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Mittwoch. 6. Januar 1943

Wiesbadener Tagblatt

Nr. 4 Seite *

fae. Den der 4>retstommi[iar aulltellt erfordert eine verkänd- msDüOe Haltung in. der Durckfübrung. Anders freilich lind nack Dem Aufruf des Preiskommissars die Fälle au betrachten, in denen hg-iwilliaes Verbalten erwiesen ist Diele Preissünder lollen wissen. Dal- lie mit inrem gemeinsckädlicken Verbalten letztlich auch ibr persönliches Interesse, das lie so rücksichtslos aur Durchsetzung bringen wollten, aufs emofindlicksie geschädigt baben Keine Milde gegenüber volksschadigenden Preissündern!: ist dabcr der dritte Grundlatz, den der Preiskommissar ausstellt. Das schwere Amt. das Preisgefüge stabil au holten, ist nur bei sträkitem veriönlichem Ein­satz aller in der Preisbildung und Preisüberwachung Tätigen au erreichen Die vierte Parole des Preiskommissars für 1943 lautet Daher Schulung. Dilaivlin und Arbeit an üch selbst, um durch erweiterte Kenntnisse und Fädigkeiten unserer Aufgabe und damit Dem Bolle und. insbesondere der Wirtschaft besser dienen au t3nnen.

Herstellung von Heseweinen. Winaerbetriebe, die den ihnen zuitehenden Haustrunk aus Traubentrestern nickt Herstellen konnten, können Seiewein herftellen lassen. Dieser Hefewein' ist aus- schlietzlick in den Winaergenolsenickaftskellereien bis wätestens 15. 4. 1943 hetaufteCen Die Winaernenolsenickasten können auch für Nicktmitglieder peiewein berktellen. soweit diese Winaer sind Es darf nur an Winaerbetriebe ausgeliekert werden, die vorher Weinbeie eigener Kelterung der Genossenschaft ausgeliekert haben, wobei jeder Empfänger soviel Sereroein erhalten kann, als seiner Anlieferung von Weinhefe im Verhältnis entspricht Die Bürger­meister haben Anweisung erhalten, für die Herstellung von Heie- rocin die erforderlichen Zuckerbeaugscheine ausaustellen. Zur Ser- siellung von 100 Liter werden aehn Kilogramm Zucker ausgegeben.

Frankfurter Börse vom 6 Januar. An den Märkten erhielt sich weitere Nachfrage auf fast allen Marktgebieten, insbesondere für Montane und Auto-Aktien. So gewonnen Buderus '/«. Ver­einigte Stahlwerke V«, Daimler '/-. BMW v«. Auck die übrigen Marktgebiete hatten Kursbesserungen aufaumeifen Narben olus Vs: Zellstofs Waldhof und Rütgers ebenfalls vlus Vs. Holamann olus < '/> Stärker befestigt VDM. mit IVs Renten still Reicksalt- beütz minus V«. Eteuergutscheine T vlus V«. Tagesgeld IV« vT

Berliner Börte vom 6. Januar. Die Märkte eröffneten in fester Haltung. Dem Anlagebedürfnir stand keine nennenswerte Set« kauisneigung gegenüber, so bah ück vielfach Materialmangel geltend machte. Die Kurssteigerungen blieben indessen verhältnis- rnähis beschränkt. Die Zahl der Stricknolierungen war beachtlich hock.

