Einzelbild herunterladen
 

Langgaffe

<r»gVta».H««s>

Erfchenumgszeu wetttägttch «achmtttag»

®eid)Ifts#eit durchgehend Don S18 Uhr nutzer Sonn- und Feiertag» - Berliner Büro Berlm-Wi!m«rsdorf

der Bezugspreises

nach Preisliste Nr. 10 Schluß der Anzeigen-Annahm«

Rr. 288

Dienstag, 8. Dezember 1942

90. Jahrgang

Untere Stellung iil uneridiiillerlich

Der Kampf wird noch härter werden, doch der Endsieg wird unser sein!"

Stockholm, 8. Dez. (Funkmeldung.) Eine Übersicht über die Äuberungen maßgebender britischer und nordamerikanischer Poli­tiker und Staatsmänner »um Problem der U-Boot-Eesahr, labt immer deutlicher erkennen, dab sich das ll-Boot-Problem zur Kardinalfrage der Kriegführung Eng­lands und der Bereinigten Staaten ausgewachsen hat. Allein in den letzte» Tage» äuberten sich nicht weniger als vier britische Staatsmänner le dieser Frag«. Der Erste Lord der britischen Admiralität, Alexander, prägte laut »Times" aus einer Red« in London den vielsagenden Satz: »An erster Stelle steht die ll-Boot-Eesohr, der wir unbedingt Herr werden müsien, wenn Erohbritannien nicht doch von seine» lebenswich­tige» Seeverbindungen abgeschnitten werden soll!" »Der britische Kotschaster in Washington, Halifax, sagte: »Di« Bersorgungs- lage England» und d«r USV. ist «eit ungünstiger geworden, als sie »och vor einem Jahr« war!" Der südasrikanische Premier­minister Smnts aber tat laut Radio London den klassischen Ausspruch: »Di« U-Boot-Eefahr ist di« gräbt« Gefahr für das britisch« Emoire!" Richt minder deutlich wurde laut Reuter der britische Ernährungsminifter Woolton, der in einer Red« in London sagt«: »Di« U-Boot-Srsahr ist heut« stöbet als sie jemals während der schlimmsten Zeit des letzten Kriegs war!"

Das genügt! Das ist wirklich deutlich genug! Wenn so her­vorragende Exponenten der anglo-amerikanischen Kriegführung solche Worte gebrauchen, wie mag es dann erst in der Wirklichkeit um den England uni/ den Vereinigten Staaten zur Verfügung stehenden Handelsschiffsraum stehen?

Die USA -ZeitschriftF o r t u n e macht zu diesem Thema

Japan feiert den Kriegseintritt

Tokio, 8. Dez. Seit den frühen Morgenstunden des Diens­tag flattert vor jeder Türe und auf allen Häusern Japans das Banner der ausgehenden Sonne zur Feier des ersten Jahrestages der Erklärung des grob- ostafiatifchen Krieges. Die erwachsenen Mitglieder des nationalen Dienstes in ganz Japan wurden um 6 Uhr mobilisiert, um sich vor den verschiedenen Schreinen ,u vereinen und für den Sieg der japanischen Waffe» ,» beten. Finanzminifter Kaya richtete um. 7 Uhr über den Rundfunk eine Erinnerung», rede an die Nation.

Abgeordnete der Studentenschaft, der Angestellten, der Ar­beiter und Mitglieder der verschiedenen Bereinigungen versam­meln sich, um einer feierlichen Berlesun« des kaiser­lichen Erlasse» iut Kriegserklärung in Erobostasien ieiiu- wohnen.

Um 11.59 Uhr werden alle Strabenbahnen und Kraftwagen eine Minute lang den Berkehr einftellen, auch wird alle Arbeit eine Minute lang eingestellt. Das ganze japanische Bolk wird eine Minute lang für den Sieg des Vaterlandes beten.

In Tokio wird eine grobe Versammlung abgehalten, auf der Premierminister Hideki leie den unbeirrbaren Entschlich Japans, Krehbritannien und die USA. zu vernichten, verkünden wird. Um 19 Uhr wird in der Sibiya-Bersammlungshalle in Telia eine Versammlung stattfinden, aus der Oberst Pahagi, der Sprecher der Armee, und Kapitän zur See Hiraide, der Sprecher der Marine, das Wert ergreifen werden.

