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Die Kraftreferven der deutschen Kriegswirtschaft

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Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Generalmajor Willibald Borowietz; Panzerdivision und an

. Hauptmann Hans-Günther Stötten, dcur in einem Panzer-Regiment.

Lin ganzer Bomberverband aufgerieben

Berlin. 18. Mai. 3u der im Wehrmachtbericht vom 18. Mai ge­meldeten Vernichtung von sechs feindlichen Bombern durch Marineflak im holländischen Küstengebiet wird noch bekannt, daß hei den ver­schiedenen Angriffen ein Verband von fünfFlugzeugen^der Vmuiden anzuflicgen versuchte, vollständig aufgerieben wurde. Das gutliegende Abwehrfeuer der Marineslak brachte drei Bomber innerhalb von drei Minuten zum Absturz. Ein viertes brennend nach See ahflicgendes Flugzeug stürzte nach einwandfreien Beob­achtungen später ab. Auch den fünften und letzten Bomber dieses Ver­bandes, der nach Norden abdrehte und sein Heil in der Flucht suchte, erreichte sein Schicksal. Er wurde von der Lustwaffenflak gestellt und abgcschosfen. Das sechste Flugzeug wurde aus einem anderen Verband herausgeschosien.

Osten erstreckt, eine Insel, die vom Gegner in den höchsten Verteidi­gungszustand gesetzt worden war. Denn auch die Engländer hatten, als sie durch den Balkanfeldzug vom europäischen Kontmenr vertrie­ben worden waren, die Bedeutung Kretas für alle weiteren Operatio­nen im europäischen Südosten und im östlichen Mittelmeer keineswegs verkannt. Die englische Presie unterstrich vielmehr dielebenswichtige sehr nachdrücklich und nicht nur der englische

Führerkoros des Gaues Berlin

faltung aller Kräfte. Fähigkeiten und Energien unter staallicher Lenkung, d. h. unter Ausrichtung auf das eine, das letzte Ziel, solche Höchstleistungen hervorgebracht habe. Wir brauchen uns auf keine Eröttcrunsen über ein zukünftigesWeltgeld" einzulassen, denn eine Währung, die nicht in den nationalen Wirtschaftskräften und Arbeits leistungen und in der staatlichen Währungsautonomie wurzelt, sei ebenso wenig lebensfähig und brauchbar, wie ein Volapük oder ein Esperanto es als Weltsprache sein könne, das seien Reauistten einer vergangenen Epoche. Wir haben, so schlost der Minister seine Aus­führungen, mit der Neuordnung unseres Wirtschaftslebens eine der wichtigsten Voraussetzungen geschaffen, um in dem erbitterten schicksal­haften Ringen gegen unsere Feinde Sieger zu bleiben.

Schwere Zerstörungen in Cardiff

Berlin, 18. Mai. Ein starker Verband schwerer deutscher Äemi* flugzeuge griff in der Nacht zum 18. Mai bei wolkenlosem Himmel und Hellem Mondschein mehrere st ungswerkc und die Dockanlagen des südwestenglischen Hafens Cardiff an. Kurz vor 3 Uhr morgens begann der konzentrische Angriff, der nur etwa eine halbe Stunde dauette, aber schwere Zerstörungen in den kriegs­wichtigen Anlagen hervorrief. Die deutschen Kampfflugzeuge erschienen inmittlererHöhe über der Stadt, deren geometrisch angeordnc- tes Ctratzenbild die Orientierung begünstigte, und warfen im Elcii- und Horizontalslug Bomben schweren Kalibers ab. Vergeblich ver­sucht« der Feind mit Flakabwehr und Nachtjägern den Angriff zu verhindern. Mehrere Volltreffer verursachten in einem Zentral­werk der britischen Eisen- und Stahlindustrie eine Reihe von Ex­plosionen, sowie wirksame Zerstörungen in den Hafen- und Dock- anlagcn. Die deutschen Besatzungen beobachteten bei ihrem Abflug 20 Erotzbrände und zahlreiche mittlere Brände im Zielgebiet.

Wieder zweimal Luftalarm in London

Stockholm, 19. Mai. (Funkmeldung.) Wie das britische Rcuter- büro berichtet, wurde in London in der Nacht zum Mittwoch zwei­mal Luftalarm gegeben.