Sport und Spiel

Ein grobes Soortiahr liegt hinter uns

Rückickauend das vergangene Jahr betrachtet, ergibt lick, bah auck 1942 wieber. kriegsbebingten Verhältnissen entsvreckenb. ein grobes Jahr bes Svoris war. Die beuttoen Svortgaue haben 1942 nämlich insgesamt 23 787 Veranstaltungen mit fait 700 000 Aktiven vor mehr als aweieinhalb Millionen Zuschauern burthaefübrt. Dabei hat der Soortnau Nieberscklesien ben Vogel ab» «eickosien Mit 4503 Veranstaltungen, fall 123 000 Wettkämpfern und runb 135 000 Zuickauern liegen bie Niederichlesier klar an bet Spitze Der Soortbereick Mitte folgt mit 3363 Setonftaltunacn. mehr als 100 000 Wettkämpfern unb 350 000 Zuschauern vor Pommern (!) mit 1901 Veranstaltungen. 590Ö0 Wettkämo-ern un.b 131 000 Zukckauern. Hinter bieten Gauen rangieren Sachsen nut 1162. kranken mit 1120. Köln-Aochen mit 1065 unb Wektsalen mit 1057 Veranstaltungen Man beachte dabei Köln-Aacken unb West­falen. die als besonders luffnefirbrbete Gebiete als hervorragend aktiv angeivrocken werben müllen Westfalen. Heimat be? beutfrfien Fullballmeister? Schotte 04. brachte dabei noch bie höchsten Zu- schaueraahlen heraus In bei Frauenarbeit heben Nieberschlenen unb Niederrhein an der Svitze. Besonders die nieberrheinischen Frauen brachten kehr viel Mut. Energie unb Freube aum Sport auf. trotz so mancher durchwachten Nackt wurden fie au einem leucktenben Beispiel! m

Das ist bas Ergebnis bes SBtnteiaufitans bes Reicksivort- fühters; es beweist, bah bet beuttoe Sd o 11 ungesckwäckt in bas vierte Kriegsiaht hineingegangen iit.

Sonnenschein um Christi

Roman von Maro Mäganbe, 24. Fortsetzung

Der wiebergesunbene Verwanbte würbe natürlich auch ge­bührend gefeiert. Man hatte Brüderschaft getrunken. Es war ein großes Umatmen und Küssen daraus geworden, Dinge, denen Günther mit seiner deutschen Gelassenheit ziemlich ratlos gegen­überstand. Aber et ließ alles übet sich ergehen, schien es ihm doch, als träumte er bas alles nur.

Wie ganz anbets hatte er sich bas Wiedersehen mit Christi ausgemalt! Rosas Brief ruhte noch in seiner Tasche. Es wat keine Gelegenheit gewesen, Christi ben Bries zu geben. Das war wohl nun auch alles zwecklos. Zwecklos, wie seine Fahrt hierher, wie all bie List, bie er sich ausgedacht hatte, um Mabel zu diesem Besuch auf dem Eutshof zu überreden. Schließlich hatte man eine Reifenpanne inszenieren müssen, um hier Station machen zu können.

Und nun stellte es sich heraus, daß alles unnötig war. Ehristl hatte diesen Besuch weder ersehnt noch erwartet. Sie wat ja nun Staut unb mürbe bald als Herrin hier einziehen. Was kümmerte sie ba noch bie Pension Schramm in bet Prinzregentenstratze? Was bie Menschen, die sich um ihr Schicksal bekümmerten?

Sehr glücklich sah Ehristl ja nicht aus. Das Gesichtchen wurde immer blasset, die Augen immer angstvoller. Günther meinte, er müsse bie zarte Gestalt hinaustragen aus all bem Lärm unb Trubel.

Sah beim niemand, daß sie litt? Es mochten wohl die Schmerzen in dem verletzten Fuß fein, die sie peinigten.

Günther mußte über die vielen, vom Wein erhitzten Köpfe hinweg, immer wieder nach Christi schauen. Aber ihre Blicke trafen sich nie. Christi wußte es so einzurichten. Ein abweisender Zug lag um ihren jungen Mund.

Sie hatte also nichts vergesien. Sie trug ihm also immer noch nach, was et in einet Faschinaslaune verbrochen hatte.

Da sah et, wie Christi plötzlich totenblaß wurde und auf ihrem Sesiel haltlos zur Seite sank. Mit zwei Schritten wat er bei ihr. Zdenko und Mabel tanzten gerade einen neuen, amerikanischen Blews.

