Wiesbadener Tagblatt
Dikkstas. 28. Januar 1943
Seite 1
Nr. 21.
Sonnenschein um Christi
Roman von Mara Mägander
41. Fortsetzung
paar Tage hier
datz du und Mitz Wellington noch ein
muß heute nach
Wagen fahren!
Zeichen „e“
iFortsetzung folgt.)
FAMILIENANZEIGEN
TAUSCHVERKEHR
HEIRATEN
Bitte von Beiieids-
Pfarrkirche.
besudien abzusehen.
M 223 TV.
42.
Statt Karten. Gott der Allmächtige erlöste heute meinen lieben Mann, meinen
Bestattungen Georg Vogler, Rheingauer
Straße 9, Blücherstraßc 48, Anruf 24936.
Bra- und
Wer übernimmt Waschen u.Ausbess. der Wäsche v. Pensionär. B 220 TV.
Donnerstag. 28. Jan. 1943. 20.30 Uhr. Amtswalteisitzung (für Betrisbsobmänner, Strabenzellen- und Blockwalter) der Orts- waltung Westend im Parteilokal „Lokomotive".
Donnerstag, 28. 3alt. 1943, 20 Uhr, Amtswaltersttzung der Orts- waltung Westiing in der Gaststätte Bülow-Eck, Scharnhorststr. 37.
Danksagung.
Für die überaus zahlreichen beweise herzlicher Teilnahme beim Heldentod unseres unvergeßllAen, lieben Sohnes, Bruders, meines herzenguten, über alles geliebten Bräutigams Hans Wallau, Uffz. in einem Gren.- Reg., sagen wir auf diesem Wege allen Verwandten, Bekannten und Freunden unseren tiefgefühlten Dank.
Familie Car! Wallau, Jos. Wallau, Uffz., und Frau, Anneliese Giebel als Braut
Wiesbaden, den 23. Januar 1943.
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Danksagung
Bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau u. Mutter, Frau Johanna Wölfert, geb. Grimm, sind mir von allen Seiten zahlreiche Beweise liebevoller Anteilnahme entgegen gebracht worden. Ich danke allen, die ihrer ehrend gedachten, auf das herzlichste.
Wilhelm Wölfert und Sohn Willi, Gartenbau, sowie alle Angehörigen
W.-Dotzheim, den 25. Januar 1943.
Im Namen edler Trauernden; Frau Elisabeth Liusdieid, geb. Spies, Marianne Linscheid
Wiesbaden, den 34. Januar 1943.
Sedanstr. 4
Das Totenamt findet am Mittwoch, 27. Jan , vorm. 9 Uhr in der St. Boni- fatiuskirche. die Beerdigung am gleichen Tage, nachm. 3 Uhr, auf dem Südfriedhof statt.
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Nach einem Leben voll Liebe und Güte ist meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter. Schwiegermutter, unsere hebe Oma, Schwester. Schwägerin und Tante, Frau
Elisabeth Hasselbach
geb. Zörbach
tai Alter von 59 Jahren verschieden.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Heinrich Hasselbach
Wiesbaden, den 25. Januar 1943.
Adlerstr. 18, 1. ’
Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 28 Januar, nachm. 3 Uhr auf dem Südfriedhof statt.
Witwe, warmherzig, in guten Verhältnissen, sucht - harmonische Ehe mit gebjld. charaktervollem Herrn im Alter v. 48-55 J. K 208 TV.
Biete 2 ca. 4 m 1g. Emteleitern gegen 1 Egge. Gärtnerei Klein. Wiesbaden, Saarsti. 209.
bedauere, verehrte Tante! Aber tdi zurück!" entschied Günther.
fahren auch mit! Du können in meine
Nadi kurzem Krankenlager entschlief gestern abend nrxh einem arbeitsreichen Löben unsere liebe, herzensgute, treubesörgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante Frau
Mina Münd Wwe.
geb. Mohrmann
im Alter von 86 Jahren.
In tiefem Schmerz: Ferdinand Münd u. Frau, Frieda geb. Gruber, Hermann Münd u. Frau, Auguste geb. Siegler, Paul Münd und Frau, Sophie geb. Huhn, und drei Enkelkinder Walter, Hella und Hans
Wiesbaden, Bielefeld, 25. Januar 1943. Blücbersfraße 50
Die Einäscherung findet am Mittwoch, 27. Jan., vorm, 10 Uhr auf dem Südfriedhof statt.
herzensguten Papa, meinen lieben der, Schwager, Onkel, # Neffe Vetter, Herrn
Heinrich Linscheid
von seinem schweren Leiden.
Wer beschneidet 30 Obstbäume fachmännisch? Hugo Wagner, Waldstr. 6 Telefon 25140.