Der Jude diktiert die Methode

ASAMiplomat bezeichnet den systematischen Kindermord als Hauptziel des Luftkriegs

«Seeverkehr im Mittelmeer weiter gefährlich"

Genf, 18 Mai.Der Sieg in Tunesien bedeutet noch keineswegs, das nunmehr die Ecleitzüge ungehindert von Gibraltar nach Suez fahren können", stelltEvcning Standard" fest und bereitet damit manchem Engländer eine herbe Enttäuschung. Von einer Wieder­erlangung der Seehcrrschaft im Mittelmeer könne noch gar keine Rede sein. Man dürfe nicht übersehen, daß Italien noch immer über eine graste Flotte verfüge. Schon allein deshalb bedürfe jeder englilch-nordamerikanische Konvoi stärkster Bewachung, ganz abgesehen davon, dah die Deutschen mit ihren U-Booten weiter die achsenfeindliche Schiffabrt im Mittelmeer stark bedrohen. Man könne also nur feststellen, daß der Seeverkehr im Mittelmeer weiter schwierig und gefährlich" bleibe.

Neue Eichenlaubträger des Heeres

Berlin, 18. Mai. Der Führer verlieh, wie bereits gemeldet, das

Generalmajor Borowietz, am 17. 0. 1893 als Sohn des Oberzahl­meisters Cbristian Borowietz in Ratibor geboren, hatte das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes bereits zu 8eginn des Feldzuges gegen die Sowjetunion als Oberstleutnant und Führer einer Vorausab­teilung erhalten. Bei den hetzten schweren Kämpfen in Tunesien stand Generalmajor Borowietz als Kommandeur einer Panzerdivision westlich Tunis. Der Feind griff hier mit erdrückender Übermacht so­wie stärkster Unterstützung non Artillerie und Luftwaffe tue deutschen Linien an. In beldenhaftem Kampf erwehrte sich der Divifions- Kommandeur an der Svitze seiner Truppen des feindlichen Ansturms. Vor der Übermacht ausweichend, bezog er vor Tunis neue Abwehr­stellungen, aus denen er dem Feinde schwerste Verluste zufugte. Wieder bekannte der Gegner mit zabllosen Banzern die Stutzpunkte und aberma? leistete der General mit nur wenigen Soldaten in vor­bildlicher Tavserkeii Widerstand bis zum letzten Dadurch wurde Zeit gewonnen für die Zerstörung aller kriegswichtigen Anlagen «n der Stadt Tunis und >'ür den Au'bau neuer Abwehrstellungen Die hervorragenden Leistungen der Division unter Generalmajor Borowietz wurden im Wehlmachtbericht vom 11. Mai besonders gewürdigt.

Kreta

Zur Erinnerung an den 20. Mai 1941.

Als in den frühen Morgenstunden des 20. Mai 1941 deutsche Fallschirmjäger über der Insel Kreta absprangen, begann eine der kühnsten Operationen der Kriegsgeschichte, eine Operation, die nicht ohne Krisen verlief, die aber vom Sieg der Kühnsten der Kühnen gekrönt wurde. Zum erstenmal wurde hier der Versuch unternommen, eine rund 300 Kilometer von den deutschen Absprungbasen entfernte Insel zu nehmen, eine Insel, die sich bei etwa 12 bis 57 Kilometer Breite etwa 260 Kilometer von Westen nach

Bedeutung Kretas" sehr nachdrücklich und nicht nur bi Oberkommandierende aus dieser Insel, General Freyberg, si Herr Churchill versicherten mehrfach, dah man dies« Inst letzten undohne einen Gedanken an Rückzug" verteidigen würde.