Ist Ihnen nicht gut? Kann ich etwas für Sie tun, Frau Christi?"

Veim Klang der geliebten Stimme erwachte Christi aus ihrer Betäubung. Jetzt sich forttragen lasten dürfen irgendwohin, wo es schön und still war und wo man nichts weiter zu hören brauchte als diese leise, besorgte Stimme.

Mühsam raffte sie sich zusammen:

Nein, danke! Wirklich, es geht schon wieder. Die Schmerzen im Fuß sind noch sehr groß. Weshalb sind Sie hierher gekommen, Graf Prellwitz?"

Rosa hat mich geschickt. Es ist so entsetzlich einsam in bet Pension Schramm."

Die Rosa! Wie geht's bet guten Seele?

Recht ordentlich! Und sie lägt Sie vielmals grüßen. Aber kommen Sie, Frau Christi! Trinken Sie ein wenig von diesem Rotwein! Sie sehen ja zum Umblasen müde und abgespannt aus!

Gehorsam trank Chtistl den Wein. Es tat ihr gut, unb sie nahm einen langen Zug.

O Christi, meine süße Braut! Jetzt trinkst du ja doch! Hast du Brüderschaft getrunken mit bem Vetter?

Das nicht! Aber ich bitte bich, Zdenko! Latz mich jetzt wieder

auf mein Zimmer tragen. Ich bin seht müde und habe große Schmerzen." _ . v ,

Aber nein! Unmöglich! Du bleibst hier! Jetzt wird es doch erst lustig! Trink, Liebchen! Dann vergißt du deine Schmerzen? Trink Brüderschaft mit dem Detter Günther! Ihr sagt immer noch Sie zueinander? Das geht nicht!"

Zdenko drängte den beiden zwei Gläser mit schwerem, rotem Wein in bie Hänbe:

So! Und jetzt müßt ihr euch küsten!"

Alle Gäste blickten auf bie kleine Gruppe. Zwischen 'Gunther unb Christi lag ein peinliches Schweigen. Hier, vor allen Leuten sollten sie sich küsten. Christi versuchte mit einem Scherz, Zdenko auf anbere Gedanken zu bringen. Aber es gelang ihr nicht. Da war es wieber Mabel, die sich dazwischendrängte:

Ich lasten meinen Bräutigam nicht küsten von einer frembe Frau!"

Oho! So eifersüchtig? Sckon vor der Hochzeit?"

Zdenko wandte sich Mabel zu.

Da machte die Gräfin der unangenehmen Szene ein Ende. Sie sah es Christi an, baß sie Schmerzen hatte. Also winkte sie einfach den Mägden, bie Christi hinauftragen sollten.

Zdenko wollte es aber um jeden Preis selber tun. Er stand schon ein wenig unsicher auf den Seinen.

Wie eine Puppe trug er Christi erst noch einmal durch bie festlichen Räume. Ihr schwindelte. Gleich läßt er mich fallen, unb bann wird der Futz überhaupt nicht heilen.

Sie war froh, als sie endlich in ihrem Stübchen lag und bie Tür sich hinter Zdenko geschlosten hatte. Er war nur 'schwer zu bewegen gewesen, sie wieder zu verlosten. Die Mutter hatte erst energisch dazwischentreten müssen.

Schlaf gut unb träume süß! Denn was bu heute nacht träumst, das geht in Erfüllung!" hatte bie gütige Mutter gesagt, als sie Christi mit Sorgfalt zur Nacht gebettet hatte. Nun war auch sie gegangen.

Christi lag allein. Der Lärm der Gäste drang gedampft zu ihr hinein. Man hörte immer wieder Zdenkos laute Stimme und dazwischen das perlende Lachen der Amerikanerin. Sie unterhielten sich wieder ausgezeichnet. Miß Wellington würde Zdenko bestimmt nicht langweilen.

