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Wiesbadener Tagblatt

®ruii und Setlag: L. ScheUecverg'sche Buchdruckerei, Xanaaaiie 9ir. 21 ($aablatt«Saue> /_ Wöchentlich in 6 Äueaabrn Gridicinunasieit werktäglich nachmittags

Wöchentlich in 6 dtuegabrn

Erschcinungszeit werktäglich nachmittags

Nr. 109

Mittwoch, 12. Mai 1943

91. Jahrgang

Geschäftszeit: durchgebend von S18 Ubr außer Sonn» und Feiertags - Berliner Büro: Berlin-Wilmersdorf Anzeigenpreise: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil RM 0.07< der 48 Millimeter breiten Spalte im Tertteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 11 maßgebend - Nachlässe nach Preisliste Nr. 11 - Schluß der Nnzeigen-Annahme 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Dortage

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Übermacht des Gegners, weit von der Heimat entfernt, ohne Ablösung heldenhaft kämpfen und die auch heute noch erbitterten Widerstand leisten bis zur letzten Patrone, getreu alter deutscher Soldatcntra- dition. Das deutsche Volk beglückwünscht den Marschall zu seiner hohen Auszeichnung. Es hofft auf seine baldige völlige Wiederher­stellung und verbindet damit die besten Wünsche für die neue Aufgabe die ihm der Führer zugedacht hat.

Die Brillanten für Rommel

Oer Marschall erhielt als erster Heerführer die höchste deutsche Kriegsauszeichnung

Rom, II Mai. Amerikanische Lustbanditen haben bei ihren mehrfachen Terrotangriffen auf italienische Städte explosive Füllhalter und Füllbleistifte abgeworfen. Sie wurden u. o. in Castelvetrano (int südlichen Westsizilien), in Capodimonte und in Ervsseto gefunden. Zahlreiche italienische Kinder und Passan­ten. die diese Federhalter und Bleistifte mit Sprengladungen auf« hoben, wurden bei der Berührung teilweise sogar schwer ver­letzt.

Weitere Belege für das jüdisch-bolschewistische Komplott (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung)

Barbarische Mittel der amerikanischen Luftbanditen

Explosive Füllhalter und Füllbleistifte über italienischen Städten abgeworfen

Für England eine unablässig blutende Ader

Rom, 12. Mai. (Funkmeldung.) Unter der Überschriftdas Mittelmeer" schreibt--imMessagstero' fett seinem Kriegs­eintritt 1940 widerstand Italien aus afrikanischem Boden drei Jahre lang allen britischen und amerikanischen Streitlräften. Diese Tatsache steht ganz im Gegensatz zu dem schnellen Fall britischer und nord­amerikanischer Besitzungen int Pazifik, wie Hongkong, Singapur oder die Philippinen. In Tunesien mutzte der Feind alle Kräfte einsetzen, um die Achseniruppen zurückzzudrängen. Dabei erlitt der Feind grosse Schiffsverluste. Der Achse gelang es in Afrika mit' verhältnismässig bescheidenen Kräften, alle englischen und amerikanischen Hilfs­quellen zu binden. Dank der überlegenen, taktischen/ moralischen und strategischen Führung auf festen der Achsenmächte wurde Nord- asrika für die Engländer und Amerikaner eine offene Ader die unablässig blutete. Es gelang den deutschen und italienischen Truppen unter- unwahrscheinlichen Bedingungen sechs Monate Widerstand zu letsten, ein berechtigter Grund für die Achse stolz zu sein und auf die Zukunft zzu hoffen. Engländer und Amerikaner tauschen sich sehr, wenn sie glauben, datz Europa den afrikanischen Kontinent als endgültig verloren ansieht.

stellen diese Kreise freiltch fest, datz die judenfeindliche Stimmung nicht nur in England, sondern auch in anderen Ländern, so beispiels­weise in wudafrika, wächst. Dort ist es unlängst im Parlament zu einem sehr bezeichnenden Zwischenfall gekommen, als nämlich ein Indischer Abgeordneter sich gegen dieunloyalen kriegsgegnerischen Elemente' wandte, erwiderte der Nationalist E. Belker:Lin Ausländer will uns also hier erklären, was loyal und was unloyal JF- JicBer in die Sowjetunion zurückkehren und hort seine

