Samstag. Sonntag, 30./31. Januar 1943
Wiesbadener Tagblatk
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Heimat und die Erntedankkrone.
und
deutschen Rüstungsschmieden
aus
höchsten Touren läuft.
Seite an
wird.
Willi P e ui p c l.
Kriegswirtschaft alle getroffenen Maßnahmen zuerst einmal sinnvoll organisatorisch fundiert werden und. dadurch die Gewahr gegeben ist, daß das Gesamtgefüge unserer Wirtschaft nicht etwa durch eine kriegrbedingte vordringliche Sondermatznahme aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. Das trifft ebenso auf die Finanzierung wie auf die Materialbeschaffung oder den Ar- beitskräfteeinsatz zu. Im Verlaufe unseres Schicksalslampfes wurden alle der Wirtschaft vom Führer gestellten Aufgaben restlos gelöst. Vergleichen wir die Zeit des ersten Weltlrieges mit der heutigen, so erkennen wir aus der praktischen Kriegführung unserer Tage
licherEinsatzwille dazu beitragen können, daß die Heimat den Kampf besteht. Die Front lebt uns diesen Tiegeswillen vor und wir wisien nur eines: ArbciiArbeitundwicdcruni A r b e i t. Das was wir im letzten Jahrzehnt erkämpft haben, gilt es hinüberzutragcu in die Zukunft unseres Volkes, in eine Zu- Innft, die die kommenden Generationen als freie Menschen aus freiem Boden bei freier Arbeit glücklich sehen
Sklaven in ihre jüdisch-liberalistisch-plutokratische Wirtschaftsmaschine einzuspannm. Unsere tapfere Wehrmacht schützt nicht nur unser Volk, sondern auch seine Arbeitsstätten: sie wird einst nach siegreichem Kampfe den sozialen Frieden garantieren.
Aber »och ist" es nicht so weit, noch ringen wir auf Lebe« und Tod mit dem Bolschewismus Noch heiht es weiter zu kämpfen und zu opfern, zu arbeiten und zu schaffen. Die Männer im Osten leben uns diesen Kampf vor. Wir in der Heimat können nur mit äußerster Pflichterfüllung unseren Ausgaben, die jedem einzelnen von uns die Staatsführung stellt, nachgehen.
Alles ist auf den Sieg ausgerichtet
3n einem beispiellosen
Siegeszug deutscher Leistung
st"d Werke des Friedens entstanden, die jedoch bald dem gewalti- gen Rüstungsschaffen Platz machen mußten. Diese Umstellung vollzog sich überall reibungslos. Es ist eben so — und darauf sei einmal grundsätzlich verwiesen —, daß in unserer
roenn sie mit Schwung angefaßt werden. Dipse Erkenninisie haben wir aus den gewaltigen Wirtschaftssiegen des Nationalsozialismus gewonnen; wir haben Üe auch gewonnen durch die siegreichen Schlachten der hinter uns liegenden Feldzüge
Alle Kraft der Wirtschaft muß mobilisiert werden, keine Hand darf in diesem gewaltigen Produktionsprozeß, der noch vor uns liegt und den wir durchführen müssen, um der Front all das an Waffen, Munition, Bekleidung und Lebensmitteln zu geben was sie braucht, um die Entscheidung zu unseren Gunsten zu erzwingen, müde werden. Was die Front fordert, muß die Heimat liefern Die persönlichen Belange des einzelnen. haben zur Zeit zurückzutreten, auch hierfür kommt die Stunde der Erfüllung, wenn der Endsieg gesichert ist. So wie der schaffende Mensch in den Rüstungsschmieden Tag um Tag und Nacht um Nacht seine Pflichten erfüllt, so auch der Bauer auf dem Lande, der uns die Nahrungssreiheit sichert. Auch für die Landwirtschaft begann vor zehn Jahren ein neues Kapitel des Leistungswillens. Müssen wir heute besonders an die gewaltigen E r z e u g u n g s j ch l a ch t e n erinnern, an alle die Maßnahmen, die es bewirkten, daß die teuflischen Blockadepläne unserer Feinde, die schon einmal im ersten Weltkrieg angewandt und damals auch wirksam werden konnten, diesmal wirkungslos geworden sind? Sie wurden wirkungslos, einmal dank unserer militärischen Erfolge, durch die weite Strecken europäischen Raumes für unsere Lebensmittelversorgung mobilisiert wurden, dann aber auch durch die zähe Arbeit des deutschen Landbewohners, und hier ist vor allem die deutsche Bauersfrau lobend zu nennen, die jetzt zur Kriegszeit oft allein mit einigen wenigen älteren oder gar ausländischen Hilfskräften, unterstützt durch die deutsche Jugend, für eine weitere Erzeugungssteigerung und damit Festigung unserer Nahrungsfreiheit schafft.
