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Wiesbadener Tagblatt

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91. Jahrgang

Mittwoch, 24. Februar 1943

Nr. 46

Adolf Hitler

Volk erstrebt

Niederlage der US A. - schreibt die „New York Times":

Zu der N i e d e r l a

Unsere Zukunft fordert den Sieg

(Lehnert ' Interpress-K.)

Je entschlossener und je härter wir alle die Opfer auf uns nehmen, die ein solcher Krieg mit sich bringen mag, um so sicherer werden" wir Jenen Frieden erringen, den unser

große Wälle ruiammenbrecken. wenn .trompeten erstellen und Völker schreien". Das klingt immerhin sehr weientlick anders, als die trüberen großmäuligen Reden Roosevelts, der allerdings besser gefahren wäre. George Washington ruhen zu lassen. Gerade dieser Mann hat, ia ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die UTA. sich vor Einimickungen in fremde Verhältnisse hüten und nicht in Abenteuer entlassen sollten. Er hat also genau die entgegengesetzte Polittt ver­folgt. die Herr Roosevelt betreibt. Aber der tote Washington kann üch nicht gegen den Mißbrauch, den man mit seinem Andenken und seinem Namen betreibt — Roosevelt war nicht der einzige, der ihn beschwor -. wehren,

Truck und Bett»-: L. Zchttteuber- ,che «uchdruckere-, ra»--»,,« Nr. -i sTagviatt- vaus) Smruf: Swnmei-Nr. 63631 - Dratzlaufchrtfl: Sagblatt, SEtwimSen • 'Boftfd) «Konto: »ranSurt tu Li. 7405 »esuo»pr«ile: Für einen Oionat RA! 2.— ckrichiietzltch »e» Scägerlol)nes - Durch die Pon bezogen für einen Signal RM 2.35. zuzüglich NW 0.36 S-itellpeib - TSirtjelnummevn RDj 0.10 • Sei JBebtnDerunp Set Steuerung tnfotp, (Eintreten» höherer «Setnai* beitett fehl Tnlvrnch auf Rückzahlung de» SesuflSDreue»

Wöchentlich »u 6 «usgaven v Ettcheumugszcit wettmglich«achmtitag»

Ein Achsensieg von beträchtlicher Bedeutung

„New York Times" sucht nach Erklärungen für die Niederlage der USA.-Truppcn in Tunesien

Hauptmann Koenig ist ehemaliger Betussun.tet« offizier und hat das Ritterkreuz bereits am 21. Dezember 194!) tut die Abwehr eines starken feindlichen Panzerangrtsfs gegen dre Brückenkopfstellung von Abbeville Anfang Sunt 1940 erhalten.

Nach der planmäßigen Räumung von Woronesch versuchte der Gegner immer wieder, mit zahlenmäßig weil überlegenen Kräften der Kampfgruppe, der das Grenadier-Bataillon des Hauptmanns Koenig angehörte, den Weg zu verlegen und die ge­ordnete Absetzbewegung zu stören. Dreimal innerhalb von neun Tagen durchbrach Hauptmann Koenig mit seiner Kampfgruppe die zur Umfassung angesetzten Sowjetkräste. Bon der beisptel- bafteii persönlichen Tapferkeit des Kommandeurs, der mit der Waffe in der Hand an der Spitze seiner Grenadiere lämpste und stürmte, mitgerissen konnte die Kampfgruppe nach dreiwöchigen schweren Durchbruchs- und Abwehrkämpfen die Ber- bindung mit den eigenen Hauptkräften wiederherstelle».

Altons Koenig wurde am 29. Dezember 1898 in München ge- doren. 1916 trat er als Kriegsfreiwilliger in das Bayerische Ge- birgs-Jnsanierie-Ersatz-Bataillon -in. Nach zwölfiahriger Dienst­zeit im November 1928 vom Infanterie-Regiment 20 entlasten, war er anschließend in der Steuerverwaltung tätig. 1937 wurde er zum Leutnant d. R. befördert und zog bei Kriegsbeginn als Ober­leutnant mit dem Infanterie-Regiment „List" ins Feld.

