Wiesbadener Tagblatt
Mittwoch. 3. Mär; 1943
Wiesbadener
(Weltbild)
Mittwoch Setben!elune von 1«.M 6.43 Uhr
Kohlenklau
und die »elektrische Landluft«
Die Höhensonne ist ein nützliches Gerät — tvenn sie der Arzt für die Gesundheit verordnet. Aber Kohlen- klau hat sich wieder mal mächtig geschnitten, wenn , er glaubt, daß wir sie benutzen, nur um braun zu werden und „Landluft“ 2U markieren. Das war einmal! Heute wissen du und ich und wir alle, daß der elektrische Strom (der ja aus Kohle gewonnen wird!) viel zu wertvoll für solche Spielereien ist. Wenn Kohlenklau denkt, daß er uns bei unserer Eitelkeit erwischen kann, dann verbrennt er sich an der Höhensonne ganz eklig seine Pfoten.
Hier ist für ihn nichts mehr zu machen, - Paß auf, jetzt sucht er andre Sachen!
halten sich gute Schulzeit, bei der diese sympathische
unterrichtet sein. — Rechts: Zum Unterricht im gehört auch die Bedienung des Flakfernrohrs
Daumenhalten
Daumenhalten! Von welchem Alter an erreunde den Daumen? Beginnt es mit der ersten Prüfung?, beim Sportspiel?
Woher mag diese symbolische, bester noch Handlung stammen?
Links: Auch in der Handhabung der Fernsprechkabeln muh ein uuftwaffenhelfer — —~ - — ■ - - - -
Flugmeldedienst
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donnerähnlichem Eevolter die Treppe hinunterzustürzen, um mit dem Kleeblatt gemeinsam tätig zu sein. Ein FuhbaU
knallte wie ein Pistolenschuh in
eine Ecke, einer schrie etwas,
Lachfetzen und nicht immer
sanfte Flüche untermischt mit dem Trillern einer Pfeife, klangen auf, die fünf trainierten omtzbcill. Seit einer kleinen Zeit nun ist es erheblich ruhiger geworden. Die drei sind morgens nicht mehr zu sehen, kein Pfiff ertönt mehr. Die Strahenstille bleibt ungestört, und irotzdem fehlt uns etwas. Am Sonntag aber sahen wir sie wieder, den Kurt, den Franz und den Karl, dessen pfiffiges Gesicht unter dem Krätzchen noch pfiffiger aussah. Sie sind nämlich Luft- wasfenhelfer geworden. Um die Mittagszeit klang der bekannte Pfiff zu uns herauf, kurz darauf polterten vtogrammgemäh die Zwillinge über die Treppe, aber te.’JJt gewohnte Lärm blieb aus. Als wir heruntersahen, standen b„m!r;eIn r a 1 ’J" u*tb bie Zwillinge bewunderten mit
osfenstchtlichem Neid das Kleeblatt in Taubenblau, die aus drei nnrfi r °s '« ?u Männern geworden waren und nun
auch int Kriege sind. Bei der Seimatflak sind sie „eingezogen“.
& ?iaI cnb <Snb ausdrücklich betonen, sie wurden und daraus sind sie mit Berechtigung stolz, gleich Soldaten feierlich ver-
„ irT ~ü3 d^'^unssabzeichen in Bronze. Der Firma K r e u b l e r o-;?0-’ ^°"s"bst0ss-llnternehmen, Wiesbaden-Biebrich, wurde da' t »OTbilbluhe Sorge um die Volksgesundheit
übeneicht b d’ ben Eauobmann der Deutschen Arbeitsfront
. — Das Reifezeugnis ohne Prüfung. Das Zeugnis der Reite ben höheren Schule» iiy Schuljahr 1939/40 64 639 Sckiü- x*7 und 20 982 Mädchen, und zwar erhielt rund die unb Hnoo^ShAen21 hh? ^sinsen. die zum Kriegsdienst einrückten uno 11 ooo Mädchen, btc einen Kriegsdienst leisten wallten 3fU8nts ohne Ablegung der norgeschriebenen Prüfling Bei h „■ M-d-h-n ist die starke Erhöhung in der Zahl d-r AbtttrieEnnen deßßnübeT bett Sßoijtihten üot Qlletn bnhnrrfi tiorur Verfolg der Reform 8-- höheren Sch-W, bi^Ulerinnnen
■* abgebauten Oberprima (9. Klaffe) unb die der 8 Ältxffe gleichzeittg bcs Seusnis bet IReife eriDQihen mSiiMnx erfolatntmcir TOrfifMrr66' Jungenschulen bereits früher ÄÄÄÄS 1222 dersonen das U.
