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Seite 4.. Mend-Ausgabe, 1. Blatt.

verser Weiber, welche die französischen Gefangenen nicht als Feinde, sondern als liebe Gäste mit Rosen und Süßigkeiten empfangen. In solch schamloser Weise besudeln sie den Ruhm unserer deutschen Brüder und den Ruf ihrer deut­sch e n S ch w e st e r n. Es genügt freilich nicht, dieseDamen" in den Zeitungen namhaft zu machen. Keinem dürfte es ver­dacht werden, wenn er bei einem solchen Anblick der Unwürdi­gen eine echt deutsche Ohrfeige versetzte. Müssen diese Frauen und Mädchen erst den Haß und die Greueltaten der Feinde erfahren, um sich auf ihr Deutschtum und ihre Frauenehre zu besinnen?"

Eine andere Dame meint,diese Sorte Damen" sollten aus Bahnhöfen und anderen Orten, wo sie sich den Franzosen aufdrängen, polizeilich hinausgewiesen werden, solchen Damen" gegenüber sei leine Maßregel zu st r e n g, während ein Leser, der 1870 dieselben Beobachtungen machte, die auch jetzt wieder gemacht worden sind, mitteilt, daß da­mals das unwürdige Treiben erst aufhörte, als öffentlich dar­auf hingewiesen worden war, daß die Franzosen in den liebenswürdigenDamen" zweifelhafte Personen sähen.

Ganz energische Töne schlägt der Einsender einer weiteren Zuschrift an. Er führt u. a. aus:Ich bin der Ansicht, daß eine wirkliche Dame, die sich zu einer solchen gemeinen Handlungsweise hergibt, sich zu einer Dirne herabwür­digt. Ich würde (und fordere jeden auf, das gleiche zu tun), wenn ich Zeuge eines solchen Benehmens wäre, derDame" ins Gesicht schlagen, daß sie rücklings zu Boden fiele, denn das sind wir unseren im Feld stehenden Angehörigen schuldig!"

Gern wird man hören, wasdrei deutsche Mädchen" in dieser Angelegenheit zu sagen haben:Das Verhalten der StuttgarterDamen" den Franzosen gegenüber ist unserer Empfindung nach eine Schande und deutscher Frauen unwürdig, gerade in dieser Zeit, in der jeder begeistert eintreten sollte für die deutsche Sache, und darin bestärkt wer­den sollte durch die schnöde und rücksichtslose Behandlung der Deutschen im Ausland. Solche Frauen, die sogar jetzt von ihrer Bewunderung für die Ausländer nicht aufwachen, sind nicht wert, Deutsche zu sein, und haben nicht das Recht, sich deutsch zu nennen. Wir sind fest überzeugt, im Sinne aller deutschen Kameradinnen zu reden."

Wir betonen ausdrücklich, daß wir hier nur eine kleine Auslese der Zuschriften wiedergeben konnten, die sich mit den deutschen Frauen und den französischen Gefangenen beschäf­tigen. Notwendig erschien es uns, jetzt schon auf die Stim­mung aufmerksam zu machen, von der die Bevölkerung zur­zeit beherrscht wird. Wenn auf der einen Seite vor der Ent­faltung übergroßer Liebenswürdigkeit den auch hier zu erwartenden Franzosen gegenüber gewarnt werden muß, so darf doch auf der anderen Seite auch die ernste Mah­nung an die Wiesbadener Bevölkerung gerichtet werden, sich keinerlei Ausschreitungen gegen Gefangene zu­schulden kommen zu lassen. Man halte sich stets gegenwärtig, daß der einzelne Gefangene nicht für die Sünden seiner Re­gierung und nicht für das Unrecht verantwortlich gemacht wer­den kann, das hier und da unseren Landsleuten auf dem Boden seines Vaterlands zugefügt wird. Die Militärbehörde wird für die Gefangenen in einer Weise sorgen, die eines Kul- furstaates würdig ist, die Bevölkerung hat also nicht notwen­dig, hier irgendwie einzugreifen. Sie verhält sich am besten vollständig zurückhaltend. -n-

Todesfall. Der General der Artillerie z. D. Wilhelm o. Ko erber Hierselbst ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes 1. Klasse und des Ordens gour 1e merite.

