Wiesbadener Tagblatt
.. .. . .. z® ' > iu Lrfcheimmaszeit werktäglich nachmittag
90. Jahrgang
Donnerstag, 12. November 1942
Nummer 266
flieger hatte de: Feind empfindliche Ausfälle an Panzern, Kraftwagen und gepanzerten Fahrzeugen. Mehrere Tankwagen brannten nach Bombentreffern aus und fetzten dabei weitere Lastkraftwagen in Brand.
Deutsche und italienische Jäger sicherten die schnellen Kampsund Aufklärungsflugzeuge bei ihren Vorstößen. Sie stellten die meistvorhandene feindliche Übermacht zu eibitter ten Luft- kämpfen, bei denen sie in den letzten Tagen 27 britische Flugzeuge, zwei davon am 10. November zum Absturz brachten. Eine der Svitfire wurde durch ein einzeln fliegendes deutsches Schlachtflugzeug im Kampf gegen zehn britische Jäger abgeschoffen.
Ähnlich liegen die Dinge im an astronomische Angaben aus weit bat kürzlich vernommen, das
Abwehrkämpfe unserer Nachhuten in Nord-Ägypten
Zwölf britische Panzer -bgeschossen
Sie fürchten unsere Jugend
Von Albert Müller
Erklärung der neuen dänischen Regierung
Bertrauensoolle Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Deutschland
Kopenhagen, 11. Nov. Die unter der Führung des Außen- und Staatsministers Scavenius stehende dänische Regierung hat eine Programmerklärung abgegeben, in der es u. a. heiht: Die neugebildete Regierung wird es als ihre wichtigste Aufgabe ansehen, für eine Stärkung und Befestigung der gu^en und nachbarsreundlichen Verhältnisse zwischen Dänemark und Deutschland zu wirken und eine gegenseitige vertrauensvolle Zusammenarbeit zu fördern, in dem Wunsche, fortgesetzte Entwicklungsmöglichkeiten für die befruchtende Wechselwirkung zwischen Dänemark und Deutschland zu schaffen, die durch die Zeiten hindurch so große Bedeutung gehabt hat. In Erkenntnis der europäischen Schicksalsgemeinschaft ist sich die Regierung der Verantwortung bewuht, daß auch ein kleines Land wie Dänemark im Hinblick auf den Aufbau des kommenden neuin Europa solche Aufgaben leisten mutz, die in diesem Zusammenhang natürlich Dänemark zufallen werden. Die Regierung wird die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung im Lande sichern. Der Standpunkt der Regierung gegenüber dem Kommunismus ist klar. Seit der Annahme des Gesetzes vom 22. August 1941 ist kommunistische Betätigung hierzulande ungesetzlich. Das fand seine Bestätigung durch Dänemarks Beitritt zum Antikem- - "m- pakt.
Die Landungsfiotts weiter im Bombenhagel
Italienische Torpedoflugzeuge versenkten einen feindlichen Kreuzer.
Rschew-Kämpfer besuchen Berlin
Aus Einladung von Dr. Goebbels in Berlin eingetroffen
Berlin, 12. Roo. (Funkmeldung.) In Berlin trafen Mittwochmorgen. direkt aus der Kampfzone . von Rschew kommend 60 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften als Abordnung bewährter Infanterie-Stoßtrupps em, die der Gauleiter von Berlin, Reichsminister Dr. Eoe 6 6 e l s , zu einem dreitägigen Besuch der Reichshauvtstadt eingeladen hat.
Ihre erste Begrühung aus dem Bahnhof erfolgte im Auftrage des Gauleiters durch Eaustadsamtsleiter Gerhard Sch ach. Als Vertreter der Oderkommandos des Heeres war Oderstleutnant " Während^'des"'Berliner Aufenthaltes wird die Abordnung durch den Berliner Gauleiter, Reichsminister Dr. Goebbels, sowie denOberbürgermeister von Berlin empfangen werden Am Donnerstag, 12. November, wird- die Abordnung um 11.30 UH: am Reichs-Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz niederlegen. Eine Werkbesichtigung em«- Stadtrundsahrt mit anschlietzender Führung durch das Reichs,vortield und der Besuch des Wintergartens vervollständigen das Berliner Programm.
