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Wiesbadener Tagblatt

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Nr. 17

Donnerstag, 21. Januar 1943

91. Jahrgang

Ausbau des Dreimädite-Paktes

Verträge über den Einsatz der Großwirtschaftsräume Europas und Ostasiens für den totalen Krieg

Aus dem Fübrerhauvtauartier, 21. Jan. Der Neichsminister des Auswärtigen, v. Ribbentrop, und der kaiserlich - javanische Botschafter, Hiroshi O k h i m a, haben am 20. Januar d. I. im Führerbauvtquartier einen ^Ver­trag zwischen Deutschland und Japan über die wirtschaftliche Zusammenarbeit" unterzeichnet Am selben Tage würbe in 91 o m ein gleichlautender Vertrag zwischen Italien und Japan durch den koniglich-ttaltentschen Minister der Auswärtigen Angelegenheiten. Graf Galeazzo C i a n o, und dem kaiserlich-japanischen Geschäftsträger, Shunichi Safe, gezeichnet.

Diese Verträge, die die gleiche Geltungsdauer wie der Dreimächtepakt haben und diesen in wirtschaftlicher Hin­sicht ergänzen, stellen eine kraftvolle weitere Ausgestaltung des Paktes der drei verbündeten Nationen dar. In konsequenter Fortsehung der volitischen Grundidee dieses Bündnisses der drei Grobmächte auf längere Sicht wird nuumebr in umfassenden Verträgen eine grobzügige Wirtschaftsvlanung vorgenommen. Damit werden die Erobwirtschaftsräume Europas und Oitakiens mit allen ihren Kräften für den totalen Krieg gegen unsere .-.rernde zum vollen Einsatz gebracht. Gleichzeitig wird mit diesen Verträgen für die Nachkriegszeit die Grundlage jur die dauernde wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftsgrobräumen gelegt. In den Vertragen wird der Austausch der wirtschaftlichen Leistungen jeder Art und ihre weitestgehende Förderung bestimmt und d,e Zmammen- .arbeit in allen wirtschaftlichen und finanziellen Fragen sestgelegt.

Wortlaut des deutsch-japanischen Vertrages

Der zwischen Deutschland und Japan über die wirt­schaftliche Zusammenarbeit abgeschlossene Vertrag bat fol­genden Wortlaut:

Die Regierung des Deutschen Reiches und die kaiserlich­javanische Regierung haben beschlossen, ihre wirtschaft­liche Zusammenarbeit.noch enger zu gestalten, um in diesem Kriege für den Ausbau der neuen Ordnung in Europa und Erotzostasien mit ihren gesamten wirtschaft­lichen Kräften einander zu unterstützen und nach siegreicher Beendigung des Krieges, jede in ihrem Wirtschaftsraum, durch umfassende Aufbauvlanung eine Neuordnung Lurchzu­führen. die Wohlstand und Gedeihen aller beteiligten Völker Ncherstellt.

Sie haben daher folgendes vereinbart:

Artikel 1. Deutschland und 3a«an werden den Aus­tausch wirtschaftlicher Leistungen zwischen ihren Wtrt- schaftsräumeu in jeder Hinsicht und mit allen Kräften for­dern und ausbaucn.

Sie werden sich bei der Beschaffung von Waren und der Errichtung von Anlagen gegenseitig unterstützen und eine enge technische Zusammenarbeit durchsühren

Artikel 2. Deutschland und Japan werden eine enge finanzielle Zusammenarbeit durchführen, um die sich aus der Durchführung des Artikels 1 ergebenden Zahlungen zu erleichtern.

Artikel 3. Deutschland und Sayan werden enge, Ver­bindung miteinander halten, um ihre Zusammenarbeit rur die Durchführung ihrer Wirtschaftsvolitlk immer wirksamer zu gestalten.

Die beiden Regierungen werden zu diesem Zweck , die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen »wischen den beiden Ländern durch Sond'erbeauftragie ständig beobach­ten lassen.

Artikel 4. Die zuständigen Stellen der beiden Regie­rungen werden die zur Durchführung dieses Vertrages not­wendigen Einzelheiten vereinbaren.

