Wiesbadener Taablatl
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(ragblatt-Hans)
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LcheUeaverg iche Puchdrmlere«, Lauggajjr
Wöchentlich tu 6 Ausgaben
ErschermulgSzeit werktäglich nachmittag»
Nr. 62
91. Fahrgang
Montag, 15. März 1943
Tonnaqcsdilachl ohne Pause
Fünfte U-Boot-Sondermeldung im März bringt die Versenkung von 14 Schiffen mit 92000 BRT
Vierter Jahrestag der slowakischen Staawaründung
Dr. Tiso: „Es geht in diesem Krieg um
ein-
Siegen heißt: noch mehrarheiten
Aus dem Fübrerüauvtguartier. 15. März (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Unsere Unterseeboote schlugen weiter zu. Sie griffen an der Oktkükte Südamerikas einen stark gesicherten Ee- leitzug an. Sieben Dampfer mit 49 000 BRT. wurden versenkt. ein weiterer torpediert, dessen Sinken wegen starker Abwehr nicht beobachtet werden konnte. Außerdem wurden weitere sieben Schiffe mit 43 000 BRT. in den übrigen Operationsgebieten des Atlantik versenkt. Damit beendeten wieder insgesamt 14 Schiffe mit 92 000 BRT. ihre Fahrt für England auf dem Grund des Meeres.
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mochte so gern die kleinen Staaten glauben machen, daß es ne vor den Bolschewisten bewahren und daß es den Bolschewismus an einer beliebigen Stelle Eurovas aVdämmen konnte. Dabei haben die Auseinandersetzungen zwischen den politischen Emigranten und den Sowjets, in deren Verlauf London die Emigranten ermahnte. Stalin nicht zu verärgern, gezeigt, daß London heute nicht einmal ein Stirnrunzeln Stalins riskieren kann. So ist denn die Zeit- ichritt „News Statesman and Nation" ehrlich, wenn Re iSreibt: „England ist davon überzeugt, dah es ohne die Sowjetunion nicht Regen kann und es ist bereit, für die sowjetische Unterstützung jeden Preis zu zahlen, einschließlich der zukünftigen Vorherrschaft über Eurova". Uns sagt freilich diese Äußerung der englischen Zeitschrift nichts Neues. Wir willen, dah England Eurova längst verraten hat. Sie ist aber insofern recht interellant, als sich die Engländer eingestehen, dah Re ohne die Sowjets überhaupt keine Chancen haben. Eines Tages werden die Briten — der Verlauf der Kämpfe an der Ostfront in den letzten Tagen und vor allem die Rückeroberung Charkows durch unsere Truppen gibt ihnen heute schon sehr zu denken — erkennen müllen, dah Re auch die sowjetischen Chancen falsch einschätzen. Auch diese Karte sticht nichl. Das deutsche Volk wird mit dem entschlollenen Einsatz all seiner Kräfte die Anschläge seiner Feinde zunichte machen. Charkow aber ist uns in diesem Sinne nur neue Verpflichtung und neuer Ansporn.
Charkow in deutscher Hand
Aus dem Fiihrerhauptauartier, 14. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Der Gegenangriff, in dem die Heeresgruppe Süd nach wochenlangeu Kämpfen den Feind über de» Doner zurückgeworfen hat. wurde heute durch einen bedeutsamen Erfolg gekrönt. Rach tagelaugen harten Kämpfen haben Verbände der Waffen-44. von der Luftwaffe tatkräftig unterstützt, die Stadt Charkow in umfallendem Angriff von Nord und Ost zurückerobert. Die Verluste des Gegners au Menschen und Material siud noch nicht zu übersehen.
Das deutsche Volk nimmt diese Sondermeldung aus dem Fiibrerbauvtauartier mit großer Befriedigung und Freude entgegen und verbindet damit seinen tiefen Dank an unsere Soldaten, die durch ihren Heldenmut und ihre Taoferkeit diesen bedeutsamn tnilitärischen Erfolg errungen haben.
