Wmbaüener Tagblatt
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Nr. 21
91. Jahrgang
Dienstag, 26. Januar 1943
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Totaler Krieg:
Aufgebot der ganzen Nation!
Chittagong erneut schwer getroffen
Tokio, 25. Jan. Hier vorliegende Frontberichte bestätigen nunmehr auch von japanischer Seite die Meldungen, wonach am 22. und 23. Januar starke Einheiten der japanischen Luftwaffe in mehrfachem Einsatz Tag und Nacht die feindlichen Stützpunkte Chittagong und F e n i an der indisch-burmesischen Grenze angriffen. Chittagong sei, wie die Berichte besagen, seit jüngster Zeit eine wichtige Basis für die gegnerische Aktion in diesem Grenzgebiet. Durch Bomben schwersten Kalibers seien die Sasen- anlagen von Chittagong fast völlig zerstört worden: auch auf dem Flugplatz seien Brände ausgebrochen.
Bei einem Gegenangriff der Engländer auf javanische Stellungen im Grenzgebiet wurden vier von sechs feindlichen Jägern vom Tyv Hurrikane durch Flak abgeschossen. Der Führer dieses Verbandes, ein englischer Hauptmann, wurde dabei festgenommen.
chrll sich immer wieder nach Washington begeben muh, da trotz der vielen Koordinierungsausschüsse immer neue Streitpunkte zwischen diesen beiden Verbündeten auftreten
Zweifellos wird aber nicht allein Nordafrika Gegen stand der Erörterungen in Washington bilden, sondern das Programm dieser Unterredungen dürfte weit umfangreicher sein. Man braucht nur daran zu erinnern, daß die Erfolge der deutschen U-Boote sowohl den Engländern. als auch den Amerikanern recht erhebliche Koos schmerzen machen. Man braucht sich weiter nur vor Augen zu halten, dah in den USA. in der letzten Zeit eine Debatte über das im Juni ablauiende Pacht - und Leihgesetz entstand, die den Engländern wenig angenehm war. Damit hat man zwei weitere Punkte für die Erörterungen doch ist das Programm damit sicherlich noch nicht erschövil Das Verhältnis der beiden Länder zur Sowjetunion dürfte weiterhin zu den Dingen gehören, die in Washington zur Ausivrache kommen. Im Gegensatz zu der englischen und amerikanischen Geschwätzigkeit baden die Sowjets über ihre Stachkriegsvläne bisher recht wenig verlauten lassen Churchill dürfte es darauf ankommen, festzustellen, wie sich die USA. gegenüber verschiedenen sowjetischen Wünschen und Plänen verhalte, um so den britischen Einfluh rechtzeitig zur Geltung bringen zu können. Schliehlich ist es auch sicherlich kein ZinaL dah in der anglo-amerikanischen Presse jetzt wieder häufig von der Schaffung eines Vierer rates gesprochen witd. dem anher Roosevelt und Churchill auch Stalin und Tichiangkaischek. oder doch deren Vertreter angebören sollen. Sollte es zur Bildung eines derartigen Viererrates kommen, was anzunebmen ist dann wurde Churchill Rt6 allerdings wohl noch häufiger bei Herrn Roosevelt einfinden und auch noch häufiger nach Moskau unterwegs sein müssen. Es bedarf daher keiner groben Prophetengabe. um, vorauszusagen, dah man auch diesmal wieder von einer völligen Einigkeit zwischen Roosevelt und Churchill sprechen wird, wenn auch in der Praxis 'die Dinge wesentlich anders liegen, was sich allein schon aus der Wiederholung der Reise Churchills nach Washington ergibt.
Berlin, 25_ ^ian. Bor einem von der Deutschen Akademie geladenen Kreis führender Persönlichkeiten aus Partei. Staat. Wirtschaft, Wissenschaft und Wehrmacht svrach Montagnachmittag in der Berliner Universität Reichswirtschaftsminister und Präsi- deut-der Deutschen Aeichsbank. Funk, über die geistigen und materiellen Grundlagen der deutschen Kriegswirtschaft.
Auch heute noch, so betonte der Minister, stehen uns bedeutende noch nicht ausgenutzte Kraftreserven zur Verfügung. Der Minister wies dabei darauf hin. dah in den wirtschaftlichen Kräften der mit uns verbündeten und befreundeten Länder noch Lcistungsreserven liegen. Die deutsche und die europäische Kriegswirtschaft verfügten heute mitten im vierten Kriegsjahr noch Über Reserven, die zur Erhöhung des Leistungs- votentials eingesetzt werden könnten und mühten.
