Wiesbadener Tagbl
Druck un Oeriag: L. ScheUeuberg jche Buchvruüerei, Sanggapc Sir. 21 (Tagblatt-Haus, f„ esL»\ Wöchentlich in 6 Ausgaben srschetnungszeit i
Srichernungszeit werktäglich nachmittags
Truo uns «erlag: L. Schellenberg jche «nchvruckerei, Lauggaffe Sir. 21 (Tagblatt-Haus,
Wöchentlich in 6 Ausgaben
91. Jahrgang
Sainstag/Sonntag, 2./3. Januar 1943
Nr. 1
Unsere ganze Kraft für Deutschland!
renjun
Neujahrsaufruf des Führers
Tagesbefehl Marschall Mannerheinrs
Helsinki, 1. Jan Der Oberbefehlshaber der finnischen Armee, Marschall Mannerheim, richtete anläßlich der Jahreswende an seine Soldaten einen Tagesbefehl, in dem es heißt:
„Die finnische Armee hat harte Schläge ausgeteilt und mit stahlhartem Willen den Ansturm des Feindes, alle seine Versuche, unsere Front zu brechen, zurückgeschlagen Die Erfolge zu Lande, zur See und in der Luft berechtigen uns dazu, mit Stolz aus das vergangene Jahr zu blicken,"
Marschall Mannerheim dankt dann in herzlichen Worten allen Soldaten der kämpfenden finnischen Wehrmacht sowie allen denen, die für das gemeinsame große Ziel — die Sicherung der Selbständigkeit Finnlands und die Freiheit — arbeiten und sendet ihnen herzliche Neujahrsgrüße,
Des Endsieges gewih
as. Berlin, 2. Jan. (Gig. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Die mannigfachen Kundgebungen, Aufrufe
streftkräfte in den Dienst der Geleiizugsicherung stellen müssen und war sogar gezwungen, selbst wertvollste ehemalige Fahrgast- damvfer, von denen jeder einzelne viele Millionen an Baukosten verschlang, zum Nachschub und Truppentransportdienft heran- zuziehen. Zahlreiche dieser großen und schnellen Schiffe wurden nn.it,t< U-Boote versenkt. Ganze Eeleiizüge wurden trotz stärkster sernolicher Abwehr aus den Meeresgrund geschickt und die Bersormm, seiner auf weitausgedehnten Kriegsschauplätzen siehe,i- den Truppen damit immer mehr zu dem Hauptproblem des Feindes.
Gewiß bieten die Wetterbedingungen gerade in den ter m »n aic „ schwere Hindernisse für den erfolgreichen U-Boot-Angrrn. Wenn trotzdem im vergangenen November allein durch U-Boote mehr als achtmal so viel feindlicher Schiffsraum wie im November 1941 versenkt wurde, wenn sogar der Dezember mit seinen besonders ichlrchten Wetterbedingungen ein saft vier- mal so hohes Bersenkungsergebnis erbrachte, wie der Dezember 1941, so haben unsere U-Boote damit bewiesen, daß sie trotz der Ungunst der winterlichen Kampfbedingnngen keine noch so S e 11 n g e Banse tm Kampf gegen die feindlichen Schiffahrt erntreten lasten.
stürzung hervorgerusen, zumal sich das in einem Augenblick vollzieht, in dem „wichtige und delikate militärische Operationen in diesem Gebiet sich absvielen." Die „Times" bemerkt dazu, es sei beunruhigend, daß Straub noch Mitarbeiter habe, die gegen de Gaulle seien. Hier und da kommen in Londoner Betrachtungen auch die Sorgen um die „Schlacht auf den Meeren" zum Ausbruck. Wie berechtigt biese Sorgen sinb, zeigen die stolzen Versenkungsziffern. bie bas OKW. für den Dezember und für das ganze abgelaufene Jahr bekanntgeben kann. Mindestens 27 Millionen VRT. hat die feindliche Versorgungsfchiffabrt bis zum Jahreswechsel eingebüßt. Das Jabr 1942 hat zu diesem gewaltigen Aderlaß an Lebensblut der feindlichen Kriegführung in ganz besonderem Maße beigetragen, in erster Linie durch die stark vermehrten Erfolge der deutschen U-Boote. So ist der Jahreswechsel im Feindlager im allgemeinen mit gedämpftem Trommelklang begleitet worden und man sieht dort nicht ohne Sorge der weiteren Entwicklung im neuen Jahr entgegen.