Loyalität betätigen, sich aber nicht in unsere Angelegenheiten mischen." Das sind freilich Worte, die Herr Smuts, der nicht minder judenhörig ist. als die englische Regierung, nur mit gröhtem Abscheu vernimmt, die aber zeigen, datz die jüdische Gefahr doch auch in seinem Lande er­kannt wird. Man beginnt zu begreifen, datz das Judentum hier wie dort seine Hand int Spiele hat, datz es den Kitt zwischen dem Bolsche- FJsmus uni) den Demokratien darstellt, um auf diese Weise schlietzlich seine Weltbeherrschungsvläne zu verwirklichen. Weltbeherrschungs- vlane, ine ja im jüdischen Schrifttum immer wieder nachdrücklich ver­fochten worden sind.

. Angebrochener Widerstandswille

Berlin, 11. Mai. In Tunesien standen die deutschen und italieni­schen Truppen am 10. Mai in den Gebirgen südöstlich der Stadt Tunis von neuem in erbitterten Kämpfen gegen eine erdrückende feindliche Übermacht. Aus dem Raum Hamman-Lif stietzen starke In­fanterie- und Panzerkräfte des Gegners nach Slldosten vor und dran­gen unter fortgesetztem rasenden Artilleriefeuer und pausenlosen Luftangriffen auf der Straße nach Hammamet in das Bergland an der Basis der Halbinsel Kap Bono ein. Im Tal der Stratze und in den Olivenhainen der zerklüfteten Berghänge leisteten unsere Soldaten trotz ihrer Erschöpfung durch wochenlange, ununter­brochene Gefechte den frischen feindlichen Truppen härtesten Wider­stand. Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften alter Waffengattun­gen zwangen den Feind, um jeden Meter Boden mit allen Kräften zu kämpfen.

Immer wieder stürmten sie, wenn sie sich verschossen hatten, mit der blankenWaffe auf den langsam Boden gewinnenden Gegner. Den Mangel an Munition und schweren Waffen ersetzten sie durch hinreitzenden Mut und Draufgängertum. Mit den letzten Minen und geballten Ladungen gehen sie den feindlichen Panzern zu Leibe. Ent­schlossen kämpfen unsere auf sich selbst gestellten Verbände in den Bergen südlich Hammam-Lif, im Raum Zaghouan und an der Süd- flanke. Trotz seiner Übermacht an Menschen und Waffen, seines rie­sigen Aufgebots an Flugzeugen und der Hinnahme schwerer Verluste hat der Feind den Widerstand unserer Soldaten bisher nicht brechen können. Zäh und verbissen halten sie immer noch die Bergstellungen im mittleren und südlichen Abschnitt. Sie trotzen den schweren An- grisfen, bis die letzte Kugel den Gewehrlauf verlätzk. So geht in den Gebirgen südöstlich Tunis das erbitterte Ringen mit unverminderter Heftigkeit weiter.

_ us. Mit besonderer irrende und Genugtuung vernimmt das deutsche Volk die Nachricht von der Genesung des Generalfeldmarschalls Rommel und von der Verleihung des Eichenlaubes mit Schwertern *nd Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Damit ist diese hohe Auszeichnung, die bisher der Spitzengruppe, unserer Jagd­flieger vorbehalten war Mölders, Salland, Gollob, Marseille und Graf erhielten sie bisher zum erstenmal einem Heerführer, verliehen worden. Rommel trägt somit die höchsten Auszeichnnngeil beider Weltkriege, ben, Bour le meriiO und di: Brillanten. Was Rommel, dex dem deutschen Volk ans Herz gewachsen ist wie kaum je

öeerfübrer, in Afrika geleistet hat. wird für immer ein Rnhmes- "Jatt m der Geschichte unserer soldatischen FührliNgskunst bleiben. Nachdem er die Achsentruvven bis zur El-Alamein-Stellung in kühn­stem Vorstotz gegen die Feinde geführt hakte, mutzte der Marschall wegen seiner angegriffenen' Gesundheit in die Heimat zurückkehren Kaum aber war der englische Massenangriff gegen die El-Asamein- Skellung losgebrochen, da war Rommel auch wieder bei seinen Truppen. Als er nach übermenschlichen Strapazen am Ende dieses Winters in der südtunesischen Gabes-Stellung den Befehl zur Rückkehr und unverzüglichen ^ärztlichen Behandlung in der Heimat erhielt, hatte er nicht einen Tag lang dem Feind die Initiative überlassen und mit seinen tapferen Soldaten die schwerste Ausweichungsbewegung über weitesten Raum durchgeführt, die alle englischen Hoffnungen aus Vernichtung der deutsch-italienischen Panzerarmee zerschlug. Das Heldentum unserer Afrika-Truppen ist für alle Zeit in der Person xommels verkörpert. So gilt diese hohe Auszeichnung zugleich auch all den tapferen A f r i k a k ä m o f e tn, die gegen eine starke