Der dauernde Kraftzuwachs, den die deutsche Kriegswirtschaft aus der vlanmähigen Mobilisierung der unerschöpflichen Krast- ouelleu deutschen Lebens und Könnens, deutschen Geistes und
Höchster Kräfteeinsatz!
Die Härte des Schicksalskampfes, in dem wir stehen, kam noch nie mit so erschütternder Wucht zum Ausdruck, wie in diesen Tagen, da die ebensc^knappe wie einprägsame Formulierung des Wehrmachtberichtes uns täglich einen Begriff von dem Heldentum vermittelt, das unsere Soldaten gegenüber einem mit erbarmungsloser Härte angreifenden und vor keinem Blutopfer zurückscheuenden Feind vor Stalingrad beweisen. Ihre unerschütterliche Tapferkeit und der opfermütige Einsatz, mit dem sie -in dieser Schlacht ohnegleichen siph immer wieder bewähren und getreu ihrer Verpflichtung das Letzte hingeben zur Verteidigung und zum Schutze der europäischen Kultur, mahnt uns in der Hei mat mit höchster Eindringlichkeit zur Pflichterfüllung bis zum Letzten. Wir können uns von der Größe und Härte des gegenwärtigen Ringens an der Front und von der- Bedeutung, die es für unser Schicksal hat, nur einen schwachen Begriff machen, weil wir im Verlaufe dieses Krieges vom Erfolg verwöhnt wurden. Um so mehr Grund aber haben wir, uns zu fragen, ob wir mit dem, was wir bisher leisteten, mit unserer Arbeit und mit unserem Kräfteeinsatz, mit un- x serem persönlichen Handeln und Verhalten, der Opfer würdig waren, die für uns und für unsere Zukunft an der Front gebracht werden. Prüfen wir daher uns und unsere ' Gesinnung, unseren Willen und unsere Entschlossenheit, ob wir die Kraft der Hände und der Herzen immer so eingesetzt haben, wie es unsere Pflicht ist. Die Stunde der Bewährung ist jetzt gekommen. Der Heldenmut und die Todesverachtung der Soldaten gibt uns ein Beispiel, das unsere Herzen aufrütteln, unsere fanatische Entschlossenheit immer stärker zum Ausdruck bringen und unseren Willen erhärten muß, mit allen Kräften, die wir aufbringen können, die für uns und unsere Zukunft lebenswichtige Entscheidung zu ei- zwingen. Die Zeit ist hart und die uns vom Schicksal gestellte Aufgabe ist groß. Wenn wir es auch den Kämpfern von Stalingrad und ihrem heldenmütigen Einsatz nicht gleich tun können, so bleibt uns doch die Aufgabe, treu und selbstlos und mit höchstem Kräfteeinsatz unsere Pflicht zu tun. Nur dann sind wir uns der Größe der Zeit bewußt und würdig des Opfers, das fjir uns gebracht wird, würdig aber auch des Sieges, mit dem wir diesen gigantischen Kampf dereinst krönen wollen. Fritz Günther.
Vierte Kandidatur Roosevelts
as. Berlin. 26 Jan (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Der .Daily Expreß" läht jetzt aus Washington melden, Roosevelt trachte danach 1944 zum viertenmal Präsident zu werden. Die Wahl des Postminister Frank C. Walkers, eines treuen Anhängers Roosevelts, zum Vorsitzenden der demokratischen Partei, sehe man. so sagt das englische Blatt, als Bestätigung für die Absicht Rosscvelts an, da diese Wahl zweifellos den Zweck habe, die demokratische Partci- mafchine dem Einfluh der Gegner Roosevelts zu entziehest und in den Dienst der Wiederwahl Roosevelts zu stellen.
Der Gauleiter besuchte die Heeresmusikschule
NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger bc- mchte am Montagnachmittag die Heeresmusikschule Frankfurt am Main. Der Kommandeur der Heeresmusikschule machte den Gauleiter mit dem Ausbau, der Schule vertraut und liefe ihn dann einen Einblick in die Lehrtätigkeit nehmen. Der Gauleiter sprach den Leistungen der Heeresmusikschüler, die ihr Können mit Darbietungen eines Blas- und eines Streichorchesters unter Beweis stellten, feine volle Anerkennung aus. Dabei würdigte er in besonderem Mafee die soldatische Kameradschaft und Disziplin, die auch für die Heeresmusikschule Grundlage der gesamten Ausbildungsarbeit fei.
