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Wiesbadener Tagblatt

Rr. 1 Seite 3

Arbeiter nehmen ein

st. An

zer und

oom 1. Januar 1943;

den Generalmajor Ramcke: mit Wirkung

Cia

Aufgabe der Reife de dürfte das heißen, daß

hinzu, cs ist nicht «ahrfcheinlich, daß die Eaullcs eigener Einfall war. Auf deutsch Herr Roosevelt erneut abgewinkt hat.

Die große Zeit hat das deutsche Volk in seiner Gesamtheit groß gefunden, groß im Ertragen von Be­lastungen und Leiden, aber auch groß im Handeln. Es kämpft und arbeitet und tut alles, um den Krieg zu gewinnen! Das ist der Krieg um unser Leben, wir wissen es alle. Er bestimmt di« Zukunft unseres Reiches.

Das deutsche Volk hat in seiner Gesamtheit eine starke und unüberwindliche nationale Verteidigung ausgebaut, und zwar an der Front wie in der Heimat. lief in Feindesland stehen unsere Soldaten und halten die Wacht. Wir verlassen uns auf die sieg­hafte Kraft des ewigen deutschen Soldatentums, das seiner großen

_ l«schiffe mit schweren Bomben. Auch in den nanlagen von Bone wurden große Beschädigungen

de Gaulle darf nicht reisen

as. Berlin, 2. Jan. (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Die Meldungen über eine bevorstehende Reise de Eaullcs nach Washington sind offenbar verfrüht gewesen. Wenigstens berichtet ein englischer Sender, daß General d c Gaulle seinen Besuch in Washington abgesagt habe. Er fügt

Zerstörerflugzeuge Anlagen der Murmaubahn und Truppenunter- siinste westlich der Kandalakscha-Bucht.

Lerbäude .^aellc- deutscher Kampfflugzeuge zerstörten in ltlordafrika bei überraschenden Tiefangriffen zahlreiche Kraft- fihrzeuge. Begleitende Jäger schoifen ohne eigene Verluste drei seindliche Flugzeuge ab.

Sn Tunesien erfolgreiche örtliche Kampfhandlungen. Lor Sine trafen deutsche Fliegerverbände einen Kreuzer und

• Uurers«b»»t versenkte in der Rächt zum 1. Jan.

«Meer nördlich trjpetn «inen Zerstörer der.Jervis«- r-c- Torpedo treffe«.

“W F »gzeuze »cefen gestern abend Brandbomben über eira1, ■9 Lebte» ab. Die Bevölkerung hatte Verluste, eni feindliches Flugzeug wurde abgeschosien.

™ B<rUtet die Lriten an der Kanalküste ein weiteres

Sus dem Führe^auptauartier, 2. Jan. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: ,

3m Oftk-ukasus versuchten starke feindliche Lnsanterie- und Panzerverbände die eigenen Linien zu durchbrechen. Sämt­liche Angriffe wurden unter Verlusten für den Gegner abgeschlagen, A Banzer abgeschosien.

Such im Dongebiet scheiterten erneute Angriffe des Feindes in schweren Kämpfe*. Erfolgreiche Gegenangriffe deutscher Truvven warfen den Feind zurück- zerschlugen eine feindliche Panzerbrigade und vernichteten dabei 39 Panzer und 14 Geschütze.

Die Besatzung des Stützpunktes Welikije Luki schlug in zähem Widerstand unablässig wiederholte Angriffe der Sowjets ab. Im Raum von Rschew wurden in der Zeit vom 25. No vember bis 31. Dezember 1942 8 5 6 0 Gefangene eingebracht und 1910 Panrrr vernichtet, erbeutet »der bewegmigs- ilnsähig geschosien. 582 Geschütz« erbeutet »der vernichtet. Feindliche Angriffe südösili» des Jlrnen-Sees brachen im Abwehr­feuer der deutschen Truvven zusammen. Die Sowjets verloren hierbei zwölf Panzer.