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Am 24. Januar entschlief sanft nach langer, schwerer Krankheit meine liebe, Frau. unsere herzensgute Mutter; Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau
lohanna Vogl
geb. Puckert
im Alter von 56 Jahren.
In tiefer Trauer: Alois Vogl sen., z. Z. im Osten, Alois Vogl fr.» z. Z. in einem Res.-Laz., und Frau, Irene geb. Przybylski, Familie August Fuckert, Familie Otto Krebs, Familie Willi Merg, Familie Jakob Urban, Familie Hermann Bürklc
Wiesbaden (Schwalbacher Str.67), Kassel Die Einäscherung findet am Donnerstag, 28. Januar, vorm. 11 Uhr auf dem Südfriedhof statt. — Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.
Dame, Vierzigerin, Nordd., gute Erschein.. gr. u. verlisch!., Vermögen u. Grundbes.. wünscht Anschi, an gebild. Herrn, ev. Heirat
*>anksagung
Für die überaus herzliche Anteilnahme bei dem Heldentod meines lieben Mannes Gottfried Ram- spott, Obergefr. der Luftw.. sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen : Fr. Hedwig Ramspott, geb. Beitz, und Kinder Wiesbaden, den 25. Januar 1943.
Berliner Börse oom 26. Januar, Die EelcharLsuröglichkerten im Aktienverkeür werden infolge des Lerrickenden Mpterialmangeli immer geringer. LedigNck in den verschiedenen «Standardwerte, stand ausreichendes Angebot zur Verfügung, um eine KursLildung zu ermöglichen. Hierbei kam es teilweise zu größeren Umsätzen. In übrigen beberrick^n^^tricknotrenmsen das Börsenbild. Reicks It6|§anlftotern^tle oom 26. Januar. Bei sehr ruhigem Geschäi." war die Börse sehr ftül. 2E. warben Vt, VDM, freundlicher Daimler und AEG. unverändert, «tablverein v« Vo leichter. Reicks- «Itbentz 170V2 fvlus 1/o. Steuersuticheine T 105,35. Tagesgeld l1-'« %
möglich, bliebet!"
„Ich
München
„Ich
Briefmarken-Ecke
Reue Postwertzeichen
Danksagung. Statt Karten.
Allen, die uns beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen, Parteigenosse Karl Becker, ihre Anteilnahme in Wort und Schrift bekundeten, für die Kranz- und Blumenspenden und allen, die dem Verstorbenen das letzte Geleit gaben, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen : Fran Christiane Becker, geb. Seelgen. und Angehörige
W.-Sonnenberg, im Januar 1943. Bergstraße 4
*Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, daß mein geliebter Mann, unser lieber, guter, treu- sorgender Papa, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe
Otto Frankenbach
Obergefreiter in einem Gren.-Reg., Inh. des Westwallabz. u. der Ostmed. bei den -schweren Kämpfen in Stalingrad am 31. Dez. 1942 im Alter von 39 Jahren den Heldentod fand.
In tiefem Schmerz: Frau Wilhelmine Frankenbad?, geb. Sadony, Kinder Brigitte und Harald, Schwester Linp, Brüder Adolf und Wilhelm, und alle Angehörigen
Wiesbaden, den 25. Januar 1943.
Nettelbeckstr 20.
Gott dem Allmächtigen hat es ^fallen, meine innigstgeliebte Frau, yunsere herzensgute Mutter, Frau
Anna Söhngen
geb. Maibach
im 71. Lebensjahr zu sich in die Ewigkeit abzurufen.
In tiefer Trauer? Wilhelm Söhngen, Rektor a. D., und Kinder
Beerdigung• Mittwoch, 27. Jan., nachm.
2.15 Uhr, Südfriedhof. Totenamt:
28.* Januar, vorm. 8 Uhr, St. Kilians-
Giüddich verheiratet za sein, ist Ihr Wunsch, Vertrauen Sie sich mir an. Große Auswahl, vielseitige Vorschläge (Original* fötos). Einheiraten irr Güter, Geschäfte, Betriebe usw Herren aus Stadt u. Land, Akademiker, Beamte usw. vergemerkt. Sperialvermittlung der landwirtsdiafti Kreise. Auch Elterazuschr. erb. Streng reell u. diskret. Kein Absender. Auskunft kostenlos. Frau Hilde v. Redwitz. Köln- Sülz 2, Fach 48
Danksagung
Für die beim Hinscheidep unserer lieben Tochter Schwiegertöchter, Schwägerin und Tante, Frau Frieda Stein, geb. Cunz, erwiesene Teilnahme, die Kranz- und Blumenspenden, sprechen wir unseren herzlichen Dank aus.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen : Wilhelmine Cunz, geb. Schneider
Wiesbaden," den 25. Januar 1943.
