Einzelbild herunterladen
 

Donnerstag. 25. Februar 1943

Wiesbadener Tagblatt

Rr. 47 Seite 5

Sport und. Spiel

verurteilt.

SPORTKALENDER

Der Henkel war zu heiß?

VARIETES

Zimmerofen, eisern.,

VERKÄUFE

Tisch-

LICHTSPIELE

ÄilftAeilen!

GASTSTÄTTEN

- Ein für allemal den Henkel umwickeln.

ber legen. Er schützt vor Schmutz u. schmer zender Berührung.

Nacht- Best,

«rahmen 35.

tisch 25.

Wäschemangel 10.-, Handtuchhalter für

mit Vogel- großer Wohn- Gast-

mehr. Jetzt natürlich gleich kühlendeBrand- salbe auf die Wunde und den heilenden Schnellverband

Lvnu-Tbeater. Sehwalbacher Str. ..Robert Koch, der Bekämpf er des Todes" mit E. Jannings. Nur bis Freitag.

DIE DEUTSCHE ARBEITSFRONT

Schlafzimmer Blumenbrett Ständer 2.-, käfig 1-, Spiegel für zimmer od.

Regulator 35.-. Bett­stelle mit Sprung-

Zuchthaus für „Flicderschuitt"

-- Frankfurt a. M., 22. Febr. Als im vorigen^ Jahr der Flieder blühte, kam ein Unbekannter ZU einem frankfurter Hauseigentümer und bat. sich im Vorgarten Flteder von den Sträuchern pflücken zu dürfen, er komme im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes und die Blumen sollten für die verwundeten Sol­daten in den Lazaretten sein. Bereitwilligst kam man dem Wunsche nach; es gab nur einige Verwunderung, das der Fremde recht saubere Arbeit leistete und radikal alle Blumen abschnitt. Ein zweiter Hausbesitzer machte ähnliche Erfahrung mit diesem Mann, von dem sich später ergab, datz er ein Schwindler war, der cs dar­aus abgesehen hatte, Blumen zum Stratzenverkauf zu erlangen. Der Täter wurde als der 52jährige vorbestrafte Lustao Lampert aus Oberhilbersheim ermittelt. Er bekam von der Strafkammer Frankfurt eine Gefängnisstrafe. Gegen das Urteil erhob die Staatsanwaltschaft Nichtigkeitsbeschwerde, weil der Angeklagte als Nolksschädling gehandelt und eine schärfere strafe ver- . dient habe. Die zuständige Instanz stimmte dem Antrag zu und es kam zu neuer Verhandlung vor der Strafkammer, die den Ange­klagten nunmehr zu einem Jahr und neun Monaten Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust verurteilte. Der asozial eingestellte Angeklagte habe sich als Volksschädling erwiesen, da er vorgab. im Jntereste der Verwundeten zu handeln und vom Roten Kreuz

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN,

Anordnung. Auf Grund der Verordnung zur Freimachung von Arbeitskräften für kriegswichtigen Einsatz vom- 29. t, Wh Verbindung mit $ 12 der Verordnung zur Ergänzung und Ände­rung von Vorschriften auf den Gebiete der Verbrauchsregelung vom 25. 11. 1941 (RGBl. I, S. 731) ordne ich mit sofortiger Wirkung folgendes an: Haushaltswaren aus Glas, Porzellan, Steingut, Kefamik und Holz. Haushaltswaren aus Eisen unu Stahl und Nichteisenmetallen, Papier- und Schreibwaren. Dro­gen und Chemikalien und Spielwaren dürfen in Verkaufrstellen an Verbraucher täglich insgesamt nur in der Hohe ihres Durdischnittstagesumsatzes vom Januar 1943 abgegeben wer­den. Der Verkauf von Teppichen und Pelzwaren aller Art ist verboten. Die vorstehende Anordnung tritt am 15. 4. 1943 außer Kraft.

Wiesbaden, den 23. Februar 1943. . .

Der Regierungspräsident — Landwirtschattsamt Rnem-.'iain ______i. Ä.: gez. Dr. Will.

