Wiesbadener TagbM
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91. Jahrgang
Samstag/Sonntag, 6.1'7. Marz 1943
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Nur äußerste Entschlossenheit meistert das Schicksal!
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U-Boot-Gefayr helft wie die Hölle
Hoover: Mit der gegenwärtigen Tonnage kein ernsthafter 2lngriff auf Europa möglich
Eichenlaub fnr ^-Standartenführer Witt
Berlin, 5. März. Der Führer verlieh dem ^-Standartru- jiibrcr Fritz Witt. Regimentskommandeur tu einet f^-Grenadier- Division das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte ihm folgendes Telegramm:
„Sn dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einjatzes im Kamps für die Zukunft unseres Balles verleihe iÄ ai-’
‘200. Saldateu der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter- lrenz des Eisernen Kreuzes. gez. Adolf Hitler.
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^-Standartenführer Witt erhielt Las Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes bereits nach dem Abschluß des Weftfeldzuges als M- Stuimbannführer und Kommandeur des 1. Bataillons de^ «. Regiments „Deutschland". Nunmehr wurde ^-Standartenführer Witt für die hervorragend tapfere und erfolgreiche Fuqrung jeiiiuj 44 - Panzer - Grenadier - Regiments bei den Kämpfen zwischen D o n e z und D n j e p r mit dem Eichenlaub ausge-
^Durch seine geschickte wendige Führung hat er nicht nur mehr-
Freitagmittag auf einem Betriebsavvell zur Belegschaft eines Werkes in Wetzlar. Nach Begrüßungsworten des Betriebs- führer^ gab der Gauleiter einen umfassenden Überblick über -die Anforderungen die im Rahmen des totalen Kriegseinsatzes in Zukunft an die schaffende Heimat gestellt werden müssen.
Unsere Soldaten an der Front, so führte der Gauleiter im Verlauf seiner Rede unter anderem aus. stehen in einem unerhört harten Kampf um Leben oder Tod gegen eine Welt des llntermenschentums. Mit einer kaum zu überbietenden Flut von Menschen und Material rennen vertierte bolschewistische Horden immer wieder gegen unsere Front im Osten an, - um so den Weg nach dem Westen sreizumachen. Jeder deutsche Volksgenosse ist sich bewußt, was es bedeuten würde, wenn der alte Wiinschtraum, des Bolschewismus, Europa zu beherrschen, in Erfüllung gehen würde.
Die Waffe der Heimat heiftt Leistungssteigerung
Der Gauleiter sprach in Wetzlar $u Rüftungsarbeiteru
Druck und Vertag: L. Schetlenberg W Buchdruckern, Lauggasje Sir. -i fTagdlatt-HanSf
- Sammel.Nr 59633 - Drahianschrist: Tagblali, Wteödaden Pospcheckkonio: Äranliuri 0.2N. ,10?
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fach in schwerer Vert-erd i.gVUch. uu^Merlegeneir Kräften der Sowjets 'HM geboten, sondern ihnen auch durch ich neidige Gegenstöße schwerste blutige Verluste zugefugt. Als Führer einer Kampfgruppe griff er starke, durch Panzer unterstützte Kräfte des Feindes an.und hatte durch fein entschlossenes Zupacken wesentlichen Anteil an der Vernichtung eines sowjetische» Kavallerie-Korps. Alle von massierten Panzerkräften unterstützten Gegenangriffe der Bolschewisten scheiterten an der Widerstandskraft und dem Abwehrwillen des Mr- Standarienführers Witt und seiner Panzer-Grenadiere. Als der Gegner mit seiner großen zahlenmäßigen Überlegenheit örtlich einbrach und einen wichtigen Stützpunkt in Besitz nahm, faßte = Standartenführer Witt die letzten Reserven seines Regiments unter seiner persönlichen Führung zusammen und vernichtete nach harten Kämpfen die eingedrungenen feindlichen Kräfte, wobei er selbst immer an den Brennpunkten kämpfend eingriff.
Die Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an diesen hervorragenden ^-Führer ist die Auszeichnung seiner vorbildlichen persönlichen Tapferkeit und seiner entschlossenen überlegen en Führung.
