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Wiesbadener Tagblatt

Donnerstag, 15. Avril 1943

Hus Gau und Provinz

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Freitag. 16. April, Bereitschaft (w) Wies­baden 1: Zug 1 und 11 Schulungsabend, 19.30 Uhr Kreisstelle, Oranienstraße 5.

Tod tm Moor. In einem Moor bei Eadevang (Nord-Seeland) kamen wei Knaben um. Als die Vermibleu gefunden wurden, zeigte es sich, datz der ältere, 10jährige Knabe, vergeblich versucht hatte, seinen 8jährigen Kameraden zu retten und schliehlich mit diesem ertrunken war.

Lcistungsertüchtigungswerk. Nadi den Oster­ferien beginnen folgende Lehrgemein­schaften : Techn. Rechnen I, Technisches Zeichnen I, Organ. Chemie, Metallurgie, Apothekenfoelferin, Sprechstundenhelferin beim Zahnarzt und Dentisten, Gutes Deutsch I u. II, Schönschreiben, Plakat­schrift, Kaufm. Rechnen I.

Wichtig für jeden Handwerker! Einführung in das Steuerrecht des Handwerks. An­meldungen für alle Lehrgemeinschaften werden auk unserer Dienststelle, Wies­baden, Luiscnstraße 41, Zimmer 13, jeden Tag außer Mittwoch und Samstag in der Zeit von 7.3012 Uhr und von 14 bis 17 Uhr entgegcrigenommen.

DIE DEUTSCHE ARBEITSFRONT

Scala, Groß-Variete, Telefon 25950 Heute letzter Tag. Gastspiel Kahulas Hawaiians ..Ein Märchen von der Süd- see. 10 Solisten und Solistinnen, so­wie das phantastische Trio Hugony und die fabelhaften Jongleure 3 Bremlow und weitere 7 Attraktionen.

Kronen-Liehtspiele Sehierstein.

Maja zwischen zwei Ehen.

Entscheidungsspiel um die Bannmeisterschaft

Fähnlein 21 Schierstein 3 Waldstrabe

Schwimmen

Hessen-Nassaus Schwimmer treffen sich am Sonntag im Augusta-Viktoria-Bad in Wiesbaden bei den dritten Kriegs- Hallenschwimmwettkämpfen.

««brauch des Siegels 5000 Jahre alt. Der Brauch, einer Ur- künde durch Ausdrücken eines Siegels Glaubwürdigkeit und rechts­gültige Kraft zu verleihen, stammt aus Asien. Die Wiege des Siegels ist Mesopotamien. Bei den Urbewohnern dieses Landes, den Sumerern, waren schon 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung zylindrische Siegelrollen verbreitet, die, je nach dem Wohlstand des Besitzers, ans Metall oder Edelstein verfertigt wurden Die späteren Bewohner der fruchtbaren mesopotamischen Niederung, die Babylonier und Assyrer, haben das Siegel übernommen und im Lause der Zeit die ganze damalige Welt mit der Anwendung von Siegeln vertraut gemacht. Im alten Aegypten wurden fein zise- lierte Petschafte von hohen Würdenträgern und Priestern an gol­denen Ketten getragen. Sie galten gleichzeitig als Schmuckstücke und nebenbei als Amulette. Sie wiesen meistens verschiedene symbo­lische Bilder aus dem religiösen Mythos Aeyptens auf. Das alt- äyptische Recht bestrafte die Siegelfälscher durch Abhacken der beiden Hände, woraus die.wichtige Bedeutung zu. erkennen ist, die dem rechtmätzigen Gebrauch von Siegeln Leigemessen wurde. Auch da, Amt eines königlichen Siegelbewahrers war bereits im alten Aegypten bekannt.

Werbefpiele am 18. April in Wiesbaden

Handball: Im Städtesviel Wiesbaden Frankfurt sind folgende Mannschaften ausgestellt:

Wiesbaden: Wilhelm (Luftw.): Gebauer (Luflw), Seelinger lFreudenberg): Wiest (LW.). Bohrmann (LW,). Steeg (Freuden­berg): Heigel (Freudenberg). Knoll. Senser (LW.), Klee. o. Wyl (Freudenberg).

