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Mkesbavener Tagblatt

«„mstas/Sonntag. 3- i- AvrU 13^

Ein Jahr Jnf.-Div

Helmuth M Böttcher

werden wird.

Die heutige Ausgabe umjojl S Setten

Viertes Sinfoniekonzert

Das letzte Einfoniskonzert des Deutschen Theaters Wiesbaden findet am kommenden Freitag unter Leitung von Dr. Ernst Cremer statt. An Stelle des erkrankten Pianisten Prof. Hans Rehbold ist der bekannte Pianist Richard Laugs Solist des Abends. Er spielt mit Begleitung des Orchesters das Konzertstück in k-moll von Carl Maria" von Weber und die „Burleske" in ci-moll von Richard Strang. ' Zu Beginn des Konzerts erscheint als Neuheit für Wiesbaden Theodor Bergers „Legende vom Prinzen Eugen". Dieses interessante Orchesterwerk wurde kürzlich von Oswald Kabasta und den Münchner Philharnronikern mit großem Erfolg in Wien uraufgeführt Den Abschluß des Konzerts bildet die 1. Sinfonie c-moll von Johannes Brahms.

Rr. 79 Sette 8

Kundgebungen unüberwindlichen Wehrwillens Di« Erfolge der autzermMtSrischen Wehrerziehung der SA.

Berlin, 2 April. 3m Rahmen der ihr vom Führer über­tragenen autzermilitärischen Wehrerziehung führte die SA. rm ver- aaimenen Winter in allen Einheiten die 2Et n t er au ab il - düng der noch in der Heimat befindlichen SA.- unü SA.-Wehr- Männer durch. Die im Januar und Februar abgehaltenen »A.- Wintcrkämpse geigten den Erfolg der geleisteten Arbeit. Ferner wurden sie durch Teilnahme von Mannfthaften der Wehrmacht, der Waffen-ff, des RAD., der Polizei, der Belriebssporrgememschaf- ten von KdF., des NSKK., der HI., der Politischen Leiter des NSRL und DRK. zu eindrucksvollen Kundgebungen des unüber­windlichen Wehnvillens unseres Volkes. ,

Trotz der in diesem Winter herrschenden schlechten Schneever- hältnisie wurden im Bereich von 10 SA.-Eruppen in 57 Stand­orten die Winterwehrkämpfe durchgeführt. An ihnen beteiligten sich 1253 Mannschaften mit 6784 Teilnehmern, sowie o860 Emzel- känipser.

Das OKH hat diese autzermilitärischc Ausbildung für den Winterkrieg und die Winterwehrkämpfe in besonderer Werse ge­fördert.

"trat, hatte sein Feldher^Gauhar-el-Kaid die Nloschee gegrünbet Rings um sein bei der Belagerung von Babylon beiMtztes Zell halte er einen neuen Ort entstehen lasien. zu dem das benachbarte heilige Memphis der alten Ägypter ein beouem erreichbares, Bau­material lieferte. Er nannte ihn Masr-el-Kahna, „siegreiche vaupt- stadt", well „der Augenblick der Gründung zitsammentrel mit dem Aufgang des Mars, des Bezwingers der Welt. El Azhar, die „Blühende", heute an den Ostrand Kairos gerückt und in der Räbe der Kalifengräber und des Diebel Mokattann gelegen,^hatte daniit oon seiner ersten Stunde an ein Programm im. «inne eines — wenn nicht oolitischen, |0 doch geistigen Weltbeherrschungs- ansvruchs, wie ihn der Prophet seinen Gläubigen zur Pflicht macht. Als die erste Hochschule des Morgenlandes ist sie so recht als „die muselmännisch-theologische Universität anzusvrechen. ^.ausende von Stunden aus allen mohammedanischen Landern fanden und finden hier die Grundlagen für jenes Wissen, das die Voraussetzung leder geistig-selbstündigSki Tat bildet. Besondere Stiftungen bestehen für arme Studenten, deren Zahl allein in die vielen Tausende gehl. Sogar eine besondere Abteilung für Blinde gibt es. Der Unter­richt ist für alle Teilnehmer unentgeillich und wird von mehr als zweihundert Professoren erteilt. Lehrgegenstände sind insbe­sondere die Religions- und Gesetzeswisienschaflen. dazu Grammatik, Arithmetik und Logik, also jene Disziplinen, die nach orientalischer Weltauffasinng und Lehrmeinung in erster Linie der „völligen Überwindung des Unglaubens" am sichersten dienen und die schneidende Tat des Schwertes vorbereiten.

