Wiederum wurden 23 Schiffe mit 120000 BRT.Z zwei Zerstörer und eine Korvette versenkt
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Vorpostengefechte im tunesisch-algerischen Raum 3n der Cyrenaika feindliche Umfassung abgewehrt
Leistungssteigerung durch gerechten Lohn
Lohnpolitische Maßnahmen für die Metall-Industrie angeordnet
Aus dem Führerhauptquartier, 20. Nou. Das Oberkommando Ger Wehrmacht gibt bekannt:
Die deutschen Unterseeboote griffen im Nord- «tlantik einen Geleit,ug an und versenkten aus ihm in tagelangen zähen Kämpfen 15 Schiffe mit 78 000 B R T„ sowie zwei Zerstörer und «ine Korvette. Weiter« • itt Schiffe wurden durch Torvedotresser beschädigt. Außerdem versenkten die deutschen U-Boote vor Nord- und Mittelamerika und ostwärts K a v st a d t a ch t Schiff- mit 42 0 0 0 SÄS., ein weiteres Schiss wurde torpediert. Damit verlor der Gegner außer den genannten Srchernngsstreitkräften wieder 23 Schiffe mitxinsgesamt 120 0 00 SÄT. seines Sandelsschiffsraumes. Bei den Eeleit- zugkämpfen zeichnete sich das U-Boot unter Führung von Kapitänleutnant Schneide.» besonders ans.
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. as. Die neuen Erfolge unserer ll - Boote »eigen, daß über den Kämpfen um das nordafrikaniiche Gebiet die Schlacht int Atlantik nicht zu kurz kommt. Der Kampf geht vielmehr pausenlos gegen die Verbindungswege unserer Gegner auf allen Meeren weiter, trotz der verbststiirme und trotz der Novembernebel. Wieder haben deutsche ll-Boote so ein neues Loch in den feindlichen Nachschub gerissen, wobei der erfolgreiche Angriff auf einen geslchterten Geleitzug int Nordatlantik besondere Beachtung verdient. So wird denn auch das Thema U-Boot-Gefahr aus der feindlichen Presse nicht verschwinden. Man muß auch emgestehen. daß die Bekämpfung der U-Boote, wie der „Evening Standard" feststellt, immer schwieriger wird. Die U-Boot-Gefahr habe keineswegs abgenommen, sie sei im Gegenteil noch größer geworden, „weil die neuerten deutschen U-Boot-Tvven außerordentliche Verbesserungen aufwiesen." Mit Versenkungsziffern hat man freilich drüben nach wie vor wenig im Sinn. Im allgemeinen wagt man die Höbe der Schrnsverluste kaum anzudeuten. Immerhin hat ntitn sich ttt den USA. zu dem Eingeständnis bequemt, daß vom Sanuai b i s Oktober dieses Jahres 572 Schiffe im Westatlantik, also an der amerikanischen Küste versenkt wurden. Das ist nicht ganz richtig, denn diese Zahl
Setlin, 20. Nov Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter und Reichsstatthalter Fritz Sauckel, hat die Reichstreuhänder der Arbeit angewiesen, ab 1. Oktober in den SV trieben der Metall-Industrie lohnpolitische Maßnahmen zur Leistungssteigerung und zur Herstellung der Lohn- und Akkordgerechtigkeit durchzuführen. In einer Dienstanweisung an die Reichstreuhänder der Arbeit hat der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz grundsätzliche Ausführungen gemacht, in denen es u. a. heißt:
Unser grobes, unübertrefflich schöpferisches, tüchtiges und fleißiges deutsches Volk kämpft in dieser geschichtlich einmaligen und erhabenen Epoche seinen größten und für alle Zukunst entscheidenden Schicksalskampf. Die Opfer, Taten, Leistungen und Siege aber des deutschen Soldaten zu Wasser, zu Lande und in der Luft sind von so erhabener Größe, daß sie in Worten gar nicht geschildert werden können. Sie können nicht übertroffen werden. Während der unvergleichliche deutsche Soldat an der Front kämpft, müßen nun der deutsche Arbeiter der Stirn und der Faust und alle Männer und Frauen in der Heimat ebenfalls t h r b e st e s geben und das höchste leisten, um die kämpfende Front auf das vollkommenste mit all den Waffen, Munition, Geräten, Fahrzeugen, Flugzeugen, Schiffen, Ausrüstungen aller Art, Proviant usw. zu versehen, damit auch die materiellen Mittel zur Erringung des Sieges jederzeit in bester Qualität, verschwenderischer Fülle und zur höchstmöglichen Sicherung des Lebens unserer Soldaten immer zur Verfügung stehen. Die Arbeitsleistung aller Deutschen in der Heimat muß der Kampfesleistung der Soldaten an den Fronten würdig und ebenbürtig sein. Sind cs doch unsere Väter, Brüder, Söhne, Gatten, die draußen kämpfen, und umgekehrt sind es deren nächste Angehörige, die zu Hanse in den Bergwerken, Fabriken, Werkstätten und auf dem Felde für den Sieg arbeiten.
