Wiesbadener TaMatt
<raadlatt.s<n»s» / & Jx mjAf.titA ia k «aittita Erscheinungszeit werttägkich nachmittag!
91. Jahrgang
Montag, 18. Januar 1943
Rr. 14
•nut im» Sertan: & GcheUmwerg'jche Buchdrucker«,, Langgasje Rr. Si iTaghlatt-HauS) ... ... O_—I.JH Mil . Drahtanschrift: Tagdlatt,Wiesbaden • Postscheckkonto: Frankfurt a.M.740S rin” M RM 2.- Mm b« Tr-gerlohnes - Durch MiMlM« ffir TOonot RM 2.85 zuzaalich RM 0.86 Bestellgeld . Einzelnummern RM 0.10 - Bri Behinderung 6er Lieferung infolge Eintreten, HSHerer Dewalt besteht kein Anspruch auf Rückzahlung de, Bezugspreises
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Infanterie»
Heldenhafte Abwehrkämpfe unserer Truppen
Die deutsche Ostfront steht trotz ununterbrochener bolschewistischer Rastenangriffe nnerfchLttert
Zweimann-Torpedos drangen in den Hafen von Algier ein
Einzelheiten m den erfolgreichen An griffen italienischer Sturmkampsmittel
236000 BRT. in einer Woche
Zunehmender britisch-amerikanischer Pessimismus in der U-Boot-Frage
Roni, 17 San. Wie der italienische Wehrmachtbericht meldet, erzwangen sich italienische Sturmkamvfmittel am io Dezember 1942 die Einfahrt in den Hafen von Algier. Durch Torvedoschuh wurden ein Kreuzer beschädigt, zwei große Dampfer versenkt und ein dritter Dampfer schwer b- chadigt.
Diese Sturmkamvfmittel gelangen mit eigens für derartig« Operationen konstruierten U-Booten an den Emsatzort. Sie haben zwei^Mann Besatzung" ge°lenkt"i"e aus^kttinen Sitzen am Heck de- sä «sä *« 801 Um 12' Dezember lagen die Unterseebootmutterschiffe längere Feit vor dem Hafen von Algier auf der Lauer. Bis ein größerer Teleitzug eingetroffen und im Hasen vor Aulct aegansenwar Sn der darauffolgenden Nacht beschlossen die Sturmkamvfmittel
den Hafen anzugreifen, und es gelang ihnen auch trotzstarkster Wachsamkeit des Feindes, in den Hafen einzudringen und sich vorsichtig an die als Ziele ausgewählten feindlichen Schiffe heranzumachen. Bis an die Bordwand der feindlichen Fahrzeuge lenkte feweils die Zweimann-Besatzung ihr« vernichtende Waffe. Das Schwierigste war damit geschafft. Sm Bord«, teil des Sturmkampfmittels wurde nunmehr das Uhrwerk, das btt Explosion einige Minuten später auslösen sollte, in Gang gebracht, der Heckteil vom Bug gelöst und die Rückfahrt angetreten.
Kaum hatten sich die tollkühnen Angreifer einige hundert Meter entfernt, da begannen auch schon die furchtbaren Explosionen, und der Feind setzte wenige Augenblicke später mit dem Suchen nach den Angreifern ein, allerdings zu spät, denn s a m t- liche Besatzungen der Sturmkamvfmittel konnten noch rechtzeitig und wohlbehalten ihr U-Boot erreichen.
Durch diese »reschen stießen dann die deutschen Krltfte erfolgreich in die feindlichen Bereitstellungen hinein.
