Einzelbild herunterladen
 

Dienstag. 1t. Mar 1943

.. ~ ®,c Spiersträucher blühen. Wie Schnee schimmern die zierlichen Bluten der ^piraea, die an langen Rispen wachsend, den Sträuchern ein bräutliches Aussehen verleihen. In den Kuranlagcn auf dem -barmeir Damm, im Rcrotal und am Kochbrunnen, sowie in zahl- reichen Privatgartcn sieht man diese 311 den Roiazeen zählenden Ge­wächse nunmehr in voller Blüte.

— Witwen und Waisen von Berussunlerossizieren. Das OKW hat im Einvernehmen mit dem Reichsfinanzminister Bestimmungen zum Ausgleich von Härten bei der Versorgung der Witwen und Wai­sen von Berufsunterofsizicrcn erlassen. Witwen und Waisen von Verufsunterofsizieren mit aktiver Wehrdienstzeit von 12 und mehr JnSrcn, die-an einer Fachschule der Wehrmacht eine Abschlußprüfung bestanden haben und vor ihrer Überführung in das Milirär-Anwärtcr- ^rhaltnis gefallen oder gestorben sind, erhalten, wenn es günstiger xfür -ic i|t. statt der Wehrmachtversorgung die Beamtenversorgung. Ferner kann ihnen der Unterschiedsbetrag zwischen Dienstbezügen als -oldat und den Militäranwärterbezügen gezahlt werden. Bereits abgeschlagene Witwen- und Waisenvcriorgungsfälle werden von Amts­wegen nachgeprllft.

' — Keine Krankcnschcingcbühr für Versorgung-leiden. Der

. Rclchsarbeitsminister hat angeordnet, daß Versicherte, die an einer (Krankheit leiden, für die sie nach den Wehrmachtsversorgungsgesetzen Versorgung oder Fürsorge erhalten, von der Gebühr für den Kranken­schein und die Arzneiversorgung befreit sind, soweit sie Leistungen.der Krankenversicherung wegen des Versorgungsleidens in Anspruch

— Frachtbricfdoppel nur in notwendigen Fällen. Die Deulsche Reichsbahn hat vor kurzer Zeit an den Vcrbandsleitcr des Deut­schen Eisenbahnoerkehrsverbandes einen Antrag gerichtet der eine Einschränkung in der Erteilung des Frachtbriefdoppels '(Änderung des 8 61 der Eisenbahnverkehrsordnung) fordert. Es handelt sich hier um die unnötige Belastung der Verwaltungsarbeit der Deutschen Reichsbahn durch die Bearbeitung von Frachtbriefdoppeln, die nur zu dem Zweck von den Verladern vorgelegt werden um eine An- nahmebescheiniaung in den Händen zu haben. Rach § 61 der Eisen- . bahnverkchrsordnung ist die Reichsbahn noch verpflichtet, ein ord- nungsgemaß vorgelegtes Frachtbriefdoppek auf dem Frachtbrief durch Stempelaufdruck zu beurkunden. Sofern dieses Frachtbriefdoppel nur zu dem Zweck eingereicht wird, die Annahme des Gutes zu bescheinigen, kann dies nämlich auch in anderer Form worauf auch iichon im § 61 EVO. hingewiesen ist, geschehen, nämlich durch Unter­stempeln einer Eintragung in ein Quittungsbuch oder dergleichen neben dem größeren Arbeitsaufwand auch einen größeren Papier- oufmonb. Es ist deshalb gerade in heutiger Zeit notwendig, Frochl- ürietdovpel nur in den Fällen zu beantragen, in denen es wirklich notwendig erscheint.

t ^Arbeitsplätze.für Versehrte bei der Post. Auch die Reichspost bemüht sich, den Einsatz von Kriegsversehrten durch die Entwick-

