Wiesbadener TaMatt
Druck MMb Setlaa: L. Scheuender«'Iche tituhöruOerei, Lauggane Sir. 21 ($afl6latt»$a»6) z v§. —X södieetli* in (i «»Saade» Erscheinunaszeit werktäglich «achmittaa«
(Tagvlatt-Haus)
Sntd »Mb Setlag: L. LcheUenverg'iche Sn^btudetei, Langgaffe
Erfcheimmgszeti werktäglich nachmittags
WSchemtlich ie 6 «»Sgade»
91. Jahrgang
Dienstag, 16. März 1943
211.63
Vorherrschaft in
mangelt
Heinrich Karl Kunz.
zu droben sucht.
Eichenlaub für Anlewfftzier Rietfcher
kreuz des Eisernen Kreuzes/
bei Luftangriffen
15.
zu- ver-
Venvnndeten-Abzeichen für Verletzte
Kampf gegen den Bolschewismus ist Kampf um unser Leben
Geschäft««: durchgehend von 8—18 Uhr außer Sonn- und Feiertags Berliner Büro Berlm-Wilmersdori Anzeiaenvreiie: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte mi Anzeigenteil RM 0.07, der 46 Millimeter breiten Spalte im Tertteil RM 0.60, im übrigen ift Preisliste Nr. 10 maßgebend • Nachlässe nach Preisliste Nr. lO ■ Schluß der Anzeigen-Annahme 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Bortage
je voll zu tun hat. um überhaupt ---------------------zu machen, die sie der Krieg schon gekostet hatte, ehe er auch nur richtig aniing. und die er nun bekanntlich auch laufend immer wieder fordert. Schon längst erweist sich die Materialdecke der Vereinigten Staaten irn Schiffbau als zu knapp, um den gleichzeitigen Anforderungen der Frachter- und der Marine-Neubauten gerecht zu zu werden, und es gibt zwischen beiden Sparten immer wieder Differenzen wegen der erforderlichen Zuweisungen Ein weiteres Störungsmoment für die gute Knvrfche Abficht
das Wort zu eingehenden Ausführungen über Notwendigkeit und Durchführung des totalen Kriegseinsatzes in der Heimat.
lann. , „ , _ ....
Die Verwundung oder Beschädigung mutz durch ärztliche Be.scheinigung nachgewiesen werden. In Luftschutz-
6 ch.i f f e.
Sofort nach den ersten Torpedo-Detonationen setzte eine auhergewöhnlich stark Abwehr ein Durch Leuchtgranaten und Raketen war das Operationsgebiet innerhalb weniger Augenblicke taghell erleuchtet. Den Sicherungsfahrzeugen — es waren in erster Linie Zerstörer und Korvetten — war dadurch die Möglichkeit gegeben, ihre Artillerie- und Maschinen-Waffen voll einzusetzen. Gegen die im Schein der Leuchtgranaten noch nicht erkannten Boote brachte der Gegner gleichzeitig seine gesamten Ortungsmöglichkeiten zum Einsatz. Andere bereits getauchte Boote waren nach hartnäckigen Horchoerfolgungen stärksten mehrstündigen Wasserbomben-Verfolgungen ausgesetzt.
Wenn dem Angriff trotz dieser unter Zuhilfenahme aller Ab-
Landrat Woweries ist im Gau Hessen-Nassau kein Unbekannter. In der Kampfzeit wie in der Zeit des Aufbaues war er maßgeblich an der Durchsetzung des Nationalsozialismus im Rhein-Main-Eebiet beteiligt. Als Redner und Journalist, und hier vor allem als Eaupresseamtsleiter, ist er weiten Bevötke- rungskreisen durch seine kämpferische Haltung bekannt geworden. Seit 1935 leitete er das Amt „Schulungsbriefe" im Hauptschulungsamt der NSDAP. Sein Tatbekenntnis zur Bewegung legte er erneut im Einsatz des gegenwärtigen Freiheitskampfes als Oberleutnant und Führer einer Vorauskompanie ad. Seine soldatische Tat wurde mit dem E. K. ausgezeichnet.