as. Berlin, 12. Mai. Wenn jetzt aus Bulgarien die Meldung kommt, datz als Täter bei dem letzten Mordanschlag gegen einen int Fahndungsdienst stehenden Techniker in Sofia ein Jude, nämlich der 19jährige bolschewistische Funktionär Menachem Pavvo, festge­nommen wutde, so wird diese Verbindung des Judentums mit dem Bolschewismus und dieser neue jüdische Mordanschlag in Deutschland, wo man die jüdische Mordlust kennt, niemanden in Erstaunen setzen. Es wird aber gerade angesichts dieses neuen jüdisch-bolschewistischen Mordversuches auch niemanden wundern, wenn jetzt berichtet wird, datz die Bolschewisten von den in ihre Hand gefallenen Polen die Juden schonten, ja ihnen sogar die Ausreise aus der Sowjetunion gestatteten. Der jüdischen Agentur Palcor in Jerusalem, also gewitz einem unverdächtigen Zeugen, verdanken wir nämlich die Feststellung, datz unter den 50 300 Polen, die die Sowjetunion verlassen durften, sich nicht weniger als 40 000 Juden befanden. Es ergibt sich mithin folgende klare Lage. Die polnischen Offiziere, die in die Hand der Bolschewisten fielen, wurden von den jüdischen Genickschuss-Spezialisten der GPU.liquidiert". Sie ruhen in den Massengräbern im Walde von Katyn. Die übrigen Polen, es handelt sich um etwa eineinhalb Millionen Menschen, nach deren Schicksal die polnischen Emigranten Herrn Stalin immer wieder fragten, Netz man verhungern und unt= kommen. Die Juden aber behandelt man mit größter Schonung. Ihnen ermöglichte man auch die Ausreise, ja. man veranlaßte sie zu dieser Auswanderung. Die Juden sollen nämlich in der Welt als bolschewistische Agenten wirken. Das ist nicht einmal völlig neu, denn schön vor einigen Tagen wurde aus dem belgischen Kongo berichtet, datz dort drei Europäer verhaftet worden seien, die die schwarzen Arbeiter aufwiegelten. Die Verhafteten, fo wurde hin- zugefügt, seien bolschewistische Agenten jüdischer Abstammung uno erklärten, polnische Flüchtlinge zu sein. Sehr bald wurde diese Nach­richt noch dahiki ergänzt, datz man durch diese Verhastungen einer ausgebreiteten bolschewistischen Organisation in Zentral- und Süd­afrika aus die Svur gekommen sei, deren Leitung in der Hand einer Jüdin aus Johannesburg liege. Die enge Verbindung zwischen Judentum und Bolschewismus, kommt also auch hier wieder zum Aus­druck. Sie ist int übrigen von jüdischer Seite wiederholt nachdrück­lich betont worden. So schrieb schon 1922 der Jude Dr. Alfred Rassig in seinem Buch:Integrales Judentum" u. a.:Alle Gruppen der Judenheit mögen sie auf Palästina, ober auf die Zer­streuung in der übrigen Welt eingestellt sein, haben vitales Interesse an dem Sieg des Weltbolschewismus. Sie müssen ihn fördern, nicht nur wegen seiner Wesenseinheit mit dem jüdischen Mosaismüs. son­dern auch aus taktischen Gründen."

