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Smit unh «erlag: & Scheuenberg'fche «nchdrnckere., Lauggasse Nr. 21 (Tagblatt.Hans- Ä ^j2\ Wöchentlich in 6 Ansaaben Erjchemunaszeit «erktäalnb «-»«.ittoas

ErscheiuuugszeU werktäglich nachmittags

Nr. 13

Samstag/Soimtag, 16./17. Januar 1943

91. Jahrgang

Druck und «erlag: L. ScheUenberg'sche «nchdrnckere., Langgasse Nr. 21 sTagblatt-HauS, gemrur. Sammei-Nr. 59631 . Srotjtanfcbrtft: Lagvlatr. Wiesbaden Postscheckkonto: Frantturl a. M. 7405 Seäugspretle: Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat RM 2.-emichließlich des Trägerlohnes Durch die Post bezogen für einen Monat RM 2.35. zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld Einzelnummern RM 0.10 Behinderung der Lieferung infolge höherer Gewalt kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises

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Bullitt erzwang den Krieg

Dervergeßliche» Roosevelt

Von Heinrich Karl Kunz

Sensationelle Enthüllungen Henriots über die Hetzarbeit der Roosevelt-Agenten in Europa

es

Senf. 16. Jan (Funkmeldung.) Der bekannte englische Militär­kritiker Cyrill Falls beschäftigt sich in der englischen Wochen- zeitschriftJllustrated London News» vom 9. Januar mit der militärischen und strategischen Lage und kommt dabei zu für einen Engländer recht bemerken s w erten Erkenntnissen. Es sei für ihn bewiesen, so führte er u. a. ans. daß die Sowjets mit der ihnen noch verbliebenen Offensivkraft es niemals mehr vermöchten, die verlorengegangenen Ge­biete zurückzuerobern und Deutschland zu bedrohen. Wie hoch man auch ihre winterlichen Gegenangriffe veranschlage, sie reiche nicht dazu aus. ihre frühere prahlerische Behauptung zu be­stätigen, wonach es ihnen schließlich doch gelinge, den Gegner vom russischen Boden zu vertreiben Ein solcher Erfolg werde keiner ihrer Offensiven beschieden sein, ja, sie würden nicht einmal etwas ähnliches erreichen.

Die Deutschen hingegen hielten nach wie vor wertvollste Teile der Sowjetunion in ihrem Besitz. Kein Zweifel bestehe darüber, daß sie schon wertvolle Ernten in der Ukraine er-

auf welcher der kämmenden Seiten die Unnatur und die Negation allervölkischen und sittlichen Werte zu suchen ist. dem durfte ..Göteborger Handels- und Sckifsfahrtszeitung" endgültig eine unumstößliche Klarheit verschafft haben. Bliebe nur noch die Frage an dieses Blatt übrig, warum es nicht selbst in englischer Svracke erscheint, ist doch inhaltlich schon längst als englandhörig bekannt.

Eine Woche schwerster und erfolgreicher Abwehrkämpfe (Eigener Drabtbericht unserer Berliner Schriitleitung).

Für die Sowjets kostspieliger als für Deutschland

Cyrill Fall»: .Die Sowjets werden die verlorenen Gebiete niemals wieder zurückerobern»

SS. Berlin, 16. Jan. Die abgelaufene Woche stand an der Ostfront weiterhin im Zeichen harter und schwer st er Ab­wehrkämpfe. Das Schwergewicht lag dabei wie bisher im Südabschnitt der Ostfront. Aber auch gegen den deutschen Stütz­punkt Welikije Luki rannten die Sowjets immer wieder an. die weiterhin auch südöstlich des Jlmen-Sees und südlich des Ladoga-Sees starke Kräfte einjetzten. Ob diese Angriffe sich ledig­lich aus die Leningrader Umklammerungssront auswirken sollen, ob sie weitere Ziele verfolgen, oder ob sie ein Abziehen deutscher Kräfte an andere Frontabschnitte verhindern sollen, muß dahin­gestellt bleiben. Noch immer werfen jedenfalls die Sowjets ohne jede Rücksicht auf die hohen blutigen Verluste, die sie erleiden, ihre Truppen in den Kampf und noch immer hoffen sie, durch einen riesigen Materialeinsatz, der immer wieder Rückschlüsse auf die ungeheuren Rüstungsvorbereitungcn zuläßt, doch noch ihr Ziel zu erreichen Die h o h « n V e r l u ft e, die die Sowjets an Flugzeugen erlitten, Verluste, über die fast täglich berichtet wurde, find ein neuer Beweis für die Überlegenheit unserer Luftwaffe, für die überlegene Ausbildung und den helden­haften Einsatz unserer Flieger, aber auch für unser ausgezeichnetes Material. Ebenso bedeutet die Vernichtung einer so großen Zahl feindlicher Panzer außerordentliche Leistungen unserer Panzer­jäger, unserer Infanterie und Pioniere, die kaltblütig und ent­schlossen den Kamps mit den seuerspeienden Ungetümen des Gegners aufnehmen. Die Überlegenheit unserer panzerbrechenden WafssN kommt weiterhin in den hohen Abschußzahlen zum Ausdruck.