Prehbarg, 14. März. Die Slowakei feierte am Sonntag den 4. Jahrestag der Staatsgrün düng. Im ganzen Lande fanden aus diesem Anlaß Feierstunden statt, die ihren Höhepunkt in den Veranstaltungen der im Schmuck der weiß-iot- blauen Fahnen und der Hakenkreuzflagge prangenden slowakischen Hauptstadt fanden. Die Feiern in Preßburg wurden mit einer machtvollen Kundgebung vor dem 'Nationaltheater geleitet, wo sich eine über 15 000 Menschen zählende Volksmenge eingefunden hatte.
An die Großkundgebung schloß sich eine Parade im Preßburger Stadion, wo Staatspräsident Dr. Tiso nach Abschreiten der Front einen Armeebefehl verlas. Der Staatspräsident würdigte die Leistungen der slowakischen Armee und erklärte u. a.: Die Ergebnisse der vier Jahre aufbauende Arbeit bekräftigen die Reife des slowakischen Volkes für sein selbständiges Leben. Von
London bereit jeden Preis an Moskau zu zahlen
«England ist davon überzeugt, dah es ohne die Sowietuuiou nicht Regen kann"
Seeberrschaft auf dem Atlantik gesichert sei. '
Aber auch auf volitischem Gebiet sind die Hoff- nungsträume von Casablanca zerronnen. Die Meinungsverschiedenheiten im vlutokratisch-bolschewistischen Lager treten immer wieder zutage. Auch das türkische Blatt „A b s b a m“ weist daraus bin, daß nicht nur zwischen den Änglo-Amerikaneru und den Sowjets, sondern auch zwischen den Engländern und Amerikanern sehr erhebliche Differenzen bestehen. Man braucht ja auch nur an die Auseinandersetzungen über die Zukunft des britischen Empires und über • den künftigen Luftverkehr und über das Schicksal der britischen Kolonien usw. zu denken, um den Umfang dieser Differenzen zu ermessen. Sorge aber bereitet sowohl den Engländern als auch den Amerikanern die Haltung Stalins. Die englische Zeitung „Review", wirft den Sowjets vor. daß Re den Verbündeten nicht einmal offen über die militärische Lage unterrichten und meint, man mülle es London und Washington hoch anrechnen. daß sie sich nirmpT-- über Moskau beklaot hätten. ne Grund
gen ’n dazu gehabt hätten. Damit svielt die ■ :j<f>rift auch !>' auf t>i.e Tatsache an, daß sich Stalin ted'er voli- tischen Bindung zu entziehe« weih. London
es. Wenn jetzt schon in diesem Monat die fünfte U-Boot-Sondermeldung heraus kommt, so ist das ein neuer Beweis für die außerordentlichen Erfolge unserer U-Boot- Waffe, und zeigt wiederum, wie berechtigt die anglo-amerika- nischen Sorgen über die Erfolge unserer U-Boote, über die wir schon an anderer Stelle gesprochen haben, sind. Wenn gerade jetzt Herr Eden in Washington mit Herrn Knox über eine Stunde zusammen konferierte und wenn auch in englischen Kommentaren darauf hingewiesen wird, daß beide militärische Dinge erörtert hätten, so ist unschwer festzustellen, in welcher Richtung sich diese Erörterungen bewegen. Ganz besonders hat es sich um die U-Boot frage gedreht und die neueste Erfolgsmeldung unserer U-Boote hat diese Sorge nur noch vermehrt.
die Ehre des slowakiscken Volkes"
seinen militärischen Tugenden sprechen seine Aaren auf dem Felde der Ehre und des Ruhmes. Der slowakische Soldat weiß, worum er kämpft, denn er weiß, daß es in diesem Krieg auch um die Ehre und die Zukunft des slowakischen Voltes und Staates, gehr. Die slowakische Armee nahm ihren Platz in der Reihe der kämpfenden Völker ein, um zu beweisen, ~ daß sich das slowakische Volk in gleicher Weise für den Schutz Europas gegen die bolschewistische Gefahr verantwortlich fühlt, wie die übrigen kämpfenden Völker Europcch. Die Selbständigkeit de- s'owatischen Volkes bedeutet nicht allein den Anspruch aus die Anerkennung seiner Gieichberech tigung, sondern sie bringt auch die Pflicht mi* tief), die sich aus der Gleichberechtigung ergibt.
