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Wiesbadener Tagblatt

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Erjcheinungszeit werktäglich nachmittag»

Nr. 97

Dienstag, 27. April 1943

91. Fahrgang

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Genüge kennenlernen.

ASA-Flugzeug träger „Ranger'

dem Faktor Zeit mit (Ent» bis der Kries siegreich zu unbeugsame Entschlossenheit würde der Gegner noch zur

Au» dem Fuhrerhauptauartier, 25. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Ein Unterseeboot unter Führung des Kapitänleutnants »on Bülow versenkt« in der Mitte des N-rdatlantik den zur Überwachung der atlantischen Geleitwege eingesetzten amerika­nischen Flugzeugträger »Ranger".

Der Führer hat Kapitänleutnant von Busow als 234. Sol­daten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuze» verliehen.

Ungarns Kampf gegen den Bolschewismus

Budapest, 26. Avril. Siaateminister Antal wandle sich in einer Rundfunkrede an die ungarische Nation und erklärre u. a., die wilde und gewalttätige Flut des Bolschewismus habe den von den deutschen und verbündeten Waffen gebildeten Damm nicht durchbrechen können. Daß Ungarn an diesem Dammbau, ent­sprechend seinen Kräften, seiner Lage und den gegebenen Um­ständen unter nichl geringen Opfern teilnehme, sei nicht nur Folge und Gebot der 1000jährigen Berufung Ungarns, sondern geschehe zur Erhaltung des Seins und der Interessen der Nation. In diesem Kampfe gehe cs um den Fortbestand, die Icheibeit und die Unabhängigkeit Ungarns, cs gehe darum, ob das Ungartum auch weiterhin feine eigene Lebensweise auf dem Boden der Bätet fortführen könne. Deshalb mäste f ü r d e n S ch u tz des llnganuins und des nationalen und staatlichen Lebens jedes Opfer gebracht werden.

Glückwünsche des Führers zum Geburtstag des Großadmirals Raeder

Fuhrerhauptauartier, 24. Avril. Der Führer hat dem Admiralsinspektor der Kriegsmarine des Eiostdeutschen Reiches. Großadmiral Raeder, in einem persönlichen Schreiben die herz­lichsten Glückwünsche zu seinem heutigen Geburtstag ausgesprochen.

Oie amerikanischen Mordbrennermethoden

Eine dumme Lüg« als Ausrede

as. Berlin, 27. Avril. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Es ist wirklich keine Lüge so dumm, dast sie nicht von US.-amcrikanischeu Journalisten ausgeheckt und in die Welt gesetzt wurde. So behauptet jetzt ein amerikanischer Korrespondent, der früher in Japan tätig war und zur Zeit des Angriffes der amerikanischenFlieger auf die javanischen Zivilisten noch als Internierter in Japan weilte, dast die japanischen Zivilisten ihren eigenen Jagdflugzeugen zum Opfer gefallen seien, da diese im Kamps gegen die gut getarnten amerikanischen Flugzeuge vorbei- geschosten hätten. Der Schwindel ist so plump, dast es eigentlich nicht verlohnt auf ihn einzugehen. Man braucht lediglich darauf zu verweisen,, dast einer der gefangenen amerikanischen Piloten u. a. erklärte/er habe mit voller Absicht auf die java­nischen Kinder geschossen, um ihnen einen Vorgeschmack des Krieges zu geben. Die Amerikaner spekulieren auf das schlechte Gedächtnis mancher Menschen. Das hilft ihnen nichts. Die Welt kennt das amerikanische Gangstertum und die Mordbrenner­methoden anglo-amerikanischer Piloten. Der neueste Schwindel zeigt uns, dast-man in den USA. die einmütige Billigung der javanischen Haltung in allen zivilisierten Ländern als einigermaßen peinlich empfindet.

