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Wiesbadener TagbtÄ
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Druck u«d Verlag: L. Schelleuberg'iche Buchdruckcrei, «auggasse Rr. 21 (Tagvlatt-Hans)
90. Jahrgang
Samstag/Sonntag, 2S./29. November 1942
Nr. 280
Erneuter Wortbruch einer französischen Offiziersclique
Blitzartiger deutscher Gegenschlag
Die Seefestung Toulon besetzt - Demobilisierung unsicherer französischer Truppenverbände
w
Der Führer an Marschall Petain
res
rumänischen
esse liegt. _ , _
Ich darf rückblickend noch einmal feststen«», daß es tm September 1939 nicht Deutschland war, das Frankreich oder England den Krieg erklärt hat, sondern datz ich im Gegenteil seit der Übernahme der Regierungsgewalt kaum eine Möglichkeit verstreichen lieft, um das Verhältnis gerade zwischen Deutschland und Frankreich aus den Belastungen des Versailler Diktats heraus in eine wirkliche freundschaftliche Zusammenarbeit zu
Der Führer verlieh dem Kommandanten der sechsten Lnischen Infanterie-Division, Generalleutnant L a s e a r in
Selbstversenkung trotz Gegenbefehls
Alle bolschewistischen Angriffe im mittleren Abschnitt und zwischen Don und Wolga abgeschlagen.
Als ich mich am 11. November 1942 im Einvernehmen mit den Verbündeten Deutschlands entschlietzen rnuftte, zur Sicherung der Verteidigung des Reiches gegenüber dem uns einst von Frankreich und England aufgezwungenen Kriege die französische Südküste zu besetzen, geschah es zugleich in der Hoffnung, damit eine Klärung der inneren Verhältnisse Ihrs- Landes herbeizuführen, die nicht, nur im deutschen, italienischen, sondern ebenso im französischen Inter.
Treiben zum Kriege keinen —------ -------- ,
Es wird aber auch Ihnen bekannt fein, haft ich noch nach dem Polen-Feldzug meine früheren Erklärungen wiederholte und ohne jede Forderung des Deutschen Reiches einen arte» hen anbot, der nur der europäischen Zusammenarbeit
dah Sie selbst, Herr Marschall an diesem neu Anteil hatten.
Hetnrut; Sammet-Nr. 59631 - Drahianschrrst: TaadlaN, Wiesbaden ■ Postich«Nonto: Frankfun a. M. 740d Bezuaspreiie: Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat RM 2.- einfchlietzlich des Trügerlohnes Durch die Post bezogen für einen Monat RM 2.35, zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld • Einzelnummern KÜR 0.10 Bei Behinderung der Lieferung infolge höherer Seroalt kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises
Berlin, 27. Roo Der Führer hat an den französischen Staatsches Marschall Pötain folgendes Schreiben gerichtet: 'Berlin, den 26. November.
Herr Marschall!
