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Wiesbadener Tagblatt

Freitag, 19. Februar 1949

WiesbLÜemr Mcheichten

Orchster freundlichen Beifall spendete.

E. M. S a e in a n n.

Herms Niel dirigiert im Paulinenschlöhchen

imetana, die auch in der

Äus Gau und 'Provinz.

auf Sturm.

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meiner Vater, Onkei

Groß- und

Das Beifalls- Fritz Zech.

Nach kurzem schwerem Leiden verschied am 17. Februar mein

Heute nacht entschlief nach langer, schwerer, mit großer Geduld ertragener Krankheit meine liebe Frau, unsere

Abtrennung dee Abschnitts 8 i und gelben Einlagebogen zum e Zeit bis einschließlich März

Fragebogen für 8as Gaststattengewerbe

3m Zuge des Arbeitseinsatzes aller Männer und Frauen gehen den Gaststätten heuet seitens der Kreisgeschäftsstelle Wies­baden der Rcichsgruppe Fremdenverkehr (Bahnhofstraße 26) Fragebogen zu, die innerhalb drei Tagen, also bis spätestens Montag, 22. Februar, ausgesüllt und zurückgegeben werden müssen. Die Empfänger der Formulare werden aufgesordcrt, diesen Termin unbedingt einzuhalten und darauf aufmerksam gemach«, datz Ver­zögerungen empfindliche Strafen nach sich ziehen können.

Verteilung von Zwiebeln. < der rosafarbenen, weißen, Haushaltsausweis werden

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Einfamilienhaus, 4 Zimmer, m. Gar­ten in Vorort Ber­lins an d. S-Bahn. Gesucht wird sch. 35-Zim.-Wohnung in Wiesbaden. Ang. G 353 TV.

im Alter von 42 Jahren in seinem Ur­laub aus dem Osten

In tiefem Schmerz: Frau Elisabeth Lange, geb. Schneider, und Kinder Erna, Inge und Leni, Wilhelm Wilhelm Wettstein u. Frau, Eltern, nebst allen Angehörigen

Wiesbaden. den 19. Februar 1943.

Röderstr. 25

Beerdigung findet Samstag, 20. Febr., nachm 5.00 Uhr auf dem Südfriedhof (Ehrenfriedhof) statt.

2-Zim.-Wohnung, Dach, preiswert, m. Abschluß, tausche sofort oder später gegen 23-Zimmer- Wohnung. E 346 TV

Sagen Sie nichtWer weiß, wann man wieder bauen kann! Auch dieser Zeit­punkt kommt! Wer sdion jetzt Bauspsrtr wird, ist dann finanziell gerüstet. Er braucht nicht betrübt beiseite zu stehen, wenn die anderen mit der Verwirklichung ihrer Baupläne beginnen- Werden -auch Sie Bausparer! Wir erteilen gern nähere Auskunft, öffentliche Bausparkasse für den Reg.-Bezirk Wiesbaden, Abteilung der Nass. Landesbank, Wiesbaden. Rhein­straße 42/44 (Landesbank-Gebäude).

gute Mutter, Schwiegermutter, mutter, Schwester, Schwägerin Iahte, Frau

Marie Schnabel

geb. Krauß

Seite 6 Nr. 42

Nadi einem arbeitsreichen Leben ist heute unerwartet unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Fijau

Katharina Latzke Wwe.

geb. Urban

für immer von uns gegangen, ihr Leben war selbstlos, hilfsbereit für alle.

ki stiller Trauer: Berta Latzke Wiesbaden (Bleichstraße 43, 3), Berlin, Magdeburg, Rosenburg.

Die Trauerfeier findet am 20. Februar, 9 Uhr, auf dem Südfriehof statt.

Unerwartet verschied unsere Hebe Schwester, Schwägerin und Tante, Frau

Annemarie Heise

Die trauernden Geschwister Wiesbaden, den 17. Februar 1943. Die Beerdigung findet Samstag, den 20. Februar, nachm. 3 Uhr von der Leichenhalle des Südfriedbofs aus statt.