-i-

Schlaf gut unb träum süß! Denn was bu heute nacht träumst, geht in Erfüllung!" Das war bas letzte, woran Christi an biefem ihrem Verlobungstag, dachte. Dann meinte sie noch einmal eine warme, sehr geliebte Männerstimme zu hören:Kann ich etwas für Sie tun Frau Christi?"

Das matte, rote Licht der Ampel, bie über bem Ikon tm Heiligenwinkel hing, gab dem Zimmer eine wundersam friedliche Stimmung. Die Grechows gehörten dem orthodoxen Glauben an. Aber sie nahmen es wohl nicht allzu ernst mit den Dingen der Religion und suchten auch hier nur das heraus, was ihr Leben schöner und dekorativer gestalten konnte. Und dazu ge­hörten die sanften, brennenden Ampeln über den Ikonen, die fast in jedem Zimmer zu finden waren. Sie stammten zum Teil aus den von ben Bolschewisten verwüsteten Kirchen unb Kathe­dralen Rußlands unb waren auf Umwegen in ben Besitz bet Grechows gekommen.

Die Mutter Gottes ist ganz besonbers wundertätig. Sie hilft ihnen bestimmt, wenn das Herzchen einmal schwer werden sollte!" So hatte bie Gräfin bamals gesagt, als man Christi nach bem Unfall dieses reizende Zimmer einräumte.

(Fortsetzung folgt.)

Wintersporttag der Betriebe

Die Grundlage der Arbeit bes KbF.-Sportamtes bleiben. auck im neuen Jahre wieber diejenigen Veranstaltungen, dte geeignet sind, die schaffenden Volksgenossen in den Betrieben, heranaubolen und für den Gedanken bes Betriebswortes au gewinnen. Hierzu gehört auck bet Wintersvorttan in Verbindung mit ben Winter- wehrkämoien der. 3m Laufe des Jahres folgen Svortgruvoen- wettbewerb. Hallenspiele. Frühtahrslauf, Sommerworttag Und Mannschaftskamvi mit wehrsportlichen Wettbewerben.

DerWintersvorttag der Betriebe 1943 wird nack der. prozen­tualen Teilnahme bet Gefolgschaft gewertet unb ioll tm Gau Hellen-Nafsau hauptsächlich bie Winterwanderer erfassen. Die Wanderungen können mit Wettbewerben tm Rodeln, Eisläufen. Eisstocksckiehen unb Skiläufen, bas in beschranktem Umfang wieder möglick ist. oerhunben werben., _ ,

An ben ..Winterwehrkampfen bet SA. werben neben bet Wehrmacht unb bet Polizei auck bie Vereine bes NSRL. unb bte Betriebssportgemeinschaften teilnehmen.

Etfolgreickste Pferde und Flackrennüäll« 1942

Zwei Dreijährige stehen an der Svitze bet erfolgreichsten Flachrennvierbe. ber ..Athanakius"-Sohn ..Ticino des. Gestüts Erlenhof unb ber WaldsriederG r a bin o . von esT tcino. aut eine Gewinnsumme von 227 660 RM. bet SBalbtrteber ayr 200 000 RM brachte. Der von Trainer A. v. Botcke ztelbewuftt vorbereitete ..Ticino" brachte bas Kunststück fertig, b r e i von ben vier 100 000-RM-Rennen bes beutfehen Ealovvrennsvorts

