Einzelbild herunterladen
 

Wiesbaümer Tayblatt

Druck h*0 Vertag: L. GcheUeuber-'iche «uchdruckere-, Langgaite -ir. 21 (ragvlan - Haus, / M 2\ j.i6dic«tii<b tn s «»»naben 6ridieinntma:eit werktäglich nadtmtaagi

Vertag

schctlcaverg'iche «uchdruckere:, sanggaju

(ragvlan. Haus,

ErscheimmgSzeu werktäglich nachmittag»

Wöchentlich in 6 ««»gaben

91. Jahrgang

Nr. 52

Mittwoch, 3. März 1943

um

-em

smus

Wille und Tat überwinden Hot und Tod

199. Eichenlaublräger

Oberleutnant Banmgarten-Crnfins

Gazette de Lausanne" erklärt, der össcntliche Feind Str. 1 der Achse und infolgedessen Europa? bleibt in diesem Jahr wie im

Reifeprüfung und Ableistung des Arbeitsdienstes trat er als Fahnenjunker in das Dresdener Jäger-Bataillon ein. 1939 wurde er zum Leutnant und 1941 zum Oberleutnant befördert.

Fernruf: Garnmel-Str. 59811 . Drahtanschrift: Tagblatl, Wteebaden'. Postichecllomo: Frankfurt a. M. 710S Bezugspreise: Für einen SJtonai RM 2. einschließlich der TrSgeriolmer Durch die Poft bezogen für emen Monat RM 2.S5, zuzüglich RM 0.86 Bestellgeld . Einzelnummern RM 6.10 Bei Behinderung der Lieferung infolge Eintreten» höherer Lewalt besteh, lein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises

letzten die Sowjetunion. Es handelte sich auch um die Organisie­rung des Nachkriegs-Europa. Man erfährt in dieser Hinsicht, daß die neue Ordnung in einer Atmosphäre der Gerechtig­keit und der Zusammenarbeit eine sichere Existenz aller europäischen Völker garantieren wird, die frei von jedem plutokratischen und jüdischen Einfluß sein werden.

.Selsingin Sanomat" wie auch die übrigen finnischen Blätter stellen in ihren ersten Betrachtungen zum Ergebnis der deutsch- italienischen Besprechungen die neue Ordnung als Grund­lage einer gesicherten Existenz sür alle europäischen Stillet voran, wie das jetzt bei dem Besuch des Reichsautzen- ministers zum Ausdruck gebracht worden fei.

Zurück in die Wirklichkeit!

In dem Gästebuch eines Freundes, in dem ich dieser Tage blätterte, fand ich folgende Eintragung:Ich nehme Abschied von dem Traum meiner Urlaubstage und kehre in die Wirklichkeit zurück." Darunter steht der Name eines jungen Soldaten, geweiht durch den Tod, der ihn inzwischen traf' Kühl und sachlich und doch voll eindringlich­ster Mahnung für uns. und kehre in die Wirklich­keit zurück." Diese Wirklichkeit ist der Krieg und alles, was ihm nicht direkt oder unmittelbar dient, ist eine .Illusion. Zu allen Zeiten und in jeder Lage ist es ge­fährlich, .Illusionen nachzujagen. Heute aber ist es tödlich. Auch in der Heimat, wo es uns bisher ersparb blieb, ihm ins unverhüllte Auge zu schauen, läßt sich der Krieg nicht wie eine aufdringliche Unannehmlichkeit zur Seite schieben. Er ist da, lastet auf jedem Tun und steht hinter allen Dingen. Er spricht uns nicht, so im Vorübergehen, an; er fordert uns, den ganzen Menschen. Dagegen hilft keine zivile Kulisse, kein Totschweigen, kein Totdenken. Jedes und alles, was sich neben ihm auf tut, ist Jlluslon und für den, der ihr ver­fiele, gäbe es ein fürchterliches Erwachen. Ein Krieg ohne Gnade, ein Krieg, der jeden vernichtet, der sein Gesetz mißachtet. Dies Gesetz aber fordert von uns in der Heimat Arbeit, rücksichtslosen Ein­satz allerKräfte. Es fordert von uns Einschränkungen und Opfer und die Bereitschaft, auch das Schwerste auf uns zu nehmen. Und sind wir einmal abgeirrt vom Weg der Pflicht, dann soll uns das Wort des jungen, toten Soldaten eine Mahnung sein: --und kehre zurück in die Wirklich­keit". Heinrich Karl Kunz.