in Anerkennung
Berlin. 15. März. In der U-Boot-Sondermeldung »vom
wehrmittel schlagartig ?insetzenden Bekämpfung der Erfolg nicht versagt blieb, dann ist das ein Beweis für den hohen Kampf willen der Besatzungen und die Güte ihrer Boote. Die Sicherungsfahrzeuge konnten es nicht verhindern, daß aus dem Geleit zug ein Passagierdampfer, zwei große Nachschubdampfer, ferner zwei mit Kriegsmaterial oollbeladene Transporter, sowie ein tief» beladener großer Tanker und xin Dampfer versenkt wurden. Das Schicksal eines weiteren torpedierten Schiffes konnte nicht beobach tet werden, weil das Boot von anlaufenden Zerstörern unter Master gedrückt und stundenlang mit Wasterbomben verfolgt wurde
Neben den Erfolgen dieser einen Nacht fielen in den riesigen Räumen des Atlantik weitere sieben Schisse von 43 000 BRT. den Torpedos unserer U-Boote zum Opfer. Hierbei handelt es ftd> zum größten Teil um vollbeladene, schnellfahrende Schiffe, die zum Teil in kleinen gesicherten Dampferpulken fuhren oder als Einzel- sahrer gefaßt und nach oftmals langer Verfolgung versenkt werden konnten.
Eines unserer U-Boote wurde in der Biskana von einem mehrmotorigen britischen Kampfflugzeug angegriffen. Die Besatzung des Bootes hielt mit ihren Bordwaffen den hartnäckig angreifenden Verfolger ab und konnte ihn schließlich so schwer beschädigen, daß er mit voll laufenden Motoren und zerschossenem Leitwerk unmittelbar neben seinem Bezwinger in die See stürzte. Das Boot setzte daraufhin in unbeschädigtem Zustande feinen Marsch in das Operationsgebiet fort.
Berlin, 15. März. Der Führer hat ... .....
des tapferen Verhaltens der Eesamtbevölkerung bei Luftangriffen im Heimatkriegsgebiet bestimmt, daß das Verwundetenabzeichen für Verletzungen und Beschädigungen, die durch feindliche Luftangriffe entstanden sind, an alle deutschen Männer, Frauen und Kinder nach den gleichen Grundsätzen wie für die im eigentlichen Kriegsgebiet eingesetzten Soldaten verliehen werden
Die Sieben Ozean-Flotte
Von Wilhelm Ackermann
Flucht vor dem Grauen
Ein Volk, das vor seinen eigenen Soldaten flüchtet! Ein unerhörter Vorgang, für den- es keine Parallele gibt. Ein Beweis dafür, daß blutsmäßige Bindungen in der Sowjetunion keine Rolle spielen, daß das Verhältnis MenSch zu Mensch, von einer perversen Idiologie vergiftet, ohne Erbarmen ist. Der Sohn erschlägt die Mutter, der Vater den Sohn, wenn der Befehl, besser gesagt, die Pistole des Kommissars sie dazu zwingen. Eine chaotische Rasse, der die letzten Bindungen und Hemmungen genommen wurden. Willenlose Werkzeuge des Hasses. Die freien Bergvölker des Kaukasus wußten, was ihnen —, als sich die deutschen Truppen vom Feind zu lösen begannen — bevorstand. Durch Schnee und Kälte zogen sie nach Westen und ließen das Herdfeuer und die Hütte, das Dorf, das Tal und die Berge, denen ihre ganze Liebe gilt, zurück. Wer weiß, wie schwer sich gerade diese Natur- , Völker von ihrer Heimat lösen,, begreift erst, wie tief der Schrecken vor den bolschewistischen Horden in ihnen wurzeln muß. Eine Flucht vor dem Grauen. Wenn die Bolschewisten sich so im eigenen Lande gebärden, wie erst würden sie als Sieger in unserer Heimat, in Europa auf- tieten? Was würde dieser Auswurf der Steppe aus unseren verträumten Dörfern, aus unseren stolzen Städten machen? Und das Schicksal unserer Frauen und Kinder? Unsere Phantasie, wir geben es gerne zu, reicht nicht aus, diese Bilder des Grauens zu malen. Aber sie genügt, auch den letzten übrig gebliebenen Zeitverschläfer wach zu rütteln. Die bolschewistische, Bestie darf . nicht triumphieren und sie wird es nicht, dafür steht die Wehrmacht des Führers ein. Sie wird es nicht, wenn die Heimat, wenn du und ich, wenn wir alle unsere Pflicht tun. Wenn wir arbeiten, still und unverdrossen, damit es an der Front weder an Brot, noch an Munition und Waffen
Wachsende Tonnage-Sorgen
Starkes anglo-amerikanisches Mißbehagen über die militärische Entwicklung an der Ostfront
gemtut: eornmel-Slt. 59631 Drahianschrlst: Zagblatt, iUjUebaDen Poitichecklomo: Franrturl a. M.
