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(Schluß)

Mein Versprechen gegen Sch. hatte ich gehalten und ihn eines Nachmittags mit zu Therese» genommen, die begierig war, meinen Freund kennenzulernen. Wer die Geliebte schön und liebenswürdig findet, schmeichelt der Eitelkeit mehr, als wenn er uns selbst be­wundert. Ich feierte einen großen Triumph. Sch., der auf eine hübsche Erisett« vorbereitet war, schien ganz verblüfft und behan­delte Therese» mit einer Aufmerksamkeit und Höflichkeit, als sei sie eine Prinzessin. Noch mehr als durch ihr äußeres Benehmen und ihre Sprache entzückte sie ihn durch ihre Herzensgüte und die un­begrenzte Hingebung und Liebs zu mir. Wer sie nur sah, wurde gcwisserznaßen ihr Sklave, und mein Bursche, dem sie einmal die Hand gegeben mit einem „guter Friedrich", wäre für sie durchs Feuer gelaufen.

Das dauerte mehrere Wochen, als Therese anfing, über leichtes Unwohlsein zu klagen. Sie war in einem beständigen Fieber. Ihre Augen glühten ost wie Flammen, so sanft sie auch dabei waren. Ihre Reden nahmen einen so phantastischen Schwung, daß sie wie Raserei klangen. Ich war in einem ähnlichen Zustande, aber in dem Zustand Theresens war — ohne daß wir beide eine Ahnung hatten — mehr Gefahr. Sie war fast beständig allein, während ich andere Menschen sah und Zerstreuung hatte. Keines von uns beiden dachte daran, einen Arzt zu Rate zu ziehen. Wenn man von Glück krank ist, glaubt man wenig an seine Krankheit. AuH siel es uns ebensowenig ein, unsere Zusammenkünfte zu be­schränken. Konnten wir uns einen Tag nicht sehen, da war sie nßch unglücklicher als ich.

Wach- und Rondedienst und Exerzieren hatte« mich verhindert, -dch hatte Therese beinahe zwei Tage nicht gesehen, obwohl ich von ihr ein Briefchen erhielt, das sie an einem bestimmten Platz außer­halb der Tür hingelegt hatte. — Als ich von Wache kam, war ich sehr beunruhigt. Friedrich sagte mir, er habe am Vormittag kein neues Zettelchen gesunden. Gleich nach Tisch ging ich selbst hin und sand weder an der Tür das verabredete Zeichen, noch einen Brief. Ebensowenig erschien am Abend an dem kleinen Fenster

Dienstag. 13. Avril 1943

Wiesbadener Tagblatt

Set westlichen Halbkugel" strategische Luft- und Fl auf dem ganzen Erdball einrichten zu dürfen SB, VH) TT TM Ott - „ S. I - -IS. . .. V r v — 1 , ..

folge auss fahrende (

Ritterkreuz für ungarischen Armeeführer

d«rlin 12. April. Der Führer verlieh Generaloberst OberiefehlAaber einer ungarischen Armee im Osten, das Ritterkreuz des Eiserne» Kreuzes.

Nr. 87 Seite 3

Kampf um die Boldherrfchast

Von unserem Berichter st alter

Auf den Anglo-Amerikanern lastet die Verantwortung

Appelius über die Terrorangrifse der britisch-nordamerikanische» Mordbrenner

... Eeneraloberft Vitez Jany hat in den schweren Abwehr- schlachten des Januar wiederholt persönlich in vorderster

,, . Kavitanleutnant Brandt gehört zu den erfolgreichsten deutschen Unterseeboot-Kommandanten des Mittelmceres, wo er feine Er- -schließlich gegen Eeleitzüge und mit starker Sicherung

s, .. Schiffe erzielte. Bei diesen Unternehmungen bewies Brandi immer w eder hervorragendes Können und großenSchneid.

Brandi, der am 20. 6. 1914 in Dortmund als Sohn eines Bcrgwerksdirertors geboren wurde, trat 1935 in die Kriegsmarine ein. Seit Avril 1942 ist Brandi Kommandant eines Unterseebootes.