Die Liquidation des Empire

Bittere englische Klagen über die brutale Raffgier des Roosevelt-Imperialismus

Ein neuer Typus europäischer Zivilisation

Das Echo zu den Besprechungen zwischen dem Duce und Ribbentrop

Englisches Unbehagen über die römischen (bespräche

((Eigene« Drahtbericht uns erer BerlinerSchriftleitung)

Seschästszeit durchgehend von 818 Uhr äuget Sonn- uns Feiertags . Berliner Büro B-rltn-WImer-dorr Anzeigenpreis«: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil RM 0.07, bet 16 Millimeter breiten Spalte im Terttell RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 matz»»end . Nachlasse nach Preisliste Nr. 10 Schluß der Anzetgen-Annahme 9 Uhr vormittags, gröbere Anzeigen am Vortage

21 britische Flugzeuge abgeschossen

Berlin, 2. März. Rach den endgültigen Feststel­lung e n des heutigen Tages haben sich die britischen Verluste bei dem Angriff auf Berlin über die im OKW.-Bericht gemeldete Zahl von 19 Abschüssen hinaus um zwei weitere Flugzeugs auf insgesamt 21 erhöht.

Oberleutnant Bauingarten-Erusius erhielt im Februar 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für besondere Tapferkeit in den Abwehrkämpfen des Winters 1941/42. Als Kompanieführer hielt er damals mit seiner Kompanie fast drei Wochen lang einen -----«x.c---"-----*--- "!'f von drei feindlichen Inzwischen Bataillons»

Japans Kampf gegen den Bolschewismus

Toki», 2. März. Der Chef des militärisch-politischen Büros des Kriegsministeriums. Generalmajor Sato, erklärte am Dienstag auf Anfrage vor dem Unterhaus, dab die javanische Wehrmacht alles unternehmen werde, um den Bolschewismus aus Erobostasien zu beseitigen. In China erfolge die Ausrottung des Bolschewismus in enger Zusammenarbeit mit der Rarionalreglerung. Die Stärke der kommunistischen chinesischen Streitkräfte werde auf rund 500 000 bis 600 000 Mann geschätzt. Gegen diese Kräfte kämpfe die japanische Wehrmacht ebenso erfolgreich wie gegen die kommu­nistischen Organisationen und Zellen.

Berlin, 2. März. Der Führer verlieh am 27. Februar Oberleutnant Werner Baumgarten-Erusiu», Bataillons-

ae. Berlin. 3. März. (Eig. Drabtbericht unserer Berliner Eckriftleitung.) In England mehren sich die Stimmen, die bitter über die immer gröber werdenden llS.- amerikanischen Ansprüche klagen und die mit sehr deutlichen Worten auf den immer klarer zu Tage tretenden Anspruch der Nordamerikaner auf die britische Erb- schaftsmasse Hinweisen. Man fühlt sich in London umso un­behaglicher. als auf der einen Seite Stalin gar keinen Zweifel daran läßt. daß im Falle eines bollchewistisch- plutokratischen Sieges England nicht mehr in Europa mitzureden hat. während gleichzeitig die US.-Amerikaner die Liauidation des Empire immer offener betreiben. Zu­dem bestätigt auch noch der Chef des javanischen Wehr­machtamtes. Generalmajor Sato, den Engländern in einer Rede, die der General im javanischen Parlamentsausschuß hielt, daß die Emvire-Erbschaft ein wesentlicher Genchts- vunkt der USA.-Strategie sei. Augenblicklich, io sagt er. hätten die Nordamerikaner ihre Truppen überall in der Welt verteilt, weil sie glaubten, jetzt ihren Anspruch auf die Weltherrschaft verwirklichen zu können. Amerika intri­giert in der Absicht. Australien und Indien vom Empire zu erben und Afrika erwerben zu können. Abgesehen von diesen Gesichtspunkten meinte er. schienen die amerikanischen Kriegsziel« recht schwankend und unentschieden zu sein und würden deshalb auch von den amerikanischen Soldaten größtenteils gar nicht begriffen. >