Dem infernalischen Saß unserer Gegner gegen alles Deutzche werden wir einen noch größeren Satz entgegensetzen. Durch Steigerung unserer Leistungen werde die ’yeimat immer mehr Walten und Munition für die Front fertigen und in opferfreudiger und selbst bewußter Haltung alle Erschwernisie. die die totale Kriegführung mit sich Bringt, auf sich nehmen. Die neuen Verordnungen über den Arbeitseinsatz werden der Rüstungsindustrie unzählige neue Kräfte zuführen und so männliche Arbeitskräfte freimachen. die dann mit der Waffe in der Sand in den Kampf an den Fronten eintreten werden. Die Schaffenden der Heimat aber werden die neuen Arbeitskameraden in ihre Arbeitsgebiete einzuweisen haben und ihnen mit Rat und Tat in kameradschaftlicher Weise zur Seite stehen, um sie so in absehbarer Zeit zu vollwertigen Aibeits- kräften heranzubilden. Eine in härtestem Arbeitseinsatz stehende Volksgemeinschaft wird die Voraussetzung schaffen, daß unsere Soldaten an der Front unseren Gegnern Einhalt gebieten könne,,, und daß diese zuletzt auch vernichtend geschlagen werden Niemand in der Heimat zweifelt daran, daß dies dem deutschen Soldaten gelingen wird. In einem eindringlichen Appell ermahnte de: Gauleiter die Belegschaft nochmals, ihre ganze Kraft einzusetzen damit die Heimat jederzeit vor der Front bestehen könne.
Sturm aus Slawjansk" — Ausweitung der Abwehrsrout
Berlin ä Marz. Bei der Erstürmung von Slaw- s a n s k durch dessen Fall unsere Truppen ihre Front am Donez- njer auf über 250 Kilometer Breite erweitern konnten, brachten die Angriffe einer brandenburgischen Panzerdivision die Gntichet- Buna. Sie stieß aus dem Raum südlich Slawfansk vor und umfaßte die "Stadt zuerst im weiten Bogen von Westen her. ‘Trotz erbi.texten Widerstandes gelang es Teilen der. Division den -ucho,- Torez, einen Nebenfluß des Donez, zu erreichen und nordwestlich Slowjansk die große Straße nach I s j u in zu sperren. Alle Versuche der Sowjets, diese für sie lebenswichtige Nachichnbver- dung wieder aufzubrechen, mißlangen.
In der Nacht zum 28. 2. stießen zwei weitere Kampfgruppen der Division nach Osten vor, um den Ring vollends zu jchlirßen. In harten H ä u f e 11 ä m p f e n mutzten zunächst zwei größere Ortschaften genommen werden. Hierbei wurde eine sowjetische Schützendivision mit ihren schweren Waffen vernichtet. Am folgen- den Tage vollendeten die brandenburgischen Panzer die klm- sasiung stürmten die Stadt und brachen damit den Eckpsetler auf der bolschewistischen Donezfront heraus. ■ pn
Am 4. 3. säuberten unsere Truppen im werteren Vordringen Lissitzschansk, sowie zahlreiche weitere Ortzchaftenam lichen Donezuser. zwischen der Pflug,chlerfe westlich Woroschilow- grad und dem Knie südlich Charkow von noch haltenden seine- Iimen^Kröften. e ezämpse wurden wieder mehrere Sowje^ panzer vernichtet. Die weit hinter der Front rm Raum | u blich Charkow eingekesjelte bolschewistische 3. Panzerarmee unternahm mehrfach vergebliche Ausbruchsversuche. «tattdegen preßten unsere Truppen die bolschewistischen Verbände noch weiter zusammen und vernichteten am Rande des Kesiels einige abgesprengte feindliche Kampfgruppen. • .
