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Wiesbadener Tagblatt

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Wöche«tl»ch in « Ausgaben

ErscheiuangSzeit werktäglich nachmittags

91. Jahrgang

Mittwoch, 17. März 1943

Nr. 64

Rernrut Sammel.9it.iM31 ©tai)tan|d)ttft: Tagblatt, ÜBleebaStn PoftlchaSont»: Rtantfurt a. M. 7406 Bejugepreife: Für einen Mona« RM «. einichltetzlich de» TrSgerlohnes Durch die Poft bezogen für emen Monat RM 2.35, zuzüglich RM 0.36 Beftellasld Einzelnummern RM 0.10 Sei Sebmherunp der ßiefenmg infolge Eintreten» bSberer Gew ab befteot kein Anspruch auf Rückzahlung de» Syugrvreile»

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Fälscher Wallace am Sdiandplahl

Abrechnung mit den demokratischen Gesinnungsgenossen der

bolschewistischen Mordbrenner

Das satanische Bündnis

as. Berlin. 17. März. (Sie. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Reichsvressechef Dr. Dietrich hat auf die verlogene Agitationsrede des US.-amerikanischen Vizeprä­sidenten Wallace eine Antwort erteilt, die die ver­brecherische Politik der USÄ, rücksichtslos entlarvt. Er har dabei nicht nur die glückliche Formel gefunden, sondern auch den Beweis erbracht, dab das Bündnis zwischen dem anglo­amerikanischen Kapitalismus und dem Bolschewismus ern satanisches Bündnis in des Wortes wahrster Bedeu­tung ist. Die Bombenangriffe der englischen Mord­brenner auf die Wohnviertel oeutscher Städte, aus Kultur­denkmäler und Kirchen zeigen ja auch deutlich genug, da« die Partner dieses Bündnisses einander wert sind und daß sie alle die Vernichtung der europäischen Kultur als Ziel auf ihre Fahne geschrieben haben. Der von dem amerikani­schen Vizepräsidenten Wallace angekündigte d r i t t e W e l t- krieg aber wird, wie Dr. Dietrich feststem«^ Nicht mehr über die Völker bereinbrechen. die durch ihren Sieg über den Bolschewismus einen dauerhaften Frieden erkämpfen wer­den. Der kommende Friede wird durch die endgültige Über­windung der Sowjets, für die wir alle Kräfte emsetzen. garantiert werden, nicht aber, wie die Anglo-Amerrkaner die Welt glauben machen möchten durch irgendeine ameri­kanische Weltorganisation. ....

Dieser Gedanke spielt jetzt wieder m den anglo-amerr- kanischen Zeitungen eine grobe Rolle, dabei setzt ein Blatt nach dem anderen seinen Lesern auseinander.,das eine solche Organisation ohne die Mitwirkung der Sowjets nicht denk­bar ist. Für die Politiker der USA. komme daher alles dar­auf an. welche Haltung künftighin die Sowiets einnehmen würden. Dabei möchte man denjenigen, die die Augen vor der bolschewistischen Gefahr nicht oerfchlietzen. weismachen.

dab es Mittel gäbe, um dir sowjetischen Ansprüche und For­derungen abzubremsen und die Sowjets durch irgendwelche ..Garantie" zur Aufgabe ihrer weltrevolutionären Pläne zu veranlassen. Der frühere stellvertretende Leiter des US.- amerikanischen Kriegsinformationsamtes. Edward Mowrer. stellt sich die Dinge sehr einfach vor. wenn er erklärt, dab sich die Sowiets in ihren Ansprüchen mähigen würden, wenn sie dafür der Freundschaft und der Garantie der Anglo- Amerikaner ücher wären. In ähnlichem Sinne meint auch die ..New Bork Times" in Ergänzung der Sßotte^bie früher der Botschafter Standley sprach, dab die Sowiets bisher der Meinung gewesen seien, dab Re allein den Krieg durch- kämvften und deshalb auch entsprechende Forderungen für die Nachkriegszeit stellen könnten, beute aber Wille Moskaiu dab es nicht allein den Krieg führe und dab es deshalb auch nicht allein die Nackkrieasvläne gestalten kann. Ebenso ist es ein Trugbild zu glauben, als ob man noch in der Lage wäre, die Sowiets zu beeinflussen. Ein Amerikaner Suherte fick in dieser Hinsicht recht drastisch, in dem er unter Bezug­nahme auf das Wort Bullitts. dab man die anderen Re­gierungen durch Zuckerbrot und Peitsche gewinnen mülle, die Frage auswirft, wer denn zur Zeit das gröhte Zuckerbrot und die längste Peitsche besitze, die USA. mit ihren gefähr­deten Verbindungslinien, oder aber die Sowjetunion mit ihren groben Rüstungen.