Gastdirigent int Kurhaus. Kapellmeister Fritz Holtzwart vom Frankfurter Rundfunk dirigierte gestern abend im Kleinen tonal des Kurhauses. , Die Serenade in v-dur Nr. 6 von W. A. Mozart, vom Dirigenten zielsicher, straff und dennoch graziös ge­bracht, leitete die Reihe der Orchesterwerke ein. Bei den folgen­den zwei Sätzen für Streichorchester von H. Polack zeigte sich das Hinneigen dieses Kapellmeisters zum Lebhaft-Bewegten im schönsten Licht. Auch als Komponist trat Fritz Holtzwart gestern hervor: ein Impromptu für lleines Orchester,Astern op. 121, ge­langte zur Uraufführung. Langsam anschwellend steigert sich das Werk zu markanter melodienreicher Lautfülle In diesem, wie in der später folgendenSerenade für kleines Orchester, op. 113, die sich in einen Marsch, ein Ständchen, Gavotte, Roeturne und Gigue ausgliedert und in derKleinen Suite für Kammerorchefter, op. 79, die in charakteristische Tonmalereien,Frühlingshauch,

Mansarde, mbl, m. Kcdtgclegenh. von berufstät. Fräulein zum 1. März ges. E 3S5 IV.

Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Sdmabel und alle Angehörigen

W,-Dotzheim, Frauensteiner Straße 74.

Die Einäscherung findet am Samstag, 20. Februar, um 13.00 Uhr auf dem Südfriedhof statt.

Unser lieber, guter Vater. Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, Herr

Peter Konrad

ist heute im 74. Lebenjahr unerwartet von uns gegangen.

In tiefer Trauer: Josef Konrad und Frau, Peter Konrad und Fran, Käthe Konrad. Simon Zimmermann und Frau, Maria geb. Konrad, Heinrich Riehl u. Frau, Elisabeth geb. Konrad, und Enkelkinder

W.-Waldstraße, Mainz, 18. Febr. 1943. Marienstr. 2

Die Beerdigung findet am Montag, den 22. Febr-, nachm. 3 Uhr auf dem Süd­friedhof statt. Das Totenamt ist am gleichen Tage vorm. 7.00 Uhr in der St. Kilians-Pfarrkirche, Waldstraße.

Ihre Vermählung geben bekannt: Jakob Zimmermann, Uffz. in einem Pi.-Batl., u. Frau Käte Zimmermann, geb. Kirchner, W.-Biebrich, Wiesbadener Str. J01. Kirch­liche Trauung; 20. Februar, nachm. 2 Uhr, ev. Hauptkirche. __________

Wir haben uns vermählt. Arthur Marx, z. Z. Wehrmacht, Toni Marx, verwitw. Malsv, Rbmerberg 21. Im Februar 1943.

Heute entschlief sanft nach Gottes Willen mein über alles geliebter, edler Gatte, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater. Herr

Peter Espert

Fotograf

im Alter von 70 Jahren

In stiller Trauer: Frau Gertrude Espert, geb. Haubrich. Hans Espert und Frau, Nelly geb. Leichtfuß, Paul Espert und Frau, Jlse geb. J-Üer, Klein-Peter als Enkel

Wiesbaden, den 17. Februar 1943.

Neugasse 18

Beerdigung Samstag 20. Febr., nachm. 3.00 Uhr auf dem Südfriedhof. Toten­amt am gleichen Tage vorm. 9 Uhr St. Bonifatius .

geräum. 31/t-Zim.- Wohn. mit reich­lichem Nebengelaß, auch im Kurviertel. A 764 TV.

innigstgeliebter Mann,

Kinder treusorgender unser lieber Sohn, Schwager, und Neffe

Fritz Lange

San.-Obergefreiter

Ei» Seiratsbetrüser vor Gericht

-- Frankfurt o. M.> 18. Febr. Ein MSbrig-i gewiedener Mann aus Arboldsbain batte nck vor dem Amtsgericht Frankfurt wegen Heircrisbetrugs. Unterschlagung und D^bstabls zu verant-

Auf einer Konzertreise begriffen, musizierte gestern im Rund- laal des Paulinenschlößchen zum Besten des Winrerhilfswerkes der Reichs musikzug des RAD. unter Herms Riel. Das rund 60 Man» starke Blasorchester. stellt einen adwandlungs- fähigen, rhythmisch exakten, klangergiebigen Tonkörper dar, der allen mit temperamentvoller Hand gegebenen Anregungen Zeines Dirigenten mit minutiöser Bereitwilligkeit Folge leistet. Zu Beginn des volkstümlich gehaltenen Programms brachte der Abend zwei Standardwerke der Konzertliteratur zu Gehör, das ..Meistersinger-Vorspiel" von Richard Wagner und die symphonische