Frankreich sperrt seine Grenzen für die Amerikaner
Bick». 11. Nov. Die französische Regierung hat ihre Grenze nach der Schweiz und Spanien für alle amerikanischen Staatsbürger gesperrt. Von der Schweiz und Spanien sind entsprechende Eegenmatznahmen bisher Nicht ergriffen worden.
Berlin. 11 Nov. Die Luftkämpfe an der nordägyptischen Front treten in ihrer Bedeutung zurück gegenüber den werteren Erfolgen der deutsch-italienuchen Luftwaffe vor der algerischen Küste. Die britiich-amerrkanische Kriegs- und Transvortflotte mutzte nach den schweren Verlusten des Vortages trotz Flakabwehr und Iaadickutz^die. Ausfälle von zwei weiteren wertvollen Schiffen vin - n eh men. Zuerst wurde ein Truppentransporter. von 10 000 BRT. angegriffen und von zwei Bomben au* Deck schwer getroffen. Unter starker Rauchentwicklung suchten feindliche Jäger unsere Sturzkamviflugzeuge abzudrangen. Unsere Flugzeugbesatzungen nahmen aber den Kampf enolg- reich auf. Der Bordfunker einer Ju 88 wehrte mehrere Surricane ab und brachte dabei eins der Flugzeuge zum Absturz. Von zwei Soitfires. di« eine andere Ju 88 wiederholt von hinten angriff. wurde die eine aus 100 M-fter Entfernung getrofsen und stürzte ab. Fan zu gleicher Zelt vernichtete ein drittes deutsches Kampfflugzeug „emen Buffalo-Jager
Trotz des starken iemdl,chen Jageremsatzes.blreben die deutsch-italienischen Staffeln, weiter am Feinds Dabei trafen zwei Volltreffer einen amerikanischen Flugzeugträger, der in den Abendstunden noch weitere schwere Beschädigungen durch Treffer^ am Heck erhielt. An Bord des Schiffes entstanden große Brande. Bei der ru-
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ÄÄMÄ Ä"ÄÄ »oSiittÄ, größere Anzeigen am Vortage
as Berlin 12. Nov. (Eis. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Nachdem sich der Führer entschlossen bat zum Schutze Frankreichs und zum Schutze Europas gegen die beabsichtigte amerikanisch-englische Landung die Sicherung auch der südsranzösischen Küstengebiete d^ deutichen Wehrmacht zu übertragen — ein von höchstem Verantwortungsgefühl gegen Europa erfüllter Entschluß — haben die deutschen Truppen die Demarkationslinie zum unbesetzten Frankreich überschritten. In Übereinstimmung mit „diesen Maßnahmen sind, wie es auch schon der Aufruf des Führers an das französische Volk ankündigte, auch italienische Truppen in das bisher unbesetzte sudsranzostsche Gebiet e r n marsch i e r t. Rechnete der Gegner also damit,. ..weiche Stellen in Europa zu finden, wie es Willkie kürzlich ausdruckte, so sind diese Hoffnungen heute schon gescheitert. Die europäische SLutzsront der Achsenmächte erstreckt sich nunmehr auch auf die bisher kaum gesicherten Gebiete.
Gleichzeitig tritt immer klarer Lltage. daß der amerikanisch-britische Überfall am FranzostschMfrlka- von langer Hand vorbereitet worden ist. Roosevelt hat in einer Pressekonferenz ganz offen erklärt, daß er diesen Plan schon „14 Tage nach Pearl Habour. d. v. Ende Dezember 1941 als Churchill in Washington weilte, mit dem britischen Premier besprochen habe. Damals sprach auch die Zeitung „Washington Times Herold von amerikanischen Plänen, eine Offensive gegen die Achsenmächte von Nordafrika her zu unternehmen. Churchill, hat gefteiit im Unterhaus diese Darstellung des amerikanischen Präsidenten bestätigt. Damit ist noch einmal selbst von angloamerikanischer Seite die Richtigkeit unserer Darstellung erhärtet und noch einmal zugegeben worden, dan die Begründung. man habe mit den Landungen m Nordairlka emer deutsch-italienischen Invasion zuvorkommen müssen, eine freche Lüge war. Churchill hat sich denn auch bemüht, den Sowjets das afrikanische Unternehmen. schnmck- haft zu machen. Er fragte nämlich, .ob es wohl eine Entlastung für die Sowjets gewesen wäre, wenn man einen verfrühten Angriff über den Ärmel-Kanal unternommen und dann ein zweites Dünkirchen erlebt batte Yanni gesteht Churchill em. datz man sich für bie Errichtung einer zweiten Front in W e st e u r o vu<uicht stark genug fühlte, daß man den deutschen Schutzwall
Berlin, 11. Roo. An der nordafrikanischen Front hat sich die Lage am 10 November gegenüber dem Vortage kaum verändert. Nach den beim OKW. vorliegenden Meldungen f e 8 ten b i e Nachhuten ihre erfolgreichen Abwehrkämpfe fort. Zwischen den deutsch-italienischen Hauptkrasten und den nachdrängenden Briten ist ein beträchtlicher Zwischenraum entuan= Den so daß die deutsch-italienische Panzerarmee ihre B e- roegungen unbehindert fortsetzen konnte. In den Auffangstellungen trafen erneut versprengte Kampfgruppen em. die fich an den Hügelterrassen des Dschebel entlang durchgeschlagen hatten. ..