Fast 1000 Jahre lang kannte El Azhar keine andere Aufgabe, als der Lehre des Korans zu folgen. Erst als. unter den Salven britischer Geschütze die Freiheit Ägyptens zusammenbrach, hak sich das geändert. In der gleichen Stunde begriff die „Blühende . das es neben dem heiligen Wort, dem kanonischen Recht, neben Rhetorik. Logik und arabischer Sprache noch weitere Aufgaben gab. die der Mensch beherrschen mutzte, um den Ansprüchen einer neuen Zeit zu genügen. Arabi Pescha, Sohn eines armen Ril- bauern und Oberst der Nilarmee, war einer der ersten, der sich den Briten mit aller Schärfe entgegenstellte. Er hatte seine Schulung ebenio auf dem El Azbar gefunden wie lener afghanische Dschemal-ul-Din. der herab vom Lehrstuhl seiner Hohen schule das geistige Rüstzeug für einen Widerstand formte. Er warf die glrm- meirden Funken in hunderttausend junge Seelen, ausfcenen dann, von Zaghlnl Pascha angefacht, die Flamme des Wasü emvor- loderte. So stand dann also auch die „Blühende" hinter teitem 13 November 1918. an.-welchem Zaghlul dem britischen Ober- kommisiar die Forderung Ägyptens nach Unabhängigkeit überreichte.

Im Jahre daraus griff der Widerstand auf die Studeittemchatt über. Ein grober nationaler Aufstand empörte sich, als die Briten sich freie Lust ,u schassen suchten, indem sie Zaghlul einfach aus­wiesen Doch wieder war es ein alter Schüler des Azhar. der als

Das Hirn öss Iflam

Ein Jahrtausend El Azhar

Unser Beitrag ist kulturpolitisch so zeifgemätz wie interessant. Er behandelt die Stellung der grostten ara­bischen Universität innerhalb des Islams mw als se^sttge 'iJutbeteitung der Freiheitsbewegung aller [einer Doller. Die Tausendjahrfeier dieser Universität El Azhar ist voi den Engländern verboten worben. (Die Schnftleltungf Enaland bat es nicht gewagt, die Pilgerfahrten nach Mekka, dem Herz des Islams, zu gestatten. Es war also nur folgerichtig, datz es als Herrin im Nilland auch alle die Feiern unterband, auf welche die berühmte Moschee El Azhar aus Anlab emes tausend­jährigen Bestehens Anspruch zu haben glaubte. 2» ihr. richtiger in dem ihr angegliederten Lehravvarat. hat fett l(»0 3aflten bte arabische-islamische Welt ihren geringen, ihren weltanschaulichen und damit zugleich ihren sittlichen Mittelpunkt. .... . « 3it Mekka der Platz sür die Massen — nach dem Gesetz |ou lebet Moslem mindestens einmal J>en heiligen Stein tn der Kaaba besuchen , io ist El Azhar die Statte bet geistigen Elite, ut bet der Mohammedanismus den siebenten Teil bet Menschheit geistig

1 Stbon zweimal hatten bie Fatimiden — Nachkommen Salimas, der Tochter Mohammeds — vergeblich Ägyoten zu erobern oefumt Im Jahre 969 sab auf dem Thron Sarun-al-Raschids ein Knabe. Das war die lockende Gelegenheit, einen dritten Kriegszug zu ver­suchen Im schnellen Zugreifen unterwarf der bisherige Statthalter von Sizilien, Achmed, das Nilland und Syrien. Bier Jahre vater hielt der jatiinidische Kalif Muib selbst seinen Einzug^in Kairo Die Herrschaft seiner Dynastie währte fast 20o Jahre, ge schenkte Signeten neben dem Nimbus der engen Verbundenheit seines Herricherhauvtes mit dem Gründer der mohammedanischen Religion eine hohe Kultur. Der Islam blühte v^n neuem auf. Künste und Wisim>chaften g^bieben^ gjijtigen Neuausrichlung und Neuauf­richtung war bie Moschee El Azhar, die Hohe Schuhe rn Kairo. 2m Iichre 97!> vollendet, blickt sie eben auf 1000 arabische Mond­jahre zurück Mit dieser Zeitrechnung knüpft der Moslem an die »ohl früheste Zeiteinteilung der Menschheit an. die von Neumond 'U Neumond rechnend, zu einer Lange des Monats - in dem Wort steckt das Wort Mond noch immer — von rund 29' - Tagen tarn. Zwölf dieser Monate zusammeiigefavi ergeben ein Mond­jahr. und dieses wiederum ist elf Tage kurzer als das Sonnen- r°hr. So kommt es. dob sich für El Azhar rm Jahre 1942 chst'st- licher Zeitrechnung eine genau lOOOiabrige Geschichte arabischer Zeitrechnung ergab. , . .