und Betrachtungen zum Jahreswechsel in den Ländern der Mächte, die in dem großen Ringen gegen die imperialistische Raubpolitik der Anglo-Amerikaner und gegen bett Welt- feino Bolschewismus stehen, sinb getragen von einer festen, durch nichts zu erschütternben. wohlbegrün-
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beten <Z i eg e s g e w i h'h e it. Überall kommt ber Stolz über die gewaltigen Erfolge zum Ausdruck, die das Jahr 1942 brachte, überall aber wird auch betont, daß dieses große Ringen noch nicht beendet ist, daß es vielmehr nochgroßer . .i n bedar f, daß jeder einzelne seine
ganze Kraft einsetzen muß, um den Gegner vollends auf den Boden zu wingen. Überall kommt aber auch die gleiche Ent- 'chlossenheit zum Ausdruck, alle Kraft einzusetzen, um den Endsieg zu erringen, da es in diesem großen Kampf keinen Kompromiß geben kann. So lautet denn auch bie Parole bes Führers für das neue Jahr: „M i t ganzer K r a f t.“ Wenn man sich auf der Gegenseite etwa der ooffnung hingegeben haben sollte, daß Deutschland bereits den Höhepunkt seiner Anstrengungen erreicht, ober gar über- chritlen haben sollte, so zerstört der Aufruf bes Führers iottoe Illusionen unserer Feinde. „Was in jahrelanger Arbeit vorbereitet wurde", so heißt es in dem Tagesbefehl des Führers an bie Solbaten ber beutichen Wehrmacht, „beginnt nun t n einem gewalti - s e n Rhythmus anzul'aufen um Euch, meine Soldaten, mch! nur noch bessere, sonbern auch noch mehr Masten itnb Munition zu geben." So ist bas Eelöb- 1*0 bes l wizen deutschen Volkes an dieser Jahreswende, alle Kra, einzuspannen. Wir wissen, daß noch manches Schwere getragen und Überwunden werden muß — Reichs- mtntster Dr. E ? e bels erinnerte in seiner Silvester- amprache an bas Wort bes großen Preußenkönigs aus bem siebenjährigen Kriege: „Es wirb bas Jabr stark unb hart ergeben, aber man muß bie Obren steif halten unb alles baransetzen" — aber wir wissen auch, daß biete Anstrengungen und dieses Einsetzen aller Kräfte vom Endsieg gekrönt sein werden." „Einmal wirb bann in bieiem Kampf eine Macht als erste stürzen", so heißt es in bem Aufruf bes Führers an bas beutsche Volk, „baß biese Macht nicht Deutchlanb ist, bas wissen wir."
Die gleiche Stegesgewtßhett, aber auch bie gleiche Ent- fchlossenhen atmen bie Kundgebungen aller unserer Verbündeten. Voller Stolz stellt man in Japan fest, daß das Jahr,194_' einen großen Schritt vorwärts auf bem Wege zur gänzlichen Vernichtung des Feinbes bebeute unb ver- künbet gleichzeitig bie Parole „Kampf unb Aufbau bis zum endgültig r. Siege." Die gleiche Entschlossenheit spricht aus den italienischen Betrachtungen Gleichzeitig unttritretö;: bie italienische Presse bie Kunbgebungen bes Führers uib bes Reichsmarschalls unb betont, baß bie stegeszuvotsicht ber Mächte bes Dreiervaktes „von militärischen .rrsolgen untermauert“ ist. Von Bukarest bis V e I f * n 1 j. überall im neuen Europa sinb bie Betrachtun- sen unb 'llmdgebungen zur Jahreswende auf den gleichen ??^<'..?"^Elossenen Ton — „Unser Wille ist hart wie «tahl agt der finnische Staatspräsident — gestimmt und von dem gleichen Glauben an den Endsieg getragen.
