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Wiesbadener Tagblatt

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Drrnl u«6 «erlag: L. ScheUenvergZche VuchdruLere», Langgajje Sir. -J <ragvlatt-Haus>

91. Jahrgang

Dienstag, 2. Februar 1943

Nr. 27

Dein Stolz: Mehr leisten

kreuz des Eisernen Kreuzes.

Sti Adolf Hitler.

Berlin. 1. FeLr. In Stalingrad ist die Subgruvve der 6. deutschen Armee nach zweimonatigem Ringen gegen die feindliche Übermacht, bei bitterer Kälte und nach über­menschlichen Entbehrungen am 31. 1 von den zabllosen schweren Waffen. Panzern und Flugzeugen der Bolschewisten überwältigt worden. Bon allen Seiten schwer angegriffen, hatten die erschöpften Verteidiger Stück um Stuck ihrer Stellungen aufgeben müssen und waren schließlich auf den kaum 300 Meter breiten Platz beim GPU.-Eebaude »u- sammengedrängt worden. Aus Mangel an Munition konnten sie weder di« konzentrischen Angriffe der Panzer abwehren, noch die offenen im Trümmerfeld aufgefahrenen Batterien unter Feuer nehmen, die mit ihren Granaten die Reste des

beten zeigt. So greifen auch hier die Räder der Tonnage­schlacht ineinander. Die Berlufte der Anglo-Amettkaner wachsen im Atlantik wie im Stillen Ozean.

Rom, 1. FeLr. Bei der 20-Jahrfeier der f a s ch l It i - scheu Miliz in einer Ortschaft Mittelitaliens hielt der Duce folgende Ansprache:

Offiziere. Unteroffiziere. Schwarzhemden!

Die Miliz, die durch Beschluß des Eroßrates der revo­lutionären Kamvfbünde entstand, feiert heute in der ihr eigenen Atmosphäre ihr 20iähriges Bestehen. Es ist eine eiserne Atmophäre des Kampfes und der Ent- schloffenbeit. in der endlich die Männer als das erf*etncn, was sie sind und gelten.

Bon 1923 bis heute habt Ihr in unzähligen Schlachten durch Opfer und Blut Eure Liebe für Italien und Eure unbedingte Hingabe an den Faschismus gezeigt. So keid Ihr der Weisung treu geblieben.

In diesem Krieg, dessen Ausmaß als übermenschlich bezeichnet werden kann, gilt mehr als je die Wobrheit. daß die Entscheidung bei dem liegt, der eine Viertel- stunde länger als der Feind standzubalten. weiß, und daß die letzte Schlacht die ist. die den Sieg bringt.

Erst nach 32 Monaten härtesten Kammes war es dem Feind möglich, einen Erfolg zu erzielen. Das ttalienische

Neuer Erchenlaubtrüger

»eneralkutnetit Karl Rodenbur« ,

Nus dem Fahrerhaustouartier, 1. Febr. Der Führer verliei, das Eichenlaub »em Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 31. Januar 1943 dem Generalleutnant Karl Rodenburg. Kommandeur einer Infanterie-Division und sandte ihm folgendes Telegramm:

»In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Balkes verleihe ich Ihnen al» 189. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter.