Marionetten des Judentums

wt. Es ist keine überraschende Neuigkeit, was uns die amerikanische ZeitschriftSaturday Evening Post" erzählt, wenn sie berichtet, daß der Jude Samuel R o s e n m a n Hand und Stimme hinter der Politik Roosevelts" ist Wir wissen schon seit langem, daß mit Roosevelt das inter­nationale Judentum seine Hand nach der Welt­herrschaft ausstreckt. Immerhin ist es auch für uns be­merkenswert. daß eine USA.-Zeitschrift diese Tatsache ganz offen ausfvricht. ..Saturdav Evening Post" erklärt wörtlich: Uber Rosenmans Schreibtisch und durch seine Hände laufen die großen Organifations- und Reorganisationsvläne. die personelle Besetzung von Schlüssel st ellungen in der Kriegsproduktion. Agitation usw. Rosenman ist es auch, der die Mitglieder des ersten Gehirntrustes Roosevelts ernannte, dessen führender Kopf er neben Morgenthau, Frankfurter, Lohen und Hopkins beute noch ist." Bezeich­nend ist auch die Feststellung, daß Rosenman. der als ..aal­glatter. mit allen Wässerchen gewaschener Jurist" bezeichnet wird, nach Möglichkeit das Rampenlicht meidet, ob­wohl er Roosevelt, wenn er auf Reisen geht, im Weißen Haus vertritt. Typisch für den Juden, der sich gern im Hintergrund hält und Marionetten vorschiebt, die seinen Willen vollziehen. Diese Rosenmans, Morgenthans. Frank­furter und Lohns sind es. die in ihrem alttestamentarischen Haß gegen die jungen Völker die Welt, die sie ihrer schranken­losen Herrschsucht unterwerfen möchten, in den Krieg stürzten.

Mit welchen Mitteln das internationale Judentum dieses Ziel zu erreichen sucht, verrät die von England aus« gehaltene schwedische Zeitung ..Göteborger Handels- und Schiffahrtszeitung" Dieses gekaufte Organ der jüdischen Plutokratie beklagt sich über das ..Sprachgewirr westlich der Sowjetunion" und meint, sämtliche europäischen Völker sollten auf ihre Sprache verzichten und von Kindsbeinen an englisch lernen und sprechen. Das Blatt gibt zu, daß die deutsche Sprache in Europa ..die größte und zentralste" sei. Englisch sei aber die zentralste Sprache der Welt. An sich ist dieser Vorschlag so lächerlich, daß man sich mit ihm gar nicht zu befassen brauchte, wenn auch hier nicht wieder der jüdische Pferdefuß allzu deutlich hervorträte Es be­stätigt sich wieder einmal, daß der Jude ein Völkergemisch anstrebt, dem er sich selbst als Herrenrasse voranstellen möchte. Die Sprache ist der sinnfälligste Ausdruck gleichen Blutes, gleicher Art und gleicher Gesinnung. Deshalb möchte sie der Jude ausmerzen, weil er hofft, damit das völkische Eigenleben vernichtend zu treffen. Wenn es in der Welt noch jemand gab, der im Zweifel darüber war.

lich dieses Druckes gar nicht mehr bedurft, denn auch in Frankreich war man zum Losschlagen entschlossen, war man doch nach den Erklärungen Bullitts der anierikani- s ch e n H i l f es i ch e r. Die Frage war für einige Franzosen nur, ob man tm Vertrauen auf die ..überschätzte" Wider- standskraft der Polen die Kriegserklärung noch etwas hin- ausschieben sollte, um die militärischen Vorbereitungen zu vollenden. Die letzt erfolgte Veröffentlichung Henriots be­leuchtet, die letzten Stunden vor der Kriegserklärung in Paris in interessanter Weife. Sie bestätigt die schon aus oen deutschen Weißbüchern gewonnene Erkenntnis, daß Herr Roosevelt, m diesem Falle durch seinen Botschafter Bullitt, alles tat, um den europäischen Krieg nicht nur vorzubereiten, sondern auch alles um ihn a u s z l ö s e n. Das kann kein Rooseveltfches Weiß- (Wasch-)Buch aus der Welt Waffen. Frankreich ist dieser Roofeveltschen Politik zum Opfer ,gefallen und ist von den USA. genau so betrogen und dann iiu «tub gelassen worden wie Polen. Warnung genug für alle, die sich heute amerikanischen Lockungen gegenüber­seben.