Wegen Auflösung e. äJt. Haushaltes ist zu vk. Küche 55.-, Sofa 50.-, Tische 5.- bis 2Ql-, An­zusehen 16 bis 18 und 10 bis 12 Uhr Sedanstr. 12, 3 r.

erzielt man nicht vÜIkI'/ ohne Winterspritjung! der Obstbäume. Dazu w/ bewährt sich bestens 5elinon-Neu

LtHÄLTLKH BEI»

Heinrich Schindiing jr.

Samenhandlung

WIESBADEN

Neugasse 2

beauftragt zu fein.

m Rüdesheim (Rheingau), 25. Febr. Ein Radfahrer, der den Stieler Weg hinunterfuhr, rannte an einer stark abfallenden Stelle an der Biegung in die Geisenheimer Straße durch Ber- sagen der Bremse gegen eine Mauer. Dabei erlitt er einen Bein­bruch und eine starke Gehirnerschütterung. Von einem vorder- fahrenden Lastkraftwagen wurde er ausgenommen und in ein Krankenhaus gebracht. •

= Bad Dürkheim, 24. Febr. Auf dem Weg von Leistadt nach Bad Dürkheim befand sich eine Frau und ihr Sohn mit einem kleinen Handwagen, auf dem sich eine Kiste befand. An einer abschüsiigen Stelle setzte sich der junge Mann vorn aaf den Wagen, während die Mutter sich hinten aufgesetzt hatte. Der lunge Mann lenkte die Deichsel des Handwagens mit den Fußen. Das Fahr­zeug geriet plötzlich in schnelle Fahrt, wobei die Frau v o m Wagen fiel. Sie schlug mit dem Hinterkovf auf und erlitt einen Schädelbruch. an dessen Folgen sie am andern .Tag ge­storben 25. Febr. Ende Dezember v. 3. wurden von einer

Baustelle in der Waisenhausstraße 20 Stöbe Feldbahn 3.1 e i s gestohlen. Das Eleismaterial muh mit einem Fuhrwerk ab­gefahren worden sein. Jeder Gleisstotz ist fünf Meter lang und hat fünf Eisenschwellen. Die Spurweite beträgt 600 Millimeter, die Schienenhöhe 65 Millimeter. Für die Wiederbeischaffung ist eine Belohnung ausgesetzt. — In einem Klosett des zwischen Dortmund und Frankfurt a. M. über Köln—Koblenz—Bingen verkehrenden Eilzuges wurde am 21. Februar die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden. Die Polizei sucht nach der Kindesmutter. - Sm Eifeldorf Kürrenberg wohnen acht Brüder namens Wagner, von denen der Jüngste 60 und der älteste 80 Jahre alt ist. Alle acht Brüder sind noch sehr rüstig und tätig. Eewih ein Zeichen, datz die Eifelluft gesund ist. — Die Koblenzer Strafkammer verurteilte die 22fährlge Emma Bergbold aus Kirn als Gewohnheitsverbrecherin wegen Diebstahls in fünf Fällen unter den Voraussetzungen de, strafverschärfenden Rückfalls und wegen Arbertsoertragsbruchs ru einer Eesamtzuchthausstrafe von drei Jahren und erkannte ,hr dre bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren ab.

- Grünberg (Oberheffen), 24. Febr. Im Dorfe Wettsaasen bei Mücke können am 24. Februar Landwirt Konrad M eck e I und Frau, geb. Schäfer, im Alter von 83 und H4 Jahren stehend, das seltene Fest der diamantenen Hochzeit begehen. Das-greife Paar erfreut sich noch bester Rüstigkeit und ist noch sehr arbertsfreudig.

Scala. Groö-Varietö, Telefon 25950 Nur noch 4 Tage täglich 7.15 Uhr Gast­spiel des populären Komikers Emil Reimers mit seinen Künstlern, sowie Jlse und Melitta, die unerreichbare atem­raubende Luftsensation. das Tagesge­spräch aller Großstädte, sowie die wei­teren Groß-Variete-Attraktionen. Sams­tag und Sonntag nachmittag 3.15 Uhr: FamilienvorsteUung. Vorverkauf täglich ab 16 Uhr.