Auch im Raum von S t a l i n g r a d unterstützte die Luftwaffe das heroische Ringen der deutschen Truppen, deren Abwehrfeuer die dicht auseinaiLerfolaenden Wellen der angreifenden Bolschewisten jedesmal zerbrach. Zu Tausenden liegen im Borfeld der deutschen Stellungen die gefallenen Sowfets zwischen den zer- schosieuen Panzern. Wenn der Druck der Angreifer zu groß wurde, chlossen sich d,e Berteidiger zu w a ff e n st a rr « nd e n 3 8 e I n zusammen, bis die Bolschewisten im Kreuzfeuer der benachbarten Stellungen vom Ansturm abließen. Immer wieder brandeten die feindlichen Angriffswellen gegen solche zur Rundumverteidigung eingerichteten Stützpunkte, an denen sich, die feindlich« «bennacht in schweren Verlusten brach, Als der Feind zur Auffüllung seiner schwer mitgenommenen Angrisfstruppen Reserven heran,uhrte. wurden diese in Begleitung motorisierter Flak marschierenden Kolonnen von Kampf- und Zerstörerstaffelu astgegriffen und hart getroffen.
as. Berlin, 18. Jan. (Gig. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleituua.) Das bisher schon nicht eben klerne amerikanisch-britische Durch- und Gegenernander in der nordamerikanrichen Angelegenheit wachst noch immer weiter an. Es hat jetzt einen derartigen Umiang erreich^ daß es selbst englischen und amerikanischen Blattern xu dumm wird, so daß in beiden Ländern die maßgebenden Politiker sich mehr oder weniger scharfen Angriffen ausgesetzt sehen So wendet sich der ..Daily Wörter" scharf gegen Churchill und macht ihn für die ^verderbenbringende Lage in Nord- afrita" verantwortlich. t)as Blatt erklärt, daß em Anhalten dieser Lage nicht länger zu ertragen mnt< Das ist eine Kritik, die Herrn Churchill, der doch beim Wiederrulainmen- tritt des Unterausschusses sich zu der Gesamt läse wird äußern müssen, kaum besonders angenehm sein durfte. In den USA. richten sich die Angriffe nicht direkt gegen Roosevelt, sondern zunächst einmal gegen den Vertrete Roosevel^ m Nordafrika, gegen Murvhy. von dem die...Washington Post lagt, daß er obtolut unfähig sei. Er müsse schleunigst von seinem Posten abberufen werden, wenn eine schwere Katastrophe vermieden werden solle Daneben fehlt, es aber keineswegs an englischen Angriffen aufdreUS.-Amerikaner. noch umgekehrt an heftiger amerikanischer Kritik, anderbrft tischen Haltung. ..New Bork. World Telegramm wendet sich beiwielsweise scharf gegen die Briten, die schon 24 Stunden nach der Landung amerikanischer Truppen m Nordafrika begonnen hätten, in ihrer Presie und m ihrem Rundfunk General Eisenhower anzugrelfen. Auch ..New Bork Sun" wirft den Briten vor, daß sie sich m ihrer Presie zu einem ..S e ck e n s ch ütz e n krl e g ge g en d e,n amet i = kanischen Verbündeten" batten verleiten lasten Englische Blätter revanchieren sich mit entsprechenden Kritiken an der Haltung, der USA. Kurzum, es ist em heil lo,es Durcheinander, so daß sich die ..New Bork Herald Tribüne zu der Feststellung veranlaßt siebt, daß das m Nordafnka herrschende Durcheinander ..die britisch - amerl- kanische Eintrachi gefährde . Das Blatt mgt m in einer Londoner Meldung hinzu, man mache sich m den USA überhaupt keinen Degrin von der Stimmung, die, m Wirklichkeit unter Amerikas Verbündeten herrsche. Diese wenigen Presiestimmen, die sich mühsam vermehren lasien.