Artikel 5. Dieser Vertrag tritt mit seiner Unterzeich­nung in Kraft und bleibt ebenso lange in Geltung wie der Dreimächtepakt zwischen Deutschland, Italien und Japan vom 27. September 1940. entsprechend dem 27. -tage des 9. Monats des 15. Jahres der Ära Snwa.

Durchführung sabkommen abgeschlossen

Europa stehen Deutschland und Italien mit hochentwickelten Leistungen und Fähigkeiten, mit außerordentlich groben Entwicklungserfahrungen und mit einer ungeheuer viel­fältigen Jndustrieerzeugung. Der gronostasiatische Raum, der unter Führung Japans steht, bietet hingegen gewaltige Schätze an unentbehrlichen wichtigen Roh- st o f f e n. Hier wie dort sind die Grundlagen für den neuen Aufbau dieser Räume bereits gelegt. Dabei ist es für den neuen Wirtschaftsgeist der jungen Völker kennzeichnend, daß sie die berüchtigten auf kolonialer Ausbeutung beruhenden Rohstossmonopole der anglo-amerikanischen Mächtegruppe nicht zerschlagen haben, um au ihre Stelle neue nach vluto- kratisch-kavitalistischen Gesichtspunkten arbeitende Monopole zu setzen. Vielmehr erstreben die jungen Völker bemüht die Wohlfahrt und das Gedeihen der Wirtschafts­räume und der an ihnen beteiligten Völker. In diesem Sinne vollzieht sich heute schon der Ausbau in den neuen Wirtschaftsräumen, sowohl in Europa als auch in Ostasien. ein Aufbau, der hier wie dort bereits Erfolge gezeitigt bat.

Wie sich aus den Verträgen ejsibt, ist diese wirtschaft­liche Zusammenarbeit nicht nur für die Zeit des Krieges, der alle Kräfte der Dreierpaktmächte erfordert, festgelegt, sondern auch für den Neuaufbau, der dem gemein­samen Kriege folgen wird. Nach dem siegreich be­endeten Krieg werden Deutschland. Italien und Japan durch die gemeinsame Arbeit und sinnvolle Entwicklung und Er­gänzung der beiderseitigen wirtschaftlichen Möglichkeiten den Wohlstand und das Gedeihen aller beteiligten Völker sicher­zustellen bestrebt sein. Vorerst aber wird die gesamte wirt­schaftliche Kraft dieser drei Mächte und ihrer Wirtichatts- grotzräume eingesetzt, um den Krieg »um siegreichen Ende zu führen. Was diese Zusammenarbeit bedeutet, darüber wird man sich in England und in den USA. nicht im un­klaren sein. Zugleich erkennt die Welt aber auch, wie oct; schieden der Krieg auf der Seite der Dreierpaktmächte und auf der Seite der Demokratien geführt wird. Die Anglo-Ameri­kaner entwickeln wohl Programme, sie reden .auch ewig von Zusammenarbeit ober, wie sie sagen. Koordinierung, nulh- rend gleichzeitig die schwersten Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen immer wieder zutage treten, ganz besonders auch auf wirtschaftlichem Gebiet, da jeder fürchtet, von dem anderen übers Ohr gehauen zu werden Die Dretervaki- mächte aber arbeiten und wirken in vollster >)arinonle zu­sammen und bekunden ko, wie auch durch den jetzt abge­schlossenen Vertrag, die zielbewuhte Zusammenarbeit, die die sichere Garantie für den Endsieg bietet.

