 25. Mai 1943.

Am 25. Mai entschlief sanft meine liebe Gattin: Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante, Frau

Eliese Lanzer "

geb. Wörsdörfer

im Alter von 54 Jahren.

In tiefer Trauer: Gustav Lanzer, Gerda Lanzer, Familie Karl Hanf und Kinder, Klara Bi dring und Tochter, Gustav Mailänder u. Frau

«Schmerzerfüllt erhielten wir djp traurige Nachricht, daß mein lieber Sohn. Bruder, Enkel, Neffe und Cousin

Paul Dick

Matrosengefreiter

21 Jahre alt, den Heldentod gestorben ist. Wer ihn gekannt hat, weiß, was wir verloren haben.

Im Namen der Hinterbliebenen: Wilhelm Dick

W.-Hambach, Ostpreußenstraße 69.

| Unser einziger Sonnenschein, unser braver, lieber Bub

Karlheinz

ist nach kurzer schwerer Krankheit im sechsten Lebensjahr für immer von uns gegangen.

In tiefstem Schmerz: Karl Schmidt und Fran, Anna geb. Dernbach.

Iund alle Angehörigen

W.-Sonnenberg, den 25. Mai 1943.

Rambacher Str. 8

Die Beerdigung findet atn Freitag, 28. Mat, nachm. 2 Uhr in Wiesbaden- Sonnenberg statt.

W.-Dotzheim, den 26. Mai 1943.

Huttenstraße 60

Die Beerdigung findet am Freitag, 28. Mai, nachm. 2.15 Uhr auf dem Südfriedhof statt.

Kurz nach Vollendung ihres 90. Lebens­jahres ist nach kurzer Krankheit un­sere liebe Mutter, Frau

Sara König

am 25. Mai gestorben.

Die trauernden Hinterbliebenen: Dr. Wilhelm König und Frau, Viktoria König

Wiesbaden, den 26. Mai 1943.

Geisbergstraße 12

Die Feuerbestattung ist am Freitag, 28. Mai, vormittags 9 ühr auf dem Südfriedhof.

Danksagung. Für die Beweise herz­licher Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters. Herrn Emst Kipp, sowie für die Blumenspenden sagen wir unsern herzlichsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinter­bliebenen : Julius Jäger und Frau, Wilhehnine geb. Kipp

Wiesbaden, den 24. Mai 1943.

Heute entschlief sanft im 83. Lebens­jahr unsere liebe gute Mutter, Groß­mutter, Urgroßmutter und Schwieger­mutter, Frau

Susanna Koch

geb. Keffer

In stiller Trauer Frau Marg. Wollmerscheidt, geb. Koch. Frau Emilie Ulrich, geb. Koch. Heinrich Koch, z. Z. Laz., und Frau, Wil­helm Koch, z. Z im Osten, und Frau, Hans Ulrich, z. Z. im Osten, Enkel und Urenkel

Wiesbaden, den 25. Mai 1943. Johannisberger Str. 7, Nerostr 44, Schulgasse 6, Walramstr. 31 Beerdigung: Donnerstag, den 27. Mai, nachm. 3.15 Uhr Südfriedhof

Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme in Wort und Schrift beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen, Herrn August Schaferhenrich, sowie die Kranzspen­den und das ihm gegebene Geleit, sagen wir allen Beteiligten unseren herzlichsten Dank.

Frau Marie Schaferhenrich, geb. Seiler, und Kinder

Wiesbaden, den 26. Mai 1943.

* Danksagung. Für die über­aus zahlreichen und wohl­tuenden Beweise herzlicher Anteilnahme in Wort und Schrift beim Heldentod meines unvergeß­lichen Sohnes, meines Heben Bruders, Schwagers, Onkels und Neffen Walter Giersch, Feldwebel und OA. in einem Panzer).-Reg., sagen auf diesem Wege allerherzlichsten Dank

Frau Helene Giersch Wwe., Alfred Giersch und Familie Wiesbaden, den 25. Mai 1943. Goldgasse 18

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