Unser Bild zeigt den USA - Flugzeugträger „Ranger", der eine Länge von 222 m und eine Wasserverdrän­gung von 14 500 Tonnen hatte bei einer Geschwindig­keit von 30 Seemeilen in der Stunde. Seine beson­ders starke Flakarmierung bestand aus acht 12,7-Zenti- meter-Eeschützen und fünfzig 4-Zeniimctcr-Flak- und Fla- MG. Fricdcnsmätzig ausge­rüstet hatte hie „Ranger" 50 Landflugzeuge an Bord und 1016 Mann Besatzung.

Unbeugsame Entschlossenheit der Dreierp^ktmüchte

Sprecher d«r javanischen Armee über Absichten und Probleme der USA

USA.-Flugzeugtrager versenkt

Ole deutschen A-Boote wiffen auch mit dem gefährlichsten Gegner fertig zu werden

werde, benötige Schiffsraum und immer wieder Schiffsraum. 3m Hinblick aber auf die großen und ständigen Tonnascverluste, bie gleichzeitig den Verlust geschulter Seeleute bedeuteten, werde ge­rade hier der Faktor Zeit zugunsten der Achsenmächte -"arbeiten. Man solle auf der Feindseite auch.nicht vergessen, daß ferner die Völker des Dreierpaktes in diesem Kriege nur die eine Parole kennten, unberüht- von schlossenheit alle Kräfte einzusetzen.

ihren Gunsten entschieden sei. Diese der jungen Völker des Dreierpaktes

as. Für die USA., aber auch für England, bedeutet die Ver­senkung des LS.-amerikanischen Flugzeugträgers „Ranger"' mitten auf dem Atlantik einen harten Schlag. Eben erst hatte in den USA. der unter dem Vorsitz des Senators Truman stehende" Ausschuß, der mit feinest zehn meist jüngeren Mitgliedern eine der svenigen demokratischen Einrichtungen der USA. ist, die wegen ihrer wahrheitsgemäßen Berichte und ihrer Unbestechlichkeit in allen Schichten des Volkes großes Vertrauen genießen, festgestellt, das die anglo-amerikanische Versorgungsschiff­fahrt im Jahre 1942tunb 12 Millionen Tonnen verlor — weit mehr als beide Länder zusammen bauen konnten — und hatte damit den Amerikanern einen Begriff von den tatsäch­lichen Schiffsversenkungen gegeben. Um so mehr llammerte man sich an die Mitteilungen, daß die U-Boot-Abwehr verbessert worden fei. Dabei spielte der Einsatz von Flugzeugen gegen U-Boote einp große Rolle, da man einerseits durchaus mit Recht erkannte, daß das Flugzeug ein gefährlicher Gegner des U-Bootes ist unb da man andererseits einsehen mußte, daß Zerstörer und Korvetten, auf die man früher so große Hoffnungen gesetzt hatte, die Eeleitzüge nicht zu schützen vermögen. Deshalb wandte sich die Aufmerksamkeit in bett anglo-amerikanischen Ländern auch in besonderm Maße dem „600 Metlen-Loch im Atlantik" zu, b. h. teuer Strecke, die weder von den amerikanischen Flugzeugen von ihren verschiedenen Stützpunkten aus. noch von den englischen Flug­zeugen kontrolliert werden kann. Sier sollten die Flugzeugträger helfen und dieses „Loch" schließen.