Langsam dämmert es nun freilich auch in den anglo-amerikani- schen Ländern auf. welche Gefahr das Judentum bedeutet. Immer wieder klagen die jüdischen Zeitungen in England über den wachsen­den Antisemitismus. Dabei ist nicht uninteressant, datz zu den Blät­tern, die sich besonders wild gebärben, der ,T> a i l y W o r k e r" ge­hört, d. h. also das kommunistische Blatt, das lange Zeit in England verboten war, dann aber auf Betreiben des sowjetischen Botschafters Maisky wieder zugelassen wurde. Diese Zeitung ist ganz antzer sich . über ein in Schottland verteiltes antisemitisches Flugblatt und fordert schärfste Mabnahmen der englischen Regierung. Es ent­spricht damit freilich nur der Gesamteinstellung Moskaus, dessen Wei­sungen diese Zeitung ohnehin zu erfüllen bat. Auch hier stecken also Juden und Bolschewisten unter einer Decke. Mit einigem Kummer

Es ist typisch für die Mentalität und die Methoden der Lust­kriegführung auf feiten der Amerikaner, datz sie sich solcher bar­barischer Mittel bedienen. Diese Versuche, unschuldige Kinder und harmlose Zivilpersonen auf solche Weise zu verletzen, tragen nur zu deutlich einen Stemvel jüdischer Perversität, wie'sie in ben amerikanischen Gangsterkreisen stets am Platze ist.

Von ben italienischen Zeitungen werben Abbilbungen veröffent­licht von biesen Svrengbleistiften und Füllhaltern. Die Bilder zeigen, wie täuschend ähnlich man beides nachgemacht Hai. um insbesondere auch die Kinder zu veranlassen, sie anzufassen und aufzuheben. Die Bleistifte bestehen aus einer Röhre aus glänzendem Metall und sind 1012, Zentimeter lang. An einem Ende des Stiftes befindet sich eine ^keststeckklammer wie sie für die Befestigung von Füllbleistiften und Füllhaltern üblich ist. Durch Drehen dieser Feststeckklammer wird der Schlagbolzen ausgelost, der den Zündsatz und damit die Spreng­ladung zur Explosion bringt. Die Füllfederhalter bestehen aus brü­niertem Metall und entsprechen in ihrem Äusseren vollkommen einem gewöhnlichen Halter Auch durch Drehung der Schutzkaooe wird die Explosion ausgelöst.

Die römische Presse gibt der Empörung des italienischen Volles über die Gangsterangriffe amerikanischer Flieger aus llnschuldige Aus­druck. Diese Gemeinheiten stehen, in der Geschichte dieses Krieges nicht einmalig da, wieLavoro Fascista" in diesem Zusammenhang erklärt.

' _ Aus dem Führerhauptquartier, 11. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Als die Engländer im Oktober 1942 ihre grotze Offensive gegen die Stellung von El Alamein begannen, befand sich General- seldmarschall Rommel in Deutschland. Der lange Aufenthalt in Afrika hatte zu so schweren gesundheitlichen Schädi- ?langen geführt, dass die bis dahin immer wieder verschobene ärzt- iche Behandlung nicht mehr vermieden werden konnte.

Nach dem Eintreffen der ersten Nachrichten über den englischen Angriff brach der Feldmarschall, entgegen dem dringenden Rat seiner Ärzte, die kaum begonnene Kur sofort ab und begab sich wieder nach Afrika zurück.

Aach, der Landung der englisch-amerikanischen Streitkräfte in ^rranzosijch-Nordafrika verlängerte sich der nur als vorübergehend ge- aditc Aufenthalt bei seiner Armee. Unter ständigen Angriffen gegen *** überlegenen Feind führte sie der Marschall in einer ge- fchtchtlich vorbildlichen Ausweichbewegung bis nach Tunesien zurück. Da der gesundheitliche Zustand des Feldmarschalls sich immer mehr ver- schlechtert hatte, entschloh sich der Führer, in Übereinstimmung mit bem Wunsche des Duce, dem Marschall Rommel zu befehlen, nach Er- retchung der Eabesstellung unverzüglich zur nötigsten Wiederher­stellung ferner Gesundheit nach Deutschland zurückzukehreu.

_ Am 11. März 1943 meldete sich Feldmarschall Rommel im F.u h r x r h a u p t q u a r t i e r und empfing dort in Anerkennung >"»er einmaligen Verdienste um den zweijährigen Feldzug in Rord- afrrka bas Eichenlaub mit Schwertern und Brillan­te« zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Die Gesundheit des Eeneralfeldmarschalls Romnmel befindet sich zur Zeit im Zustande einer Besserung.

Der Führer wird ihn nach seiner völligen Wiederherstellung mit einet neuen Ausgabe betrauen.