Durch die Vorstöße, die der Feind zur Entlastung seiner ge- sährdetcn Donezfront im Raum westlich Kursk führte, griffen die Abwehrkämpfe in diesem Gebiet auf weitere Frontteile über Obwohl die Bolschewisten bei ihren zahlreichen Angriffen starke Infanterie- und Panzerkräfte einsetzen, wurden sie abgewiesen
Nordwestlich Orel geht der erbitterte, durch Nasse und Schneesturm erschwerte Abwehrkampf mit unverminderter Harte weiter. Am 4. 3. mußten unsere Truppen wieder zahlreiche An- qrisse des Feindes zurückschlagen. Sie schoßen Labe, funf^owfet- panzer ab Die beste Hilfe war'hier für unsere Grenadiere die Artillerie die mehrfach zum Angriff zusammengezogene feindliche Verbände schon in der Bereitstellung zerschlug.
Seit dem 4 2 dauert nunmehr dieses erbitterte Ringen gegen die bolschewistischen Infanterie- und Panzermasien im Raum von Orel an Erst griff der Feind im Süden an, dann auch von Osten und Norden. Seine heftigsten Stöße richteten sich seit dem 22 2 gegen die Nordwestflanke. Fortgesetzt warf er hier seine von zahlreichen Batterien und starken Fliegerkräften unterstützten Schiitzen-Divisionen und Panzer-Brigaden gegen die. zah und
hätten und daß dreier Verlust an Seeleuten beute lAon Ä einem großen Problem geworden ict. »ter und da dämmert es auch in England auf. daß die Lage kerneswegs erbaüliK ist und so äußerte das Oberhausmitglred. der Arberter- varteiler. Lord Strabolgr. in .einer Rede, daß trotz der Wintererfolge der Sowjets die Zeit nicht auf der <-ette der Engländer und Amerikaner kämpfe.
Terror härtet unsere Widerstandskraft
Genüsse englische Kreise glauben nun,, daß Ter ror- angriffe auf deutsche Städte die Laye kur England wenden und die deutsche Bevölkerung zermürben können. Selbstverständlich finden bte Engländer mit dieser KamvfmetbE den vollen Beifall der Sowjets, beglückwünschte doch Stalin Herrn Churchill zu dem Terrorangr t r r auf Berlin. Die Engländer kommen mit diesen Angriffen auf die deutsche Zivilbevölkerung aut eine alte Methode zurück. Auch die Blockade im ersten Weltkweg richtete sich ia gegen die deut chen Frauen und Kinder. Die Zeiten haben sich aber, was England völlig übemeht geändert. Gegen die damalige Blockade gab es so gut wie keine Abwehr. Heute hingegen lagt schon die laliitansche Abwehr der feindlichen Bombenangriffe die iierrorveriuche der Briten zu einer recht k ost spiel tp.c n .Angelegenheit werden, zum anderen aber setzt die beiiticke Bevol.erung, wo auch immer eine Stadt von einem derartigen enshimen Terrorangriff betroffen wird, dem Zermurbunasverinch der Engländer entschlossenen Widerstand, entgegen. Diese Angriffe zermürben nicht, sondern sie starken u i.c i m e o r den Gemeinschaftsge t st und starken den »as gegen einen Feind, der mit derartigen Methoden lernen Krieg führt. Wir alle wisien. daß es England war. das mu den Bombenabwürfen auf Wohnviertel begann, und wir alle wissen, daß erst sehr^viel später die deuticko Luitwane mit Vergeltungsangriffen antwortete. Die Schuld jur dreie Kriegführung trifft also einzig und allein dre ~ns = Iänder. Ein Erfolg wird avck diesen . englrichen Bemühungen versagt bleiben. Sie führen lediglich dazu, ore Abwehrkräfte unseres Volkes gegen die plutokratuch- bolfchewistischen Verbrechen noch zu stärken und zur höchsten Energie zu steigern.