SeeiÄi. ^«lchloch an die tretet nahmen der Stellvertreter des Kreisleiters. Wag ne r. und der Dezernent der Anstalt, Ic9en^eit Einrichtungen der Schule zu be-- stchtlgen. Unter anderem das biologische Zimmer, das Seimat- zimmer und die erdkundliche Sammlung. Im Seimatzimmer, das ™O.ei ?el °"en Riehlschule in Biebrich weiter-
^uhrtwird. fuhrteDr. h. c. Seuche. Pg. Wagner gab seinem HK" Interesse für dre neuartigen Modelle. Zeichnungen usw. Ausdruck, J,n biologischen Zimmer führte Studienrat Blei sch, und zeigte die neueren Arbeiten im Sinne der erbbiologischen
Anschlietzend trug sich Major Drufchel in das traditionsreiche Goldene Buch ber Stabt Wiesbaben ein.
..Värg-rmeifter P i ekarski beglückwünschte in herzlicher äOetie ben Eichenlaubtragcr zu seinen großen Taten unb seiner neuen Ehrustg durch die Beförderung zum Major. Die Stabt wolle but* die Eintragung in ihr Ehrenbuch die Erinnerung an das große Geschehen festhalten unb für bie Jugend das Beispiel eines.
Sohn der Stadt gewesen sei. Er wünschte ihm weiteres Sol- datengluck. Druschel erwiderte, er habe nur seine Pflicht getan, wie ieder heute in der Heimat. Daß man an der Front stehe, sei ern besonderes Gluck.
Der Ehrentcller der Stadt Wiesbaden wurde Druschol zum Andenken an diese kleine, aber eindrucksvole Feier überreicht.
Arbeitsschutz für die berufsfremde Frau
Einsatz »en Eewerbeaufsicht, Sicherungsingenieuren, Betriebsärzten
Im Zuge der Ausweitung des Arbeitseinsatzes der Frauen werden auch viele Frauen und Mädchen in die Betriebe strömen, die noch nicht in gewerblichen Betriebe» gearbeitet haben Die Arbeitseinsatzverwaltung bemüht sich, die Frauen und Mädchen in eine ihren Fähigkeiten und häuslichen Verhältnissen möglichst angevatzte Arbeit einzusetzen. Die Aufgabe der Eewerbe- aussrcht ist es. für einen weitgehenden Schutz dieser Frauen in den Betrieben zu sorgen. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat für die Durchführung dieses Arbeitsschutzes eine ausführliche Anweisung herausgegeben. Die Beschäftigung der .grauen soll sorgfältig überwacht werden. Die Beiriebs- ,u-Lr^J l*nb in jeder Beziehung in der Fürsorge für die neueingestellten Eefolgsschaftsmitglieder zu unterstützen. In erster Linie sind die bestehenden Schutzvorschristen, wie das Mutterschutzgesetz, die Bestimmungen über die Höchstarbeitszeit, über die Beschäftigungsoerbote, über den Gesundheitsschutz und die Unfallverhü- tungsvorschriften zu beachten. Die sorgfältige und gewistenhasle Durchführung des Unfall- und Gesundheitsschutzes und aller Maßnahmen zur Erhaltung der Betriebssicherheit, ist.» wie es in dem Erlab beißt, jetzt mehr denn je geboten. Um die Leistungsfähigkeit und Arbeitsfreude der Frauen zu erhalten und zu steigern, mutz auch jeder frühzeitigen Ermüdung vorgebeugt werden. Be- sonbers wichtig ist bie Bereitstellung von Sitzgelegenheiten bei allen Arbeiten, die fitzend verrichtet werden könnnen. Auch die Einnahme einer waren Mahlzeit während der Arbeit ist wichtig, und zwar auch während der Nachtschicht. Des Schutzes der neueingestellten Frauen und Mädchen müsten sich ganz besonders dre Sicherheitsingenieure und die Betriebsärrte annehmen. Wo kein hauptberuflicher Sicherheitsingenieur vorhanden ist, soll in entsprech enden Betrieben ein geeigneter erfahrener Ingenieur nebenberuflich mit diesen Fragen betraut werden.