Oranienstr. 23
Danksagung
Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns bei der Trauerfeier und in Wort und Schrift bei dem Heldentod meines lieben unvergeßlichen Mannes und treusorgenden Vaters seiner vier Kinder, unseres Sohnes, Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Willi Tepper, Gefreiter in einer Radfahrschwadron, zugegangen sind, spreche ich allen meinen herzlichsten Dank aus.
In ' stiller Trauer und im Namen aller Angehörigen:
Minna Tepper, geb. Heuser
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Nach kurzer Krankheit und arbeitsreichem Leben entschlief unsere herzensgute, treusorgepde Mutter, Schwiegermutter. Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau
Elise Seidel Wwe.
geb. Pfaff
im 81. Lebensjahr.
In stiller Trauer: Willy Seidel und Frau, Else geb. Wlegändt, Heinz Spicker und Frau, Dorothea geb. Seidel, Robert Seidel, z. Z. im Felde, und Frau, Hedwig geb. Schwarz, fünf Enkel, ein Urenkel nebst allen Angehörigen
Wiesbaden, Neuß, Beuel, 25. Jan. 1943. Helenenstr. 25, Trauerhaus Dotzheim er Straße 108-
Die Trauerfeier, findet am Donnerstag, 28. Januar, vorm. 10 Uhr. auf dem Süa- friedhof statt.
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„Danke, Mitz Wellington! Aber ich nehme wirklich lieber den Zug!"
Das war io deutlich, dah selbst Mabel keine. Antwort mehr entfiel. Sic murmelte etwas Unverständliches und verlieh rasch das Zimmer
„Kinder!" sagte Die Gräfin, „jetzt find wir unter uns und können die sache" vernünftig besprechen. Ich fahre auch mit nach München! Ich habe das Gefühl, dah Christi vielleicht mich am notwendigsten braucht. Wir nehmen das Anerbieten der Mitz Wellington an. Der grohe Wagen hat eine starke Maschine, und wir schassen die Fahrt rascher und bequemer. Sollte sie uns aber nicht mitnehmen wollen, dann muffen wir unseren eigenen Wagen nehmen. — Zdenko! Rufe bitte unser Hotel an. damit sie uns Zimmer bereilhalten. Eigentlich hätten wir ja erst morgen fahren können."
Zdenko bestand darauf, heute zu fahren, nachdem auch Günther erklärt hatte, er müsse heute weg.
„Du wohnst im Hause der Christi, Günther?"
„Ja, ich wohne schon seit Monaten in der Pension Schramm!"
„Dann bereitest du vielleicht Christi durch ihre treue Dienerin Rosa schonend auf unseren Besuch vor!"
„Ich gehe' heute zu Christi!" sagte Zdenko hartnäckig. „Sie ist meine Braut, nach ihrem freien Willen. Ich habe das Recht, meine Braut auch noch am späten Abend zu besuchen; dieser zu- riickgeschickte Berlobungsring war doch nur ein Spatz von Christi!"
Die anderen beiden schwiegen. Sie hatten so ihre besonderen Gedanken und muhten, dah Christi nicht zum Scherzen zu Mute war. Aber Auseinandersetzungen waren setzt sinnlos. Die Reise- vorbereiiungen muhten so rasch als möglich getroffen werden, und die Gräfin drängte jetzt selbit zur Eilo
„Wollen Sie mir bitte den Ring wiedergebe», Mitz Wellington! Er soll an die Hand zurück, an die er gehört. $as’ Ganze war natürlich nur ein Spatz von meiner Braut. Sie wollte mich auf die Probe stellen."
Er sagte das alles hastig, selbst seinen Worten teilten Glauben schenkend.
Mabel zog den Ring langsam vom Finger. In ihrent Gesicht spielte Enttäuschung und daneben ein anderes, böses Licht, das aussah. als wollte sie sich rächen an der Frau, die ihr diese Schmach antat. Dah Christi gar nichts dafür konnte, daran dachte sie nicht.
Mabel hatte gehofft, den Ring behalten zu dürfen. Sie harte fest daran geglaubt, Zdenko würde ihr den Ring lassen und sie bitten, ihn als bindendes Geschenk zu behalten.
Cs joöte Günther gegenüber ein Triumph ohnegleichen gewesen. statt deffen gab es für Mabel eine schlimme Niederlage, eine grohe Demütigung. Das ertrug sie nicht.
Tie Gräfin sah Mabels Gesicht und erschrak. Jetzt sah sic mit ihren rotglühenden Haaren und den böse funkelnden, grünlichen Augen wie die böse Fee im Märchen aus.