Man vergibt schon einmal etwas, aber dann handelt es sich doch um Dinge, die am Rande liegen. Wenn aber ein Staatsmann seine Kardinal-Sorgevergißt", bann ist das immerhin verdächtig. So bei Roosevelt, der zur Eröffnung des 78. ÜSA.-Kongresses eine Botschaft veröffentlichte, die von großsprecherischen Zahlen über das amerikanische Rüstungspotential geradezu barst, aber die Schlacht auf bent Atlantik, mit keinem Wort erwähnte. Einen Tag später er­klärte dann der Gangsterpräsident den Journalisten, gerat» diesen Punkt habe er vergessen, obwohl die USA.-Werft«i das Schltfsbauprogramm bei weitem überschritten hätten. Diese Vergeßlichkeit wird noch anrüchiger, wenn Roosevelt letzt weitere vier Milliarden Dollar für zusätzliche Schiffs­bauten anfordert. Auf diesen neuesten Trick, den die Juben tm Weißen Haus ausheckten, fällt weder in USA., noch in der Welt lemand herein. Jeder weiß, daß das Tonnage- Problem die anglo - amerikanische Kriegführung auf das schwerste belastet, daß die Erfolge unserer ll - Boote der ständige Alpdruck sind, dessen sich Roosevelt unb Churchill weder bei Tag, noch bei Nacht erwehren können. Ein Blick in die Feindvresse genügt, um sich davon zu über­zeugen. Wir sind die letzten, die die wirtschaftliche Kraft der Vereinigten Staaten unterschätzen. Aber alle, auf den Rüstungsausbau gerichteten Anstrengungen müssenden Eng­paß des Transvortvroblems überwinden, der dafür sorgt, baß auch in den USA. die Rüstungsbäume nicht in den Himmel wachsen. Roosevelts Vergeßlichkeit gerade auf diesem Gebiet ist mehr als albern, weist sie doch geradezu mit Fingern auf den Grad der Bedrohung hin, den der Tonnageschwund be­reits erreicht hat.

Vieles hat sich gegenüber dem ersten Weltkrieg gewan­delt. Die Kriegsschauplätze verlagerten sich, die weiter ent­wickelten Waffen haben neue Voraussetzungen geschaffen. Die Wichtigkeit des Tonnagevroblems aber ist die gleiche ge- blieben. ja, sie bat gegenüber dem Jahre 1917 noch an aus­schlaggebender Bedeutung gewonnen. Das wird besonders deutlich, wenn wir bedenken, daß ein grober Teil der Roh- stofte. bevor er in USA. oder in England zur Verarbeitung gelangt, mit Schiffen herangeholt werden muß und daß die Fertlgfabrikäte, die Waffen, wiederum mit Dampfern in die Elnfatzräume gebracht werden müssen. Hinzu kommt die Lebensmitteleinfuhr, der Transport der Truppen und des Nachschubs, dessen sie fortlaufend bedürsen. Im Gegensatz zum ersten Weltkrieg sind aber alle Wege, ob sie an der Küste Amerikas, auet über den Atlantik, oder den Pazifik an den Gestaden Indiens oder Afrikas verlaufen, von den U-Booten der Achsenmächte bedroht. So wirkt ber Tonnage krieg wie ein engmaschiges Sieb, durch das die nicht zu unterschätzende Kraft der anglo-amerikanischen Mächte nur langsam hindurchgefiltert werden kann, das ihre völlige Entfaltung unmöglich macht. Der beste Beweis da­für ist der Verlauf der Operationen in Nordafrika. Wenn man bedenkt, daß hier zwei Weltreiche alles daran fetzten, mn zu einem möglichst schnellen Erfolg zu kommen, zwei Weltreiche, die nirgends an einer Landfront, die nur im entferntesten mit dem gigantischen Ringen im Osten ver­glichen werden könnte, gebunden sind, so erkennt man die Auswirkungen der Transportkrise Läbmungserschei- nungen. die dem Gegner täglich stärker zu schaffen machen.