Was hat der Daumen mit Erfolg, was mit Glück zu tun?
Nun, unser Daumenhalten stammt aus uralten Zeiten, aus Xe' *n benen leder Finger »seine Bedeutung, seinen Namen eryreit. >
Daumen, „der starke Finger“ zum Beispiel war Wotan geweiht. Wotan, dem. Gott des Glückes! Unb den „Daumen hal- Clück'zü" spenden"" ""dringlichen Bitte an Wotan gleich, Erfolg.
Und wenn zum Beispiel eine liebevolle Mutter ihrem Svröß- t1"8 ""von ihm begangenes Unrecht in bas Gesicht zusagt, mit bet Erklärung, der „kleine Finger“ habe es ihr verraten, ahnl sie gewiß nicht, baß dieser klkine Finger als Ohrenbläser und An nnmr„fr01,hat, nicht nur in ben Kindersvriichen vom vflaumenschuttelnden Daumen ober von dem ins Wasser gefallenen Fingergenosten. "
2Liein""B in alten Zeiten war, daß der kleine Finger die Gabe der Weissagung aus den Handlinien besaß.
, .. So spinnen sich in kindlichem Spielen und in unseren Alltags- °"s der Vergangenheit über Jahrtau- sende, oft unsichtbar, aber unzerreißbar. L. Volbehr.
Die Heimat ehrt Druschei
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verliehen worden und nun hä^e er aus ber mn-Kt >,■ t^uhkers als erster Schlachtflieger ber beutschcn Webt- mib^b^r^"^ "haUcn^'^as^Maso?^Drusihel^'als ^§?a^?elkavitäi^ Ä sä
ct,UI °nb°Z°n Gelegenheit vorbehaltm blriben ziehmig ^be^Anstal^M, ^“enTnnere^ nnb“^^«" Er-
Endsteg zu schöpfen unb sie soll für olle eRSenÄbn
MüovfilC HA t.*! M VT. fl, eine Anerkennung für bie Arbeit bet wE lein still d'e Luftwaffe, vor allem aber Mahnung unb Sin. £ ™ Kameraden nachzueifern. Studienrat
" u e ^stdernahm bas , Bild mit Dank unb in ber Hoffnung, daß
^ien der Schuler ein Vorbild unb Ansporn zur weiteren Pflege bes fliegerischen Gedankens sein werde. Der Stellver- tüe16«-, rfiS6ÄrstSkl<Gr9, ®a,ßnet’ übermittelte Major Druschel ruße desEauleiters, bet in biefer Stunbe in Gedanken bet der Feier sei. Im weiteren führte er aus. jede Idee gestalten will, brauche ganze Menschen und Kampfer. Wir freuen uns, daß Maior Druschel aus dieser Schule daß mir in ihm das echte deutsche Soldaten- tumals Vorbild der Jugend verkörpert sehen. Im Namen bes Krerses Wiesbaden überreichte er ihm sodann die letzte Pracht ausgabe von „Mein Kampf“ und beglückwünschte ihn im Auftrage der Parte- aufs herzlichste'für seinen soldatischen GinfS
Major Druschel sprach für alle ihm erwiesenen Ebrungen seinen Dank aus. Vor allem gelte sein Dank der Schule, aus der er heroorgegangen sei. Er habe in dem ganzen Kampf, ben wir seit 3 /» Jahren fuhren, nichts anderes als seine Pflicht getan, wie sie non lebem einzelnen Deutschen verlangt werde. Er habe das Glück gehabt, an eine Stelle gesetzt worden zu fein, die grobe Verantwortung verlangt. Wenn jeder an seiner Stelle seine Pflicht tue dann brauche uns um die Zukunft nicht bange zu sein.
Vortrag vaterländischer Dichterworte. Gesänge aus ben frischen Kehlen der »ingschar, gemeinsame Gesänge der Schüler und Vortrage ber Sing- unb - Spielschar unter Leitung von Studienrat Gehling umrahmten bie Feier und liehen ihr ein eindrucksvolles Gepräge.