mögen zur Kennzeichnung der englisch-amerikanifchen Auseinandersetzungen genügen. Das sind die gleichen Staats- männer, die sich einbildeu. die Welt einer ueuen Zukunft entgegeniüdren zu können und die sich hier nun wieder m ihren militärischen und m ihren volitischen Unternehmungen “IS ^a"zu"müsien^EnMnder und.Amerikaner immer wieder feststellen, daß das nordafrikanische Un^rnehmen ihnen keineswegs eine Erleichterung ihrer Schiffslage brachte, denn das Mittelmeerhleibtjafuriie geive r r t. Der Zeit und Schiffsraum fressende Umweg um das Kap «r Guten Hoffnung bleibt nach wie vor der emsig mögliche Versorgungsweg für den Mittleren. Osten. Ma^n muß im Gegenteil bekennen, daß der letzt für den nordafrikanischen Nachschub benötigte Schiffsraum an anderen„Stelleni abgezogen werden muß. Das ist eine Feststellung, die die „Times" treffen muß, die voller Sorge hmzufu^. „Selbst wenn die Verbündeten zusammen mit dem englischen Empire große militärische Erfolge erringen wurden, werden sie noch immer den Krieg verlieren, wenn sie nicht der wachsenden U-Bootgefabr Herr werden.". In den USA. aber, so bericht^ der New Boiler Vertreter des „Daily Expreß . siebt sich Roosevelt vor eine schwierige Wahl gestell.t Er muß nämlich in diesem Jahre zwischen Benzin. .Schüssen und Gummi wählen Um alle dieie Probleme zu lammen m losen, habe man in den USA. nicht genügend Material. Die anwachsenden Streitkräfte der USA. in Übersee aber verlangen dringend Nachschub. Deshalb, so meinte der Korrespondent werde Roosevelt Frachter bauen müsien. Auch diese Feststellung straft die astronomischen Rustungszahlen Roosevelts erneut Lügen. Man sieht sich drüben oem unlösbaren Tonnagevroblem gegenüber und. io finden sich in der englischen und auch in der amerlkanlicken Presie zahlreiche. Äußerungen, die auf die Gefahr des U-Bootkrieges immer wieder Hinweisen. Das alles ist recht verständlich, wenn man sich vor Augen hält, daß nach den von deutscher «eite herausgegebenen Berichten allem m der vergangnen Wocke nicht weniger als 34 Schiffe mit 236000 BR^,. ver senkt wurden. Damit ist nicht nur die anglo-amerikanische Versorgung, sondern auch die Operationen der Briten und Nordamerikaner in Aftika schwer getroffen worden.
Kroatiens Wirtschaftsleben
Von unserem Berichterstatter.
(hs.) Agram, im Januar 1943.
Kaum war der Waffenlärm in Kroatien verklungen, als schon im Mai 1941 durch Verträge zwischen.Berlin und Rom einerseits und den neuen Führer des kroatischen Volkes, insbesondere dem Poglavnik Dr. Pawelftsch, andererseits der neue Kroatenstaat ins Leben trat. Spatere Abmachungen sicherten auch die Ostgrenze gegen Ungarn und Serbien, sowie die SUdgrenze gegen Montenegro Mit 409 .Kilometer Küstenerstreckung bildete sich zwischen dem Adriatucken Meer und dem Donauraum ein Staat, der von den ehemaligen habsburgischen Kronländern neben dem ergmitlicken Kroatien ganz Slawonien, Svrmien. Bosnien, die Herzegowina imd einen Großteil von Dalmatien umsagt. Es bedeckt einen Flächenraum von 115 000 Qu ad rat kt l o - m et e r. auf dem über 7 M i l I i o n e n M e nicken wobnem Dem Aufbau nach zerfällt es m das kroatisch-flawontsche Zwischenstromland in der Ebene des vannonlscheu Beckens mit seinen Inselgebirgen zwischen der Donau—D.rau-Lmle und der Save, sowie in Hochkroatien. tm Karst, ern rauhes Hochland, umschlossen vom Waldgürtel des Kapela-Eebirges und der Dinarischen Alpen bis zu dem nackten obnatneben Küstengebirge des Velebit. Schon dieier Überblick ynet das das kroatische Wirtschaftsleben auf zwei recht verschiedenen Grundlagen beruht. , , . ~ u
Der in jeder Beziehung wertvollste Teil des «taates ist das Zwischenstromland zwischen Drau und«Save. Hier wohnt bie Bevölkerung, die von ieber ben stärksten Staatswillen besaß unb dies auch darin bekundet. bau.sie sich niemals bem Türkenioch unterwarf. Auf diese Weise blieb ue am ieitesten mit bet mitteleuropäischen Kultur verbunden, was sich deute noch darin ausdrückt, daß in die,em Landesteil mit der Hauptstadt Agram (Zagreb) der B 11dun g s- st a n d der Bevölkerung am höchsten ist, sonne bau bteie dem römisch-katholischen Glauben anhängt, während .überall sonst in Kroatien das griechisch-orthodoxe Bekenntnis überwiegt. soweit sich nicht, wie in Bosnien, der I,kam bemerkbar macht. Einen solchen unerschütterlichen Eigenwillen betonen bie Kroaten des Zwischenstromlandes auch Ungarn gegenüber. Innerhalb seines Siaatsverbanbes erlangten ite bereits 1868 eine weitgehende Selbstverwaltung-, die sie bann später im jugoslawischen Staatsveaband 1939 abermals zu
erzielen wußten.