_ , In seiner letzten Rede behauptete Roosevelt, daß bereits l.o Millionen amerikanische Soldaten in Übersee eingesetzt worden seien. Eine Zahl, die zweifellos übertrieben ist, be> Bte doch erst vor zehn Wochen der Unterftagtslefretär im tngtoner Kriegsministerium diese Zahl auf rund 535 000. Davon sollen nach seinen Angaben in England.' Nordirland und Island rund 200 000 Mann, in Australien und int Südwestpazifik 85 000 Mann, im Mittleren Osten 30000 Mann, in Afrika 3000 Mann, in Indien und Tschungking,- Lbina 10 000 Mann, in Westindien 95 000 Mann, in Hawai 75 000 Mann und in Alaska und auf den Silenten 37 000 Mann stehen. Hinzu kommen die in Fran zösisch-Nordafrika gelandeten Einheiten, die von ben Ameri­kanern mit 100 000 angegeben werden. Rach einer Auf­stellung derNew Bork Times" worauf sie anscheinend auch noch stolz ist sind USA.-Truvven an 50 Stellen bet Erde eingesetzt. Überall sind sie auf Nachschub über See an­gewiesen. Die Länge der Versorgungsstrecken aneinander- geretht. ergibt einen Seeweg von 147 000 Kilometer. Eine rtefige Transvortflotie muß ständig unterwegs fein, um den Anforderungen der Truppen zu genügen. Überseeverbin­dungen. die überall den Angriffen der U-Boote und Über­wasserstreitkräfte, oft genug auch der Luftwaffe der Draier- vaktmächte ausgesetzt sind. Hält man sich diese Zahlen vor Augen, bann wird uns die Bedeutung, die jedem versenkten Schiff zukommt, offensichtlich. Der Tonnagemangel i st zum 3 e n t.r a I d r ob le m der gesamten anglo-ameri- kaniichen Kriegiuhrung geworden und wird es mit jedem Tage mehr.

Der ll-Bootkrieg hat in den Jahren 1914/18 bewiesen,

».selten und wichtige Rohstoffe für sich ficherstellten. Ferner hatten es die Deutschen doch fertiggebracht, die sowjeti chen Öl­transporte ernstlich zu stören.

Was die Winterosfenflven der Sowjets angehe, so stellten sich diese tm Endergebnis kostspieliger für Sowjets als für Deutschland 3m übrigen deute nichts daraus hin, daß die deutsche Verteidi­gung tm Osten an irgendeiner Stelle der langgestreckten Front erlahme.

Der U-Boot-Feldzug, so stellt Falls abschließend fest, bleibe nach wie vor die ernsteste aller Gefahren, denen Groß­britannien gegenüberftehe. Nie habe man es bisher auf eng­lisch-amerikanischer Seite fertiggebracht, der feindlichen U-Boote Herr zu werden. Dabei sei die Bekämpfung der U-Boot-Gefahr ein recht kostspieliges Unternehmen. Wolle man » die auf britischer Seite zur Abwehr ergriffenen Maßnahmen dann gehe das zweifellos auf Kosten anderer mili­tärischer Magnahmen. die man vielleicht ins Auge gefaßt habe.

as. Berlin, 16. San. (Eig. Drabtbericht unserer Berliner Schnftlettung.) Die Schilderungen bes früheren französi­schen Kammerabgeordneten H e n r i o t über seinen Besuch beim damaligen polnischen Botschafter in Paris in den Stunden, kurz vor der französischen Kriegserklärung am 3. September 1939 und die Mitteilungen über bas Telefon­gespräch, in dem Herr Bullitt dem Botschafter erklärte, daß er sofort von Daladier die Kriegserklärung verlangen werde, zeigen noch einmal, wo die Kriegs­treiber iahen. Man erinnert sich, daß die Kriegserklärung Frankreichs etwas auf sich warten ließ unb man erinnert sich weiterhin,. . baß ein Vermittlungsvorschlag Mussolinis ben Krieg abzuwenden versuchte, Herr Bullitt wäre sich selbst untreu geworden, wenn er in diesem Augenblick, nicht alles getan hätte, um nun endlich die fran­zösische Kriegserklärung und damit ben Ausbruch des Krie­ses zu erzwingen. Er batte Monate hindurch im Auftrage feines Freundes und Chefs Roosevelt alles getan, um sn Frankreich und Polen die ohnehin mächtige Partei der Kriegstreiber zu stärken. Er hatte immer wieder jede Ge­legenheit benutzt, um zu versichern, daß die USA. vielleicht nicht von Anfang an an einem europäischen Krieg teil­nehmen würden, sicher aber würden sie ihn beenden. Damit war klar ausgedrückt und so war auch diese Erklärung über­all verstanden worden, daß die Völker, die sich in den Krieg stürzen wurden, auf die Unterstützung der USA. rechnen durften. In dieser ganzen Kriegshetze hat ja Herr Bullitt. das haben die deutschen Weißbücher klar gezeigt, eine ganz besondere Rolle gespielt, wobei aber immer wieder Betont werden muß. daß er ebenso wie -sein Kollege V id d le keineswegs auf eigene Faust bandelte, sondern im Auftrage des Kriegshetzers Nr. 1, nämlich Roosevelt: Bullitts Stellung war, wie sich aus den jetzigen Veröffentlichungen ergibt, so stark, daß er sich schließlich zutrauen konnte, hurch ein Telefongespräch mit Daladier die Kriegserklärung Frankreichs auszulösen.