Zahlung von Mieten. Von Tag zu Tag mehren sich die Klagen, daß zahlreiche Mieter die Zahlung der Miete ver­weigern. Es mag ja in einer Anzahl von Fällen Mietern schwer fallen, die Miete zu entrichten, besonders dann, wenn der Ernährer stellungslos geworden ist. Es gibt aber auch eine große Anzahl von Fällen, in denen die Miete verweigert worden ist, trotzdem der Ernährer noch Stellung und Einkom­men besitzt. Von verschiedenen Seiten, z. B. der hiesigen Han­delskammer, ist darauf aufmerksam gemacht worden, daß die Verpflichtung zur Mietzahlung unter allen Umständen auf­recht erhalten bleibt. Wir machen nochmals hier darauf auf­merksam. Im Interesse aller Kreise ist es gelegen, hier eine Vermittlungsstelle einzurichten, damit die Mieter beraten wer­den und damit in den Fällen, in denen wirklich Notlage der Mieter vorliegt, eine Stundung der ganzen Miete oder eines Teils derselben eintreten kann. Es dürfte im Interesse des Hausbesihervereins" liegen, wenn er die Einrichtung dieser Stelle sofort in die Hand nimmt und sich der Mitarbeit der Arbcitgeberkreise und der Arbeitnehmerkreise, also der Han­delskammer, der Handwerkskammer, der Gewerkschaften usw., dabei versichert. Wir glauben, daß diese Anregung auf einen fruchtbaren Boden fallen wird.

Die KriegShilfe des Jung-Deutschlanbbundcs. Mit Be­ginn des Kriegs hat die Ortsgruppe Wiesbaden des Jung- Deutschlandbundes eineAbteilung für Helfer- und Nachrich­tendienst des Roten Kreuzes Wiesbaden" ins Leben gerufen. Die Abteilung ist dem Kreisverein vom Noten Kreuz für den Stadtkreis Wiesbaden unterstellt und hat folgende Aufgaben zu erfüllen: 1. Die jugendlichen Mitglieder sollen durch­

marschierenden und durchfahrenden Truppen Speisen und Ge­tränke reichen. 2. Sic sollen das Pflegepersonal der Lazarette durch Herbeischaffen von Arznei und Verbandstoffen, von Bett- und Krankenwäsche, Betten, Strohsäcken, Stroh, von Nah­rungsmitteln, ferner durch das Reinigen der Lazarettsäle, das Fortschaffen der unreinen Wäsche, das Verbrennen des ver­brauchten Strohs u. a. m. entlasten und für die Verwundeten­pflege ganz frei machen. 3. Sie sollen den gesamten Nachrich­tendienst der Lazarette und der an ihnen beschäftigten Herren Arzte übernehmen. Die Wache der Abteilung für Helfer- und Näckrichtendienst befindet sich im Städtischen Jugendheim am Boseplatz, Fernsprecher 4513, 3 (durch, das Stadtamt). Der Dienst läuft vorerst von vormittags 8 bis abends 8 Uhr. So­bald die Lazarette mit Verwundeten belegt sind, wird ständiger Nachtdienst eingerichtet, so daß die Helfer zu jeder Zeit zur Stelle sein können.

Für den Sanitätsdienst. Eine Leserin desWiesbade­ner Tagblatts" macht darauf aufmerksam, daß es sich emp­fiehlt, bei der Ankunft eines Lazarettzugs taschentuch- aroße Tücher bereit zu halten. Aus ihrer im Jahre 1866 ge­sammelten Erfahrung wisse sie, daß zahlreiche Verwundete bei der Ankunft zunächst um Tücher zur Abwischung von Schweiß und Blut bitten.

Die Nassauischc Kriegsvcrsicherung auf Gegenseitigkeit hat gestern ihre Annahmestellen eröffnet. Dieselben sind durch Plakate kenntlich gemacht. Es sei besonders darauf hinge­wiesen, daß diejenigen, welche einen Kriegsteilnehmer ver-

Miesdadener Tagblatt.

Dienstag, 18. Angnst 1914*

sichern wollen, gut daran tun, dies möglichst zu beschleunigen, denn wenn ein Kriegsteilnehmer bereits gefallen oder ver­wundet ist, kann er natürlich nicht mehr versichert werden. Nach einiger Zeit werden auch alle Annahmestellen geschlossen werden, so daß von da ab Versicherungen nur bei den Landes­bankstellen genommen werden können.

Organisierte LicbeStätigkeit. Stadtverordnetenvorsteher Dr. Alberti schreibt uns:Auf mehrfache an mich gerich­tete Anfragen sei nochmals ausdrücklich darauf aufmerk­sam gemacht, daß alle vom Kreiskomitee des Roten Kreuzes gesammelten Gelder für die gesamte hier organisierte Liebes­tätigkeit Verwendung finden. Die Verteilung an die einzel­nen Zweige dieser Liebestätigkeit erfolgt durch einen besonde­ren Ausschuß, der aus folgenden Herren zusammengesetzt ist: Oberbürgermeister G l ä s s i n g als Vorsitzendem, Dr. Fritz B er l e, Rechtsanwalt Dr. B i ck el/Generalleutnant z. D. Krebs und Polizeipräsident v. S ch e n ck."