Heiliger Ansporn

BPD. Die Winterjchlacht, die in diesem Jahre tm Osten tobt, ist hart und unerbittlich. Wieder erleben untere Armeen einen Ansturm des Feindes, der ebenso beispiellos ist in der Materialverschwendung, wie in der blutigen Hin- ovferung seiner Truppen. Nicht mit Unrecht bemerkte jüngst ein Sachverständiger des neutralen Auslandes, dai; in der bolschewistischen Kriegführung alle Lehren und Grundsätze der Kriegsgeschichte in den Wind geschlagen werden. Da man sich im beißenden Frost unb~in der schnei­denden Kälte des Schneesturmes den an dieses Klima nicht gewöhnten deutschen Soldaten eher gewachsen glaubt, als in den normalen Zeiten des Sommers, wagt man das Letzte, um in ständigem dumpfen Vorwärtsdrängen Entscheidungen zu erzwingen Immer neue Zehntausende und Hundert- tauienbe, zahllose Panzer unb Flugzeuge werden gegen den Feuerhagel der deutschen Stellungen. Stützpunkte und zäh verteidigten Dörfer vorwärtsgehetzt. Verluste kümmern nicht. Der Mensch ivielt im Sowjetstaat keine Rolle. Und wenn die dezimierten Angriffsbataillone versagen, werden die Liegenbleibenden oder Weichenden von hinten wieder mit Maschinengewehren nach vorn gejagt. So kommt es zu Bildern einer Winterschlacht, die selbst die harten Kämpfe früherer Jahre noch zu übertreffen scheinen und die an die deutschen Soldaten und die Truppen ihrer tapferen Verbündeten Anforderungen stellt, wie sie bisher noch keine Armee in Europa oder der Welt zu bestehen hatte.

Es ist selbstverständlich, daß bei einem so ungeheuren Ringen nicht starre Frontlinien, die Behauptung oder Er oberung dieses ober jenen Ortes ober gar gröberer Kampf gebiete, überhaupt nicht die Einzelkämpfe allein und die Vorgänge in örtlich begrenzten Bezirken den Ausgang der Schlacht bestimmen. Da die eigentlichen Schlachtfelder Tausende von Kilometer von den deutschen Grenzen entfernt liegen und die riesigen jetzt mit Schnee zugedeckten ober ein­gefrorenen Stevven- und Sunwfgebiete kein unersetzliches strategisches Objekt darstellen, ist die Strategie der b e - möglichen Kamvfführung wieder ■ an • weiten Frontabschnitten in Kraft getreten. Wir hören von ihr in den OKW.-Berichten der letzten Zeit. Wir hören dabei von wechselvollen Kämvfen, die auf die ganze Schwere der Schlacht vom Kaukasus bis zum Ladoga-See hindeuten. Aber so ernst uns auch der Gedanke an den heldenhaften Einsatz unserer Väter unb Brüder stimmt, die im Otten oft unter schwierigsten Bedingungen dem alten Erbfeind der euroväischen Kultur die Stirn bieten, so ergriffen ist doch zugleich die Heimat von den Leistungen unserer Soldaten, die deutsche Zähigkeit und deutschen Mut wiederum in so so unendlich vorbildlicher Art bewähren. Wir wissen, daß auch diesmal der Feind, trotz all seinem wütenden An- rennen. das erhoffte Zjel nicht erreichen wird. Die Schlacht gebt weiter. Es war aber bisher immer so. da» zuletzt nick! der Gegner, sondern allein der deutsche Soldat und die nüchterne unb unbeirrbare Strategie feiner Führung das letzte Wort krachen.

Neben bet militärischen Bedeutung der io verbissen tobenden Winterschlacht tritt ihr politischer Sinn gerade jetzt wieder in voller Klarheit hervor. Die Truppen, die von Roosevelt und Churchill in den Kampf gehetzt werden, können selbst durch die lauteste Londoner oder Washingtoner Agitation nicht darüber hinweggetäuscht werden, bah sie sich im Grunde ausschließlich für imperialistische Ziele per bluten. Ihre Auftraggeber sind in Wahrheit nicht

Gleichzeitig mit der im Fübrerhauvtauartier ertolgten Unterzeichnung des Vertrages ttnd in Tokio zwischen dem deutschen Botschafter O t t und dem Leiter der deutschen Wirtkchaftsdelegatiou. Staatsrat Wohltat. . einerseits und dem kaiserlich-japanischen Minister für Auswärtige An­gelegenheiten Tani andererseits drei Durchführungsab­kommen abgeschlossen worden, die konkrete Einzel­heiten über den Warenverkehr, die technische Zu­sammenarbeit und den Zahlungsverkehr enthalten.