Auf Frankreich ist in jenen Stunden aber auch von den englischen Kriegstreibern ein starker Druck ausgeübt worden, ou den wildesten Männern in London gehörte damals Herr Churchill, der. wie es in einem Bericht des damaligen französischen Votschaiters tn London hieß,mit einer Stimme, die das Telefon vibrieren ließ", sich in dem gleichen Sinne w)e Herr Bullitt darüber beklagte, daß die franzö­sische Kriegserklärung noch nicht erfolgt fei. Es hätte frei=

Finanzminister Kaschak von Reichsminifter Fnnk empfangen

Berlin, 15. Jan. Reichswirtschaftsminister und Präsident der Deutschen Reichsban! Walther Funk empfing am Freitag den zur Zeit mit einer Delegation in Berlin weilenden kroatischen Fmanzmtnister K o s ch a k zu einer Besprechung über die deutsch­kroatischen Wirtschaftsbeziehungen

Zwei neue Eichenlaubträger

Berlin, 15. Jan. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Kapitänleutnant ewhann Mohr, Kommandant eines Unterseebootes, als 1/7., an Generaloberst Paulus, Oberbefehlshaber einer Armee, als 178. Soldaten der deutschen Wehrmacht.

Der Führer sandte an die Beliehenen folgendes Tele­gramm:-on dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Ein- iatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler."

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Kamtänleutnant Mohr versenkte als Kommandant eines U-Bootes den britischen KreuzerD u n e d i n". sowie 16 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit 103 405 BRT. Nach der am 27. 3. 42 erfolgten Verleihung des Ritter­kreuzes des Eisernen Kreuzes vernichtete Kavitänleutnant Mohr erneut 17 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit 84 600 BRT Kühnes und geschicktes Ansehen des Bootes sowie die Beherrschung der Lage brachten Kavitänleutnant Mohr dies« auBerorbentlid'-m Erfolgs ein -

Entgegen den Darstellungen der sowjetischen und angio- aineilkanischen Agitation stellen auch türkische Blätter zu den harten Abwehrkämpfen an der Ostfront fest, daß es den Sowjei- nirgends gelungen sei entscheidende Erfolge zu erzielen. Wie im vergangenen Winter, so würden auch dies­mal die sowjetischen Angriffe von einem großen Agitationslärm begleitet, der aber fofort verstummte, als die Deutschen im daraus­folgenden Sommer zum Angriff übergingen. Die gleiche Situation sei auch jetzt gegeben. In finnischen Blättern wird darauf hingewiesen, daß das Fortfallen der Wasserhindernisse im Winter und die Fähigkeit, hohe Kältegrade zu ertragen, als günstige Faktoren für die Sowjets gebucht werden müssen. Den­noch hätten die Bolschewisten keinen ins Gewicht fallenden Erfolg erringen können. Die anglo-amerikanische Presse versucht, die Stimmung etwas zu beleben, indem fie ausführlich über die Rückkehr des llS-amerikanischen Botschafters Stanley nach Moskau berichtet. Der Botschafter habe ein Schreiben Roosevelts an Stalin mitgebracht. Er selbst erklärte, daß eine gröbere Menge amerikanischer Lieferungen für bie Sowjets vorgemerkt seien, daß aberder Transport ein grobes Problem» bleibe. Damit werden auch die eigentlichen Schwierigkeiten be­rührt, die nicht aus der Welt geschafft werden können, benn es ist leicht, gröbere Lieferungen zuzusagen, um so Herrn Stalin zu ermuntern, aber es ist, wie die deutschen U-Boote und die deut­schen Flieger immer wieder gezeigt haben, außerordentlich schwer, diese Lieferungen dorthin zu bringen, wo fie gebraucht werden.