„Lie waren sechs"

Origineller Kriminalfilm im Walhalla-Theater

Zechs Freunde sind es, um die das abenteuerliche Geschehen dieses Eontinentalfilms französischer Herstellung kreist. Sie leben zusammen, als es ihnen recht schlecht geht, und als sie durch Zu­fall zu einigem Geld kommen, beschließen sie. sich zu trennen, diesen Gewinn zu teilen und nun jeder für sich sein Glück zu versuchens nach fünf Jahren aber wollen sie sich wieder treffen und dann soll das inzwischen errungene Vermögen brüderlich verteilt werden. Ein solcher Vertrag wird unterfertigt, und als die fünf Jahre vergangen sind, setzt mit der neuen Begegnung eine Reihe geheim­nisvoller Verbrechen ein; einer nach dem anderen der Freunde mird ermordet, unheimliche Drohungen verfolgen die Opfer. Der Täter aber muß einer aus dem Kreis der sechs sein, der zuletzt das Vermögen aller an sich zu reiben hofft. Mit wechselndem Verdacht und den Untersuchungen eines humoriggescheiten Krimi­nalkommissars wird die Spannung nach allen Regeln der Kunst gesteigert, der Zuschauer immer wieder irre geführt, bis die über­raschende und doch logisch glaubhafte Aufklärung erfolgt. Nach einem Abenteuerroman ist der Film mit handfesten Effekten ge­baut, in seinen Voraussetzungen vielleicht etwas erklügelt. aber sehr geschickt entwickelt, eine Art kriminalistisches Kreuzworträtsel. Dabei kommt indes das den französichen Filmen meist eigene starke Stimmungselement nicht zu kurz, der Regisieur Georges Lacombe unterstreicht es wirksam, einmal mit einer zwingen­den Atmosphäre des Unheimlichen, zugleich aber auch mit dem Premierenglanz und der festlichen Lebensfreude eines großen Revuetheaters. Dah auch gewisse erotische Momente mitschwingen, ist unausbleibliche Äußerung französischen Geschmacks, dazwischen finden sich Züge recht amüsanten, oft ein wenig satirisch gemeinten Humors. Markant und natürlich ist die Darstellung, für die sich gute Kräfte, in wichtigen Hauptrollen Pierre Fresnay und Susy D e l a i r mit Erfolg einsetzen. — Ein interessanter PK.» Kurzfilm im Beiprogramm bringt fesselnden Bildbericht von den ..Englischen K a n a l i n s e l n“. Diese stehen bekanntlich seit Jahren schon unter deutscher Besetzung, und geschickt verbindet der Bildstreifen Wissenswertes von Landschaft, Volkstum und Ge­schichte mit zeitnaher Aktualität. — Auf der Bühne stellen die ^.Sechs Uo troff", ihre schönen, feinabgewogenen Gruppen, lebende Plastiken in Anmut, Kraft und Harmonie nach besten antiken Vorhildern, rhythmisches Zusammenschwingen des leicht- gespannten schönen Körpers mit dem Raum. Heinrich Leis

Äus Gau und Provinz

iomnu noch eine weitere Summe - von anderthalb bis zwei Millionen Franken, die auch verschleppt werden sollten, aber an­geblich bei einem Autobrand vernichtet wurden. .

Demeuse wurde wegen Devisenvergehens zu zweieinhalb Jahren Gefängnis'und 50 000 RM Geldstrafe, seine beiden Mit­täter zu je einem Jahr Gefängnis und 10 000 RM Geldstrafe

Millionenschieber vor Gericht

-- Frankfurt a. M.. 25. Febr. Vor der Strafkammer Frank- furt kam eine Devisenschiebung zur Verhandlung, die noch aus dem Jahre 1939 stammt. Damals reifte der heute 54jährige Bilderhändler August Demeuse aus Antwerpen int Auto tn verschiedenen Ländern herum und sammelte Schätze. Pelze. Juwelen und auch Bargeld waren ihm willkommen. Er verschob die Werte unter Umgehung der devisenrechtlichen Bestimmungen nach Belgien, wo sein Auftraggeber und dessen Hintermänner laßen. Das Geschäft gestaltete sich für Demeuse so einträglich, daß er etwa 80 000 belgische Franken verdiente, nun aber auch die Konseauenzen seiner Handlungsweise tragen mutz, nachdem seine Hintermänner in Belgien bereits ihrer Bestrafung zugefuhrt werden konnten.