Der Versuch, diese Theorie durch Einsatz des Flugzeugträgers „Ranger" in die Praxis umzusetzen, ist deit Amerikanern teuer, zu stehen gekommen. Das U-Boot des Kavitänleuinant von Bülow hat gezeigt, daß für die Anglo-Amerikaner auch die Hoffnung auf die Flugzeugträger trügerisch ist, daß deutsche U-Boote auch den gefährlichsten Gegner zu treffen wissen und ihn auf den Grund des Meeres schicken. Der Verlust ist für die USA. um so schwerer, alz damit auch der letzte der Flugzeugträger ver­loren ging, die Bei Kriegseintritt der US -amerikanischen Marine zur Verfügung standen. Flugzeugträger aber lasten sich al? hoch­wertige Spezialschiffe nicht aus dem Boden stampfen. Der Umbau von Handelsschiffen in Flugzeugträger ist aber immer nur ein Be­helf. Man erhält dadurch keinen vollwertigen Ersatz. Außerdem reibt ein versinkender Flugzeugträger nicht nur seine Flug­zeuge mit in bie Tiefe, sondern auch die Flieger und alle bie Mannschaften bie in jahrelanger Arbeit für ben komplizier­ten Apparat eines Flugzeugträgers geschult wurden. Man legi gerade in den USA. auf Flugzeugträger den allergrößten Wert, da diesen Spezialschiffen auch im Krieg gegen Japan eine iührende Rolle zugedacht ist. So wurde in den USA schon die Frage erörtert, ob man nicht ganz auf den Bau von Schlachtschifen und schweren Kreuzern verzichten und sich ausschließlich dem Bau von Flugzeugträgern widmen solid.

Der Sprecher der US.-amerikanischen Marine hat auf eine An­frage erklärt, daß er zu der deutschen „Behauptung" von der Ver­senkung des Flugzeugträgers .Manger" nichts Kommentie­re n d e s zu sagen habe. Diese Worte lasten die große und pein­liche Verlegenheit Washingtons über die "neueste Siobsmeldung klar erkennen. Wieder haben unsere Gegner einen barten Schlag an der Seefront hinnehmen muffen. Wieder kann ein deutsches U-Boot einen großen Erfolg buchen und das in einem Augenblick, in dem die „Dönitz-Offensive" ohnehin wie ein schwerer Alpdruck aus unseren Gegnern lastet und ihre Pläne durchkreuzt.

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Tokio, 26. Avril. (Ostasiendienst des DRB.) Die Offensiven, die die Nordamerikaner seit Beginn dieses Jahres im Overations- raum der japanischen Wehrmacht begannen, find, wie der Sprecher der Arme, Generalmajor Dahagi seststellte, vereitelt worden. I m Pazifik bestehe das Ziel-der Nordamerikaner darin, die japa­nische Luftwaffe in fortgesetzte Kämpfe zu verwickeln, durch Mate­rialüberlegenheit zu schwächen und schließlich bie Luftherrschaft »u erringen, um ihre gevlanien Offenfiv-Overationen durchzuführen.

In diesem Krieg rechneten die Nordamerikaner drei Faktoren »u ihren Gunsten, nämlich die P r o d u k i i o n s st ä r k e , die Menschenkräfte und die Zeit. Was die USA-Produktions­kräfte angehe, io fei fein Grund vorhanden, sie zu überschätzen oder gar zu fürchten. Man brauche sich nicht durch die mit großem agitatorischem Aufwand vertündeten hohen Produktionsziffern irri­tieren zu lasten. Die Produktion der Nordamerikaner müsse zudem zu einem großen Teil nach England und Tichungking fließen, die von diesen Lieferungen abhängig feien. Doch selbst noch so grobe Mengen an Waffen aller Art könnten, wie der Redner fortfuhr, nur dann eine Entscheidung bringen, wenn sie von Menschen ge­führt würden, die nicht nur die nötige Kriegserfahrung, sondern auch über höchsten Kampfgeist und todesmutige Einsatzbereitschaft versügten.