Für Kricgsfürsorgc heißt doch wohl Fürsorge für Not während und infolge des Kriegs und Rotes Kreuz sind nun bereits Hunderttausende gesammelt, die aber vorerst noch wenig benötigt werden, während Hunderte von Ar­beitslosen darben. Da wäre es doch naheliegend, von diesem Geld etwas und wären es nur die Zinsen zur Linderung der augenblicklichen Not dieser Bedürftigen zu ver­wenden, die arbeitsfreudig, aber arbeitslos sind. Eventuell veranstalte man sofort eine besondere Geldsamm­lung, ledige Leute wären mit 1 M. pro Tag schon hochbeglückt.

Kriegsspcnden. DemTagblatt"-Verlag gingen für militärische Zwecke zwei weitere Feldstecher zu von Herrn Migula, An der Ringkirche 8, und Herrn Apotheker Bahmann, Dotzheimer Straße 83.

Selbstmordversuch. Am Sonntagabend machte die hier bei ihren Eltern in der Blücherstraße wohnende Marie Baum den Versuch, sich im Rhein bei Biebrich zu ertränken. Sie wurde von einem jungen Mann gerettet und in das Biebricher Krankenhaus gebracht, von dort aber bereits gestern wieder entlassen.

Eine Warnung für unsere Krieger. Im Anschluß an die in unserer gestrigen Sondernummer veröffentlichteWar­nung für unsere Krieger" teilt uns ein Leser mit, daß viele französische Bauern und Franktireurs mit Vorliebe ihre Ge­wehre im K ü ch e n s ch o r n ft e i n verstecken, der daher ebenfalls bei jeder Einquartierung untersucht werden sollte.

Ein großer Menschcnauflauf entstand gestern morgen in der Schachtstraße. Ein dortiger Hausbesitzer drang in die Wohnung einer Mieterin ein, deren Ehemann ins Feld ge­zogen ist, räumte dieselbe und warf die Möbel einfach auf die Straße. Erst als zwei Schutzleute einschritten, ging der skandalöse Vorgang zu Ende. Zahlreiche Menschen tvaren Zeuge desselben und zeigten nicht wenig Lust zur Lynchjustiz. Der zartfühlende Hausherr aber zog vor, sich in Sicherheit zu bringen.

Personalnachrichten. Landgerichtsdirektor Grimm dahier ist zum Landgerichtspräsidenten ernannt und als sol­cher nach Hanau versetzt.

Kleine Notizen. Bis jetzt sind dahier 15 0 N o t - trauungen zu verzeichnen. Bei der Polizei dahier sind die folgenden Fahrräder als gestohlen angemeldet: Marke Viktoria Nr. 344 508 und 275 442, Schad Nr. 47 305, Adler Nr. 362 805, Union und Viktoria ohne Nummerangabe. Gefunden wurde am 14. d. M. ein Fahrrad, Marke Naumanns Germania mit der Fabriknummer 710 220. Eigen- tumsansprüche sind geltend zu machen auf Zimmer Nr. 4 der hiesigen Polizeiüirektion. Von morgen Mittwoch ab gelan­gen die K r i e g s u n t e r st ü tz u n g e n in dem Hause Markt­straße 1/3, Eingang durch das Tor über den Hof von Markt- stratze 3, zur Auszahlung.

Kus dem Landkreis Wiesbaden.

Schwerer Unglücksfall.

Biebrich, 18. Aug. Gestern abend -kurz nach 10 Uhr wurden zwei Angehörige eines Mainzer Landwehr­bat a i l l o n s, die am Bähnhof Biebrich-Qst Wache gestanden und gerade abgeläst worden waren, als sie nach ihrem Wacht- lokal marschierten, von einer Rangiermaschine er­faßt nnd überfahren. Einer der Leute, Vater von 5 Kindern, wurde soso r t g e t e t, der andere liegt hoff­nungslos in dem hiesigen Krankenhaus.