So müßen Heimat und Front eine unlöslich c und unzerstörbare Einheit darstellen. Keine von beiden kann bestehen ohne die andere. Beide müßen sich gegenseitig die besten Kräfte und die höchstmöglichsten Leistungen gewährleisten. Versagt die- eine, ist die andere verloren. Darum schafft der deutsche Arbeiter der Stirn und der Faust nicht nur für den Bruder braunen im Felde, sondern ebenso für d i e Erhaltung seines eigenen Lebens und das feiner Familie, denn der Femd, der unser Volk im Falle seines Sieges mit bet sicheren Vernichtung bedroht, wird auch diese nicht schonen.
So gilt es denn nun in der Heimat alle Mittel anzu- wenden, um tatsächlich bas vom Führer gestellte Ziel der größten Produktion an allen kriegsnotwendigen Gütern durch die höchste Leistung zu erreichen An den Soldaten draußen wird der denkbar härteste Maßstab angelegt, das ist der Vernichtungswille ber ereinbe. Der Solbai wirb geprüft durch ben Einsatz seines “lutes unb Lebens, der Maßstab, bet zu Hause im Betrieb angelest werben kann, ist unvergleichlich erträglicher. Eerabe deshalb J-H0"6.1* die Gerechtigkeit gegenüber bem Solbaten braußen, daß bi« Leistungen in ben Betrieben genau gemeßen werden und daß ein lebet schon aus Kameradschaft angehalten wird, feine Leistungen auf das erreichbare Höchstmaß z u ft eisern.
Auch das deutsche Landvolk hat eine einmalige Leistung welt- geitf)id}tlid)cn Ausmaßes vollbracht. Es hat, zur größten Enttäuschung unserer Gegner, nicht nur die Ernährung von Front unb Setmat gesichert, sondern hat es unter härtesten Bedingungen ermoalidjt, daß im vierten Kriegsjahr die Rationen an Brot und «cleisch wieder erhöht werden konnten. Diese bewunderungswürdige und entscheidende Tatsache raubt unseren Feinden die letzte Hoffnung, uns durch Hunger auf die Knie zu zwingen. In allen Betrieben der gesamten Kriegsindustrie ist somit die Notwendigkeit von Leistungssteigerung klar erwiesen. Ihr kann und muß durch eine gerechte nationalsozialistische Regelung des Ver- hälinißes zwischen Akkorden und Löhnen schnellstens Rechnung getragen werden.
war bereits im September, nicht erst int Oktober erreicht. Vor allem aber veri ch.w eigt man den Amerikanern, die wohl stauben tollen, es handele sich um ganz kleine Schiffe, die TonnenzahI. Wir können also die amerikanische Mitteilung dahin ergänzen, daß im Westatlantik in den ersten 9 Monaten dieses Jahres 3 550 000 B RT. versenkt wurden, d. b., es ging allein in diesem Gebiet bem oreinb eine Flotte verloren, deren Tonnage der gesamten <yiiebenstonnage Italiens. der fünftgrößten Hanbelstchiffabrtsnatton. entspricht.