Wöchentlich in « «nögaben Ericheiumrgsze» werktäglich
Geschäftszeit durchgehend von 8—18 Uhr äuget Sonn- and Feiertags - Berliner Büro Berlin^ibnewdoef Anzeigenpreise: Tin Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten «palte im Anzeigenteil RM ftOt tjc 46 Stimmet er breiten Spotte im Tertteil RM 0.60, tm übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend ■ Nachlöge nach Preisliste Nr. 10 - Schlutz der Anzeigen-Annahme 9 Uhr vormittags, grötzere Anzeigen am Vortags
Europa einzudringen beabsichtigen. Der Führer und der Duce haben deshalb auch Toulon besetzen und die unsicheren Kontingente der französischen Wehrmacht demobilineren lassen. Das ist keine Maßnahme. die sich gegen Frankreich oder den französischen Soldaten richtet. Der Sinn dieser Mahnahme ist vielmehr, den Schutz Europas sicher- z u st e l l e n und zu verhindern, dah durch Verrat und Treuebruch neues Leid über Europa gebracht und Frankreich etwa zum Kriegsschauplatz gemacht wird. Der Führer hat in seinem an den Marschall Pstain gerichteten Schreiben ausführlich die Gründe dieses Schrittes dargelegt und er bat noch einmal auf die von ihm stets bekundete Bereitschaft, mit Frankreich zusammenzuarbeiten, hingewesen. Es durfte in der Geschichte einmalig fein, dah ein Staatsmann nach all dem. was von der Gegenseite an Verrat und Treuebruch geleistet worden ist. sich dennoch weiterhin zu einer Zusammenarbeit bereit erklärte, wie es der Führer in seinem Schreiben an Pötain tut. Auch heute noch ist für Frankreich der Weg zu einer europäischen Zusammenarbeit offen. Es sollte für die aufbauwilligen Kreise in Frankreich nicht schwer fein, nunmehr diesen Weg mit ganzer Kraft,zu beschreiten, nachdem endgültig alle jene Elemente ausgeichaltet wurden, die einer vernünftigen Politik Frankreichs bin- deWd im Wege standen und die die Zukunft ihres Landes nicht im Rahmen des neuen Europa glaubten erblicken zu können, sondern an der Seite jener Mächte, die immer wieder als die Feinde Europas handeln und die Frankreich selbst in das tiefste Unglück stürzten. Gerade die jetzt veröffentlichten politischen Anweisungen Churchills für die englischen Offiziere, in denen er sich mit einer Bol- schewilierung Deutschlands und das heiht bei der ganzen Lage Deutschlands auch mit einer Bolschewisierung Europas einverstanden erklärt und die sowjetischen Angriffe auf Finnland und Rumänien ebenso billigt, wie, di« Vergewaltigung der baltischen Staaten durch die Sowiets, zeigt noch einmal, wie g e w i s s e n l a»,Lis Politik des englischen Premiers und seiner Verbündeten ist. Demgegenüber steht auf der anbeten Seite der von dem tiefsten Verantwortungsgefühl Europa gegenüber getragene Brief des Führers an Marschall Pütain. Die Mahnabmen der Achse erleichtern den Franzosen die Entscheidung, da nunmehr die kurzsichtigen Elemente und die Verbrecher am europäischen Gedanken ausgeschaltet werden. Der Brief des Führers weist Frankreich den Wag.
dienen sollte
So wie schon in den ersten Tagen des September 1939 haben „ach der Beendigung des PoleN-Feldzuges die Jnteresienten der europäischen Selbstzerfleischung, sowie der finanziellen Ausnützung des Krieges diesen Appell an die Vernunft überschrien und die Weiterführung des Krieges um jeden Preis gefordert. So muhte denn der von Ihrer damaligen Regierung dem Deutschen Reich und damit letzten Endes dem mit dem Deutschen Reich verbündeten Italien aufoktroyierte Kampf mit den Waffen statt mit der Vernunft ausgetragen werden. . , ,
Trotz dem weltgeschichtlich einmaligen Siege habe ich n t m t s getan was die französische Ehre hätte kränken können' sondern im Waffenstillstandsvertrag nur jene Sich«-
Aus dem Führerhauvtauartier, 27. Rov. (Funkmeldung.) Das Oberkommando »er Wehrmacht gibt bekannt:
3m Kalmückengebiet wurde die Masst einer Sowjet- k-oalleriedivisi-n durch deutsch« und rumänische Truppen vernich. tet brw. zersprengt. Berschiedene Batterien wurden dabei zerstört, mehrere hundert Gefangene und zahlreiche Beut» eingebracht.
All« Panzer- und Infanterieangriff« des Feindes im Wolga-Don-Sebiet scheiterten auch gestern wieder an dem hervorragenden Kampfgeist der Trupp«. 55 Sowietvanzer wurden vernichtet. Angriffe von Sturzk-mpssliegerverbänden ttafrn den Feind mit vernichtender Wirkung. Truppen des Heeres versenkten auf der Wolga bei Stalingrad zwei Motorschiffe.