An der Eismeersrout bombardierten Sturzkamps, und

sitzen wir am längeren Hebelarm. Was uns vorläufig noch fehlt, das ist die Zeit, ihre Reichtümer in unsere Dienste zu stellen. Unser Kriegspotential hat eine Erweiterung erfahren, die, erst einmal richtig ausgenutzt, dem Krieg die entscheidende Wen­dung geben wird. Wir könnten jetzt nur noch verlieren durch eigene Schuld.

Berlin, 31. Dez. Reichsminister Dr. Goebbels sprach am Silvesterabend um 20 Uhr über alle deutschen Sender zum deutschen Volk. Dabei führte er u. a. aus, daß eine Ansprache zum Jahres­abschluß vor dem ganzen Volke immer eine Art von nationaler Bilanz sei. „Wo standen wir im vorigen Jahr um diese Zeit, und wo stehen wir heute?", mit dieser Frage leitete Dr. Goebbels seinen Rückblick über die Entwicklung der politischen und militärischen Ereignisie des verflosienen Jahres ein.

Als ich das letzte Mal am Silvesterabend zum deutschen Volke sprach, war die W i n t e r k r i s e im Osten aus den Höhepunkt gestiegen. Rur unter Aufbietung aller Kräfte und Reserven gelang es unseren Truppen, dem infernalischen Ansturm der bolschewisti­schen Miiltärmaschine und den emfesielten Kräften der Elemente standzuhalten. Gestählt und gefestigt kamen wir aus dieser schweren Prüfung heraus. Ein Volk, das sich solchen Prüfungen gewachsen zeigt, war und ist für die Zukunft zu Großem berufen. Es mutz das Große nur unentwegt wollen.

Welche Prognosen haben uns unsere Feinde heute vor einem Jahr gestellt und was ist aus ihnen geworden? In der Tat war das vergangene Jahr fiir uns ein gesegnetes. Es wird zwar als eines der gefährlichsten, aber auch als eines der größten und ent­scheidendsten in die Geschichte unseres Volkes übergehen. Rach dem vergangenen härtesten Winter seit Menschengedenken und einem Frühling des Wartens und fieberhafter Vorbereitung trat mit dem Sommer die deutsche Wehrmacht erneut zum Angriff t m Osten an.

Ein Gebiet etwa doppelt so groß wie das englische Mutterland kam in diesem Sommer in unseren Besitz. Wir nahmen dem Feind seine wichtigsten Rohstoff-, Rüstungs- und Eetreidezentien. Er er- hielt damit einen Schlag, von dem er sich rn seiner wetteren Krieg­führung überhaupt nicht mehr erholen kann. Das Problem des Raumes fand in diesem Jahre im Osten seine Losung. Run

f® ba,J “ 8 * t i t en LstkÜfte wurden wichtig« Hafen- cliBu Kampfflugzeuge bei Tag« bombardiert.

-°alennc»ung bekauutgegebeu, versenkten deutsch« "estreitlrift« in monatelangen Kämpfen aus

9 feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 187 000 ÄSarA a*t6en bisher nicht bekanntgegebcn.

„ ,, , „7. ÄaQP''r'=nbHinictt der Kriegsmarine wurden un Monat V*;. “ »et 1842 78 6 4 i f f e mit 447 830 BRT. versenkt, davon ‘-«telbck durch Unterseeboote. Einschließlich der gestern

mcherri Lberwasserstreitkräste betragen die im ■ "-er cetaePtten Lerseukuugsersolg« der deutschen ■E* >* Sn»d«-»schiss« mit 634 806 BRT. Durch

,,”.*?** wuro- io Schifte und durch Verbände der ler.r* ter< 15 Sfti;-« beschädigt. An Kriegsschiffen wurden i* *'' -0' Intt-- and llberwasierftreitkrästen 1 Kreuzer, 9 - Unterseeboote und 1 Sichcrungsfahr-

, - oliiinf! Zerstörer und ein Geleitboot oersenkt.