Die Versenkungen wiegen für bie Gegner um so schwerer, als oas notbafrifanitoe Unternehmen ja dauernd umfangreichen Nachschub erfordert. Dabei wird man ohnehin dieses Unternehmens nicht reckt froh. Man bedauert vor allem — diete Feststellung trifft der Londoner ..Economist" —. daß es A f r i k a unb n i ck t Europa i st, wo man kämpft. Der ganze Nachteil für die Anglo-Amerikaner sei. so schreibt bas enßmcke Wochenblatt, daß ihnen Frankreichs Boden zur Kriegführung fehle. Großbritannien gäbe eine zu kleine Basis tut einen Angriff auf das europäische Festland ab. Frankreich hingegen habe sich „v o n jeher zum A n - grtft gegen Deutschland geeignet". Das ist eine recht bemerkenswerte (Feststellung, bie auch erneut erkennen laßt, daß bie Anglo - Amerikaner burch bie Hintertüre. b. h. auf bem Weg über bie südfranzösische Küste sich jener Gebiete zu bemächtigen gedachten, die ihnen „von jeher" zum Angriff gegen Deutschland geeignet erschienen und dementsprechend auch benuU wurden.
Die „Times" bedauert vor allem, daß es den Anglo- Amerikanern nicht gelungen ist, Tunis in die Sand zu bekommen. Sie vergleicht bas „Abenteuer Tunis" mit bem Abenteuer Norwegen unb äußert bie Befürchtung, daß matt „wieher basJRennen verliere." In bieser Besorgnis gesiebt also bte ..Times" ein. daß bie Engländer da-
. auch in Norwegen landen wollten, was bisher immer bestritten unb baß sie an ber Durchführung biefes Überfalls nur durch ben rechtzeitigen deutschen Gegenschlag gebindert würben. Begreiflicherweise wenbet sich bas Interesse in ben anglo-amenkanffchen Ländern jetzt allgemein Tunesien ru. wo es zu gröberen Kampfhandlungen aber noch nicht ge= kommen nt.
Kraftprobe in Nord-Afrika
Von Heinrich Karl Kunz
England mußte seit 1939 eine Nieberlage nach ber anderen einstecken. Den Amerikanern, deren offizieller Änegseintritt sich in einigen Wochen jährt, ist es nicht hesser gegangen. Kein Wunder, daß die Öffentlichkeit in diesen Landern nach Taten ruft, nach Ofiensiv-Unternehinun- gen. die auf eine Entscheidung abzielen. Hinzu kommt bas nicht abreißende Hilfegeschrei der Sowjets, bie ben Bundesgenossen die Notwendigkeit einer Entlastung immer etnbrwglicbet vor Augen führen. Roosevelt unb Churchill iahen sich deshalb zu einer Großaktion gezwungen, zumal auch der unaufhaltsame Tonnageschwund gebieterisch neue Abwehrmaßnahmen forderte. Die gegebenen Tatsachen, wie auch gewisse unausrottbare Zwangsvorstellungen ber Anglo-Amerikaner,- ließen bas Mittelmeer als bie einzige geeignete Overationsbasis erscheinen, vor allem nach bem viasto Don Dieppe, bas bie Unangreifharteit ber fran?w« siichen Atlantikkuste bewiesen batte. So richtete sich also ber Blick ber Kriegstreiber in Washington und London auf <rranzosisch-Nordaf;ika. Von hier aus hoffte man Rommel in den Rücken fallen unb bie deutsch-italienische Panzerarmee burch gleichzeitigen Druck von Osten und Westen liquidieren zu können. Damit wäre die Mittel- meer-Paßage frei geworden unb in der äußerst angespannten Tonnagelage eine Erleichterung eingetreten. Gelingt es i<6on n,(6t bie Erfolge ber Achsen-U-Boote zu brosseln und bie Verluste zu ersetzen, so mußte man wenigstens versuchen, die Versorgungslinien zu verkürzen, um dadurch die Transport lei stun gen des verbliebenen Schiffsraumes zu erhöhen. Durch bte Beseitigung ber Vebrohung Ägyptens wären zugleich bie im. Vorderen Orient gebundenen starken Armeen »um Einsatz treigeworben. Die Südflanke Europas hatte, vom afrikanischen Gegenufer aus. vor nllrm i« Frankreich, bie Möglichkeit einer Lanbung unb bamit ber Aufrichtung einer zweiten Front geboten. Hinzu tarn bie unausrottbare F e h l s v e ku l a t l o n auf bie m o r a l i s ch e Schwache Ifallens, das man nunmehr endgültig aus dem Krieg heraus zu boxen hoffte, eine Zwangsvorstellung. ^on<;^A?Aier£n9l,a'lt)er. Jelt der ersten Waoell-Offensive im Kerbst 1940 scheinbar nicht mehr loskommen. Man sieht, daß bte an ben Überfall auf Französisch-Nordafrika geknüpften strategischen Erwartungen nicht gerabe bescheiden zu nennen hab. Man war auch um bie personellen und materiellen Voraussetzungen rur mn so hoch gestecktes Ziel besorgt und dgr> u>as zwei große Imperien an Energien freizustellen vermochten. eingesetzt. Schon seit Monaten brachte jedes, irgendwie entbehrliches Schiff Truppen und Waffen an bie Westküste Afrikas unb durch das Rote Meer nach Ägypten. Wir feben uns also, was Planung und Kräfteaufwand betrifft, bem größten bisher gestarteten anglo- ameri{qnif6en Unternehmen gegenüber, dem Versuch. «in ausschlaggebendes Gewicht in bie Waagschale ber (Entiibetbung zu werfen. Ein Gesichtspunkt, von dem aus auch die Ausweichbewegungen Rommels bewertet werben muffen, bem es unter bieien Umständen nicht darum geben konnte, eine Stellung zu halten, ber vielmehr l?rn mußte, feiner Armee bie Bewegungs- unb Entichlußfreiheit zu sichert!.