z. Bierstadt. 18. Aug. In der Generalvsrsammlun a be­schloß der hiesigeVogel-, Geflügel- und. Kanin­chen z ü ch t e r v e r e i n". zur Linderung der Kriegsnot die Summe von 150 M. zu bewilligen. Hiervon soll die Gemeinde 100 M erhalten zum Ankauf von Lebensmitteln und die Klein- kinderschule 50 M. Auße. dem wurde der Vorstand ermächtigt, zur Unterstützung bedürftiger Familien von Vereinsmitglicdern f-ei über das vorhandene Barvermögen des Vereins zu veir-

fÜfle z! Rambach. 17 Aug. Die hiesigen vereinigten Wiesen- besitzer. welche wegen des M i l i t är s ch i e ß p la tz e s bei Rambach in einem Vertragsverhältnis niit dem 18 Armeekv'ps stehen haben einen Teil ihrer Pachisumme im Betva-g von rund 300 M. der Königll. Kommandantur Mainz zur freien Ver- füaung übe-A-assen. Die Gemeinde Rambach hat sich diesem löbstcken Vorgehen mit einem Teil ihrer Pachtsumme ange­schlossen. Ein schöner Zug wäre es von den Nachbargemeinden sowie Privatkorpovationen, welche ebenfalls in demselben Ver- tvaasve-bältnis stehen, wenn sie auch derartige Beschlüsse fasten würden.

Gerichtssaal.

Unschuldig der Spionage verdächtigt.

IV. T.-B. Koblenz, 17. Aug. Vor dem Kriegsgericht Festung Koblenz-Ehrenbreitstein wurde heute der in den -cn Mobilmachungstagen berichtete Anschlag auf den chemer Tunnel verhandelt. Der Augeschuldigte, der h einer früheren Meldung bereits erschossene Gastwirt c o l a i ans Cache m, wuvde für unschuldig besnn- : und freieefprodjcn. Der ihm durch die Unter- jungshaft entstandene Schaden soll ersetzt werden.

sb Ein Zcitungsvcrlcgcr als Majestätsbclcidigcr. über einen londerbaren Vorgang, bei dem es sich um einen Zeitungsverleger als Majestätsbeleidiger handelt, erzählen die westfalischen Blätter. Darnach ist der Redakteur und Verleger derWestfälischen Rundschau" Joseph Kloster­mann wegen MaiestatSbeleidigung. begangen in einem Artikel seines Blattes, und wegen anderer Artikel durch einen Polizeisergeanteil verhaftet und nach. Münster verbracht worden. Das Weitererscheinen derWestfälischen Rundschau" wurde verböten und die Klostermannsche Druckerei beschlag­nahmt. Nachdem schon gleich zu Beginn der Mobilmachung die ..Westfälische Rundschau" erklärt hatte, daß der Krieg selbst­verständlich mit einer furchtbaren Niederlage Deutschlands enden werde, nnd die weiteren Artikel des Blattes sich einer ähnlichen Politik befleißigten, erscheint die Festsetzung Klostcr-

manns auch in seinem eigenen Interesse geboten,

mann scheint schon seit längerer Zeit geistigen Depression gelitten zu haben.

Letzte Drahtberichte.

Die Offensive der deutschen Flotte.

Untergang eines deutschen Unterseebootes. ^

-. T.-ii.' Berlin, 18. Slug. Bon einer 0»' . der ens

nicht Zurück-

W.

mehrerer Unterseeboote nach tischen Küste ist das Boot17 15" gekehrt. Englischen Zeitungsnachrichten Zufolge U 15" im Kampfe mit englischen Streitkräften , n i ch t e t worden sein. Von den Verluste n, . die englische Flotte dabei erlitten hat, ist ans den englischen Meldungen zu ersehen.

s- Berlin, 18. Aug. (Vom Reichsmark'

Wolssschen Tölegr« aa des UnterseebM^

(Vom

amt zensiert.) Der vom

Bureau" gemeldete Untergang des

17 15" ist ein Verlust, den wir bedauern,

M-

ein Ereignis, mit dem wir rechnen mußten, em wie er unter Umständen auch einmal in größereni fange sich im Seekriege nicht verm^ . läßt. Daß bei dem Kamps« vermutlich die satzung des Unterseebootes, etwa 20 brave Seeleute, den Tod gefunden haben, ist m » Maße betrübend, aber ohne Einsatz ist eben im

und gerade im

Seekriege, nichts zu gewinnen, .englischen Meldungen ist es der KreuzerBif]" - ^ I) a nt" gewesen, der das Unterseeboot vernichte ^ Wie wir ebenfalls bei dieser Gelegenheit erfahren, > , zurzeit Unterseeboote und 0 r e r f

hie

i m Ban und gerade in Liesen Tagen r c

und

boote in großer Zahl auf deutschen ten im Ban und gerade in Liesen Tagen v." Zahl unserer Unterseeboote durch drei vermehrt werden können. <

und

Lugl"'

veröffentlicht werden, bevor die amtlichen herausgegeben sind.

