Sette 8 Ar. SS
Wiesbadener Tagblatt
Samstag - Sonntag, 30.,- 31. Saaaat 18t!
WLeslmdemr Nachrichten
Wehrmacht und Partei eng verbunden
Wir wdrlcn den harten Kampf mit allen Mitteln durchstehen
Durch Kampf zum Licht«
Bon «alter Schaefer-Brandenburg
Denk nicht, dein Leben fei auf dich allein gestellt.
Dn bist durch dich nicht frei und fällst, wenn alles fällt
Des Tanzen nur ein Glied
- bist du in Glück und Leid Wie's immer auch geriet: sei wach und sei bereit!
Ein Ruf fei feder Tas in deine Gegenwart, und jeoer Stundenschlag wie Sammerklang so hart.
Wie alle für dich stehn, so stehst für alle du, und unsre Fahnen wehn durch Kampf bet' Sonne zu!
Probebetrieb mit Grohalarmgeräteu
flut Sonntag, 31. San. 1943. vormittags 11 Uhr, findet ein Probebetrieb mit den Grobalarmgeräten (Lustschutzsirenen) in Wieobaden und Lororte statt. Für diefen Probebetrieb wird nur das Signal „Entwarnung" (hoher Dauerton) mit der Zeitdauer von etwa einer Minute gegeben. Beim Ertönen dieses Signals ist von der Bevölkerung nichts 3u unternehmen.
Sollte dagegen das Signal »Fliegeralarm" (der bekannte an= und abschwellrude Heulten) ertönen, dann handelt es sich um einen Ernstfall, bei dem alle Mafmahmen für einen Fliegeralarm zu ergreifen sind.
Die heimische Versorgungslage
Der Bedarf der Mühlen an Roggen kann infolge eines befriedigenden Aufkommens gedeckt werden. Eine gewisse Spannung in der Versorgung mit Mahlweizen hat sich augenblicklich gelöst Auch die Eerstenetndeckung ist erreicht. Lebhaftes Interesse besteht jetzt für Roggenmehl, es steht dem eine reichliche Bereit, stellung gegenüber . Brotmehl wird dementsprechend in geringerem Umfange verlangt. Es tritt immer wieder em starker Bedarf an Heu in Erscheinung. Der Kartoffeltransport und d e Zwischen- lagerunq sind lebhaft in Gang gekommen. Die Versorgung der Städte ging deshalb glatt vonstatten. Es ist zu erwarten, dah auch weiterhin auf Grund der neuen Erhebungen die Verladungen io eiter! auf en. Auf dem Gemüfemarkt überwiegen btc Xonlarten. Irr etwas größeren Mengen sind Rettiche porfjanbe«, auch Rote ytilben treten wieber in Erscheinung. Die Möhren sinb nur schwach vertreten. An ausländischen Gemüsen wies der Markt Sndivi«, und Fenchel auf. In einer Reihe von Orten g-lan,t«i spaui che Apfelsinen an die Jugendlichen zur Ausgabe. Italienische »pfel- sinen wurden in die Verteilung mit einbezogen.
Die Bedarfsdeckung der Vlehmarkte ging an allen Plätzen glatt vonstatten. Der Rinderbedarf wurde durch Umleitungen stcheraestellt. Schweine konnten teilweise der Vorratshaltung und den Verarbeitungsbetrieben zugesührt und für Jmlettungen eingesetzt werden. Vermehrte Kälberauftriebe wirken sich auf den Anteil des Kalbfleischverbrauchs aus. Als Ausgleich tritt der Rindfleischverbrauch etwas zurück.
Die Bedarfsdeckung mit Milcherzeugnissen war sichergestellt, zumal sich für die Milchansuhr günstigere Verhältnisse ergaben.