Sand im Getriebe

Von Walter Ahmus

Engländer und Amerikaner stimmen Triumvhgesängc an, weil es ihnen gegluckt ist, Tunis und Biserta zu erobern. Es wäre töricht, su leugnen, bog die Achsenmächte in Rordafrika einen Rückschlag er- Iitfcn haben. Für die Gegenseite aber hätte nur dann Grund zu den oiegesgeiangen bestanden, wenn es ihnen damals, als sie eben in Nordafrika qruss gefasst hatten, geglückt wäre, die Positionen zu er­obern, die sie jetzl ein halbes Jahr später errungen Haden. Es hätte dann noch mancherlei anders ausgesehen. Man erinnere sich datz bald nach der anglo-amerikanischen Landung in Nordafrika die Winter- offensive ber Sowjets einsetzte, die mehrfach zu trisenhaften Lagen führte. Tatsächlich war ja auch geplant, datz beide Operationen s 1 CJ $ le 1 U 9 nbrollcn sollten, die Offensive der Sowjets und der Vorstotz der Anglo-Amerikaner in Nordafrika, der zunächst einmal die ganze afrikanische Mittelmeerküste von den Achsenmächten freifegen und zugleich den Engländern und Amerikanern ein Sprungbrett tur eine Offensive gegen Europa schassen sollte. Dieses schöne Uhr- u^rk funktionierte jedoch, nicht, cs geriet Sand, regelrechter afri-

r 1 .tS,.®vln bos Getriebe. So wurde die sowjetische Wfftter- offenstve nicht.der östliche Teil einer Zangenoveration, sondern blieb im wesentlichen ein <rrontalangrisf, dem freilich dank der Überzahl an. Menschen die die Sowjets einzusetzen vermochten, ein gewisser ferjolg zuteil wurde. Aber schon in einem Zeitpunkt, in dem die Anglo-Amerikaner noch weit von Tunis entfernt waren, konnten hie deutschen Truppen im Osten mit der Rückeroberung Charkows einen xetl dös Gelandeverlustes wieder wettmachen

. .Die Landung deutscher und italienischer' Trupevit in Tunesien hotte die strategischen Plane der Anglo-Amerikaner gründlich über bett pauken geworfen ..Dabei bestand von vornherein Klarheit darüber, datz man diesen Bruckenkovs nicht für alle Zeiten werbe halten können. Ammer gibt es tm Krieg Situationen, in denen eine Operation an- georbnef werben muss, die nur einen zeitweiligen EelSndegewinn be­deutet, bte aber durch die Sicherung eines bestimmten Abschnittes für etne gewisse Zeit die Voraussetzung für andere Aktionen [*afft So bScutetc der Sprung der Achse nach Tunis in erster Ltnte die Sicherung des europäischen Vorfeldes in einer Zeit in bet noch mancherlei für die Sicherung Europas selbst geschehen mutzte Niemand wird bezweifeln, dass in dem halben Jahr, in dem unsere j.ruvoen m Nordafrika starke feindliche Kräfte fesselten sehr viel für bte Sicherung Europas selben ist. So ist über ben gewaltigen

, der am Atlantik errichtet wurde, mancherlei in Wort und »tlb berichtet worden, wenn auch hier vieles militärisches Geheimnis bleiben musste. Die Engländer und Amerikaner können aber überzeugt

.ocruber nidjt bie anderen Stellen Europas vergessen wur- den, die für irgendwelche Invasionspläne in Frage kommen könnten. So haben denn auch englische Militärsachverstänbige in der letzten Zett wiederholt auf die ausserordentlich grossen Schwierigkeiten hin« gewiesen, bte beute federn anglo-amerikanischen Angriff aus bas europäische Festland, wo et auch immer versucht werben mag ent­gegenstehen

,'j.c,Anglo-Ametikanct aber haben für bas notbafrifanitoe Unternehmen starke Kräfte einsetzen müssen, denn biese Aktion hat ihnen st arte Etnbu »en an Menschen unb Material gebracht. Wenn in der letzten Zeit aus Australien und aus Tschung- hng immer wieder bittere Klagen über ungenügende Unterstützung durch die Amerikaner kamen, so liegt der Grund für diese Vernach- lassigung des Krtegchchauplatzes in unb um ben Stillen Ozean nicht