Im übrigen aber beiht es das Pferd beim Schwanz auf- zaumen, wenn man Vcrnichtungsvläne erörtert und sich NaSkrieSsvlänen widmet. Man flüchtet, in diese Nach- kriegsvlane. um sich nicht mit den Sorgen des Tages, dem U-Bootvroblem. den Meinungsverschiedenheiten im anglo- amenkamschen Lager und anderen unliebsamen Dingen be­fallen »u müllen. Die Erörterung aller dieser Pläne ist des­halb kern Zeichen von Stärke, sondern der Unruhe und Nervosität, die a«ch durch das satanische Bündnis nicht gedampft wird.

Antwort des Reichspresechefs Dr. Dietrich

3n einer Ansprache über die deutschen Kurzwellensender hat Reichsvressechef Dr. Dietrich dem amerikanischen Vizepräsi­denten Wallace auf. dessen kürzlich gehaltene, mit philo­sophischen Thesen getarnte Agitationsrede eine schlagende Ant­wort erteilt. In der Ansprache des Reichspreffechess heißt es:

Henry Wallace, der Vizepräsident der Ver. Staaten, hat vor einigen Tagen in der Weslayen-Universttät »u Ohio eine Rede gehalten, die den Versuch unternahm, den Bolschewismus von seinen blutigen Untaten reinzuwaschen. Er hat der Menschheit auch noch einen dritten Weltkrieg angedroht, falls es den Demokraten nicht gelinge, eine Atmosphäre des Ver­trauens zu den bolschewistischen Methoden zu schaffen. Die Red« würde uns unter den vielen ihrer Art nicht weiter beschäftigen, wenn sie nicht den lieben Gott, die Wisienschast und die Philo­sophie bemüht hätte, um sie als Kronzeugen für die Notwendig­keit einer Verbrüderung mit dem Bolschewismus in Anspruch zu nehmen. Zu diesem Zweck hat Herr Wallace, unbeschwert von jeder Sachkenntnis. Vehauotungen in die Welt gesetzt, die objektiv falsch und der historischen Wahrheit entgegengesetzt find. Um die Ehre der Wissenschaft und der Selbstachtung des europäischen Ger st es willen dürfen sie nicht unwider­sprochen bleiben.

Talmi-Wissenschaft

Herr Wallace hat schlicht und einfach für seine Zwecke drei Philosophien erfunden. Von der ersten die er absichtlich die preußische nennt sagt er, fie huldige dem Grundsatz, dab der Krieg zwischen den einzelnen Rationen unvermeidbar sei, bis es nur eine einzige Herrenrasie gebe, die die ganze Welt beherrscht.

Als zweite Philosophie bezeichnete er die marxistische, die dem Grundsatz huldige, dab der Klcksenkamvs unvermeidlich sei, bis das Proletariat überall in der Welt die Oberhand hat.

Die dritte Philosophie, von der Wallace sagte, daß sie in den Vereinigten Staaten iu Hause sei, aber auch bei den Juden, den Hindus, den Mohammedanern und den Anhängern'des Kon­fuzius. sei die demokratisch-christliche, die behaupte, daß die Menschheit auch ohne Krieg und Klasjenkamvf auskomme, weil für fie letzten Endes der Friede, unvermeidlich sei, da all« Menschen Brüder find und Gott ihr Vater.

Eine bewußte Fälschung

So malt Herr Wallace uns mit ein paar kühnen Pinsel- itrichen das geistige Bild der Welt. Er umgibt fich mit einem Schein der Sachlichkeit. Aber schon mit seiner ersten Philosophie, die er als die nationalsozialistische vorgibt, präsentiert er uns eine glatte Fälschung.Macht geht vor Recht" wo, Herr Wallace, so fragen wir. steht dieser Satz in der national­sozialistischen Doktrin ? Er gehört nicht den Thesen der national- joziaHitüchen Weltanschauung an. wohl aber finden wir ihn an der Svitze der britischen Lebensgrundiötzc. Er lautet: Right o t wrong m y country", das heibtTue unrecht, wo es England nützt".