<auTsprecher <»rf
Der Rundfunk am Sonntag bringt an beme^enswerten Sendungen im Reich svrograntm: 11.00 Uhr Beethovens Sinfonie (Wilhelm Furtwaengler), 11.35 Uhr.Kieme Stucke grober Meister (Dirigent- Robert Heger), 14.30 Uhr Alte und neue Kinderlieder, 15.00 Uhr Unterholtungskomvomsten tm Waffen, rock, 18.00 Uhr Weber, Mozart. Beethooen (LeitN«g: Wilhelm Furtwaengler), 20.15 Uhr (Stufe der deutschen Kunst. 2. Fol» des Künftler-ABC.. 22.15 Uhr Atlsgewahlte Operetten- und Tanz- mustk. — Am Montag im R e , chs v r o g r a m m . 15.00 Uhr Klassische Soiistenmustk. 17.15 Uhr Eine unterholltende Stunde, Einlage: 18.00 Uhr Das neue Buch, 18.30 Uhr Der Zeitsviegel. 19.00 Uhr Wehrmachtsvortrag: Unser Heer, Al.ls Uhr ,J»r iedm, etwas". Im D e u t s ch l a n d s e n d e r : 17.15 Uhr Sinfonisch« Musik von Beethoven bis Fibisch. 20.15 Uhr Franz Schubert (Solistenmufik). 21.00 Uhr Bach. Brückner (1. Sinfonie). Leitung: Schulz-Dornburg.
Appell im Kurhaus
3m festlich mit der Reichskriegsflagge und Hakeiikreuzfähnen geschmückten groben Saale des Kurhauses waten am Samstagvormittag die Soldaten, Beamten und Eefolgschafts- Mitglieder des Stellvertretenden Generalkommandos des XII. A K. zum Avne 11 anlagh^ ^-1(1 Jahtestages der Machtübernahme versammelt. Rach dem Vortrag des Krönungsmatsches aus der Over „Die Volkunger von Kretschmar. gespielt vom Musikkorvs des Stellvertretenden Generalkommandos des XII. AK., die mit der austuttelnden Fanfare aus „Les Preludes" von Llfst endete, sprach der Stell- Dertretenbe Kommandierende General und Befehlshaber .m Wehrkreis XII. General der Infanterie Steppuhn, zu seinen Kameraden und zu den Gästen, an beren Seine der Stellvertreter des Kreisleiters, Pg. Wagner, dem Avvell beiwohnte. Er führte dabei u. a. aus:
Soldaten, Beamte und Gefolgschaftsmitglieder des Stell». Generalkommandos XU. AK. und meine sehr verehrten Gaste von Partei und Stadt. Mitten in einem Ringen von für vielt, von uns in der Heimat schwer vorstellbarer Harte um die Zukunft des deutschen Volkes röhrt „ch heute zum 10 Male der Jahrestage der Machtübernahme durch die Nattonahozialisttichi Deutsche Arbeiterpartei. Wir haben uns zu einem Appell zu- sammengefunden, um uns des 10. Jahrestages der nationalen Erhebung in einet Feierstunde gemeinsam zu erinnern.
In unserer schnellebigen Zeit, in bet sich Umwälzungen von gewaltigem Ausmatz vollziehen, die wir wohl in ihrem letzten Ergebnis noch gar' nicht überblicken können und in d«.Eindrücke schwerwiegendster Art einander überschatten, ist es nicht leich» Erinnerungen und Errungenschaften der letzten zehn Jahre zu erfassen und im Gedächtnis zu behalten, äe gilt ia auch vor ollem für jeden, zuerst sein Tagewerk sorgiam zu erfüllen und den Blick fest und unverzagt in die Zukunft zu richten. Trotzdem ist der heutige Tag dazu ungetan, einen kurzen Rückblick zu «Watten. Heute vor zehn Jahren übernahm Adolf Hitler die riuhrung des demscheu Staatsschifses, das ohne diesen starken Steuermann hilflos den Klippen des inneren und äußeren Zufammenbruchs entgegentrieb. Mit fester Sand griff er das «euer und lenkte bas Schiff schnell unb gewandt in ein gutes Fahrwasser. Eine ungeheure Dynamik erliste von diesem Augenblick an das ganze Volk. Cs ist wohl eine geschichtliche einmalige Erscheinung, bafe ein Volk, das so geschlagen und gebemütigt wurde, wie das deutsche durch das Versailler Diktat, sich in einem Jahrzehnt zu nie erlebter Grütze erhob. Diese Wandlung bleibt das Verbienst bes Führers und seiner Bewegung, die Deutschland in der letzt«, Sekunde aus dem Abgrund emvorritz, in den, es htuabgestoben «ar. In einem Siegeslauf ohnoOleichen fährt« ec es zu Geltung, Macht. Grobe und Ruhm, wie kaum je. zuvor, t« seiner mehr als lOOOiälnigen Geschichte. . ,rt
Die auf diesem gß«e in bi« Zukunft zunickgelMie Strecke ist ungeheuerlich. Für unu, die wir Soldaten sind, ober in soldatischem Dienst stehen, war wohl das größte Erlebnis die Wiederherstellung der^deutschen-Ehre. mi. sie sich in der Neugestaltung der deutschen Wehrmacht spiegelt. Aus ihr erwuchs die Quelle der Kraft des neuen Reiches, die nunmehr unsere, Feinden zum Verhunguis geweckten ist. Der Zusammenschluß bet einzelnen Länder zu einem einheitlichen Deutschen Reich gab die Grundla« für die An- und einghebcrung aller im Osten, Süden und Westen angrenzenden, von Volksdeutschen Stammesbrüdern bewohnten »reuzg^lete. Diese Taten, verbunden mit der sozialen Gesetzgebung des liatienalsozialistochen Deutschlands würden genügen, den Kamen unseres Führers Adtzif Hitler für die Ruchwelt unsterblich zu machen.
