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Wiesbadener Tagblatt
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Sred unö Betlag r L. Lchettenvcrg td)e «uchvruckerc., tunggafje Nr. 21 (Lagblatt-Hauss
91. Jahrgang
Eamstag/Eonntag, 6./7. Februar 1943
Nr. 31
Heinrich Karl Kunz.
heute an!
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Unser Wille ist unser Schicksal I
Auf Dich kommt es cm!
Du meinst, Kriege seien eine Angelegenheit des Staates und der Führung. Du irrst Dich. In diesem erbitterten Ringen geht es um Dein ganz persönliches Schick s a 1. Darüber lassen die Stimmen, die aus London und Washington zu uns herüberdringen, keinen Zweifel aufkommen. Zu der Plutokratenmanier, unterworfene Völker für die eigene Dividende fronen und hungern zu lassen, tritt der vom Juden entzündete und geschürte Haß. Ein- Vernichtungsrausch, gegen alles gerichtet, was deutsch ist. Hunderttausende junger Männer — sie schämen sich nicht das offen auszusprechen — möchten sie niedermachen, sterilisieren, zur Zwangsarbeit verschicken und schon Dein Kind wollen 'sie der Mutter entreißen. Und ist es, nach dem was die Esten, die Letten und die Litauer, was die Rumänen Bessarabiens in der kurzen Besetzungszeit erdulden mußten, was unsere Soldaten in dem Elendsparadies Sowjetunion zu sehen bekamen, noch nötig, das Chaos auszumalen, das der Bolschewismus über unsere geliebte Heimat bringen würde? Heute geht es um Dich, Deine Kinder, um Dein Heim, Haus und Hof, um alles was Dir lieb ist. Es ist Dein, es ist unser Krieg der in den Eis wüsten des Ostens tobt. Weil es um Dein Wohl und Wehe geht, kommt es auch auf Deinen Einsatz an. Du bist, ich kenne Dich besser als Du glaubst, ja viel zu stolz, um Dir etwas schenken zu lassen. Du würdest Dich selbst verachten, wenn du teilnahmslos mit ansehen könntest, wie Dein Kamerad von der Werkbank sich für Dich verblutete, während Du Dich schontest. Du mobilisierst auch den letzten Funken Energie in Dir. D u gibst das Äußerste in Deiner Arbeit. Nicht weil die Führung es verlangt, nein, weil Du es willst. Denn Du weißt: Auf Dich, auf mich, auf jeden einzelnen kommt es
Der Führer gratuliert de« Kaiser »en Mandschuluo
Aus dem Führerhauptquartier, 6. Febr. Der Führer hui dem Kaiser »en M-udschutuo ,um Geburtstag am 6. Februar mit einem in herzlichen Worten gehalten»!, Telegramm seine Glückwünsche übermitttelt. .
USV.-Truppen überwachen die Ölquellen in Iran und Irak
Nom, 5. Febr. Wie aus Bagdad über Erzerum gemeldet wird, haben uordameiilanische Truppen die Überwachung der Petroleumauellen in Iran und Irak übernommen. Bisher waren britische Truppen mit dieser Aufgabe betraut worden. ,
Wie London um die Gunst der Sowjets buhlt tEigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung)
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Umbildung der italienischen Regierung Das Außenministerium »om Duce selbst übernommen
In genau das gleiche Kapitel gehört aber auch die Meldung. baß in Pa 1Lftina mit Erlaubnis der britischen Besatzungsbehörden die Kommunistische Partei neu gebildet wurde. Sie begann ihre Tätigkeit mit einer Äunb- gebung in Jerusalem. Nach der Wahl tyes Zentralkomitees wurde, wie cs in der Meldung heißt. die Errichtung kommunistischer Zweigstellen in allen Städten und Dörfern Palästinas beschlossen. Gerade in Palästina hofft bat Bolschewismus in den jüdischen Kreisen auf starken Zufrrom. bereifte doch erst unlängst eine bolschewistische Abordnung das Land und bekundete doch auch sonst Moskau sein Interesse für Paläftina besonders nachdrücklich.