durch solche Drohungen, durch den Luftkrieg der amerikanischen Gangster gegen italienische Städte und gegen italienische Kinder, oder durch Flugblätter die Italiener beeindrucken und in Schrecken ver­setzen zu können, so hat man sich, wie wiederholt unterstrichen, gründ­lich getäuscht. Die italienische Presie läht auch weiterhin nicht den geringsten Zweifel daran, dah Italiens Wider st andswille nur härter wird. Dast man auch militärisch die erforderlichen Vorbereitungen trifft, zeigen ebenfalls die italienischen Blätter durch die Veröffentlichung von Bildern, die die Landung italieni­scher Truppen auf italienischen Mittelmeerinseln zeigen. Die Bildunler>chrisien betonen, dah diese Truvpenverstärkun- gen dazu dienen, jedem etwaigen Angrisfsversuch des Feindes zu be­gegnen. Auch so wird bet entschlossene Äbwehrwillen Italiens nach- drücklich unterstrichen. Das scheint man nun langsam auch in England zu begreifen, denn offenbar auf einen Wink von oben hin finden sich jetzt in verschiedenen englischen Blättern Artikel, die vor Unter­schätzung des italienischen Gegners warnen. Auch dieTimes" bei­spielsweise versichert ihren Lesern, dah sich die Italiener beherzt schlagen würden. Das Blatt fügt hinzu, es wäre ein falscher Optimis­mus zu glauben, dah die Eroberung Afrikas die Festung Europas ge­schwächt habe. In Londoner politischen und militärischen Kreisen sieht man offenbar ein, dah eine Unterschätzung der Kampfmoral des Gegners gefährlich ist, weil dadurch Hoffnungen geweckt werden, die niemals in Erfüllung gehen werden, auch nicht durch Anwendung der wildesten Gangstermethoden.

Hauptmann Hans-Günther Stetten, am 7. 10. 1916 als Sohn des Obersten Paul Stötten in Berlin-Charlottenburg geboren hatte das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes bereits als Leutnant und «nchrer einer Panzerkompanie int Westfeldzug erhalten. In Afrika gehörte er zu der im Wehrmachtbericht vom ll. 'Mai besonders hervorgehobenen 15. Panzer-Division unter Generalmajor Borowietz. Hauptmann Stötten hat sich mit seiner Abteilung schon in der Mareth-Stellung hervorragend bewährt. In zwei Nächten und einem Tag dauernden Kämpfen hat er immer wieder die zum Gegenangriff antretenden Grenadiere unterstützt, vom Feind besetzte Bunker niebergekämpft und dadurch zur Bereinigung der kritischen Einbrüche ausschlaggebend det- getragen Ende März hat er westlich Gabes einen gefährlichen An­griff von 20 Panzern in die Flanke seiner Division in kühnem Eegen- stoh an der Svitze von nur 8 eigenen Panzern zuruckgeworfen. 3n schwerem Kampf schoh er 5 britische Panzer ab und ermöglichte da­durch, dah die 15. Panzerdivision inzwischen eine neue Widerstands- linic gewinnen konnte.

So standen denn auch starke seindliche Trupvenverbände auf der Insel bereit, Verteidigungsstellungen waren überall ausgehoben worden und wenn auch starke Bomben- und Tiefangriffe von den veutfchen Verbänden schon seit dem 14. Mai durchgeführt worden waren, so fügten diese Angriffe wohl dein Gegner erhebliche Verluste und Schäden zu, vermochten aber die Abwehr keineswegs auszu- jchalten. So empfing in allen Räunien, in denen die deutschen Transporlmaichinen die kühnen Fallschirmjäger absetzten, diese tapferen Soldaten stärkstes Abwehrfeuer. Die abgesprungenen Fall­schirmjäger kamen dadurch in recht schwierige Situationen, gaben aber nirgends auf, sondern meisterten in allen Fällen die Situation, so wenig hoffnungsvoll sie auch erscheinen mochte. Es kam zunächst daraus an, einen Flugplatz fest in die Hand zu bekommen, um auf diese Weise den Aniratisvort »von Luftlandetrupven und den Nach­schub zu ermöglichen. Dieses Ziel wurde zuerst bei Malemes erreicht. Zwar lag der Flugplatz auch dort noch unter deni Feuer des Feindes, als am 21. Mai, nachmittags, die ersten Jus hier landeten und Ge­birgsjäger, die sich schon in Griechenland besonders ausgezeichnet hatten, heranbrachten. Damit war eine der Voraussetzungen für das Gelingen des Unternehmens Kreta erfüllt. Umso ungünstiger verlief der erste Versuch. Truppen über das Meer heranzubringen. Die kleinen Motorsegler trafen in der Nacht auf einen englischen Kriegs- schiffsverband, der die kleine Transvortflotte zersprengte. Der nächste Tag brachte aber auch hier die Wendung. Die deutschen Flieger setzten zum Angriff auf die-starken englischen Schiffsverdände an, die vor Kreta z»sainmengezogen worden waren. 7 britische Kreuzer, 8 Zerstörer, 1 Unterseeboot und 5 Schnellboote wurden vernichtet, weitere Kriegsschiffe so schwer beschädigt, dast sie schleunigst in das Dock gebracht werden muhten. Damit war die englische Flotte ge­zwungen, das Seegebiet um Kreta zu räumen, sie muhte die Insel ihrem Schicksal Überlassen: der Nachschubweg auch Über See war so­mit frei.