Die Engländer aber begreifen durchaus um was es geht und die englische WirtschaftszeitschriftThe Statist" beispielsweise verweist aut den großen Einfluß des Pacht- und Leihgesetzes auf die ganze englische Wirtschaft. Das Blatt weist u. a. darauf hin. daß sich England die größte Laus in den Pelz gesetzt habe, als es sich auf das Pacht- und Leihgesetz einlietzc. Wie weitgehend sich die amerikanischen Pläne im Rahmen des Pacht- und Leibgesetzes auf die bri­tisch« Ervortindustrie auswirkten, sehe man immer wieder. Eine sogar noch bedauerlichere Entwicklung habe sich nun aber während des letzten Jahres ergeben. Die USA. seien in den Besitz vieler wichtiger Luftstützpunkte der Welt ge­kommen. Großbritannien fei im 19. Jahrhundert nur des- Iialb imstande gewesen, sein Empire auszubauen, weil es im Besitz der notwendigen Kohlenstationen und Flotten­stützpunkte war. Das 20. Jahrhundert habe sich bereits als Jahrhundert des Lufttransportes erwiesen. Es könne nicht behauptet werden, daß Großbritannien im Jabro 1943 ebenso günstig plaziert sei. um im Wettbewerb um Den Weltluitverkehr bestehen zu können, wie sein Freund und Rivale jenseits des Atlantik. Im Pazifik beständen keine Aussichten, daß jemals irgendeine britische Luftlinie dort operieren könne. Im Nordatlantik errechneten sich auf jeden Flug eines britischen Verkehrsflugzeuges min­destens zwei amerikanische^ Bald muffe man zu sehen, daß amerikanische Luftlinien von Aden und Indien ausgingen. Dies sei eine ernste Angelegenheit für England, denn wer

silhrer in einem westfälischen Grenadier-Regiment, das Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eiserne» Kreuzes und sandle ihm salzendes Telegramm:

Sn dankbarer Würdigung Ihres heldenhasten Einsatzes im Kamps für die Zukunft unseres Balkes verleihe ich Shue» al» 19 9. Ssldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. gez. Adolf Hitler-

ü

Rom, 2. März. Der diplomatische Korrespondent der Agenzia Stesani nimmt u. a. mit folgenden Ausführungen zu dem vier­tägigen Besuch des Reichsaühenministers in Italien Stellung:

Die feierliche und ausdrückliche Erklärung, derzusolge die großen und kleinen Völker Europas ohne vorgefaßte Meinung, aber dieses Namens würdig, ein sicheres Dasein in einer Atmosphäre gegenseitiger Zusammenarbeit und des Fortschrittes zugestchert erhalten, bedeutet «inen frischen Luftzug. Die großen Führer Hitler und Mussolini haben sich mit demselben Eerechtigkeitsempsinden und derselben «orgfalt, mit der sie die Probleme ihrer inneren Verantwortung stellten und lösten, die weiterreichenden, aber ebenso lösbaren Probleme der europäischen Revolution und Einheit gestellt. Die Möglichkeit einer allgemeinen Ausrichtung der Völker Europas muß geschaffen werden, sie wird nicht nur politischen, sondern auch sozialen Charakter tragen müssen. Die europäische Einheit schafft damit einen neuen Typus der Zivilisation. Bei der Durchführung seiner Aufgabe findet Mussolini die tatkräftigste und machtvollste Mitarbeit bei dem großen und klar blickenden Europäer Adolf Hitler. '

Die Verlautbarung über die Unterredung des Duce mit Reichsaußenminister von Ribbentrop hat. wiePiccolo", das Mittagsblatt desEiornale d'Jialia" feststcllt, mit einem Schlag die Gerüchte und Wunschträume der feindlichen Agitation zerstört.

In ausführlichen Agentur- und Eigenberichten ihrer Kor­respondenten berichten lye ungarischen Zeitungen über alle Einzel­heiten der bedeutungsvollen Besprechungen. Die Zeitungen bringen in den ganzseitigen Überschriften auf den Titelblättern i>ie Sinngebung dieser hochwichtigen deutsch-italienischen Begeg­nung klar zum Ausdruck, in dem besonders unterstrichen wird, daß das Kriegsziel der Achsenmächte die Wiederherstellung der gesicherten Grenzen im großeuropäischen Raum ist.

Zu dem Besuch des Reichsaußenministers in Italien schreibt die BukaresterPorunca Vremii", Italien fahr« fort, seine ungebrochene kämpferische Energie, vor allem aber seine klare Solidarität mit Deutschland zu beweisen. Wenn die Alliierten mit allen Mitteln versucht hatten, Deutschland zu iso- lieren und unklugerweise eine angebliche italienische Schwäche vorausgesetzt hatten, dann sei sowohl von Japan, wie jetzt von Italien all diesen grundlosen Prognosen mit Entschiedenheit entgegengetreten worden. Der Besuch Ribbentrops in Italien schließe dieses Kapitel des diplomatischen Wahnwitzes der Eng­länder und Amerikaner ab.