Diese enge Verbindung und Verbrüderung zwilchen dem Bolschewismus und Judentum kommt im übrigen auch überzeugend auf Bildern zum Ausdruck, bte die amerikanische Zeitschrift ..Life" von einem E m v i a n g bei dem ioroietv schen Botschafter in Washington. Litwinow -Finkel- st e i n. veröffentlichte. ..Life" stellt zu dieser Bilderserre feit, daß alles, was in Washington einen Namen und Ansehen genieße. zu diesem Empfang erschienen war. Wer dann die Bilder betrachtet, mutz festftellen. datz es fast ausschließlich Rassegenossen des Juden Litwinow-Finkelstern waren, alle die guten, jüdischen Freunde Roosevelts. Die wenigen Nichfiuden. wie etwa der Marineminister K n o x, • gehören längst zu diesem Kreis. ,
Sprach man in diesem ..illustren Kreis von der Vernichtung Europas, stimmte man dem amerikanischen Journalisten Brown zu. der die Bolschewisterung Europas als ..beste Nachkriegslösung" bezeichnete, war man beglückt von Lord Beaverbrook, dessen Ideal ein bolschewistischer Sieg wäre? Man steht nur auf den Bildern, daß alle diese Teilnehmer am Empfang in der sowjetischen Botschaft befriedigt lächeln. Nun. das wird ihnen noch vergeben, denn Europa ist nicht gewillt, dem Anschlag seiner vlutokratisch-boliche- wiftischen Gegner ruhig zuzuseben. Es bat die Gefahr, bte aus ben Steppen bes Ostens droht, erkannt. Wir aber mobilisieren alle Energie und stnd entschlosten. zu famvfen und zu arbeiten bis Deutschland und Europa endgültig gegen jeden vlutokratisch-bolchewistischen Angriff gestchert sind.
Das Mahnmal an der Wolga
Die Generale von Hartmann und Stempel fielen im Nahkampf
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ae. Die Umbildung bei faschistischen Regierung wird in Italien allgemein als eine weitere straffe Zusammenfassung aller Kräfte tn dem grotzen Ringen um den Endsteg gewertet. Besondere Aufmerksamkeit wendet man dabei der Tatsache zu, datz Mussolini selbst das Nutzen- minifterium übernimmt, an besten Spitze Graf Eiano seit bem 9. Juni 1936 stand Damit Hai bei Duce bte Leitung von fünf Ministerien, ba et, wie schon bisher, auch weiterhin die drei Wehrmachtministerien, ebenso wie das Innenministerium leitet Bon bet Umbildung unberührt bleiben lediglich das Afrikaministerium mit dem bisherigen Minister P e r u z z i an der Spitze, sowie Das Ackerbauministerium mit dem Minister P a r e s ch i Sämtliche neuen Minister gehören der Kammer der faschistischen Korporationen an. Die Eidesleistung und die Amtsübernahme der neuen Kabinettsmitglieder erfolgt am heutigen^ Samstag. Gleichzeitig mit der Umbildung der Regierung find 85 Nationalräte zu Senatoren ernannt worden.
In politischen italienischen Kreisen betont man datz dieser
Regierungswechsel der alten Gewohnheit entspricht, Männer abzulösen, Kameiaden, die lange gedient haben und somit neue Kräfte für die gewaltigen Anstrengungen einzusetzen, die der grohe Kampf für ben Endsieg mit sich bringt.