Die starken Wolkenbrüche der letzten Tage hatten die von diesen Höhen zur Küste verlaufenden Wadis unter Walser gesetzt und den Wüstensand so tief aufgeweicht, daß die B«ten ihre Bemühungen, mit schweren Waffen auf ben vMch ammien Wüstenvisten vorwärts zu kommen, aufgeben mußtem Nur Mr leichte Panzerspähwagen unb Infanterie war das Gelände passierbar. Als solche Einheiten südöstlich Marsa Matruk die ' felsige Senke am Oberlauf eines Wadis zu überschreiten versuch ten gerieten sie in das Feuer deutscher Kampfgruppen dre hier die Rückzugsbewegungen italienischer Verbände deckten, xtos ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit konnten die angrelfenden Südafrikaner bei der fehlenden Unterstützung durch schwere Waffen nicht vorwärtskommen. Auch dre leichten Panreftpah- wagen hatten keine Aussichten gegen die schweren deutschen ME s. Mehrfach stürmten die Angreifer vor. doch ledesmal mußten sie im Feuer liegen bleiben. Das ganze Gefecht loste sich schließlich, in Einzelkämvfe um Löcher und Felsbrocken auf, in denen der Feind von den schwachen deuischen Kräften so lange aufgehalten wurde bis die italienischen Truppen sich weit genug abgesetzt hatten und den ungebinderten Marsch zu den Sauvtstreitkiasten antreten konn- ten Der Feind, der in diesem Infanteriekampf unterlegen blieb wagte bet kleinen deutschen Kampfgruppe nicht zu folgen, als |te sich ebenfalls vom Gegner löste.
Die Verschlammung der Wüste hat die Bewegungs- möglichkeiten der Briten erheblich eingeengt. Der Feind ist gezwungen, sich an das feste Gelände der Küstenstraße zu klammem^ Hier entstanden daher F a h r z eu ga u f st au u na en die unseren Kampfflugzeugen lohnende Ziele für überraschende Angriffe boten. Durch die Tiefangriffe unserer Kampf- unb Schlacht-
Aus Washington wurde in diesen Tagen die „Unichad- lichmachung und Deportation" der deutschen Jugend ee= feiert. Das war nicht die erste derartige Vemichtungs- parole gegen die Jugend des Reiches und wird auch nicht die letzte bleiben. Die gemeine Steri.lisationsforderung des Juden Kauf man. die grimmige Kammrede Roosevelts gegen die „Nazi-Jugend" und die von unverhohlmiem Saß diktierte Reaktion der Feindmachte auf die Gründung de.- Europäischen Jugendverbandes sind, um nur einige.solcher Beispiele zu nennen, noch in guter Erinnerung. ..Die lungste Forderung aus dem „freiesten Lande der Welt ist allerdings die massivste. Man fragt sich' bei aller Kenntnis der Hintergründe unwillkürlich, was zu derartigen...Haßstrotzenden Hemmungslosigkeiten Anlaß gegeben haben könne.