mit 306 550, bet S

Mltefelb mit 252 820 224 664 unb bet Stal

zu gewinnen, ben Großen Seuttolgnborets bet Steitahrtgen in Hamburg, ben ©rohen Preis von Wien unb schließlich ben Großen Preis bet Reicksbauvlltadt. In seinem Schatten sozusagen stand Gradivo. bet Gewinnet bes Braunen Banbes unb bes Großen Preises von Baden. Auf eine Gewinnsumme von mehr als 100 000 RM kam außerdem nur noch unser beites älteres Pferd, der fünf­jährige SchlenderhanerS a m u r a i mit 106 000 RM Mehr als 50 000 RM verdienten noch ..Efiendi". ber Sieger bes Henckel- unb des Union-Rennens mit 93 064 RM. ..Berber" mit 88 300 RM. bie bei drei Starts unbesiegte zweitährigeContessa Pilade (69 0001 unbAlter" (58 000 RM). Die Besitzet von ..Ticino" unb ..ffitabioo" sieben natürlich auck in bet Liste bet erfolgreichsten Flachrennställe obenan, nur in umgekehrter Reihenfolge.W a l d- rtieb" holte Reh yiit 483 000 RM bei 46 ersten Prellen aum 14. Male bie ,.M e i ft e r f ch a f t bet Ställe. Erlenhof gewann 27 Rennen unb 402 220 RM. Es folgen bie Seftütsböfe Ilarland mit 306 550, bet Stall P. Miilhens mit 283 770. Heeresgeftüt RM, Hcklenderban mit 250 100, Ebbesloh mit ill ffiehrüber Roehler mit 203 750 RM.

m Als Weltrekorde a n e t könnt würben bie beutfehen Bestleistungen von Rudolf Harhig über 1000 Meter in 2'21,5. Hermann Schmidt im 30 Kilometer Gehen mit 2:30:36.6. ber fRattonalitaftel Seibert. Grau, Kainbl. öatbig über 4X800-Meter mit 7:30.4 unb ber Sveerwurf von Anneliese Steinheuer mit 47.24 Meter.

Die Turnmeillerlckafsten von Hessen-Nassau würben vom 28. März auf ben 18. Avril aurürfoerlest..

Ein Martin-Z inbel.Erinnerungsvr eis würbe vom Deutschen Schützenverband aut Erinnerung an ben Badener Pistolenschutzen Martin Zindel (Ottenau) eingerichtet, ber tm Offen ben Heldentod fanb. Der Wettstreit wirb alliahrlick nack ben Meisterschaften unter ben Bedingungen bes Tiielkamvfes tm Scknellfeuerfckiehen burchneführt.

Eine ft o Lae Bilanz konnte ber NSRL. im abgelau­fenen Jahr auch in feinem jüngsten Arbeitsgebiet, dem Kinder­turnen, machen. Die Zahl der Ätnberturn9emetntoaften_ rourbe auf über 3000 erhöht unb umtahte über. 200 000 regelmäßig er­faßte Kinber, bie von reichlich 6000 Klnberturnwarten betreut wne?n noch au löfenbes Problem,ist es, bie stark von einanber abweickenben Auffaffungen bet oerfdnebenen National- Berbänbe über sinn- und zweckvolles Turnen bet Frauen, inter­national einheitlich ausaurickten. Bis bas geschieden ist, wirb sich ber NSRL. wohl nicht mehr an einem Ftauen-Turnlanberkamvf beteiligen.

Secks Eislaufvaare bewerben sick am 16. Januar, in Düsseldorf um die deullcke Meisterfckaft Auf bie Titelverteidiger Eerba Strauck/Eunther Noack (Berlin) treffen Baran/Fa'ck (Berlin), Geschwister Ratzenhofer, Eva Pawlik/Seeliger (alle Wien), Mäckle/Müller und Lauer/Waldeck (alle Dortmund). Jebes Paar erhält für feine Küv fünf Minuten Zeit.

FAMILIENANZEIGEN

Beatrix Johanna Theresia. Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchen zeigen in dankbarer Freude an: Irmgard Stölzel, geb. Barth, z. Z. Josephhospltal, Ofw.

__Stölzel, Nerotal 57. ________________

Wir haben uns verlobt: Frl. DipU ing. Nora Theindel, Niort (deux Sevres), 86 rue de Ribray, Oberarzt d. Res. Jo Sdileiffer, Wiesbaden, Kaiser-Friedrich-Ring 25, 3, z. Z im Felde._______________

Als Verlobte grüßen: Liselotte Schreiner, Wiesbaden Oranienstr. 51 Hugo Lennartz, Obergefr. bei der Luftw., z. Z. in Urlaub.