Eichenlaub für Kapitänleutnant Brandi

„ Aus dem Fiihrerhauvtguartier, 12. Avril. De r Führer hat Albrecht Brandi. Kommandant eines ll- B-otes. als 224. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

*

Kavitänlcutnant Brandi hat. nachdem er am 21. Januar 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden war, im Mittelmeer unter härtesten Bedingungen drei feindliche Kreuzer, darunter den im heutigen OKW.-Bericht genannten Kieuzer der F i, i - K l a s s e e. versenkt. Außer diesen Erfolgen gelang ihm bisher tm gleichen Seegebiet die Versenkung von zwei Zerstörern einigen Hrlfskriegsschiffen, sowie zehn feind- IichenSandelsschiffenmit48000BRT nn„ ^"§Üi"-Kreuzer besteht aus leichten Kreuzern

pon 8000 Tonnen Wasserverdrängung, die in den Jahren 1939/40 aese6en bzw. fertiggestellt wurden. Ihre Geschwindigkeit betragt 33 Seemeilen. Sie haben eine Bewaffnung von 12 15,2» Zentimeter, und 8 10.2-Zentimeter-, sowie 8 4-Zentimeter-Ee- schutzen Die Kreuzer dieser Klasse besitzen außerdem sechs Tor­pedorohre in zwei Drillingslafetten und drei Bordflugzeuge

.. . (—nn) Stockholm, ttn April 1943

iil ®n91anS nicht länger verheimlichen, daß dieses Krieges die Tatsache durch seinen nordamerikanischen »os,en eine Niederlage nach der anderen erleidet. Die uns ’m1 2cmr Zerstörer-Stützpunktgeschäft, wurde durch Mrtsckattstru?. dachtgesetz als Aushöhlungsprozeß der englischen 8i°6cnm,6rh.1 (""gesetzt, ging dann zum Streit cksi-k-n» der Weltluftverkehrslinien über und endete

schließlich ni dem schrankenloien Anspruch der USA zur „Sicherung au^i bem'nn" strategische Luft- und Flottenstützpunkte

uns 8 o3en "'"r-chten zu dürfen. Walter Lippman

d-e beiden berufe,ien Sprecher dieser USA.-An-

-b f tsrC1Lb,ie. sa"ie Welt umfassenden Imperialismus, buben in ihren Publikationen über diese Dinge bereits das Not­wendige gesagt.

'm".'- U°n„bcne,n st>st die angebliche Partnerschaft der „Bereinigten Nationen als,ein erbitterter Machtkampf zweier Si!a 'K‘ fi-änbxr abi,e^i’ die Seide in überholten Begriffen kons-r-u- Gi„ ' oAet daran erinnert, daß auf der Weltwirtschafts- Cotdell^fiüll X 1933 bet USA.-Staat-sekret°r

Ni? ni«?n b..-r^ 8i"b° ,aufsehenerregende Erklärung abgab, werden"^? 5""^ .der sogenannten internationalen Bankiers werden auf diese Weise durch die Bemühungen ersetzt nationale runaen"u?u dein Ziel zu schaffen, diesen nationalen Währ­rungen neue kontinuierliche Kaufkraft zu verschaffen die fick nickt

V” vergleich zu den Werten der L-aren ""dden Anforderungen der modernen Zivilisation. Lallen Sie mich ärf^nir?, snb ^§en, daß die Vereinigten Staaten nach einer InnÄ f. | reBen-s beI (ur die kommende Generation dieselbe Kauskrast hat wie der Dollarwert, den wir in naher Zukunft zu nnh1?'" !ttcben-„ Das war eine klare Absage an die Eoldpolitik ?be? i ?atl Erkenntnis, daß das Gold eins rein funktio- nelle Aufgabe hat, aber weder vor wirtschaftlichen Krisen noch vor ,??e- aaderen tiefgreifenden Zerstörungen der natio- nalen Wirtschaftssubstanz schützen kann.

ffinisb r" der Jude Morgenthau plötzlich wieder für die

Z^dbafis als einzig gültigen Maßstab für den Welthandel und einsetzt, so folgt er damit einem Wu"'ch"aumund einer zwingenden Notlage, die bereits erkennbar