Kampf solange wir eine Waffe halten können

Ansprache des Duce anläßlich der 29=3o6rfeier der faschistischen Miliz

Härte und Größe — das*Gebot der Stunde

„Siege ertragen kann jeder Schwächling, Schicksal» schlage aushalten, das können nur die Starken! Die Voi - sehung aber gibt nur jenen den letzten und höchsten Preis, die es vermögen, mit Schicksalsschlägen fertig zu werden Diese Führerworte, gesprochen vor einem Jahr, haben in diesen Tagen ihre besondere Bedeutung erhalten. Während sich in Stalingrad die Tapfersten der Tapferen zum letzten Widerstand zusammenschließen, mit unerschütterlichem Heldenmut und todesmutiger Entschlossenheit trotz feind lieber Übermacht immer wieder unerhörte Beweise ihres Willens bekunden, mit dem Opfer ihres Blutes und ihres Lebens ihre Pflicht zu erfüllen, um sich bis zur letzten Pa­trone und bis zum letzten Atemzuge einzusetzen für das Gesetz, nach dem sie an getreten sind, geben sie der ganzen Welt ein Beispiel von noch niemals dagewesener Härte und Größe. Ihr Kampfgeist läßt sich auch durch die feindliche Übermacht nicht beirren und ihr Siegeswille triumphiert noch im Fallen über den Gegner. Dieses leuch­tende Vorbild heroischer Pflichterfüllung, vor dem wir uns in Ehrfurcht verneigen, zeigt am deut­lichsten wie ungebrochen die Schlagkraft des deutschen Soldaten ist, mit welchem Fanatismus er kämpft, auch dort, wo sein Opfer allein der Lage nutzt. Ein Opferwille von dieser Größe wird immer nur der Front vorbehalten bleiben können. Wir in der Heimat aber helfen dem mit der Waffe kämpfenden Soldaten, wenn wir die Härte und Schwere dieses Kampfes mit tapferem Herzen erleben und mit dem eisernen Willen zum Siege zu unserem Teil dazu beitragen, mit nie erlahmendem Einsatz und leidenschaftlicher Anteil­nahme unsere Pflicht zu erfüllen, bereit und entschlossen, alles zu tun, was erforderlich ist, um unsere Freiheit zu er­kämpfen und die Zukunft unseres Volkes sicherzustelleu. Wir dürfen, wie der Führer in seiner Proklamation sagte, in diesem gewaltigsten Kampf aller Zeiten nicht erwarten, daß die Vorsehung den Sieg verschenkt. Es wird jeder ein­zelne und jedes Volk gewogen und was zu leicht befunden ist, muß fallen. Fritz Günther.

Verlauf der Seeschlacht bei der Rennell-Jnsel

Selbstaufopferung des Kommandeurs der japanischen Torpedoslieger

Das Mahnmal Stalingrad

Die nördliche Kampfgruppe der 6. Armee setzt den erbitterten Widerstand fort

Auszehrung der Feind-Tonnage

.(Eis. DraLtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)

as Das Ianuar-Berfenkungsergebnis ist geeignet, die U-Bootsorgen unserer Gegner weiter zu er­höben. Gewiß mag aus durchsichtigen politischen Gründen das Tonnagevroblem von' den Anglo-Amerikanern jetzt oft­mals in besonders pessimistischem Ton behandelt werden, da die EnÄänder durch solche Klagen bei der Bert et- lung mehr Tonnage für ihre Lebensmittelzufuhren zu erhalten hoffen, während die US.-Amerikaner mehr Tonnage für ihre Truppen in Ubersee haben möchten. Andererseits aber läßt sich nicht verleugnen, daß Vie Tonnagesorgen der Anglo-Amerikaner grob sind. So wird in den unterrichteten politischen Kreisen der USA. erneut darauf hingewiesen, daß der U-Booikrieg als das härteste Problem des Krieges zu bezeichnen sei. Kennzeichnend vor allem aber sind die Forderungen einer Konferenz, an der britische Seeleute und Seeleute von elf Rationen teil- nabmen, die gezwungen wurden, im Dienst Englands zu fahren. Diese Seeleute forderten einmütig einen besseren 'Schutz gegen die deutschen U-Boote. Das dürfte dem eng­lischen Marineminister, Alexander, nicht eben sehr an­genehm sein, da er nicht in der Lage ist. der Schisfabtt einen stärkeren Schutz zuteil werden zu lassen, weshalb er denn auch den Seeleuten nur den guten Rat geben konnte, sich auf ihren Schiffen selbst besser zu vetteidigen.