Roch ebe der Kalis Muib selber das unterworfene Land be-

Links ‘ Siurmsekchützc einer «S

Weltbild). ________

Über der Biscaya abgelchossen

Von Kriegsberichter Fritz Schroder.

DNS 2. April. (PK.) In der Sonderniel- düng vom 31. März über die letzten Erfolge unsererklnter- seeboote im Atlantik und im Mittelmeer gab das. OKW. auch die V e r n i ch t u n g v o n s ü n f s ch ioe',r en fei nd 11 Len Bombern über dem Seegebtet der Biscaya durch deutsche Unterseeboote bekannt. Der n. W) eines soeben von er­folgreicher Feindfahrt mit ater Wimpeln suruckkehrenden Bootes berichtet von einer Nacht, in der sein Boot einen britischen Bomber abschob:

Unterseeboot T unter der Führung von Kavitänlmttnant W. war. nachdem es an der groben Geleitzugschlacht im März im Atlantik teUgenommen und sich habet verschonen hatte, auf dem Rückweg in den Stützpunkt. Schon war die Biscaya erreicht und damit der Endpunkt der Fahrt tn greifbare Nabe gerückt, als noch einmal eine tolle Nacht kommen sollte. Ein früher Abend war hereingebrochen. ine Sicht schlecht und der Simmel trübe und wolkenverbangen. Für das Boot, das auf Überwasserfahrt lief, war erhöhte Ge­fechtsbereitschaft befohlen, denn vom Kommandant bis zum zum jüngsten U-Bootfabrer kennt man die -turfen der Biscaya und weiß, dah der Engländer hier allzu gern seine Angriffe gegen die U-Boote führt. Gerade das letzte «tue bis zum Einlaufen in die mächtigen Bunker stellt noch, ein mal harte Anforderungen an die Aufmerksamkeit tedes Mannes.

Auf der Brücke standen der I. WO und der II. WO und die Ausguckposten. Die Maschinengewehre waren besetzt um die Abwehrwaffen ebenfalls feuerbereit. Die Manner, die jetzt fast ackt Wochen dyauhen waren, die am kommenden Tag beim Einlaufen in den Stützvuntt ihre vier Wtmvcl am Dirm hisien konnten, für die auch der Urlaub wtedet in greifbare Nähe gerückt war. beobachteten die Kimm, als gehe es gerade wieder gegen den Feind, als ginge es hinaus in die Schlacht auf den sieben Weltmeeren.

Plötzlich flammt an dem uachtichwarzen vimmel vor­aus ein Scheinwerfer über dem Horizont auf. Das kann nur ein Engländer sein. Bruchteile von Sekunden entscheiden jetzt über alles! Es sind Sekunden, in denen es auf Leben und Tod geht! Nun beifei es nur noch eins: hinemhalten. schießen unb noch einmal schieben.

Der II. WO ist mit einem Sprung an dem Flakgeschütz und gleichzeit beginnen auch die Maschinengewehre zu feuern, was aus den Rohren berauskam. Noch kommt der tückische Scheinwerfer näher, scheint beretts das Boot mit einem Strahlenkegel zu fassen, da schlägt ihm das geballte Feuer aller Abwehrwaffen entgegen. Mitten in dem Lichtkege> liegt die Leuchtspurmunition. Einer gefährlichen Perlenkette gleich ziehen die Geschosse, wie von dem Grellen ungezogen und gesteuert, mitten in die Scheinwerfer. Sekunden vielleicht auch nur Bruchteile davon, wer will das in dreiem Augenblick beurteilen — dann beginnt die Maschine abzn- drehen, sie kurvt uni) taumelt. Schlagartig ist der Schein­werfer erloschen. Sie mub tödlich getroffen sein.

Als Unterseeboot T nach kurzem Tauchen wieder an der Wasseroberfläche erscheint, zeichnen mächtige brennende Öllachen die Stelle, an der die Maschine aufschlug und tu die Tiefe ging. 29 000 BRT. versenkte das Boot — den stolzen Abschlub dieser Fahrt bildete die Vernichtung eines englischen Bombers, dessen Sihouette nun den Turm des tapferen Bootes zieren wird.