das Transvortvroblem der Welt beherrsche^ der beherrsche noch viel mehr, nämlich den Welthandel. Damit wird wiederum eine alte englische Sorge, die ja auch im Parla­ment in der letzten Zeit eine große Rolle gespielt hat. sehr deutlich bekundet. Solchen niederschmetternden Feststellun­gen fügt derDailv Mirror eine neue hinzu, wenn er schreibt: ..Großbritannien hat in diesem Krieg »eine größte Niederlage weder in Frankreich noch auf Kreta, noch tn Malakka erlitten, sondern in den USA." Auch diese Lon­doner Zeitung beschäftigt sich gleichfalls mit den immer, offener zutage tretenden Befürchtungen der englischen Öffent­lichkeit. daß das Empire diesen Krieg nicht überlebe. Man sieht, daß man immerhin in England doch bellbörta gewor­den ist. das nun zu begreifen beginnt, wohin der Krieg Churchills führt, auch wenn Herr Churchill immer wieder versickert., daß er nickt Ministerpräsident geworden ist, das Empire zu liguidieren.

Englische Nachkriegsplane

Von Walter Aßmus

Die englischen Zeitungen beschäftigen sich in der letzten Zeit wieder häufiger mit der Frage, wie die JBÄt nack dem Kriege aussehen wird oder besser nock mit dem Thema, wie die Welt nachdem Kriegs aussehen sollte, wenn es nach den englischen Wünschen ginge. Es wäre voll­kommen falsck in diesen Erörterungen einen Beweis für die Siegeszuversicht der Briten zu sehen. Man reagiert sich in solchen Artikeln nur die Saßgesühle ab. und man zeigt da­mit der Welt, welcher Geist die Engländer heute erfüllt. Fast alle diese Plane geben zunäckst einmal davon aus. daß Deutschland und daß überhaupt die Mächte de<j Dreier- vaktes entwaffnet werden müßten. Weiterbin wird dann die Zerstörung der deutschen Industrien und eine sehr weit­gehende Kontrolle derjenigen Industriezweige gefordert, die. man Deutschland gnädig belassen will. Hier zeig: sich also sehr deutlich, daß London einen wirtschaftlichen Konkurren­ten ausschalten möchte. Das alles genügt aber den Pläne mackern noch keineswegs. Sie fürchten, daß dennoch Deutsch­land sich eines Tages sammeln und erbeben könnte, und aus dieser Besorgnis heraus entstehen die grotesken Pläne der ..Umerziehung" der Deutschen, jene Pläne, die darauf hinaus laufen, daß die deutsche Jugend durch Juden und Bolsche­wisten erzogen werden soll. Man will alles, was deutsch ist. ein für allemal ausrotten, oder man wip bestenfalls uns auf die Dichtkunst oder ähnliche Dinge, die weder die bri­tischen Eeldsäcke noch sonst die britischen Interessen be rühren, ein für allemal beschränken. So redet uns eine englische Zeitschrift sogar gut zu. indem sie uns erklärt, daß der deutsche Genius immer dann in höchster Blüte gestanden habe, wenn die deutsche Nation volitisck am schwächsten war Die Zeiten der deutschen Kleinstaaterei, die Zeiten eines Deutschlands, das in der Welt nickt mitzusprechen hatte, er­scheinen den Engländern also das Ideal. Selbst von amt­licher englischer Seite bat man sich, wenn auch in vorsich­tiger Form, zu dem Rackkriegsproblem' geäußert. Morrison, der britische Innenminister, bat eine lange Rede diesen Fragen gewidmet, und auch er bat zunächst einmal zum Ausdruck gebracht, daß die Mächte des Dreierpaktes ent­waffnet werden müßten. Dann aber müßte, io meinte er. eine Neuordnung folgen, es müßte eine Weltvereinigung geschaffen werden', für die er noch keinen Namen fand. Die Erinnerung an die Genfer Liga wirkt offenbar auch in Eng­land so peinlich, dab Morrison diese Erinnerung nickt her- aufbelckwor. Er gab Hamit keine neue Idee zum besten, denn schon wiederbolt konnten wir von englischer Seite ver­nehmen. daß eine Überorganisation geschaffen werden müsse, in der selbstverständlich England das entscheidende Wo« spricht, während dieser Organ iiajiot) bann die Aufgabe zu- ftele. die einmal gefaßten Beschlüsse, wenn nötig mit SBaffengeroalt, durchzusetzen. Die internationale Luft- volrzei. das sogenannte VMerbundsheer. alles das sind ja keine neuen Begriffe, sondern alles das sind Dinge, die schon lange in den englischen Blättern berumspuken. Darüber hiiaus aber wünscht Herr Morrison auch nock eine internationale Kontrolle der Geldanlagen, und auch hierin wieder wird das Jnteresje der britischen Geschäfts­welt deutlich erkennbar. Morrston war dann io vorsichtig binruzufügen. daß England die Pläne für die Nackkriegs- welt mit seinen Verbündeten ausarbeiten mülle. Er meinte weiterhin, daß die Neuordnung Europas gemeinsam von England und der Sowjetunion geleitet werden sollte. .