Zunächst darf man aus dem Wunsche, die deutsche Lugend unschädlich zu machen, den nicht weniger °ls logischen Schluß ziehen, daß diese Jugend gegenwärtig als schädlich iur dre Interessen des Feindes empfunden wird. .Sie gilt offensichtlich als die permanente Gefahr fur.dle gesamte demokratische Welt. Das mag insofern merkwürdig erscheinen, als aut deutscher, italienischer und lapamtöei Seite bislang noch niemand behauptet hat. man ,ehe sich durch die englische oder amerikanische Jugend bedroht. Die Jugend der Femd- mächte ist für die deutsche Öffentlichkeit überhaupt kein Fak t o r. In deutschen Kalkulationen bat nur die Effektivstärke des Gegners, und zwar die gegenwärtige, einigermaßen Gewicht. Es ist sicherlich ein Zeichen des unterschiedlichen Selbstvertrauens, daß bei unseren Gegnern ohne Unterbrechung, bei den Achsenpattnern dagegen überhaupt nicht von der Bedeutung der feindlichen Jugend gesprochen wird Man spricht von dem. was einen innerlich bewegt unb mit Sorge erfüllt. Die Jugend Großbritanniens., und der USA. ist dem deutschen Volke «doch hockst gleichgültig.
Wie aber kommt es. daß man sich drüben so viel mit der deutschen Jugend beschäftigt? Man bat dort offenbar das Gefühl, daß diese Jugend am längeren Hebel sitzt. Und die wenigen Klarblickenden wissen auch, warum das so fft. tu England ist die Debatte um den konservativen Voricklag. eine Staatsjugendorganisation zu verordnen noch immer nickt beendet. Sie hat zu den krampfhaftesten Versucken geführt. innere Beziehungen zwischen der Lugend und der politischen Führung herzustellen. Die heftigste Ablehnung des Planes aber kam aus den Re»hen der Jugend selbst.
Was bat der Staat Churchills auch schon zu. bieten? Die I Ideen der französischen Revolution sind abgegriffen und nn I eigenen Lande ad absurdum gefiih^: der Empiregedanke bat keine Zugkraft mehr, und für die Erhaltung des Status aus etwa fein Leben einzusetzen, muß schon als Zumutung ^emp- I funden werden. Der künstliche Mythus um das Haupt Churchills mag vielleicht noch ein paar senile Parlamentarier entzücken, die Jugend eines ganzen Volkes bewegt er nicht.
I Es fehlt die Idee und es fehlt der Führer.
'" Lande Roosevelt s. Die
Washington gewöhnte Mit- weu oai iuwiu» -/ö der Präsiden^ den ..Auf
bau eines Siegeskorps" von einigen Millionen jugendlicher angeordnet habe. Wer nur eine lchwache Vorstellung von ver snobbistischen. von Disziplin. Selbstzucht und Uneigennützigkeit in gar keiner Weise getrübten Haltung der amerikanischen Jugend besitzt, wird die Unsinnigkeit des Versuches begreifen, der deutschen Jugendbewegung die. aus. dem Ee- meinschaftserlebnis des Volkes gewachsen.ist hier .ein Gegenüber zu schaffen. Auch in den Staaten fehlt die Ldee, auch hier haben wir. es mit der Versteinerung, emer^ Gedankenwelt zu tun. die vor 150 Jahren einmal im schwunge Lir auch hier fehlt das Ziel und die Gestalt des Führers, der Macht über die jungen Herzen hat.
Wenige sehen das. aber viele ahnen es dunkel: hier liegt der Unterschied der Jugend auf beiden Seiten. Die deutsche Jugend besitzt alles., was sie. braucht. „bedingungslos den Kampf der Nation zu beiahen. Ihr Wille, den Wnsraum die Freiheit und Zukunft des Volkes »u erkämpfen. ist allgemein und selbstverständlich, da« man nicht mehr nach den Gründen zu tragen braucht. Von dex Idee werden gespeist die Organisation der Jugend, ihre Erziehung und die tausendfältigen Formen ihres Einsatzes an der Front und in der Heimat. Die deutsche Lugend besitzt einen Führer in dem die Idee Menschengestalt angenommen hat Solchermaßen erfüllt und geführt, ist sie allerdings ein M a ch t f a k t o r, mit dem man rechnen mutz.