Unterredung mit General- Oshima

Anlählich des Jahrestages des javanischen Kriegseintritts empfing der kaiserlich-javanische Botschafter, General Oshima, an seinem hiesigen Dienstsitz einen Vertreter des DNB. und gab bei dieser Gelegenheit ihm gegenüber eine längere Erklärung ab.

Es ist gerade ein Jahr her so betonte General Oshima dab Japan, gezwungen durch die dauernden und vlanmäbigen Herausforderungen der angelsächsischen Mächte zu den Waffen griff. Wir haben viel erduldet, um eine Klärung der Lage und eine Versöhnung herbeizuführen, s i e aber haben dies für ein Zeichen der Schwäche gehalten und daraus mit einer Ver­stärkung des Drucks und der Bedrohung geantwortet." Der Grund zu der Entscheidung, die der Tenno angesichts dieser Lage gefällt habe, gehe insbesondere aus dem kaiserlichen Erlab vom 8. Dezember vergangenen Jahres hervor, in dem es hieb, dab dieser Eans der Ereignisie wollte man ihn javanischerseits gewähren lasten nicht allein die langjährigen Bemühungen Japans um die Stabilisierung Ostafiens zunichte machen, sondern darüber hinaus auch den Bestand des javanischen Kaiserreiches unmittelbar gefährden würde.

Um die Kriegsziele Javans befragt, zitterte der Botschafter einen kaiserlichen Erlab, in dem dargelegt wurde, dab es Nippons Absicht sei,die Wurzeln des Bösen rasch zu vernichten und einen dauerhaften Frieden in Ostafien aufzurichten, so dab Ruhm und Glanz des javanischen Kaiserreiches bewahrt bleiben" könne, und erinnerte ferner an den Wortlaut der Erklärung, die der Tenno bereits am 23. September 1940 beim Abschluß des Berliner Dreimächtepaktes unter be­sonderer Bezugnahme aus die Zusammenarbeit Japans mit den Achsenmächten abgegeben hat.

»Drei Tage nach dem Ausbruch des «toboftasiatischen Krieges so führte General Oshima weiter aus Haden Deutschland und Italien ebenfalls den Ktteg gegen die Bereinigten Staaten erklärt und damit erneut ihren Willen zur stärksten Solidarität mit Java» im Kampf und Ausbau bekundet. Gemeinsame Ideale und dasselbe Kriegs,iel sührten unsere Mächte zueinander und halten sie fest zusammen. Grob- Europa ringt um die Schaffung einer wahren Gemeinschaft und die Errichtung einer neuen Ordnung unter der Führung Deutschlands und Italiens, und ebenso stehe Erobostasien unter der Führung Japans im Kampfe um die Vereinigung aller Völker dieses Raumes unter einem Dach. Mit einem Wort: Hier wie dort ist es ei« heiliger Krieg um die Ausrich­tung der Gerechtigkeit und Freiheit."

Über seine Ansicht um den bisherigen Verlauf des weltweiten Ringens der Dreiervaktmächte gegen die anglo-amerikanischen Plutokratien befragt, gab der Botschafter u. a. zur Antwort: »2n den Kämpfen, die hinter uns liegen, Haien die tapferen Sol­daten Japan», Deutschlands und Italiens, sowie der mit ihnen

USA. begehen den 8. Dezember alsTag des Schweigens" (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung).

Die U-Boot-Gefahr ist das Kardinalproblem

Tonnagebedars der USA. übersteigt vorhandenen Schiffsraum um beinahe 100 Prozent

Die Überlebenden von sechs Schiffen

mit dem siebten uutergegangenen.

Stockbolm. 8. Dez. (Funkmeldung.) Das USA.-Marine­ministerium gab einer Agenturmeldung aus Washington zu­folge bekannt, daß bei der Torvedierung und Versenkung eines mittelgroben Handelsschiffes der Verlust von 130 Mann an Toten oder Bermibten eingetreten fei. Dieses Schiff, das zu Beginn des Monats November in der Nabe der Nordküste torpediert worden sei. habe die Überlebenden von sechs anderen Schiffen an Bord gehabt.