Äus Gau und Provinz

Verbrecher aus Wettleidenschaft

Frankfurt a. M., 11. Mai. Der 41jährige, aus Wiesbaden ge- knirtige Emil St. von Beruf Maschinenarbeiter und Metallhobler, war vor Jahren eine Zeitlang Stallbursche in einem Rennstall. Die dort erworbenen Pserdekenntnisse benutzte er damals, um sich bei Pferde­rennen als Sachverständiger aufzuspielen. Er „arbeitete" mit gefälsch­ten Wettscheinen iwa nahm Darlehen auf unter dem Vorgeben, eine Erbschaft gemacht und sich ein Rennpferd gekauft zu haben. Mit einem gefälschten Bankausweis, wonach 52 000 RM für ihn hinterlegt sein sollten, und einem gefälschten Änwaltsschreiben, wußte er sich hohe Beträge zu erschwindeln. Zehn Jahre hindurch war sein Leben auf Betrügereien eingestellt. Er wurde damals zu einer hohen Zuchthaus­strafe und Sicherungsverwahrung verurteilt. 1939 wurde er aus der Sicherungsverwahrung vorläufig entlassen. Bald aber regte sich seine Wettleidenschast wieder und beherrschte ihn schließlich so völlig, daß ihm jedes Mittel recht war, um sich das notige Geld dafür zu be­schaffen. Das Sondergericht in Frankfurt verurteilte Staab als Gewohnheitsverbrecher und Volksschädling zu drei Jahren Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust. Da der Angeklagte nach seiner bedingten Entlassung aus der früher gegen ihn verhängten Sicherungsver­wahrung durch sein Verhalten in der Freiheit gezeigt hat, daß der Zweck der Maßnahme nicht erreicht wurde, wird er wieder in Sicherungsverwahrung zurllckgebracht.

Wiesbadener Tagblatt

lung entsprechender Arbeitshilfsgeräte zu fördern. So hat das Rcichs- postzentralamt u. a. zwei Arten von Briesverteilungsgerätcn für Ein­armige entwickelt und erproben können, die den Anforderungen voll entsprechen. Der Reichspostminister weist daraushin, daß der Bereit­stellung von Arbeitshilfsgeräteii für Einsatzbeschädigte noch viel größere Anfnzerksamkeit zugewendet werden müß.

Unfälle. An der Ringkirche verlor ein jugendlicher Radfahrer Die Herrschaft über sein Fahrzeug und stürzte so heftig auf das Pflaster, daß er sich blutende Wunden zuzog. Auf dem Wege hinter dem Rordfriedhof fiel eine Frau und erlitt einen Bruch des linken Unterarmes

Musik- und Vortragsabende

* Konzert auf zwei Klavieren. Im kleinen Saale des Kur- hauies bot die Kurverwaltung ihren Abonnenten gestern einen Klavierabend, dessen anziehendes Programm neben solistischen Darbietungen besonders „Musik für zwei Klaviere" brachte. In Einzelvorträgen erwies sich M>a Rühl (Mainz) als Klaoiersolistin, dir das technische Rüstzeug in allen seinen Abwandlungen mit sicherem Griff beherrscht, über perlende Geläufigkeit im Passagenwerk, Kraft und Schönheit im Akkordwesen und die mannigfaltigsten Anschlags- nuanccn verfügt. Mit der fingerfertigen Pianistin eint sich eine temperamentvoll nachgestaltende Musikernatur, die sich immer er. lolgreich bemüht, mit Kunstverständnis und Anemvsindung in die Gefühlswelt der dargebotenen Werke einzudringen und diese den Sorem zu vermitteln. In der c-moll-Fantasie op. 396 und den selten gehörten Variationen über „Unser dummer Pöbel meint" aus Glucks Over „Die Pilgrime von Mekka" von Mozart entfaltet die Künst­lerin eingangs diel geschmeidigsten Künste des Piano und Legato und gab dann ihre bedeutendste Probe in Technik und Gestaltung in der Wiedergabe von der Sonate Es-but ob. 81 a von Beethoven Und von Brahms Balladen ov 10 kam namentlich die erste in kl-moll mit starker Konzentration und nachspürender Gefühlssvannung zur packenden Wirkung. 2m weiteren Verlauf des Programms vereinig- ten sich Mia Rühl und Hans-Oskar Siege zum gemeinschaft­lichen Musizieren auf zwei Klavieren in dem Konzert in I'-dur lWcrk 13) von^ Cäsar Bresgen und in Ser Heiteren Musik zu Aristovhanes „Vögel voii Haus-Oskar Stege. Bresgen geboren 1913, einer unser aufstrebendsten jüngeren Komponisten,' stehl in fernem Konzert in der Welt Bachs und Händels, Eriftgt aber soviel Eigenart, gefühlsrechte und edle Emvfinduiigstöne, soviel frisch auellende Einfallskraft zur Geltung, daß jeder bis zuletzt gefesselt bleibt. Und Herr Siege findet durch seine svielsreudige Musik die motorilch stark im Volkstum wurzelt, 'ebenfalls leicht den Weg zu den interessierten Hörern. Diese widmeten beide Künstler durch leb­haften Beifall aus. gri6 Zech.