^•al5r»n|--an^-,Pt -Ic$tcn Jahrzehnt den Goldstandard ver- Msü rßrrSubafrl-' „bem 9».stten Goldproduzentcn der MA-.b"""s seit langem die Frage gestellt hat, von der „Mono- kultur des Goldes abzugehen und die anderen Reichtümer des Landes zu erschließen, so ist für die Vereinigten Staaten als dem größten Eoldbesitzer der Welt, diese Frage noch viel dringender ae- °rden Allein int Jahre 1940 nahmen dic Goldbestände

der USA. um das Dreifache der Weltgoldproduktion zu, was

Es bestand nur noch eine Lücke, die gleichzeitig das heikelste ”®t bas W die Plutokratien westlichen Gepräges gestellt sehen: dre r a g e d e r W ä h r u n g s st a b i l i si e r u n g “’Vr bs!5 v-sir n~bJ 2,8 e ? c 5 ® oldes. In diese Lücke ist nun­mehr der USA.-schatzkanzler Morgenthau getreten Sein dem SenatsaiEschuß vorgelegter Plan, in Hot Springs in Virginia erne Wahrungskonferenz emzuberufen, für die er gleichzeitig die °°">/fe»tlicht hat, zeugt von echt jüdische? Unvexschämi- bttÄ - und nach Ansicht des Weltjudcntums ent­scheidende — Position zux Erringung der endgültigen Weltherr­schaft zu besetzen. Sein Plan, der sechs Punkte umfaßt, besteht kurz gesagt darin daß zur Stabilisierung der Währungen nach dem Kriege ein eronds geschaffen werden muffe, der auf einer inter- ’l?"ont"en Währungseinheit beruhe. Morgenthau nennt diese Wahrung ll n t t a s". Ihr Rückgrat ist selbstverständlich das ®old. 137,4 grains, also rund 8,9 Gramm Gold — in USA.- W-Hrung umgerechnet genau 10 Dollar - sollen die Basis der „Anitas bilden Jedes Land kann zu diesem Fonds beifteuern, wobei der Gold- und Devisenbestand als Maßstab genommen ®aD°n verspricht - sich Morgenthau selbstverständlich die Abschaffung aller DeoisenelnschrLnkungen, Verzicht auf Währungs- abwertung, Stabilisierung der Währung, ufw., was in England scheinbar nicht ganz einleuchtet, denn dort hat der bekannte Nalionalotonom Keynes einen anderen Plan ausgearbeitet der der „Times" geradezu auf den Nägeln brennt. Keynes nennt seinen Plan „Bancor", hat ihn aber bescheidenerweise noch nicht der Ossentlichkeit vorgelegt, obgleich er in seinen Grundzügen be- reits hekannt ist. Die „Times" fordert jedenfalls vom Unterhaus, daß dieser Plan schleunigst durchgesprochen werden muffe, damit ?cht ins Hintertreffen gerate ein Hinweis, der etwas reichlich spat kommt. Denn inzwischen hat bereits das „Wallstreet Journal den Keynes-Plan in Grund und Boden verdammt, ihm nicht mehr und nicht weniger als die Absicht vorgeworfen mit ^r*5e b?i britische Weltherrschaft zu befestigen, was man sich selbstverständlich rn den USA. nicht gefallen laffen dürfe. „Bancor" sah nämlich zum Unterschied von „Unitas" vor, daß die Länder, bt® keine Goldreserven mehr besitzen, trotzdem di- Möglichkeit haben sollten, am Welthandel teilzunehmen. Keynes mußte also ?er bitteren Not gehorchend eine versteckte Anleihe bei national« sozialistischem Gedankengut machen, deffen Elearing-Verrechnungen bekanntlich einen gangbaren und geradezu vorbildlichen Weg bat» stellen, sich aus den Sklavenketten des Goldes zu befreien.

