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Lrichettmngszeit werltägttch nachmittag»

SScheutlich in « «»»gaben

91. Jahrgang

Freitag, 19. Februar 1943

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Dr. Goebbels im Berliner Sportpalast

irers zum

kräftigt worden.

Fritz Günther.

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aus dem der ein Terror

einer ausschlo nicht umsonst.

kämpferische Aktivität, die bereit ist, alle Schwierigkeiten und Hin­dernisse mit revolutionärem Elan zu überwinden.

Es ist jetzt nicht bet Augenblick, danach zu fragen, wie alles gekommen ist Das wird einer späteren Rechenschaftslegung über-

Die Rede von Reichsminister Dr. Goebbels im Berliner Sportpalast lautet:

Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen' Parteigenossen und Parteigenossinnen!

Sie wollen uns vernichten.

Sie sollen an uns zerbrechen l

Ich habe die Ausgabe, Ihnen ein nngeschminkte. Bild der Lage zu entwerfen und daraus die harten Konsequenzen für das Handeln der deutschen Führung, aber auch für da« Handeln de« deutschen Volkes zu ziehen.

Wir durchleben im Osten augenblicklich eine schwere m 11 L»

Wenn ich nunmehr über die jüngste Vergangenheit hinan» den Blick wieder nach vorne lenke, so tue ich da» mit voller Ab­sicht. Sie Stunde drängt! Sie laßt feine Zeit mehr offen für fruchtlose Debatten. Wir müssen handeln, und zwar unver­züglich, schnell und gründlich, s« wie e» seit jeher nationalsozia­listische Art gewesen ist. (Lebhafte Zustimmung.)

$tuo und vertag: 2. Scheuenverg ich» «nchornckere», Langgaffe Rr. ii tragvlatt-Hmrs, Fernem Sommei-Dh. »9631 Drahianschrtst. iagblon Wiesbaden PoMch«ttonro granttun a. M. 7405 Bezug»vre<Ie Füi einen Monai RM 2.- einichliehllch de» Träger lohnes • Durch die Post bezogen für einen Monai RM 2.3b, zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld Einzelnummern RM 0.10 Bv Behinnerung der Lieferung Mfolg» Eintretens bStierer fflemeH bestellt kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreise»

Die erkannte Gefahr

Das harte und erbarmungslose Antlitz des Krieges, das uns in diesen Wochen die schweren Abwehrkämpfe im Osten enthüllten, ist nun wohl auch denen zum Bewußtsein gekommen, £ie sich noch immer nicht persönlich betroffen glaubten. Nach den aufrüttelnden Worten, die Reichs­minister Dr. Goebbels in seiner gestrigen Sportpalastrede gebrauchte, besteht kein Zweifel mehr über dhe Gefahr, in der sich mit dem deutschen Volke heute ganz Europa und die Kultur des gesamten Abendlandes befindet Der totale und radikale Krieg, den wir heute haben, für den unsere tapferen Soldaten und ihre Verbündeten täglich Blut und Leben einsetzen, um mit der geballten Kraft ungebrochenen Widerstandswillens im unerschütter­lichen Glauben an den Sieg zu kämpfen, erfordert die rest­lose Mobilisierung aller Kräfte. Wenn die Front in der heroischen Haltung echten Soldatentums alles aufbietet zum Schutze der Heimat, dann haben auch die Volksgenossen in der Heimat, alle Männer und Frauen, die dafür einsatzfähig sind, die Pflicht, alle ihre Energien mit der Arbeit ihrer Hände und der Tapferkeit ihrer Herzen einzusetzen, um das Kriegspotential so schnell und umfassend zu er­höhen, wie es für den Sieg erforderlich ist. Niemand kann sich an dieser Pflicht vorbeidrücken. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, daß die ups gestellte Aufgabe der Rettung Europas vor der Gefahr des Bolschewismus schnell und restlos gelöst wird. Es besteht kein Zweifel, daß wir alle den Willen und die Entschlußkraft aufbringen müssen, auch die härtesten Opfer zu ertragen, die dieser Krieg von uns ver-, langt. Arbeit und Kampf lautet von heute ab die Parole. Zupacken, handeln, Initiative ergreifen, alle unsere Bequemlichkeiten aufopfern, um das Beispiel einer tapferen Lebensgesinnung aller Welt vor Augen zu führen, damit sie erkennt, in welchem Maße wir entschlossen sind, das Programm unseres Sieges durchzuführen. Er­kannte Gefahr ist gebannte Gefahr, sagte der Reichs­minister. Nichts kann uns geschehen, wenn wir uns der harten Fron dieses Krieges mit der Bereitschaft zum Siege unterziehen. Lebenswichtig ist dabei nur, was dem Kriege und damit dem Siege dient, dem Sieg über den Aufruhr der Steppe, im gigantischen Kampf gegen den Bolschewismus und den mit ihm verbündeten angelsächsischen Plutokrat!en und ihrer jüdischen Hintermänner. Wir sehen dabei den Tatsachen, mögen sie noch so hart und grausam sein, mutig ins Auge und unser Wille, alles zu tun, was erforderlich ist, um den Feind zu vernichten, ist durch den Schwur, mit dem wir unserem gläubigen Vertrauen zu Führer, Wehr­macht. Volk und Vaterland Ausdruck gaben, erneut be-