Auf dir Gegenseite fehlt es gewiß nicht an Illusionen uns trügerischen Hoffnungen. Sier und da dämmert er doch auf, daß man mit Phrasen den Krieg nicht gewinnt, po nahm das Wallstreet-Organ den Jahreswechsel zun Anlaß, seinen Lesern zu sagen, es fei nirgends ein Zettensichtbar und es bestehe keinerlei Gewißheit, daß das Jahr 194,1 den Anglo-Amerikanern den Sieg bringen wurde, r owoh! eingangs von einer Initiative der Bol- schewisten ind ber Anglo-Amerikaner in Afrika unb in Ost- asien gesprochen wirb, stellt ber Schreiber bes Artikels im nächsten Lau reit, daß bas Bild ber Kriegslage in Ostasien alles ander? anstig sei Die Javaner stünden trotz bes tm Augur be enen nordamerikanischen Angriffs weiter- dtn aut ® u a : r c a n a r. Auch schwedische Pressemeldun- gen aus den Uc L. beiagen, daß bie Woge bes Optimismus jElU w e .gehe r d e r Zurückhaltung Platz gemacht habe. Ma . »erweist au^ dw großen Schwierigkeiten im £t6qen >. tt eg,.bie beachtlichen Erfolge ber Achfen- rt/.Boote unb die großen Verluste, bie bie sowjetische Ofteniwe den Bolschewisten gekostet habe, bie ihrem (<bmeriten Winter entgegengehest Der kanabische Minister- praltbent breit es ebenfalls.tut zweckmäßig seine ßanbs- leute aui^ schwere Verluste tm Jahre 1943' vorzubereiten Auch in Lonbon kam mancherlei Kummer unb «et’übnis zum Jahre wechsel zum Ausbruck.. Do« ^t auch die Nach rickt von teuen Verhaftungen in Nordafrika große Be-
ropa in Kriege, es hat nunmehr seinen Weltkamps unter der Firma bei boschewistischen Staaten mit Hilfe bet kapitalistischen Länber gegen Europa und bas sozialistische Deutschlanb vorbereitet.
Ganz gleich unter welchen Motiven sie biese Kriege aber an- gefangen haben, bet innere ffitunb wat stets der gleiche:
Haß gegen ein starkes Deutsches Reich als Schutzmacht Mitteleuropas, Ablehnung bet Lebensansprüche bes deutschen unb bes italienischen Bolles und nicht zuletzt ein allgemeines kapitalistisches Interesse am Kriege überhaupt.
Denn alle ihre Staatsmänner sinb zugleich Inhaber ber Rüstungsaktien ihrer Länder. Aus bem Blut bet von ihnen gedungenen Söldner oder such ihrer eigenen Soldaten wachsen bie Dividenden, Was ist natürlicher, als daß vor allem die Macht, die fern feder menschlichen Ethik steht und nur im Kolb allein den Zweck des Lebens sieht, als Haupigewin- ner bei allen Streitigkeiten auch bet größte Organisator ber Kriege ist: »Das internationale Judentum ist seit jeher ber Meister im Anstiften bet Entzweiung ber Menschen unb Völker.
Im Weltkrieg 1914/18 ist es dieser internationalen Koalition von Geschäftemachern unb ihren silbischen Hintermännern gelungen, bas beutsche Volk durch ihre Phrasen zu benebeln unb es mit Blinbheit zu schlagen gegenüber ber ihm brohenben Gefahr. Als cs bann, im Innern durch bie Revolution geschwächt, bie Waffen niebetlegte, glaubten einfältige Menschen, den Versprechungen dieser charakterlosen Feinbe vertrauend, einen Frieden bet Gerechtigkeit, bei Versöhnung und bet Vetstänbigung erwarten 511 dürfen. Der Name eines amerikanischen Präsidenten ist seitdem für alle Zeiten verbunden mit dem darauf folgenden größten Betrug der Weltgeschichte. Indem Wilson mit 14 Punkten es fertig brachte, bas auf bem Schlachtfeld unbesiegte deutsche Volk in seiner geistigen Haltung zu zersetzen, um cs daraufhin zu vernichten, hat et für die kommenden Zeiten die deutsche Nation aber auch immun gemacht gegen jede Wiederholung derartiger Versuche. Das Wort eines amerikanischen Präsidenten g i l t, seitdem für die deutsche Nation jebenialls nicht mehr als in den Vereinigten Staaten selbst: nämlich nichts. Unabhängig davon aber ist das deutsche Volk von heute nicht mehr das deutsche Volk der Jahre 1914—18. Aus dem einstigen bürgerlich-kapitalistischen Klasienstaat ist ein Volksstaat entstanden.