Wir werden in dieser Feiochiunde in einer Rede d« Hntn Reichsiuarschalles und also aus berufenem Wunde hüt«, was der Soldat uns in dieser ernst«« EtnndS zu sagen hat. Ich mub es mit daher versagen, dickeu Aussühruugen durch mn näheres Eingehen zu dem «nlai b«c GedeuHnud« omuarenen Auf einen Punkt möchte ich aber: in, diesem Augenblick noch kurz m diesem Kreise eingeheu: Es t» dies bte Kamera d s ch ° i i und Verbunden h e i 1 der beiden unseren iiationals«rrallstifch«n Staat tragenden Säulen. Wehrmacht und v ar t e t. Ich möchte auch in dieser Stu»*« feitNeUcx, bn« es Niemals unseren Feinben gelingen tarin, diese ihneu verhaht« ixuete «ei*u*«n. Seit dieser beiden Kampfgemeinschaften iu zerreiben.
Wthrmid der Sie« der nationalsszialisti^en »ewegung am 3ü Januar 1933 die Vorau**** Äf für den Sim der Waffe, toi Kampf ** beutWeu Bettes «Sie 9*e*t« 8*mworbnung,
EHREN T A FEL __
Mit dem Eiietne» Kren, TT. Klaffe wurden au»ieiei*Het:
Dberacireiter Emil Diefenbach. Wiesbaden, Friedticksttab« 6
Obergefreiter Walter Schmitz, Wiesbaden. Philipvsberg 20
Mit dem Krieaseerdieirffkreuz TT. Klallc mit Lckwerler»
Am Montag wird cer Reichssenber Stankfurl am Main, vor. mutags um 11 Uhr, im Rahmen seiner Sendung „Zeitgeschehen eine Aufnahme vom Lazarettbesuch von Gauleiter Sprenget »um 30. Januar zu Gehör bringen.
wurden ausgezeichnet:
Stabsfeldwebel Karl Webet, Wiesbaden, Otanieiffttase 17
Obergefteiter Kurt Zimmer, Wiesbaden, 6«enteenfttafee_20
vorbeigehen, die zur Zeit wohl alle Deutschen am meiften oe- rübtem, unb bte sich um" bas eine Wort bewegen: S t a 1t n g r ab. Wir verfolgen bie Kämpfe der bort eingeschlosienen Äametaben mit heisiem Herzen. Wir wisien, unter welchen Entbehrungen diese Männer zu leiden, haben, die ganz auf sich gestellt, ihre Kampfkraft jeden Tag aufs neue dem Ansturm der feindlichen Atasfev entgegensetzen. Wahrhaft ein leuchtendes V o r b t l d b est en deutschen Soldatentums. 6te stehen auf ihrem Posten ohne zu wisien. was aus ihnen wird, sie erfüllen ihre militärische Aufgabe unb opfern sich schweigend, wie das Gesetz es befahl Das ungeschriebene Gesetz ihrer Soldatenehre und ihrer beut sch en Männlichkeit. Ihr zäher Widerstand bindet starke Teile des sowjetischen Heeres und verbraucht seine Kräfte und sein Material. Es ermöglicht unserer Obersten Heeresleitung ihre Entschlüsse zur operativen Weiterführnng dieses gewaltigen Kampfes in Freiheit zu fassen. Der Wert und der Erfolg dres^ aufopfernden Kampfes wetboe sich erst tn sputetet oeit voll er- ntessen lasten. i
Ab« eine Verpflichtung bedeutet dieser Kampf für uns alle, bas ist das Beispiel, das er "der ganzen Ration auferlegt Dem brutschen Volke ist in feinet Geschichte nie etwas geschenkt worden es muß sich den Weg zur Freiheit schwer erkämpfen. Bon jedem Deutschen wird verlangt, datz er sich in b*“’"" dem Schicksal bewähre. Diese Bewährung ist - - . Deutsche, ob Mann oder Frau, b«r. Verteidigern von otahngra* schuldig ist. Da darf es keine Gleichgültigkeit und keine Mm losigkeit geben. 8ud) das deutsche Volk wird und mufe einmal Rückschläge, wi« st« in jedem große Kriege eintreten, ertraget lernen So, wie lene Soldaten ohne Klage das härteste Opfer an! sich nehmen, um ihrem Volke und Lande Seien unb Freiheit zu sichern s» sinb auch alle, die wir in bet Heimat stehen dem Kriege ebense verhaftet und vmvflichtet.