3lqä)bem sich bas Dunkel, bas anfangs über ben Ereignissen in -rranzösisch-Nordafrika gebreitet war, zu lichten beginnt, bart man feststellen, baß bie Besetzung Marok- unb Algeriens nur zu einem geringen Teil als W^bnerfolg zu betrachten ist. Die Hauptarbeit haben bie "«A.-Agenten und bie als yunfte Kolonne eingesetzten, ortsansässigen Juden geleistet. Hinzu kam ber Verrat A,? r la ns unb (Straubs, ber zur Desorganisierung des Widerstandes führte unb tn einem Augenblick, ber bie Konzentration aller Kräfte, eine einheitliche innere Ausrichtung erforderte. ^Unsicherheit in bie Truppe trug. So kapitulierten benn stärkste Festungswerke, wie beispielsweise bas au6enfort von Algier. Sifi Ferruch. bas mit 47-Zentimeter- we'Eutzen ausgerüstet war. ohne einen Schuß abzugeben. Anscheinend beriet sich General 6 t r a u b, um bie ablehnende Haltung ber Ipyalen Elemente leichter überwinden zu können. aui Petain: doppelt ehrlos nachdem er bem mari^aa ^»116 versichert hatte, nichts zu unternehmen, was bie Politik Lavals Behtnbern und bie Beziehungen »u Deutschland trüben konnte Nach ben letzten, aus Vickv vorliegenden Meldungen, lockte ein Klüngel von französischen Dfti3teren, der mit den Amerikanern gemeinsame Sacke machte, loyale Kameraden und ihre Einheiten in Hinterhalte.
hpntMUMr 20- Roo. 3m tunesisch-algerischen Raum führten die deutsch-italienischen Truppen am 19. November ihre Siche- miiilFahnahmen weiter durch. Sie besetzten mehrere militärisch wichtige Punkte und bauten ihre V e r so r g u n g s - e *1 aus.. Vorgeschobene Abteilungen sicherten im Grenzgebiet gegen semdltche Erkundungstrupps. Vereinzelte Scharmützel ff'Jmen eigenen und gaullistischen Abteilungen konnten den Vormarsch unserer Verbände nicht beeinträchtigen.
„...Die deutsche und italienische Luftwaffe überwachte gleich- s die feindlichen Transporte in den Häfen der algerischen .unfete Flieger griffen die britisch-amerikanischen Ver- |oy<mn®5ir ,c wiederholt an und schoßen dabei zwei Curtiß-Jäger 5°. ^m Grenzgebiet boten ihnen feindliche Kolonnen, die sich auf 3iek ttQ°Cn ^es ^ästenabschnitts nach Osten bewegten, lohnende
Wie das OKW. mitteilt, griffen Sturzkampfflugzeuge und Zerstörer diese feindlichen Vorhuten mit Bomben und Bordwaffen wirksam an. Mehrere Fahrzeuge, darunter auch Panzerkampf- und Panzerspähwagen, wurden zerstört oder schwer beschädigt. In einer an der feindlichen Marschstratze liegenden Ortschaft trafen die Bomben Feld- und Flakstetlungen. so daß mehrere rasch um sich greifende Brande entstanden. Beim Abflug wurden noch feindliche Batterien mit Bordwaffen unter Feuer genommen.