Franksurt: Mechtel (Rot-Weitz): Uhe (Polizei-SV.). Fleischer <TD. Griesheim): Harzdors (Tv. Griesheim). Schunk (Pol.-SV.), Basel (Pol.-SB.): Wolf (M.-Tv. Obcrrad). Hahnkovf (Pol.-SB.), Joni« (Flak-West). Nauheimer (Tv. Griesheim)? Reinhardt (Flak- West).

Futzdall: Im Gauspiel Hessen-Nassau Gau Moselland spielen:

Eau Hessen-Nassau: Patzl (Kickers Offenbach): Schäfer LW. Mainz). Teubcr (Kickers Offenbach): Kleiber. Feth (Eintracht). Weber (FSV.): Bammes (LW. Mainz). Kaiser (K. Offenbach),

H3f<2sbaö<m-ßtebricfj

DasW. T." gratuliert. Ludwig Walther, Lützowstratze 12. begeht am 15. Avril sein 25jähriges ArbcitsiubilSum bcUfctr (Firma Ehem. Werke Albert.

Nr. 89 Sekte 5

f.rcrn,mn,t laufende Reparaturen an Kellerei-Maschinen und Apparate. Mate­rialwird gestellt. Zus dir. an Post­fach 12 Wiesbaden.

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Sport im Bann 80

Am kommenden Sonntag fährt die Bannauswahl F u 8 b a l l nach Frankfurt a. M. zum dritten Kampf gegen den Bann Erotz- Gerau. Gewinnt die Mannschaft, die wahrscheinlich noch eine Ver­stärkung erfahren wird, so kommt sic in die Endsviclc.

Das Sviel der Handballauswahlmannschast gegen den Bann Homburg fällt aus. die Punkte fallen dem Bann 80 kampflos zu, da Homburg zurückgezogen har.

Allmählich nähern sich auch die Spiele um die Bannmeister­schaft Futzball ihrem Ende. Während in der Gruppe 1 die Sviegemeinschast Waldstrasie den Gcrupvenmeister errang. muB in der Kruvoe 2 noch ein Entscheidungsspiel zwischen Biebrich 19 und Bicrstadt ein Entscheidungsspiel um die Erupocnmeistcrschaft aus­getragen werden, da beide punktgleich sind.

Erfolge der Boxer des Bann 80. Bei einem Boxkampf gegen den Bann 115 (Worms) errangen Siege: Weidcnbach (80) gegen Martini (115) nach Punkten. Neumann (80) gegen Beck (115) n. P.. Nagelbach (80) gegen Spies (115) n. P. In einem Schau­kampf bekam Gückinger (80) gegen Krem (80) einen allerdings schmeichelhaften Punktsieg zugesprochcn.

Achtung! Am 16. April 1943 beginnt wie­der die Ziehung der Deutschen Reichs­lotterie. Über 100 Millionen KM werden in 5 Klassen ausgespielt: 480000 Gewinne und drei Prämien von je 500 000 RM. Der größte Gewinn im günstigsten Falle beträgt 3 Millionen RM auf ein drei­faches Los. Trotzdem kostet V« Los nur RM 3. je Klasse. '.V Los nur RM 6. je Klasse. Spielen Sie mit in der größten und günstigsten Klassenlotterie der Welt. Erneuern Sie rechtzeitig Ihr Los oder kaufen Sie ein neues beim Staatlichen