Bei den Autoreifen, die außer in deutsche Gaue auch nach Prag und Budapest führten, wurde er von dem 66jährigen Pieter eines aus Brügge begleitet, einem Mann, der früher mit Kaffee gehandelt hatte und froh war, auf billige Werfe die Welt iehen zu können. Als Dritter im Bund hatte sich der 50jährige Petrus Aernauts ans Antwerpen eingefunden, der das Auw steuerte und gelegentlich auch Geld Über die Grenze brachte. Nach feinem Eingeständnis waren das einmal 120 000 RM.

Das Trio wurde im Juni v. I. in Saft genommen und be­fand sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Verhandlung Ire« keinen Zweifel, daß die Angeklagten etwa sechs bis acht Auw- reifen unternommen hatten und datz dabei Werte im Betrag von fünf Millionen belgischer Franken über die Grenze rollten. Hierzu

telefon. Besteüung-_____________

Astoria. Bleichstr. 30. Tel. 2o637-

„Liebe streng verboten*1. Berliner Lustig­keit und Wiener Humor streiken sich in diesem echten Lustspiel um die Palme des Lachens! Hans Moser. Carola Höhn. Grete Weiser, Wolf Albach-Retty. Rudolf Carl und andere. Die deutsche Wochen­schau läett vor dem Hauptfilm. Anfang- ■-Zeiten: 1A 17.15. 19.30 Uhr. Für Jugend- liche zugyassen. ______________________

Union - Theater, RheinstraBe 47. „Was will Brigitte" mit Leny Maren- bach, Albert Matter stock.__

Olympia-Lichtspiele. Bleichstr. 5.

Der spannende Kriminalfilm: ..Em Mad- chen mit Prokura".__________________

Park-Lichtspiele Wiesb.-Biebrich.

Dienstag bis Donnerstag ein Film, der von dem harten Leidensweg einer schwer geprüften Flau und Mutter erzählt. „Angelika“ mit Olga Tschechowa und Albr. Schoenhals. Ein Film voll Mensch­lichkeit und Spannung! Jugendliche haben keinen Zutritt. Beginn: Täglich 19.30Uhr, Mittwoch auch 15 Uhr. ______________

Römer-« «chtapiele W.-Dotzheim

„Komödianten**______

3-Kronen-Liehtspiele Schierstein.

„Premiere der Butterfly**.

Ufa-Palast. Wilhelms traße Nr. 36. i. Woche. Der Vrit-Ha rfto-Farbfilm der Ufa „Die goldene Stadt* mit Kristina Sod»rh”!nn Eueen Klönf^r Paul Klinger kurt Meise! u. v. a. Sämtl. Vorstellungen sind numeriert. Vorverkauf täglich von 11—13- Uhr und ab 15 Uhr an beiden Kassen. Beachten Sie die Anfangszeiten: Täglich 14.30, 17.00. 19.30 Uhr. Vor dem Hauptfilm die deutsche Wochenschau. Fügend hat keinen Zutritt Während der Vorführung kein Einlaß. Keine telefon. Bestellungen ________

Ufa-Palast. Wilhelmstraße Nr. 36.

Sonntag. 28. Februar, Frühvorstellung für jung und alt „Zwischen Leben und Tod“. Ein spannender Großfilm voll dramati­schem Geschehen. Jugendliche zugelassen. Kassenöffnung und Einlaß 10 Uhr.

30 Mk.,

Fechten! Der Bann 80 hat eine Leistungs­gruppe Fechten aufgestellt. Unterricht jeden Montag von 17.30 Ühr bis 20 Uhr durch einen Fechtmeister. Anmeldungen werden noch entgegengenommen Bann 80 Hauptstelle H. ,_________ • ___

Boxen. Gebictsmeisterschaften im Boxen im Paulinenschlößdien Samstag, 27. Febr., 16 Uhr, Vorkämpfe. Sonntag. 28. Febr., vorm. 10 Uhr. Zwischenkämpfe und nach­mittags 3 Uhr Endkämpfe.

BAUSPARKASSEN

Film - Palast. Schwalbacher Str. Heute, Donnerstag. 14.30, 17.00 und 19.30 Uhr. den Wien-Film „Wen die Götter lieben“. Ein Film um Wolfgang Amadeus Mozart. Mit Hans Holt, Winnie Markus Spielleiter Kari Hartl wußte sich in den Stoff feinfühlig zu vertiefen, er setzt dem Menschen wie dem Künstler ein würdiges Denkmal und versteht es, die stärkste Anteilnahme der Zuschauer zu erzwingen. Die neueste Wochenschau läuft vor dem Hauptfilm. Bitte beachten Sie die früheren Anfangszeiten. Freitag letzter Tag —sAb Samstag: Dr. Crippen <m Bord".