= Darmstadt, 11. Mai. Die Landesfachgruppe Hessen-Nassau der Kaninchenzüchter hielt unter der Leitung des Landesfach­gruppenvorsitzenden Georg Krauß in Darmstadt ihre Jahreshaupt­versammlung ab. In der Landesfachgruppe sind rund 13 000 Züchter organisiert. Im abgelaufenen Jahre wurden 167 900 Kaninchenfelle der Verwertung zugeführt. Außerdem wurden 1357 500 Kilogramm Angorawolle erzeugt. Wie der Leiter der Angora-Abteilung in der Reichswollverwertung. Löbcr-Berlin, betonte, soll die Angorakanin- chenhaltung nach Kräften gefordert werden, da Angorawolle eine er­höhte Bedeutung im Rahmen des totalen Krieges hat. Die Landes­fachgruppe Hessen-Nassau konnte 2000 Kaninchen zum Aufbau der Kleintierzucht in den Ostgebieten abgeben. Wie im »ergangenen Sabre sollen auch im lausenden vier Vatertierschauen abgehalten werden, um auf diese Weise das beste männliche Zuchtmatrial aus­zuwählen.

— Beuel, 11. Mai. Ein hiesiges junges Mädchen hatte sich einen Pickel zwischen Obeilippg und Nase aufgekratzt. Dabei kam Schmutz, der sich am Fingernagel befand, in die Wunde und es entstand Blut­vergiftung, an der das Mädchen im Krankenhause gestorben ist.

= Saarbrücken, 11. Mai. In der Nähe des Bahnhofs Waldwiesen wurde der Landwirt Johann Fritz aus Erindorf von einem Zug erjafjt und getötet. Er wollte unbefugterweise den Bahnkörper außerhalb der vorgesehenen Übergänge überqueren.

Nr. 108 Seite 5

= Darmstadt, 11. Mai. Schwarzschlachtung. -chwarzücinoel und Preiswucher sind die Kennzeichen der Stroitaten der Ehesrau Marie Margraf in Rommelhausen, die von dem Sondergericht in Darmstadt zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verur­teilt wurde. Die gewissenlose Täterin kaufte Ende 1942 zwei Schafe zu je 40 RM, ließ die Ziere, _ Burd) einen Hausschlächter schwarz- fchlachien und verkaufte den größten Teil des Fleisches für insgesamt 350 RM nach Frankfurt Neben der Strafe wurde auf Einziehung des erzielten Überpreises ertannt. Der zur Schwarzschlachtung zngezogene Hausschlächter erhielt für diese Beihilfe drei Monate- Gefängnis.

And-rn-ch. 11. Mai Als eine Frau morgens ihr Federvieh füttern wollte, iie’ ihr - 'n6 oll» H chn-r durchweg wertvolle Legehühner — von einem Dachs getötet worden waren, der die ganze Nacht über im Stalle gewütet halte, ohne daß die Hausbewohner et­was merkten. Das gefräßige Raubtier befand sich noch im Stall, konnte jedoch entkommen

