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Wiesb aikner Tagblatt

9muf uni> «rrldfl- i> SAeUenhrtaiAe «u*Bnufe«t. Lanaaaiie Nr. 21 iraabiatt.HauSi ' E&«J\ «ödieatli* i» 6 «e»eebee SricheiMMaSiett uwrttOflluh nachmitto«

ErscheimmgSze« werttäglich nachmittag*

Wöchentlich in 6 AnSgaven

Druck Hat) Vertag: L. Schelleuberg'jche Buchvruckcrei, Langgafte Nr. 21 (ragbiatt-Haus)

90. Jahrgang

Dienstag, 1. Dezember 1942

Nr. 282

Sei

Rttierkreu, des Eisernen Kreuzes.

8«.: Adolf Hitler.

Neuer Terrorangriff auf Turin

Stern, 30. Nov. Ein in der vergangenen Nacht durchge­führter neuer Einflug auf Turin verursachte, wie der italienische Wehrmachtbericht meldete, keinen bedeuten­den Schaden. Ein von der Artillerie getroffenes Bomben­flugzeug stürzte bei Nichelino ab. Weitere drei Feindflug­zeuge wurden während des Einfluges in der Nacht zum 29. November ab geschossen, bei dem die Zivilbevölkerung insgesamt 15 Tote und 22 Verletzte batte.

Klasse des Reichssoortabzeichens geschaffen. Möge diese Aus­zeichnung jeden ermutigen und ansvornen, die von ihm mannhaft getragenen Schäden zu seinem Besten und zum Nutzen unserer Bolkskraft zu überwinden. Adolf Hitler."

Berlin, 30. Roo. Unter Einsatz zahlenmäbig überlegener Jnsanterielräste. die wiederum von starken Panzerverbänden be­gleitet waren, setzten die Bolschewisten am Sonntag ihre Angriffe gegen die deutschen Abwehrstellungen südwestlich Kalinin und im Raum von Torooe» fort.

Das Wetter hat fich in diesem Kampfabschnitt wesentlich ge­ändert. Der «ingetretene Frost hat nach der Schlamm- und Regenveriode die Strotzen und Wege mit Glatteis über­zogen, was di« Kampfhandlungen sehr erschwert. Jetzt fällt dich­ter Schnee, der bei den weiten freien Eeländestrecken durch Der- wehungen grobe Schnecbarrikaden bildet. Die bestehenden Zu- sahrtswege find daher nur äußerst schwierig zu finden, und oft­mals müssen zeit- und kraftraubende Umgehungsstraßen gesucht werden. Alle diese Witterungseinslüsse machen fich vor allen Dingen bei den Nachschubkolonnen bemerkbar, die auf den eisglatten Straben nun auch noch mit den Schneeverwehungen SU kämpfen haben.

Wenn bei diesen harten Kamvsbedingungen nach Mittei­lungen des OKW. alle Angriffe der Bolschewisten vor den deutschen Verteidigungslinien zusammenbra­chen, so ist dies ein Zeichen der unerschütterlichen Kampfkraft der deutschen Grenadiere Pioniere und Panzersoldaten. Wo di« Sowjets unwesentliche örtliche Einbuchtungen erzielen konnten, wurden sie sofort von der Infanterie a b ge­riegelt und die eingedrungenen Feindkräfte vernichtet.

Das Schneetreiben konnte die deutschen Truppen auch nicht hindern, an' einigen Stellen zum Gegenangriff überzu­gehen. In erbitterten Rahkämpfen wurden die Sowjets aus teil­weise stark befestigten Stellungen geworfen und zurückgedrängt.

Europafeindliche Tradition

Britischer Widerstand gegen jeden Versuch den Kontinent politisch zu einigen

Harte Abwehrkampfe im mittleren Abschnitt der Ostfront

Südwestlich Kalinin und südoftwärt» de» Jlmrn-Sees 135 Panter vernichtet

Erste Verleihung des Versehrten-Sporkabzeichens

Geleitwort des Führers unterstreicht {«ine Bedeutung

Eichenlaub für Sturzkampfflieger

Berlin, 30. Nov. Der Führer hat Hauptmann Lang, Staffelkapitän in einem Sturzkampfgeschwader, als 148. Soldaten und Oberleutnant Boerst, Staffelkapitän in einem Sturz­kampfgeschwader, als 149. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub rum Ritterkreuz des Eisernen Kreuz«» verlieh«» und folgendes Schreiben übermittelt:

Sn dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampfe um die Zukunft unsere» Lölkes verleihe ich Ihnen al» 148. (149.) Soldaten der deutschen Wehrmacht da» Eichenlaub zum

