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Wiesbadener Tagblatt

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Nummer 252

Dienstag, 27. Oktober 1942

90. Jahrgang

Zwanzig Jahre Faschismus

Der Duce hat das Volk zum Grundpfeiler der Politik Italiens gemacht

könnten", nicht versüßt.

Britische Luftstützpunkte in Indien angegriffen

Die Japaner schoflen vier englisch. Flug,enge ab und zerstörten 39 weitere am Boden

legenheit Hingabe an den Duce. Vertrauen in die eigene Arbeit und Siegesgewibbeit zeige.

Nach dem Abschluß der Feier trat Generalleutnant Ealbiati auf den Balkon des Tbeaters. wo er von der zahl­losen Volksmenge mit dem Ruf begrüßt wurde ..Unser der Steg!

en ete i a und

Insel zurück. _.

Der militärische Mitarbeiter derR e w York Ij m e s erklärt zur Lage aus den Salomon-Inseln mit gedampftem Trommelschlag, daß der Ausgang derKSmpfe in er st er Linie von dem Nachschub abhängig sei, den man aus kämpfenden Land- und Üuftftreitkraften

3m Zeichen der Solidarität

Auf Befehl des Führers begab sich eine Delegation der national­sozialistischen P-rei nach Stern

Berlin, 27. Okt. Die NSK. meldet: Aus Beseh! des Führers begab sich aus Anlaß der 20. Wiederkehr des Tages des Marsches, aus Stern eine besondere Delegation der nationalsozialisti­schen Partei nach Rom.

An der Spitze dieser Delegation steht Reichsorganisationsleiter Dr. Leg. Außerdem gehören ihr an: Reichsjugendsührer A x- mann, Reichsstudentensührer Sauleiter Dr. Scheel, Gauleiter Hanke, der Stellvertretende Gauleiter von Men, S ch a r i tz e r, Stabsleiter Oberbesehlsleiter Simon und Oderdienstleiter Dr. H u p s a n e r. Die Delegation verließ am Montag die Hauptstadt der Bewegung und trifft am Dienstag in Rom ein.

Mit der Entsendung dieser Delegation bekunden der Führer und mit ihm das nationalsozialistische Deutschland ihre tiefe innere Berbundenheil mit der faschistischen Revolution, die vor 20 Jahren mit dem Marsch der Schwarz­hemden aus Rom den geistigen Umbruch einleitete. Die Anwesen­heit der nationalsozialistischen Abordnung während der mehrtägi­gen Erignerungsoeranstaltnagen in Stern gibt der Solidarität der faschistischen und nationalfozialiftffchen Bewegungen sowie der Gemeinsamkeit ihrer geschichtlichen Ausgabe sichtbaren Ausdruck.

Die Riegelstellung von El Alamein

Der Frontalangriff brachte den Briten bereits schwerste Verluste an Menschen und Material

Burma ausgearbeitet hätten. Der jetzige Schlag der japanischen Lustwasse durfte daher den Feind um so schwerer getroffen haben, da diese Vorbereitungen beträchtlich gestört worden seien.

Japanische Fortschritte auf Guadalcanar

Die japanischen Streitkräfte auf Eüadalcanar warfen in harten Kämpfen die amerikanischen Truppen über fünf Kilometer nach Osten zurück. Eine strategisch wichtige Höhe im Kavo-Eebirge fiel dabei in japanische Hand. Amerikanische Be­festigungen an der Nordküste der Insel wurden durch japanische Schiffs-Artillerie unter Feuer genommen und zum großen Teil zerstört. Die Amerikaner zogen sich hier in das Innere der

sich Bei der (Eigenart des Geländes anders ab, als sonst der Krieg in Nordafrika. Es gibt kein Umgehungsmanöver, kein Manövrieren der Armeen. Der Engländer muß fron- t a l a n l a u f e n. Er steht damit also vor einer äußerst schwierigen Aufgabe. Ein Verfuck gewissermaßen. über das Mittelmeer eine Umgebung zu vollziehen und den Ack'en- tnippen von Marsa Matruk aus in den Rucken zu fallen, oder doch von hier aus. ihre rückwärtigen Verbindung gen zu bedrohen, ist im Ansangsstadium, nämlich schon aut See durch das rasche Eingreifen von Kampfflugzeugen ver­eitelt worden. Aus den Berichten des OKW. ergibt sich und englische Meldungen aus Kairo bestätigen das, dan die Engländer durch die erfolgreiche Achsenabwehr s ch w e r st e Verluste an Menschen und Material erlitten haben.

Es ist kein Zufall, daß mit dem Beginn der britischen Offensive in Nordafrika Luftangriffe britischer Bomber auf oberitalienische Städte, vor allem Mailand und Genua, zusammensallen. Sn beiden Fällen­hofft man auf bestimmte Rückwirkungen in Italien. Darauf haben die Italiener schon eine kehr deutliche Antwort er­teilt. Die Bewohner der angegriffenen Städte haben an den Duce Ergebenbeitstelegramme gesandt, in denen betont wird, daß diese Terror-Angriffe der Briten den Saß gegen England nur noch steigern dürften. Der italienische Rund­funk unterstreicht in einem Kommentar, daß auch hier nicht in erster Linie militärische Ziele angegriffen wurden, son­dern. daß es sich vielmehr um Terror-Angriffe ban­delt. Es ist das die verbrecherische, jeder Menschlichkeit bohn- sprechende Kriegführung der Briten, zu der sich eben erst der englische Unterstaatssekretär Balfour wieder bekannte, der auf die Frage, ob man mit Luftangriffen auf deutsche Städte den Krieg gewinnen könne, mit nicht mehr $u über­bietender Skrupellosigkeit erklärte:Weisen Sie mir einen anderen Weg. um Deutschland anzugreifen!Wir treffen dabei das deutsche Volk auf zweifache Weise, erklärte Bal­four weiter.Wir erschüttern seine Moral (worauf sie lange warten können) und in zweiter Linie treffen wir die deutsche Industrie."