Die Teilnahme der slowakischen Armee an diesem Krieg, so schloß der Staatspräsident, ist die stürmische Stimme des Volkes, mit der es in die Welt ruft: Das slowakisAe Volk würdigt, indem es das Leben seiner Söhne opfert, seine Freiheit feine nationale und staatliche Selbständigkeit über 'le
An die Verlesung des Armeebesehis schloß sich eine Helden- ehrung.
worden waren. Von Norden schwenkten andere Verbände in die Stadt ein und drangen bis an den Roten Platz, dem Wah^eichen der mechanisierten Sowjetmacht vor.
Während am nächsten Tage der Vorstoß von Norden nach Südosten erweitert wurde und den feindlichen Truvven Gefahr drohte, daß der Rückzug von den deutschen Truvven abgeschnitten werden könnte, brach auch der Angriff von Westen her in das Zentrum der Stadt vor.
Er wurde vorbereitet durchs das schneidige Stotzlmvv- unternehmen einer Pionierkomvanie der Waffen- 44 unter Führung des 44-llntersturmfiihrers M„ der es gelang, im nächtlichen Nahkmnpf einen Brückenkopf zu bilden und damit die Voraussetzung für den später entsetzenden erfolgreichen Panzerangriff zu schaffen.
„Wir kommen wieder", riefen die 44-Männer vor vier Wochen den Männern und Frauen Charkows zu. als sie vanmäßig die Stadt zu räumen begannen. Heute fahren sie wieder durch die alten Straßen von damals, an einer befreit ausatmenden Zivilbevölkerung vorbei, die. soweit sie nicht von der Sowjetmacht verschlevvt oder erschollen wurde, den Einmarsch der deutschen Truppen als einen hoben Freudentag empfindet.
44-Kriegsberichter Walter Kalweit.
PK. Wer der größten Industriestadt der Ost-llkraine steht eine mächtige Säule aus Feuer und Rauch. Der Wind treibt gewaltige Detonationen herüber. Das Donnern der Einschläge reißt nicht ab. In rollenden Einsätzen stürzen sich die Stukageschwader unserer Luftwaffe auf den Gegner, der von allen Seiten von den Verbänden eines 44-Panzer- ko rvs in die Zange genommen wird. Sn den ausgedehnten Stadtteilen von Charkow tobt der Häuser kämpf. Die Stiefelschäfte und Kovvel voll Handgranaten, mit den Ma- lchinenFewehren aus der Hüfte heraus feuernd, bohren sich nie einzelnn Stoßtruvven unaufhaltsam vorwärts. Der Widerstand des Gegners, der sich zunächst mit einer unglaublichen Verbillenbeit zur Wehr setzte, wird von Stunde zu Stunde schwächer. Nur den rücksichtslosen Härten der Kommissare gelingt es von Zeit zu Zeit, die zusaminenge- -chlagenen feindlichen Verbände neu zu ordnen und zum Aushalten zu bewegen.
Der Weg. der die Verbände der Waffen-44 nach Charkow führte, war gekrönt von Siegen. Nach der vor knavv vier Wochen stattgefundenen Räumung dieser Stadt, die während oet Winterschlacht unausbleiblich gewesen, sahen es die 4/- Männer als ihre höchste Aufgabe an. die Stadt, die sie in heldenhaften Kämpfen gegen eine erdrückende feindliche Übermacht damals verteidigten, wieder zurückzugewinnen. Den Vormarsch der sowjetischen Stoßarmeen zwischen Duiepr und Donez zum Stehen bringend, stießen sie weit ausholend in die Flanke des Gegners hinein, ihn anschließend 300 Kilometer vor sich hertreibend. Die Kämpfe bei L o s o w a j a. die Einnahme von Walki und Dubowin, sie schufen die Grundlage zum Angriff auf Charkow.