Sünne und Material, ebenso wie Menschen für ba«. nordafrikanische Unternehmen gebraucht wurden. Auch hierin boku- !ü.eJLtleien 5* wieder bte engen Zusammenhänge bes kriegerischen Ge- Initerer" ctn Kriegsschauplatz auf bie Entwicklung an

e,n' . tanzet und Menschen lassen sich nun einmal ctner Stelle einsetzen. Dabei müssen Engländer und Amerikaner immer wieder zur Kenntnis nehmen, dass die Po- i troii Japans sich immer weiter festigt unb dass cs immer teri8er wet b en mitb, gegen Japan vorzugehen, was übrigens bas Burma-Fiasko den Englanbern erneut bestätigt hat

®as afrikanische Unternehmen hat aber auch' sehr erheblichen ystou'n bean|»rud)t, U-Boote unb Flieger bet Achse haben

Frachtern unb Transportern fehr stark aufgeräumt. Die Sorgen um den U-Bootkrieg sind aber USa®üros,1ir9Tr* C;?0lllb/n- - Gerade jetzt musste der Chef bes Konteradmiral Cochrane, er« ear" "öswettellos ist die Hauptaufgabe unserer Kriegsanstrengungen die, Ausschaltung bet U-Bootgefqhr, bie seit Monaten bie gebens" Iinten unserer Versorgung nach Europa unb Afrika angreifen Aach baran hak Üch durch bte Eroberung von Tunis unb Bisertas nithto "bohl trat also für die Achse am Rande des Krieges ein Rückschlag ein, aber es fiel keine Entscheidung 9Renn aber (fna- lcknd-r »Nb Amerikaner gehofft hatten, datz etwa Italien dadurch Krieg diesem Lande nun naher rückt, schwach werben könnte fo hat batauf ber ®uce unb mit ihm ganz Italien eine Antwort et« teilt, bte nicht überhört werben kann uAb die sehr klar zeigt bass auch btese Hoffnung unserer Gegner - woran be uns übrigens nie manb gezweifelt hat - trügerisch war. Tunis unb Biserta sind a so gewiss kein Gewinnposten in ber feindlichen Bilanz, der zu Buche chlägt

Lischt drüben heute kaum noch von den schönen Plänen die man in Casablanca aufstellte. Es ist eben doch zuviel Sand in da" he,* *»fe,6«nb Vf beldenhafte Kampf der Afrikatruppen fM=8oote haben diese Pläne durchkreuzt. Das der^Wett^schaffe^ fC,ttC Trtumphgesange über Tunis unb Biserta aus

sondern sind nur ein Glied in bet Kette b r i t i i rh e r u s Barbareien, die sich um ben ganzen Erb

uugefangen von ben MG.-Angriffen aus japanische >chi-' sStnSentt(Ubet Bie Erschiessung der llberlebenben etttes vor «Ä Ä«eÄtn °°rkumesischen Dampfers bis ,« ben Jtalikn'm't°Te?röwngrisfknaus" be

TSiiittzix14: _ eint)ei1en» wie dem Abwuri

explosiver «uKfebcthalter nieberzuzwingcn. so antwortet felnes^BibeXbsmTuens8'" ^mmenschlutz unb einer Steigerung

®lc.-lCrt V11 italienischen Volk geweck? das mehr denn sc 5U restlosem Einsatz bis zum Endsieg entschlosien ist.

600 Zeindflugzeuge im Pazifik vernich,cf

cinet Rundfunkanfprachc an bie Ration er!

Obersklelltnant ll ch i d a vom Hauptquartier ber fieeresluiti'otte o oom Januar Bis zum April japanische Heeresflugzeüqe insac -- n M sriüdliche FluUeuge tn verschiedenen Feilen bes pazßiü- ,, Krieasgebietes zerstört haben. " '

Erfolge, die in dem weit auseinanberge.iogencn K " a - Wauplatz von den Aleuten tm Norden bis nach Neu-Guinea un Salomon-Inseln tm Süden erzielt worben seien machten bie ! ~ ' Agitation zunichte, die behaupte, dass die llSA.-Fluqieuq ' . .. ben lapantschen an Gute überlegen seien

Am Schluss seiner Ausführungen trat Uchib für titie Serftärtuna »an Endsieg im modernen Krieg

von vor völligen !5Nk»errichasr alchanac.

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