Ihre Verlobung geben bekannt: Irmgard Thiel, Wiesbaden, Dotzheimer Str. 150, Rudolf Jeratsch, Oberfeldwebel in einem Ln.-Reg., Dresden, z. Z. auf Urlaub. 6. Januar 1943.

Tief erschüttert traf uns die un­faßbare Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann# meiner Kinder treusorgender Vater mein lieber Bruder Schwiegersohn, Schwager, Onkel

Erich Mahr

San.-Gefr. in einer 3an.-Komp, bei den schweren Kämpfen an der Ost­front am 27. Nov. 1942 im Alter von 35 Jahren sein hoffnungsvolles Leben für sein geliebtes Vaterland hingab.

In tiefem Schmerz: Fran Luise Mahr, geb. Mösle, Kinder Ellen, Inge, Erich, Familie Alfred Wintermeyer, Familie Joseph Mösle

W.-Rambach, Friedridishafen.

Burgstraße 8

Danksagung.

Allen die uns beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen ihre Anteilnahme Wort und Schrift bekundeten, für die vielen Kranz- und Blumenspenden und das letzte Geleit, sprechen wir hiermit unseren herzlichsten Dank aus.

hn Namen der trauernden Hinter­bliebenen : Frau Maria Mehl, geb Burgnis, und Kinder

Danksagung.

Für die herzlidie Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Mutter, Frau Barbara Schmidt, geb. Stippler. sowie für die Kranz- und Blumenspenden, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank.

Im Namen der tieftrauemden Hinterbliebenen Anna Schmidt

Wiesbaden, Kl. Schwalbadier Str. 10.

Wir haben uns verlobt: Anny Heiß, geb. Herber, Erich Groell, stud. pharm., z. Z. San.-Matrose Bedburg-Hau (Kleve).

Als Verlobte grüßen: Trauddien Schäfer, Dbg.-Hamborn, Kömerstraße 127, Karl Honenester, Obergefr. der Kriegsmarine, Wiesbaden, Adlerstr. 35, z. Z. auf Urlaub.

Als Verlobte grüßen: Gerda Kramer, Wies­baden, Goebenstraße 10, Willi Witzei, Güdingen,'Saar, z. Z. im Felde. 1. 1. 1943.

Als Vermählte grüßen: Karl Minor, b. d. Wehrmacht, Agnes Minor, geb. Sturm. Wiesbaden (Karlstr. 15), 5. Januar 1943

Ihre Vermählung geben bekannt: Hans Hassemer Zivil-Flugzeugführer, z Z. im Felde, Erika Hassemer, geb. Gerhardt, Wiesbaden, Schulberg 17. 7. Jan. 1943.

Heinz Scholl, Funkmaat, Wiesbaden, Hilde­gard Scholl, geb. Möller, Dobrock, Ver­mählte Weihnachten 1942.

Heute entschlief nach schwerer Krank­heit unser einziger Sonnenschein

Irmgard Breiter

In tiefer Trauer: Fritz Breiter jun. und Frau, Lisa geb. Knauer, und alle Angehörigen

Wiesbaden, den 6. Januar 1943.

Dotzheimer Str. 30

Die Beerdigung findet am Donnerstag.

7. Januar, nachm. 2.45 Uhr auf dem Südfriedhof statt.

Am 4 Januar entschlief nach kurzer Krankheit unser innigstgeliebtes Kind

Gerold

In tiefem Leid: Wilhelm Benz und Frau, Gertrud geb Kempf, nebst Verwandten

Wiesbaden, Waterloostraße 5.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, 7. Januar, nachm. 2.30 Uhr auf dem Südfriedhof statt. Von Beileidsbesuchen bitte abzusehen.