Zum Todestag Horst Wessels

Berlin, 23. Febr. Anläßlich des Todestages von Horst Wessel fand am Dienstag im Ehrenmal Unter den Linden eine feierliche Kranzniederlegung statt. ^-Obergruppenführer Jüttner legt« den Kranz des Stabschefs nieder. Ein Vorbermarfch der Ehren- lompanie beschloß den feierlichen Att, dem eine große Mcmchen- menge in stummer Ehrfurcht beiwohnt«. Unmittelbar zuvor hatte Obergruppenführer Jüttner auch am Grabe Horst Wesiels aus dem Rikolai-Friedbor einen Kranz des Stabschefs niedergelegt.

Truppe» in Tunesien schreibt di- „New Sfart -Limes": „Man kann vor der Tatsache nicht die Augen verschließen, daß die Deutschen in Tunesien einen Sieg erzielt haben,,der, wenn nicht bald abgeändett, von beträchtlicher Bedeutung für ihre gesamte militärische und politische Strategie — und auch für die unsere — sein würde. Rach den letzten Meldungen setzen die deutsch-italie­nischen Truppen ihre Offensive fort. Nachrichten von der Front stimmen darin überein, daß die Achsentruppen ihre Stellungen in Tunesien festigenkonnten. Das Ergebnis ist, daß irgend eine Invasion in Westeuropa aus Wochen vielleicht auf Monate hinaus verschoben werden muß. Wie konnte es dazu kommen, fragt das Blatt, nachdem drei 9Zonale Zeit für eine Konsolidierung der Lage gegeben waren? Es ist ganz offensichtlich, 'so antwortet es, daß politische

Nerven geht. „ . „ ,, „ .

Für Washington und für London entsteht dadurch eine peinliche Lage, denn beide spielen sich ia gern als Be­schützer der Emigranten-Regierungen auf. wahrend ne auf der anderen Seite ia längst den Sowiets frete Hand. nicht nur für die Baltischen Staaten und für »rtnnland. iondern auch für den Balkan zugebilligt haben. Das kommt gerade ietzt wieder nach den mannigfachen Bekundungen auch 'ehr deutlich in einem Artikel der ..Washington Bost tum Aus­druck. Aber so sehr sich auch London, und Washington be­mühen. Stalin zufriedenzustellen, ist ihnen das noch immer nicht gelungen. Stalin habe vielmehr erneut ietne Unzu­friedenheit mit den plutokratifchen Bundesgenoffen bekundet, indem er fettstellte. daß infolge Fehlens einer zweiten Front in Europa die bolschewistische Armee die Hauptlast des Kampfes zu tragen habe. ... ■ .

Umfa stärker wird er enttäuscht fein, daß gerade letzt die ..New Bork Times" erklärt, angesichts der Entw-cklmtg in Tunesien müsse man allein für den Nachschub nach Nordafrika besorgt fein, der dem Vorrang vor der

Ro rdaf rikZ bei o rgt Mm,der dem Vorrang vor der Hilfe für die Sowiets und tut Stoungting haben müsse. Da­mit wird erneut cingeftanden. daß alle amen Plaue der Änglo - Amerikaner, wie sie in Eaiablanca aingcrteut wurden, über den Haufen geworfen sind. Lotwon und Washington sind nicht in der Lage, die bol>chewtstt,Se Armee zu unterstützen. _ „ ,. ,

Tatsächlich fühlt man sich denn auch angenckts der Ge­samtlage im anglo-amerikanifchen Lager wenig wohl.. So warnt der kanadische Ministerpräsident Makenzte Änis vor falschem Optimismus und erklärte, daß das wachsende Kriegstempo die Kanadier noch vor schwere. Prüfungen stellen werde. Aber auch eine Rede, die Roosevelt. am 210. Geburtstag George Washingtons hielt.. ist aut einen wesentlich gedämpfteren Ton gestimmt, als die ersten Auye- rungen des amerikanischen Präsidenten, die der. Konferenz von Easablanea folgten. Roosevelt sielst sich namhtb ver­anlaßt. seinen Landsleuten zu erklären, bau man noch mit größeren Mißgeschicken rechnen müiie und warnte ne auch vor einer Überschätzung der Erfolge der Bolichewisteu. denn man dürfe diese Erfolge nicht als. Anzeichen batut betrachten, daß der Sieg bereits „an her nächsten Ecke wartet". ym übrigen aber war diese Rede mehr für den inneren Gebrauch bestimmt. Herr Roosevelt wandte sich gegen die anmadnenbe Opposition unb sprach von Zynikern unb falschen Propheten, die Uneinigkeit unb Mißtrauen Jäten. Ihnen versuchte er Har zu machen, daß man nicht damit rechnen könne, „daß