«eiugepreife: Für einen Monal RM 2.- einfchlletzli» Oes Trägerlohnes • Durch die Post bezogen für emen Monai RM 2.36. zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld . Einzelnummern RM 0.10 ■ B« Behinderung der Ciefenmg infolge Eintreten, höherer Dewolt besteht kein Anlpruch auf Rückzahlung des Bezugspreises
Die politischen Aufgaben des deutschen Beamten
Der Sauleiter bei der Einführung des Laadrats Woweries
Nun ist freilich der 7-Ozean-Gedanke bezüglich der Kriegsmarine noch schwieriger zu verwirklichen als in der Sandelsichiffabrt. nicht nur wegen des ungleich größeren finanziellen Aufwandes, sondern auch wegen der sehr viel längeren Bauzeiten, die für größere Kriegsschiffe erforderlich sind. Dazu kommt, daß man in der USA.-Marin« vorerst noch reichlich alle Händl nur die Einbußen wett
Trotz aichergervöhnlich starker Abwehr erfolgreich
Ein Beweis für den hohen Kampswillen unserer U-Boot-Besatzungen
Aus dem Führerhauptquartier, 15. März. Der Führer Verlieh am 14. März 1943 an Georg Slietschrr, Unterossizler in einem Grenadierregiment, als 210. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte-an den Beliehenen nachstehendes Telegramm:
„3n »anlbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 210. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter- gez. Adolf Hitler.
orten 1. Ordnung ist der Nachweis durch Eintragung tn das Krankenbuch der Luftschutzrcttungsstelle erbracht.
"'Anträge" find' an Äe händigen LÜstgaukommandos z» richten. «inig^nDtaaten ank
as. «Berlin. 16. März. ((Eis. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Die schweren Sorgen um die Schlacht im Atlantik, das große Mißbehagen über die Entwicklung an der sowjetischen Front, allis das hält England nicht davon ab. sich in Nachkrieg'splanen und d. h. in Wunschträumen zu ergehen. Offenbar sucht es in solchen Planen und Träumen Trost. Es wäre ja auch zu schön, wenn man etwa Deutschland zerstückeln, oder wenn man ihm seine ganze Flotte nehmen könnte, wie es jetzt die Londoner Zeitschrift „World Review" befürwortet. Dieses edle Blatt wünscht, daß man uns ein für allemal den Bau einer Handelsflotte verbietet. Die Zeitschrift meint, „für Deutschland war es in gewisser Hinsicht ein Glück, als es nach dem letzten Krieg feine ganze Handelsflotte verlor. Es war dadurch in der Lage, von Grund auf neu zu beginnen und eine - der leistungsfähigsten Handelsflotten aufzubauen, die die Welt je batte. Daß das nicht wieder vorkomme!' Walter erklärt dann „World Review", den Deutschen muß auf lesen Fall eine Handelsmarine verboten werden, denn ne find keine von Natur , aus seefahrende Nation und daher habe Deutschland keinen Anspruch darauf, die, Güter der.Welt auf seinen Schiffen zu befördern." Natürlich itnb hierzu nur England und Amerika berechtigt, die im Laufe der letzten Jahrhunderte das Piratentum besonders raffiniert entwickelt haben. Nun. nicht nur der Aufbau der deutschen Handelsflotte nach dem ersten Weltkrieg zeigt, den Engländern. daß die deutschen eine seefahrende Nation sind, die deutschen U-Boote und ihre tapferen Besatzungen beweisen das den Anglo-Amerikanern ebenfalls und zwar kräftiger und deutlicher, als das den Herrschaften., m London und Washington lieb ist. Wenn in der ersten Halste des Monats März nicht weniger als 74 Schiffe mit insgesamt 4 71 1 00 BRT. versenkt wurden, so find das Zahlen, die für sich selbst sprechen. Tatsächlich bedrückt ine ll-Bootsorge die Engländer und Amerikaner ja auch weiter. ...Es nutzt uns nichts zu schwitzen und zu schuften . so schrieb gerade jetzt eine Zeitung in Philadelphia. ..um Waffen zur Vernichtung der Deutschen berzustellen. wenn wir diese Waffen nicht über den großen Ozean bringen können.