In wahrhaft tropischer Glut ging derweilen das.Ringen auf der Insel weiter. Am 25. Mai gelang es, die Verbindung mit j»er bei Ehania abgesetzten Fallschirmjägertruvve aufzunehmen, zwei Tage später wurde Ehania selbst genommen, am nächsten Tage folgte Rethymon. Am neunten Tage war alles, was auf Kreta von Be­deutung ist, in der Sand der deutschen Truppen. Der Gegner ver­suchte nunmehr von den kleinen Häsen im Süden der Insel zu ent­kommen. Nur einem kleinen Teil der feindlichen Truppen inbefi ge­lang die Flucht, am 1. Juni gelang es unseren Truppen bei Sfaiia, dem Hauptsluchthasen der Briten, die Masse der flüchtenden Feinde gefangen zu nehmen. Eine der kühnsten Operationen war somit dank der vorbildlichen deutschen Führung und dank der Einsatzbereitschaft des deutschen Soldaten, der sich auch hier wieder dem Gegner weit überlegen erwies, zum vollen Erfolg geführt worden. Das Flteger- korvs des Generals der Flieger, Freiherr von Richthofen, die Fall­schirm- und Luftlandetrupven unter General der Flieger, Student, hatten gleichen Anteil an dem Gelingen dieser Operationen, deren Leitung in den Händen des Befehlshabers der Luffflotte Südosi, Generaloberst Löhr, lag. und die von Kräfteit der Kriegsmarine unter Admiral Schuster unterstützt wurden. Der Gegner, der so ost aus die seestrategische Bedeutung Kretas hingewiesen hatte, der dieses Kreta als seinenoffensiven Vorposten" im östlichen Mittelmeer bezeichnete machte keinen Versuch, sich wieder in den Besitz der Insel zu setzen, ob­wohl in englischen Zeitungen vorher zu lesen gewesen war, dah der Verlust Kretas für die Engländer eine Katastrophe, der Besitz für die Deutschen einen ungeheuren Vorteil bedeuten würde. Ein Wort, das durch den weiteren Verlaus des Krieges vielfach bestätigt wurde. Die Kühnsten der Kühnen hatten diese Insel dem Gegner entrisien und da­mit neuen Ruhm an die Fahnen der jungen deutschen Wehrmacht geheftet Walter Astmus.

as. Berlin, 19. Mai. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner Schrift- lei hing.) Der Luftkrieg der Anglo - Amerikaner wird in immer größerem Matze zu einem reinen Eangsterkrieg. Wenn jetzt, wie wir schon kurz berichteten, auf italienische Städte nicht nur Füll- bleistifte und Taschenlampen, sondern auch Puvven und Kinder­sv i e I 3 e u g mit Explosivstossen abgeworfen wurden, so werden die Gangstermethoden klar erkennbar. Diese amerikanische Eangster- mentalität sei jedoch, so meint das Belgrader BlattNovo Breme", für, niemanden verwunderlich, wenn man sich die guten Beziehungen zwischen USA,-Polttikern und den Eangfterbanden vergegenwärtigt. Es sei allgemein bekannt, daß besonders die Führer der herrschenden demokratischen Partei ihre Wahl- und Agitationsfonds zum größten Teil aus Zuwendungen der großen Eangfterbande aufsüllten, Anderer- sefts aber lasien die Amerikaner keinen Zweifel daran, dah es ihnen tatsächlich um den Kinde rdiord geht, erklärte doch der USA.-Gesandte Wadsworth in Beirut libanesischen Journalisten: ,,Jn unseren Äugen ist die Jugend Deutschlands, besonders die kleinsten Kinder, gefährlicher als die Soldaten, da sie mit Eroherungs- und Beherrschungsvlänen durchdrungen sind. Sier mutz man die Basis untergraben, das ober soll durch Terror- angrisfe auf deutsche Wohnviertel und durch das Abwerfen von Spiel­sachen mit getarntem Sorngstosf geschehen." Was der amerikanische Gesandte hinsichtlich der deutschen Kinder sagt, gilt natürlich im Lager der Gangster genau s» für die italienischen Kinder. Diese Gangstermethoden aber sind auch die Grundlinie, auf der sich bei allen politischen Meinungsverschiedenheiten die Verbrecher von Washington und London mit den Moskauer Massenmördern treffen. Überall aber steht im Hintergrund der Jude, der immer neue Verbrechen aussinnt, wie eben erst wieder die Reuter-Meldung über die jüdische Inspirierung der verbrecherischen Anschläge auf deutsche Talsperren ecigt. .. ,, ,