Dies« politischen Erfolge waren nur.möglich., daß dem selbstbewußten Volke ein Land dem es täglich seine Kräfte neu emanzen .... ..
lich sammelt sich in dem Zwischenstromland eine Mr r i- schaftskraft, die ftüher weit hinein in die habstmrgf- Ichen Alpenländer strcchlte und später Budapest ebenso beeindruckte. wie zuletztBelgrad. Di« Ebenen anDrau und Save sind ausgesprochene Überschußgebiete für Weizen , und Mais. Außerdem liefern sie Wein. Obst und Zuckerrüben. Di« nicht hohen Jnselgebirge sind mit üppigen Laubwäldern bestanden. Sie geben nickt nur die Unterlage für eine weitverbreitete Sügemühlenindustrie zur Herstellung von Bauholz. Möbeln. Faßdauben und Eisenbahnschwellen die Waldfrüchte wie Eicheln und Bucheckern ermöglichen tn Verbindung mit dem Maisanbau auch eine bedeutsame Schweine- und Geflügelzucht. Die Leistungen der Landwirtschaft des Zwischenstromlandes, in der sich 80 Prozent der Bevölkerung beschäftigen, können normalerweise bequem die nicht mehr sehr zahlreichen Bewohner bei zu Altkroatien gehörenden Karstgebiete mit ernähren. Da es sich hier, um ein seit ein Mar Jahrhunderten eingespieltes Wirtschaftsgebiet mit einer aufeinander abgestimmten und volitnch gleichgerichteten Bevölkerung handelt, haben sich nie Schwierigkeiten ergeben. Es zeigen sich in der Gegenwart kaum welche. ,o- weit sie sich nicht aus Mangelerscheinungen herleiten, .die in der allgemeinen Kriegswirtschaft begründet sind. Hiernach würde es nur eine Frage bet Zeit Sein, wann die kroatische Wirtschaft mit eigener Kraft auf sich gestellt ihren klaren, sicheren Weg gehen könnte.
Aber mit AltkrMtien sind Bosnien, bie Herzegowina und Teile von Dalmatien verbunden, die flächenmabrg erheblich mehr als es selbst ausmachen. Die Bevölkerung stand bis 1878 noch unter türkischer Herrschaft, ist also durch Glauben. Kultur und Wirtschaft nur wenig mit der abendländischen Welt verbunden. Außerdem huldigt sie Lebens- gewohnhetten, die sich aus dem Aufbau des zerklüfteten Karst durchaus erklären, die man aber nicht gerade als wirtschaftsfördernd ansprechen kann. Der kulturelle Abstand
bet ist, bedeutet einen ersten Rückzug bet e n glichen Kolonial-Dividenden-Plutokratie ans dem in- dischen Finanzierungsbollwerk, das noch vor Jahresfrist von den meisten Engländern als Ewigkeitswert angesehen wurde Die Aktionäre der Gesellschaften sind der Gefahr von Kr,egsverlusten rechtzeitig ausgewichen und ziehen sich aus dem indischen Geschäft auf Kosten der englischen Steuerzahler mit reicher Beute zurück.