Der Kampf um die Beherrschung der Weltwährung ist also auf der ganzen Linie entbrannt. Er berücksichtigt selbstverständlich nicht, daß Europa heute bereits weitgehend eine Wirt- ichaftsetnheit darstellt, die nicht das Gold, sondern die AkEkrast. als bestimmenden Faktor eingesetzt hat. Er berücksichtigt ferner nicht, daß Japan mit Riesenschritten der Verwirklichung der Eroßostasiatischen Wohlstandssphare ent» geaeneilt. sich al|o ebenfalls für ein entscheidendes Weltwirtschaft- 11*63 Gebiet vom Gold unabhängig gemacht hat. Aber ganz ab­gesehen von diesen „Schönheitsfehlern", die in der Praxis einmal einem Planen i.m luftleeren Raume gleichkommen, zum andern die Krise des Goldes nur noch deutlicher machen, ist der Streit zwischen „Unitas" und „Bancor" insofern intereffant, als er die Hinter-

’ mahrscheinlich auf umfangreiche Goldlieferungen der Sowjetunion zur Bezahlung nordamerikanischer Lieferungen zurückzuführen war. Jedenfalls besitzen die USA. von dem gesamten monetären Gold- brstand der Welt, der auf rund 28 000 Tonnen geschätzt wird, allein -1000 Tonnen In Dollar umgerechnet, beträgt der Bestand der USA. rund 22,5 Milliarden! Diese Last muß den verantwortlichen t.euten in Washington schon seit langem unheimlich sein, und man kann daher! verstehen, daß der Jude Morgenthau die Konjunktur benutzt, um über die Ohnmach: Englands hinweg eine Gold­währung für verbindlich zu erklären. Sie mit einem Schlage den -Beieinigten Staaten die Schlüsselposition über die gesamte Welt­wirtschaft geben würden. Das Gold des Forts Knox, die riesigen • 5.c-?Sen ~es gleißenden Metalls, das in Barren in den unter» '“'N™ Dresors ruht, schreit »ach einer Wiederverwendung und nach Einschaltung in den Blutkreislauf der Wirtschaft. Dieser Zeitpunkt ist ober bereits unwiderruflich vorbei. England Hot seine gesamten Goldbestände auf dem Wege über Pacht und Leih an die Vereinigten Staaten verloren und kann daher nur mit -mein anderen Plan aufwarten, der nach seiner Ansicht das Ver­hängnis abwenden soll. /

Beide aber- berücksichtigen nicht, daß die übrige Welt unter tsiuhrung der Achsenmächte längst erkannt hat, daß die I l l u» LV’Am®fej bie einzig mögliche Grundlage des Welthandels und der Weltwirtschaft ein verhängnisvoller Wahn ist. Der Mythos des'Eoldes wird nur noch in den lüdischen Zentralen der Wallstreet und in Wa-Hington aufrechterhalten. weil man mit seiner fiilfe die große Erkeninls der Volker, daß die Arbeit Mittelpunkt des Wirtschafts» lebens und des staatlichen Gedeihens sowie der nationalen llnab- hangigkeit ist, töten möchte. Morgenthau- jüdischer Anschlag der die Umwertung aller überholten Werte treffen sollte wird also für einen wesentlichen Teil der Welt ins Leere treffen

Linie ein gegriffen sind dadurch schwierige Lagen ae« met|tert Al- seine Truppen unter dem Druck der feindlichen u'm sler.la5f ber Operationen Auffangstellungen be- “ be*,.b.et die Bolschewisten aufhaltenden Division und hat sich schliehlich mit ihr durch den Feind zu den neuen Stellungen durchgeschlagen.

Generaloberst Vitez Jany wurde am 21. Oktober 1883 in IKaila geboren Nach Absolvierung der Ludooiaa-Akademie ?>urde er 1905 Leutnant und besuchte bis 1912 die Kriegsschule tn Wien. _ Im Weltkrieg 1914/18. tat er in einer Jnfanterie-Divi. fton, sowie in einem Korpsstab als Eeneralstabsoffizier Dienst u"d nahm an den Kämpfen vor Verdun und bei Arras teil. 1928 bis 1931 war et Chef des Eeneralstabes eines Armeekorps und als Profeffor der Taktik an der ungarischen Kriegsakademie tätig. 1931 erfolgte seine Ernennung zum Kom- mandanten der Ludooica-Akademie, bis er 1936 Kommandeur emer einjährigen Verwendung als Eehef der zvtiltfatfanglet des Relchsverwesers übernahm er 1939 ats Kommandeur das 1 Korps. Zwei Jahre später folgte seine Ernennung zum Oberbefehlshaber einer ungarischen Armee. 1941 wurde er zum Eeneraloberst befördert und 1942 mit dem Groß. Ittpuz des Ungarischen Militärordens mit Schwertern" ausae» zeichnet. 1

Mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet

Berlin, 12. April. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: "

Oberleutnant Paul -Jacob, Bataillon-führer in einem ^äger-Regiment; Feldwebel Alois Cugganig. Zugführer in einem ®ebügsiäger»9icgiment; Odergefreiter Albert Hoff - 2 ' MS.-Tchütze in einem Kradschützen-Bataillon; Cberac»

«EerMimen? in «ne« Wr.

^-Sturmbannführer Joachim Sch »hach, Bataillons-Kam- mandmir in der 4f-Panzer-Etenadier-Divifion „Totenkopf und an ff-Untersturmfuhrer Heinz Macher. KompanieMrer in d« -f-Pauzer-Srenadier-Division „Das Reich".

Borschlag de- Reichmarschall- verlieh der Führer da» Ritterkreuz au Hauptmann Wagenfeld, Staffelkapitän einer Fernaufklarnngsftaffel; Oberleutnant Oberländer, Flumen«» führet in einem Kampfgeschwader. ” M ”

Generalleutnant von Soden gestorben.

Erste Cieb

st, wie

ich den

— End» —

Novelle von Otto v.CorvIn e Nachdruck verboten G

zurücklegte. Ich sagte iensch hob beide Arme

[en Charakter eines mannhaften uuk,t, Kinder, Greife, «tsF-V’«"—-rnufeen, Kunstwerke, Denk- P1™1,61’ 5enn£*aP.e und Sportveranstaltungen in ganz Europa in barbarischer SBetje der Vernichtung preisgegeben zu haben

Diese ganzen Verantwortlichkeiten muffen, wie Appelius schließt, in aller Deutlichkeit festgenagelt werden, um das angle»

Verbrechen, mit Terrorangriffen gegen die stivil- bevölkerung begonnen zu haben, vor aller Welt festzulegem Auf den anglo-amerikanischen Völkern lastet die Verantwortung, dem Krieg fernen tausendjährigen Charaller ' -

Kampfes genommen zu haben und Frauen, ^!?"ke, Kirchen Lazarette, Schulen, Museen, malet, Rennplätze —u — ---

barbarischer Weis

Bett, wie sonst, ein Licht. Ich konnte während der «.“JL'i" iaiun. Am Alorgeii schickte ich Friedrich auf Kundschaft. Er brachte nichts zuruck, hatte nichts erfahren. Jetzt .£tanf- gefährlich krank fei. Als ich bk Friedrich in die Nähe des Hauses kam, sah ich

onsoreck^ te ■ 8 5“® bM ?u.t kommen. Friedlich mußte sie anfprechen. Auf ,erne Frage, ob femand im Hause krank sei — etjubt et, Therese habe das Neroenfieber und sei „sehr schlecht".

Nichts hielt mich mehr. Ich benutzte meinen Schlüffe! zu bet tlat in Äeresens Zimmer, ohne die Fragen der erstaunten Mutter zu beantworten. Sie mochte indessen den Zu- sammenhang ahnen. Therese erkannte mich nicht. — Nichts Ent­setzlicheres, als bas Wesen, bas man über alles liebt, leiden zu sehen und nicht einmal erkannt zu werde», während man weiß r bnS Bewußtsein der Anwesenheit mehr wirken würde als alle Arznei. — In ihren Phantasten redete Therese fort» mit faft bas Herz, sie zu hören. Der metlmals dagewesen war, machte ein sehr be­denkliches Gesicht und versprach, am Abend wiederzukommen.

Therese»- Zustand befferte sich nicht. Der Doktor riet mir. ^'^end davon ab, die Nacht bei ihr zu machen. Er fühlte meinen JSrr8t.^,”enn 'ch "'cht nach Hause ginge und mich zu Seite Me, würde rch am anderen Tage ebenso krank sein. Ich könne Therese» doch nichts helfen. Ich konnte mich nicht dazu entschließen, sie zu verlassen und blieb die Nacht an ihrem Bett, führte alles das aus, was der Arzt für sie vorgeschrieben hatte.