Der Rundfunk am Samstag bringt an bemerkenswerten Sendungen im R e i ch K p r o g r a in m 14,15: Unterhaltende Kleinigkeiten, ,15,00: Aus Tonfilm und Operette, 16,00: Der Bunte Samstag-Nachmittag", 20,15: Unterhaltende Weisen, 21,00:Zauber der Melodie", 21,30: Kleines Konzert. Im Deutschlandsender: 11,30: Über Land und Meer, 17,10: Von Beethoven bis Max Reger, 20,15: Großes Unterhaltungs­konzert,

Partei betreut alleinstehende Soldaten. Die NSDAP, hat sich bereit erklärt, Soldaten, die keine näheren Familienange­hörigen haben, regelmäßig zu betreuen. Das Hauptamt für Volks- wohlfahrt ist beauftragt worden, den zuständigen Ortsgruppen im Rahmen dieser Betreuung laufend auch Feldpostpäckchen zur Ver­fügung zu stellen. Das Oberkommando der Wehrmacht hat ange- öronet, daß zur Durchführung dieser Maßnahme die Anschriften alleinstehender Soldaten, die sonst nicht von näheren Faniilien- angehörigen betreut werden, durch die Einhcitsführer unmittelbar an das Hauptamt für Volkswohlfahrt mitgelcilt werden können.

Platzkonzert am Sonntag. Am Sonniagvormittag von 11,3012,30 Uhr gibt ein Schutzpolizei-Musikkorps am Kaiser- Friedrich-Platz ein Platzkonzert.

Sichtbare Mondfinsternis am 20. Februar. In den Morgen­stunden des 20. Febr. können wir einepartielle Mondfinsternis" beobachten. Sie beginnt etwa um 5 Uhr MEZ. und ist drei Stunden später bcndet, wenn man de» Ein- und Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde.berücksichtigt.

DasW.-T." gratuliert. Herr Reinhard W e n d l a n d, Rangiermeister i. R., Wiesbaden, Karlstraße 37. begeht am 20. Februar seinen 80. Geburtstag.

Steuerhinterziehungen und nirlautere Eefchäktc

-- Frankfurt a. M., 19. Febr. Der Kaufmann Wilhelm M i l d n e r betrieb in Frankfurt a. M ein Herren-Koni ektions- ge'chäit, unterstützt von seiner jüdischen Ehefrau.Judith.Sara, geb. Löwenstein. In den Jabrcn 1930 bis .1942 Beginnen die .Eheleute umfangreiche Steuerhinterziehungen, indem ne dem Finanzamt die Umsätze und Erträge ihres Geschäfts zu niedrig angaben. Sre schädigten die Steuerkasse dadurch um Einkommen^ Umsatz- und Gewerbesteuern int Betrage von falt 19 000 RM. Als. der Ehe­mann zur Wehrmacht eingezogen, war. machten he in ihrem An­träge auf Wirtickansbeibilie talfche Aimaben und betrogen die Füriorgestelle dadurch um 2280 RM Die Ebetrau tarnte ihre indische Abstammung wiederholt, indem sie cs unterliest, den Bor- namenSara zu führen, sondern bald nut ., tv.2RtIb.net , bald mit ..Henriette Mildner" unterzeichnete. Mtt Wissen ihres Ehe­mannes bezog sie zehn Herrenanzüge ohne Bezugsbereckiigung und verkaufte einen Teil davon weiter. Verschiedentlich nahmen die Eheleute auch Überpreise. Sn einer Reibe von ttaUen liest sich der Evemann von seiner Landkundschaft Butter. Eier und Fletsch mitbringen, wofür er sie dann bevorzugt belieferte. Sie Straf­kammer Frankfurt a. M. verurteilte die unreellen Eheleute Mt je 15 Monaten Gefängnis. Außerdem must der Ehemann 20 000 RM. die Edefrau 10 000 RM Geldstrafe zahlen. . Die erzielten Überpreise in Höbe von 300 RM sind an die Staatskasie abzuführen.

..Meistersinger-Vorspiel" von Richard Wagt

Dichtung ./Die Moldau" von Friedrich Si_________ ... _____ ... ...