Wenn ich selbst als Soldat des Weltkrieges aus dem damali- gen Fronterlebnis bie Grundlage:! der Lehren meiner späteren nationalsozialiftifchen Aufsasiung erhalten habe, bann ist ber heute tobenbe zweite Weltkampf als geschichtlicher Vorgang vou einmaligem Ausmaß nur eine Erhärtung dieser Ideenwelt. Das deutsche Volk wird in diesem Kamps von setuer nationalsozialistischen B-lksibee beshalb auch nicht nur nickt entfernt, sonbern im Gegenteil von Monat auf Monat mehr auf sie verschworen. Schlacke um Schlacke einer alten, überlebten Gesell- schaftsorbnung fällt ab. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß am Ende dieses Kampfes der nationalsozialistische Staat als ein unerschütterlicher und unzerstörbarer Block in Europa bestehen wird.
Es soll sich aber auch weiter niemand darüber täuschen, daß dieser Staat den Kampf um die Existenz unseres Volkes mit einer anderen Energie führen wird, als dies im alten Deutschland einst der Fall war. Wenn ich am 1. September 1939 vor dem Deutschen Reichstag erklärte, daß, ganz gleich, was noch kommen möge, weder Zeit noch Waffengewalt den heutigen Staat wurden brechen können, bann weiß jeder Deutsche schon jetzt, daß an der Richtigkeit dieser Prophezeiung nicht gezweifelt werden kann.
llnd wenn ich weiter versicherte, daß die Hoffnung des internationalen Judentums, durch einen neuen Weltkrieg bas deutsche ober andere europäische Völker vernichten zu können ber schwerste Irrtum bes Subentums seit Jahrtausenden sein wird, daß es ,edenfalls n:chi das deutsche Volk zerstören, sondern sich selbst ausrotten wird, bann wirb auch darüber schon heute kein Zweifel mehr bestehen. Es werden diesmal nicht wieder ungestraft Millionen anständiger Menschen durch eine fluchbeladene Rasse aut bas e-chlachtfeld getrieben unb hingeopfert, bamit bas internationale Jubentum seine Geschäfte machen oder seinen alttestamentarischen Haß aus toben kann
Daß aber diese Rasse die Haupturheberin dieses Krieges ist, kann am ehesten erwiesen werben durch die Tatsache ber V e r - b, iibung scheinbar extremster Gegensätze im Kamp, gegen die europäischen Nationalstaaten. Das Bünbnis zwischen den er,kapitalistischen Staaten bes Westens ober gar von
Ans bem Führerhauptquartier, 1. Jan. Der Führer richtet folgenden Neufahrsausruf an das deutsche Volk:
Deutsches Volk,
Nationalsozialisten, Nationalsozialistinnen,
Parteigenoffen!
Zum vierten Male zwingt mich das Schicksal, den Neujahrsaufruf im Kriege an bas beutsche Volk zu richten. In biesen vier Jahren ist aber auch bem deutschen Volk klar geworden, daß es in diesem Kampf, der uns wie so oft in der deutschen Geschichte von den habgierigen alten Feinden aufgezwungen worden war, wirklich um Sein ober Nichtsein geht. Wenn in früheren Jahrhunderten dynastische Streitigkeiten die Well mit ihrem Kriegslärm erfüllten, dann waren bie Resultate eines solchen Kampfes für Sieger unb Besiegte in ihren Folgen oft doch nur sehr bescheiden. Dennoch ist nach einem jahrhundertelangen Verfall bes ersten Deutschen Reiches unser Volk infolge seiner inneren Zersplitterung unb bet bataus entsprungenen Ohnmacht von seiner einst achtungsgebietenden Stellung in Europa heruntergesunken und für lange Zeiten nur zum Kultutbünger ber anderen Welt geworden. Ungezählte Millionen Deutsche waren gezwungen, um bas täglich Brot zu finden, die Heimat zu verlaffen. Gerade sie haben unbewußt milgeholfen, jenen Kontinent aufzubauon, der nunmehr Europa zum zweiten Male mit Krieg zu überziehen versucht. Das Volk, das in seiner politischen Hilflosigkeit und unter bem Druck bet materiellen Not sich immer mehr in bas Reich bet Gebanten flüchten mußte und endlich zur Nation der Dichter unb Denket würbe, war für bie übrige Welt eine genau so angenehme Erscheinung wie bas von romantischen Ruinen erfüllte, staatlich zerrißene und materiell bettelarme Italien.