Verhandlungen über die Einzelheiten zur Durchführung des Vertrages zwischen Italien und Japan sind noch im Gange.

as. Die neuen, zwischen den Achsenmächten und Japan abgeschlossenen Verträge, durch die die Grohwirtschaftsräume Europas und Ostasiens für den totalen Krieg eingesetzt werden, gehen in ihrer Bedeutung sehr wesentlich über ein gewöhnliches Hande ls abkomm en hinaus. Sie stellen eine weitere Ausgestaltung des am 27. Seat. 1940 abgeschlossenen Dreimächtepaktes bar. in dessen Artikel 3 Deutschland. Italien unb Jovan ilch verpflichteten. ..mb mit allen politischen, wirtschaftlichen und miNiärischen Mitteln gegenseitig zu unterstützen." Die enge militärische Zu­sammenarbeit ist durch das gemeinsame beutsch-italiennch- iapanische Kampfabkornmen geregelt, bas der Führer in ferner Reichstagsrede am 11. Dezember 1941 bekanntgab. Ihm folgte am 18. Januar 1942 der Abschluß einer mili­tärischen Konvention zwischen Dcmtjchland. Italien und Japan in Berlin. Diese enge militärische Zusammen­arbeit bat sich auf bas Glänzendste bewährt und die Anglo- Amerikaner haben sich ja auch immer wieder darüber be= klagt, wie fest und wie geschlossen die Front der Dreiervakt- mächie ist. . _ ,

_ Auf der gleichen grundsätzlichen Übereinstimmung der Dreiervaktmächte beruht nun auch der neue Vertrag, der die Wirtschaftskräfte der drei Mächte für den totalen Krieg mobilisiert. Dabei sei eingefügt, bah eine entsprechende Ab­machung zwischen Deutschland und Italien nicht. getroffen 3u werden brauchte, da die beiden Achsenmächte Jett langem auch wirtschaftlich auf bas Engste Zusammenarbeiten Nun­mehr wird diese Zusammenarbeit auch auf den großostanati- schen Raum ausgedehnt. Die Möglichkeiten, die sich au - diesem Wirtschaftsbündnis der drei Länder unb ihren Wirtschaftsraum ergeben sind io groß, bah man sie jetzt noch gamicht voll zu übersehen vermag. Auf das Glücklichste er­gänzen sich ja die Eroßwirtschaftsräume bei Achse und bet grotzostanatischen Raum unter Führung Japans. Hier tn

Das grotze Vorbild: der Kampfer von Stalingrad

Plötzliche» Tauwetter und Schneeverwehungen behindern die Kämpfe zwischen Kaukasus und Don

Berlin, 20. Jan. 3m W - st k a u k a s u s nahm nach einer mehrtägigen Pause, die von Stotztruvvunternehmungen erfüllt war, die Kampstätigkeit am 18. Januar wieder zu. An der Nordmale von Noworossijsk versuchten sie überraschend mit acht bis zehn Sturmbooten,u landen, doch wurden sie, ebenso wie die später folgenden Vorstöße geringer Kräfie. vom sofort etn= setzenden starken Abwehrfeuer zuriickgetrieben. Weiter östlich mutzte die Besatzung eine« »um Stützpunkt ausgebauten Ortes den ganzen Tag über konzentrische Angriffe des Feindes aus­halten. Die wechselvollen Erfechte wurden durch das Eingrei,en slowakischer Infanterie und Artillerie entschieden. Die Sowjets sahen sich schließlich durch ihre schweren Verluste gezwungen, ihre erfolglosen Vorstöhe abzubrechen.