Bearbeitung für Blasorchester ihres packenden Eindrucks nicht ver­fehlten und eine dynamisch wirksam abgestuste. zugkräftige Wieder­gabe erfuhren. Rach dem melodienre zenden WalzerGold und Silber" von Franz Lehar gab das Orchester in der rhythmisch recht anspruchsvollen, sprühendenTarantelle" von Eutzeit eine beson­ders eindringliche Probe seiner Leistungsfähigkeit. Der flotte, sinnfreudige MarschReichsarbeitsdienst-Kämpser vor Rschew" von Herms Niel, ein neueres Stück des beliebten Komponisten, bildete den wirksamen Schluß des ersten Teils im Programm, während im zweiten der bekannte Vertoner desEnglandlie^es" seine Zu­hörer durch eine Reihe eigener Werke unterhielt, in denen mit glücklicher Hand der volknabe Ton getroffen und die teilweise schon Allgemeingut des Voltes o worden sind. Ein PotpourriWir marschieren mit Herms Niel" brachte eine Reihenfolge seiner be­kanntesten einschmeichelnden Melodien. Ferner hörte man ein klangschönes Solo für zwei TrompetenGrüß dich Gott, du deut­scher Wald", von den Herren Hofmeister und Bender treff­lich geblasen. In dem schmissigenSportwalzer" wurden die Zu­hörer zum Mitklatschen und Schunkeln gereizt, während der Parade-Marsch einem wie elektrisierend durch die Glieder fuhr. Besonders aber die bekannten und beliebten Marsch- und Walzer- Lieder (Antje, mein blondes Kind: Schneidig ist die Infanterie: Edelweis; Schöne Mädchen sind zu lüften; dasEnglandlied") fanden lebhaften Widerhall beim Publikum; . sie wurden im Refrain von ihm gern und begeistert mitgesungen. ~ barometer stand den ganzen Abend über auf Sturn

Füllhalter verloren Autobus 2. Ge­schäft oder Straße. Bitte abzugeben gegen Belohn, oder Nachricht an Münch- meyer. Adeiheid- straße 43, 2.

Perlenhalsband, hell­blau. breit, 17. 2. verloren. Weg: Guten bergpl.au.

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Worten. Eine Zeugin, der der Angeklagte e n Ebev ermr^en se. geben hatte, miistte bittere ^Erfahrungen mit ibm machen. batte das Wiederkommen verseilen und allerband Vervfllchtungen un- erfüllt gelassen. Sie batte ihm ihre vergoldete Ubr gegeben, da er üe reparieren lassen wollte, die Ubr kam nickt incLr <>mn W>rscheri,. Ein ihm überlassener Geldbetrag sollte der Ammariung von Mobiliar dienen, e- blieb bei dem leeren Verwrecken. Ihren Siegelring schenkte er einem Mädchen aus ^.udwigsbaren. Der An­geklagte. dm auch einen Fabrraddlebstab! begangen bat. wurde zu einer Eekamtstraievon 15 Monaten E^angnis verufterlt mH kam zu hören, daß es eine bodenlose Gemeinheit sei, m Kriegs- zelten eine arme Hausangestellte so binters Licht su führen, wie er es getan batte.

Gefängnis für einen Brotmarkendieb

- Frankfurt a. M., 18. Febr. Ein. BäckKlmeifrer bekam emen Brief in die Hand, der von einem ietiter. Angestellten nach aus­wärts gesandt, aber als unbestellbar ^uruckgekommen war. Der Brief war auffällig dick und es stellte sich heraus..^ast er Mehl­marten auf 25 Pfund Mebl lautend entbieli, die. der An gelt elfte feinet Mutier schicken wollte. Der Angestelltebatte dieisMcirkevi in der Bäckerei gestohlen. Alan nimmt an. daß er bch 'ur insgesamt 125 Pfund Brotmarken aur unrechtmastige Weife bestbafit bat Set Ilnredliche wurde vom Amtsgericht Frankftirt zu vier Monaten Ge­fängnis vsrurteitt.

-- Erob-Eerau, 17,..Febr. Ein Lehrling, der.muh feinet Sw funft und geistigen Beiabigung das Zeug batte, ein tuwttg« Fach­arbeiter zu werden, fehlte feit commei 1942 unentichuld:at. und grundlos insgesamt. 40 Tage auf der Lehrstelle 2n; der. d^uM gewonnenen Freizeit trieb sich der Junge hauvtfachlich rn Malita herum. Alle Mahnungen. Verwarnungen und Verweise scheiterten an seiner Neigung zur Verlogenheit und Bummelet und an fein«! Gleichgültigkeit gegenüber allen Erziebungseinflusfen Der Jugend lichter des Amtsgerichts Groß-Gerau veruttetlle den Arbechver- ftQusbiiitfiittcn iii einem 3J?oitflt Suflcttoottejt.eotottctc die sofortige Strafvollstreckung an und erklärt weitere Cmttfmn«?, inaBnafimen für crtorbetlidi, um dem Jugendltcheri auch fanftt« durch geeignete Leitung und' Führung den notwendigen erziehe­rischen Halt zu sichern. , _. , ..."