Herr Wallace hat im Eifer seines unheiligen Zornes die Adresie verwechselt, und et verschweigt in seiner Fälschung der Geschichte, dab es das vielgeschmähte Bleichen war. dar als erster Staat völkerrechtlich die Freiheit der USA anerkannte, als Eng­land di« Amerikaner nochals koloniale Sklaven behandeln wollte.

Weiter erklärt Herr Wallace, dienationalsozialistische Philo- sovhie" strebe dahin, daß eine ©eiten taffe die Welt be- herrscht. Selten ist eine Lüge dreister ausgesprochen und hart­näckiger wiederholt worden als diese. Im Gegensatz dazu ver­tritt der Nationalsozialismus di« Lehre des in sich ge­schlossenen Bolksftaates. Er ist von Grund aus anti- imperialistisch und lehnt jedes Weltherrschastsstreben ab. Daher allerdings steht et in fundamentalem Gegensatz zum Welt-Raub- staat England, zur Weltrevolution der Sowjets und zum Welt- ,Imperialismus Roosevelts, der fich bereits heute Hunderter von Stützpunkten in allen Erdteilen bemächtigt hat. Als ihr Wort­führer unterschiebt Herr Wallace, um fich selbst zu tarnen, seine eigenen Absichten und Pläne dem deutschen Bolk. Zu diesem Zwecke hat er einenationalsozialistische Philosophie" erfunden, die es gar nicht gibt.

Das Prinzip der gleichen Chance

Wallace unterstellt der nationalsozialistüchen Weltanschau­ung. sie lehr«, dah Kriege für all« Zeiten unvermeidbar seien, «u» hier ist das Gegenteil der Fall. Der Nationalsoztaltsmus

will i« gerade «tuen Zustand beseitigen, der immer neue Kriege dadurch hervordringt, dab schr n ken lose Willkür und kapitalistisch« Machtgier fich das Faustrecht nehmen, die Schwachen ,« unterdrücken und auszudeuten. Demgegeuüder hat »er nationalsozialistische Bolk-ftaat eine wirtschaftliche und i'??ale Ordnung »earündet. in der das Wort gilt:Recht geht vor Macht." In ihr ist jedes Lotrecht der Geburt, »es Standes und des Lefitzes beseitigt und jeder einzeln« besitzt ent­sprechend seiner Leistung die gleiche Chance des Erfolges. Der Nationalsozialismus hat erkannt, daß das Leistungsprinzip die einzt, mögliche uud faire Lösung des sozialen Problems über­haupt ist. Und wenn allein dieses Prinzip innerhalb des Staates die Harmonie der sozialen Jnteresien zu verwirklichen vermag, so wird ihm auch im Zusammenleben der Böller untereinander di« Zukunft gehören. Buch im Leben der Böller untereinander läbt sich eine Harmonie ihrer Interessen auf friedlichen «ege nur Herstellen, wenn fie Gleichheit der Bedingungen schafft, unter denen sie miteinander im Wettbewerb stehen. Auch die Böller können in dieser Welt ihren Platz nur einnehmen nach Maßgabe ihrer Fähigkeiten und Leistungen für diese Welt. Rur unter der Herrschaft des Leistungsprinzips können auch lm Kreise der Böller die Kräfte zur Geltung kommen, die allen den größtmöglichen Fortschritt und damit jedem einzelnen die Söchftentwicklung sichern. Rur die Bnerkennung des Leistungsprinzips vermag im Leien der Rationen an die Stelle der Gewalt den friedlichen Wettstreit der Bölker zu setzen. Eine gemeinsame Ordnung freier Rationen ist deshalb nur möglich, wenn an Stelle der Bevorrechtun, ein­zelner Lölker das Prinzip der gleichen Chance aller tritt, wenn nicht nur wenige, die fich durch Gewalt in den Besitz des gröbten Teiles der Schätze der Erde gesetzt haben, ihren Anteil an den Entwicklungsmöglichleiten besitzen, sondern alle nach Maßgabe ihrer Leistung. So stellt auch im Leben der Bölker nur die An­erkennung des Leistungsprinzips die natürliche Bindung an eine gemeinsame Ordnung her, in der Freiheit und «erpslichtung neben­einander bestehen können und in der Kriege unmöglich werden.