Köln, 11. Mai. Im jzönigsforsk bei Köln wurde die Leiche der 46 Jahre alten Prostituierten Erna Bertram, die zuletzt in Köln, tot. Griechenmarkt, wohnte, gefunden Nach den krimiitalpolizeilichen Ermittlungen hatte die Bertram am 21. April durch die Post einen Brief erhalten, der die Unterschrift „Dein Max" trägt, und war daraufhin am 22. April zu dem Treffpunkt gegangen und mit dem Briefschreiber in den Königsforst gefahren. Von dem Ausflug ist sie nicht zurückgekehrt. Weiter konnte sestgestellt werden, daß der Jäter die Bertram am 22. April nachmittags durch Vox- und Faust- Hiebe getötet, die Leiche in einen Bach geworren und mit Baum- reiseru zugedeckt hat. Aus der 50 Meter von der Leiche entfernt, ent­leert und zerrissen aufgefundenen Handtasche der Getöteten sind etwa 400 RM geraubt worden.

Sport und Spiel

Leichtathleten aus der Aschenbahn

An vielen Plätzen wurde am zweiten Mai-Sonntag die Kampf­zeit der Leichtathleten auf der Aschenbahn eröffnet. Die Frankfurter Leichtathleten hatten nach dem 80er-Platz an der Adickesahlee eluge- laden. Sier wurden schon auf Anhieb einige beachtliche Seiten ge­laufen. So legte der nein Waldlauf-Eaumeisker Feldwebel Becker (LSV. Gießen) die 3000 Meter in 9:19,2 vor Berg (Mannheim) m 9:26,4 zurück. Über 800 Meter war Janitzkv (FSV Frankfurt) in 2:02 erfolgreich. Die 4xlOO-Meter-Stasfel ließ sich die Frankfurter Eintracht nicht entgegen, die in 46,6 die Frankfurter Postsvortler (48.7) auf den zweiten Platz verwies. Den gleichen Wettbewerb der Frauen gewannen die Mädel vom SC. 'Frankfurt 1880 in 53 Sek. vor Eintracht (54,6). — Im Dreikampf der Frauen, kam die Siegerin Frl. Rackles (Frankfurt 80) auf 1600,2 Punkte.

Handball

Flak Frankfurt — TV. Griesheim 7:9

FSV. Frankfurt — FDM. Heddernheim 12:3

Ergebnisse im Hockey

W Bl. Aschaffenburg — RC. Rüsselsheim 0:0'

Rotweiß Frankfurt — Franks. TV. 1860 (Frauen) 6:3 JE. Frankfurt. - V.u.H. Frankfurt (Frauen) 0:4 W/Vl. Aschaffenburg — RC. Rüsselsheim (Frauen) 0:3)

Das Frauen treffen zwischen Hessen-Rasiau und Moselland endete in Frankfurt mit einem verdienten 3:0 (2:0)-Sieg der Elf Hessen-Naffaus.

' Hessen-Nassaus Radsportler führten in Frankfurt ihre Gaumeisterschaften in der Salle durch. Meister im Zweier-Radball wurden Rivvel,Peter (Groß-Auheim), während im Radvolo der Frauen Brauii/Peters (Fsm.-Bornheim) siegten. Gaumeister im Kunstfahren wurde Rau (EfL. Darmstadt). ,

Berlin und Hamburg bestritten im Berliner Olympia? stadion vor 40000 Besuchern einen Fußball-Gaukampf. Bei der Pause führte Hamburg mit 2:1 Toren, aber am Schluß notierte man ein 3 3.

Dienstag: Verdunkelung von 22.09 bis 5.08 Uhr

FAMILIENANZEIGEN

# Unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber jüngster Sohn und Bruder

■ Willi Stadtfeld

Grenadier

Inhaber des EK 2 und Verw.-Abz.

am 26. April 1943 im Osten den Hel­dentod fand. Seine letzte Ruhestätte fand er auf einem Heldenfriedhof.

Anton Stadtfeld, als Vater, und Geschwister nebst Familien

Wiesbaden, den 10. Mai 1943.

Dambachtal 2

Auch wir verlieren einen lieben Ar­beitskameraden. Wir werden seiner immer gedenken.

Betriebsführer und Gefolgschaft der Firma -Wilhelm Bellwinkel

Durch tragischen Unglücksfall verloren wir unseren einzigen, heißgeliebten Sohn

Richard Meier

im Alter von 17 Jahren. Wer ihn gekannt, weiß, was wir verloren.