Nach kurzer schwerer Krankheit ver­schied mein lieber guter Mann, Bru­der, Schwager und Onkel, Herr

Jakob Diefenbach

im Alter von 76 Jahren.

In tiefer Trauer: Katharine Diefen­bach, geb. Fuhr, u. alle Verwandten Wiesbaden, Schwarzenbergstraße 11/4. Die Trauerfeier findet am Freitag, 8. Jan., vorm. 10 Uhr auf dem Süd­friedhof statt.

Unsere liebe Mutter, Frau

Maria Häusser Wwe.

geb. Bauer

ist im 70. Lebensjahr unerwartet von uns gegangen.

Im Namen der trauernden Hinter­bliebenen : Arthur Häusser u. Frau, Emilie geb. Abt, Alfred Häusser u. Frau, Lilli geb. Rathgeber, und Enkel Artur

W.-Biebrich, den 2. Januar 1943. Goethestraße 14

Auf Wunsch der Verstorbenen hat die Beisetzung in aller Stöle stattgefunden.

Statt Karten. Es war des Herrn Wille, unsere geliebte, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin, Schwester, Großmutter, Urgroßmutter, Tante und Cousine, Frau

Karoline Gerges Wwe.

' geb. Schwarz

Inh. d. gold. Ehrenkr. d. D. Mutter, im vollendeten 76. Lebensjahre zu sich zu nehmen.

Im Namen der trauernden Hinter­bliebenen: Lina Gerges

Wiesbaden, den 6. Januar 1943.

Eltviller Str. 12

Die Trauerfeier findet am Freitag, 8. Jan., vorm. 11 Uhr in der Trauer­halle des Südfriedhofes statt.

* Danksagung, Statt Karten.

Zu dem allzu frühen und schweren Verluste meines inniggeliebten, herzensguten, unver­geßlichen Mannes, meines lieben,

herzensguten. treusorgenden Papas,

unseres braven, hoffnungsvollen, treuen Sohnes, meines einzigen lieben Bruders, Schwagers, Onkels u. Neffen Karl Sommer, Matr.-Gefreiter, sind uns überaus große Beweise der An­teilnahme zugegangen Allen, die sei­ner in Liebe gedachten, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

In tiefem Schmerz: Frau Henny Sommer, geb. Hochbein, und Sohn Karlheinz, Karl Sommer, Wagner­meister, o. Frau Lina, geb. Höflich Franz Ott und Frau, Irma geb. Sommer, und Kind Margitta, und alle Verwandte

Wiesbaden-Dotzheim, Obergasse 30, Wiesbaden, Morltzstraße 56.

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Zahlung von Steuern und Abgaben. Termine im Januar 1943. Bis 10. Januar 1943: Getränkesteuer für Dezember 1942, Ver­gnügungssteuer-Abfindungsbeträge für Januar 1943, Schulgeld für die städtischen Schulen für Januar 1943. Bis 15. Jan.\ 1943 Haussteuern für Januar 1943, Hundesteuer, 4. Rate 1942 (JanuarMärz 1943). Wiesbaden, den 6. Januar 1943. Der Oberbürgermeister Steuerkasse._______'

Lohnsteuer. Ich weise alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf den Erlaß des Reidisministers der Finanzen vom 21. Dezember 1942 S 2233, 31 III, betr. Lohnsteuerkarte,Lohnsteuerbescheinigungen, Lohnzettel hin.