Zu den Sorgen um die U-Boote gesellt sich. nun . noch ein starkes Mißbehagen über den Verlauf der militärischen
... Es paßt durchaus m die schöne neue amerikanische -tbecne von der künftigen Zweiteilung der Welt in ie eine beherrschende See- und Landmacht, worunter bekanntlich die USA. und die Sowjetunion verstanden werden sollen, wenn jüngst der Lautsprecher Änoi. den eine seltsame Laune der Natur vom Titularoberst zum Marineminister bat werden einer ^-Ozean-Flotte für die Der- , ... Staaten ankündigte. Das ist noch ein wenig mehr als die berühmte und gleichwohl nie erreichte 2-Ozean-See- macht. die man in Wäihington noch vor nicht allzu langer Zelt als machtvolitisches Ideal betrachtete, woraus allein schon geschlossen werden darf, daß dieser neueste amerikanische Ehrgeiz nicht allzu schnell Verwirklichung finden wird. Der Grundgedanke, der diesem Wunschtraum als Geburtshelfer gedient bat. richtet fich offensichtlich wieder einmal gegen England, denn er besteht in nichts anderem als der Vorstellung, daß diese „seven seas fleet" das einst meerbe- herrschende Albion auf allen irdischen Tümpeln ablösen soll. Dabei ist übrigens nicht nur an die Kriegsmarine gedacht, von der Mister Knor diesmal im besonderen sprach, sondern auch an die Sandelsschisfahrt. In dieser letzteren Beziehung hat derselbe Knox schon vor langen Monaten, als das amerikanische Schiffbauprogramm gerade erst anlief, bereits die amerikanischen Reeder'und Verschiffer aufgefordert, sich darauf einzustellen, daß Amerika nach dem Kriege ein Mono- vol im Weltverkehr übet See beanspruchen werde und könne. Man will offenbar diesmal in den USA. nicht wieder den Zustand aus der Zeit nach dem ersten Weltkriege entstehen lafien. als die im billigsten MassenAkkord bergeftellten Frachter zu Hunderten in den Schiffsfried- böfen verrotteten, sondern will den Tonnagevorsprung. den die derzeitige Kriegsproduktion berbeiführt. eisern gegen eine spätere Normalisierung in der Verteilung der Handelsflotten der übrigen Welt verteidigen.
sagt dazu der ...------------- ----------- ... ---------—
Stefani-Agentur. daß London in diesem Krieg zum erstenmal damit auf die SOOiäbtiae britische Tradition verzichtet, fich die Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent zu sichern. England bat erklärt, daß es ohne die Sowjets diesen Krieg überhaupt nicht gewinnen könne und der Kreml sei demgemäß der wahre militärische Beherrscher Englands. Damit ist auch von italienischer Seite noch einmal die Ohnmacht Englands festgestellt, eine Ohnmacht, aus der heraus es mit Vernichtungsvlänen und Wunschträumen
Versenkung der -Empreß of Canada"
Berlin, 15. März. Die vorn heutigen italienischen Wehrmachtbericht als versenkt gemeldete „Emvreß o f C a n a d »" war ein Fahrgastschiff von 21517 BRT. Sie entwickelte eine Geschwindigkeit von 21' Knoten. Sie besaß eine Länge von 191 Meter und eine Breite von 23,7 Meter.
Die „Emvreß of Canada" gehörte zu den sechs Transozeandampfern der gleichen Klafie, von denen bereits die vier größten versenkt worden find. Im Laufe des Krieges wurden bisher die „Empreß df Britain" (42 000 BRT.). die „Empreß of Japan", di« „Emvreb of Australia" und jetzt die „Emvreß er Canada" versenkt. Von dieser Klafie bestehen nur noch die „Emvreß of Afia" und die „Emvreß of Russin", beide von ie 16 000 BRT. Sämtliche „Empreß"-Schiffe gehören der Canadian Pacific Limited in Montreal. Die „Emvreß"-Schiffe waren vor Ausbruch des Krieges als Pafiagierdampfer eingesetzt. Sie gehörten zu den größten britischen Luxusdampferu und vermittelten il a. den Pafiagierverkehr auf der nördlichen Pazific- route zwischen Kanada und Japan.
NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach anläßlich der Einführung von'Reichsamtsleiter Woweries in sein neues Aufgabengebiet als Landrat des Kreises Oberlahn am Montagnachmittag in Weilburg an der Lahn über die politische Aufgabe des deutschen Beamten.