Berlin, 30. Nov. Im Kuvvelsaal des Reichssvortfeldes der Neichshauvtstadt vollzog der Reich s-s Portführer von Tschammer und Osten am Montag mit der Verleihung der ersten neu für die Versehrten geschaffenen Reickssportabzeichen einen Akt, der die Stellung des Verwundeten im deutschen Volke in strahlendstem Lichte erscheinen liest. Die Schaffung des B e r» sehrten-Sportabseichens ist nicht nur eine Tat ge­rechten Ausgleiches und wirksamster Fürsorge, sondern auch der Ausdruck eines hohen Gefühls dem Soldaten gegenüber und ein Zeichen dafür, wie gut das Empfinden des Soldaten vom deut­schen Volke verstanden wird. Symbol alle dieser Beweggründe ist schon die äutzere Form des neuen Versehrten-Svortabzeichens, das Reichssportabzeichen in Silber mit goldenem Kranz.

Der Führer gab dieser Auszeichnung ein Geleitwort mit, das seine Bedeutung kennzeichnet.

Der Reichssvortführer hat mit meiner Zustimmung für ver­wundete und sonstige körperbehinderte Männer eine besondere

Europas Bauerntum in einer Front

Von Landwirtschaftsrat Fritz Elahn.

Die Erringung der Nahrungsfreiheit Europas iit beute die Zielsetzung der gesamten europäischen Agrarvolitrk. Europa kämpft um seinen Nahrungsraum. 2n diesem Kampf müssen alle europäischen Länder ihr Äußerstes tun, um dem Boden Höchsterträge abzuringen. Vor allem aber bat das deutsche Landvolk allen kriegsbedingten Schwierig­keiten zum Trotz die Erzeugungs- und Ab- liefernngsschlacht mit gröstter Energie weiterzu- füforen: denn auch in Zukunft bleiben die Ergebnisse dieser Erzeugungsschlacht die tragenden Grundlagen für die Er­nährung des deutschen Volkes.

Zur Eröffnung der Erzeugungsschlacht im vierten Krftgsjahr hat der mit der Führung der Geschäfte des Reichsernäbrungsministers und Relchsbauernfübrers beauf­tragte Oberbefehlsleiter Staatssekretär Backe am Sonntag von Polen aus zum deutschen Landvolk gesprochen und thm di« Wege gewiesen, auf denen di« Erzeugungsschlacht trotz vieler kriegsbedingter Unzulänglichkeiten weitergeführt wer­den soll und weitere Leistungssteigerungen erzielt werden können.Es wäre sehr wenig sinnvoll, wenn die Verbesse­rungen der Ernährungslage. die der Osten dank unserem Aufbau bietet, durch einen Rückgang der Erzeugung im eigenen Gebiet wieder in Frage gestellt würden. Dabei wird die Beibehaltung dieser Intensität auch für die Jahre nach dem Kriege unter allen Umständen gefordert, ja. st« wird noch gesteigert werden müssen, denn wir rechnen mit einem wachsenden Volk und damit auch mit wachsenden Be­dürfnissen", stellte Staatssekretär Backe fest und fuhr fort: Unser Bemühen, die Erzeugung zu steigern, darf daher in keiner Weise Nachlassen. Nicht nur Deutschland, sondern alleLänderEurovas müssen jetzt und immer ihr Äuherstes tun. um dem Boden Höchsterträge abzuringen. Die Erzeugungsschlacht muh weitergehen."

as. Berlin, 1. Dez. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Die Tatsache, daß Churchill seinen 69. Ge­burtstag feierte, ist für uns weniger interessant als einige Begleitumstände. Wir verzeichnen beispielsweise die Tat­sache, dah zu den ersten Gratulanten, wie ber. eng­lische Nachrichtendienst Hervorhebt. Stalin gehörte. Wir gehen aber auch weiterhin nicht an einigen Geburts­tagsartikeln vorüber, den das englische BüroErckange Telegraph" verbreitete und der u. a. auch von derTimes übernommen wurde. Hierin wird Herrn Churchill nicht nur bestätigt, dah er bereits im Frühjahr 1938 den Krieg gegen Deutschland forderte, sondern es wild hierin auch in recht bemerkenswerter Weise ein Grund­satz der englischen Politik herausgestellt.Bewaff­neter Widerstand gegen jeden Versuch den Kontinent politisch zu einigen", so wird in diesem Artikel erklärt, sei stets ein Grundsatz der englischen Politik gewesen. Das ist nun allerdings nicht zu leugnen. England hat stets gegen di« Einigung Europas und gegen die in Europa vorherrschende Macht Krieg geführt, so gegen Philipp von Spanien. Ludwig XIV., Napoleon und gegen das Deutsche Reich. Gewitz besagt also dieser-Artikel nichts Neues, aber es ist doch recht gut, die Erinnerung daran wach­zurufen, dab England, das auf dem.Kontinent überhaupt nichts zu suchen hat, stets der Feind Europas war und sich stets hemühte, die Erlösung Europas aus alter Zwietracht zu verhindern und den Bau eines neuen Europas zu Hintertreiben. In diesem Zusammenhang empfinden wir es dann auch nur als logisch, datz zu den ersten Geburtstags­gratulanten Ehurchills Herr Stalin gehörte. Die Feinde Europas finden sich über allem Streit über die zweite tiront hinweg in ihrem abgrundtiefen Hatz gegen das neue Europa zusammen. Wer das sture Festhalten an alten Traditionen