Auch das äußerst ungünstige Wetter, die orkanartigen Stürme im Januar brachten der anglo-amerr- kanischen Schiffahrt keinen Schutz, vor den deutschen U-Booten. Mit 5 22 0 00 BRT. liegt die 'Gesamtversenkungszifter. des Januar 1943 vielmehr erheblich hoher als die des gleichen Monats im Vorjahr. Damals wurden durch deutube Unter­seeboote 56 Schifte mit 367 000 BRT. versenkt, während dl« Gesamtversenkungsziffer 400 600 BRT. betrug. Trotz denk­bar ungünstiger Witterung haben also unsere U-Boote gegenüber dem Januar des Vorjahres ihre Versen kungszlsfer noch wesentlich steigern können. Dabei bunte erheblich mehr Tonnage versenkt worden sein, als dte letzt ange­gebenen 408 000 BRT.. da der Untergang der weiteren zehn torvedietten Schiffe wohl als sicher angenommen werden kann. Wenn der Luitwaffe allein 18 Handelsschiffe mit 114 000 BRT. zum Opfer fielen, so dürfte das m erster Linie ein Ergebnis des Rooseveltschen Raub­zug e s gegen Franzöfisch-Rordaittka sein. Vor her nord- afrikanischen Küste und in den norbafrikatmcken Haien ver­mochten unsere Flieger immer wieder den anglo-amerikani- ichen Nachschub zu treffen. Auf der Seite der Änglo-Amen- kaner ist man besonders beunruhigt, bau auch bas ichlemtc Wetter kein wesentliches Absinken der Erfolgs,ifter unserer U-Boote brachte. Man fürchtet vor allem, das dre Zahl der Versenkungen wieder ansteigt, sobald die Tage länger wer­den und sobald eine Besserung der Großwetterlage etnttm. So kommt in zahlreichen englischen Stimmen dte Furcht vordem Frühjahr sehr deutlich zum Ausdruck.

Wenn gerade in diesem Augenblick, da die deutschen Januar-Perienkungsziftern bekannt gegeben werden, mit denen sich die Eesarntversenkungen durch bie deutsche Kriegsmarine und die deutsche Luftwaffe nunmehr aut 24 227 475 BRT. belaufen, die Japaner einen neuen Seesieg im Pazifik melden können. _so zeigt das, daß nicht nur der Kampf im Atlantik vom äußersten Norden bis zum Kav der Guten Hoffnung und daß nicht nur der nordafrikanische Raubzug an den Schiffsflotten und an dem Versenkungsschiffsraum der Anglo-Amerttaner zehren, sondern ebenso auch die Kämme im Stillen Ozean. Immer wieder müssen die llS.-Amettkaner ihre Bemühun­gen. die Javaner von Australien fernzuhalten. mit außer­ordentlich hohen Verlusten bezahlen. Dabei behaupten dl« Javaner nach wie vor ihre Stellung auf Euadal c a ne t und noch immer iit es auch den verzweifelten amerikanisch- australischen Bemühungen nicht gelungen, die Javaner aus Neu-Guinea zu verdrängen. Der Nachschub aber, den diele Operationen erfordern, ist großen Gefahren ausgesetzt, wie die neue Erfolgsmeldimg unseres iavanischen Deroun-

EPU.-Eebäudes zerschlugen und damit den SBtbatitanb der um Eeneralfeldmarschall Paulus gescharten Kampfer zer­mürbten. Den von allen Seiten herandrangendeu Bol cke- wistenmassen stellten sich die Grenadiere noch mit letzter Kraft entgegen. Mit der Zerstörung aller wichtigen Doku­mente, Karten und Schriftstücke letzten sie den Schlußstein auf das Denkmal, das sie sich mit ihren unvergänglichen ^^Jn^en "zerschlagenen Werkhallen der Traktorenfabrik setzt die n ö r d l i ch e K a m v f g r u p p e unter Führung des Generals der Infanterie Strecker ihren heldischen Ab- wehrkamvf fort. Sie findet in ihrem unerschütterlichen Kampfeswillen die Kraft zum Widerstand gegen die jmukn- losen Angriffe des Feindes. Die Bolschewisten, schienen systematisch jede noch stehende Wand der weitläufigen Werksballen zusammen und werfen Salven von Hand- und Wurfgranaten hinter die Mauerstumvfe. um den Vertel- btdein jede Deckungsmoglichkeit zu nehmen. Die Montagegruben, Keller und unterirdischen Gange bieten

aber immer noch Schutz. Aus ihnen herauszturmen die un­ermüdlichen Kämpfer vor, wenn sich feindliche Stongruvven zu weit vorwagen und schlagen sie zurück. Auf diese zu allem entschlossenen Männern konzentttett sich nun der Feind mit seiner ganzen Übermacht. Sie aber halten immer noch Stand. .