r„ Um dieser Gerechtigkeit nach nationalsozialistischen Grund- laben willen ordnete ich die Durchführung von lohnpolitischen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Lohn- und Akkordgerech- ngteit tn vollstem Einvernehmen mit der Partei, der DAF und den staatlichen Dienststellen an, die sich in einigen Gauen' des Äctd;es ui denen sie bereits eingefiihrt wurden, bestens bewährt haben Auch sie dienen dem Sieg des nationalsozialistischen Eroß- beuffchen Reiches und gereichen durch ihre Verwirklichung dem deutschen Arbeiter zur höchsten Ehre, denn dadurch stattet er der 5ront seinen Dank ab und ist der Bruders int Felde würdig Der gesamten Nation, d. h. unserem lieben deutschen Volk, leistet öer deutsche Arbeiter hierdurch einen unvergänglichen Dienst.
Spanien gedachte des Falange-Gründers
Madrid, 20. Nov., Der Tag, an dem der Falange-Eründer 3q[6 Antonio Primo d e Rivera vor sechs Jahren in Alicante von Moskauer Agenten erschoßen wurde, erhielt angesichts der schweren Stunde, in der sich Spanien infolge der englisch-amerikanischen Marokko-Invasion befindet, in diesem Jahre die feierliche Note der nationalen Kampfgemeinschaft. Bei dem großen Staatsakt, der im Königsschloß von Escorial in Gegenwart des spanischen Staatschefs abgehalten wurde, hielten die vier spanischen Minister, die der alten Garde der Solange an- gehören, am Grabe des Eründes zusammen mit dem Heeresmi- nifter General Asensio, dem Marineminifter Admiral 3Jio = r e n o und dem Außenminister Graf Jordana die Ehrenwache. 5ln der Gedenkfeier im Escorial nahmen außer General Franco, ber Falange-Uniform trug und einen riesigen Lorbeerkranz am brabc niederlegte, alle Mitglieder der Regierung, die höchsten Vertreter der drei spanischen Wehrmachtteile und der Falange, lernet das diplomatische Korps und Ehrenkompanien des Heeres unb der Parteimilizen, bie Ehrenaborbnungen ber Lanbesgruppe un!) des Fascio teil. In allen anderen spanischen Stadien fanden ebenfalls Gedenkfeiern statt.
k»<>^m-ni^t?/?^Eungslosen Zusammenstöße im tunesisch-algeri. fdben uebtet treten vor den Kämpfen in der Cyrenaika de" 6tntergrunb. In diesem Kampfraum setzten die Briten t^ten Angnfs in zw «iS toßkeilen fort. Der eine Vorstoß bewegte sich an der Küste entlang, ber anbere ging aus ber Gegend von El Michili nach Westen in Richtung Bmg^asi Dieser ff eite Stoß sollte den weiter nördlich sichenden deutsch-italienischen be.n.,^ltcffar!d> den Auffangstellungen zu vet- britische Armee Hai die Achsentruppen in Libyen ntdjt ausschalten können, rote sie erst erhofft hatte, sondern nur etnen XtummerRaufen, der heute kaum noch den Namen Senghait verdient, erhalten.
. .Um diese ebenso kühnen wie erfolgreichen Bewegungen ber deutsch - italienischen Hauptkräfte zu sichern, leisteten die D e ckungs verbände an den Durchläßen zwischen den Minenfeldern und unpaßierbaren Felsenwadis zähen Widerstand. Mehrere britische Panzerspähwagen, bie unsere Nachhuten zuriick- öudrangen versuchten, wurden abgeschoßen. Auch die Luftwaffe Unterstützte diese Kämpfe. Kampf- unb Zerstörerffugzeuge stießen roieberbolt gegen bie feindlichen Angriffsspitzen unb gegen nach- druckende Krasffahrzeugkolonnen vor, obwohl diese von feindlichen Sägern gesichert waren. Die Bomben unb Eeschoßgarben lagen mitten tn den angegriffenen Zielen und vernichteten zahlreiche Fahrzeug« des Feindes.
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Nr. 274
Samstag/Sonntag, 21./22. November 1942
90. Jahrgang
Pausenlose Ätlanlik-Sdiladil
J.er.
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