Als eines der schwierigsten Probleme für die Nordamerikaner werde sich, da die USA. sich über die ganze Welt ausgebreilet hätten auf bie Tauer bie Versorgung ihrer Streitkräfte mit dem für die Kriegführung nötigen Material Herausstellen Jeder einzelne Mann, der auf die oft seit voneinander entfernten Kriegsschauplätze in den verschiedensten Teilen der Welt-geschickt

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Eichenlaubträger Otto von Bülow

Berlin, 26. Avril. Der für die Versenkung des USA.-Flugzeug- irägers „Ranger" vom Führer mit dem Eichenlaub zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnete Kapitänleutnant Otto von B ü l o w wurde in Wilhelmshaven am 16. Oktober 1911 ge­boren. Er ist ein hervor-

mandant, dessen Fähig­keiten sich nicht nur bei Einzeljagd, sondern auch im Kampf mit Eeleit- zügen erwiesen haben.

Am 21. Oktober des vergangenen Jahres ver­lieh der Führer dem er­folgreichen ,Tl-Boot-Kom-, manbanten; der bis da­hin fünfzehn Schiffe mit 88 888 BRT. und einen Zerstörer versenkt und zwei weitere Schiffe torpediert hakte, das Ritterkreuz. Kapitän­leutnant von Bülow ist der 234. Soldat der deutschenWehrrnacht. dein vom Führer das Eichen­laub zum Ritterkreuz verliehen wurde.

Holland arbeitet für Europa

Von unserem D r. M. M. -Berichterstatter

Rotterdam, Mitte Avril 1943

Die Holländer konnten es sich leisten, langsam zu denken. Ihr" Reichtum gestattete es ihnen. Das Leben in ihrer Heimat und in den Kolonien ging seinen Gang und warf die nötigen Prozente ab. Das war für viele non ihnen die Hauptsache. Höhere Ideale hatte man nicht. Man wollte güt leben. Zu diesem Zweck war man fleißig. Man nutzte alles aus, was zur Verfügung stand: Das Land zu intensiven Kulturen, das Wasser in Gestalt von ungezählten Ka­nälen, den Wind, den man die vielen Mühlen tieiBen liefe, und den immerhin beträchtlichen Rest überseeischer Besitzungen und Be­ziehungen für mancherlei Eenüste. Man verschloß sich auch Nickt technischen Neuerungen, denn auch sie dienen schließlich dem Zweck. Aufwand zu sparen und die Leistung zu erhöhen. Dabei hielt man am Alten fest, immer im Hinblick auf den praktischen Nutzen. Für die grobe Vergangenheit an sich hatte man nicht viel Sinn. Man war wohl stolz auf sie, aber die größte Berühmtheit verdankte Rembrandt in Ainsterdam, „seiner" Stadt, unter der heutigen Gene­ration ihrer Bewohner der Tatsache, daß die Straße, die nach ihm benannt ist, der Mittelpunkt des modernen Vergnllgungslebens wurde, und an den Admiral de Ruyter, einen der größten See­helden aller Zeiten, der die Briten so vernichtend aufs Haupt schlug, erinnerte man sich in der LffentNchkeit möglichst wenig, mit Rücksicht auf die geschäftlichen Beziehungen zu England.

Das Geschäft mit England und im Schatten Englands mit Ubersee war überhaupt der Angelpunkt holländischer Gedanken, soweit sie über die Grenzen des eigenen Landes hinausgingen. Man hatte sich in der Beauemlichkeit des Denkens und in der bürgerlichen Wohlhabenheit damit abgefunden, daß man ein Hand­langer geworden war. Man verdiente ja dabei. Es bedurfte schon einer so eindringlichen Anschauungslehre wie der des Krieges mit allen seinen Begleiterscheinungen, um die Holländer aus ihrer politischen Lethargie aufzurütteln und auch ihnen vor Augen zu führen, daß England der Feind Europas ist und daß ihr Land nun einmal zu Europa gehört. Das iraditiotiell langsame Denken ver­zögert diese von den harten Tatsachen bewirkte unvermeidliche Umschulung, der Wirklichkeitssinn der Holländer hilft dafür ein wenig nach.