___ ..•■ 114 hat die deutsche Wehrmacht au« der **«»7 'V’"'»""' H " delsslotte versenkt:

., der Kriegsmarine 1283 Handelsschiffe

•-1 ' *' "" do> cn 1288 Schiffe mit 7 586 500 PRT- durch

n de Kri osmurlue:

mit Wirkung vom 1. Januar 1943: zu Konteradmiralen die

Kampf und Arbeit untere Parole

Stlvesteransprache Reichsminister Dr. Goebbels

Dieser Krieg wird enden mitder Neuordnung der Welt, nach der die gequälte Menschheit sich seit Jahrzehnten sehnt. Heute stehen die unterdrückten Völker geschlossen und einig, zu jedem Kampf bereit gegen ihre Unterdrücker und gewillt, die Waffen nicht aus der Hand zu legen, bis das große Ziel erreicht ist. Wir sind fest durchdrungen von der Reinheit unserer Sache und der Sieghaftigkeit unserer Waffen, daß wir aus der starken Kraft unserer Herzen heraus das alte Jahr mit derselben inneren Gläubigkeit beschließen, mit der wir das neue beginnen. Laßt uns mutig und unbeirrt durch die Zeitläufte unsere Pflicht tun, dann wird auch das neue Jahr unser sein, wie Das vergangene unser war. Es wird dann als ein deutsches Jahr in die Geschichte unseres Volkes übergehen.

Wenn wir am heutigen Abend um das Vaterland versammelt stehen, dann gilt unser erster Gruß dem Führer. Er hält die Ration mit starker Hand und führt sie sicher über alle Gefahren hinweg. Wenn er befiehlt, wollen wir ihm folgen. Es gibt keine Treue, die wir ihm nicht schenken, keine Stärke, die mir ihm vorenthalten, keine tiefe Gläubigkeit, die wir ihm verweigern wollten. Mit ihm betreten wir das neue Jahr mit dem festen Willen, es uns ganz und gar zu erobern. Laßt uns die Ohren steif halten und alles daransetzen. Wenn die Elemente uns umbrausen, seien wir a l s Volk ein f e st e r Fels block im stürmischen Ozean der Zeit, bieten wir dem Schicksal die Stirne. Wenn wir unerschüttert bleiben, dann wird uns am glücklichen Tage des Sieges seine Göttin den Lorbeer reichen.

Kampf und Arbeit, so schloß Reichsminister Dr. Goebbels seine Ausführungen, sei unsere Parole für das neue Jahr. Mag es uns rütteln und schütteln, mir wollen tapfer sein und ihm stand­halten. über seine Eingangspforte schreiben wir für unser kämpfen­des und arbeitendes Volk das Wort Friedrich Nietzsches:

,D>u gehst deinen Weg der Größe, das muß dein bester Blut [ein, daß es hinter dir keinen Weg mehr gibt. Jetzt muß das Mildeste an dir noch zum Härtesten werden. Wer sich schont, der kränkelt zuletzt an seiner Schonung. Gelobt sei, was hart macht."

hafte Kraft des ewigen deutschen Soldatentums, das feiner gi geschichtlichen Vorbilder würdig fein will und auch würdig ist. unserer Seite stehen in Treue mit uns verbunden starke und mäch­tige Vundesgenofsen. Das faschistische italienische Volk kämpft zu­sammen mit Finnland, Rumänien, Ungarn, Der Slowakei und Kontingenten aus fast allen übrigen europäischen Staaten mit uns gegen die bolschewistische Weltpest. Das nationalbewußte japanische Volk hat sich in Ostasien erhoben, um in gewaltigen militärischen Schlägen die fein Leben beengende angelsächsische Fesselung abzu­schütteln. Nie stand eine so mächtige Koalition wie die unsrige in einer derartigen Geschlossenheit im Kampf gegen die Weltunter­drücker, die kein Mittel unversucht lasten, unsere Einheit zu zer­spalten, und doch am Ende unter den Angriffen der Bchsenmächt« zusammenbrechen werden.