= Frankfurt a. M,. 17. Febr. . Dtenstagvormritag fiel tp Fechenbcim in einem uiibM,achten Augenblick wiederein Sm- iabriges Mädchen in einen Bottich mit heißem Waller. Das Kind erlitt schwere Verbrühungen am ganzen Körper. Es kam lebensgefährlich verletzt in das Krankenhaus, In einem Born Heimer Betrieb kam ein Arbeiter in die Hobelmaschine. Dabe: wurde ihm die reckte Hand schwer; verletzt.. Die Kn t e scheibe brack ein Arbeiter, der in> BaknboiSviertel aus der Straßenbahn geschleudert wurde. Am dem Sachfenbaufer Bern wurde in den letzten Tagen wieder ui verschiedenen Gartenlauben eingebrochen. Bor allem haben es die Stehe anscheinend mir Kleider abgesehen, ne nehmen aber auch Eattengerate mtt 3n verschiedenen Dörfern des Rieds sind in, den letzten Tagen dte ersten Störche eingetrotten. Das ist .febr ?rub, denn tm all- gemeinen pflegen die Störche nickt vor Mitte Marz ihre Nester yl beziehen. Ein junges Mädchen tm Nordend wollte Kohlen nach, legen. Durch eine aus dem Ofen herausschlagende Stt&Hamme wurden ihre Kopfhaare und -baut verbrannt. An der Gallus- warte wurden zwei Arbeiterinnen von einem Kraftwagen über­fahren. Beide batten innere Verletzugnen und Oberschenkelbruche.

= Frankfurt o. M.. 17 Febr. Im Gallusviertel vergnügten sich einige Buben mit Fußballspielen. Dabei wurde ein 3unae von dem Fußball fn unglücklich ani Kovf getrofien. daß er eine schwere Verletzung erlitt. Ein aLtiabrmeq Madch-n stürzte tm Nord»nd auf der Kellertreppe und zog sich einen SckadclbruS zu. Ein Weißbinder, der bei der Arbeit in der Innenstadt von der Letter stürzte, brach die reckte Schulter. Beim Ausstetgen aus der Straßenbahn kam ein Mann inte Innenstadt au Fall und brock einen Oberschenkel. . , .

--- Offenbach, 18. Febr. Erne Einwohnckrin von Eternbeim erschien im Dezember des vergangenen Jabres zur Abholung von Lebensmittelkarten auf der Bürgermeisterei und benutzte mit großer Dreistigkeit den Geschäftsbetrieb der Kartenausgabe, um 10 bis 15 Brotkarten zu stehlen. Ihre Absicht, dte gestohlenen Bezugsberechtigungen teilweife zu Tauschgeschäften zu betmtzen scheiterte an der sofortigen Entdeckung der Tat. Wegen Diebstahls und kriegsicködlichen Verbaltens tm Sinne der Kriegswirifchafts- Verordnung verurteilte das Amtsgericht Onenoack dl« Angeklagte zu sechs Monaten Gefängnis und 50 RM Geldstrafe

= Limburg. 18, Febr. In der kleinen Gemeinde Kaltenboft Haufen an der Aar hatte e i n F u ck s schon mehrere Hühner geholt Dreist drang er wieder in das Anwesen, verkroch sich tn der Scheune und forang mitten in die Hübnerschar, als sie fick auf dem Äm zeigte. Er wurde dort aber verscheucht und lief nun tm Wohnhaus die Trevve bock. Sicker lockten ihn die Düfte der Räucherkammer auf dem Speicher. Dock wurde Meister Reinere gestellt und mubie den mehrfäcken Hübnerraub mit dem Leben büßen.

ab sofort 150 Gramm Zwiebeln je Kopf ausgegeben. Die Zwie­beln können nur von den Klelnverteulern bezogen werden, bei . denen die Versorgungsberechtigten für den Bezug von Obst ein­getragen sind. Die Klein Verteiler haben die aogetrennten Ab­schnitte bis auf weiteres auzubewahren.

Gemeinschaftsven>flegungseinri<htungen können bei dieser Ver­teilung nicht berücksichtigt werden.