Noch ist der Prozeß im Gange. Englische Terrorangrifse auf die Küste, z. B. auf Rotterdam, haben manchen holländischen Briten­freund in sich gehen lasten. Außerdem weiß man nickt nur in dieser Hafenstadt, von deren gewaltigem Durchgangsverkehr nahezu zwei Drittel für Deutschland bewältigt wurden, wie eng Holland, soviel Gedanken auch in die Ferne schweiften, gerade wirtschaftlich immer schon mit Europa verbunden war. Der Aufruf des Reichskommissats. möglichst viel zur Ernährung Europas beizutragen, ist daher im ganzen Lände oi* fruchtbaren Boden gefallen. Auf ' ehemaligen Tulpenfeldern wächst jetzt Getreide, und hie Flächen für ben An­bau von Gemüse sind heute noch größer eis ehedem. Früher hatte man auf diesem Gebiet schwere Sorgen und nicht selten sogar Krisen. Der Absatz war nicht itnmer leicht, bie Unkosten waren hoch, und die Konkurrenz war scharf, besonders wenn die Witte­rung die Spekulationen durchkreuzte. Heute weiß man, daß man alles, was man nur liefern kann, zu guten Preisen los wird. Stuf dem Umwege Über den gesicherten Ertrag seiner Arbeit gewinnt der Holländer gerade von seinem Standpunkt aus am ehesten einen nachhaltigen Eindruck vom neuen Europa.

Dazu kommt das im Grunde genommen gesunde Gefühl für Ge­rechtigkeit, das dem germanischen Holländer im Blut liegt, wenn es auch durch das Denken in Prozenten in weiten Kreisen verschüttet war und vielleicht auch heute noch verschüttet ist. Die Jugend ist der älteren Generation dabei weit voraus. Sie nimmt im Nieder­ländischen Arbeitsdienst mit frisckern Mut die von der revolutio­nären Zeit auch in Holland aufgeworfenen modernen Aufgaben in Angriff oder kämpft Schulter an Schulter mit Deutschland unb seinen Verbündeten an der Ostfront gegen den Bolschewismus um die" Freiheit unb Sicherung Europas. Sie sieht im Osten die großen Probleme, an deren Lösung auck holländische Kräfte Mitarbeiten können, die durch die weltpolitischen Umwälzungen brachgelegt worden find. Das Leben geht in Holland auch heute wieder seinen Gang, äußerlich in vieler Beziehung vielleicht so wie früher, aber doch unter grundsätzlich anderem Vorzeichen. Das Land arbeitet für Europa. In seiner verschlostenen Art spricht der Holländer nicht viel davon. Manch einer denkt vielleicht auch heute nock nicht darüber nach. Er will das nicht, nachdem er es sich ein Leben lang leisten konnte, langsam zu denken. Aber man spürt doch den Geist und den tiefen Sinn der neuen Zeit, deren Forderungen auch für Holland unabdingbar sind.

„23om Jäger zum Gesagten"

Rom, 26. Avril. Die deutsche Sonbermelbung über bie Ver­senkung des USA -Flugzeugträgers „Ranger" burch ein deutsches U-Boot wird von der römischen Morgenvresie unter großen Ilber- schriften mit Bildbeigaben und Beifügung längerer Angaben über das gesunkene Kriegsschiff veröffentlicht. „Der Flugzeugträger sollte der U-Boot-Jagd dienen, er ist aber vorn Jäger zum Gejagten geworden und hat sein Ende am Meeresgrund gefunden", schreibt „Povolo'di Roma".

Tokio, 26. Avril. Die Nachricht von der Versenkung des nord- amerikanischen Flugzeugträgers Ranger" im Atlantik durch bie deutsche U-Botwafse wird in javanischen Blattern in grober Auf­machung wiedergegeben. In den Kommentaren heißt cs. mit der Versenkung dieses nordamerikanischen Flugzeugträgers durch bie deutsche U-Bootwaffe verloren die USA. alle Flugzeugträger, die bei Ausbruch des Eroßostafienkrieges vorhanden waren.