Junge Hasen zu ver­kaufen • ab Freitag 11 Uhr bei Bingei, Aarstraße 46.

Deutsch. Schäferhund jung, ges. Gorgos, Winkel im Rheing.. Hindenburgstr. 70.

Drihthaarfov, rasse­rein (Rüde) abzu- geben. A SOI TV.

Wacbcelhündin. br.- weiß. zu verkauf. Adr. TV Kg

Wellensittiche mit

großer Zuchthecke für 60 Mk. Mühl­gasse 9, Hth 3.

Walhalla-Theater, Film u-Varietä. Erstaufführung: „Sie waren sechs . Em Contincntalfiim mit Piene.Fresnay. Suzy Delair. Ein verblüffend spannender Kriminalfilm. — Bühnens chau: „Sems Potroff: Plastiken." — Kulturfilm: „Englische Kanalinseln". Anfangszeiten: 14.30. 16.50, 19.30 Uhr. sonntags auch 13 Uhr. Jugend nicht zugelassen._______

Thalia - Theater, Kirehgasse 72. Heute letzter Tag: ..5000 Mark Be­lohnung“. Ein Bavaria-Film mit OH? Holzmann. Hilde Sessak, Martin Urtel, Friedrich Dornin, Paul Dahlke, Oskar Sima. Mit dieser Belohnung ist das Schicksal eines kleinen Beamten ver­knüpft. Kulturfilm und Wochenschau. Anfangszeiten: 15, 17.15, 19.30, So. 13 Uhr. Jugendliche nicht zugelassen.

Apollo • theater, Moritzstraße 6. „Angelika". Olga Tschechowa als Ange­lika, die einen harten Weg gehen muß bis sie AsÄüds findet. Albrecht Schoen­hals als Dr. Westphal. Ein Film voll Menschlichkeit und Spannung. In den Hauptrollen: Olga Tschechowa. Albrecht Schoenhals, Friedrich Kayßler, Marina von Ditmar. Jugendliche nicht lugelassen. Beginn: Wo. 15, 17.15, 19.30 Uhr. So. ab 13 Uhr. Keine telefon. Bestellung.

Capitol - Theater am Knrhane. „Die unerhörte Frau". Funkelnder Witz und sprühende Laune erfüllen diese reiz­volle Ehekomödie! Fröhliche Stimmung und befreiendes Lachen! Hauptdarsteller: Johannes Riemann, Fita Benkhoff. Erika von Thellmann. Hilde Sessak. Jugend­liche nicht zugelassen. Beginn: Wo. 15, 17.15. 19.30 Uhr. So. ab 13 Uhr. Keine

Kino-KIappstfihle für Balkon o. Luftsch.- Keller, Stück n. 5.-' PI.-Sofa m. Aufs, u. Schränkchen (Po- lisand.) 75.- abzug. Peter, Blücher- straße 6 Tel. 29244. Nur v. 9—11 Uhr.

Radio, Zieilig. 150.- mir 12 bis 1 Uhr. Adr, im TV. Lm

Netzannodc, g. erh 75 Mk. Vorm. anz. Rüdesh. St. 34, P. r

Chaiselongue 45.- Wanduhr 30.-. Ver­tiko ISO.-. Stippler Karls tr 34, 2.

Herrenfahrrad, 40.-.

Haid. Kiedricher Strafte 15, Part.

Kinderwagen, gut erhalten, 30 Mk. Faust, Schierstein. Dotzheimer Str. 11. Gasherd m. Ständer.

15 Mk. Anzuseheu nur zwischen 10 u. 13 Uhr. Bester, Karlstraßc 4. Hth. Parterre.___________

Bett, 2schläfr.. mit Patentr. u. Matr.