. as. Berlin, 8. Dez. Zum Jahrestag des Kriegsbeginns m Ostasien legen die Japaner eine stolze Sieges- b r l a n z vor. die die ganz außerordentlichen Leistungen und Erfolge dieses tapferen und zähen Volkes klar erkennen laßt. Anders verfährt man in den USA. Man bat den Jahrestag des Kriegseintritts Amerikas zum ..Tag dgs Schweigens" erklärt. Das mag dem Schwätzer Roose­velt nicht leicht geworden sein, aber es schien auch ihm wohl als beste Lösung. So ist man der unbeauemen Notwendig­keit enthoben, von den Gründen für diesen Ktteg und von seiner Entwicklung sprechen zu muffen. Ohnehin hat schon das noch nicht einmal vollkommene Eingeständnis ver Ver­luste von Pearl Harbour in den USA. gerade eine Schock­wirkung ausgelöst. Man versucht, diese Wirkung nun etwas aufzufangen, in dem man die Dinge so darstellt, als ob die in Pearl Harbour von den Javanern versenkten Kriegsschisfe schon gehoben seien, oder doch noch gehoben werden würden. Das Marineminifterium ist etwas vorsich­tiger. Es spttcht nur von Vorbereitunyen für die Hebung und fügt hinzu, die endgültige Entscheidung, ob di« Wetter­führung der Arbeiten sich lohne, sei noch nicht getroffen. Schon aus dieser Darstellung ergibt sich, dab es sich hier um einen neuen Bluff handelt, der die amerikanische Öffentlichkeit beruhigen soll, der aber der amerikanischer Kttegsmarine nicht wieder zu den verlorenen Schiffen ver­hilft. Auch wenn man jetzt in den Roosevelt nahestehende»

Verantwortung und Schicksal

Finnland auf der Wacht als Vorposten

Mit einem Worte seiner Rede zum 25. Jahrestage der finnischen Selbständigkeit bat der Staatspräsident Ryti die Grundlage des Völkerringens gegen den Bolschewismus umrissen. Er sagte, die Westgrenz« «r Sowietunion lei durch die Bolschewisten yii Ostgrenze Europas geworden. Das ist eine vrogrammattsche Fest- ftellung. die über, den Augenblik hinausgeht. Es ist in der Tat Jo, daß ienseits der Westgrenze der Sowjetunion eine fremde Gedankenwelt, eine fremde Lebensauffassung, «ine fremde geistlose Kultur und auch eine fremde Logik die Herr­schaft haben. Es ist eine Welt, die nicht europäisch ist. Staatspräsident Ryti widerlegt mit dieser Feststellung den von demokratischer Seite so häufig als Agitationsmatettal verwendeten Gedanken, die Sowjetunion sei Beschützerin der Kultur,, der Freiheit und der Demokratte.

Mit Recht faßt Ryti, daß in dieser Sowjetunion der Imperialismus dl«, Grundlage des politischen Denkens sei, und daß es gleichgültig sei, ob dieser Imperialismus eine Sache des Zaren oder der bolschewistischen Machthaber wäre. Das Ziel des Jmvenalismus blttbt immer das gleiche, und der Stalin und seinen Trabanten ist es eben die Welt­herrschaft des Bolschewismus, für deren Begründung Europa als erstes fallen müßte. Gegen diesen imperialistischen An­sturm von Osten hat Finnland schon seit Jahrhunderten auf der Wacht gestmiden. Es war die Erenzfeste zwischen dem Osten und dem Westen. Daher ist es sich der Verantwortug auch, durchaus bewußt. Das klingt durch die ganze Rede Rntts durch. Finnland weiß, daß alle schönen Worte und alle Betträge, mit denen di« Sowjetunion leichtgläubige Böller zu kapern versucht und versucht hat. nicht die geringste Sicherheit bieten. Auch Finnland ist von der Sowjetunion getauscht, belogen und betrogen worden. Finnland hat alte Borpoftenstellung, die es feit Jahrhunderten einge­nommen hat. nicht vergeffen und steht deshalb, wie Ryti be­tont, an der Seite von Bundesgenoffen, deren Zuverlässig- tett den Schutz europäischer Kultur garantiert.