An den übrigen Vrennvuntten der Südfront hat sich die Lage gegenüber dem Dottage kaum geändert., Bei der Ab­wehr feindlicher Angriffe im Kubangebiet und bei Säuberungskämvfen im Raum von Krasnodar, wurden neun feindliche Panzer abgeschossen und wieder einige hun­dert Gefangene gemacht. Auch bei den Nachbutkamvfen zwischen Kaukasus und Don hatte der Feind erhebliche Ver­luste. als er mit Panzern und Kavallerieeinheiten die Marschbewegungen unserer Truppen zu stören versuchte. Die Bolschewisten sind sehr vorsichtig geworden, seit vor einigen Tagen unsere Sturmgeschütz« bereitgestellte feindliche Panzer in einem Talkessel angriften und innerhalb 3 Stunden 16 Sowjelpanzer vernichteten. Auch das Marschieren der In­fanteriekolonnen mit großen Zwischenräumen erwies sich als ungenügender Schutz gegen die Angriffe unserer Sturz­kampfflugzeuge. denn unsere Flieger zerschlugen mit. ihren Bomben die Infanterie- und Fabrzeugklonnen, wo immer sie ihrer ansichtig wurden. Am unteren Donez griffen die Bolschewisten nur an einer Stelle mit starken Kräften und Panzerunterstützung an. wurden aber unter Abschuß von 8 Panzern abgewehrt.

Sehr hart ist nach wie vor das Ringen im Raum west­lich Woronesch. Bei den mit großer Erbitterung und.Be- weglicheit geführten Kämpfen wurden vorgedrunaene feind­liche Kräfte zersprengt. Stützpunkte entsetzt und Ortschaften, die vorübergehend vom Feind genommen waren, wieder er; stürmt. Flak-Kamvftruvvs der Luftwafte vernichteten dabei zwei schwere Geschütze, vier Panzerabwehrkanonen, acht Granatwerfer und setzten acht Maschinengewehrnester mit allen Waffen außer Gefecht. In dem hin- und berwogenden Ringen behielten unsere Truppen die Oberhand und kämpften sich zu ihren Anfangsstellungen durch.

Gandhi schwer erkrankt

Stockholm, 2 Febr. (Funkmeldunna). Rach einet Cigenmelbung von „Soenfta Morgenbladct" ans Bangkok, die den indochine- sischen Sender Saigon zitiert, ist Gandhi Z. schwer erkrankt, und sein Gesundheitszustand verschlechtert sich täglich. Der Sprecher des Senders Saigon erklärte, daß die englischen Behörden alle erdenklichen Maßnahmen rrgrifften hätten, um die Erkrankung Gandhis der indischen Bevölkerung zu verheimlichen. Trohdem habe sich die Kunde davon verbreitet, und man be­fürchte nunmehr neue schwere Unruhen.

Tokio, 1. Febr. Domei erfährt aus der Marine nahestehen­den Kreisen noch folgende Einzelheiten über die Seeschlacht bei der Rennell-Jnsel:

„Am 29. Januar war Ser Simmel über den Salomonen mit dichten Wolken verhangen, während eine steife Brise über die aufgepeitschte See vfiff. Trotz dieser ungünstigen Wetter­bedingungen hielten javanische Aufklärungsflugzeuge ihre Erkun­dungsflüge aufrecht. Ihre unermüdlichen Bemühungen, die seit oer nächtlichen Schlacht bei Lunga am 30. 11. 42 ununterbrochen beibehalten wurden, fanden ihre Belohnung, als in den Ge­wässern östlich von Rennell-Jsland eine mächtige feind­liche Flotte, die in nordwestlicher Richtung dampfte, aus­gemacht wurde. Während die feindliche Flack das Feuer eröffnete, aab6t die Aufklärer ihre Meldungen. Sofort statteten starke Formationen japanischer Torpedoflugzeuge durch die Wolken seindwätts. Da die feindliche Flotte in Anbe­tracht des schlechten Wetters keinen Angriff erwartete, lief sie mit unverändertem Kurs weiter und näherte sich den Gewässern nördlich der Rennell-Jnsel.