Am Morgen des 11. März traten wir zum Angriff an. Von Wester her auf der Hauptstraße vorwärtsgehend. stießen Sie Kampfgruvven zügig bis an den Stadtrand vor. nachdem hartnäckiger Widerstand in den davor liegenden Dörfern gebrochen und mehrere tausend Minen beseite geräumt
ernsten Stadium der Atlantik-Schlacht" gesvrochen.
letzten Erfolgsmeldungen unterer U-Boote reden ja auch eine zu deutliche Svrache. Militärisch siebt es also sehr wesentlich anders aus. als man es sich in Casablanca ausgemalt batte. Alles was man dort geplant batte, ist obne Chance, io warnen die englischen und amerikanischen Journa- liften immer wieder, wenn es nicht gelingt, die U-Boot-Ee- kahr zu bannen. Die amerikanische Zeitschrift „L i f e". die sich eingehend mit diesen Schwierigkeiten befaßt, tut das nicht ohne Svitze gegen England, wenn sie meint, man habe den großen Fehler begangen, anzunehmen, daß Englands
as. Berlin. 15. März. lEig. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Vor nunmehr zwei Monaten — die Verhandlungen waren am 14. Januar — traten sich Roosevelt und Churchill in Casablanca. Die anglo-ameri- kanische Agitationsmaschine lief auf hoben Touren und man bemühte sich, die Dinge so darzustellen, als ob ein völliges Wunder eingetreten fei. Man markierte eine vollkommene Einigkeit und man versicherte weiterhin, daß man Pläne ausgearbeitet habe, die sich weitgehend auf die gesamte militärische Entwicklung auswirken würden. Heute, zwei Monate später. jammern die englischen und amerikanischen Blätter, daß die bösen deutschen U-Boote all die schönen Pläne von Casablanca gefährden. Man siebt nicht nur voller Schrecken auf die bisherigen Erfoltze der deutschen U-Boote, man fürchtet vor allem und auch der Londoner „Svectator" gibt dieser Sorge Ausdruck, daß der angloamerikanischen Schiffahrt noch schwerere U-Boot-Angriffe bevorstehen. So bat auch der stellvertretende englische Ministervräsident Attlee jetzt wieder von dem „sehr ~ • — ------ ------ Die
Sefchäftsgett durchgehend von 8—18 ilhr nutzer Sonn, und Feiertags ■ Berliner Büro Beriin-Wlimersdor, Mnietgenpteife: Eni Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil RM 0.07 Oer 46 Millimeter breiten Spalte im Tertteil RM 0.60, NN übrigen ift Preisliste Nr. 10 maßgebend ■ Nachläße nach Preisliste Nr. 10 Schluß der Anzeigen-Annahme 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Bortage
Ein Volk erhebt sich!
Bor 130 Jahren — Preußens Kampf um die Freiheit
Wir erleben heute den .totalen Krieg, weil in diesem Kampf um die Freiheit das Letzte eingesetzt werden muß. Ein Blick in die preußische Geschichte zeigt, daß ein Volk, welches für seine Freiheit alles wagt, auch alles gewinnt.
Unsere Gedanken geben in das Jabr 1813 nach Breslau In Breslau hatten sich im Laufe des Februar 1813 die hervorragendsten Persönlichkeiten, wie Scharnhorst. Blücher. Sogen. Clausewitz und andere um den König gesammelt: auch Gneisenau traf am 10. März ein.