Auch an der mittleren Ostfront setzte der Feind seine Angriffe mit starken Kräften fort. Sie brachen nach erbitterten Kämpfen unter schweren Berlusten für den Feind zusammen. 192 Panzerkampswagen wurden abgeschosien, davon 34 allein durch eine Panzerdivision. Kamps- und Sturzkamvsslugzeuge bekämpften Panrerausammlungeu, Marschkolonnen und Truvvenuuterkünste mit guter Wirkung.
Deutsch« Trupp«» vernichteten aus der Newa bei der Abwehr eines seindlichen Übersetzversuchs 22 Boote.
3n der Eyrenaika wurden starke seindliche Ausklärungs- kräste abgewieseu. Auch in Tunesien kam es zu erfolgreichen Kämpfen, bei denen der Feind eine gröbere Anzahl Panzer- kamvftoagen verlor. Deutsche und italienische Lustwasseuverbände bekämpften seindliche Stellungen, Marschkolonnen und rückwärtige Lerbindungen.
Deutsche Jäger schosie» im Mittelmeergebiet bei zwei eigenen Berlusten fünf britische Iagdslugzeuge ab.
Aufterdem verlor die brttische Luftwasfe im Seegeiiet um England und an der Küste der besetzten Weftgebiete sechs Flumeuge.
Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versentte» deutsche Unterseeboote in den Operationsgebieten vom Eismeer bis zum Eingang des Indischen Ozeans in zähen Kämpfe» gegen Geleitzüge und Einzelfahrer neunzehn Schiffe mit 123 006 BRT.
Mit diesen Ersolgkn wurde besonders der seindliche Rachschubverkehr nach den nördlichen Sowjethäfen und nach dem Mittleren Osten emvsindlich getroffen.
verwandeln.
Deutschland hat dabei an Frankreich keine andere Forderung gerichtet, als nur die eine, die von Deutschland angebotene Hand nicht zurückzustoften.
Leider ist es den gewissenlosen angelsächsischen und letzten Endes auch dort in erster Linie jüdischen Drahtziehern gelungen, jede versöhnliche Geste des neuen Reiches als ein Zeichen der deutschen Schwäche ausrulegen, jedes Friedensangebot späterhin als den Beweis eines bevorstehenden Zusammenbruchs.
Während im Deutschen Reiche weder durch die Regierung noch von irgend einer anderen Seite, sei es durch Reden oder durch die Presse, an Frankreich Forderungen oder gar die französische Ehre verletzende Anträge gerichtet waren, verlangten die verantwortlichen Hetzer in Paris die Zerstückelung des Deutschen Reiches, die Versklavung des deutschen Volkes, die Beseitigung der Erunolagen unserer sozialen Gesetzgebung, vor allem aber die restlose Wiederherstellung der unbeschränkten AusvlLyderungs- rechte der in Deutschland in die gebührenden Schranken zurückge- wiesenen jüdischen Rasse.
Es ist mir bekannt,
Anruf der Vernunft
as. Berlin, 28. Rov. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Als am 11. November bte deutsche Wehrmacht, um die Gefahr abzuwenden, die Europa von den Anglo-Amerikanern drohte, den Schutz der französischen MittelmeerkLste übernahm, war für., die Franzosen die Stunde gekommen, sich in die e u r o v a t.s ch e F r o n t v o 11 einzugkiedern. Die Bedeutung dieser Stunde wurde, wie schon bald sichtbar, keineswegs überall in Frankreich verstanden. Die Großzügigkeit des Führers und des Duce, die auf die Besetzung des überaus wichtigen Knegshaiens Toulon durch Achsentruvven verzichteten und dem in Toulon befindlichen Teil der französischen Flotte die Verteidigung dieses Abschnittes gegen anglo-amertkanische, Angriffe zu übertragen gewillt waren, diese Großzügigkeit wurde keineswegs in Frankreich richtig ausgelegt. Man stellte sich zunächst zwar einmal loyal, lab sich aber dock nach der Gelegenheit um, das gegebene Verfvre ch en so- bald als möglich wieder zu brechen. Die angloamerikanisch« Agitation tat das ihre dazu, obwohl der Streit im Lager der Verräter die Auseinandersetzungen zwischen $ a 11 an und den Anhängern d e E a ul le s alles andere als anziehend waren. Wie schon im Falle Giraud zeigt sich, datz das Ehrenwort eines französischen Offiziers oftmals wenig Gewicht bat. Man begriff nicht und wollte nicht sehen, daß Frankreich überhaupt nur im Rahmen eines neuen Europa gedeihen und sich entwickeln kann , und, man wollte nicht erkennen, dah die Rolle, die Frankreich künftig spielen wird, naturgemäß von den Leistungen abhängt, die es selbst zum Aufbau Europas beiträgt. Es mehrten sich die Anzeichen dafür, daß weitere französische Generale und Admirale Treuebruche begingen und daß vor allem die in Toulon befindliche französische Flotte von ihrem Befehlshaber die Anweisung erhielt, einer eventuellen Landung englischer und amerikanischer Streitkräfte keinen Widerstand entgegenzu- fetten '
Wieder haben die Achsenmächte sehr schnell die Folgerungen aus einer solchen Entwicklung gezogen. Sie können es nicht dulden, datz durch den Verrat französischer Offiziere in der Abwehrfront gegen die Feinde Europas ..w e i ch e Stellen" entstehen und daß so den Anglo-Amerikanern möglicherweise die Hintertür geöffnet wird, durch die sie in
rangen gefordert, die eine Wiederaufnahme des Kampfes unter allen Umständen verhindern sollten.
Es ist auch später niemals eine Forderung erhoben worden, die damit tm Widersprach gestanden wäre.
Es ist Ihnen bekannt, Herr Marschall, datz alle Behauptungen, die von englischer oder amerikanischer Seite als von den an diesem Kriege hauptsächlich interessierten Antreibern ausgestreut wurden, Deutschland wolle sich der französischen
(Fortsetzung auf Seite 2)
Die Rechnung ging nicht auf
Von Fritz ELnther
Die Vereinigten Staaten von Nordamerika waren für den Europäer bis zum ersten Weltkriege ein Begrtft der politischen Freiheit und Unabhängigkeit.. ein. Staat, in dem sich, wie man glaubte, die Individualität iedes Einzelnen ausleben konnte, ein Land, das dem Tüchtigen manchmal die Möglichkeit zu Besitz und Wohlstand auch dann bot. wenn er völlig mittellos seine Ufer betrat. Diese Vorstellung ist von den Amerikanern selbst eifrig genährt worden. um die Masse der Einwanderer immer wieder anzn- ziehen. hie Jahr für Jabr zu Hunderttausenden aus der Alten Welt in die Neue Welt umnebelten, das Land bestellten, die Stabte bevölkerten und eine Industrie aufbauen halfen, die mit willigen Arbeitskräften den Reichtum einer dünnen Oberschicht zu sagenhafter Höhe anschwellen ließ. Mit mancherlei Strandgut kamen viele tüchtige Menschen ins Land, die sich allzu leicht und rasch dem Einschmelzungs- vrozeß unterwarfen, um als hundertprozentige Amerikanae Mi gelten. Den Hauvtteil der Einwanderer stellte England. Deutschland und Italien. Aber auch die nordischen Lander und der Balkan waren sehr stark in den zuletzt aufgestellten Einwanderungsauoten vertreten. Einen wesentlichen Anteil im Verhältnis zu ihrer Gesamtzahl aber stellten die Juden aus den Ghettos der osteuropäischen Länder, die sich vermöge ihrer besonderen rasiischen Eigenschaften am schnellsten durchsetzten, sehr bald in bas Geschäft kamen und mtt spekulativer Witterung für die besonderen Gelegenheiten ihren Einflutz auf allen Gebieten des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens und, um diesen Einfluß zu behalten, schließlich auch in der Politik geltend machten. Amerika war geradezu das gelobte Land für die Juden, deren Wov von Osten über Berlin und Paris direkt nach New Bork führte, wo sie sich besonders gern in der Metropole des Kapitals und der Börse festsetzlen und mtt ihrem zersetzenden Geschäftsgeist das Bankeetum der Kolonisten eurer früheren Zeit völlig beherrschten.