Berlin, 25. Jan. Die Lage i n Stalingrad hat sich durch den neuen erbitterten Ansturm der Bolschewisten von Serben und Westen, bei denen der Feind mit starken Kräften die westliche Front weiter eindrücken konnte, wesentlich verschärft. Zu» Vorbereitung der Angriffe ging eine Feuerwalze von unvorstellbarer Wucht über das ganze Kampsgelände, dann rollten Panzer um Panzer über die zerschlagenen Erdlöcher der Grenadiere, die. umwettert von den Granaten der Panzerkampswagen, dennoch die Wellen der folgenden Infanterie blutig zusammenschlugen. Aber das Siederbrechen der feindlichen Schützen genügte nichL Immer wieder «mellen neue Bataillone und neue Panzer aus den Deckungen hervor und Überschwemmten das Kamvffeld, doch aus Instinkt und Erfahrung fanden die beherzt und unbeirrbar kämpfenden Grenadiere ebenso ost die schwachen Stellen im Gewühl der Panzer, durch die sie auswichen, um sich noch enger zusammen^vschliefeen und von neuem der Übermacht sich entgegenzuftellen. Wohl ist der Ring um Stalingrad wieder enger geworden, aber unerschütterlich blieb der Wille dieser Selben, vom Feinb für jeden Meter Boden höchsten Blutzoll zu fordern. Ein Offizier und dreihig Mann, durch Hunderte von Bolschewisten umringt, werden zur Übergabe aufgesordert. Sie lehnen ab und brechen im Nahkamps zur nächsten Igelstellung durch, um von dort aus den Feind von neuem anzupacken. So wie diese Grenadiere ringen alle unsere Soldaten um jedes Stück des blutgetränkten Bodens, um jede Hausruine und jedes Panzerwrack. Sie alle schreiben an dem ruhmvollsten Blatt der Geschichte deutschen Heldentums.
Zwischen Donez und Don konzentrierten sich die Kämpfe auf einige wichtige Ortschaften. In erbittertem Ringen wurden eingebrvchene Bolschewisten aufgerieben, feindliche Stützpunkte gestürmt und- eigene unter Abschuh zahlreicher Sowjetpanzer erfolgreich verteidigt.
Bei einem ihrer Vorstöhe griffen die Sowjets zu der
Zum Befehlsempfang nach Washington unterwegs (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung)
Wir verfügen noch über bedeutende Kraftreserven
Reichswirtschaftsminister Funk Lier die Grundlagen der deutschen Kriegswirtschaft
Alle Kraft für die Freiheit
Rumänien beging den 84. Jahrestag seiner staatlichen Einigung
Bukarest, 25. Jan. Bor 84 Jahren am 24. Januar 1859, rührte das rumänische Volk in den beiden Fürstentümern der Moldau und Muntoniens durch die gleichzeitige Wahl von Alezandru Jon Cuza zum Fürsten der beiden Länder praktisch die staatliche Einigung herbei, auf deren Grundlage sich dann unter dem Fürsten und späteren König Carol L die Entwicklung zum modernen Rumänien vollziehen konnte.
Aus Anlab dieses Gedenktages, der in ganz Rumänien feierlich begangen wurde, fand in Bukarest in der Kathedrale ein Te Deum statt, an dem die Mitglieder der Regierung, Vertreter der Armee- und hohe Staatswürdenträger teilnahmen. .