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Die Tal in der Stille
. Von Heinrich Karl Kunz
‘Niemals sind die Gegensätze krasser als im Krieotz, Hinter dem Gebrüll der Schlacht, dem Drohnen der Mch» schinen. breitet sich die tiefe Stille aus. in der die Brief« der Sehnsucht und der Sorge geichrieben und die Tranen um das Verlorene geweint werden. In dieser Stille entscheidet sich mancher Kampf, in dem ost, auch-wenn er keine äußere Anerkennung und fein Ordensband findet, nut letztem Einsatz gerungen wird. In dieser Stille rorNtt um in Millionen einzelnen, was als Haltung der Ration
as. Berlin. 6. März. (Eig. Drabtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Die erste Märzwoche schließt iid) mit den. vom OKW. bekannt gegebenen Verienkun^en wurdm den Erfolgen unserer U-Boote in der letzten «ebrutttrocdie an.- Miederum zeigt sich, daß es» wohl gelegentliche S ch w a n- f u n g en im U- B o o t k ri eg. aber feine Pause gibt. Auch im feindlichen Lager verweist man deshalb immer wieder aut die groben Gefahren des U-Bootkrieges. So bat sich gerade jetzt der Kommandeur der USA.-Streitkrafte in den europäischen Gewässern. Admiral S l a r k. veranlaßt gesehen. darauf zu verweisen, daß das U-Boot das wichtigste Problem für-die Anglo-Amerikaner bleibe.,, Er meinte^ dre U-Bootgefahr sei ..herb rote bte Solle -..Laste sick bet britische Marineminifter Alexander bemüht, seine Ab fiibrungen über die Schiffahrtslage aut einen letbltaj optimistischen Ton abzustimmen, so erklärt' Admiral Stark. ..Wer die Tatsachen kennt, wem auch dem das U-Boot nach wie vor unser Hauptproblem ist. Jede Bewegung, die wir machen wollen, hängt davon ab, ob ausreichende Tonnage zur Verfügung steht oder nicht, Wenn, wir der U-Bootgefahr nicht Herr werden, sind.wir rote tn entern Schweinestall gefangen.“
Die Angriffe auf die U-Boot-Baien an oer französischen Küste, meinte Stark dann roeiter hatten bis jetzt noch nicht die erhofften Ergebnisie gebracht. Auch das von den Engländern immer wieder vorgebraSte Argument, den Deutschen fehlten Mannschaften zur Bemannung ihrer neuen Boote, will der Admiral nicht gelten lasten. „ Wenn deutsche Gründlichkeit die Schiffe bauen, kauft. erklärte er, dann können auch die Mannschaften dafür ausaebildef werden. 2m übrigen meinte er. seien.auch die Mannimaften der anglo-amerikanischen Abwebrschilie nickt mehr L t e besten. , , ,
Der frühere - amerikanische Präsident Hoover betont erneut, daß Sie anglo-amerikaniicken Streitkräfte mit der gegenwärtigen Tonnage keinen ernsthaften Ung-ifi. au Europa untetnebmen konnten. Das alles and St. mm en, die wohl geeignet sind, den Optimismus m London zu dämpfen. Außerdem verweist die Kopenhagener Zeltl.ckrni Kritisk Ugerevue“ darauf, daß die anglo-amerikaniicken Mächte bereits etwa 70 000 Seeleute verloren
täglich auf der Waage des Schicksals liegt. !lud die Haltung wiegt schwer, die innere Festigkeit, mit der der Einzelne das Unglück abreriigt und die' ickmeickelnde .Verführung von sich weist. Der Kric g zertt au den 11 tt- licken Bindungen, ichaltel ui vielen Fallen die äußere Kontrolle, die vordem im, geicklostenen Kreis 8er Familie.' in der. kleinere» und sroßev-n.Lrbenszellen des Volles gegeben war. aus > und stellt uns weitgehend auf unsere S.elbstve raut wortung. Der Äiteg droht den Schwachen, der sich durch die Rücksicht auf dre, Meinung der Umwelt in seinem Handeln bestimmen lieg, haltlos zu machen. Die Charaktere aber stellt er vor bte Bewährung. bürdet ihnen bte Verantwortung jur bte Haltung der Gesamtheit auf. Aus ihrem Beispiel wachst das statische Gerüst, an dem sich die schwankende Unnckerhelt der Millionen emvorrankt. Das Beiwiel der Besten an der Front und in der Heimat ist eine zwingendejund faszinierende Forderung, die. ohne daß es dazu eines Wortes bedurfte, das Gewissen der Nation bestimmt. Die.Tat. in bet Stille des Hetzens bejchlosten. wiegt kaum leichter, als das Schwert in der Faust. . .