Die Tatfache, daß diese Fundamente einer neuen Weltord- ordnung, in der Kriege keinen Platz mehr haben, vom National­sozialismus b/reits gelegt find, verschweigt Herr Wallace feinen Zuhörern und behauptet statt besten das glatte Gegenteil. Wie klein und beschämend ist doch diese Methode für einen Vizepräsi­denten der Vereinigten Staaten, für einen Mann, der geistige Ansprüche stellen möchte und sich in den Mantel der Willenschaft

Es besteht im Leben der Menschen ein Konflikt zwischen Freiheit und Pslicht", so stellte Wallace sehr richtig fest, um dann allerdings die unglaubliche Behauptung hiuzuzufügen. daß erst der Geist der Demokratie diesen Konflikt auflösen könne.

lFoetsetzung auf Seite 2)

Oie Schwerter für Sepp Dietrich

Hohe Auszeichnung für die Wiedergewinnung von Charkow

Berlin, 16 März Der Führer verlieh dem ^-Ober­gruppenführer und General der «affen.## Sepp Dietrich. Kommandeur der ##-Pan^r.Srenadier-DivifionLeibstandarte-## Adolf Hitler" das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eiserne» Kreuzes und sandte ihm folgendes Telegramm:

Im Ansehen Ihres immer bewährten Heldentums verleihe ich Ihnen als Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichen­laub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

«er. Adolf Hitler."

##-ObergruvvenfLhrer und General der Waffen-## Sevv Dietrich wurde am 28. Mai 1892 in Hawang in Bayern ge­boren. Im Jahre 1911 trat er als Freiwilliger in das 1. Ulanen« Regiment ein. Mit dieser Truppe rückte er bei Ausbruch des ersten Weltkrieges ins Feld und erwarb fich hohe Auszeich­nungen. Nach dem Kriege gehörte er von 1920 bis 1926 dem Freikorps Oberland an. In den Jahren 1920/23 tat er Dienst

Die Mahnung unserer Geschichte: Kampf bis zum Sieg!

Meisterung doppelter Pflicht

Notwendige Worte an die neuen Berufstätigen und ihre Männer

Zwei Wochen, hier und da vielleicht auch schon drei und vier Wochen, sind vergangen, seit die ersten meldepflichtigen Frauen'ihre Arbeit im Kriegseinsatz begannen. Täglich folgen ihnen im ganzen Reich ungezählte nach. So steht eine viele Hunderttausend« umfallende Gruppe von Frauen plötzlich vor der entscheidenden Frauenaufgabe unserer Zeit: Haus- und Berufsarbeit miteinander in Ein­klang zu bringen. Daß diese Dovvelaufgabe feit Jahr und Tag' von Millionen von Frauen bewältigt wurde, ist ein Beweis für die Leistungsfähigkeit und den Leistungs­willen der deutschen Frau. Aber das nimmt ihr nichts von

Auch die Heimat muß in diesem Krieg schwerere Opfer bringen als früher. Auch ihr Heldentum trägt dazu bei, den entscheidendsten Kampf der deutschen Ge­schichte zu einem erfolgreichen zu gestalten. Und hier ist es nicht nur der Mann, der sich in seiner Widerstands­kraft bewährt, sondern vor allem auch die Frau.

DER FÜHRER

aSchwere. Wir alle in Stadt und Land, in Betrieben, ndel und Verwaltung. in freien Berufen und in der »irtlckaft. di« wir zu ihnen gehören, willen das.

Wir möchten in diesen Wochen den Anfängerinnen, den Lehrlingen der Doppelbelastung" zur Seite stehen. Viele von uns könne» das unmittelbar, als Arbeitssefäbrtinnen. al» Nachbarinnen, als Freundinnen und Bekannte. Und wir werden es uns nicht nehmen laljen. nach besten Kräften, liebevoll und ohne -Überheblichkeit, ihnen unsere kamerad­schaftliche Ermutigung und unseren hausfraulichen Rat zu geben. Denn, wir haben Zs selbst schmerzlich erfahren: auch für die dovpelbelastet« Frau hat der Tag nur 24 Stunden und keine einzige mehr. Es ist eine Kunst, die häuslichen Pflichten, für die jene Frauen noch vor vier Wochen von morgens bis abends mit allen ihren Kräften bereit waren, in der dienstfreien Zeit zu erfüllen. Jede Kunst will gelernt fein, und ohne Lehrgeld zu zahlen, geht das nicht aus. Das spüren die Frauen. Manche von ihnen bat bereits festge­stellt: ich ickaffe es noch nickt, wie ick möchte, und wie ick es auf die Dauer schaffen muß.