2Nusik- und Vortragsabende

Llverettenabciid des Wiesbadener Konservatoriums und Rusitiemtnars. -om überfüllten kleinen Kurhaussaal führten die S t u d t c r e n d o n d e r Eesangsklafsen am Mittwoch- aoend em unterhaltsames Operettcnprogramm durch, das in seiner Bielsertrgreit und im flotten Ablauf die beifallfreudigen Hörer fesselte. Der Gejamlcindruck des Gebotenen war gut. Der Über­windung von Hemmungen und dem Sich-frci-Singen dienen solche kleinen Konzerte bestens. Es lassen sich nicht ohne weiteres ein- ~ berausheben über gegeneinander abwägen, ba

man Die Lange bes Studiums und anbere Vorbedingungen nicht kennt und weil jede stimmliche Eigenart gewertet sein möchte (was ber der Zahl von zehn Auftrelenden unmöglich wäre) So* rst im ganzen zu sagen, datz verschiedene junge ernsthafte und ausstrebende Talente besonders zu spüren waren. Dem zahlreichen gurcn werblichen Gesang-Nachwuchs standen kriegsbedingt nur zwei männliche Stimmen gegenüber, die solistisch und in Duetten nut einer Partnerin zu hören waren. Die Vortragssolge mniatzte Millocker, -rranz von Suvvö und Franz Lehar, und zum cchlutz em paar moderne Lieder von Theo Mackeben, Will Vesper u. a die den betreffenden Vortragenden gut lagen. Man er­freute sich an der allgemein guten Textbehandlung und dem ge­pflegten Vortragsstil Hier und da verriet sich darstellerisches Temperament oder besondere Begabung des Ausdrucks zusammen mit guten Strmmgrundlagen, oder eine junge Soubrettenstimme zeigte nettes Svieltalent oder ein zierlicher und reiner Koloratur- sefang erfreute m seiner ungekünstelten Frische. Immer und über­all aber war schönes Streben und ernstes Arbeiten zu spüre». Dies anerkannte lebhafter Beifall, der weiterer Ansporn sein wird. Die Begleitung der Gesänge am Flügel lag bei dem Leiter des Konservatoriums, Dr. Richard M e i tz n e r. in bewährten Händen Adele Plüschke

Durch Brandbomben schwer verletzt.

7- Metzen. 15. April. Vier 912 Jahre alte Jungen in Lollar ipieltcn im Garten des Hauses eines der Jungen mit Brandbomben, die sie auf Aeckern gefunden und nach Hause mit­genommen hatten. Bei der Explosion der Brandbomben wurden drei Jungens so schwer verbrannt, datz sie in die Eietzener Klinik ausgenommen werden mutzten.

Rennerod (Westerwald). 15. Avril. In Westernohe ianden zwei schulpflichtige Jungen einen Sprengkörber und han­tierten trotz Miller Warnungen an dem gefährlichen Gegenstand herum. Der Fund explodierte und verletzte die beiden Jungen so tchwer, datz sie in das Limburger Krankenhaus' gebracht werden mussten.

Eindringlichste Ermahnungen an die Jugend, die Finger von solch gefährlichen Funden zu lasien, sind ein dringendes Gebot.

--- Darmstadt, 15. Avril. Ein vielfach vorbestrafter Ange­klagter aus Darmstadt stand vor dem dortigen Sondergericht, weil er in einem unbeobachteten Augenblick elf zur Ausgabe bestimmte R a u ch e r k a r t e n auf der Geschäftsstelle eines Wirtschasts- amtes gestohlen und anschlietzend in einer Altstadtwirtschaft zum Verkauf angeboten hatte. Der dreiste Diebstahl, der zugleich als Beiseiteschaffen von Bezugsberechtigungen im Sinne der Kriegs­wirtschaftsverordnung abzuurteilcn war. wurde mit 10 Monaten Gefängnis und 300 RM Geldstrafe gesühnt.

Puderbach (Westerw)., 15. April. Im Walde zwischen Rei- chenstein und Haberscheid wurde die Leiche eines Ak a n n e s aufgefunden. Die Ermittlungen ergaben, datz es sich um einen Ein­wohner aus Wißen handelt, der seit Mitte Januar d. I. oermitzt worden war. Es liegt Selbstmord vor. *

Eberbach, 15. Avril. Seit einigen Wochen wurde der Schmied Hermann Boos von hier oermitzt. Nunmehr wurde bei Neckarsteinach die Leiche des Mannes aus dem Neckar g c - ländct.