schilderte kühne Unternehmen, bei dem sich die unter dem Befehl Ramckes stehenden, von den rückwärtigen Verbindungen abge­schnittenen Verbände des deutschen Afrikakorvs bei englischen Marschkolonnen motorisierten und fich in tagelangem Marsch kämpfend durch die Wüste zu den Nachhuten Rommels durchschlugen, nachdem sie auf diesem Marsch noch ebenfalls ab­geschnittene italienische Verbände befreit hatten.

Ferner empfing der Führer den Gruvvenkommandeur in einem Kampfgeschwader, Hauptmann Heinrich Schweickardt, und überreichte ihm das am 30. Oktober für seine unermüdliche Einsatzbereitschaft und beispielhafte Tapferkeit verliehene Eichen­laub »um Ritterkreuz de» Eisernen Kreuzes.

wird zu reaktionärer Dummheit wenn ittfi die Voraus­setzungen gewandelt haben und die Welt eine andere gewor­den ist wie beute, da die jungen Rationen rum Kampf an- getreten find

Churchill wird auch an den Kriegsmeldungen zu feinem Geburtstag wenig Freude gehabt haben. Die Rede, die Staatssekretär Backe am Sonntag in Posen dielt, gibt der Presse Italiens und anderer Länder erneut Gelegenheit sest- zustellen, dah die britisch-amerikanischen Ausbungerungs- vläne gescheitert find. So wird man auch im Lager unserer Gegner doch etwas nachdenklicher. Der schwerste Teil des Krieges, so mein! beispielsweise die Zeitschrift News Revue", stehe den Demokratien noch be­vor. Die deutsche Jugend kämpfe bis zum letzten Atemzug und die Alten erinnerten stch des Elendes von 1918 und gäben ihr Letztes her, damit stch ein 1918 nickt wiederhole. Als ebenso trügerisch aber haben stch auch alle Hoffnungen erwiesen, durch Terrorangriffe auf italienische Städte die Italiener zu beeindrucken, oder gar zu erschüttern. Die italienische Presse befahl sich weiterhin eingehend mit diesem Thema und erklärt den Engländern nochmals sehr nachdrück­lich. datz die Italiener nicht durch Terror be­zwungen werden können. Die Italiener würden viel­mehr alle Folgen der Bombardierung durch ihre eiskalte Ruhe und ihren harten Kampfeswillen aufwiegen und noch entschlossener gegen einen Feind ins Feld ziehen, der gezeigt hat, datz er den Krieg mit unmenschlichen Schlägen gegen die wehrlose Bevölkerung führen will Glaubte Churchill also etwa in seinem Kampf gegen Europa eineweicke Stelle" gefunden zu haben, so zeigen ihm die italienischen Stimmen überall deutlich, datz er sich auch hier wieder schwer verrechnete.

ernruf: Sammel-Nr. LS6S1 Drahtanschrift: Tagblatt, Wiesbaden Postscheckkonto: Frankfurt a. M. ezugsprelje: Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat NM 2. einschließlich des Trägerlohnes urch Sie Post bezogen für einen Monat RM 2.35, zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld - Einzelnummern RM O.w d Behinderung der Lieferung infolge höherer Gewalt Mn Anspruch auf Rückzahlung de, Bezugspreise,

In diesem schweren Ringen bewährte sich die enge Zusammen­arbeit der Heeresverbände mit Einheiten einer Luftwassfen- Feld-Dioision, sowie Batterien der Flak-Artillerie, di« mit unseren Grenadieren und Panzern Seite an Seite in vorder­ster Stellung den Ansturm auffingen und den Bolschewisten bei ihren mit starker Panzerunterstützung vorgetragencn Angriffen empfindliche Verluste zusügten.