Beförderungen in der Wehrmacht

Berlin, 1. Jan. Der Führer hat befördert:

2m Heer:

mit Wirkung vorn 30. November 1942: zum Generaloberst: den General der Panzerrruvve Paulus: mit Wirkung vom 3. De­zember 1942: zum Generaloberst: den General der Panzertruppe von Arnim: »n Generalleutnanten: die Generalmajore Ziegler (Heinz). Martine?: mit Wirkung vorn 19. Dezember 1942: zum Generalleutnant den Generalmajor Eibl: mit Wirkung vom 1. Ja­nuar 1918 zu Generalen der Infanterie die Generalleutnante 2üters, Jordan. Zum General der Panzeriruope: den General­leutnant Henrici: zu Generalleutnanten die Generalmajore Koreuber, Schirmer, Rohde Duevert, Dostler, Jaschke, Eberbach: zu Generalmajoren die Obersten Dr.-ing Leyers. Metz, Fitzlaff, Wagner (Paul), von Wartenberg. Haseloff, Erdmann (Cutt), von Sdiiieben (Dietrich). Mahlmann, von Eetsdorfs (Eero). Schindle. Hochbaum (Friedrich), Steinmetz, Dr. Korfes, Ftankewitz, Kinzel, Dr Soeidel. Smth. von Usedom, von Roemer. Dreßler. Linnarz,

Neue Sowjet-Angriffe gescheitert

Kreuzer, Zerstör«« und Handrlsschisf« geirofsen - Vier Dampfe« des Eelerts durch U-Boot« t»«p«drert

hassen g e l «h« !. So atbc; t des out'. e Volk beute tu Stadt nnb Land mit oertnssenem vrimn, mit 6cm einzigen Entschluß, daß dieses Mal de« ‘‘v u jen 2-oe nimmt,

daß für d i e n u ä, tz e u *9# atzre den Feinden Deutschlands di« Lui: vergeht, uns wieder zu über­fallen. Und Die Bölter, die ihr Schicksal mit dem deutschen Volke verbunden ha»«. stehen der gleichen Frage auf Leben und Tod gegenüber.

Gnad« Gott Earova, wenn das jüdisch-bolschewistisch- k-pUaliftisch« Komplott gel.u:-n würde. Europa wäre endgültig verloren, in ihm ober liegt Eure eigene Heimat, meine Soldaten, für die 2h« kämpft, . „ ., , , , . ,

Da, Jahr 1943 wird vielleicht schwer sein, aber «icherlich nickt Ickwere« als die rärfücgenbcn. Wenn uns aber der Herrgott die Ktmst gegeben hat, »en Winter 1941/42 zu überwinden, dann werden wir diesen Winter und das kommende Lahr erst recht über­stehen. Eines aber ist stcher: in diesem Kamps kann es nunmehr feine Kompromisse mehrgeben. Was Europa braucht und auch di« übrige Well, ist nicht ein Zustand, in dem alle 20 »der W Jahr« die jüdisch-kapitalistischen Hyän«n sich mied«« gegen deu friedlichen und vor allem den sozialen Ausbau einer neuen Seit wenden können, sondern eine lange Ruhezeit der ungestörten Entwicklung. Deunchland ober braucht vor allem dl« Voraus­setzungen rum Aufbau eine« von außen nicht meh« bedrohten nationalsozialistische u Volksgemeinschaft.

Wenn dieser Staat und das übrige Europa dann zugleich tn ihre« räumlichen Begrenzung die Grundlagen der sicheren Er- näbtin8 besitzen sowie übet lene Rohstoffe verfugen, ohne die meufchlicke Kulturen heute nicht mehr denkbar sind, dann werden üitt Reiben, meine Soldaten, keine vergeblichen sein. Dann »««den einst ,n den Gräbern unserer gefallenen Kameraden Generationen wanbern, um ihnen ,n danken für das Opfer, das Re dem Leben bet Rachwe - gebracht haben. ~

Subern wir für dieses Ziel des Lebens und de: Freiheit unserer Völker und nicht für Geld und Geschäfte kämpfen, glauben wir, den Herrgott wieder bitten iu dürfen, uns auch im kommen­den Jahr wie in' den vergangenen seinen Segen zu geben.