Gerade die Kraft und Einsatzbereüschast, die die Männer w Stalingrad beweisen, können uns die zuversichtliche Eewltzhon geben, datz auch die letzte entscheidende Auseinandersetzung mit unseren «egnern mit unserem endgültigen Siege enden wird Voller Vertrauen auf die gewaltige Kraft bee deutschen Volkes glauben wir unbeirrbar a, unseren Sieg, den, wenn es muß, wir uns in zäher Verbissenheit erkämpfen werbe«
«r werden siege,, wi! ms Welf Hitler führt.
diesem Kampf mit
-st cs. die jeder
j}, Ende seiner Ansprache nerlw der ®ten«ettretetrte fto» maiibierende General und Befehlshaber im Wehrkreis XII noch einen Tagesbefehl des Chefs der Heeresrustung und Befehlshabers des Ersatzheere,. Generaloberst «rornm. Dann wurde w EeMeiuschaftsemvfang die Rede des Reichsmarschalls vsrmami Göring au die Wehrmacht angehört. Zu Beginn des Avvelles zeichneteu General der Infanterie Steppuhn eine Reche vor Soldaten unb Gefolgfchaftsangehdeigmi jtfs Stellvertretendep Generalkommandos mit d«m Ätt«w»«^>w^w» m# smwerter« aus.
Welt. „ ___
In feiner Rede vom 8. Rovember 1930 jagte ber «u 6 r er in München: „Das ist vielleicht das Werk, ans das ich peljonlich a meisten stolz bin und das mir einmal die deutsche Ee.chichte sicher, lich auch am meisten anrechnen wird. Datz es^ gelungen ftt, datz wir nicht bie Armee zertrümmerten, sondern datz wir diese zum Kader machten für die grotze deutsche Volksarmee. Einen besteren Beweis für den Gleichschritt Wehrmacht/Partci, die beide von den gleichen Idealen und JiÄtn beseelt sind, kann es nichl geben. Wer diesen Gleichschritt zu swren vermag, hat weder einen Platz in der Wehrmacht, noch in der Partei. Ebenso-wenig ist aber auch Platz für solche Schwachen, die in dem fetzigen Zett- vunkt, der an uns alle, Front und Heimat, stärkste Anforderungei stellt, zu Kleinmut unb Verzagtheit neigen Das deutsche Schicksal steht an dem Punkt, wo es um alles geht. Wir find darauf vorbereitet, diesen harten Kampf mit allen Mitteln und unter allen Umständen durchzustehen. Diesen Krieg zu gewinnen, ist für uns eine Frage auf Leben und Tod.
Ich will daher, auch in dieser. Stunde nicht an den Geöanten vorbeigehen, bie zur Zeit wohl alle Deutschen am meisten be
für Freiheit unb Brot, rückte bie deutsche Boltswehrmacht immer dichter an die Partei heran und fand immer mehr die sebatä lichc Übereinstimmung beider Organisationen bestätigt. Rt«nmtd darf je vergessen, datz das nationalsozialistische Gedankengut an. dem soldatischen Erlebnis des ersten Weltkrieges entstaiteen tst unb bah bet einstige Meldegänger dieses Krieges sein etPei Dolmetsch wurde. Derselbe Meldegänger und Eefrestie ist honv seit Jahren ber oberste Befehlshaber der Wehrmacht, der oberftc Führer der Partei unb bamit der Führer aller Deutschen in der
D«» Landessrchester konzertiert
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Die RS.-Eemeinlckak ..Kraft durch fireube“ oet .