Giobnmfti bie Araber in Palästina gegen Großbritannien aufrtc unb den Engländer» so seht auf bie Nerven fiel, daß sie einen Preis für feine Verhaftung ober Ermordung aussetzten, eie habet damit her islamischen Bewegung nur einen Dienst erwiesen: den» nun begriffen cs auch bie Fernststehenben, wo sie ihren Feind . > suchen hatten. . .....

El Azhar thront über bem politischen Kampf, über dem Kamm der Herzen, als das imveratorische Stirn, bas. schöpfend aus bei Urweisheit ungezählter Generationen unb aus dem Pätererbe der arabischen Rasse, längst seine Stellung bezogen hat unb auf feine Stunde wartet. Der Islam steht im Begriff, sich auf seine natu' nalen Positionen zu besinnen. Die van-islamischen Strome sammel)' sich in völkischen Binnenmeeren. Schon ist Mustafa-el-Maraghi der Rekwr von El Azhar, oft befragter Ratgeber König Faruk- unb damit Mitgestalter einer politisch-nationalen Welt, bie sich 3iu Befreiung Ägyptens und gegen England sammelt. Gegen England' bas ist zugleich die Zauberformel, unter der der Islam im Bereich seines gesamten gewaltigen Lebenskreises steht. Denn überall stößr er auf bie Machtansvrüche der Briten. Noch haben sich die Strom fluten nicht in ihren „Meeren" gefunden, noch fehlt der zusammen raffende, gemeinsame Oberwille, bet einmal beit Islam im Hauvtt (eines Kalifen formte unb mit der Schwertspitze bes Stellvertreters Mohainmebs biefem Willen bie Richtung zum Kamvfeiniatz wies Um so bedeutsamer ist unter diesen Umständen die Stellung bet Hohen Schule bes Islams und ihrer Führung, die geistig sammelt und vorbereitet, was einmal Tat bet mohammedanischen Welt

Druck und Verlag: U Schellendetg ich« Buchdrücken!. Wiesbadener Tagbtaü, SBiesittbe™ ®e(amtleitung: Dr.phtl.dabU Grltao Tchellenbeig und Ol-a Satser. Ha- ?t- IchnstleNer: FritzSDitlier säypl tnWik--ad«n 3»rZaijMPr-i»lPrSir. 10Mi>

„Grohdeutschland"

Feind anzugehen. Soldaten, die das moderne Maslhinenge- wehr ebenso handhaben wie den neuesten Panzer und dte schwerste Artillerie und doch leberzeit zu beweisen haben, daß sie Kämpfer der Uniform des menschlichen Rulgenssind und sich durchsetzen um leben Preis, wenn die Stunde kommt, wo sie wie jeder andere tapfere Infanterist namenloser Re­gimenter auf sparsamsten Munttonsverbrauch angewiesen, trotz Wunden und Müdigkeit die granatenzersetzenden Gra­ben oft genug ohne schwere Waffen gelten und immer nur hielten. Daher die selbstverständliche Kameradschaft, die diese im ersten Kern ja aus verschiedenen Bataillonen zu- lammengeftrömten ..Erobdeutschen mit redem ballen. Eie ergaben sich nicht, weil die oberste FMrung lle vor die end- losen Reihen des grauen Heeres stellte. Eie sind still in ihrer Verpflichtung und wissen, datz sie tetn Recht haben, mehr gelten zu wollen als Kameraden, die ihr Bestes eui- setzen. Denn die Art desien. der diese schnelle Division rn einjähriger Arbeit, in oiiernerZuchi. ut tavi erst er K am e r ad- ichaft und schmetternder Wucht int Angesicht de s^g rotzt en Feindes einexerzierte. die Denkungswetie des Eickenlaiib- träaers Generalleutnant Hornletn ist bctiDtelbcrt tut feine jungen Soldaten, es ist die bescheidene Zurückhaltung des Jnfantettsten Die höchsten AuszelchnunAen der nattonab soziaMtischen Wehrmacht zieren diese «oldaten wahrlich ihres Namens wegen, die Schwerter des Eichenlaubs, das Eichenlaub des Ritterkreuzes selber, die vielen Sterne des Deutschen Kreuzes und alle ankeren Archen der Bemabtun8 finb mit dem Blut ihrer Trager bezahlt. Wenn diese Drbcn dereinst in lichtvollen Friedensjahren ut den großen —agen bes Berliner Lustgartens auf den grauen llniformen der Infanterie-Division ..Eroßdeutschland" bleiben, so wtsien wir diese Soldaten haben unerschütterlich.vor dem Tod selbst paradiert und werden ewig starker fein — die ,frei­willigen des Mannes, der Hitler beißt.