Italienischer Seueralmaior an der Ostfront gefallen
Rom, 17. Jan. Der italienische Generalmajor Tar- nassi bat, wie Stefani meldet, in den Kämpfen an der Ostfront den Heldentod gefunden.
Aus dem Jndiengeschäft zurückgezogen
Senf. 16 Jan. Die Bengalen- und Rord-West-Eisenbahn-AG. und die Rohilknnd and Kumson Eisenbahn-AS. hielten tn ben ersten Sanunttagen Generalversammlungen ab. Dabei vertun- bete der Präsident der Unternehmungen. Oberst Thomas ©taten, das Ende des Bestehens dieser Gesellschaften, „die der Öffentlichkeit und uns persönlich so hervorragende Dienste geleistet haben“. Für die bedeutende Bengalen- und Rord-West-Elsenbahn. das größte indische Eisenbahnsystem, erklärte der Oberst «ine steuerfreie Abscklußdividende von 18%. Dieses Bahnsystem geht unter der Bedingung an bie englis cheRe g i«r it n auber. daß die Aktionäre mit 398 % ihres Aktienkapitals abgefunden werden. '
Dieser Borgang, bet durch bie englisch-indischen Kriegsver- hältnisie in Bengalen und in den Bereinigten Provinzen begrün
Sm mittleren Abschnitt der Ostfront setzten unsere Grenadier« örtliche Aimftffsunternehmungen zur Verbesserung des grvntverlauf» fort. Obwohl da« waldreiche Gelände und der tiefe Schnee di» Operattonen sehr schwierig machten, erreichten sie ihre Kampfziele und brachten über 1800 Gefangene ein. Außer bem verlor bei Feind bei diesen mehrtägigen Gefechten 47 Panzer- 73 Geschütz«, 175 Granatwerfer und Maschinengewehre, über 900 Handfeuerwaften aller «ft und zahlreiche Kraftfahrzeuge. Un- Sewöhnlich schwer waren di« Verlust« des Feindes auch im Raum Selikije Luki. Hier stießen deutsche Kampfgruppen zur Eni setzung de, sett dem 29. Dezember heldenhaft verteidigten Stützpunkte, vor. Als bei Angiifs genügend an Boden gewonnen batte, machte die Besatzung hei Zitadelle einen kühnen Ausfall, schlug sich durch die starken Stellungen der Angreifer hindurch und »er einigt« sich mit den Entsatztruppen, ohne daß cs bet Feind mit seinen starken Gegenangriffen verhindern konnte.
Bei diesen schweren Kämpfen büßten die Bolschewisten am Samstag allein 47 Panzer ein. An dem Panzer st erben im Raum Wilikij« Luki hatten niedersächsische und württem- bergigßche Panzergrenadierregimentei besonderen Anteil, von bene» e, einer Kompanie gelang, am 18. Januar ihren 100. Sowjetpanzer abzuschießen. Weitere 26 Panzer verloren bie Bolschewisten südlich des Ladogasees als sie. den Angriff von 60 bis 70 Panzerkampfwagen auf dem Abschnitt einet einzigen deutschen Infanteriedivision konzcntieften und dennoch abgewiesen wurden. Kampi flugzeuge griffen zur Unterstützung der Heeresverbönde feindliche Aftilleriestellungen und Kolonnen an und vernichteten fünf Geschütze und zahlreiche Schlitten.
Jagdstaffeln sicherten den Luftraum und schossen wie bie Flak erneut zahlreiche Flugzeuge ab. Zu weiteren Luftkömpfen und Abschüsien kam es im gleichen Eebit bet oberen Wolga und über ben Ilmenseefronten, als unsere Kampfflugzeuge bitt Tag unb Nacht ben Nachschubverkehr der Sowjets aus Straßen und Bahnen bombardierten. Insgesamt brachten am Samstag unsere Jagdflieger, di« Flakartillerie der Luftwaffe und die HecresNak 41 feindliche Flugzeuge zum Absturz, davon an der Südfronl S,> im mittleren Frontabschnitt 24 unb die übrigen 9 im nördlichen Abschnitt bet Ostfront.