Oftmals wahrend der Rächt fchien es, als käme sie zur Be­sinnung und erkenne mich. Da aber ihre Phantasien sich fort­während mit mit beschäftigten, konnte ich doch nie darüber klar werden. Eigentümlich war es, daß sie ruhiger wurde, wenn ich ihr mit menten Händen Kopf und Gesicht streichelte. '

Gegen Morgen schlief sie ein. Es war kein erquickender Schlaf, fortwährend war er durch Phantasten unterbrochen. Nach sieben II flr.r___j an, rief meinen

Namen, mit einem Akzent, der mir durch die Seele schnitr. Ihre Augen glanzen mehr als je. Ihr Gesicht nahm einen ganz unbe­schreiblichen Ausdruck an. Plötzlich schlang sie ihre Arme fest um meinen Hals, rief mit lauter, fast freudiger Stimme; „Der Engd, der Engel! — hauchte in meinem Äug ihr Leben aus,

6s war mit, als,sei das Haus übet meinem Kopfe zusammen-

Matland, 12. April. „Popolo d'Jtalia" befaßt sich in einem ausführlichen Artikel von Appelius mit dem Luftkrieg und insbesondere mit den Verantwortlichkeiten für die neue Art der Terrorisierung der Zivilbevölkerung. Die Engländer und Amerikaner möchten, wie das Blatt des Duce hierbei betont, diese Barbarei mit der angeblich vorangegangenen Bombardierung Londons rechtfertigen Demgegenüber müsse man eindeutig fol­gende sechs Punkte feststellen:

1. 1936 machte die deutsche Regierung ausdrücklich den Vor­schlag, Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung zu verbieten, ein Vorschlag, der jedoch von den englisch-amerikanischen Plutokraten und insbesondere von der britijchen Regierung zurückgewiesen wurde, die in der Fliegerbombe ein bequemes militärisches Kampfmittel gegen den benachbarten europäischen Kontinent sah.

2. Sim '12. Januar 1940 führte die englische Luftwaffe gegen die Bewohner von Westerland die erste Bombardierung einer Stadt durch.

3. Am 10. März 1940 führte dieselbe englische Luftwaffe ein Zweites Luftbombardement gegen eine Stadt durch, wobei in dem betroffenen Freiburg 57 Zivilpersonen, darunter zwanzig Kinder ums Leben kamen.

4. Die Presse der Achse, sowie maßgebende deutsche und italienische Persönlichkeiten haben die englische Regierung wie­derholt auf die Folgen eines derartigen Vorgehens aufmerksam

■„ ^"Edrfch. yiw oeioe xirme

tn die Höhe, machte em Getzcht als wolle er ersticken und brach bann m em entsetzliches Heulen und Weinen aus Ich jinq an unmArg zu lachen und verlor bas Bewußtsein. T 8

So enbete meine erste Liebe. —

gemacht aber London blieb gegenüber.allen humanitären tegungen taub und sah in bet Bombardierung von Stadien em gutes Kampfmittel.

"5. Die nächtlichen Luftangriffe, bei denen der Flieger auf ein genaues Treffen des Zieles verzichten muß, wurde zuerst von d e n Eng la n d e rn an g ew and t, auf die somit die Verantwortung für diese barbarische Taktik zurückfallt.

6. Die elften deutschen Ssetgelfungsanatiffe iZnlfr 9"t, e'rß ®.?.n a 1 e später, und nachdem bte (Eng. lanbet aut -hr- Angriffe gegen die Zivilbevölkerung trotz aller Watnung der Achsenmächte beharrten. „Erst nach sage und schreibe acht auseinanberfolgenden Angriffen gegen Berlin unb fünf» monatigem gebulbtgem Zuwarten führte bte deutsche Luftwaffe als Wnnri;? t' s t ° N e p r e ssa l l e im September 1940 den ersten Angriff gegen London durch." 1