Mit Neid und Mißgunst sieht die uns feindlich gegenüberstehende Welt auf untere Wirtschaftserfolge herab. Die Kräfte, die unset Volk für feinen Wiederaufbau aktiviert hat, waren ihnen immer ein Dorn im Auge. Und so griffen sie schließlich zu dem "letzten Mittel: hei Blutigen Auseinandersetzung, um das blühende Wirtschaftsleben unseres aufstrebenden Volkes zu zerstören und uns als
sozialistischen Wirtschaftsaufbanes gestellt wurden, werden ihn einmal spätere Generationen beneiden, weil diese dann rückschauend besser als wir Lebenden erkannt haben werden, daß die Veränderungen, die wir im deutschen Wirtschaftsleben seit dem Jahre 1933 miterleben, nicht allein deswegen eingeleitet wurden, um aus einer Notlage herauszukontmen, sondern um grundsätzlich den Boden zu bearbeiten, in dem eine
neue Wii - diaftsgesinnung keimen und Fruchte tragen konnte. Der deutsche Arbeiter hat erkannt, worum es ging, nämlich um nicht weniger als um die Erhaltung her Lebenskraft unseres Volkes.
Für oiefe Lebenskraft stehen heute Front und Heimat in härtestem Kampf. Neben dem Soldaten und B a u e r n ist der Arbeiter mit zum wichtigsten Träger der Volksgemeinschaft geworden. Er schafft dem besten Soldaten die besten Waffen, er müht sich Tag um Tag, Nacht um Nacht darum, daß das Werken in den
heraus, daß das Ausgerichtetsein aller Faktoren auf das eine Ziel, das der Führer dem deutschen Volte gestellt hat; das siegreiche Endedes Ringens um unsere Lebensrechte allein die Voraussetzungen des Erfolges in sich schließt. Wir müssen auch in alle Zukunft den Tatsachen hart und entschlossen in die Augen schauen, wir dürfen nicht nachlassen in unserem zähen Ar- beits- und Kampfeswillen Widerstände können überwunden werden, ” •
Seite mit ihm schafft die deutsche Frau, trat.sie an die Stelle des Mannes, der zu den Waffen griff, um die Heimaterde zu verteidigen und den Feind, weitab von Deutschlands Grenzen, zum Kampf zu stellen. Aber auch aus den europäischen Ländern sind Hunderttausende von Arbeitskräften nach Deutschland gewandert und auch sie tragen mit i^er sjänbe Arbeit dazu bei, dem Wahnsinn des Bolschewismus den Willen und die Macht des neuen Europa entgegenzustellen. Die Heimat hat sich in breiter Frojii in den Schicksalstampf unseres Volkes eingeschaltet; keiner will abseits stehen, denn jeder, ob Mann oder Fran, alt oder jung, weiß, daß von seiner Haltung und von seiner Leistung der Erfolg der Arbeit mit abhängt.