Zänkereien über erdichtete Streitfragen zum Teil dafür ver­antwortlich zu machen sind. Es muß ferner berücksichtigt werden, daß die USA-Truppen noch Kampserfahrung gewinnen müßen. Der Mangel an einer solchen Erfahrung kann nur durch die über­wältigende Übermacht an Menschen und Material ausgeglichen werden.

General Somneroell, schreibt „New Hort Times" weiter, der soeben von einer Befichtigungsreise aller Frontabschnitte zurück- aekehrt ist, erwiderte auf die Anfrage, ob die.Lieferungen für Tunesien verstärkt würden, mit kurzen Motten: „Sie müssen es* Und damit wird die gesamte Frage der Verteilung unseres Kriegs Materials angeschnitten. In den Anfangsstadien dieses weli- umspannenden Krieges bestand der Hauptzweck der USA.-Hilfe an Großbritannien, die Sowjetunion. Tschungking-Ebina und andere Länder darin, diese Länder am Leben zu erhalten. Das mim auch weiterhin unser erstes Ziel sein. Die sich daraus ergebendeii Erwägungen find von unmittelbarer Bedeutung in bezug an Tschungking, das ungeachtet der Kosten, in der Lage sein muß. den Krieg weiterzuführen

194. Eicherilaublrüger

Hauptmann d. R. AIfvus Koenig, Kommandeur eines bayerischen Sren-dierbataill-us

Berlin, 23. Febr. Der Führer »ertteh dem Hauptmann ». R. Alfons Koenig, Kommandeur eines bayerischen Grenadier-Bataillons, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eiferuen Kreuzes und sandle.ihm folgendes Telegramm:

' „Sn dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes für di, Zukunft unseres Bottes verleihe ich Ihnen als 194. «oldalen der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. gez. Adolf Hitler.

Vichy gibt Erterritorial-Rechte in China auf

Nangking, 24. Febr. (Funkmeldung.) Das Informations- Ministerium der nationalen chinesischen Regierung gab am Diens­tagabend solgende Nachricht aus Vichy bekannt:

Zur Verbesserung der chinesisch-franzöfischen Beziehungen hat sich Frankreich entschlossen, die exterritorialen Rechte in China aufzugeben und den Anteil an der Verwaltung des Eesandtschastsviettels in Peking, der internatio­nalen Niederlassung in Schanghai Futschau und Kulangsu, sowie die französischen Konzessionen in Schanghai, Hankau, Konton und Tientsin zurückzugeben. Die französische^ Regierung bereitet die Verwirklichung dieses Schrittes in allernächster Zeit vor und zwar nach der Lösung anderer, hiermit in Zusammenhang stehenden Fragen.

Außenminister Tschu-Min-Po gab seiner Eenugtimng über die Entscheidung Vichys Ausdruck.

Zu dem Entschluß Vichys, Frankreichs exterritorialen Rechte in China auf die französische Konzessionen zurückzugcben, erklärte der Sprecher der japanischen Botschaft in Nangking, daß Japan Frankreich zu diesem Schritt veranlaßt habe. Japans Politik helfe China bei der Wiederherstellung seiner Hohcitsrcchte nnd seiner Unabhängigkeit.