40.- Jägerstr. 21, 3 r

Park-Kaffee Wtihehnstr. 36. Täglich außer montags spielt die Kunst!er-Kapelle Georg Allekotte, wochentags von 16—18.30 Uhr und 20JO—24 Uhr, sonntags 15.30 bis - 18.30 Uhr und 20—24 Uhr.________

Tropfstein-Grotte im Hause der Scala täg­lich 19 Uhr Anni Fröhr mit ihrer Konzert- n, Stimmungskapelle. Sonntag ab 16 Uhr.

Die Kinder gedeihen am besten im eigenen Haus’ Dort haben sie auch mehr Frei­heit für Spiel und Bewegung als in der Mietwohnung. Aber auch Sie leben ge­sunder und glücklicher in einem behag­lichen Eigenheim. Beginnen Sie so bald als möglich mit der Ansammlung des er­forderlichen Eigenkapitals auf einem Bauspar-Konto bei uns. Sie sichern da­durch die Fipanzierung Ihres künftigen Bauvorhabens. Auf Wunsch erhalten Sie unsere Druckschriften kostenlos und un­verbindlich. Öffentliche Bausparkasse für den Regierungsbezirk Wiesbaden, Ab­teilung der Nassauischen Landesbank, Wiesbaden, RheinstfcSe 42/44 (Landes­bank-Gebäude),

GESCHÄFTSANZEIGEN

Rekordmelderrgebnis zu den Gebietsiueiiterickaiien im Bore«

Die am 27 und 28. Februar in Wiesbaden. Paulinenschlötz

wiwden? durilen"dheic Meldungen'^ crwarten"^cin"°Gerad'/ Wiesbadens Lorüwrtanbänger sind ver, wöbnt und wissen icdr gut. was gute und weniger gute..Borer ssnd desbalb ioHtii. dieKebietsmeikterickmitcn tin®oten tut all Borivortanbänger eine beiondere ^Uberraickung lein

In S e si e n- N a iia u bat lick Union Niederraü den Kreis- klassen-Staftelsieger VfB. 1906 Mnba-b zu -wem Freund.chatt^ loiel einaeladcn — Kickers Dnenbam — Rotweiß ivraniiurr- FSV. Frankfurt - Darmstadt 98; 6»Bbb. MmÄ« - Sanau 9o n <r Wellmeistervaar IM Eiskunnlam Rcarl uno Ernit Baier lit aus dem Perufsverband der deutschen Eiskunst­läufer ausaeichieden und Milgliedcher dieickstboaterkammer. Fach- iäiaft Artistik, geworden. Die Balers weiden demzufolge kuning ihre Kunft nur nocki in iolckien Programmen Zeigen, die autzerbal des Svortes iftben e n , & a {t c „ im Fußball.

Handball und Socken dir Gauklaiie ünd erleichterte Bestimmungen geickanen worden. Ab sofort braucht nur i\et Ga^U-^"r ^es auttsiamnatt wurde der in der Altersklasse gestartete T. Torvonen. Dre Titel« kämvie in Kokia bei Tamverc werden am Wochenende abgeschlossen.

Neues aus aller Wett

Wieder ein Schwarzschlächtcr hingerichtet

Halle, 25. Febr. 100 Schweine, 51 Rinder, 155 Kälber und 48 Schafe hatte der Fleischermeister Richard Kuhn aus Delitzsch schwarzgeschlachter Wegen dieser Kriegsoerbrechen hatte er sich vor dem Sondergericht in Salle zu verantworten, von dem er zum Tode und zu einer Geldstrafe von 6000 RM sowie zu einem Wertersatz von 42 000 RM verurteilt wurde. Gegenüber den schwe­ren Veriehlungeji des Angeklagten konnten die vorhandenen Milderungsgründe nicht entscheidend ins Gewicht fallen. Dos Urteil wurde vollstreckt.

Vergnügungsfahrten mit Kraftwagen. Vor deni Sondergericht Hagen hatte sich der 28jährige Autohändler Neuburger -ras Sie­gen zu verantworten, der unter dem Vorwand von Probefahrten die ihm für G-schäftszwecke zur Verfügung stehenden Kra twagen vielfach zu Lokalrundfahrten mit Z-chkumvanen und zu Dergnü- gungsfahrten über weite Strecken, häufig in Begleitung junger Mädchen benutzt hat. Hierzu verwandte er teils den rhm zugeterl- ten Betriebsstoff, teils verschaffte er sich Benzin und Ll „hinten- herum" zu Überpreisen. Neuburger, der infolge einer Korperbehin- derung vom Wehrdienst befreit und als wilder und rücksichtsloser Autofahrer bekannt war, wurde vom Sondergericht wegen Krtegs- w-rtschaftsverbrcchen- zu einer Zuch'bausstrafe von drei Jahren und drei Jahren Ehrverlust verurteilt

Wem hat 1,4 Millionen Einwohner. Dre Einwohnerzahl Roms betrug Ende Januar 1476 484.