Der historische Tag gibt der Presie Anlab. aus dem steilen Aufstieg, den das rumänische Volk seither genommen hat, das Gebot des Schicksals abzuleiten, in den entscheidenden Stunden von heute alle Kraft zur Wahrung des überkomm menen Erbes einzusetzen und vor allem in restloser innerer Einigkeit aller Generationen und sozialen Schichten zusammenzustehen. „Die Grenzen der Einheit eines Volkes werden erst im Herzen gebaut, dann in der Geographie und Geschichte!" In diesem Satz des „Timvul". der auch von den anderen Blättern in nur wenig veränderter Formulierung gebracht robb, gipfeln die Gedankengänge der gesamten Presie,
Geschäftszeit durchgehend von 8—18 Uhr äuget Sonn- uns Feiertags - Berliner Vitro Berlin-Wilmersdors Anzeigenpreile: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil RM 0.07, der 46 Millimeter breiten Spalte im Tertteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend • Nach lüste nach Preisliste Nr. 10 - Schlich der Anzeigen-Annahme 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vortage
niederträchtigen List, dah sie dreihundert ihrer Schützen in italienlscher Uniform angreifen lieben. Die Stofe» gyivve wurde jedoch rechtzeitig als feindlich erkannt und mitsamt den begleitenden Panzern vernichtet. Insgesamt brachten unsere Truppen beim Zerschlagen des feindlichen Ansturms int Dongebiet 53 feindliche Panzer zur Strecke. Zehn davon schoß allein eine frisch in den Kamps eingreifende Division ab und vier andere blieben zertrümmert südlich Woronesch liegen, als unsere angreifenden Truppen nach Brechen des zähen feindlichen Widerstandes Gelände gewannen und einen Stützpunkt, der vorübergehend vom Feind eingeschlosicir war, wieder freikämpften.
Harte Gefechte kostete auch südöstlich des Jlmeu-Sees die Bereinigung der Stellungen von alten Einbruchsstellen. Rach Abwehr verzweifelter Ausbruchsversuche und Entsetzungsangriffe des Feindes stießen unsere Kampfgruppen in den letzten noch übrig gebliebenen Kesiel und holten 250 Gefangene heraus, die der Vernichtung durch das Artilleriefeuer entgangen waren.
An den übrigen Fronten am Jlmen-See und am Wolchow entwickelten sich nur Svähtruvvkämvfe. Um so heftiger waren hier die Luftangriffe. Sechsundzwanzig feindliche Flieger stürzten am 23. Januar im Feuer unserer Jäger ab. und auch am 24. Januar setzten unsere Jagdstaffeln mit weiteren 21 Abschüßen ihre Erfolgsserie fort. Die Luftkämvfe entstanden aus Einflugsversuchen bolschewistischer Flugzeuge, die in das Ringen südlich des Ladoga-Sees eingreifen wollten. Dort sind nach Abwehr der wütenden feindliche Angriffe eigene Gegenstöße im Gange, die unter Abschuß von fünf Panzern zur Vernichtung eingebrochener feindlicher Kräfte führten.
Um den stockenden Angriff südlich des Ladoga-Sees wieder in Fluß zu bringen, führten die Bolschewisten an der Leningrader Front einige Vorstöße im Schutz künstlichen Nebels durch. Rach kurzen aber heftigen Feuerschlägen griffen sie an zwei Stellen an, wurdeir jedoch im Gegenstoß von Verbänden des Heeres und der Waffen-ff zurückgeschlagen.
Wirtschaftsdenken in Kontinenten
Von Willi Pemvel
Mächtegruppierungen, wie Re in der Politik der Achse und im Dreimächtepakt ihren Niederschlag als Ausdruck einer neuen Zett, finden, können sich nicht in rein politischen Belangen erschöpfen. Gewiß haben Deutschland H ta l i en und Japan der Po litik mit Recht die pri - mare Stellung im Leben ihrer jungen Völker zugewiesen, der sich alle übrigen Lebensäufeerungen unterzuordnen haben, aber deswegen führen doch beispielsweise die kul- oder wirtschaftlichen Belange kein Lebssn abseits der großen Politik: vielmehr dienen auch Re. fleforbert und gelenkt von einer weitschauenden Staats- fuhrung- deren politischen Bestrebungen und Zielen. Die Anhänger der jüdisch - liberalistischen Wirtschaftstheorie haben dem nationalsozialistischen Deutschland immer wieder vorgewonen. es strebe nach einer autarken Wirtschafts gestaltung,: sie haben durch den Krieg der Sanktionen Italien die Faust ihrer angeblichen Macht zeigen wollen - kläglich Schiffbruch erlitt — und sie wollten schließlich auch dem Jovan des Tenno ihren, wie sie glaub len, unantastbaren Willen aufzwingen, sich als Sklave ihrer Welt wirtschaf tsdiktatur zu beugen. Aber die lungen Volker haben diesen jüdisch-vlutokratischev Bestrebungen em energisches „Halt" zugerufen: Re haben ihrer Wirtschaftspolitik eine neue Zielrichtung gegeben, die ln.. erster Linie nationalen Belangen Rechnung trägt Für die Festigung dieser Erkenntnisse führen wir genau so dielen Krieg wie belipielsweise für die Sicherung unseres Volkstums.