Man sieht, daß es immer noch seltsame Träumer

Sämtliche Madrider Dienstag-Morgenzeitungen stellen als Ergebnis der Reise des deutschen Außenministers nach Italien di« Bereitschaft der beiden Länder zur Fortsühruna des Krieges bis zur völligen Vernichtung des Bolschewi gnd die Aufrichtung einer neuen europäischen Ordnung heraus.

Die amtliche Mitteilung über den Aufenthalt des Reichs- außenministers in Rom steht für die Morgenblätter der Schweiz im Mittelpunkt des Interesses. Der Berliner Korrespondent der ..Neuen Züricher Zeitung" berichtet u. a.:In Berlin ist man über das Ergebnis der Reife offen und ehrlich zufrieden. Man ist nach den Eindrücken, die Ribbentrop in Italien erhielt, fest davon überzeugt, daß Mussolini entschlossen sei. mit Deutschland ourchDickund Dünn zu gehen.

wendig gewesen, um die Nervosität im Lager der AchsenmächK zu dämpfen. Darauf kann man den englischen Blättern nur ent­gegnen. daß im Lager der Achse keine Sour von Nervosität herrscht. Wir verfolgen das Gerede und die mannigfachen Artikel über angebliche oder tatsächlich geplante Offensiven der Anglo- Amerikaner sehr genau, wir verfolgen aber nicht minder genau die Dersenkungsziffern unserer U-Boote und wisien mithin qu* sehr gut, welchen Schwierigkeiten sich die Anglo-Amerikaner gegen- übersehen. Was aber die Erklärung anlangt, wir hätten eine in Wirklichkeit garntcht bestehende Einigkeit Europas Vortäuschen wollen, so genügt ein Blick in die Presse der europäischen Länder um zu erkennen, wie die Dinge wirklich stehen. Auch heute liegt erneut eine große Zahl europäischer Pressestimmen vor. iu denen die eiserne Entschlossenheit der Achse als Vorbild und Richtschnur für die Völker Eurovas gevriesen und in denen sehr nachdrücklich betont wird, daß die Staatsmänner der Achse mit der erneuten Betonung ihres Willens, die Gefahr unter allen Umständen end- gültig zu beseitigen, der ganzen Knlturwelt einen wertvollen Dienst erweisen

m. Berlin, 3. März. Auf die Besprechungen zwischen dem Duce und dem Reichsaußenminister von Ribbentrop ant­wortet die anglo-amerikanische Presse mit einem hilflosen Ge­stammel, das nur allzudentlich das Unbehagen verrät, das diese Zusammenkunst im Lager unserer Gegner auslöste. Man weiß orfenbar nicht recht, wie man dem Publikum die enge und herzliche llbereinstimmung zwischen den Achsen­mächten begründen soll, da dieses Publikum im eigenen Lager ja ganz andere Dinge gewöhnt ist. Dann aber ist man auch unan­genehm berührt, daß die deutsch-italienischen Gespräche ein so starkes Echo in den europäischen Ländern weckten. Deshalb also phantasiert man. die Besprechungen seien notwendig gewesen, um nach außen den . Anschein eiher Einigkeit Europas unter der Führung der Achse vorzutäuschen, oder man sagt, sie seien not-

vorgeschobenen Stützpunkt gegen den Angriff Bataillonen und 15 Panzerkampfwagen. 3i sichrer geworden, hat er hervorragen de n Anteil an der. im Wehrmachtbericht vom 24. Februar gemeldeten Vernich­tung des sowjetischen 7. mot. Garde-Korps. Der Feind, der mit zahlenmäßig weit überlegenen Kräften die vorderste deutsche Linie durchstoßen hatte, drang in den Raum hinter das Bataille« des Qßerleutnasts Vaumgarten-Lrustus ein. Dieser warf sich mit der Mässe seines Bataillons dem Feinde in seinem Rücken entgegen und schuf so die Voraussetzung für seine vollständige Vernichtung.

Oberleutnant Baumgarten-Lrusius wurde am 29. 1. 1919 als Sohn des Majors B.-C. in Dresden geboren. Nach Ablegung der