Wir haben gewählt

Bon Kurt Maßmann

Aus welchen tieferen Quellen bei manchen Völkern dieser entsetzliche Saß aufsteigt, der schon im Weltkriege gegen Deutsch­land anbrandeie und in diesem Kriege abermals seinen längst schon macht- und wirkungslosen, aber um so hemmungsloseren und wadnwitzigeren Angriff gegen Deutschland richtet, interessiert uns .nicht, — um so weniger als cs so widersinnig ist, daß dieser Sag. der immer mit den gleichen Verleumdungen verbunden ist. die Deutschland Brutalität. Grausamkeit, Machtwahnsinn und blutigste Barbarei unterstellen, sich ausgerechnet gegen dasjenige Boi- richtet, das aus seinem Schau des Geistes und der Kultur am reichsten die übrige Welt beschenkt und dem in Wahrheit die Welt so viel zu danken hat. Und die alberne und dummdreiste, jetzt bereits aufgegebenc Methode den „preußischen Militarismus", wie es früher hieß, oder die „Nazibarbarei", wie es zu Beginn die,es Krieges hieß, gegen den deutschen Geist auszuspielcn, ist so ein­fältig und primitiv, daß jede oernünstige Widerlegung einfach daran vorbeireden würde. Das eben ist cs: mit Vernunftunv ' Logik kann man diesem Saß. ans dem alle diese verbrecherischen Verleumdungen und sadistischen Vernichtungsparolen stammen, gar nicht beikommcn, denn dieser Saß brodelt aus untctmenfai« lichen. dumpfen, triebhaften Tiefen giftig cmvor.

Wenn man die Schürer dieses Sasies, die Kriegsverbrecher., die sich ,>» Handlangern dieses Hasses gemacht haben, näher be­trachtet. so gewinnt diese Erkenntnis freilich sehr klare Gestalt. Denn bei einem Roosevelt iindcn wir dieselben Züge einer ge- meingefährlichen. geistigen Erkrankung, wie etwa bei seinem Vor- gänger Wilson, und bei einem Churchill begegnen wir denselben Zügen eines entarteten und verderbten Menscheniurncs wie etwa bei dem Erzbischof von Eanterbury. der getrost die Auslieferung ganz Europas an dcn Bolschewismus „christlich" verbrämt. Und würdig reiht sich Bier die Zahl jener britischen und amerikanischen Politiker" an, die ihre pathologischen. Haßvergifteten Ratschläge zur Ausrottung und Vernichtung des deutschens Volkes geben. Der Bolschewismus aber vereint in sich den rasenden Vernichtungs willen aus den Steppen des Ostens mit dem nntermenschlichen Haß der kommunistischen Ideologie. Aus dumpfen Tiefen brodelt dieser Saß empor. Ser niemals ein „Regime"" oder ein politisches System meint, sondern immer nur und immer offener zugegeben Deutschland. das deutsche Volk und alles Deutsche schlechthin! Und es ist nicht von ungefähr, daß hinter diesem Hatz überall die verzertte Fratze des ewigen Juden sichtbar wird. der. wie kein anderer und wie kein anderes Volk zn hassen vermag.

Woher und aus welchen schmutzigen Quellen dieser Vag aber immer auch kommen mag. wir sehen, wie er uns erbarmungslos vernichten will, uns, unsere Kinder und Frauen und unser ganzes Volk, und wir handeln danach. Lange ist es schon her. daß wir den Irrglauben aussogeben haben, durch unseren guten Willen, unser offen angcbotettes Herz, durch die Bereitschaft selbst zu opfern um des Friedens willen, diesen Saß zu versöhnen. Dieser Hatz will ia gar keine Versöhnung — er will V e r - nichtnng! Wir scheu heute in eiskalter Klarheit die tödliche Bedrohung und den Vernichtungswillen dieses Hasses und die ganz klare, unentrinnbare Entscheidung: als Volk, mit allem, was wir sind und haben und lieben, ihm zum Ovfer zu fallen oder aber mit allen unseren Kräften, mit allem, wessen wir fähig find und was wir vermögen diese furchtbare Und totale Be­drohung zu Überwinden. . '

Das ist die Entscheidung, die einzig mögliche, die Entscheidung über Leben und Tod und die Entscheidung auch für alle Zukunft. Und wir haben gewählt!