tarische Belastung. Diese Belastung hat zeitweilig gröbere Ausmaße angenommen und gleicht, wenn nicht in der Art bet Anlage, so doch in ihrem Umfang der des vergangenen Jahres

über ihre Ursachen wird später einmal zu sprechen sein. Heute blerbt uns nichts anderes übrig, als ihr Vorhandensein feto Hellen und die Mittel und Wege zu überprüfen und anzuwenden bzw. emzuschlagen, die zu ihrer Behebung führen. Es hat deshalb auch gar fernen Zweck, diese Belastung selbst zu bestreiten. Ich bin mir zu gut dazu, Ihnen ein täuschendes Bild der Lage zu geben, das nur zu falschen Folgerungen führen könnte und geeignet wäre, bqs deutsche Volk in eine Sicherheit seiner Lebensführung und jernes Handelns emzmviegen, die der gegenwärtigen Situation durchaus unangepatzt wäre.

Der Ansturm der Stepp« gegen unseren ehrwürdigen Äo» tinent ist in diesem Winter mit einer Wucht losgebrochen, di« all« menschlichen und g«schichtlich«n Borftellungtn in ben Schatten pent Di« deutsche Wehrmacht bildet dagegen mit ihren Verbün­deten den einzigen überhaupt in Frage kommenden SchützwaN.

Der Führer hat schon in seiner Proklamation zum 30. Ja­nuar mit ernsten und eindringlichen Worten die Frage aufge­worfen, was aus Deutschland und aus Europa geworden wäre, wenn am 30 Januar 1933 statt der nationalsozialistischen Be­wegung ein bürgerliches oder ein demokratisches Regime die Macht übernommen hätte. Welche Gefahren wären dann, schneller als wir es damals ahnen konnten, über das Reich hereingebrochen und welche Abwehrkräfte hätten uns noch zur Verfügung gestan­den, um ihnen zu begegnen? Zehn Jahre Nationalsozialismus haben genügt, das deutsche Volk über den Ernst der schicksalhaften Problematik, die aus dem östlichen Bolschewismus enikpringt, voll­kommen aufzuklären Man wird jetzt auch verstehen, warum wir unsere Nürnberger Parteitage so oft unter das Signum des Kampfes gegen den Bolschewismus gestellt haben. Wir erhoben damals unsere warnende Stimme vor dem deutschen Volk und vor de, Weltöffentlichkeit, um die von einer Willens- und Eeisteslähmung ohnegleichen befallene abendländische Menschheit »um Erwachen zu bringen und ihr die Augen zu öffnen für di« grauenerregenden geschichtlichen Gefahren, die Vorhandensein des östlichen Bolschewismus erwachsen. Boll von fast 200 Millionen dem jüdischen

lasten bleiben die in voller Offenheit erfolgen soll und dem deutschen Volk und der Weltöffentlichkeit zeigen wird, daß das Unglück das uns in den letzten Wochen Bettorfen hat, feine tiefe, schicksalhafte Bedeutung besitzt. Das große Heldenopser, das unsere Soldaten in Stalingrad brachten, ist für die ganze Ostfront von benden geschichtlichen Bedeutung gewesen. Es war !arum, das wird die Zukunft beweisen.