Pirmasens, 14. April. Ende Juli v. I. schotz der Jäger Heinrich Schmcnger auf der Jagd einen pilz suchen den Manu an, den er int tiefen Gras für einen Iungfuchs gehalten halte. Der Verletzte verlor durch den Schrotschutz ein Auge, wurde nach Behandlung am 18. August aus dem Krankenhaus entlaßen, wenige Tage darauf aber wieder eingeliefert, da sich an der Ober­lippe ein Furunkel gebildet halte. Der Mann starb nach vierzehn Tagen. Das Gericht, vor dem sich Schmenger nunmehr zu verant­worten hatte, lietz sich zucast durch einen Sachverständigen bestä­tigen, datz keine Anhaltspunkte dafür oorhattden wären, datz der Tod eine Folge der Schuhverletzung sei. Der Kreisjägermeister, der als jagdlicher Sachverständiger erschienen war, bezeichnete das Ver­halten Schmengers als unverantwortlich und leichtfertig. Er habe nicht nqch dem alten Jägerspruch gehandelt; ..Achte des Waid- manns heilig Gebot, was Du nicht erkennst, schieße nicht toi Das Gericht erkannte auf eine Geldstrafe in Höhe von 400 RM.

- Landau (Pfalz). 15. Avril. Der in den 50er Jahren stehende Einwohner H. Bauer von hier fiel aus d e m Fenster auf die Sttabe und erlitt schwere Verletzungen. Kurz nach dem Unfall ist er gestorben.

= Saarbrücken, 15. Avril. In einem Blindschacht der Grube Reden fiel 6er 57 Jahre alte Schietzmeister Mathias Schell aus Landswetler während der Seilfahrt aus he in Förderkorb in den Schacht und wurde getötet.

= Aschaffenburg, 15. Avril. Im hiesigen Hasen löste sich auf einem Dampsboot von dem unter Druck stehenden Kessel ein Ven­til. Durch den ausströmcnden Dampf wurde ein Matrose tödlich verbrüht.

Ein gutes Heilmittel gegen Schlafwandeln. Zu Geheimrat Thiersch, dem berühmten Leipziger Arzt, kam eine Patientin und klagte, dag |ie jede Nacht schlafwandele. Da sie zu den Frauen ge­hörte, die alle zwei Tage mit einem neuenLeiden behaftet waren, war Thiersch etwas ungeduldig, meinte aber trotzdem- Gut, ich schreibe Ihnen ein Mittel auf holen Sie cs sich in der Eisenwarenhandlung!"In der Eisenwarenhandlung?, fragte hie Same verwundert.Gewitz, .sagte Thiersch ironisch .und reichte ihr das Rezept. Darauf stand:Eine Schachtel Reitznägel 4,aoo» täglich vor dem Schlafengehen zwei Ehlöffel voll vor das Bett streuen."

Deutsches Theater. Fr. 16.4., 18.30 bis nach 21.15 Uhr, F 27:Die lustige Witwe. Prdsc A. Keine schriftlichen oder fernmündlichen Vorbestellungen.

Residenz-Theater, Telefon 27506.

Freitag, 16. April: Theater geschlossen.

Kurhaus. Freitag, 16. Aprjl, 11.30 Uhr, Brunnen-Kolonnade: Konzert. 16.00 bis 18.00 Uhr: Konzert. Leitung: Kapell­meister August König.

_ ~ DasW. T." gratuliert. Herr Anton Leulberger, Faktor i. R.. Zretenring 3, feierte am 14. April seinen 90. (Se- U|f3. Sßil^elm Ramsv o t t unb Frau Helene, geb.

Bucher. jJtotryjtraBc 18, feiern bas Fest ber silbernen Hochzeit. Herr ^akob Schwarz, Seerobcnstratze 7, feiert am 16 Avril fernen 75. Geburtstag.

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Thalia - Theater. Kirchgasse 72. Erstaufführung;Sommerliche. Ein Wien-Film mit Winnie Markus, O. W. Fischer, Lotte Lang, Siegfried Breuer, Hedwig Bleibtreu. Ein kurzer Sommer ein langer Weg, den zwei junge Herzen wandern müssen. Regie: Erich Engel. Anfangszeiten: Wo. 15.00, 17.15, 19.30, So. 13.00 JUhr. Jugendliche nicht zuge- lassen. Keine telefon. Bestellungen.