Daß wir, wenn Deutschland weiter leben sollte, nicht anders wählen konnten und dursten, zeigt die Entwicklung, daß dieser Haß sich um so brutaler, untcrmenschlichcr und entsetzlicher ent­hüllte, je länger der Krieg währte. War zu Beginn dieses Krie­ges, den sie wollten und uns ausgczwungcn haben noch schein­heilig Und verlogen in ihren Kriegs,ielvroklamationen die Rede davon gewesen, daß dieser Krieg ia nicht etwa gegen das deutsche Volk an sich geführt werde, sondern nur gegen die „faschistische Zwinghetrschaft"". so hat die veirweifelte, ost vom offenkundigen Wahnsinn überschattete Wut fte längst dazu gebracht, ihre wahren und von Anfang an unveränderlichen Kriegszicle zu offenbaren: das ganze deutsche Volk su schlagen, zu vernichten, auszurotten alles Deutsche von der Erde zu vertilgen!

Aus der Liebe zu unterem Volke, zu unserer Heimat, aus der Liebe zu unseren Frauen und Kindern — aus der Liebe ist schließ­lich auch unser Hatz entzüsidet worden! Jawohl heute bekennen wir uns zu unserem Haß der freilich aus anderen Quellen des Gefühls und der Empfindung jtammt als der unterweltliche Haß unterer Gegner. Zum ersten Male in unserer Geschichte haben wir selber den Hatz gelernt, haben den Saß als eine Kraft der Herzen uns erschlossen, durch die wir noch härter geworden sind und immer noch härter werden muffen —- hart genug _6tc härtesten Forderungen dieses Krieges auf Leben und Tod zu erfüllen!

Wir wißen, daß wir alle Kräfte für den Steg cinzuictzen haben, denn der totale Krieg fordert den totalen, den be­dingungslosen und unerbittlichen Einsatz. Setzen wir also auch den Haß mit ein, daß wir auch durch ihn noch stärker werden!

Es ist gut so, daß unsere Gegner in uns den deutschen Satz entzündet haben, denn nun hat unser Volk in Wahrheit keine weichen, ungehärteten schwachen Stellen mehr, nun find wir un­verwundbar geworden und gefeit! Allen Ballast schwächlicher und halber Gefühle, alle Sentimentalitäten, die zu unserem eigenen Verderben uns so oft eine harte Unerbittlichkeit unseres Handelns nicht erlaubten, haben wir übet Bord geworfen. Nicht so. als ob wir etwas von unserer Seele oder unserem tieferen Wesen am gegeben hatten. — nein, wir haben nur untere Herren mit einem ehernen Panzer umschloßen, aus daß wir diesen Kamvr be-

Stalin erneut entlarvt

Differenzen mit den Emigranten-Regierungen bestätigen die Balkanpläne Moskaus

us. Berlin. 24. Fehl. (Eig. Drahtberichl unterer Berliner Schriftleitung.) Zwischen Moskau unb den in London Re­gierung spielenden Emigranten ist es, jetzt zu Aitsetnanber- ietzungen gekommen. An sich brauchte man sich um das, was die von London ausgefallenen polnischen und tugoflawtichen Emigranten tun. nicht weiter zu kümmern, da ihre Ent- ichlüffc unb ihre Pläne gänzlich belang Po s sinb. Die Dinge gewinnen lediglich dadurch Interesse, tzaß Moskau sehr deutlich Stellung nimmt unb daß bei dieier Gelegen­heit die Pläne Stalins erneut aus gedeckt werden. So haben sich, wie aus London berichtet wird, die Ausetn- anderjetzungeii zwischen Stalin und den volnifchen Emi­granten verschärft, da Stalin gar nickt daran denkt, den weitgehenden Plänen der polnischen Emigranten, die . von einem Staatenblock unter polnischer.Führung träumen, .ietne Zustimmung zu geben. Zugleich ist es aber auch zwttcken Stalin unb ben aus bem ehemaligen Jugoslawien stammen­den Emigranten zu erheblichen Meinungsverickiebenhelten gekommen, da Moskau feine ganz besondere Anteilnahme anbem Geschick der im ehemaligen Jugoslawien nm nockher- umtreibenden Banden zu erkennen gibt und zugleich tetne Ansprüche auf ben Balkan noch einmal.unterstreicht unb zwar in einer Weife, die ben Emigranten stark auf die