ȟbrerhauptouartier, am 1. Januar 1943.

«er. Adolf Hitler.

Unterseeboote. Durch VerbLnde der Luftwaffe wurden 167 Handelsschiffe mit rund 985 000 BRT. versenkt.

Damit haben die Kriegsmarine und die Luftwaffe zusammen im vergangenen Lahr 8 94 0 0 00 B R T. v e r n i ch t e t . Autz«- dem wurden durch die Kriegsmarine 149 Schisse, durch die Luft­waffe 301 Schiffe beschädigt. Mit dem Totalaussall auch eines Teiles dieser Schiffe ist zu rechnen.

Der OKW.-Bericht vom Donnerstag

Ans dem Führerhauvtguartier, 31. Dez. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Terek- und Don-Gebiet wurden feindliche An- grisse in harten Kämpfen abgewehrt. Die Sowiets erlitten hohe blutige Verluste und verloren wieder zahlreiche Panzer. Der deutsche Gegenangriff gewann weiter Raum. Mehrere Ortschaften wurden erstürmt. Verbände der Luftwaffe griffen wirk­sam in die erbitterten Erdkämpfe ein. Dabei wurden am 29. und 30. Dezember im Süden der Ostfront insgesamt 51 I-wjetische Panzer-Kampfwagen durch Bomdenvolllleffer vernichtet.

Transportverbände der Luftwaffe versorgten vorgeschobene Krästegruppen. . , ,

Bei den bisherigen schweren Kämpfen an de« Donsront hat sich eine Panzerkompanie der Infanterie-Division .Eroßdeutsch- land" besonders ausgezeichnet.

3m mittleren Frontabschnitt zerstörten eigene Stoßtrupps zahlreiche feindliche Bunker. Gegen den vorge­schobenen Stützpunkt Welikije Luki rannten die sowjetischen Angrisfskolonnen von allen Seiten an. An der unerschütterlichen Haltung bet Besatzung brachen alle Angriff« unter schweren feindlichen Verlusten zusammen.

Südostwärts des Ilmensees wiederholte der Gegner jein« erfolglosen Angriffe mit schwächere» Kräften als an den Vortagen. An der Wolchow-Front wurden örtliche Angriffe der Bolschewisten, zum Teil schon in den Bereitstellungen, zer­schlagen. Deutsche Läger schosien am 30. Dezember im nördlichen Abschnitt der Ostfront gegen zahlenmäßig überlegenen Gegner 4 5 sowjetische Flugzeuge a b. An diesem Erfolg war eine Jagdgruppe mit 32 Lustsiegen hervorragend beteiligt. Bei den heftigen Luftkämpsen am 29. und 30. Dezember verloren die So­wjets insgesamt 117 Flugzeuge.

An der E i s m e e r s r » n t wurden die Luftangriffe auf Kandalakscha fortgesetzt und weiter« Zerstörungen in den Bahn- hossanlagen erzielt. Sturzkampfflugzeuge zersprengten sowjetische Truppenansammlungen westlich der Kola-Bucht. Auch das Hafen­gebiet von Murmansk wurde bei Tag und Nacht bombardiert.

In Libyen beiderseitige Stoßtrupptätigkeit. Verbände von deutschen Sturzkampsslug,engen und leichten Kampsflugzeugen er­zielten Volltreffer in motorisierten Kolonnen des Gegners. Meh­rere Panzerspähwagen und zahlreich« Kraftfahrzeuge wurden vernichtet.

In Tunesien verstärkte sich der Artilleriekamps. Der Feind wurde aus einigen Stellungen herausgeschossen. Schnelle deutsche Kamvsslugzeuge zerstörten aus einem feindlichen Flug­stützpunkt sechs mehrmotorig« Bomber am Beben. Auch der Nach­schubverkehr des Feindes wurde schwer getroffen.