Der bisherige Verlauf des uns aufgezwungenen Schick
as. Berlin, 26. Jan. (Eig. Drabtbericht unserer Berliner ocbriftleitung.) Es mehren sich die Anzeichen dafür, daß Churchill wieder einmal nach Washington unterwegs ist oder dort eintraf, um mit Roosevelt über die Eelamt- kriegslage zu beraten. Die englischen Zeitungen haben angesichts des Wirrwarrs in Nordafrika schon vor einiger Zeit eine Zusammenkunft Churchills mit Roosevplt gefordert und wiederholt betont, daß nur eine solch persönliche Aussprache die Meinungsverschiedenheiten beseitigen könnte. Inzwischen sind die Differenzen in Nordafrika nicht kleiner, sondern größer geworden, was der ..Observer" in einem Leitartikel mit den Worten ausdrückt, man könne sich in England nicht des Eindrucks erwehren, daß man in Nord- afiika damit beschäftigt sei. die Dolche zu schleifen, die man sich gegenseitig bei dem ersten militärischen Rückschlag in den Rücken stoßen wolle. Wenn jetzt weiterhin in englischen Zeitungen die Lage erörtert wird, ob es nicht zweckmäßig sei. einen Wechsel im Oberkommando in Nordasrika vorzunehmen und angesichts der starken Beteiligung englischer Truppen an die Stelle Eiienhowers General Alexander zu letzen, so zeigen auch diese Erörterungen, daß die Meinungverschiedenheiten anbalten und sich nicht nur auf das politische, sondern auch aus das militärische Gebiet erstrecken.
Es ist also verständlich, daß der nicht mehr iebr jugendliche Churchill die Strapazen einer Amerika-Reise wiederum auf sich nimmt. Er weilte zum letzten Mal in der zweiten Hälfte des Juni im vorigen Jahr in Washington, nachdem er erst Ende November 1941 sich ebenfalls in Washington zu Besprechungen mit Roosevelt eingekunden hatte. Das allein schon kennzeichnet die Abhängigkeit der britischen Politik von den USA., daß Herr Cbur-
Willens, deutschen Blutes und Bodens fortlaufend erhält, roird ständig verstärkt durch die Nutzbarmachung der Arbeits- und Produktionskräfte bei in unser wirtschaftlich' gelenktes System einbezogenen besetzten Gebiete.
Die europäische W kr t s ch a f t Ss r e i h e i t ist aber nicht allein ein deutsches, sondern ein europäisches Ziel. Gerade in diesem Kriege ist es offenbar geworden, daß Deutschland nicht ohne Europa und Europa nicht ohne Deutschland leben kann. Ans ‘ dieser Erkenntnis resultiert die europäische Wirtschaftssolidarität.
Wir werden den Endsieg erringen, so schloß der Minister, weil wir die besten Soldaten, die besten Waffen, die beste Führung und den Führer, Adolf Hitler, haben. Wir werden siegen, wett das deutsche Volk in jeder, auch in der schwersten Situation, die Gesinnung und den Geist haben wird, den der Augenblick verlangt, und weil wir' die historische Mission zum Siege haben.
Druck unb Vertag; L. ScheUeutwrg iche Vuchdruckere,, Langgasse Nr. -1 Dagvtatt-Hauss SremruT: Sammel-Str. 59631 ■ Stai)tan[d)rtft; Sagblatt, Wiesbaden - Posticheckkonio t grcmium a. M.7t»b Sejugspteile; Für einen Monat RM 2.— einschließlich des Tkögcrlohnes • Durch die Post bezogen für einen Monat RM 2.35, zuzüglich RM 0.36.Bestellgeld - Einzelnummern RM 0.10 • Bei Behinderung - der Lieferung infolge Eintretens höherer ®email besteht kein Anspruch auf Rückzahlung der Bezugsvreiles
Das Heldenlied von Stalingrad
Die Lage durch erbitterte Massenangriffe der Sowjets wesentlich verschärft