In tiefem Schmerz: Theodor Meier und Frau Paula, geb. Schnorr, nebst allen Verwandten und Bekannten

Wiesbaden, den 11. Mai 1943.

Emser Str. 48

Die Beerdigung findet am Mittwoch, 12. Mai. um 13.30 Uhr, auf dem Süd­friedhof statt.

Am Sonntagabend verschied mein lie­ber, guter Mann, un^er treubesorgter Vater, Großvater und Schwiegervater, unser lieber Bruder, Onkel und Schwa­ger, Herr

August Schäferhenrich

im Alter von 59 Jahren.

Im Namen aller trauernden Hinter-

*Wir erhielten die Nachricht, daß unser ältester, geliebter Sohn und Bruder, Enkel, Neffe und Pate, mein innigstgeliebter Bräutigam z

Georg Jung

Funkmaat. Inhaber des EK 2 und des Minensuchabzeichens

bei einem Seegefecht im blühenden Alter von 23 Jahren im Glauben an Führer, Volk und Vaterland den Hel­dentod fand. .

In stiller Trauer: Georg Jung und Frau, Susanne geb. Knöß. Werner Jung, Fräntei Schranz, Braut

Rüsselsheim, Bahnhofstraße 5, Blei­denstadt, Schlageterstraße 4.

Unsere geliebte Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester, Schwä­gerin und Tante, Frau

Katharina Noll Wwe.

geb. Keßler

Trägerin des Ehrenkreuzes der deut­schen Mutter in Bronze

ist am Sonntag, 9. Mai, nach längerem, schmerzvollem Leiden im 75. Lebens­jahr sanft entschlafen. Wir trauern um einen von allen hochgeschätzten und geliebten Menschen.

Adolph Noll, Sophie Noll, geb. Seipel, Liesel Halbleib, geb. Noll, Leer Halbleib und Enkelkinder

Herbert und Anneliese

Wiesbaden, den 10. Mai 1943.

Kaiser-Friedrich-Ring 40

Die Beisetzung findet Mittwoch, den 12. Mai, nachmittags 3 Uhr auf dem Südfriedhof statt.

Danksagung. Allen denen, die uns beim Heimgang meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Großmutter und Schwiegermutter in so liebevoller Weise durch Worte und Blumenspen­den ihre Anteilnahme bezeigten, und die ihr das letzte Geleit gaben, sagen wir auf diesem Wege unseren innig­sten Dank. x

Familie H. Kraft, Eiserne Hand

bliebenen: Marie Schäferhenrich, geb. Seiler, und Kinder

Wiesbaden, den 9. Mai 1943. Gneisenaustr. 29

J>ie Beerdigung findet am Mittwoch, 12. Mai, nachm. 2.IS ..Uhr auf dem Südfriedhof statt."

Mit den Angehörigen trauern um ihren langjährigen, treuen Mitarbeiter die Betriebsleitung und Gefolgschaft des Hotel Rose. W. u. A. Haeffner

Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sage ich hiermit allen tiefsten Dank.

Peter Kleinschmidt und Kinder

W.-Sonnenberg, den 10. Mai 1943.

Danksagung. Für all die Beweise inniger Teilnahme, die uns anläßlich des Todes meiner lieben Frau, un­serer guten Mutter, Frau Katharina Kremer, erwiesen wurde, sagen wir allen unseren herzlichen Dank.

Jakob Kremer und Angehörige Wiesbaden, den 11. Mai 1943.

Schwarzenberg 13

Danksagung. Allen denen, welche beim Heimgang unseres lieben Ent­schlafenen durch Wort, Schrift und Blumenspenden herzlich Anteil nah- fnen, sprechen wir auf diesem Wege unseren Dank aus.

In stiller Trauer: Frau Lina

Gerhardt und alle Angehörigen

Wiesbaden, Hallgarter Straße 2.

Danksagung. Statt Karten. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme, sowie für die Kranz- und Blumen­spenden und das Ehrengeleit beim Tod unseres lieben, unvergeßlichen Bruders, Schwagers, Onkels und Freundes, Herrn Albert Dieterich, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank.