Plötzlich erschienen große Formationen japanischer Flugzeuge in den Wolken über der feindlichen Flotte. An der Spitze flog die Maschine des Kommandeurs put* den feindlichen Feuervorhang, um seine Torpedo auf ein' feindliches Schlacht­schiff abzufeuern. Unglücklicherweise wurde das Flugzeug von einer Granate getroffen. Einen langen Feuerschein hinter sich herziehend, schlug sie mitten auf dem feindlichen S chlachtschiff aus und setzte die Kommandobrücke in Brand. Gleichzeitig traf der vom Flugzeug zuvor abgefeuerte Torpedo das Schift mit gewaltiger Explosion Rach wetteren Torpedo-

Volk bat mannhaft und mit römischer Ruhe hi« Nachricht der Besetzung Libyens durch den Feind aufgenommen, weil eine unerschütterliche Gewißheit in seinem Herzen lebt: ..Dort, wo wir waren, dort, wo unsere Toten uns erwarten, wo wir gewaltige und unzerstörbare Spuren unserer Kultur hinterlassen haben, dorthin werden wir zurück­kehre n.“

Unabänderlich wie das Gesetz der Gravitation der Ma- tette ist bas Gesetz der politischen Gravitation der Völker. 50 Millionen Italiener haben nach Afrika hingcstrebt und werden nach Afrika hinstreben, weil sie ebenso und vielleicht mehr noch als andere Völker, ein heiliges Reckt auf Leben haben.

Sckwarzbemden! An diesem 20. Jahrestag antworten wir zusammen mit unseren Kameraden der Achse und des Dreiervaktes auf das unsinnige, verbrecherische und agita­torische Dilemma von Casablanca, daß wir nie nackgebev werden, solange wir eine Waffe in unserer Hand halten können.

Ihr werdet fortfahren, in der ersten Reihe zu mar­schieren und werdet immer und überall allen ein» Vorbild sein. Ich weiß, daß Ihr kein anderes Vorrecht beansprucht."

Wöchentlich tn U AilSgavcu Srjchemuogszett werktäglich nachmittag»

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angriften anderer japanischer Flugzeuge begann das Schift rasch abzufinken. Die angreifenden Flugzeuge wandten sich dann den größerern feindlichen Kreuzern zu und feuerten nacheinander ihre Torpedos auf sie ab. Zwei Kreuzer wurden sofort versenkt, während zwei wettere Schlachtschifte in Brand ge­setzt und ein weiterer Kreuzer in Flammen gehüllt wurde. Die Sonne war bereits unteigegangen. Die japanischen Geschwader unterbrachen ihre Torpedoangrifte und kehtten zu ihren Stütz­punkten zurück.

Die feindliche Flotte versuchte, auf südöstlichen Kurs lausend vergeblich, den japanischen Angriften auszuweichen. Japanische Aufklärungsflugzeuge machten das fliehende feindliche Geschwader am nächsten Tage in den Eewäsiern nordöstlich von Rennell- Jsland aus, und die japanischen Torpedoflugzeuge nahmen bei Tagesanbruch den Angriff wieder auf. Zwei feindliche Schlacht schifte, die am Tag zuvor beschädigt waren, hatten ihre Brände löschen können und flohen in südöstlicher Richtung, während über 2 0 U S A.-Jäger den Luftraum über ihnen abpatrouillietten Sofort entwickelte sich ein erbittertes Lustduell, .wobei drei feind­liche Jäger abgeschossen wurden. Nachdem die feindlichen Säger abgedrängt waren, stürzten unsere Torpedoflugzeuge wieder auf die feindlichen Schlachtschiffe herab. Mehrere Torpedos trafen ihr Ziel, und eine gewaltige Explosion ries bei einem der beiden Schlachtschiffe eine riesige Wassersäule hervor. Das Schlachtschiff erhielt Schlagseite nach Steuerbord und versank sofort in der Tiefe Ein weiteres Schlachtschiff wurde in Brand geletzt und schien schwer- beschädigt zu sein. Ein Kreuzer, der in der vor herigen Nacht unbeschädigt daoongekommen war, wurde das Opfer eines kühnen Torpedoangrifts und versank mit gewaltiger Explosion