Die erweiterte Kinderlandverschickung im Kriege
. . Die Bedeutung, die die Partei der Erhaltung und Erziehung unseres Nachwuchses betmtßt, wird besonders offenbar, wenn jetzt, mitten tm totalen Kriegseinsatz, die erweiterte Kinderlandver- schickung durchgesuhrt wird. Der Eau Hessen-Nassau — nunmehr zum Entsende gau erklärt — wird in den nächsten Wochen mehrere Transporte von Jugendlichen im Alter von zehn ms vlerzehii Jahren tn bie landschaftlich schön gelegenen KLV.- Lager in Franken, Salzburg, Böhmen und Mähren abgeben.
Ein halbes Jahr werden die aus dem städtischen Getriebe herausgenommenen Jungen und Mädels, unbehelligt durch nächt- liche Fliegerangriffe, frohe Lagerkameradschaft und Erholung, über auch zielgerechte Schul- und Formationserziehung erfahren.
Unter der Eesamtverantwortung bewährter Lehrer als Lagerleiter und m ständiger Betreuung durch die Lagermannfchafts- kuhrer uno -fuhrer-nnen der Sitler-Jugend wird der Jugend eine torge-isre-e und unbeschwerte Zeit geschenkt, für die auch die Eltern oonkbor fein werden, wenn am Ende der Verschickung Jungen und Madels gesund an Körper und Geist tn das Elternhaus. suruckkehten.
Die Anmeldung zur erweiterten Kinderlandoerschickung erfolgt bet ben Lehrern in ben Schulen. Für Hessen-Nassau ist folgender Transvortvlan vorgesehen: am 21. 3. 43 Frankfurt a. M. nach »ranken, am 10. 4. 43 Wiesbaden nach Frauken, am 12. 4. 43 Offenbach nach Salzburg, am 21. 4. 43 Frankfurt a. M. nach Salz-
29- 4- 43 Frankfurt a. M. unb Worms nach Böhmen vno Mahren.
eidigt. Ihr Dienst, von bem unsere Bilder berichten, ist vielseitig “"h auch sehr verantwortungsvoll. Sie sind noch jung, aber auf ^cn ,??a" st° stellte, sind sie nun ganze Kerle.
Deutsche 3uaenb rm Einsatz für den totalen Krieg. Unsere ganze Straße ist stolz auf sie. Die Spielkameraden aber willen nicht ,^7* m£br' ?,roas sie mit ihren ehemaligen Freunden anfangen selbst'dabei etroas lcheu zu ihnen — und wären so gerne
Und heute sind sie Lustwassen-Heifer
Jeden Morgen wenn wir ins Geschäft gingen, sahen wir sie Heftig diskutierend bogen sie stets um die gleiche Ecke. Kurt ortens und ber pfiffige Kerl Sekundenlang flatterten ihre rauhen Bubenbässe an uns vorbei. der Stand von Fußball meisterschaflen wurden erörtert oder Wottsctzen wie: „Möönsch biste irr. 3u 88 unb son Ding' ober ähnliches erhaschte unser Ohr. Mittags, in ben kurzen Schlaf hinein, tönte mit erstaunenswerter Pünktlichkeit ein schriller Psiff, bas Zeichen füt die Zwillinge über uns. mit
Heranziehung der Hausgehilfinnen für die Ariegsarbeit
ar Serorbnuna bes Generalbevollmächtigten für ben
Arbeitseinsatz, die im Reichsgesetzblatt, Teil I Rr. 19. veröffent- Itajt ^wurde und seit dem 26. Februar in Kraft ist, ist nun auch Dte». £ra9e bc? kriegswichtigen Einsatzes unserer Hausgehilfinnen und Hausangestellten geklärt worden. Die Verordnung führt für alle Vauslialtunscn, bie eine ober mehrere hauswirtschaftliche Kräfte beschäftigen, eine Melbevflicht ein, bie nach Maßgabe eines be- fonberen, Aufrufes ben vaushalisvorftanb zur Anzeige ber in letnem Haushalt tätigen Kräfte zwingt. Die Anzeige wirb auf etnem befonberen Formularblatt, bas durch bie Arbeitsämter ausgegeben wird, erfolgen. Die Arbeitsämter erhalten ferner burÄ bl?fe Vetorbnung die Ermächtigung, das Arbeits- oder Lehr- verhaltuis von hauswirtschaflichen Kräften durch schriftlichen Be- fcheid an den Saushaltungsvotstand zu lösen, und zwar bei Saus; geyrlfinnen mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Ende des Monats und bet Hausangestellten mit einer Frist von einem Liconat.