Finnland ist sich darüber klar, daß die Beran twor- tungfürdas Schicksal Europas nur von den L8n- dern getragen werden kann, die tatsächliche europäische Kulturländer sind. Der Aufbau der neuen europäischen Ordnung kann daher, und das weiß Finnland aus seiner langen Geschichte, niemals mit der Sowjetunion, sondern immer nur unter Ausschluß des Bolschewismus vorgenom­men werden. Ein« Einmischung der Sowjetunion würde den

ebenfalls bemerkenswerte Ausführungen. Die Bereinigten Staaten, so stellt die Zeitschrift fest, seien hinsichtlich ihres Tonnagebestandes an einem Punkt angekommen, wo sie nicht einmal mehr ihren dringend en Bedarf decken können. Eine Umfrage bei den verschiedenen Regierungsdeparte­ments in Washington über den unbedingt benötigten Handels­schiffsraum habe ergeben, dab der Bedarf die vorhan­dene Tonnage um beinahe 100 Prozent über­stieg.Fortune" gibt in klaren Worten zu, dab auch die offi­ziellen Stellen nicht länger verheimlichen könnten, dab di« In­vasion in Nordafrika infolge der stärkeren Anforderung an Schiffsraum indirekt zu einer weiteren Senkung des ameri­kanischen Lebensstandards führen müße. Nach der Ansicht der angesehenen Zeitschrift find es vor allem die fübameii« konischen Staaten, die am stärksten unter dem zu­nehmenden Tonnagemangel zu leiden haben werden. Di« Anzahl der Schiffe im südamerikanischen Verkehr fei bereits um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Für Südamerika bedeut« jedoch der Schiffsverkehr Aufschwung oder Veffall. Auch di« zentral-amerikanischen Staaten fühlten den Schiffsmangel bis ins Mark, der durch den Tonnageschwund austretende Benzinmangel fei der Alpdruck der ABC.-Mächte.

Rach Auffassung von »Fortune" ist die Sowjetunion das Land, das am meisten unter dem Roofeveltschen Afrika-Plan leide» muh. Die Verpflichtung, di« dir Zufuhr von Rordasrila mit sich bring«, b«d«nt« einen Stob für di« Pacht- und Leihbelieferunnrn für di« Sowjetunion. Die USA. seien »öllig auberftanbe, ihre Versprechungen der Sowjetunion gegen­über zu erfülle».

Blattern und übrigens auch in London die bisherige Ver- schwetgetaktik Roosevelts hinsichtlich Pearl Harbour als ..Meister-Bluff" zu verteidigen versucht, so ist das nicht weniger dumm. Wer wurde denn geblufft? Die Javaner batten die Verluste der US.-ameftkanischen Flotte sehr exakt und sehr schnell bekannt gegeben. Sie wußten, was sie ver­nichtet hatten, konnten also gar nicht geblufft werden. Da­mit war aber auch für die übrige Welt die Lage klar und die ernzrg Geblufften waren die US.-Ameri- kaner selbst, die ja Roosevelt auch noch weiter zu be­schwindeln versucht.

,, 3m ganzen ist aber offenbar die Stimmung in den USA., nicht allzu rosig. Selbst Sumner Welles meinte, daß die USA. durch eine düstere und beängstigende Zeit gehen mußten. Auch derselben Ansicht istEvening Sun" m Baltimore, ein Blatt, daß sich sehr heftig gegen Washington wendet, das es rund heraus als einen großen Zoo von Affen bezeichnet. Es meint, ..eine ichwere Zeit liegt vor uns. Die deutsche Armee wird uns fürchterlich zu schaffen machen." Um dem Land nunmehr den Eindruck zu vermitteln, daß in Washington auch wirklich etwas für den Krieg geschieht, hat Roosevelt wieder einmal neue Vollmachten erteilt. So hat er dem Landwirtschafts- Minister Wickhard umfaffend« Vollmachten für die Kon­trolle der Erzeugung und die Verteilung von Lebensmitteln erteilt. Welcher Art diese Vollmachten sind und was man ach von ihnen versvttcht, hat Roosevelt vorsichtbbalber nicht getagt. Ferner ist der bisherige Vorsitzende der Kommission mr den Att-tsetnsatz. Mac Nutt, zum Chef für den äü>tlen und militärischen Menscheneinsatz mit unbegrenzten Vollmachten ernannt worden. Man gibt sich der Hoffnung bm, daß damit dem Wirrwarr beim Einsatz der A r b e l t s k,r ä f t e in den USA. gesteuert werden kann.