Es war dies die erste offizielle Einberufung der Regierung. die erkennen ließ, daß der Krieg gegen Frankreich beschlossen sei: sie kam niemand unerwartet, aber daß sic endlich kam. daß der mit Ungeduld berbeigesebnte Entschluß des Königs nun endlich zur vollen unwiderruflichen Tatsache geworden war. ergriff und erhob die Gemüter in-unbeschreib licher Weise. , ■ x
Am 15. März ließ Napoleon, bewogen durch die Berichte St. Marians, dem Fürsten Hatzfeld, der noch immer in Paris weilte, mitteilen, er sei geneigt. Preußen Zugeständnisse zu machen. Es war zu spät, am folgenden Tage schon wurde die preußische Kriegserklärung seinem Gesandten amtlich bekannt gegeben.
Am 17. März unterzeichnete der König .zugleich mit dem Landwehrgesetz den Aufruf: „An mein Volk." Hatte man bisher immer noch aus Rücksicht auf die Franzosen in allen Regierungserlallen ein freundschaftliches Verhältnis Zu Frankreich geheuchelt, hatten die Liebenswürdigkeit und Gewandtheit Hardenbergs, es bisher noch verstanden, das Mißtrauen des französischen Gesandten zu beschwichtigen, batte die in Berlin bestehende Regierungskommission bis her noch ängstlich jede gegen die französische Besatzung gt richtete Äußerung der Volksstimmung energisch unterdrückt und sogar die Abreise der Freiwilligen nach Schlesien zv verhindern gesucht, so war man. wie Schleiermacher in einer ergreifenden Predigt sagte, durch dielen Aufruf jetzt „endlich zur Wahrheit und zum freien Handeln zurückge- kebrt." *
Jetzt endlich waren alle Zweifel geschwunden, gegen wen die Rüstungen gerichtet seien, und m.t doppelter Freude
Im Spiegel der Front
Front und Heimat sind eins im Denken, Wollen und Kämpfen. Das Bewußtsein dieser unlösbaren Schick- salsgemeinschaft spricht uns aus den Feldpostbriefen dieser Tage mit besonderer überzeugungstreue an Ruhiges Vertrauen, kraftvolle Stärke und der persönliche Mut tapferer Soldaten haben sich in den schweren Kämpfen an allen Abschnitten wieder auf das Beste bewährt und auch in den kritischsten Situationen niemals versagt. Alle Unbill des Winters und die Härte der Kämpfe wurden ertragen in dem Bewußtsein engster Verbundenheit mit der Heimat, aus deren Wurzeln der Soldat immer wieder die Kraft zum Kämpfen und Siegen gewinnt. Niemals aber ist dem Herzen der Kämpfer die Heimat näher gewesen und unmitte'barer ins Bewußtsein getreten als in diesen Wochen, da sie sich anschickt, mit dem Einsatz aller ihrer Klüfte dem Kriege die entscheidende Wendung zu geben. Dali jetzt alle Hände am Werk sind, um mit opferfreudiger Hingabe an das große Ziel Waffen und Munition, U-Boote und Flugzeuge in einem Ausmaß herzu stellen, das alle Begriffe übersteigt, daß alle Kräfte mobil! siert werden für. den Sieg, der uns allein vor der Vernichtung bewahren kann, dieses Bewußtsein hat der Front über die weite Entfernung bis zu den Schlachtfeldern das Gefühl inniger Verbundenheit noch gestärkt und den Glauben ge festigt, daß wir unbesiegbar sind, wenn wir alle zusammen stehen, Opfer und Lasten des Krieges gemeinsam tragen Der. Soldat an der Front, der mit dem Einsatz von Blut und Leben kämpft, wird dabei immer die größere Leistung zu vollbringen haben. Uns in dei Heimat, die er mit seiner heroischen Haltung verteidigt und behütet, bleibt die Aufgabe, seinem Vorbild nachzueifern, nichts zu unterlassen und alles zu tdh, was unserem Schicksalskampfe nützt und zum Siege führt.
Fritz Günther.