■ Die alte Dame versuchte gütlich zu verinitteln. Sie brachte das Gespräch auf die Reise nach München.
„Zdenko will selber nach München fahren, lieber Günther!" wandte sie sich an ihren Neffen. „Ls wäre dann vielleicht doch
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3 r I n nd.> Die Freimarken erscheinen nun. mit dem Waffe, •
, t-^urbe cs ihn treffen? Wohl kaum. Zdenko war wohl zu xoberslachliib, um die Liebe ernst zu nehmen. Er hatte sich Christi ctus den Händen winden lassen, ohne zu ahnen was er da- mtt verlor.
. Die Gräfin nahm das Bild ihres Sohnes, das auf dem Schreibtisch stand, in die Hand und vertiefte sich in die geliebten Züge.
Ihr Sohn — war er wirklich'der Mutter so fern? Obwohl Oe ihn mit so viel Liebe an ihrem Herzen getragen und groß- gezogen hatte, ,
Da wurde ungestüm die Tür ausgerissen und Zdenko stürzte herein.
„Blamiert hat mich Christi. Bor meinem Vetter und dieser Amerikanerin blamiert! Wie steh' ich jetzt da? Einfach den Ring zurückzuschicken. So im Briefumschlag, als wäre er zehn Pfennig wert und beim Trödler gekauft! Den Verlobungsring der Grechows. Das latz ich mir nicht gefallen. Christi mutz zu- t'ickkommen. Christi mutz meine Frau werden. Christi mutz!" . . .
Dann geschah das, was die Gräfin nicht erwartet hatte. Zdenko warf sich ihr zu Fügen, auf den Boden, vergrub seinen Kopf «n die Fakten ihres Rockes und schluchzte wie ein Kind.
..Ich mutz Christi wiederhaben!" stieß er hervor „Ich hab he ja lieb, die Christi! Das andere war doch nur ein Spatz! —> Mütterchen, ich mutz Christi wiederhaben!"
Das erste Gefühl, das sich in diesem Augenblick im- Herzen her Gräfin regte, war jubelnde Freude.
„Mein Sohn hat ein Herz. Ich habe bisher gar nicht gemutzt. dass et wirklich ein Her; hat und datz et aufrichtig lieben kann."
So gingen die Gedanten durch den Sinn der Mutter.
Sie strich zärtlich beruhigend durch das wirre, dunkle Haar ihres Jungen. Jetzt war er wieder ihr Bub. War so wie damals, als er klein war und seine Spielgefährtin Sorika, das bulgarische Bauernmädchen, geschlagen hatte — böse geschlagen — um dann her Mutter zu gestehen, datz er die kleine Kameradin lieber hatte , als alles, was in seinem verwöhnten, bunten Kinderdasein an sonstigen Herrlichkeiten da - war.
„Ich hab sie ja lieb, die Christi!" stöhnte er noch einmal. „Ich mutz Christi wiederhaben! — Ich fahre nach München und hole sie mit. Mit Gewalt hole ich sie, wenn sie nicht freiwillig kommt!"
Der Gräfin schnitt der Jammer ihres großen Jungen ins Üerz. Sie wutzte, dah er Christi nicht wiederbekommen würde und warum sie ihm für immer entglitten war.
Eine Frau wie Christi lieh nicht mit sich spielen. Das hätte Zdenko bedenken müssen, ehe er seinen Flirt mit Mabel begann. Dieser Flirt muhte weit gegangen sein. Denn Günther nannte seine Braut plötzlich mit undurchdringlicher Kälte bei ihrem vollen Namen, unir das traute „Du" war ausgelöscht. —
Wer die Gräfin sagte nichts. Das hiehe: St in die Flammen schütten.
.Mochte Zdenko nach München fahren! Mochte er aus Christi« tgenem Mund hören, warum sie ihm den Ring" zurückgeschickt hatte:
..Beruhige dich jetzt, Zdenko! Wir fahren zusammen mach Nünchen. Jetzt müssen wir zu den anderen gehen, um zu be- mrechen, wie alles werden soll Wir können unsere Gäste nicht so, tzlötzlich alleinlaffen!"
Zdenko erhob fich. In seinen Augen glühte ein -neues Ltcht. Die Gräfin fürchtete jast ein wenig für Christi.
Als Mutter und Sohn in das Zimmer zuruckkehften, stand Gunther am Fenster und betrachtete die untergehende Sonne, während Mabel immer noch mit dem Ring spielte. Um ihren Rund lag ein Lächeln.
Zdenko reizte es im Augenblick so maßlos, den Rrng an Nabels Hand zu sehen, daß er fast brüsk auf sie zuging.
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