Es ist jetzt knapp drei Wochen her, datz ich das letztemal bei Gelegenheit der Verlesung der Proklamation des Führers zum Zehniahrestag der Machtergreifung von dieser Stelle aus zu Ihnen und zum deutschen Volke gesprochen habe. Die Krise, in der sich unsere Ostfront augenblicklich befindet, • stand damals aus dem Höhepunkt. Wir hatten uns im Zeichen des harten Unglücks- schlages, von dem die Nation iin Kampf um die Wolga betroffen wurde, am 30. Januar dieses Jahres zusammengefunden zu einer Kundgebung der Einheit, der Geschlossenheit, aber auch der festen Willenskraft, mtt den Schwierigkeiten, die dieser Krieg in seinem vierten Jahr vor uns auftürmt, fertig zu werden.

Es war für mich und wohl auch für Sie alle erschütternd, einige Tage später zu vernehmen, datz die letzten heldenhaften Kämpfer von Stalingrad, in dieser Stunde durch die Äther- wellen mit uns verbunden, an unserer erhebenden Sportpalast- kundaebung teilgenommen haben. Sie funkten in ihrem Schluß- bericht, dah sie die Proklamation des Führers vernommen und vielleicht zum letzten Male in ibrem Leben mit uns zusammen mit erhobenen Händen die Nationalhymne gesungen hätten. Welch eine Haltung deutschen Soldatentums in dieser großen Zeit! Welche Beipflichtung aber schloh diese Haltung auch für uns alle, insbe­sondere für die ganze deutsche Heimat in sich ein! Stalingrad war und ist der große Alarmruf des Schicksals an die deutsche Nation.

Ein Volk, das di« Stärke besitzt, ein solches Unglück zu er­tragen und auch zu überwinden, ja, daraus uvch zusätzliche Kraft zu schöpfen, ist unbesiegbar. Da« Gedächtnis an die Helden »on Stalingrad soll also auch heute bei meiner Bede vor Ihnen und vor dem deutschen Volke eine tiefe Verpflichtung für mich und

(5el<bäft38«tt durchgehens von 8—18 Uhr außer Soun, and Feiertag» . V-rUner Büro Berltn-Wilm-rsdorf Rnzelg-nvr-ile: Lin Millimeter HSh« der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil RM 0.07. der 46 Millimeter breiten Spalte im Wertteil RDP0.S0, im übrigen ist Pretslifte Nr. 10 matzgebend - Nach lüste nach Breisliste Nr. tO Schluß der Anzeig-n-Annahm« 9 Uhr vormittags grStzers Anzeigen am Vortage

dieses spiegelte» die Worte Dr. Goebbels noch einmal wider. Er zeigte dabei nicht nur dem deutschen Volk die Gefahren auf. die es zu bannen gilt, sondern er macht auch den anderen europäischen Staaten noch einmal klar. dah der Bolschewismus nicht an den Grenzen Deutschlands halt- macken würde. Das hat man zwar in den meisten europäi­schen Ländern heute bereits erkannt, aber immer noch gibt es einige Kreise, die glauben, auf einer Insel zu leben, dte vom bolschewistischen Sturm nidfT überbrandet werden würde. Dr. Goebbels lieh keinen Zweifel daran, dah der ganze Kontinent dem Bolschewismus ausgeliefert wäre, wenn nicht die deutsche Wehrmacht mit ihren Verbündeten ihren Schild vor Europa halten würde. Nur die deutsche Wehrmacht und das deutsche Volk besitzen mit ihren Ver­bündeten die Kraft, um Europa vor der bolschewistischen Gefahr zu bewahren und um Europa ein für allemal vor dem Ansturm aus den östlichen Steppen zu sichern.