Das gleiche Thema scheint au6 in den Verhandlungen, die der engluche Produktionsminister Lyttelton einen Monat lang tn Washington führte, eine wesentliche Rolle gesvrelt zu b<tt>en. Lyttelton, der jetzt nach England zurück- kebrte und lotort Churchill Bericht erstattete, soll angeb- nch mit den Amerikanern eine Vereinbarung über die Ge- samrahl der amerikanischen Armee und die Zahl der amen« ramschen Industriearbeiter getroffen haben. Dieses Thema hat längere Zeit hindurch die englische Presse beswäftigt. da man iurchtete, daß die USA. ihre Armee auf Kosten der In­dustrie und das beißt auf Kosten der Lieferungen für Eng­land allzu sehr ausbauen würde. Auf welcher Grundlage man sich nun verständigt hat, ist noch nicht ersichtlich.

verbündete» Staaten ihre unvergleichlichen Stob« en immer mehr gesteigert. Den Waffenerfolge» ihrer Wehrmacht entsprechend haben auch ihre Heimatsronte» in froher Einsatzbereitschaft alle ihre Kräfte entfaltet. Eine go- wattige Aufbauarbeit in de» besetzten Erbieten ist im Sange und die verbündeten« Mächte habe» sich sowohl in Srob- Europa als auch in Stob-Oftafien eine unerschütterliche Stellung geschaffen."

3m Hinblick auf die gegenwärtige Kriegslage betonte General Oshima, daß die feindlichen Mächte, die infolge ihrer dauernden Niederlagen in eine verzweifelte Situation geraten find, nun« mehr zu allen Machenschaften der Tücke und Niedertracht greifen und sich bis zum äußersten anstrengen, um Eegenschläge zu führe». Wir dürfen uns daher nicht in Sicherheit wiegen so führte der Botschafter weiter aus sondern müssen mit eiserner Entschlossenheit den Feind immer schwerer schlage n. Japans feste Zuversicht in den End­erfolg sei unerschütterlich, denn beim Feinde herrsche nur eine > scheinbare Solidarität, die ganz offensichtlich immer wieder Rück­fälle ins Individualistische und Eigensüchtige erleide. Sowohl England als auch die USA. dächten letzten Endes doch nur an sich und lieben andere für ihre Sache bluten. Sie seien deshalb zu Taten und Leistungen unfähig und spielten eine Zukunftsmusik, mit deren Hilfe sie versuchten, das Vertrauen anderer »u ge­winnen, sich selbst aber gegenseitig über ihre eigene Schwäche und Haltlosigkeit hinwegzutäuschen.

Wir hingegen" so fügte der Botschafter seiner Feststellung binjufind in diesem Kriege, der nicht nur eine Auseinander­setzung der Waffen, sondern auch eine Kraftprobe de» E e i st es ist, berufen, der Gerechtigkeit in der Welt zum Durch­bruch zu verhelfen. Das stolze Bewubtsein, dab wir für das hehre Ziel der Errichtung einer neuen Weltordnung kämpfen und dafür unser Sicherstes einsetzen, verbindet unsere Völker auf da» festeste."

Unter besonderer Bezugnahme auf die Wiederkehr der große» Stunde de» javanischen Kriegseintritts an der Seite Deutschland» und Italiens im Kampfe gegen die plutokratifche» Wefttnächte erklärte Eeneral Oshima abschliebend:Wir wollen am heutigen Tage die Treue »u unserer heiligen Sendung er­neut beschwören und stets eingedenk sei», daß dieser welt­weite Kamps nut durch unsere vom ebenso weltweit ausgerichtete» Standpunkt aus klar erfabte und immer mehr verstärkte Zu­sammenarbeit zu Endsieg geführt «erden kann. Rur das all­umfassende Zusammenarbeiten entscheidet den Aus­gang dieses Ringens. Der Kampf wird noch härter werden, doch wird der Endsieg unser sein. Den» auf der Seite derjenigen, di« bereit find, für di« Errrchtigkeit alle Opfer in bringen, steht die Vorsehung."