Die Verteilung unserer Kolonien unter und Frankreich.

Wie sie sicksis denken. . -ei»

-f- Stockholm, 18. Aug. Aus London wir Swenska Dagbladct" gemeldet, daß ,X 0 ft griffe gegen die deutschen Kolonien in W e J* a JLnfrO® afrika vorher zwischen England und 6

das deutsche Kolonialreich verschwinde. &: £

soll bereits das T e i l u n g s p r o j e k t * Kolonien zwischen Frankreich und England ^ ev

(Das wird man mit einiger Heiterkeit bei fahren. Schrift!.) ,,,

Der Krieg in Afrika. M

Berlin, 18. Aug. Aus London wird geinelve gongenen Donnerstag soll der englische Regier» ^^AoiN» Gwendolin" den deutschen Regierungsdampfer »v. ^wsch!»^ auf dem Nyassasee weggenommen und die ' - t »» sowie Geschütze zerstört haben. Der Kapitän, Jkw jvv die übrige Besatzung seien gefangen gepom crn('s.

Falls diese Nachricht zutrifft, so wäre dies ett gltF; n Beweis für die frevelhafte Kurzsichtigkeit selb!'

Kriegsführung und Politik, die sich m^^^^ngebos^

SIW

Jnnerafrika, wo es so wenig Weiße gibt, den ^ den Kampf zwischen den europäischen Nation zu führen, nur um billige Lorbeeren zu ernte -

Bereinigung der englischen und französisch»»^ Gera Mailand, 18. Aug. Nach demCorriere Flo -

die Vereinigung der englischen und der frangm^^^g ^ vollzogen. Die Sireitkräfie in der Nordiee u-> mt ) , englischen Admiral Jellicoe (was schon heia ^

Sweitkräsie im Mittelmeer dem franzöftjchen - de Lapehrhre.

Ein Rittmeister der Reserve als Opfer der 6' g et h>r!

^ Deidesheim, 18. Aug. (Eig. Drahtberiw ^

Bürgermeister Rittmeister d. R. Dr. Lu «^ eabteu ^ mann-Jordan wurde als Führer einer « Bäte) ^ von einem Franktireur hinterrücks erschoßen. - er f|ielt D Getöteten hatte seinem Sohn Geld nachgescys a

aber mit dem Bemerken zurück, der Sohn se' fallen. ^efallcw

Der Kommandeur der Deutschmeister S ,^11 W. T-B. Wien. 18. Aug. In einem °er eistet gegen Scribien ist der Kommandeur des Be ments Oberst v. Holzhäuser, gefallen.

Die Zarenfamilic in Moskau. u jib W. T.-B- Petersburg, 18. Aug. Der Familie sind in Moskau angekommcn. . u . ü >

Der Papst erkrankt. bS tßIi £ >F>

W. T-B. Rom, 18. Aug. Dem -Giornam crfra ntt folge ist der Papst an einem leichten Lkcv hütet das Bett.

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Englische Liigenberichte überGoeben" Breslau,"

s - Berlin, 18. Aug. (Eig. Drahtbericht) in englischen, sondern auch in i t a I i e n i s ch c n /,iiib tern findet man die Meldung, daß dieGoeben dieBreslau" havariert in Pola seien. Auch diese Meldung dürfte auf en8'mci A usstreuungen zurückzuführcn sein. Zu " baß Freude sind wir in der Lage, versichern zu konNhU' dieGoeben" und dieBreslau" vollständkg beschädigt sind.

Zur Heldentat derKönigin Luise". s- Berlin, 18. Slug. (Vom Re,ichswa amt zensiert.) Über den Kamps aind den ^ -gang des DampfersKönigin Luise-- sind in ^ Arte 11 insbesondere in dex Auslandspresse, die manMgk.$

Nachrichten verbreitet worden. Auch wurde , ein Nachruf auf den Führer des Dampfers, K Biermann, veröffentlicht. Wie vorsichtlS . pr­allen derartigen Meldungen gegenüber sein hellt -daraus, -daß nach unseren Jnforw/jvn authentische Nachrichten über die a .ucE) Luise" und über die Zahl der etwaigen Ob7^ heute an den amtlichen Stellen noch.' v o r l i e -g e n. Insbesondere sollten

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verabredet worden seien. Sämtliche. Koloiiicn ^ ff!) erobert werden, so daß innerhalb e i n e r w

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