Ein deutscher Fernkampsverband griff in der ver­gangenen Nacht überraschend den Hasen Easablanca an der «estasrikanischen Küste an. Zahlleiche Spreng- und Brandbomben verursachten grobe Brände, die beim Abslug in die Wüste noch ans großer Entfernung beobachtet wurden.

Im östlichen Mittelmeer versenkte «in deutsch«« Unters«eb»»t einen britischen Ze «störe «, einen Seeschlevver und einen Leichter. Dasselbe Boot griff vor Benghasi einen britischen Eellitzu« von vier großen Schissen an. die durch sechs Zerstörer gesichert waren und versenkten daraus drei Transporter von zusammen 22 060 BRT.

Bei Tagesvorstößen feindlicher Flugzeuge gegen die west- französische Küste wurden acht seindliche Flugzeuge, darunter sieben viermotorige Bomber, abgeschossen.

Schnelle deutsche Kampfflieger bombardierten am Tage An­lagen btt englischen Südküste.

Unterdes ist der Krieg zu einem globalen Ringen geworden. Je weiter sich die Dimensionen dieses Krieges ausdehnen, um so gigantischer werden natürlich auch die Probleme, die er aufwirft. Wir stehen vor dem in der Geschichte nur seltenen Ereignis daß die Erde neu verteilt wird. Der hat einen Anspruch auf Reichtum und Macht, der bereit ist, sie kämpfend zu erwerben. In diesem Kriege müssen wir das beweisen. Alle Voraussetzungen dazu sind uns gegeben. Was vor drei Jahren noch lediglich eine Sache der Tapferkeit und des nationalen Enthusiasmus war, das ist jetzt eine Sache der Zähigkeit unbmoralischen Standfestigkeit geworden. Der Feind wird sich in seiner Annahme, daß sich für ihn das Wunder vom November 1918 wiederholen werde, täuschen. Wir haben als Volk in diesem Kriege so viele Beweise unserer moralischen Standfestigkeit ge­geben, daß darüber eigentlich überhaupt kein Zweifel mehr herrschen könnte. Das Reich wirb verteidigt von einer Front, die jeder Belastung gewachsen ist. Unsere Soldaten zu Lande, zu Wasier und in der Luft stellen das stolzeste und zuver­lässigste Mannest um dar, über das die deutsche Nation je verfügte. Für diese Front hat die Heimat nur ein Gefühl des Stolzes und der ticfiten Dankbarkeit. Front und Heimat sind völlig eins geworden. Die Heimat will sich zwar nicht neben unsere kämpfenden Soldaten stellen, aber was sie tun konnte und was von ihr verlangt und erwartet wurde, das hat sie auch getan. Zu­mal in den luftbedrohten Gebieten hat unsere Be­völkerung mit einer bewundernswerten Haltung vielfach Be­lastungen und Gefahren aus sich genommen. Auch im übrigen Reich wird kriegsmäßig gelebt und gewerkt. Unsere Bauern und Arbeiter nehmen ein Maß von Pflichten auf sich, das für normale Zeiten gänzlich unerträglich scheinen würde.

zu Generalleutnanten die Generalmajore Schultheiß, Keiner. Drum; zu Generalmajoren die Obersten Krug, Brandt. Wichard. Stahl, Zkervogel.