Die antieuroväifcke Erundeinstellun« der Vereinigten Staaten ergab sich zwangsläufig aus bet heterogenen Masse ihrer Bevölkerung, die das Land ihrer Väter einst mit mehr ober weniger Grund zur llnzu- friebenbeit verlassen hatte, um im Sanbe ber unbegrenzten Möglichkeiten bas Heil zu suchen. Daß bies einigen gelang, soll nicht bestritten werden. Don den Millionen aber, bre dieses Ziel trotz harter Arbeit niemals erreichten, denen babei in ben seltensten Fällen die Möglichkeit de: Rückwanderung gegeben war, wurde geflisientlich nicht gesprochen. Es war ihr Schicksal als Masie zu vegetieren und mit ihrer Fron den Reichtum des Landes, an dem sie selbst keinen Anteil hatten, mi mehren. Ein Reichtum, der totes Kapital blieb, weil den egoistischen Emporkömmlingen von ..Gottes eigenem Land", wie der Amerikaner sein Land zu nennen liebte, jedes Verständnis für die sozialen Verpflichtungen der arbeitenden Bevölkerung gegenüber fehlte. So konnte es Vorkommen, daß die Farmer der reichen Agrargebiete ihren Weizen verbrennen mutzten, wenn bei guter Ernte die Preise fielen, während die Masie der arbeitslosen Bevölke-
WLrdigung seiner erfolgreiche» Führung und tapfer«» Haltung feinet ihm unterstellten Truppen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eifernen Kreuzes.
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Ferner gibt das Oberkommando der Wehrmacht bekannt:
Rach dem Überfall britisch-amerikanischer Streitkräfte auf do» ftanzöfische Kolonialgebiet rückten deutsche und italienische Trug- pen in das bis dahin unbesetzte Frankreich ein, um dieses gemeinsam mit der französischen Wehrmacht gegen weiter« übrrgrifse dir britisch-amerikanischen Angreifer zu schützen.
Rach ehrenmörtlicher Verpflichtung französischer Truppen- und Flottenbefchlshabcr, sich mit ihren Berbände in den Rahmen der Sesamtverteidigung einzugliedern, wurde nach dem Willen des Führers die französische Wehrmacht nicht nur unangetastet gelassen, sondern zum Teil verstärkt und ausgerüstet, sowie der besonders wichtige Festungsabschnitt Toulon mit der französischen Mittelmeerslotte selbständiger französischer Verteidigung Lberlasien.
In der Zwischenzeit haben sich die Ehrenwortbrüch« und Fluchtversuche hoher sranüisischer Offizier« gehäuft. Ebenso wurde erkennbar, daft eine systematische Verhetzung der zur Zusammenarbeit bereiten französische» Wehrmacht durch engd* sächsische Einflüsse immer weiter um sich griff und in den letzten Tagen auch bei der Flotte in Toulon Eingang fand.
In der Erkenntnis, daft dies« politisch« Spaltung d«r französischen Wehrmacht in zunehmendem Mafte dir Sicherheit der deutschen und italienischen Besatzungstruppen gefährdete, und die Autorität der französischen Staatsführung untergrub, gaben Führer und Duce in der vergangenen Rächt den Beseht, die F e ft i n g Toulon 5 n besetze», die französische Mittelmeerflott« an drr geplanten Ausfahrt zu verhindern und di« unsicheren Kontingente der französischen Wehrmacht zu demobilisiere».
Deutsche u»d italienische Trappen haben diesem Befehl blitzartig Folge geleistet, den an einzelne» Stelle» aufflackernden Widerstand durch angelsächsische Einwirkung verhetzter Elemente im Keime erstickt und in wenigen Stunden di« gestellte» Aufgaben durchgeführt.
Stadt und Hasen Toulon sind seit den frühen Morgenstunde» fest in der Hand unserer Truppen. Ei» Teil der französischen Flotte hak sich trotz des Gegenbefehls der französifchen Regierung versenkt.
Die Demobilisation der zersetzten französischen Ken bände ist im Gange und wird in Kürze durchgesührt fein.