Der Erlaß ist im Reichssteuerblatt 1942 auf Seite 1137 unter Ziffer 1032 abgedruckt. Er enthält nähere Anweisungen über 1. Aufbewahrung der Lohnsteuerkarte 1942 im Kalenderjahr 1943

2. Einsendung der Lohnsteuerkarte 1942 an das Finanzamt in besonderen Fällen im Laufe des Kalenderjahres 1943

3. Verzicht auf die allgemeine Ausschreibung der Lohnsteuer- und Bürgersteuer-Besdieinigungen für das Kalenderjahrl942

4. Ausschreibung von Lohnsteuer-Bescheinigungen für das Ka­lenderjahr 1942 in besonderen Fällen und Ausschreibung von Lohnzetteln für das Kalenderjahr 1942

5. Ausschreibung von Lohnsteuer-Bescheinigungen für das Ka­lenderjahr 1943

In Zweifelsfällen erteilt das Finanzamt weitere Auskunft., Wiesbaden^ 4. Januar 1943. Finanzamt Wiesbaden zugleich für die Finanzämter Bad Schwalbach, Diez (Lahn), Limburg (Lahn), Büdesheim (Rhein), St. Goarshausen

Am 14. Januar 1943, vormittags 10 Uhr wird an der Gerichts- Stelle. Gerichtsstraße 2, 2. Stock, Zimmer Nr. 98 das in Wies­baden-Schierstein, Mainzer Straße Nr. 15 belegene Wohnhaus­grundstück usw. zwangsweise zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft versteigert. Eigentümer: Zimmermädchen Johanna Mayer in Wiesbaden-Schierstem. Hochstzulässiges Gebot: 12 800. RM. Wiesbaden, Amtsgericht 6a.

Am 14. Januar 1943, vormittags 10^£ Uhr wird an der Gerichts­stelle, Gerichtsstraße Nr. 2, 2. Stock, Zimmer Nr. 98 das in Wiesbaden, Blücherplatz Nr. 5 belegene Wohnhausgrundstück zwangsweise versteigert. Eigentümer: Eheleute Georges Schmidt und Melanie, geb. Freyburger in Legeibach- Wintzenheim/Ober- elsaß. Hochstzulässiges Gebot: 66 000. RM. Darüber hinaus wird das Höchstgebot mit Rücksicht auf die im Grundbuch in Abt. in eingetragenen Hypotheken insoweit erhöht, als 4ie durch die Hypothek laufende Nr. 7 gesicherte Forderung von RM 64 000. zuzüglich der ihrer Höhe nach nicht bekannten erheblichen Zinsrückstände, von den Gläubigern der Hypotheken Ifd. Nr. 7 und 8 ausgeboten werden darf.

Wiesbaden, Amtsgericht 6a.

TIERMARKT

Arbeitspferd, leicht, nicht über 12 Jahre alt, gesucht. Näh. Robert Wolf, Gar­tenbau, Wiesbaden- Land 4.

GELDVERKEHR

Tätige Beteiligung an gutgehend. Ge­schäft gesucht.

UNTERRICHT

RhythmischeKörperschulung. Was Ihnen noch fehlt, ist immer wieder die Freiheit der Bewegung. Es ist nie zu spätl Schule f. Bewegungskunst. Gretel Smolich, Wilhelminenstraße 12.

Nachhilfe-Unterricht in Mathematik, Lateinisch, für Schüler der 6. KL Gymnasium sofort gesucht. T 649 V

Wer gibt Unterricht in Russisch? Fr.

VERSCHIEDENES

Aelt, bessere Dame m. gemütl. Heim würde gleiche Dame zw. gemeinschaft. Haushalts aufnehm.

Jnuentuc im

Denn alle dies ernstlich bedenken, bekommt jeder SilphoSealin, der es braucht.

Carl Bühler, Konstanz. Fabrik der pharm. Präparate Silphoscalin und Thyliai.

TnedizmscfaanA

Wie viele.längst vergessene Arznei- Packungen kommen da manchmal wieder zum Vorschein. Besser als man weist, ist ost für den Krankheit«, sali gesorgt.

Run aber künstig erst die angebroche­nen Packungen ausbranchen, bevor eine neue getauft wird l

Denn deute müssen Heilmittel rest. lob verwettet werden, auch

GEBR

CHEMISCHE

Bedeutendstes fach unternehmen

Süddeutschlands_______

In Wiesbaden Marktstr 25 Moritzsrraß# I towle Lider de» Wucherei Rund