Ihm ist es gariiicht recht, daß die Anglo-Amerikaner bisher noch keinen Luftangriff auf Rom unternahmen.Warum Rom verschonen?", fragt beispielsweise das Organ der Juden in England, National Message", und fährt Zort,weil es die Brücke der Zivili- icrtion und Kultur ist? Röms Kultur ist aber nicht die unsrige, sie ist ihr vielmehr entgegengesetzt und seindlich. Deshalb belegt auch Rom mit Bomben, ihr werdet ein Werk des Krieges und vor allem der Zivilisation tun! Auch hier wieder tritt der jüdische Sa­dismus, die jüdische Zerstörungswut klar zutage.

Den Änglo-Amerikanern kommt es, so schreibt Avvelins im Povolo b'Jtalia" u. a. lediglich daraus an, Tod und Verderben zu säen. Die USA.-Flieger, die Europa bombardieren, die auf das m i t Kindern besetzte Karussell von Erossete mit 3Ra = f ch i i: e ii g e w e h r ai! schosse u, haben die gleiche Denkungsart wie bie Gitsühr lurbe'i1 MUMM» von Lindbereh. In den Vereinigten Staaten ist der Gangster ein normales Element der Ge­sellschaft. Für die Luftgangster haben dfe gotische Kathedrale von Münster, die St.-Georgs-Kirche in Genua oder die Münchener Frauen- Kirche keinen Wert. Ihre Namen sind in der Lifte der New Yorker Börse nicht zu finden. Europas Vernichtung ist, wie Appelius "schließt bas Ziel bet Nordamerikaner. Es soll durch die politische und wirtschaftliche'Vernichtung der starken Völker der Achse, durch die Bolschewisierung des Kontinents und die brutalen Terror­angriffe erreicht werden. Ausschaltung des Konkurrenten unter An­wendung iedweden Mittels ohne die geringsten Skrupel ist eines der Postulate des täglichen Lebens der Nordamerikaner, die Europa gemäß Roosevelts imperialistischen Zielen ein für. allemal abschlachten wollen.

Wenn man sich freilich bet Hoffnung hingegeben haben sollte.

Berlin. 19. Mai. Auf Einladung des Eauschulungsamtes Gaues Berlin sprach Reichswirtschaftsminister Walther Funk Stmtsträgern der Partei und ihrer sämtlichen Gliederungen, also dem gesamten Führerkorps des Gaues Berlin, über Lenkung. Organi­sation, Leistungen und Araftreserven der deutschen Kriegswirtschaft im europäischen Lebensraum.

Der Minister gab einen Überblick über die kriegswirtschaftlichen Aufgaben und bie Leistungen der Kriegswirtschaft und erläuterte die Maßnahmen, die im letzten Jahr zu einer grundlegenden Neugestal­tung und Vereinfachung der Organisation der deutschen Wirtschaft und der Bewirtschaftung selbst durchgeführt worden sind.