as. Berlin. 6. Febr. Nach bet Rebe, mit bet fick Lorb Beaverbrook für einen Sieg bet Bolschewisten unb damit für bte Bolschewisietung Europas entsetzte, buben bte englisch - sowjetischen Beziehungen in London das politische Tagesgespräch. Wie sehr man Angst, dlwor bat. datz die Sowjets irgendwie mit England unzurrteben sein könnten unb wie sehr man um die Gunst et al in 5 buhlt, zeigt die Tatsache, datz dem stellvertretenden Premierminittet Attlee im Unterhaus die Frage vorge- legt wurde, warum die Sowjets, wenn Stalin verbinderl war. in Casablanca nicht durch Sachverständige vertreten gewesen seien. Attlee antwortete darauf, sicktltck peinlich berührt: ..Es steht mehr der Regierung der Sowirtunion als der britischen Regierung zu. übet diesen Punkt eine Erklärung abzugeben." Das genügte dem Arbeltervarteiler Shinwell nicht und er wünschte zu wissen ob man es nicht etwa unterlassen Babe, nach Stalins Absage um bte Entsenbung eins Vertreters zu bitten. Attlee weigerte sich, barauf zu antworten. Ganz offensichtlich haben also bte Sowjets durch Herrn Maisky .ihre Londoner Freunde missen lallen, datz Re mit der Regle von C a s a b l a n c a unzufrieden find. Um solche sowtettsche Verstimmungen zu dämpfen, wurden diese Anfragen gestellt unb auch aus dem gleichen Grund verlangt die Zeitschrift JReros States« man“, datz man sich endlich mit den Sowjets übet bte Nack- kriegsvolitik verständige. Auch bet ..Svektator setzte sich für bitten ffiebanfen ein unb forderte schon letzt ein endgültiges Bündnis zwischen England, den USA. unb der Sowietunion für die Nachkriegszeit.
In dieses Bild der Moskau-Begeisterung, patzt bte Nachricht. bah auch Herr (Straub in Nordafrika teilte Verbeugung vor bem Kommunismus macht unb 27 ehemalige kommunistische Abgeordnete der fran= -naschen Kammer, die in Nordafrika in Saft fatzen, t n Freiheit setzte.
Deshalb werden wir siegen
Von Helmut Sündermann
In den Tagen ernster Besinnung und würdigen Gedenkens an das Heldenopfer der Männer von Stalingrad richten sich die Klicke des deutschen Volkes wieder nach vorn
In diesen Wochen des zweiten Oftwinters, der uns den Ernst der Bedrohung unserer nationalen Existenz erneut deutlich gemacht bat. stellt bas nationalsozialistische Deutschland nicht müßige Betrachtungen an. sondern es steht sich wieder einmal, wie schon oft unter ähnlichen Umständen, mit aller Tatkraft nach ben Aufgaben und Forderungen um. die es zu erfüllen gut. wenn rott das Schicksal weiter fest in unteren Händen halten wollen.
Ebensowenig wie vor Jahresfrist haben wir gezögert, alles das. was die Stunde erfordert, mit Nachdruck und Leidenschaft zu tun. Was fich gegenwärtig im deutschen Volk abspielt. ist mehr als eine Mobilisierung — es ist d e r Aufbruch neuer Energien, der stch aus dem Zusammenklang der Forderungen der Führung nach militari« scher und arbeitsmäßiger Kräftekonzentration unb bet Erkenntnis bet breiten Schichten unteres Volkes ergibt, baß wir bieten Krieg gewinnen müllen, wenn wir roeiterleben wollen.
Heute — nachdem, vor allem burch ben heldenmütigen Einsatz bet Stalingtadkämpser, bie ernstesten Gefahren bes Sowjetansturmes im Osten nicht mehr unmittelbar, im Vorbergrunb stehen unb wir besbalb mit ruhigem Abwägen ben Angriffsabstchten unserer anderen Feinde entgegensehen können —. heute ist es nicht nur am Platze, davon zu sprechen, daß wir in diesem Winter trotz aller Prüfungen nicht schwächet geworden Rnb1 sonbetn. baß bie Entschlossenheit. mit bet bas beutsche Volk ben Schritt zur völligen Entfaltung seiner Kräfte vollzieht, eine weitere — unb wie wir ohne Übertreibung sagen dürfen — ganzentickeibenbe Stärkung des deutschen unb europäischen Kriegsvotentials mit sich gebracht hat unb weiter mit stch bringen wirb.
Es ist nicht die Aufgabe des Journalisten, und es liegt
die immer wieder anstürmende Übermacht. Im Nahkampf fallen die Generale von Hartmann und Stempel und mit ihnen viele der Tapferen. Aber noch hält der Riegel, bis neue schwere Angriffe die Stellung zerbrechen und die Verteidiger schließlich der Übermacht erliegen.