Dr. Goebbels unterstrich aber auch, dah es angesichts des Masteneinsatzes der Gegenseite großer Anstrengungen bedarf, um die Gefahren abzuwenden. Gewih sind von der Führung schon die entsprechenden Maßnahmen getroffen worden, um die ganze Kraft des deutschen Volkes zu mobili­sieren — einige weitere Mahnahmen werden noch folgen —. aber nunmehr kommt es darauf an. den Rahmens der fiter abgestcckt wurde, auszufüllen. Der totale Krieg ist das Gebot der Stunde, io betonte der Minister und erklärte unter begeisterter Zustimmung, dah jetzt mit allen bürgerlichen Zimverlichkeiten Schluß gemacht werden müste. Die Gefahr, vor der wir stehen, ist riesengroß. Riesengroß muffen des­halb auch die Anstrengungen lein. Niemand kann und nie­mand wird sich ausschließen. jeder muh und wird sein Alles daran setzen er wird nicht nur seine Pflicht erfüllen, sondern er wird darüber hinaus mehr noch tun. um den Endsieg zu sichern. Dabei betonteR eichsminister Dr. Goebbels aber auch, daß jetzt zwar schwere Opfer gebracht werden müßten, dah aber nach dem Kriege dafür alles da§. was heule abgebaut oder aufgeiöff werben muß. großer und schöner denn je wieder erstehen wird. Es bandelt sich, das darf nicht »ergeffen werden, um Notmaß­nahmen. die den Sieg so schnell und so gründlich wie mög^ lich erkämpfen helfen sollen. Offen bekundete der Minister auch, daß uns noch sorgenvolle Wochen bevorständen, aber überzeugend wies er auch nach, dah mir bis heute eigentlich noch garnicht das Recht hätten, uns und unsere Lage tn Ver­gleich zu letzen mit der ftieberisianitoen Zeit.

So war die große Rede des Ministers ein Überblick über die gegenwärtige Lage, ein Ausblick auf die Zukunft und sie war die Bekundung des entschlossenen Willens, diesen Kampf mit allem Fanatismus und aller Energie durchzu- kämvfen bis der Sieg unser ist. Die nicht endenwollenden Beifallsstürme der Zuhörer bekundeten den Willen des ganzen deutschen Volkes, nickt müde zu wer­den. nicht nachzulasten, sondern alle Kraft einzusetzen und jedes Opfer zu bringen, um Deutschlands Freiheit. Europas Sicherheit und um eine bessere, von bolschewistisch-vlutokra- tischen Gefahren freie Zukunft uns und unteren Kindes­kindern zu erkämpfen.

Von ihrem Anfang an ist die Bewegung in den viele» Krisen, die sie durchzustehen und durchzukämpfen hatte, so verfahren. Und auch der nationalsozialistische Staat hat sich, wenn eine Bedrohung vor ihm auftauchte, ihr mit entschlossener Willens­kraft entgegengeworsen. Wir gleichen nicht dem Bogel Strauß, der den Kopf in den Sand stecki, um die Gefahr nicht zu sehen. Wir sind mutig genug, sie unmittelbar ins Auge zu nehmen, sie kühl und rücksichtslos abzumesten und ihr dann erhobenen Hauptes und mit fester Entschlußkraft entgegenzutreten. Erst bann ent­wickeln wir als Bewegung und als Volk immer auch uns, höchsten Tugenden, nämlich einen wilden und entschloss n e n Willen, die Gefahr zu brechen und zu bannen, eine Stärk« des Charakters, die alle Hinderniste überwindet, zähe Ver- bistenheit in der Verfolgung des einmal erkannten Zieles und ein ehernes Herz, das gegen alle inneren und äußeren Anfechtungen gewappnet ist. So soll es auch heute sein.

für uns all« sein.

Ich weiß nicht, wie viele Millionen Menschen, über die Lther- wellen mit uns verbunden, heute abend an der Front und in der Heimat an dieser Kundgebung teilnehmen und meine Zuhörer find. Ich möchte zu ihnen allen aus tiefstem Herzen zum tiefsten Herzen sprechen. 3d) glaube, das ganze deutsche Volk ist mit heißer Leidenschaft bei der Sache, die ich Ihnen heute abend vorzutragen habe. Ich will deshalb meine Ausführungen auch müdem ganzen heiligen Ernst und Dem offenen Frei­mut , den die Stunde von uns erfordert, ausstatten. Das ttn Nationalsozialismus erzogene, geschulte und disziplinierte deulche Volk kann die volle Wahrheit »ertragen. Es weiß, wie «inst, es um die Lage des Reiches bestellt ist, und seine Führung kann es deshalb gerade auch auffordern, aus der Bedrängtheit der Situation die nötigen harten, ja auch härtesten Folgerungen zu ziehen. Wir Deutschen sind gewappnet-gegen Schwäche und An­fälligkeit, und Schläge und Unglückssälle des Krieges verleihen uns nur zusätzliche Kraft, feste Entschlostenheit und eine seelische und