Kriegsberichter Kurt E. Stolzenberg.

pk — dnb., 3. Avril. ..Grobdeutschland". Der Hitler- innar-bafieim ebenso wie der abgekämpfte iowietische Ge­fangene wifsin. wenn sie den silbergestickten Namen auf dem Ärmel des Feldgrauen erblicken, nut wem sie es iu tun haben- Truppen der Division, die als die schnellste feit der Zweiten Schlacht von Charkow gilt. Soldaten vom Lech- Regiment des Volkes, das vor Zeughaus und Alter Wache den Waffenruhm des Deutschen Reiches repräsentiert, wenn Adolf Hitler die hoben Feiertage der Nation begeht.

Seit jeher war es vreubisch-deutscher Brauch statt nnernhafter prunkvoller Paradewldaten harte frontbewdbrte unb siegerprobte Truppen der höchsten Ebre der Nation tetl- bäftig werden zu lasien. Im Geiste der Front, deren Trager über Seit der erste Soldat seines Landes gewesen ist. be- ä* ».?w“s r-° '«'' tÄ*" Regiment ..Eroßdeutschland . das am 1.. Apru i»»-: aut Grund hervorragender Tavferkettstaten im Osten und Westen zur Division besonderer Art erhobt wurde. Dte e'sten Sohne der Heimat, ob m den Marschen des ^oü>ens oder am Fuße ver Karawanken geboren, die tungen. im Att- aeiichl der Ordensburgen Hinrich.von .Knlvrodes oder am tausendjährigen Rhein aufgewachien sind, strömen hier zu- iammen nach dem Rufe des eigenen Herzens, die besten der freiwilligen Soldaten unseres Volles.

Das Jahr, das seit der Begründung der -fNianterie- Division ..Eroßdeutschland" verstrichen ist. 6ngt die ichuksal- bnfteften Erlebnisie der Front tn sich. Die Erenaoicre, Füsiliere, Pioniere. Soldaten bes. Pauzer-Regiments un des Artillerie-Regiments Sturmartillerüieu Kradichutzen Vi-> Banzeriäger und Flalioldaten. die Funker uno oeiu förecher der Nachrichtenabteilung wie die Sailltatskomvanle haben alle Eeiichter des modernen Krieges, leben 3u.fl_.tnt Antlitz des Ostkämviers kennen gelernt Vom Staub cub? rußlands umhüllt, wo sie den stevvenerobernden Vormarsch begannen, standen sie siegreich. Sie 'f°sideu dte ha^ten Wtnierwochen durch unb gingen nach kunstvollen Ruazugs “en Ä -und -cklamm zum sensationellen bes Sßotftüöitttös U4o upci. "V1*- Dimsion ist nach dem Willen des Fubrers mit dem Modernsten, was die Kriegstechnik der Erde kennt, b is an nie Zähne bewaffnet. Aber die besten Waifen sind ttur dann die erfolgreichsten, wenn sie den vanden dei besten SiThnten lieg eil und in den Händen von tXUhrern, oer» Brust Kenntnisie. Klugheit. Stärke und Mut erfüllen. Darum haben die Soldaten mit den Initialen des deutschen Volkes auf den Schulterklappen auch nie versagt, vor welche Pr^en ;; aeiteUt wurden. Ja. als im denkwürdigen.Dezember- monat in Lutschesia und.bei Bieloy das Schicksal, zum schmetternden Vernichtungsschlag ausbolen wollte, fielen II ?a^r ihm in den Arm und standen im schweigenden Trotz. De? Offtt-er der in diesen Wochen bei „der großen erniten (rcicr am Ehrenmal zu Berlin seinem Führer die zum Vor­beimarsch angetretenen Soldaten meibetc. trug zum u®r°b' deutschland"-Ärmelstreifen das Ritterkreuz von R chew. m ^elbensebenttaß vor ihrem ooersten

baber vn^ndlerenden Soldaten dntten in Tagen furchtbarer schuwrer"unb^höllischer Nächte an.ber Seite her geiaUenen Kameraden gestanden denen der Eedetlktag gatt, und waren als bie gleichen Helden bekunden worden, «otoatei... ou trotz der vollkommensten Ausrüstung des Jahres 1043 .leder- zeit in der Lase lein müsien^nackt^mtt^der^lotzen^au^den^

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