Geschütze kilometerweit zurückgeschleppt
Als bie Sowjets bie Stellungen am Kellelranbe westlich Stalingrab eingebrückt hatten, mußten die Geschütze, die beste Waffe gegen die Panzer, zurückgebracht werden. Wo Zugmaschinen und Pferde fehlten, spannten stch bte Soldaten selbst vor die Geschütze, schleppten sie in übermenschlicher Anstrengung Kilometer um Kilometer burch bie tiefver- schneite Steppe bis an bie Bahnlinie nach Stalingrab zuruck unb brachten Re beim Bahnhof Mallargino in Stellung. Kurz daraus griffen die Bolschewisten diesen Eckpfeiler der Verteidigungslinie an. Schweres Trommelfeuer lag auf dem ganzen Abschnitt. Schlachtflugzeuge brausten Beran und warfen iBre Bomben. Der Feuerwalze folgten 28 Panzer. Sie standen plötzlich, aus allen Waffen feuernd, unmittelbar vor den Geschützen. Ganz dickt ließen die Äanoniere die Stahlkolosse herankommen, um keine Granate zu verschenken. Auf k ü r z e st e Entfernung krackten die Schüsse und kaum einer verfehlte sein Ziel. Mit zerrissenen Flanken, zer- Icklagenen Türmen und zersetzten Motorwannen brannte Panzer um Panzer aus. 21 Wracks lagen nack kurzem Feuerkampf im Schnee, davon 15 allein vor einem einzigen Geschün bet Heeresflak. Die restlichen Reben enttarnen hinter ber Feuerwanb. bie bet Feinb schützenb zwischen untere Kanonen unb seine flichenben Panzer legte. 21 tollenbe Festungen auf einen Scklag unb 150 in drei Tagen wat ber Lohn für bas Schleppen ber Geschütze.
In einem einzigen Glauben vereint
„Wir muffen uns", so schreibt die rumänische Zeitung „Porunca Vremii" zum Gedächtnis der Helden, an der Wolga, „zu einem einzigen Gedanken und zu einem einzigen Glauben vereinen. Wir wollen den Endfieg um den Prers jeden Opfers. Mögen wir alle der Gefahr eingedenk fei», die die Kultur bedroht. Rehmen wir uns ein Beispiel an der Ausdauer und an der Mannhaftigkeit des deutschen Volkes das weder Entmutigung noch Furcht oder Gefahren kennt. Gestählt in der heißen Flamme des Herzens und des Willens seines großen FMrrs Ado» Sitter %. irbt.der D entscheide i. er J i egt Kören auch wir deshalb in diesem entscheidenden Augenblick unseres Daseins als Volk und Staat auf die Gebote unserer Führung und stellen wir uns dem Vaterland in Kampf und Arbeit unter jedem Opfer zur Verfügung, keines anderen Glaubens als den in die Kraft der tapferen Armeen im Osten und in die überlegene Führung des Genius eines Adolf Hitlers."
Rom, 5. Febr. (Funkmeldung.) Amtlich wird folgende Umbildung der italienischen Negierung bekanntgegeben:
Das Außenministerium wird vom Duce übernommen. llnterstaatstekretär im Außenministerium bleibt Euifeppe Baftianini. Graf Eiano wird auf drei Jahre zum Mitglied des Eroßrats des Faschismus ernannt.
Der llnterstaatssekretärposten im Ministerpräsidium wird von Nationalrat Amilcare Rossi, Vorsitzender des Frontkämpferverbandes, anstelle von General Luigi Russo übernommen.
Der bisherige Präfekt von Neapel, Umberto A l b i n i übernimmt anstelle von Buffarini Euidi das Unterftaatssekretariat im Innenministerium.
Justizministerium: anstelle von Graf Grand i, der weiterhin Vorsitzender der faschistischen und korporativen Kammer bleibt, übernimmt Alfredo de M a r s i c o das Justizministerium.
Finanzministerium: Baron Giacomo A c e r b o, bisher Vorsitzender des internationalen Landwirtschaftsinstituts in Rom übernimmt anstelle von Thaon di Revel das Finanzministerium.