Es ttt verständlich, daß angesichts dieser neugeschaffenen Sach- ^»r^“-7r-^as Zustimmung bes Arbeitsamtes haus-
wirsichaftliche Kräfte elnstellen zu können, aufgehoben werben Zukunft barf beshalb nach § 1 ber Verordnung eine ?®us®’ri|dWtIidje Arbeitskraft nur noch eingestellt werden, wenn b",Z.ust""'"ung des Arbeitsamtes zuliegt. Das gilt für alle Fälle, auch fur'fnmthenteidfe Haushaltungen.
Die obengenannte Anzeige des Haushaltungsvorstandes Über die von ihm beschäftigten Soushaltungskräfte kann durch Zwangsmaßnahmen und Auferlegung von Zwangsgeldern bis zu 1000 RM "’“u"8en... werden Desgleichen sind für wahrheitswidrige Ansätzen Gefängnis ober Geldstrafe angedroht.
— Der Rundfunk am Donnerstag bringt an bemerkenswerten Sendungen tm Retchsvrogramni: 13.25 Uhr Volkstümliche der Gegenwart im deutsch-italienischen Austausch- wnjert. Io Uhr "Mustkali^ches allerlei“, 16 Uhr Von Cimarosa bis Kattnigo, 17.15 Uhr Klingende Kleinigkeiten. 19.20 Uhr Front- ®r' fpricht Übet seine Erlebnisse bei Film-
exveditlonen, 20.1a Uhr Cotelli. Busoni (Leitung Hans Rosbaud). 21 Uhr Aus Verdis „Ein Maskenball“. Im Deutfchland- fender: 1715 Uhr Zeitgenössische Konzertmusik: 20.15 Uhr Bekannte llnterhaltungsweisen, 21 Uhr „Musik für dich“.
. LJ,?*nietmatfen der Deutschen Reichsvost zum Heldengedenk- tag 1943. Zum Seldengedenktag 1943 gibt die Deutsche Reichsvost eine Reche von Sondermarken heraus, die Darstellungen von Waffengattungen der drei Wehrmachtteile Seer. Marine und Luftwaffe zeigen. Es handelt sich dabei im einzelnen um folgende Werte mit Zuschlägen: 3 + 2 Pf. (Unterseeboot). 4 + 3 Pf. (Krad- schutzen). 6 + 9 Pf. (NachriLtentrupp), 8 + 7 Pf. (Pioniere).
I^anterie). 15 + 10 Pf. (Artillerie). 20 + 14 Pf. Alak). 2d + 15 Pf ( Stuka). 30 + 30 Pf. (Fallschirmjäger). 40_+, 40, Pf sPanrertruove) und 50 + 50 (Schnellboot). Die Estt- ®urJ? der Marken summen von dem Kunstmaler Meerwald in Berltn-Wilmersdorf. Die neuen Wertzeichen werden vom 14. März 1943 an bet größeren Postämtern abgegeben, es mutz aber unter den kriegsbedtngten Verhältnissen damit gerechnet werden, datz nicht ,amtliche Werte gleichzeitig und in ausreichender Menge vor- liegen. Auch wird daran erinnert, datz zur Herbeiführung einer gerechlen Verteilung an den einzelnen Postbenutzer in den ersten "Ä^Dagen mcht mehr als vier Sätze und erst nach dieser Zeit unbeschrankte Mengen ber neuen Marken abgegeben werben tonnett.
m — Wiesbadener Gerichtsurteile. Ein Schiffer, der einem ^ttstamerabett die Geldbörse mit 37 RM Inhalt gestohlen batte, wurde mir zwei Wochen Gefängnis bestraft. Eine junge Angestellte stahl beim Einzug in ein neugemietetes Zimmer andern Koffer der früheren Mieterin Schuhe und Wäsche, die sie ^,tk°ilfte. Die einschlägig vorbestrafte Angeklagte wurde roeg'n Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von sechs Wochen verurteilt
.