Wenn wir auf das Jahrzehnt, das hinter uns liegt, zurück- ichauen, dann können wir erkennen, daß der Wille zur Leistung schier unmögliches möglich machen kann. Und fo wird
Der Endsieg muß mich wirtschaftlich erkämpft werden:
Soldaten, Bauern und Arbeiter: eine Kampfgemeinschaft
3 auch in der Zukunft fein. Wir werden noch zäher und noch verbissener werken, wir werden auf manche Annehmlichkeit unseres privaten Lebens verzichten, denn wir wissen, daß am Ende unserer Leistungsbereiftchaft der Endsieg stehen wird Immer neue Auf- ^fiennn-e^nE?'J^tet Wirtschaft gestellt werden Überall im deui- fajen ,BtrJd)aftsIeI>en hat ein neuer E e i st Einzug gehalten in oen Jahren nach 1933 und dieser neue nationalsozialistische Geist t(t es auch, der das deutsche Volk zu Höchstleistungen führt.
Oer Führer empfängt Frontbauern
Eine Ehrenabordnung der deutschen Frontoauern, die in Ost und West untei völligem Einsatz ihrer Persönlichkeit ihre Äcker bestellten und die Ernährung des. deutschen Volkes sicherten, wurde vom Führer am Erntedanktag in der Neuen Reichskanzlei empfangen. Frauen deutscher Frontbauern überreichten dem Führer Blumen aus ihrer
alle Nebensächlichkeiten verschwinden. Es geht ums Ganze das verdoppelt unsere Kraft Die Männer an der Front müssen wissen, daß die Heimat in unverbrüchlicher Treue zu ihnen auch die härtesten Strapazen auf sich nimmt, wenn sie der F ü h r e r von uns fordert. Er hat ein Recht dazu, diese Forderung an alle Volksgenossen zu richten, denn Adolf Hitler hat durch seine nationalsozialistische Idee und durch seine Partei die Voraussetzungen für die Größe des Eroßdeuischen Reiches geschaffen. Er wird nach siegreichem Kampf die großen Friedensaufgaben lösen, die
rurückschauen auf die Entwicklung des heut- <,en Wirtschaftslebens tm Verlaufe her letzten zehn Jahre ab« tf°#nnCf «a e“ bem 3al)re 1933 -ine zuerst langsam, dem Ä ^ ^tende Belebung feststellen, die etwa seit dem Jahre 193., in ein stärkeres Tempo überging, in den heutiaen"^“" blühende Wirtschaft schuf, bis bis zum -leuttgcn „age — wenn auch natürlich kriegsbedingte Ver- jchiebungen innerhalb der Prodüktionsgruppen auftraten — anhielt, ja sogar durch Rationalsterungsmaßnahmen größten v» »-steigert werden dürfte. Ausgehend von
denen^^"kurbelungsmaßnahmen der öffentlichen Hand, mit nahm hätte9nT * r b e i i s s ch 1 a ch f ihren Anfang nahm hatte sich auch bald nach 1933 die Privatwirtschaft £“Ll2te Aufgaben besonnen, die sie im Wirtschaftsleben eines lebte olle« erfüllen hat. Die nationalsozialistische Führung tttzte alles daran, jedes bestehende ober neu auftretenbe Hemmnis zu beseitigen, das sich bei T a t b e r e i t s ch a f t bes Unternehmers entgegenstellte. Deutschlanb ist von leher ein Land der Arbeit gewesen. Kühne Entschlußkraft uus"er Ingenieure, Techniker und Kaufleute paart sich aufs glücklichste mtf der zuverlässigen Präzisionsarbeit bes schaffen- hen deutschen Menschen in Industrie, Handwerk, Handel und Mä®0'"1, roir 111 d°r Wett auch schauen, deutsche hat von jeher Anerkennung gefunden; ein Faktor, der die Feinde unteres Volkes immer wieder auf ben |Ian rtef, bte btejes deutsche Wirtschaftsschaffen mit Neid und $>afj verfolgten. Sie konnten es vor allem nicht überwinden daß das nationalsozialistische Reich auch auf wirtschaftlichem
rs6tertr-l e m f i n f d) a f t formte und daß für jiidisch-