Der einzelne Grenadier - kämpft meist verloren in der Weite und Tiefe des Schlachtfeldes, ein kleines Rad rm großen Getriebe. Ohne umsasienden Überblick, der ibm die Gefahren und Möglichkeiten der Lage erfchlietzt. ohne den heroischen Antrieb, der von der strateglicken Zielsetzung aus- gebt. Nur wenigen ist es vergönnt, in einem unbctedien baren, nicht vorauszubestimmenden Augenblick, selbst den Hebel der Entscheidung in entschlosiene Hande zu nehmen. Es ist die. am Eesamtgeschehen gemeuen. bejcheidene -tat des namenlosen Grenadiers, die Summe dieser beicheidenen Taten, die Summe des von Tausenden von.Herzen auf ne wandten Mutes, bewiesener Klugheit und Zähigkeit, bte zu Dem großen, der Heimat und der Welt »lchtbaren Enolg führt Und von dieser bescheidenen Tat, bte auch icbem einzelnen von uns in der Heimat aufgegeben ist. aus der sich die stete Bereitschaft zu höchstem und letztem Einiav nährt soll hier die Rede sein. Kleine Steine. nttHtonenradi schattiert in Farbe und Glanz, bie^ich zu dem gewaltigen Mosaik zusammenfügen, zu dem Bild von bet Kraft und der Größe bet Nation.
Uns in der Heimat ist die. Substanz des Volkes anocrtraut, das Heiligste. Keim und Mutterboden. um die unsere Soldaten täglich ihr Leben wagen Zucht und Sitte. Ftauenehre und Wurde der <rami4ie. das Kind "und seine Erziehung. Matchen. Lied und Buck und all bas. von dem unsere Männer träumen, tn ctnm Lande, in dem auch die primitivsten Gesetze bet Menscklickkeit, aus ben Fugen gebrochen sind. All das. was sie rotebernnben wollen, wenn sie heimkehren. Das äußere Brlb. das nck uns im Betrieb und aut der Straße, in. Lichtwtelb.ause.ru und im Theater bietet, hat sich gegen den Frieden verhältnismäßig wenia verändert. Unsere Kinder, unierc Mädchen und Frauen sind, dafür, daß wir im vierten Kriegsiabr iteben und mit knapp .bemesienen Punkten auskommen müsien gut gekleidet. Der ..letzte Sckick". den rott beute
unerschütterlich gehaltenen deutschen Stellungen, llnmilerbrochen iin Kampf gegen die feindliche Übermacht schlugen die in diesem, Abschnitt unter Führung von Generalleutnant von Scheele stehenden beiden Divisionen alle Angriffe des Feindes zurück. In erbitterten Nahkämpfen und energischen Gegenstößen fügten sie den Bolschewisten Tag für Tag schwerste Verluste an Menschen und Waffen zu.
Im Raum von Rschew versuchten die Bolschewisten durch Vortreiben starker Stoßtrupps die neue Lage zu klären. Sie hatten dabei durch Feuerüberfälle beträchtliche Verluste. Alle gewaltsamen Erkundungen des Feindes scheiterten an der- Wachsamkeit und der Kampfkraft der hier eingesetzten westfälischen, ost- preußischen und hamburgischen Grenadiere.
5m gesamten Raum südlich des Ilmensees erneuerte der Feind seine Vorstöße. Südlich T h o l m stürmte et wieder an der gleichen Stelle wie an den Vortagen in Bataillonsstärke vor, doch blieben die Angriffe ohne jede nErfolg. Besonders starke Kräfte setzten die Bolschewisten dagegen beiderseits S t a r a j a Russja an, doch auch dort scheiterte der von zahlreichen Fliegern und Panzern unterstützte Massenansturm unter Abschuß von 24 sowjetischen Panzern. Die Luftwaffe führte zur Unterstützung der 5cerestruppen wuchtige Schläge gegen Bereitstellungen und Waldlager des Feindes.
Das Donezufer auf über 250 Kilometer Breite erreicht
westlich Kursk — Anhaltend schwere Kämpfe im Raum Orel