Sie haben zunächst eine bedeutsame U m st e l l u n g zu vollziehen. Körper, Nervensystem und Gemüt müllen die neue Umgebung, di« neue Tätigkeit, das Hin- und Herge- zogenfein »wischen den Ansprüchen des Berufes und des Haukes bewältigen. Das ist eine Anstrengung, die später­hin wegfällt. Deshalb macke man es fich auf dem Arbeits­feld. über das wir Hausfrauen selbst verfügen können, vor­erst ko leicht als möglich. Das heißt: man sondere aus dem häuslichen Pflichtenkreis alle Arbeiten aus. die nickt Tag für Tag und Woche für Woche zu tun find. z. B gründlichere häusliche Reinigung, gröbere Wäsche. Fenster­putzen. umfangreichere Ausbellerungen. Es bleibt genug, denn Hausfrauentum ist eine strenge Herrschaft, die uns auch nicht einen einzigen Tag ganz frei läbt.

Man verschaffe fich eine Überficht: wieviel Zeit und Kraft verlangt jede einzelne der Verrichtungen, die unent­behrlich find, um die notwendige laufende Ordnung und Versorgung des Hauswesens aufrechtzuerhalten. Und wie verteilt man fie auf den dienstfreien Tagesreft und das Wochenend«? Das Wochenend« muß mub geopfert werden, da hilft nun nichts mehr. Millionen Frauen verzichten feit Jahren darauf. Aber für eines ist zu sorgen: für bas unum­gängliche Mab an Schlaf. Nach diesen Gesichtspunkten stellt man einen Plan auf.

Aber sogleich kommen di« Schwierigkeiten, die Anfänge­rinnen so leicht entmutigen. Der Plan ist da. Es gelingt jedoch zunächst nock nicht, ibn einrubalten. Unerledigtes blieb im Tages-, blieb am Wochenende. Was tun? Neu durchdenken, sorgfältiger einteilen, umsichriger arbeiten, weife einschränken. Allgemeingültige Gebrauchsanweisun­gen gibt es nicht. Wohl aber einige für fast alte Haushal- tungen brauchbare Grundregeln: um nur einige zu nennen: Vorrichten und auch Vorkocken der Mahlzeit für den nächsten Tag, Zusammenlegen der Einkäufe. Besor­gungen. die nickt mit der Ernäbrung zusammenhängen, werden tunlichst auf einmal meist am Samstagnachmittag

in der Landesvolizei in München. Der 9. November 1923 sah ihn im Sturm-Bataillon Oberland. Am 1. Mai 1928 trat er bereits in die NSDAP, und gleichzeitig in die Schutzstaffel ein. 1928 war er bereits zum Führer der ##=6tanburte 1 München aufge- rückt, 1929 würbe er Brigade-Führer der ##-Brigade Bayern und 1930 erfolgte feine Ernennung zum ##-Od«rführer Süd. Später wurde er vom Reichsführer-## mit der kommifiarischen Führung des ##-Abschnittes IVNord beauftragt, Ende 1931 wurde der damalige tt-Oberführer zum ##-Gruppenführer befördert und 1932 zum Führer der ##-EruppeNord" ernannt. 1932 wurde ##-Erupvensiibrer Dietrich im Wahlkreis 24Oberbayern- Schwaben" als Reichstagsabgeordneter gewählt.

Seit März 1933 gehörte er zur persönlichen Begleitung des Führers und wurde noch im gleichen Jahre Führer der ##-Eruvve Ost". 1934 zum ## -Obergruppenführer befördert, wurden ihm in den folgenden Jahren die Ämter eines Ratsherrn der Reichs- Hauptstadt Berlin sowie eines Ehrenrichters für den Obersten Ehren- und Diszivlinarhof der Deutschen Arbeitsfront übertragen. Seit 1933 widmete sich ##-Obergruppenführer und General der Waffen-## 6epp Dietrich seiner eigentlichen Aufgabe, dem Auf- nnd Ausbau der Leibstandarte-##Adolf Hitler". Als Komman­deur dieser Truppe zog er in den Polenfeldzug. nahm an den Feldzügen im Westen und Südosten teil und führt nun im Ent­scheidungskampf des Reiches gegen den Bolschewismus gleichfalls die jetzige ##-Panzer-Erenadier-DivlfionLeibstandarte-## ..Adolf Hitler" gegen den Feind.