Pessimistische englische Betrachtungen

as. Berlin, 2. Jan. (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) In den Neujahrsbetracktungen der englischen Presse spielt naturgemäß auch der ostasiatische Kriegs­schauplatz eine erhebliche Rolle. Reuter hatte feine Sonder­berichterstatter veranlaßt, ihre Ansichten über die Kriegslage an der Jahreswende zum besten zu geben. Die meisten dieser Be­richte, so aus Indien, aus dem Südvazifik usw. sind entsprechend dem Wunsch der Londoner Zentrale von allen möglichen Hoff­nungen für das neue Jahr getragen. Ehrlicher ist der Bericht­erstatter, der aus Neu-Guinea drahtete: „Im Jahre 1942 hat Australien einen Kampf für sein Leben ausgetragen und es liegen keine, Anzeichen vor, daß das Jahr 1943 nicht eben­falls ein Jahr der Defensiv« sein wird. Die notwen­digen Mittel und das erforderlich« Kriegsmaterial für die Ein­leitung einer Offensive der der Feind nicht widerstehen kann und die die Javaner bis Tokio zurückwersen würde, find heute noch nicht vorhanden." Diese Darstellung zeigt am besten, was von all den amerikanischen Phrasen über die angeblich schon im Gang be­findliche Offensive zu halten ist. Gleichzeitig hat übrigens das USA-Marinerninisterium eingestehen müßen, daß die Javaner ihre Positionen ans den A l e u f« n verstärkt hatten.

z»«i Handel

5«,«nanlagen von Bane wurden große Beschädigungen hewergerusen. Der Legleftschutz schoß übet Tunesien sieden feind­lich« Flugzeuge bei einem eigenen Verlust ab. Flakartillerie brachte ei, weiteres Flugzeug zmn Absturz.

Deutsche Kampfflugzeuge bekämpften bei Tag« Anlagen der englischen Ostküft«.

2m 31. Dezember Kiffen deutsche Seestreilkräfte bei »er Baren-Lnsel im nördlichen Eismeer einen aus Kreu­ze«" u ni _ 3« r Jt s« e t n bestehenden britischen Äticssmifi»e«6anb an, der einen Eeleitrug sicherte. In mehrstündigem Kampf beschädigten unsere Kreuzer mehrere seind- liche Kreuzer und Zerstörer, sowie Handelsschiffe durch Artillerie. Aa Beobachtung des (kfolses wurde durch die Wetterlage er­schwert. Ein im Kamps beschädigter feindlicher Zerstörer wurde durch einen betwrhen Zehtörcr verdenkt. 6in deutsches Unterseeboot torpedierte nie« Dampfe« des Geleites, konnte aber wegen der Äaminlcse. dm Untergaag nicht mehr beobachten. Liner unserer Zerstörer ist aus dem Gefecht nicht zurückgekehrt.

Der OKW»-Bericht vom Freitag

Sus dem Führerhauptouartter, 1. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht .ibt belmmt:

Im I c r c f = 6 e b t« t, in Stalingrad und im großen Do nd»,«u erlitt »er Feind bei der Fortsetzung seiner vergeb­lichen Angrwe wieder hptz, Verluste und verlor 33 Panzer.

jmmm.eten Frontabschnitt warfen deutsche Trup- pe» i» Gegenangriff D-n Feind aus mehreren Ortschaften und ^ste^ä^Panzr- lachten bei der Abwehr feindlicher vegen- ^?,2lnttf-Sees erneuerte der Feind seine An- znjfe unter Einsatz zahsteicher Panzer. Sie wurden sämtlich at- zcschlageu unb iabc; 8 »anz-r ve.ichtet.

*1 bis 31. Dezember 1942 wurden an der Dr®”; 74 - -owzetpanzer durch Verbände des Heeres „«knicktet, erbeutet »der bewegrngsunfähig geschossen.

,?’e5 ”ni tunefien beiderseitige lebhafte Stoß- nepptatigkeit ?Ui TnvPen zerstörte^ schnelle deutsche Kampf- nud -»aodfliegek auf d-m Flugplatz Bone 6 feindliche Boden. Weitere Fl-gzeuge sowie zwei Handels- Bone wurden beschädigt. Sturzkampfflugzeuge er- trefter in Aahnhossanlagcn und Transportkolonnen

Kapitäne . r S«e Stickling Buetow. Rieve (Friedrich). Kreisch: zum H . ircrabmlral (ing.) den Kapitän zur See (ins.) Johannsen: znm Admiralarzt: Den Flottenorzt Dr. Müller (Gerhard).

?n der Luftwaffe:

mit Wirkung vom 21. Dezember 1942: zum Generalleutnant