Treusdhwur des Volkes

as. Berlin, 19. Febr. (Eia. Drafitberickt unserer Berliner Schriftleitung.) In den großen Kundgebungen, die der Berliner Sportpalast erlebte, fiat, wenn der Führer, wenn der Reichsmarschall, oder wenn Dr. Goebbels sprach, sich die Zuhörerschaft schon immer zum Dolmetsch -der Ee- kühle des ganzen deutschen Volkes gemacht. Wohl noch nie aber hat man eine solche Kundgebung mit so großem Recht als einen Ausschnitt ober Querschnitt durch das deutsche Volk bezeichnen können, wie die gewaltige Kundgebung, auf der Reichsminister Dr. Goebbels am Dannerstagnachmittaa sprach. Der Minister selbst wies darauf 6m. daß diele Versammlung einen Ausschnitt des deutschen Volkes im besten Sinne des Wortes darstelle. Verwundete und Ritterkreuzträger als Vertreter der Front. Rüstungsarbeiter u)tb Arbeiterinnen als Vertreter -des schaffenden Deutschlands, dazu die Männer der Partei­organisationen, Reichsleiter. Gauleiter. Reichsminifter, weiterhin Ärzte. Wissenschaftler. Künstler. Beamte und An­gestellte füllten die traditionelle Kampfstätte des Berliner Nationalsozialismus. Sie sprachen hier für das gesamte deutsche Volk und ihre spontane und begeisterte Zu­stimmung zu den Ausführungen des Ministers sollte auch unsere Gegner endlich darüber belehren, wie das Seutfche Volk denkt und emnftnbet. Sie Stürme der Begeisterung, für die eigentlich-iedes Wort zu schwach ist. diese jubelnde Zustimmung, die auf die zehn Fragen des Ministers er­folgte. bekunden auf das Nachdrücklichste und Überzeugend­ste. daß das deutsche Volk enttoloffen ist. alle seine Kräfte für den totalen Krieg einzusetzen, daß es garnicht daran denkt, schwach zu werden und daß es keinerlei Ermüdung in diesem Kampf kennt. Es hat die Fragen des Ministers mit seiner Willenskundgebung dahin beantwortet, daß es. wenn nötig, den totalen Krieg noch totaler und radikaler, als wir ibn uns vorstelle»! zu führen bereit ist. Es ist cnttoloiieu. mit dem Führer durch dick und dünn zu geben, jede Last, die dieser Kampf mit sich bringt, auf sich zu nehmen und alles einzusetzen, um diesen totalen Krieg mit einem totalen Sieg zu Ende zu führen. Wo in der ganzen Welt wäre eine derart begeisterte und eine derart ent- tolpffene Zuhörerschaft denkbar. Die letzten Illusionen unlerer Gegner müssen vor solcher Bekundung des deutschen Siegeswillens in nichts zerflattern.

Dabei ließ Dr. Goebbels keinen Zweifel daran, daß barte Opfer gebrockt und schwere Lasten getragen werden müssen. Der Minister versagte es sich, die Lage irgendwie in einem rosigen Licht darzustellen. Er wies vielmebr mtt Nachdruck darauf hin. daß man nicht dem Vogel Strauß gleichen dürfe, der den Kovf in den Sand steckt, um die Ee- fafir nicht zu sehen. So gab der Minister in großen Zügen ein ungeschminktes Bild der Lage und umrtß die Konseauenzen. die die deutsche Führung und das deutsche Volk aus dieser Lage ziehen müssen. Die große Gefahr, die aus den Steppen des Ostens drobt. der Ansturm, der in diesem Winter gegen unseren Kontinent mit einer Wucht losbrach, die über alle Vorstellungen hinausgeht, alles

Alles für den Sieg!

Jeder Mann ans Gewehr - jede Frau an die Werkbank