Seit bet preußische Staat aber aufhörte, nur der Degen fremder Mächte zu sein, und von erleuchteten Geistern geführt, sich seiner wahren Mission entsprechend anschickte, bas deutsche Volk zu einen, begannen die Nutznießer des alten Zustandes, das Reich mit ichrem Haß zu verfolgen und in immer kürzeren Intervallen mit Kriegen zu überziehen. Je nützlicher bie Argumente dafür waten, um so verlogener konnten ste sein. Einst hatte bas feudale
bas Deutsche Reich bekämpft unter bet Führung bes Hauses Habsburg, bas bürgerliche Frankreich führte feine Kriege gegen bas Deutschland unter ber Führung Preußens, das Frankreich non 1939 hat wieder dem Reich den Krieg erklärt und "lehr bem kaiserlichen, sondern dem nationalsozia- listischen staat. E n g I a n b bekämpfte erst bie parlamentarisch- mnJ!Il!lt,onemC Monarchie, heute hetzt es gegen den deutschen Volksstaat. Amerika schloß sich dem Kriege im Jahre 1917 an gegen das damalige Deutschland Wilhelms II. Es hat den neuen Krieg provoziert gegen bas Deutschland der sozialistischen Erneuerung. Rußland verwickelte früher bas monarchistische Eu-
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Das deutsch-türkische Kreditabkommen
DNB. Berlin. 2. Jan. Wie bereits im Juni vorigen Jahres bekanntgegeben worben ist, haben bie beutsche und die türkische Regierung vereinbart, daß Deutschland der Türkei einen Kredit von 100 Millionen Reichsmark zum Einkauf von Kriegsgerät zur Verfügung stellt.
Nachdem in der Zwischenzeit die Modalitäten der Durchführung des Kredits und die Art unb Menge bei im Rahmen biefes Krebits zu liefeinden Waffen festgelegt worben sinb, ist am 31. Dezember 1942 in Berlin vorn Gefanbien E l 0 b i u s für Deutschland unb vom Ministerialdirektor im türkischen Außenministerium Faik S 0 0 z a r für die Türkei der endgültige Kreditvertrag unterzeichnet worden.
9 Millionen BRT. im Jahre 1942 t?ie feindlichen Sd)üf5DCt(n[fe doppelt so hoch als im Borjahr
«erln 1. 7m. Fast neun Millionen Brutto- -ister Tennen Handelsschisfsraum verlor der Geoner btt feiten Jahr durch den planmäßigen Kampf der >- 'n l a cht gegen die feindlichen Seeverbindungen en-. durch die deutschen über- und Unterwasserftreit-
uv" : i f!ug,«uge 1450 Schiffe mit einer Durchschnitts-
* 1- »o V i'i ¥ RT verlor, so bedeutet das für ihn eine schwere i'n sr, s: .-r knaoper werdender Tonnage, an wertvollstem j, »es besonders schwerwiegend für ihn ist, an et» r 8 e» Seeleuten. Fast sieben Achtel der vernichteten seindi-, :,en l ■ ige fielen den Unterseebooten zum Opfer, die nach wie -r: Hau-'n rüge r des Kampfes gegen den Seeverkehr der Briten > i Nordamerikaner sind.
Unsere .lerseeboote versenkten im Jahre 1942 erheblich mit- als bosselt I« viel feindlichen • wie im 3 «See 1941, nämlich über
"1U Millionen NT. gegen rund 3,4 Millionen VRT. im Jahre 1941. Leichi u der Gegner unseren U-Booten diese Erfolge nicht gemacht. 3,r Seo. iteil, er hoi alles aufgeboten, um seine Geleite stärker . >or gegen U-Boot Angriffe zu schützen. Er Hai feine Abwe . suahmen bis zu einem vorher noch nicht' erreich
ten Maße -g:tiui. bat immer größere Teile seiner Flotten- ,
Austausch vou Neujahrsglückwünschen
Berlin, 1. Jan. Aus Anlaß des Jahreswechsels hat zwischen dem Führer unb zahlreichen Staatsoberhäuptern und Regierungschefs bes Auslanbes, insbefonbere berjenigen ber t cr= bünbeten Länber, ein telegrafischer Austausch von Neujahrsglückwünschen stattgesunden.
Durch Eintragung in das in ber Präsibialk-lnzlei des Führers ausliegenbe Besuchsbuch brachten bem FüMr bie in Berlin anwesenben Botschafter, Gefanbten unb Geschäftsträger ihre eigenen unb die Glückwünsche der von ihnen oertretenen Staatsoberhäupter, Regierungen und Völker zum Ausdruck.
Ferner fand gleichzeitig auch ein Telegrammwechsel zwischen bem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop unb den Staatsmännern bei mit Deutschland verbündeten unb befreundeten Staaten statt.