Marie Dieterich, Familie Albrecht, Familie Wölfinger

Wiesbaden, den 10. Mai 1943.

Zietenring 3

GELDVERKEHR

Technischer Kaufmann sucht tätige Be­teiligung an rentablem Unternehmen bis zu RM 200 OOO.—, Spätere eventl. Gesamtübernahme oder sofortiger Kauf auch erwünscht. Evtl, kann erstklas­siges Miethaus in Tausch gegeben werden. Zuschr. u. A 339 Tagbl.-Verl.

UNTERRICHT

Deutsch. Stilistik, Literatur-Unterricht für jg. Mädchen ges. L 773 TV.

Wer erteilt Volks­schüler Nachhilfe­unterricht? Angeb. F 783 TV.

Unterricht in Buch­haltung gesucht. B 776 TV.________

Wer gibt Schülerin der Oberrealschule Nachhilfestunden in Mathematik? G 789 TV.

VERLOREN'GEFUNDEN

Aktentasche aus gelb. Leder, Inhalt grün- weißgestr. Schlafanzug, rote Lederpantof­fel, Reisetoilettentasche usw." von Lehr­mädchen im Zug Bad Schwalbach—Wies­baden liegengelassen. Da der Inhalt er­setzt werden muß und z. T. liebes An­denken ist. wird der Finder oder wer sonst über die verlorenen Gegenstände was weiß, gebeten, sich gegen Beloh­nung bei Ries, Bad Schwalbach, Hoh­berg, od. bei Bauer, Wiesbaden, Moritz- straße 24, oder Emser Straße 44, Telefon 22922, zu melden.

20 Mk. Belohnung (da Andenken) dem­jenigen, der mir meine am Sonntag zwischen Weiden- bomstr., Mainzer str.. Bahnhofsplatz, Adolfsallee, Luisen- platz und -Straße, Bahnhofstr. und Marktkirche, ev. a. in Mainzer Elektr., verlorenes silbern. Anhängeikreuzchen

.wiederbr. Mome- weg. Adolfsallee 4, 2

Eisenbahn Zugschaff­nerin verlor am Montag, d. 10. Mai, in der Linie 13, Richt. Nordfriedhof Portemonnaie mit Inhalt. — Ehr­licher Finder wird herzlich geb., das­selbe gegen 10 Mk. Belohn, b. Schäfer, Adlerstr. 51, Hth. 2. Stock abzugeben.

Glieder-Armbanduhr, gold., verloren auf dem Wege vom

Schloß - Restaurant zum Kurhaus oder dortselbsr. — An­denken eines Toten. Gegen gute Be­lohnung abzugeben Riehlstr. 21, 1 Iks.

Wellensittich, gelb u. blau, entflogen. Der Einfänger wird gebeten, dens. ab- zug. Biüdierstr. 5, Mittelb. 2 St. Iks.

Gold. Uhr m. Arm­band v. Bierstadt nach der Hildastr., Steubenstr., Lang­gasse verloren. Ab­zugeb. gegen gute Belohnung auf dem Fundbüro.________

Lederhandschuh, gr. gefüttert, Samstag, 8. 5., Filmpalast i. Parkett verl. G. Belohn, abzug. An d. Ringkirche 2, P.

Lederhandschuh,dkl., mit hellen Streifen, rechter, am 1. 5., zw. 17 u. 19 Uhr, v. Sonnenberg bis Kastel und zurück verloren. Bitte a d, Fundbüro abgeb.

Br. K.-Hut, Filz Sonntag v. Schier­steiner Str. 20 bis Herderstr. verlor. Abzug, gegen Bel. Fundb. Friedrichstr.

Die Frau, die am 10. 5 nach 11 Uhr v. d. Hause Kais.- Friedr.-Ring 45, die Schlüssel gefunden hat. wird gebeten diese gegen Belohn abzugeben Jahn- straße Nr. 40, Vor­derhaus Part.

Handschuh, Led., br. rechter, am 7. 5. a. d. Weg Herderstr., Oranienstr.. Kais.- Friedr.-Ring verlor. Geg. Belob, abzug, Herderstr. 10, 2 r.