Bei den Kämpfen im Kampfabschnitt südwestlich Kalinin und Toropez hatte der Feind besonders schwere Verluste und verlor dckrüber hinaus nach bisher vorliegenden Reibungen 105 Panzerkampswagen. Die heftigen Schneeschauer setzten den Kampf- und Sturzkampfflugzeugen zwar ebenfall-, hart zu, dennoch griffen fi« in schneidigen Tiefslügen Truppenansamm- lungen und Fahrzeugkolonnen der Bolschewisten an und zer­sprengten sie. Dabei wurden mehrere bespannte Einheiten ver­nichtet und zahlreiche Kraftfahrzeuge in Brand geschossen. Stark belegte Truppenauartiere und Materiallager wurden durch Bombenwurf zertrümmert und brannten aus.

Im Frontabschnitt südostwärts des 2lmen-Sees erneuerten die Bolschewisten am Sonntag ihre Versuche, die deut­schen Abwehrstellungen zu durchstoben. In schweren Kämpfen brachen auch hier alle Angrifte im zusammengefatzten Feuer der deutschen Infanterie und Artillerie zusammen. Dreißig feindliche Panzerkampfwagen blieben hier auf der Strecke. Außerdem bübte der Gegner zahlreiche Kraftfahrzeuge ein, die meist mit Treibstoff und Munition explodierten und ausbrannten. Deutsche Kampfflugzeuge unterstützten die harten Abwchrkämpse des Heeres, bombardierten Transvottkolonnen des Feindes bis tief in seine Bereitstellungsräume und fügten ihm empfindlich« Materialschäden zu.

Achtundfünfztg verwundete Offiziere und Mannschaften enb zwei körperbehinderte Volksgenossen dursten die Auszeichnungen als erste in Empfang nehmen. Die Verleihungsbedingungen gehen von der Erkenntnis aus, datz die Versehrten nichts ge­schenkt, sondern vielmehr eine besondere Leistung voll­bracht haben wollen An der Fünfzahl der Übungen und damit am Gedanken der Vielseitigkeit wurde grundsätzlich festgehalten. Erste Forderung ist: jeder Versehrte mutz schwimmen können. Die Bedingungen find nach jahrelangen Erfahrungen der Svortheil- stätte Hohenlychen und der Lazarette entstanden und für be­stimmte Körverschäden bestimmt. Dem Prüfungsausschuh gehört in jedem Falle ein Arzt an.

Die Durchführung der Erzeugungsschlacht erfordert vom deutschen Landvolk immer intensiveren Arbeitseinsatz. Diese Mehrarbeit wird aber geleistet werden in der Erkenntnis, dab eine ausreichend« Ernährung die Leistungen der deut­schen Wirtschaft für den Krieg und damit für unsere Sol­daten aufrechterhalten, ja womöglich sogar noch steigern mutz. Es besieht aber nicht nur di« Notwendigkeit, sondern auch die Möglichkeit, die Erzeugungsschlacht zu erweitern. Dies dat der Staatssekretär bei der Behandlung der einzelnen Produktionsaufgaben und der Parolen klar und überzeugend dargesiellt. Allergrützte Bedeutung kommen dabei der sorg­samen Bodenbearbeitung, der richtigen Pflege des Wirt- kckaitsdüngers, der Saatgutfrage, sowie dem sinnvollen Einsatz der Arbeitskräfte zu. Durch Verwendung Defieten Saatgutes können beispielsweise die Erträge 6«t um 1020 v. S. und bei Kartoffeln sogar um

Hauptmann Lang, am 12. Januar 1915 im Mähr.-Trubau geboren, ist einer der erfolgreichsten Flugzeugführer seiner Gruppe. Er ist der Sohn eines Professors, besuchte bas Gym­nasium in Czernowitz (Rumänien) und stubiette nach Ablegung der Reifeprüfung zwei Semester an der dortigen Universität. Am 29. Oktober 1935 trat er als Schütze in das Infanterie-Regi­ment 28 ein, kam 1936 als Fahnenjunker zur Luftkriegsschule Dres­den und wurde 1938 zum Leutnant befördert. Nach seiner Aus­bildung als Sturrkampstlieger kam er im gleichen Jahre zum Sturzkamvfgeschwader3mmelmann". 1940 wurde er zum Ober­leutnant, 1942 rum Hauptmann befördert.

Nach groben Erfolgen im Westfeldzug bei Dünkirchen warf er ein Transportschiff von 6000 BRT. in Brand und brachte ein weiteres Transportschiff von 10 000 BRT. durch Volltreffer mittschiffs zur Explosion zeichnete et sich beim Einsatz gegen Kreta erneut aus. 3m Feldzug gegen die Sowjetunion voll­brachte er weitere hervorragende Waffentaten, die am 23. No­vember 1941 zur Verleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes führten.