llbetalistische Geschäftspraktiken in Deutschland kein Platz mehr ist Der Kampf um unsere wirtschaftliche Wiedergesun - düng wurde ehrlich und mit ganzer Kraft und Energie geführt 8»hrer und Volk hatten fest bas Ziel ins Auge gefaßt,' schritt für Schritt wurde es erreicht und Millionen deutscher Menschen nach langer Werkpause wieder die Segnungen der Arbeit zuteil. Um die Ausgaben, die dem deutschen Arbeiter gerade
in der Anlaufzeit des national-
Gewaltige Leistungen sind es, auf die die deutsche Wirtschaft m den vergangenen zehn Jahren unter nationalsozialistischer Füh- rung zuruckblicken kann, Leistungen, hie um so höher zu bewerten ssnh als die Bedingungen, die, um zu ihnen zu gelangen erfüllt merben mußten, leine leichten waren Wir erinnern uns noch alle $ 3e,t’ 6a »roße Teile des deutschen Volkes nur
merluh dahmlebten. weil ihnen die Voraussetzungen entzogen waren tue es ihnen ermöglicht hätten, sich durch eigene mä&T* neneJ-e Lebensbedlngungen zu schaffen. Stattdessen mußten sie die Almosen nehmen, die ihnen vom Staat gegeben wurden, der dafür noch nicht einmal eine Gegenleistung b°k°7- ®«l er cs nicht verstand, eine solche zu fordern. Et machte sich dadurch schuldig, nicht nur an dem sozialen und moraltschmi Verfall des Einzelmenschen, sondern im gleiche» JKafee auch an her Zerstörung seiner eigenen Wirtschaft über- ljaupt. Dieser durch und durch zerrütteten Wirtschaft in der der Unternehmer von Tag zu Tag mehr erkennen mußte, daß seine Substanz dahinschmolz, daß seine Produktionsanlagen verftelen und daß er zwangsläufig immer mehr Arbeits- .rafte freisetzen mußte, weil jeder eigenen Initiative unge- ätthlte Hemmnisse in den Weg traten, sah-sich der Nationalsozialismus gegenüber, als et nach Erringung der Macht mit ?ing seine Wirtschaft neu aufzubauen.
1933-wtrb einmal in der großdeutschen Wirtschafts- SButh«« °!ä 3 s V ^-Wunders eingehen, eines
bete bäß'alleän bie ^ “f * Tatsache grün-
Arbeit F nent jeder wirtschaftlichen " tätigung tft und daß Kapital und Organisation nur Mittler fein lonnen, ben Gebanten bet Arbeit fruchtbar zu gestalten ulTt ®"‘^aft5“unbet basiert auf den Faktoren' Tat- k r a j t und Leistung, Vertrauen und Wagemut
Der Führer im Gespräch mit deutschen Arbeitern
(2 Photos: Presse-Hoffmann.)
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er sich gestellt hat zum Wohle seines Volkes und »der nach uns kommenden Generationen. Aber noch«kann dieses Friehenswerk nicht in Angriff genommen werden, noch regiert Mars die Stunde. Aber je dichter die Front von Soldaten, Bauern und Arbeitern sich schließt, je zäher in der Heimat gearbeitet wird, um so schneller wird das in Erfüllung gehen, auf bas wir allo mit heißem Herzen warfen: her Endsieg.
An diesem zehnten Jahrestag der Machtübernahme durch Adolf Hitler gehen unsere Gedanken in erster Linie hinaus zur lamp senden Front, denn der eherne Wall, bet weitab von unseren San besgrenzen um unser Vaterland ge-. Zogen ist, sichert uns in der Heimo i. die Arbeitsmöglichkeiten. Mögen es britische Terrorflieger immer wieder versuchen, die Moral jtnb die Ar beitskraft her Schaffenden in her Heimat zu brechen, ihre Mittel werben immer Schiffbruch erleiden.
, denn unser ganzes Fühlen und Denken ist aus A r b e i t unb Sieg eingestellt. Alles unwesentliche verblaßt neben diesen Grundforderungen unserer Haltung.
Ob Manu ober Frau, jung ober, alt, ob Arbeiter bet Stirn ober bet Faust, ob ber Mann an Der Maschine ober am Schraubstock, am Zeichenbrett »ber im Büro, ob mit ber Sense ober bet Feile, sie alte, bte tm Wirtschaftsleben stehen. |le wissen, baß nur höchste Leistung unb » ne tb i f t.
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