Räch der amtlichen Einführung, die vom Stellvertretenden Regierungspräsidenten Ministerialrat Storz vorgenommen wurde, ergriff der Gauleiter das Wort. Er begrüßte in dem Landrat Woweries einen alten treuen Gefolgsmann aus der Kampfzeit und den Aufbaujahren des (Baues Hessen-Nassau. Dabei erinnerte er daran, daß Woweries in führenden politischen Stellen des Gaues feine nationalsozialistische Schaffenskraft bewiesen habe, und daß er daher Gewähr biete, sein neues staatliches Aufgabengebiet in der gleichen Haltung zu bearbeiten. Mit eindeutigen Ausführungen zeigte der Gauleiter dann auf, daß der Beamte, und hier vor allem der Landrat, ein umfangreiches Aufgabengebiet zu erfüllen habe, das eine einwandfreie nationalsozialistische Haltung voraussetze. Als vom Führer eingesetzter Treuhänder und damit als Mitler zwischen Führer und Volk habe er eine wesentliche politische Aufgabe zu erfüllen. Sie bedinge das engste Einvernehmen mit den Hoheitsträgern der Partei. Die dauernde Wechselwirkung zwischen den staatlichen und 'den parteiamtlichen Dienststellen sei die erste Voraussetzung für eine gedeihliche Zusammenarbeit, die angesichts des umfangreichen Kriegsaufgabengebietes besonders notwendig sei. Der Gauleiter kennzeichnete dabei die große Aufgabe, die Partei und Staat bei der Durchführung des totalen Kriegseinsatzes zufalle. Landrat Woweries gab er für seinen Einsatz auf dem staatlichen Sektor den alten Wahlspruch des Gaues Hefien-Nafiau mit auf den Weg, nach welchem der Gefolgsmann des Führers feine Treue täglich aufs neue durch die Tat zu beweisen habe. Landrat Woweries dankte dem (Bauleiter für das in ihn gesetzte Vertrauen und behandelte eingehend die Grundlagen des deutschen Beamtentums. Er führte dabei u. a. aus, daß er vom Gauleiter in dessen Eigenschaft als Leiter der Nationalsozialistischen Beamtenabteilung während der Kampfzeit der Bewegung gelernt habe, daß sich Aktivismus und Beamtentum nicht unbedingt auszuschließen brauchen. Auch das Beamtentum habe den dynamischen Menschen unbedingt notwendig. Diese vom Gauleiter vermittelte Erkenntnis werde ihn deshalb auch in feinem Aufgabengebiet in der gleichen Haltung sehen wie vordem in wichtigsten Ämtern der Partei.
Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger ergriff in einer anschließend ftattfinbenben gemeinsamen Arbeitstagung bet Ortsgruppenleiter unb Bürgermeister des Kreises Oberlahn nochmals
Operationen an der sowjetischen Front. Man war so frieden, als Mitte Februar ein sowjetischer General kündete, daß Charkow nicht das strategische Endziel der Bolschewisten sei. sondern der Ausgangspunkt für die Befreiung der Ukraine. Es klang so verheißungsvoll, als „Review um die gleiche Zeit versicherte, daß Charkow ein grober Sieg der Sowjets darstelle. Heute, einen Monat water, mutz man kummervoll feststellen. daß die deutschen Truppen Charkow zurückeroberten. Damit ist nicht nur die vor Wochen drohende Umfassung aller deutschen Truppen im Donezbecken beseitigt, nicht nur ist der Fluß wieder m breiter Front erreicht, nickt nur find zwischen Donez und Dnievr starke sowjetische Verbände vernichtend geschlagen worden, sondern der Angriff hat fich auch auf die Lage an weiteren Frontabschnitten günstig ausgewirkt. Die Bolschewisten mußten zum Beispiel von der Kursk-Front Truppen abziehen, um den Verlust von Charkow zu verhindern und ebenso von der Mius-Front. Aber auch diese Regimenter und Divisionen konnten das Schicksal Charkows nicht wenden. Charkow fiel, wenn auch in schweren Kämpfen, in unsere Hand und auch südlich und nördlich der Stadt wird
der deutsche Angriff vorgetragen.
Das Mißbehagen der Engländer über die neuen deutschen Erfolge im Osten ift um so größer, da die Sowjets für die Engländer den Krieg gewinnen sollen. Die britische Zeitsckrift „New Statesman and Nation" hat das. wie wir sckon berichteten, mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht und auck dabei noch einmal betont, daß die Engländer dafür jeden Preis, auch den einer fowietischen ' " ' 'n Europa $u zahlen bereit find. Mit Recht diplomatische Mitarbeiter der italienischen ir. daß London in diesem Krieg
März wurde die Versenkung von sieben Schiffen vor der südamerikanifchen Küste erwähnt. Eine Gruppe beut« scher Unterseeboote erfaßte babei einen sehr stark gesicherten Ee- leitzug dich! unter bet Ostküste Brasiliens. Bei wolkenverhangenem Monb fielen mehrere Boote dieser Gruppe über den Schiffsverband her und torpedierten in wenigen Nachtstunden acht
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