TIERMARKT

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

HEILMITTEL

SCHERING A.G., BERLIN

VERSCHIEDENES

REZEPTE FÜR DIE HAUSFRAU

Leistungsfähige chemische Fabrik

mit ■

GESCHÄFTSANZEIGEN

IMMOBILIEN

Adr. TV.

Es

23239

Scholl's

Langgasse 44

Wer ändert sof. gute D.-Garderobe? Eii- angeb. B 775 TV.

Chemiker und Laboratorium, Misch- und Knetmaschinen.

Rühr-

Trocken-

Wcrdc Mitglied der NSV.

altpapier Heinrich

METALLE GAU ER

an, eine Voranmeldung zur FuBpüege u. Massage erspart Ihnen viel Zelt.

AXTEISEN.

. i eiet.

Schwarze Katze oh.

Abzeich. entlaufen. Wiederbr. Belohn. Adelheidstr. 20, 1.

Fox od. Schnauzer ges. G 783 TV.

Backöle, Rum, Zitronen, Butter. Mandel. Arakaioma wieder eingetroffen. Ver­kauf jede Menge an jedermann. Hans Treber, Feinkost, Ecke Röderstraße- Römcrberg.

Wer zerkleinert ge­fällten Baum ? * Axt u. Säge vorhanden.

anlagen. Siebmaschinen. Tablettenpres­sen und maschinellen Einrichtungen zum Abfüllen von Flüssigkeiten und pulver­förmigen , Materialien, sucht zusätzliche Fertigungen zu übernehmen oder Zu­sammenarbeit mit Betrieben der ehern.- technischen, pharmazeutischen oder kos­metischen Industrie. Zuschriften unter Z 705 TV.

Maßschneiderei Albert Wilking umgestellt auf Ausbesserungsbetrieb. Vormerkun­gen hierfür und Annahme für ehern. Reinigungen unter Ruf 26551, Dotz- heimer Straße 62.

Wer flickt u. stopft für berufst. ' Frau? K 782 TV.

Großwäscherei Wilhelm Dörr W.-Bierstadt,i Telefon 25137, eigene Filialen in Wies­baden. Klarenthaler Str. 4. Saalgasse 38, in Mainz Augustinerstraßc 26, Hintere Bleiche IZVto» Geschäftszeit von 8 bis 12.30 und von 14.30—18 Uhr.

.. . und einer freut sich: Das ist Kohkn- khiu! Wollen Sie ihm die Schadenfreude gönnen? Nein? Also dann das nächste Mal besser aufgepaßt: Den Gashahn kleinstellen, rühren und Soleiditquellende Nahrungsmittel wie zum Beispiel Mon­damin oder Puddingpulver nicht länger als zwei Minuten kochen lassen.

In der ganzen Welt genießen die chemischen und pharmazeu­tischen Erzeugnisse, welche die Schering A.G. dem Arzt als Heil- und Hilfsmittel zur Ver­fügung stellt, dank ihrer abso­luten Reinheit und Zuverlässig­keit den besten Ruf.

Guitalin

Schuhcreme

Robert Ulrich vorm. Berthold Jacobv,

Wiesbaden. Taunusstr. 9. Tel. 59446, ' 23847, 23348. 23849, 23880 Spedition I I Möbeltransport, Lagerhaus

der Essig

' für die gute Küche

Haus in Wiesbaden oder Umgebung ges. Näh. W. Feilke, Mz. - Bretzenheim. Schwedenstr. 10.

Papagei gesucht.

Näheres Tel, 28555 oder Walramstraße Nr. 13, Part, r.

Papagei mit Käfig zu kaufen gesucht. Preisangebote an Hotel ..Stadt Kob­lenz". Bad Schwal­bach. Tel. 489.