Von 209 selbständigen Körperschaften der regionalen Wirtschafts- organisation seien nur noch 59" verblieben, und an die Stelle von 441 Bewirtschastungsanordnungen seien 59 Krundanordnungen und 34 Durchführungsverordnungen getreten. Nicht mehr zeitgemäße Lebens­formen in der Wirtschaft wurden beseitigt und die Wirtschaft in einem stärkeren Mabe mit Sentungs aufgaben in eigener Ver­antwortung betraut. Dieser Krieg werde nicht nur an den Fronten und in den luftbedrohten Gebieten, sondern in jedem Hause, auf dem Acker des Bauern ebenso wie in den Fabrikräumen, im Dasein des Einzelnen wie in der Gemeinschaft von Familie und Volk geführt. *

Aber es komme darauf an, daß das, was notwendig ist, auch gründlich gemacht werde und so, daß es zum Erfolg und dem ange- fttebten Ziel führe. Jede Arbeitskraft müße für die kriegsnotwendige Beschäftigung eingesetzt werden, jede Arbeitskraft sei wenn auch nicht sogleich und voll brauchbar. Die Anwendung bolschewistischer Methoden aber sei für uns ebenso unmöglich, wie der Rückfall in ein Lebenssystem liberalistisch-kapitaliftischer Art, das der Nationalsozia­lismus in einem revolutionären Akt tiefster Umwälzung und erfolg­reichsten Aufbaues überwunden habe. Der deutsche Mensch könne nicht in dem, alle durch Rasie und Kultur erworbenen Lebenswerte bewußt vernichtenden System jüdisch-bolschewistischer Barbarei leben und schaffen, wenn er nicht von vornherein sich selbst aufgeben wolle. Auf rein zivilisatorische Werte könne dabei, soweit dies notwendig fei.

verzichtet werden.

Unsere Rationalisierung in der Kriegswirtschaft habe ihre gewaltigen Erfolge erzielt, nicht, woil sie auf Profit ausgerichtet war und nicht weil sie in einer völligen Mechanisierung bet mensch­lichen Arbeitskraft bestand, fondetn weil das Verantwortungsbewußt- fein de, bet Volksgemeinschaft verpflichteten Menschen unb bie Ent-

Anerschütterlicher Glaube an den Endsieg

9tom, 19. Mai. kFunkmeldung.) Der Generalstabschej des italienischen Heeres, General R o s f i, richtete am 13. Mai einen Tagesbefehl an das italienische Seer, in dem es heißt:

Die 1. italienische Armee hat auf Befehl des Duce den Kamps eingestellt. Nach einem übermenschlichen Kampf haben die Überleben­den vieler Schlachten, die stets auch im wechselnden Schlachtenglück die Ehre der italienischen Waffen bochhielten, vor einer gewaltigen Über­macht an Menschen und Material weichen niüssen. Der Feind hat sie nicht besiegt, sie find vom Schicksal getroffen worden, bas burch Opfer der Besten das Recht zum Leben der Völker, bie an ben sittlichen Wert des Opfers glauben, bestätigt. Bevor er den Befehl ausfllhrte, richtete der heldenhafte Befehlshaber der 1. Armee, Marschall Messe, folgende Botschaft an seine Truppen.

Im Augenblick, da- bie 1. italienische Armee angesichts der unge­heuren Überlegenheit zmn letztenmal ihre glorreichen Fahnen einholt, ivreche> den Befehlshabern und den italienischen und deutschen Truppen meinen Dank unb - meine lebhafte Anerkennung u-rs- Die glorreichen Kämpfe der 1. Armee haben für immer den Kampfgeist und die Tapferkeit bet italienischen unb deutschen Soldaten bestätigt. Es lebe das unsterbliche Italien! EslebeDeutsch- land!"

Nach einer Ehrung der Gefallenen und der Überlebenden des Tunesien-Feldzuges, die bis zum äuhersten für die Ehre ihrer Fahne kämpften, betont der Tagesbefehl, daß das Opfer dieser Soldaten nicht vergeblich sein wird und daß sie für bas gesamte italienische Seer ein Vorbilb sin.bIn bieser schweren Stunbe gibt es keine Grenzen für die Pflichterfüllung des Einzelnen. Heute gibt es nur eine Parole: ben Willen stählen, um mit festem Glauben bis zum Sieg zu kämpfen."

Wiesbadener Tagblatt

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91. Fahrgang

Mittwoch, 19. Mai 1943

Nr. 115

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