Tas im Raum zwischen Kaukasus und Ton plötzlich einsetzende Tauwetter das Glatteis, ^chneemorast und Ver­schlammung aller Wege zur Folge hatte, beeinträchtigte die Kampfhandlungen Die raschen Bewegungen, die den Gefechten tn diesem Gebiet während der letzten Tage ihr Eevräge gaben, blie­ben in den Schlammfluten zum Teil stecken. Bei der Abwehr schwächerer feindlicher Angriffe wurde in überraschendem Eegen- stotz ein’ ganzes feindliches Bataillon dis auf einige Gefangene

Wieder ein Wiesbadener Ritterkreuzträger

Berlin, 20. Jan. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des eisernen Kreuzer an jj-Hauvtsturmsührer Hugo Eichhorn. Kompaniechef in einem Pionier-Bataillon der Wafsen-jj.

jj-Hauplftutmsühret Hugo Eichhorn, am 11. Februar 1911 als Sohn des Maschinenheizets Friedrich E. in Weilmünster im Taunus geboren, warf sich während der Kämpfe im Don- Gebiet Anong Januar an der Soitze von nur zwei Kompanien rasch entschlosien einem angreifenden bolschewistischen Regiment entgegen wehrte dadurch den feindlichen Vorstoß ab unb lügte dem Gegner schwere blutige Verluste zu. jj-Hauvtfturntsührer Eichhorn war nach dem Besuch der Volks- und Gewerbeschule und nach Abschluß seiner kaufmännischen Lehrzeit in Frankfurt am Main und Eietzen als Verwaltungsbeamter in Wiesbaden tätig Von dort — er gehört der NSDAP, seit 1931 an — kam et aus die Ordensburgen K r o e s s i n s e e und Vogelsang. Nach Besuch der jl-Junkerschule Tölz wurde er 1910 »um jj-Hauptsturmführer befördert.

vernichtet, und cs wurden zahlreiche Waffen unb 200 Pferde al« Beute eingebracht

Im Tongebiet machen starke Schneeverwehungen die Strotzen häufig unbrauchbar. Die verharschten Schneemassen erschwerten noch zusätzlich das wechselvolle Ringen unserer Truv pen. die Schulter an Schulter mit italienischen Ver bänden die Angriffe des Feindes zum Stehen brachten. Trotz aller Eeländeschwierigkeiten blieb die Kamvfführung e I a ft i f cki und unsere zu Gegenangriffen Übergehenden Grenadiere warfen den Feind zurück und vernichteten im Bereich einer Infanterie Division allein zehn sowjetische Panzer. Kampf- unb Sturzkampf slugzeuge entlasteten die hart kämpfenden Seetesvetbände durch Angriffe auf motorisierte Artillerie. Jnfanterieabteilungen unb Kavallerieeinheiten die rusammengeschlagen wurden, noch bevor sie die Front erreicht hatten.

Trotz aller Härte, die das Ringen im DonKbiet von unseren Soldaten verlangt, ist ihr großes Vorbild der Kämpfer von Stalingrad geblieben. Ei mutz ein viel faches der Härte, der Zähigkeit und des unbeugsamen Willen« ausbringen. um trotz £ller Entbehrungen und aller Überlegenheit des Feindes an Menschen und Kampfmitteln den fortgesetzten Angriffen zu trotzen. Bei ihm gibt es keine Straße, keinen Damm teilte noch so schmale Schlucht und keine Häusergruppe, vor der nicht die gefallenen Bolschewisten zu Haufen zwischen den Panzer­trümmern lägen Immer wieder brechen die Bolschewisten übe, die Schneeslächen vor. immer wieder rollen die weitzgetünchten Panzer heran und immer wieder zerwühlen die Granaten auf« neue die Kraterlandschaft deren Trichter zu Bastionen geworden sind. Aber jedesmal zerbricht an diesen Soldaten der feindliche Ansturm.

Dr. Dietrich empfing spanische Journalisten

Berlin, 20. Jan. 3m Zusammenhang mit dem Besuch des spa­nischen Parteiministers A r r e s e weilen — wie gemeldet — der Leiter des Bizesekretariats für Presse und Propaganda, Arias Salgado, sowie der Hauptschristleiter der spanischen Zeitung „Snformaciones“, de la s e r n a , und der Hauptschriftleiter der Falanae-Zeitung „Arriba", A ch a r r i, in Berlin. Diese führenden spanischen Journalisten wurden am Mittwoch von Reichspresiechei Dr. Dietrich zu einer herzlichen Unterredung empfangen. Auherdem besuchten die spanischen Pressegäste eine Reihe von deutschen Zei- tungseinrWungcn.