Richtlinien für die Durchführung von Bauarbeiten zur Besei­tigung von Fliegerschäden. Der Reichsinnnngsverband des Bauhandwerks hat in Zusammenarbeit mit dem Reichsstand des Deutschen Handwerks und der Wirtschaftsgruppe Bau­industrie sowie im Einvernehmen mit dem Generalbevoll­mächtigten für die Regelung der Bauwirtschaft unterm 1. 3. 1943 die obenbezefchneten Richtlinien aufgestellt, die ich für den Bereich des Stadtgebietes Wiesbaden gemäß Runderlaß des GB.-Bau vom 22. 3. 1943 — G.-B.-Tgb. 8147/43 VIII — für verbindlich erkläre mit der Maßgabe, daß a) alle Instandsetzungsarbeiten an Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen — also auch diejenigen Arbeiten, welche nicht durch Fliegerschäden, sondern durch andere Ursachen veranlaßt worden sind — diesen Richtlinien unterliegen; । b) Ausnahmen hiervon nur mit der ausdrücklichen Geneh­migung des Leiters der Sofortmaßnahmen bzw. der von diesem beauftragten Dienststellen oder des G.-B.-Bau- b?w. des örtlich zuständigen Gaubeauftragten des G.-B.-Bau zu­lässig sind;

c) alle diesen Richtlinien entgegenstehenden früheren An­ordnungen des Oberbürgermeisters, Gaubeauftragten des G.-B.-Bau oder anderer Dienststellen über Art und Aus­maß der durchzuführenden Instandsetzungsarbeiten durch die Verbindlichkeitserklärung dieser Richtlinien anß.er Kraft ge­setzt werden;

d) eigenmächtige Abweichungen von diesen Richtlinien als Verstoß gegen das durch die 31. Anordnung vom 15. 1. 1943 erlassene Bauverbot bestraft werden?

Die Verbindlichkeitserklärung bleibt bis zu ihrem ausdrück­lichen Widerruf gültig.

Wiesbaden, den 10. Mai 1943. 1 '

Der Oberbürgermeister als Leiter der Sofortmaßnahmen.

Marinierte Fische. Ausgabe: Mittwoch, den 12. Mai 1943. Dienst, A.: 126—290; Dienst, H.: 3561—3660: Fleisch: 6«16—6960: Frickel, Marktstr.: 14 901—15 800: Hench:

22 461—22 6P5; Neuser: 27 306—27 405: Nordsee: 32 551 bis 33 050; Schaaf: 42 146—42 279 , 40 001—40 025; Schläfer• 42 896—43 020; Wolter: 44 541—44 650; Frickel, Moritzstr.: 47 286—47 605; Berg, Wörthstr.: 53 141—53 290; Paulus:

54 301—54 380: Korn: 56 096—56 250; David: 57 376—57 560- Schröder: 59 906—60 015; Neuhaus: 61 621—61 655: Ellrith• 64 761—64 845; Stiehl; 65 531—65 625; Krüger: 68 901 bis 68 935: Thoma: 70 316—70 335/ Reinemer: 71 801—71 861: Veite: 73 376—73 405; Lambrich: 74 456—74 467; Klepper: 44 271—44 310. Bitte: Nummernreihe einhalten, Papier mit­bringen. An diesem Tage nicht abgeholte Ware wird nicht nachgeliefert Wirtschaftsgruppe Einzelhandel.

Welche Schneiderin nimmt noch Kundin an? E 781 TV.

Wer strickt Pullover W 779 TV.

Hund, einjähr., rein­rassig, \ möglichst Langbaardackel od. Drahthaarfox ges. Taunusstr. 57, 3.

Drahthaarfox, jung, gesundes, hübsches Tier, Hündin, für 150 Mk. zu verk. A 361 TV.

Fahrkuh, jung, trag., gut, zu kauf. ges. August Debus.Wies- baden, Langg. 36.

Schaf zu verkaufen.

Friedrich Eifert, Wellritztal.__________

Angora - Häsin mit Stammb., zu verk., od. geg. and. Häsin zu tauschen. Kaus Schachtstr. 7, Hth. 1

Zwergschnauzer.

Pflegestelle gegen

Vergütung, auch im Vorort ges. Ang. W 776 TV.

Herr.-Fahrrad m. g.

Reif, für die Som­mermonate z. miet. gesucht. G 779 TV

Hochzeits-Anzüge zu verleih. Mauritius- str. 9 b. Riegler.

Brautkleid m.Schleier (weiß), Gr. 42/44. zu leihen gesucht.

L 774 TV.