Fähigkeit zum Heroismus Reichsvresiechcf Dr. Dietrich: ^«e Ätaft IUM Sie«, erwächst nur aus letzter Entschlossenheit
17 ein« Sn Berlin fand eine Kriegsarbei t^ - t a g u n g d « i d e st t sch e n B r ess e statt, auf der Reichsvresse- ches Dr D i e t r i » die publizistische Aufgabe im segenwarttgen Stadium des Kriegsgeschehens umr,ß. m dem, dre Enffchftdung letzten Endes bei ben Menschen, bei ihren höheren netten, ihrer Haltung unb ihrem Charakter hege Dieser ^9. gewonnen durch die llbetlegenhe;t alle r m e n s ck l < ck *“ Werte eines Volkes, neben dem soldatischen Einsatz, durch di technischen Fähigkeiten einer Nation, ihre geist,gen Kräfte und Sen Energien, ihren Glauben und ihren Idealismus, ihren i, ihre Nerven, ihre Härte unb ihre Ausdauer — unb nt$t zuletzt durch ihre Fähigkeit zum Heroismns. Die Kraft mm Siege erwachse nur aus letzter Enischlosienhert. Jeder einzelne müsie Träger dieses Glaubens, Erwecker des Willens und ein Fe7s der Zuversicht fein. Diesen Geist in der Heimat, m den Masten, im -amen deutschen Volk zu erwecken und wach ,u halten. das"sei bi« vornehmste Aufgabe bet deutschen Bresse im gegen» wattigen Schicksnlskampf. .
Parteiminister Arrese in Berlin
Berlin. 17. Jan. Am Sonntagvormittag traf aus Einladung von Oberbefehlsleiter Silgenfeldt der panische Part«, minister Arrese ,u einem mehrtägigen Besuch in Berlin em.
Arrese zum Ehrenmal Unter den Linden, um die Gefallenen durch eine Kranzniederlegung »u ehren.
unseren --------- „ ,
Sn Vorstoß der Bolichewrsten ..... ...
en dem Feind anhaltend hohe Berlus.. ..
en Kümpfen, bie mit besonderer Hüfte um Stützpunkt«, v«r- eiste Flußbette und beherrschende Hügelkuppen entbrannten, fingen unsere Truppen die Sowjets in ihren Berteidgungsstellungen auf, um sie bann in energischen Gegenstößen umfass enb anzu- greisen unb zu v e r n i ch le n. Durch bieje Erfolge schufen ich unsere Heeresverbänbe die voruusfetznng für weitere Gegen- töße, an denen bie Luftwaffe zur Abschirmung der Flanken wirk, am beteiligt war. Sturzkampsverbanbe unb Schlachtfl,egerstafseln jielten mit Bomben unb Bordwaffen die feindliche Artillerie nieder verhinderten weitere bolschewistische Panzervorftötze und schlugen bteile Lücken in bie sowjetischen Stellungen.
zur Verniaung stand, aus- ergänzen konnte. Tatsäck-
Berlin, 17. Jan. Im südlichen Abschnitt der Ostfront nahmen am Samstag die mit großer Erbitterung geiühften Kümpfe ihren Foftgang. Die vom Feind im Raum zwischen Kaukasus und Don sowie tm Tongebiet neu herangeführten 3nfatuette« und Panzerkräfte machten zusammen mit der strengen Kalt« unseren Soldaten schwer zu schaffen. Dennoch beanhootteten sie jeden Vorstoß bet Bolschewisten mit raschen Gegenangriffen und rügten bem Feinb anhaltend hohe Verluste zn. In den wechsel-