Walhalla-Theater, Film u.Variete. Zwei glückliche Menschen, ein Wien­film. In den Hauptrollen: Magda Schnei­der, Rolf Albacn-Retti, Jane Tilden, Charlott Daudert. Eine amüsante Komö­die um eine Rechtsanwaltsehe, in der die beiden Gatten zugleich als Kläger, Be­klagte und Verteidiger auftreten. Spiel­leitung: E. w Emo. Kulturfilm, Wochen­schau, Bühnendarbietung. Wo. 14.30, 16.50, 19.30 Uhr. Nicht für Jugendliche.

Ufa-Palast, Wilhelmstraße Nr. 36. ,,Der Ochsenkrieg". Ein Ganghoferfilm der Ufa mit Elfriede Datzig, Paul Richter, Willy Rösner, Fritz Kämpers. Drehbuch: J. Dalman, P. Ostermayr. Musik: Win­fried Zillig. Spielleitung: Hans Deppe. Produkten: Peter Ostermayr. Eines der schönsten und letzten Werke Ltldwig Ganghofers als filmische Nachdichtung voller Kraft und Eigenart. Kulturfilm und die neueste Wochenschau. Täglich 14.30, 17.00, 19.30 Uhr. Für Jugend-

. liehe zugelassen.

Film - Palast. Schwalbaeher Str. spielt täglich 15.00, 17.15 und 19.30 Uhr, den Bavaria-FilmEin Zug fährt ab mit Leny Marenbach, Ferdinand Marian, Lucie Englisch, Georg Alexander. Die Presse schreibt: ,,.. . mit erquickendem Schalk gespickte Komödie. Zwei so aus­gezeichnete und sympathische > Schau­spieler wie Leny Marenbach und Ferdi­nand Marian werfen sich mit sichtlicher Freude die Bälle eines witzigen Dialogs zu . .. Die neueste Wochenschau läuft vor dem Hauptfilm. Jug. keinen Zutritt, Apollo - Theater, Moritzstraße 6. Vision am See. In der herrlichen un­garischen Landschaft spielt dieser Film, der von Liebe, Leid, Glück und Erfüllung erzählt. Mit Paul Jador, Klaii Tolnay, Elisabeth Simor. Jugendliche nicht zuge- lassen. Anfangszeiten: 15.30,17.45 , 20.00.

Apollo - Theater. Moritzstraße 6. Ab morgen täglich 13.30 Uhr eine Fa­milien- und Jugendvorstcllung: ,,Grenz­feuer mit Attila Hörbiger, Gerda Maurus. Ein Film zwischen Grenzpolizei und Schmuggler.

Capitol - Theater am Kurhaus. Heute letzter Tag.Glück im Schloß. Der Roman eines Junggesellen, 90 Minuten prächtige Stimmung und Lachen, da bleibt kein Auge trocken. Mit Rich. Roma­no wsky, Luise Ullrich, Eric Ode, Gav Christlie. Jugendliche nicht zugelassen. Ab morgenViel Lärm um Nixi mit Jenny Jugo. Anfangszeiten: Wo. 15.00, 17.15, 19.30 Uhr, So. ab 13 Uhr.

Astoria. Bleichstr. 30. Tel. 25637. »»Die Mühte im Schwarzwald. (In einem kühlen Grunde). Ein ernst heiteres Volks­stück aus dem herrlichen Schwarzwald. -Grete Theimer, Elise Aulinger, Beppo Brehm, Robert Eckert. Jugendliche zuge- lassen. Wo. 15.00, 17,15, 19.30 Uhr.

Union - Theater, Bheinstraße 47. Meine Tochter tut das nicht" mit Geraldine Katt, Rolf Wanka. Jugendliche keinen Zutritt.

Luna-Theater, Schwalbaeher Str.