Wiesbaden, den 18. Februar 1943.

_________________Der Oberbürgermeister Ernährunssamt

Sominerspuk, Herbstzeitlose, Das Tanzlied" unterteilt ist. beweist sich Kapellmeister Fritz Holtzwart als moderner Jllustrations- musiker voller Temperament, mit vielgestaltigen z. T. exotischen Klaiigfärbungen: seine Werte stellen sich als melodiöse Unter- Haltungsmusik dar. Gewandtheit und Umsicht als Dirigent zeigte F. Holtzwart in dem beschwingt oorgetragenenLiebelei von Carl Pauspertl, Franz Lehars Gold- und Silber-Walzer und demHoch- zettstag auf Troldhaugen" von Edvard Stieg, dessen vielseitige, von Schwermut zu bewegter Leidenschaftlichkeit wechselnde Ton­fülle dem Dirigenten besonders gut lag und aus dem er alle Mög­lichkeiten herausarbeitete. Der klar umriftene,'wuchtigeDeutsche Niarsch" von Friedrich Siebert beschloß die musikalische Stunde, für die das Publikum dem Kapellmeister und unserem bewährten

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.Kurhaus Samstag, 20. Febr.. 11.30 Uhr. Konzert In der Brunnenkolonnade. 16 n. 19-30 Uhr: Zauberschau Stoller-Bosco.

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LICHTSPIELE

Olympla-Llchtspiele, Bleich*tr. 5.

Albrecht Sdioenhals In dem spannenden ZirkusfilmDie gläserne Kugel . Jugend­liche zugelassen.

Einkaufsbeutel, grau- kariert, seid., mit etwas Inh., 16. 2. verl. Geg. Bel. ab­zugeben Fundbüro, Polizeipräsidium.___

D.-Lederhandschuhe, grüne, auf d. Wege Friedrichs t. .Kirchen- r etlichen, Schwalb Str. verloren. Geg- hohe Belohn, ab- zugeben b. Schuck, SchWklb. Str. 9, 2.

Capitol - Theater am Kurhaus. FilmlüstspielFräulein Liselott. Ju gendliche nicht zugelassen. Beginn r Wo. 15, 17.15, 19.30 Uhr, So. ab 13LThr.

Astoria. Bleichstr. 30. Tel. 25637. Musketier Meier HI. Jugendliche über 14 Jahre haben Zutritt. Dte deutsche Wochenschau läuft nach dem Hauptfilm. Anfangszeiten: 15, 17.15 und 19JO Uhr. Sonntags auch 13 Uhr.

Park-Llrhtsplek Wiesb Biebrich- Heute bis elnschl. Montag ein Kriminal­film wie er sein muß:Dr. Crippen an Bord". Jugendliche haben keinen Zutritt. Beginn täglich 19.30, Sa. u. So. auch 16 Uhr. So. 13 Uhr: Jugendvorstelhtng Lachprogramm". Lustiges Allerlei.

Wildleder-Handschuh schwarzer Seal ge­füttert, am 14. 2. auf dem Wege von Rathausstraße , nach Morittstr. verloren. Bitte abzugeben

gegen Belohnung Parkstraße 6.

Römen-Llchtsplele. W.-Dotzheim. oG. p. u."_____________________________

S-Kro^en-Liphtsniele Sahierstein. Andreas Sddüter0.

Auto-Ersatzrad, gr.

825-20, auf der Strecke Mainz-Wies­baden-Bad Sdiwal- bach - Hahnstätten verloren Geg gute Belohn, abzngeb b. Wilhelm Hepfer. Mühle n. Bäckerei, Hahnstätten. Fern­ruf 256.

Taunus-Liebtsoiele. W.-Bierstadt. Fr. bis SoEins Nacht in Vyiedig'*.

GESCHÄFTSANZEIGEN

Richtige Kopfwäsche: Vorwäsche: Hälfte des angerührten Schadmpous auf das stark angefeuchtete Haar gut durch- massieren und aasspülen 1 Haupt­wäsche : Mit dem Rest Haar einschäumen, dann ordentlich nachspülen. So haben Sie den größten Nutten aus dem nicht- alkalischen »Schwarzkopf-Schaumpon.

Silberfasan entflog. Wiederbringer gute Belohnung Klop- stockstr. 7 Rvdel-

Klavier-Reparaturen, Stimmungen, Schmitz Rheinstraße 52, Telefon 23711.