Mittwoch. 3 Fehr., im großen Saal des Surbaules ein K »es Rbein-«ainil»en Sanb»sortbefters unter Setten« bes
Hofmann, Berlin.
Samstag Verdunkelung von 18.08 Bis 7.45 Uhr
Sonntag Verdunkelung von 18.10 dis 7.43 Uhr
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D<rr (Einzug öcrr Lcrndstrnachts
Von Hauptmann Dr. Robert Pfaff-Eiesdera
in kostbarer Rüstung auf mächtigem Streitrotz an der Spitze leinet «Ritter durch die Hobe Mrade 8t«6en wurde.
..jiegstneäite. die letzt t, wuchti« raun.. din- „„ noch ein wenig unfertig Mar!»iritf breimte von Iran ,alt bi, in die nut herein auch schweren Tagen
lann zwischen Bauern»
--T alle, Gauen :tn unb Grafen, Gewand, die linke der rechten den wuä»
Ä^ie^Mrn«^ h«- L
Kulterbistoriket bekannt, werben aber Beute bas «an»e
Volk interefiieren. „
&s sind übet fünfbunbert 3a6ie her. bafe bie aller
^üdiet mellten, Hänoe winkten. SluBieti. flogen bem ftaiiet iu Ltemmi regneten vt die^ Reiben ier KtiegMechte. ine teiu zum Trommelfchlag ent Sieb anfttmniten, r reitzend. Die deutsche Jntanterie war da. tu_. ... und uhdoHIdHinten aStt
9etr$ro denkwürdige unb eigenartige edtoufoiel ereignet« RA |u
ZMMMM Ritter nannte, entgegen. c „ «es„ beanemer
. marimiüan war den Standen ‘»“y1” unb ben WUWALMMMß M bffr belast Humor und w-u ein rhannanter Kavalier,
dian vermochte 'bm nicht böse ,ul^n.^^?«urer ^«r
■niBoolIes bei ?cknb.knechte, v Europas am sich zu lenken. Len Begannen bte ammerlianiten tausend Bieter feiner
ül Ät.Te1 ,?nberdlrfentli<Meit nut einem "»'E'HoPGMEZöw -achll^i Tiftmen. ^tag hei ihren Sahnen. f»innten fi* n«n $aus zu Saue.
aewin.de btugen aus den 'kensterm einer Stunde würde der Musik etüfuÄ autr uftMi Platzen In GNtt^iu Eft ibm
ttflen öPteB lMUtterno.
feiner .ftumben" Laiidskneckte tm Rvbtbmus des Kalbfeus. Wltni
von ibm geschaffenen ersten deutschen Infanterie marschierte, wie romanÄchem'Gemü? lie^tc^wi^kemer"^ci"monche: mochte das ^,ena’iSeenbt?ni,eGtDh?Mb^9 MM«»“ Ne'g
wu*. bas Geb«, Fronde W'Ä“«.'lirfFein wenn da, OI
-r,vt donnerten fckon die Geschütze von den Wallen, und Artilleriebaftione,. Der Einzug des Kotier, begann. Santaren Hangen Die Herolde auf vraMvoll gezäumten Pferden würben sichtbar Banner. Wimvel. «uffanten. Lebensleute mit Knavven und Reisigen, Abordnungen — das, gewobnt« Bild Was »un aber folgte war unerhört und bisher nie gesehen! Hinter dem Eb.en- geleit war vlöM eine Leere entstanden, «eine chwer .stemviei den völlig in Eilen und ctanl gebullten Reiterkololle,zeigten sich. Was vielmebr ba in Breiten Reiben, einem Gtiom alw». in wuch. tiß<n. ucniefienem Schritt aum binwftn» aufmttelnbtn und Dtölmen groster Trommeln, zum schrillen, erregenden Klang tanger Querpfeifen unb unter dem bellen Schmettern schon tonen ber Trompeten einherwogte, wabrbattig, das nun war bas vsm berufene nustvolk Marimilians! Cs wälzte sich beran unendlich bunt in leuchtender vbantastilcker. durch bte Ab,ttiLk?it des knavven kleidsamen Schnitts gleichwobl fast einbeiiluh wirkender Treibt jßie eine tiefige Wolke schwebte übet ben Häuptern der berben. Iterrifch blickenden kraitvollen Männer bie Retchssturm- fabne mit dem schwarzen Doovelaoler auf tefbem ®runb. Ta6inter tarrte ein Sßalb gewaltigei tiaxiee empor, drobend. bart und ae. täbrlich. Die deutschen.LatedMeck^zoaen etnster. bet Schreck der bisher so unüberwindlichen Dtrtter&wre.