Brand eines Mädchenwaisenhauses. In einem Madchenwaisen- baus in Eavan (Irlands brach in der Nacht zum Mittwoch ein Brand aus- von den 82 Kindern werden 37 vermißt. Die übrigen retteten sich indem sie aus den Fenstern sprangen. Innerhalb von wenigen Minuten nahm der Brand sehr rasch an Ausdehnung " Vulkanausbrüche und Erdbeben auch in Kolumbien. Die kolumbianische Küste in der Höhe bon Antioouia bis Tumace wird seit mehreren Tagen von schweren Erdstößen hetmgesucht, mos die Bevölkerung zum Verlassen der Städte veranlaßt hat. Es ent­standen Erdrisse, denen Schwefelgase entströmten. Ganze Sauser- aruvven verschwanden in Erdspalten. Auch im Golf von Danen an der karibischen See wurden Erdstöße verspürt In Lorcia rst ein ganzes Viertel am Stadtrand emseckurzt. Die Vulkane ToliM ' und Morelu sind ausgebrochen.

haus 20.-, Fleisdi- platte u. Suppen­schüssel Stück 0.50, 2 Tonnen 50 Pf., alles gebraucht. — Von 3 bis 5 Uhr nicht da. Adresse im Tagbl.-Vl. LI

Absdtlußtiir, 194X88 mit zu öffnenden Fenst. kompl. mit Rahm, für 50 Mk." Tel; 27173._________

TIERMARKT

Bei KopfJkh, wenn es durch Schnupfen, Stocksenfupfen und ähnliche Besdiwerden verursacht ist, bringt das seit über hundert Jahren bewährte Klosterfrau- Schnupfpulver oft wohl tuende Erieichte- run«’. Klosterfrau-Schnupfpulver wird aus wirksamen Heilkräutern hergestellt von der gleichen Firma, die den Klosterfrau- Melissengeist erzeugt. Sie erhalten Klosterfrau-Schnupfpulver in Original­dosen zu 50 Pfg. (Inhalt etwa 5 Gramm), monatelang ausreichend, bei Ihrem Apo- theker oder Drogisten._____

Kesselstein darf nicht sein! Drum ent­fernen Sie denselben aus ihren Koch­töpfen. Das Wasser kocht schneller. Sie sparen Brand und das Essen schmeckt in gereinigten Töpfen gekocht besser. Zu­taten erhalten Sie in der Fachdrogerie Seyb, Rheinstraße 101.____

Schreibmaschinen 1 RM, Staubsauger 2 RM täglich, zu vermieten. Neugasse 5, 1.

Nette modische Kleinigkeiten sind heute wichtiger denn je, da sie oft einem ein­zigen Kleid ein verändertes’ Aussehen verleihen und so ohne Mehraufwand von Punkten die Frau in die Lage versetzen, immer geschmackvoll und abwechslungs­reich gekleidet zu geben. Bitte besuchen auch Sie das bekannte Futterstoff- und Modenhaus Karl Kopp Nachf.. Inh. Wilh. Junginger, Faulbrunnenstraß e 13. Ecke Schwalbacher Straße.__

Klavier-Reparaturen, Stimmungen, Schmitz. Rheinstraße 52, Telefon 23711.

Kamm und Bürste bei jeder Kopfwäsche gleich mit reinigen, dann bleibt Ihr Haar viel länger sauber u. duftig! Zur Kopf­wäsche das nicht-alkalische ..Schwarz­kopf -Scfaanmpon* *.

Punkte sparen heißt heute die Devise. Sie erreichen dies, wenn Sie sich zum Früh­jahr einen hübschen- Rode kaufen bei Heudorf 4 Steinls, Langgasse 32.