IS aLptir Generalleutnant Alfred Graf von Sode«, Lübeck gefto°benett£i U m“ite 00n 190°- 'st am 9. April in wurde am 9 Dez. 1866 auf seinem väterlichen Besitz tn Neustadtles (Unterfranlen) geboren; er stand also int 77. Lebensiahr. Bekannt wurde sein Name anläßlich des Boxer- auf st and es in China im Jahre 1900, bei dem damals auf offener Straße der deutsche Gesandte, Freiherr von Kettelet ermordet wurde. Danach grifen die aufständischen Boxer die Ee' sandtschaftsvtertel in Peking an, so dag höchste Gefahr für Leib und Leben ber Gesundtschastsmitglieder bestand, da war es Graf von Soden, damals Premierleutnant im Kieler Seebataillon der °ot allen, auch rangälteren fremden Offizieren mutig und' ent» Mosten die -»uhruim übernahm und die Sedeibigung organisierte. Durch seinstarkes Selbstvertrauen gelang es ihm, die Belagerten mm Durchhalten zu zwingen, bis endlich nach schweren Wochen ber 2'3 am 4 Slug. 1900 die Spitzentruppen der internatio­nalen Hrlfsexpeditton etndafen. Die Tat bes Ptemietleutnants ®tof von Sode» wurde anerkannt durch Verleihung des böchsten bamaligen deutschen Kriegsordens, des Pour le Merite. '

- Der Führer hat diesen glänzenden Beweis deutschen Solda­tentums und deutscher Führerqualität dadurch anerkannt, daß er de", verdienten Soldaten Graf von Soden zu seinem ÜOjähnaeu S?1IÜ,arlub,tIaum °m. 10. Januar 1937 durch ein persönliches Hand­schreiben eljde und ihn anläßliich des Jahrestages von Tannen- berg am 27. Aug. 1939 zum Generalleutnant beforberie.

gestürzt. Alles um mich wirbelte durcheinander. Tränenlos in unausfp.reckltchem Jammer sah ich in bas schöne, erblaßte Gesicht "'die umflorten, sonst so glänzenden Augen. Ich konnte diesen Anblick mcht ertragen. Ich wand mich aus ihrer Umarmung, legte üe aus das Kiffen und schloß mit zitternder Hand bie lieben Augen, bte mir niemals wieder lächeln sollten

Der Ausdruck ihres Gesichts wurde nun ein anderer. Et würde nthtg und allmählich lächelnd. Sie sah aus wie ein schlafendes Ätnb Hatte mich nicht die Kälte ihrer Lippen unb Hände übet- 'ch lte «itklich nur für schlafend gehalten haben. Als ich vom Bette aufstanb und einige wchritte durch bas Zimmer ging, trat ich unwillkürlich leise auf. Das laut? Weinen unb Jammern der Stiefmutter und bet Aufwärterin ärgerte mich. Der Kopf wollte mit zerspringen. Aber ich konnte keine Tränen finden Es wat mir, als habe ich einen entsetzlichen Traum, aus dem ich mich vergebens bestrebe zu erwachen.

Arzt kam, nahm er meine Hand, sah mit aufmerksam ins Eeftcht, unb riet mit btingenb, für mich Sorge zu tragen. Ich vtC» Iberefcn. Ich kniete neben ihrem Brust der tnni? JaItc Hatch und legte meinen Kopf auf die Brust, in dir sonst ein Herz nur für mich geschlagen hatte.

Sck ■lbe?hurAtm? mi(^ oberJ’ieB. mich Weggehen. Endlich kam rn-uv^odrtch erfahren hatte, wo ich war, unb unb L" '"ich herbeiführten. Er, her fonft nie roemte sand Tranen. Mein Auge blieb trocken. 6?eiit nerintaA erichreckie ihn. Ich sagte, ich wollte auch sterben. Dann füfilen ?lL'6n?JU 8^en und ließ mich bis an die Tür fuhren, fiter kehrte ich um, warf mich über Theres» lüftte wie ihr- bleichen Lippen. Ihre Kälte erschEe ^'^um lo mehr, als ich glühte. Ich fing an irre zu reden unb Sett^ie zum^Ball' "tolle zu einem Kranz für meine