Wo aber war er nur selber, ber Kai lei Mar? Die Kövfe X faben61toeTa»!Wia'ls ft» Mn « im Sattes thronend! Kn bei ersten Reibe der t ne“Selli, flut, ba schritt auch er. ber Ärigiefietr. um tfin bef,feine frei» Hauptleute, bet Frunhsberg vor allem, unb bu lohnen und ebemaliien E>aAd»er!sgefkllen ans Deutschlands Scharen von Gbeueuten und Ritter alle wie der Kaller im leichten, farbigen, neuen Ge
irübwer!
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Smfonia-Stonzart im Dsrttschon Ttzsatsr
Den zweiten Teil des Konzertes füllte Mo,ans beliebt; Ls-dur-Sinfonie. bte mo,artitoite unter ben Werken des Meisters Der reine Geist des Tondichters siebt hier überall aus bellen ?innen Augen hervor: von Anlang bis Ende gibt sich Anmut ujtf innigfeit, lonnige Heiterkeit, fußet irnebe unb lächelnd« H» a«en kund. Auf bas von jugendlichem Lebensbrang gekchwEe erstc AUegro lolgi bas weid) bingegosiene. schwatmerZche ^nfeanie bis Menuett mit seinen populär gewordenen tEtlichen Klange^ uhb bas übermütig dabinetlende, humorvolle .Finale. $n PF Wiedergabe bet Orcheltenverke und nt bet Begleitung der <tttr erwies bte Kapelle des Term dien Theaters von .neuem ihre er gerühmte Tonschönbeft. Graf ft eit i m ZuiamnieiU Ä und Fathen oracht in ben sorgfältig herausgeatbetteten Schattierungen i.’ Ernst (Sterner erwies sich.an des »vitze des Orchet^rs als
gegenüber aw bet,H*ew. Beifall nian feilen
Sur das dritte Sinfoniekonzett der Kave 11 e d es scheu Toearets am gestrigen Freitag war KammerlanDerrr Emmi Leisner zur Mitwirkung gewonnen, eine Künstlerin die unter ben berufenen Vertreterinnen ihres Faches mit an erster eteHe genannt werben mutz Shte tu allen Sagen ausgegliffiar Stimme von seltenem Ed elf lang und vornehmer Stimmkultm weife sie mit vollendeter Kunstfertigkeit m behandeln und gan- in ben Dienst eines bis zum letzten ausgenillten. von nach schöpferisches. Emvfindung gettagenen Ausdruck zu stellen. Sv brachte zunächst, von der Kavells des Deutschen Theaters tonscho. und dezent begleitet, in drei Arien von Sgildcl. alle Perlen ihre' Art, ihre voluminöse, ausdrucksstarke Stimjne unb ter fett differenziertes Gestaltungsvermögen zur reftloien Entfaltung unb war tm weiteten Verlauf der Abends mehreren dem Ohre geneig ten, ihrer Eitzenhegabung teilweise nickt besonders günstig i>egende! Lieder von Richard Strauß eine berufene Deuterin. Sie Zuhörer zollten ihren Dank für bie erleienen Genüsse durch begetfterte Beifallsstürme, welche die Künstlerin nur durch eine Zugabe (Wiegenlied von Richard Straufei beschwichtigen konnte.
Zwischen di« Eelangsdarbietungen eingelagert »aten bie
L Ze7steÄ"'K°dksiİv'iei Ätzen"e?Ät irchnsscher^lKr h*t tzud lvarlamen Mitteln Bilder ieinetr italienischen Heimat voll Anmut und Melodieireudigkett..zu gestalten versteht Am unmittelbarsten lorack die kurz geidiuntc vatkarole an. Gegen- Set ähnlichen Jnstrumentglwerken des Komponisten, wie tn nent Pioertimento. iliefet in diesem ovus bie Grfmbuim wohl rchschnittlick etwas matter. Zu Beginn des Abends, horte man
«SB Wärme unb tckgltvafter Neckerei spiegeln sich tn ber klaren Tntu iustrumentaler Klänge wtebet. _____