Körbe für Industrie und Landwirtschaft liefert: Korbmachermstr. Schottes, Mainz, Mailandsgasse 7, Ruf 42482

Goebenstr. 26.

Konfinna t.-Geschenk silb. Herrentaschen­uhr, gutgeh., 100.-. Antoni, Blücfaer- str. 16. Mtb. 2, Iks.

Noten v. 0.10-5 M., Bücher von 1-5 M. Schlicfaterstr. 8, P.

Umstandsmantel, guterhalten. 30 Mk. Adr. Tagbi.Ver!, Ln

Herren-Stiefel, Gr. 41

35.-, schw. Stiefel­hose 25.-, schw. An­zug. oh. Weste, für scM. Figur. 40.-, dkbl. Arbeit sanzug 12.-. Insektenspritze 5.-, Spezialhobel 5.- Sägezange 2.50, ge­hr. Stehlampens ch.

1.50. alte Geige 40.- Ans. v. 17-20 Uhr. Nerotal 5, 3. Stock.

Kinde rpaidibett, fahr­bar (50X100), mit Matratze 40 Mk. Zimmermann, Kl. Burgstraße 10, 2.

Bilderrahmen, Eich.

Holz, in verschied.

Größen, 2—8 Mk.

Best, Goebenstr. 26 Erdbeer - Pflanzen,

Stachelbeerap, ein­jährig, abzugeben bei Probst, Ntro- straße 8, 2.

Die zum 26. Februar vorgesehene Amts­waltersitzung der Ortswaltung Rhein­straße fällt aus. Neuer Termin wird bekanntgegeben.__________________

Freitag. 26. Februar. 18 Öhr ArbeitsUgung der Ortsobmänner, Luisenstraße 41, 3, Zimmer 25.

K.-GtfflemltBallS^^ Krall ianhfrtufle

Wanderung. Sonntag, 28. Februar,, Orts- waltung Nord: Rentmauer, Hahn, Seitzen­hahn, Hähncheskopf, Bleidenstadt. Treff­punkt: 8.15 Uhr Dürerplatz.

THEATER « KURHAUS“"

Deutsches Theater Fr. 26. r., 19 bis naxh 21.15 Uhr. E 21: Der Biberpelz. Fr.C

Hesfdenz-Theater. Telefon 27506. Freitag-. 26.' Febr.. 19 bis gegen 21 Uhr: Einmaliges Tanzgastspiel Palecca. Neue Tänze Am Flügel: Helga Döbler.

Kurhaus Freitag. 26. Febr.. 11.» Uhr. Brunnen-Kolonnade■ Konzert. 16 Uhr.

Konzert. Leitung: Aug. König. 19.30 Uhr: Konzert. Leitung: August Vogt.

Meldung über Personenstandsänderangen Wegen der bevor­stehenden Lebensmittelkartenausgabe müßen alle bisher unter­lassenen Meldungen über Zuzüge, Wegzüge. Geburten, Todes­fälle, Einberufungen und Entlassungen bei Wehrmacht. Heidis- arbeitsdicnst. Landjahr usw. alsbald bewirkt werden. Die Meldestellen sind für Wiesbaden-Alt hi dem Verwaltungsge­bäude, Marktstraße 16, und für die übrigen Stadtbezirke bei den Örtlichen Verwaltungsstellen. •

Verbraucher, die der Meldepflicht nicht nachkommen una in­folgedessen mehr Lebensmittelkarten erhalten, als ihnen zu­stehen, setzen sich schwerer Bestrafung aus.

Wiesbaden, 23. Februar 1943.

______________Der Oberbürgermeister — Ernährungsamt.

Wiesbadener Straßenbahnen. Ab sofort verkehrt die Straßen­bahnlinie 8 Wiesbaden Hauptpost bis Biebrich Rheinurer vor­übergehend in Abständen von 20 Minuten und zwar ab Haupt­post jeweils 13, 33 und 53 und ab Rheinufer jeweils 05, 25 und 45 Minuten nach jeder vollen Stunde. In den Hauptverkehrs­zeiten erhalten die Triebwagen bis zu 2 Beiwagen.

. Betriebsverwaltung.

MtoWEtM-rwiri

A ) lYER E ) R/

sein’ Gesundheit Dank“

„ Wer

nie war krank, weiß kaum

wzzplast ’