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Olympia-Lichtspiele, Bleichstr. 5.

Das alte Recht. Jugendliche zugelassen.

Park-Lichtspiele Wiesb.-Biebrich.

Dienstag bis Donnerstag: Albrecht Schön­hals, Camilla Horn und Maria Andergast in ,,Roman eines Arztes nach Motiven des RomansHeimkehr ins Leben. Das Leben selbst schrieb diesen inhaltsreichen und spannenden Film. Jugendliche haben keinen Zutritt. Beginn: Wo. tag!. 19.30, Mittwoch auch 15.00 Uhr.

Römer-Lichtspiele. W.-Dotzheim.

Männer müssen so sein".

das in China jetzt B a u m w o l l - Plantagen angelegt werden? Sobald die Japaner ein neues »Gebiet in Besitz genommen haben, gehen sie auch sofort daran, die Gegend olanmähig aus- zuschlietzen und es nach modernen Grund­sätzen nutzbar zu machen. So haben sic sofort nach ihrem Einmarsch in die nörd­lichen Provinzen Chinas durch wissen­schaftliche Untersuchungen feskgcstellt. datz die klimatischen Berhältnisie dieser Gegend denen der Baumwollgebiele int Staaten entsprechen. Diese günstigen Be- - - .. . ... die Javaner, in den Provinzen Hovei.

Schantung und Sansi veriuchsweise Bamnwolle anzuvflanzen. Der Erfolg t]t so vielversprechend. datz man große Hoffnung auf die zukünftigen Baumwollerträge dieser Gegend setzt. So will Japan von 1946 an aus diesen chinesischen Baumwollgebieten den bisher aus Amerika bezogenen Baumwollbedarf von 3490(10 Tonnen jährlich decken.

öffenUithe Mahnung. Die Steuerpflichtigen, welche die im Monat April 1943 und 11» den Vormonaten fällig gewordenen, n die zuständigen städtischen Kassen zu entrichtenden -«uer,n vnd Abgaben nicht bezahlt haben, werden hierdurch öffentlich gemahnt. Bis zum 21. April 1943 sind zuzüglich des verwirkten Säumniszuschlages zu zahlen: 1 Getränke. »teu-e,r , März, 2. Vergnügungssteuer-Abfindungsbeträge für April 1943. Nach fruchtlosem Ablauf der Mahnfrist erfolgt die kostenpflichtige Zwangserziehung.

Wiesbaden, den 15. April 1943.

_________ Der Oberbürgermeister -- Steuerkasse.

Nadieichung der Maße, Gewichte, Wagen pp. in der Stadt Wiesbaden im Jahre 1943. Gemäß § 17 des Maß- und Ge- Wn^uS^ese*Tes vom l3. Dezember 1935 müssen die dem eich­pflichtigen Verkehr dienenden Meßgeräte alle zwei Jahre nach­geeicht werden. Die Nacheichung beginnt Mitte April und ,.^.ert b1- ~2: Mai 1943. In diesem Jahr sind zur Nacheichung fällig una beim Eichamt, Luiscnstraße 45, vorzulegen: Sämt­liche Gegenstände innerhalb der Polizeibezirke 3 und 4 Von Beteiligten der anderen Polizeibezirke nur die Gegenstände, welche das Jahreszeichen 41 und früher tragen. Die Beteiligten der Polizeibezirke 3 und 4 werden vom Eichamt per Postkarte, auf welcher der Einlieferungstermin angegeben ist, vorgeladen. Dieser Termin ist der schnelleren Abfertigung wegen einzu­halten, Eine Verpflichtung zu dieser Bestellung besteht nicht. Neigungswaagen (Schnell waagen) dürfen nur an Ort und Stelle geeicht werden. Ein Antrag diesbezüglich ist frühzeitig beim Eichamt, möglichst schriftlich, zu stellen.

vViesbaden, den 13. April 1943, Der Polizeipräsident,

Berichtigung. Frische Fische. Ausgabe Donnerstag, den 15. und den 16. April 1943. Berg: 53 43153 499 , 63 201 bis.

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