Es kommt aber eines hinzu was im feindlicken Ausland auch gesehen wird. Das ist die soziale Revolution die sich im Reich vollzogen bat und die vor allem der Jugend zugute kommt. Denn es ist nicht so. daß dieser nationalsozialistische Staat nur Forderungen an die Atmend zu stellen hätte. Er hat ibr auch etwas zu geben, uift) zwar ist er der erste Staat, welcher der Jugend, vom Hockschuler bis zum letzten Arbeiter- und Bauerniungen. eine wirkliche Cb a n c e fürs Leben gibt. Wahrend in England die Erundberren und in den USA. die wenigen Auserwahlten derFinanzoligarchie den Charakterzug des gesellschaftlichen । Aufbaus bestimmen, herrscht in Deutschland allem der Tuch-
„Weiche Stellen" beseitigt
USA. und England für Errichtung einer zweiten Front in West-Europa nicht stark genug
nickt aufbrechen kann und daß man deshalb gegen Nord- I afriia vorging, wo man geringe, oder nach der Vorberatung durch Herrn Sülls fünfte Kolonne d. h nach ^r Vorberel- tung durch die amerikanischen „Konsuls. Sachverständige usw gar keinen Widerstand erwartete. Somit gesteht also Herr Churchill die Schwäche der Anglo-Amerikaner em. Die Sowjets aber versucht Churchill nut dem Hinweis auf ine Geleitzüge, die man nach der Sowietumon entsandte, zu trösten. Wieviel oder richtiger gesagt, rote wenig von diesen 19 Geleitzügen die Sowjets erreichen, davon redete der britische Premier lieber nickt. Mit solchen Argumenten versuchte sich Churchill gegen den Vorwurf der mangelnten aktiven Kriegshilfe für die Sowjets zu verteidigen. Im übrigen zeigte er sick auch bemüht, die Abgeordneten nut Phantasie-Meldungen über,die Kampfe m Afrika zu ermutigen, obwohl er in dieser Hinsicht Erfahrungen gemacht hat. die ihn eigentlich zur Vorsicht mahnen mußten. Selbst dem amerikanischen Matmeminifter Knox geht dieser künstlich hochgepäppelte Optimismus ter Engländer hinsichtlich Ägypten zu weit. So .meinte Herr Knox in einem Gespräch mit Journalisten, es fei niemals gut. das (yeu des Bären (gemeint ist die Armee Nommels) zu verteilen, bevor man den Bären erlegte. 2a. Knox warnte sogar davor, die Schwierigkeiten der nordafrikanischen Operationen zu unterschätzen. Dieser Raubzug ist ja für die USA. tut Augenblick die große Sensation. Der New 'Dotter Korrespondent eines schwedischen Blattes berichtet beispielsweise, die Salomon- Inseln. die wie eine schwere Gewitterwolke die öffentliche Meinung der USA. bedrückten, seien vergesien. Niemand denke mehr an den General Mac Arthur. Alles spreche nur von Nordafrika.» Der sonst so großmäulige Herr Knox hielt es demgegenüber doch für zweckmäßig, einmal von den Schwierigkeiten und Gefahren zu reden, die man für die Versorgung der Front in Nordafrika erwarten müsse. Die Achsenmächte würden sicher U = $oote gegen die Versorgungslinien zusammenziehen und reden Schiff und jeden Eeleitzug wurde Afrika nur durch etnen Ozean von U-Booten erreichen können. Dieser Ozean von U-Booten scheint Herrn Knox erhebliche Kopfschmerzen.zu machen. Es dämmert ihm langsam auf, daß es mietet einmal die Achsenmächte sein werten, die das letzte und damit das entscheidende Wort sprechen.
nebmenden Dunkelheit konnte das weitere Schicksal des Schiffes nicht mehr beobachtet werten.
Den nach ihren Startplätzen zurückkehrenden Flug-, zeugen begegneten immer neue Staffeln, ine den Angriff gegen die britisch-amerikanische Flotte von Algier fort- IctjtCTl.
Der italienische Wehrmachtbericht teilt zu diesen Opera
Staffeln unserer Torpedoflugzeuge führten erneut Angriffe gegen die englffch-amerikanffchen «rlottenver- bände in den algerischen Gewässern durch Em feindlicher Kreuzer erhielt drei Torpedotreffer, die ibn aus- einanterriffen. Der Kreuzer ging schnell unter. .Em weiterer wurde beschädigt. Ein 15 000-BRT.-Dampier wurde getroffen und erhielt, wie beobachtet wurde. Schlagseite. Mit seinem Untergang ist zu rechnen.
Zahlreichen weiteren Einheiten der Kriegs- und Handelsmarine wurden von deutschen Fliegern -itetTer beigebracht, die in Luftkämpfen mit den britischen magern eine Hurricane abschossen.
Einer unserer Verbände führte mit großem Erfolg einen I Bombenangriff gegen den Flugplatz von Algier | durch, bei dem große Brände entstanden.
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