Erziehungsministerium: der Rektor der Univerfi- tät Pisa, Carlo Beggini übernimmt anstelle von Euiseppe B o 11 a i das Erziehungsministerium.
öffentliche Arbeiten: Nationalrat Zenone B e n i n i übernimmt anstelle von Euiseppe E o r l a das Ministerium für öffentliche Arbeiten.
Verkehrsministerium: Senator C i n i übernimmt den Posten des bisherigen Ministers Host V e n't u t i.
Korpaiationsministerium: Carlo Tiengo, Präfekt von Neapel, übernimmt den Posten des bisherigen Ministers Senator Ricci.
Ministerium für Volksbildung: der bisherige Unter« staatssekretär Polverclli übernimmt den Posten von Alessandro P a v o l i n i.
Ministerium für Devisenbewirtschaftung: Oreste Bonomo übernimmt den Posten von Minister Riccardi.
Das llnterstaatssekreiariat für Kriegsproduktion wird zum Ministerium erhoben. Der bisherige llnterstaatstekretär General Favagroffa übernimmt das Amt des Ministers.
Berlin, 5. Febr. Der entscheidende Abschnitt des heroischen Ringens um Stalingrad begann am 10. Januar. Das Übergabeangebot der Bolschewisten an die 6. Armee hatte an diesem Tage seine klare Ablehnung gefunden. Trotz monatelanger schwerster Kämpfe war jeder entschlossen, bis zum letzten Atemzug «eiterzukämpfen.
In den Morgenstunden setzte der Bolschewist die ganze'Wucht seiner schweren Waffen von neuem ein. Hunderte von Batterien, Salvengeschütze, Mörser, Granatwerfer, Panzerabwehrkanonen und Flakgeschütze zertrommelten mit ihrem Feuer die flachen Deckungen. Nach einer Stunde verstumm^ dieses Feuer schlagartig. Noch einmal forderte der Feind unsere Soldaten zur Übergabe auf. Aus Lautsprechern schallte die Aufforderung, bedingungslos die Waffen zu strecken. Feindliche Schlachtflieger kommen heran, doch statt Bomben werfen fie Flugblätter mit der Aufforderung zur Übergabe ab. Aber wiederum haben unsere, in den wochenlangen Kämpfen eisern gewordenen Soldaten nur ein entschlossen es Nein. Nur zu oft haben fie die bolschewistische Niederträchtigkeit und Tücke des Feindes erlebt.
Der Bolschewist hat es wohl auch nicht anders erwartet. Denn kaum sind die Flugblätter zu Boden geflattert, da krachen auch schon die Bomben der bolschewistischen Schlachtslieger. Noch einmal ein schwerer Feuerschlag, und der Feind geht zum Angriff not. Aus 5 Kilometer breiter Front (türmten die Bolschewisten gegen den Nordriegel. In drei Wellen branden die dicht gedrängten Massen heran. Der ersten Welle folgt auf 800 Bieter die zweite und auf 1000 Meter die dritte. Hinter diesen rasseln die leindlichen Panzer und treiben die Schützen voran. Unsere Männer lassen den Feind auf 60 Meter herankommen. Dann schlägt ihm das Sperrfeuer entgegen. Die Maschinengewehre reißen llafsende Lücken in die angreifenden Reihen. Die Bolschewisten stürzen über ihre eigenen Gefallenen und suchen Deckung hinter den Toten. Die zweite Welle kommt heran. Auch sie bricht zusammen. Und auch die dritte Welle muß zu Boden. Der Feind hatte schwerste Verluste.
Das gleiche Bild bst fich auch am westlichen Riegel. Dort ober überschwemmten die Bolschewisten die dünnen,Lini^u unser« Verteidiger. Täglich wuchs so die Härte des Ringens, bis fich der Stoß in erbittertes Einzelringen auflöst. Jeder, der noch eine Waffe führen kann, kämpst. Am Bahndamm fangen sie ben An- grifi auf und halten. Generale, Stabsoffiziere, Grenadiere, Artilleristen, Pioniere und Fahrer, Deutsche, Rumänen und Kroaten— sie stehen hier Schulter an Schulter im Kampf gegen