Oberleutnant Alwin Boerst, Sohn eines Hegemeisters am 20. Oktober 1910 in Osterade am Harz geboren, besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt und studierte nach Erhalt des Reifezeugnisses in Göttingen mehrere Semester Physik und Mathematik. 1934 in die Krastfahrabieilung 6 eingetreten, schied er im Oktober 1935 als Unteroffizier d. R. aus und trat 1937 als Fahnenjunker in die Luftwaffe ein. 3m November 1938 wurde er Leutnant, im August 1940 Oberleutnant. x

Oberleutnant Boeftt hat fich als hervorragender Sturzkampf­flieger auf allen Kriegsschauplätzen vorbildlich und erfolgreich bewährt. Set der Luftschlacht im Seegebiet um Kreta ver­senkte er aus einem starken britischen Kriegsschiffverband einen Zerstörer durch Volltreffer und beschädigte einen weiteren schwer. Im Ostfeldzug zeichnete er fich vor allem bei der Unter­stützung von Panzerverbänden hervorragend aus. Am 5. Oktober 1941 erhielt er das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Das Eichenlaub au» der Hand de» Führers empfangen

Au» dem Führerhauvtauartier, 30. Nov. Der Führer empfing am Montag in seinem Hauvtauartier den Kommandeur der Fallschirmjägerbrigade, Eeneralmejor Bernhard Ramcke, und überreichte ihm das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes

Generalmajor Ramcke erstattete dem Führer ausführlichen Bericht über das im Bericht des OKW. vom 9. November ge-

Selchöftezeit durchgehend von 818 Uhr nutzer Sonn, and Feiertags Berliner Büro Berlin-Wilmersdorf Anzeigenpreise: Tin Stimmet et Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte tm Anzeigenteil RM 0.07, der « Millnneter breiten Spalte hn Tertteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend . Nach löste nach Preisliste Nr. * Schttch der Anzeigen-Annahme 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Cottage

30 v. H. gesteigert werden.

An der Marfchrichtuuy der Erzeugungsschlacht, so­wie an den einzelnen Parolen ändert sich auch im vierten Kriegsjadr nichts. Das ist in der Grundsätzlichkeit der nationalsozialistischen Agrarpolitik begründet, die von An­fang an die gesamte Agrarwirtschaft einer totalen Neu­ordnung unterzogen und sie auf die politische und wirt­schaftliche Stellung Deutschlands in Europa ausgerichtet bat. Aus dieser Erkenntnis heraus ist die Erzeugungsschlacht auck von vornherein nicht einseitig auf ein Provuktionsgebiet be­schränkt. sondern total geschlagen worden mit Parolen, die einfach und klar und darum dauerhaft sind. Die Erund- parole für die Führung der landwirtschaftlichen Betriebe Mehr erzeugen und das Erzeugte sparsamer verwerten" ist heute jedem Bauern und Landwirt in ihrer umlLsseu^en und tiefen Bedeutung für die gesamte Volkswirtschaft oe- wußt. Im Vordergrund der Erzeugungsschlacht stehen in diesem Jahre folgend« Aufgaben: Erreichung der normalen Brotgetreidefläche. Erzielung von Höchsterträgen im Hack­fruchtbau, vor allem bei Kartoffeln und Zuckerrüben. Höchst­leistung tm Gemüsebau, neue Erotzleistung im Olsaaten- anbau. verstärkte Milcherzeugungsschlackt und Wiederaufbau des Schweinebestandes.

Das deutsche Volk hat die Erzeugungsschlacht nickt mehr allein zu schlagen.Ebenso wie die Truppen ganz Europas Seite an Seite mit unseren Soldaten im Osten gegen den Bolschewismus kämpfen" so erklärte Backe. ..steht auck das Bauerntum Europas in einer Front, um dem Kontinent die Nahrungsfreiheit zu geben, die er braucht, wenn er feinen Weg unabhängig vom internationalen Judentum und imperialistischen Herrschergelüsten der sogenannten Demo­kratien gehen will." Wie der Staatssekretär weiter fett­stellte. sind die Möglichkeiten zur Steigerung der Erträge in ganz Europa noch außerordentlich, wobei mit verhältnis­mäßig einfachen Mitteln schon in den nächsten Jahren be­trächtliche Ertragssteigerungen erzielt werden können.

Im zweiten Teil seiner großangelegten Rede schnitt Staatssekretär Backe das für das Schicksal der deutschen