Auch gegen den ehemaligen Verbündeten Frankreich haben die Engländer Bombenangriffe gerichtet. Besondere Em­pörung herrscht in Frankreich darüber, daß auch Städte undDörferder unbesetzten Zone, weit binter der Demarkationslinie, angegriffen wurden. Orte, von denen niemand sagen kann, daß siefür die Deutschen arbei­ten. Nicht minder empört ist man in Vichy über die bar­barische Kriegführung der Briten auf Madagaskar, wo Teile der Beoölkerung gezwungen wurden, vor den englischen Panzern herzumarschieren und die Straßen von Hinderniflen zu Befreien. Vielfach haBe manfeststellen müssen, daß die Engländer jedes Fahrzeug, das sich zeig», wahllos Beschoflen. Die französische Prefle nimmt gegen diese eng­lischen Methoden scharf Stellung. Indem England, so IchreiBt Beispielsweise derMatin, den Krieg entehrt, entehrt es sich seid st.

Die Briten evakuieren Alexandrien

Istanbul, 27. Okt. (Funkmeldung^ Nach einer Meldung aus Kairo verbreitete die ägyptische Presse und der Rundfunk einen Aufruf Nahas Paschas, in welchem die Bevölkerung aus­gefordert wird, Ruhr zu bewahren. Zusammenrottungen, .Demonstrationen. Verbreitung falscher Gerücht« werden unter schwere Strafen gestellt. Die Polizei ist angewiesen, nötigenfalls ohne Warnung von Schußwaffen Gebrauch zu machen

Der Personenverkehr nach Alcrandrien ist ein­gestellt, in Alexandrien selbst gehen ausgedehnte E v a - kuierungsmaßnahmrn vor sich. Die englischen Zivil­und Militärbehörden scheinen die Lage hinter der Front kritisch zu beurteilen und von Nahas Pascha die Aufrechterhaltung der Ordnung mit schrässten Mitteln gefordert zu haben.

Linie von dem Nachschub abhängig sei, den man aus dem Seewege den dort kämpfenden Land- und Luftstreitkraften bringen müsse und fordert, daß die Transportschiffe durch Eeleit- züge geschützt würden. Nach den bisherigen Siegesfanfaren muß es für amerikanische Ohren besonders mißtönend klingen, wenn er dann weiter zugibt, daßdie amerikanischen S ch i f f s v e r - lüfte bedeutend" seien. Dieses bittere Eingeständnis, das die japanischen Meldungen nur bestätigt, wird auch durch die be­scheidene Jllusionspille,die überlegene IlEA-Rüstungsproduktion könne die Verluste schneller ersetzen, als dies die Japaner tun

Der große Revolutionär

Von Prof. Albert Prinzing.

Leiter der ABteilung Italien der Deutschen Auslandswissenschaftltchen Institutes.

Am 28. Oktober 1922 marschieren die faschistischen Ko­lonnen auf Rom. Die Ewige Stobt zittert vor der Entschei­dung, die mit eiskalter Berechnung jener Mann von der kleinen Redaktionsstube in Mailand aus erzwingt. Am 29. Oktober 1922 bittet ihn der König nach Rom und bietet ihm das Ministervräfidium an. Als er am Nachmittag in Mailand den Zug besteigt, sagt er:.Morgen früh hat Italien kein Ministerium mehr, sondern eine Regierung.

Wenn Mussolini nichts anderes getan hatte, als Italien eine Regierung gegeben, dann wäre er schon als Retter Italiens zu bezeichnen. Italien batte in den 50 Jahren seit der (Einigung nicht die Kraft besessen, eine ge­schichtliche Entwicklung umzukehren, die anderthalb Sahr- tausende gedauert hatte. Seit dem Einsturz der römischen Macht war Italiens Kraft gebrochen, und darum strömten in dieses Vakuum nach naturgesetzlichem Vorgang, fremde Machtträger ein. Italien der Fremdherrschaft ausliefernd. Es ist heute bewiesen, daß das Papsttum die Entmachtung Italiens zum politischen Prinzip erhoben bat und daraus die Schutzbedürftigkeit des Hauptes der Kirche ableitete. die dem Papst immer die Wahl ließ, wen.er zu seinem Schutz an- rufen wollte. So versank Italien in die totale Machtlosig­keit. wurde zum Svielball der europäischen Groß­mächte und sank zum geographischen Begriff herab.

Das Schicksal gab Italien in Eavour den großen Diplomaten, der mit leichter Hand Italien einigte: ehe fein Werk vollendet war. starb er ohne würdigen Nachfolger. Wie sollte aber ein demo-liberales Regime in der Lage fein, Italien den Lebensodem der staatlichen Macht zu verleiben.

as. Berlin. 27. Okt. (Eig. Drabtbericht unterer Berliner Schriftleitung.) Mit dem englischen Großangriff auf die Achsensiellungen Bei El Alamein tritt der afrikanische Kriegsschauplatz wieder stärker in den Vordergrund. Am 26. Mai waren in der Enrenaika deutsche und italienische Truppen zum Angriff auf die feindlichen Stellungen ange­treten und waren im schnellen Siegeslauf Bis nach Ägypten Bineingelangt. ToBruk war am 21. Juni gefallen, am 25. Juni war Sidi el Barani erreicht, am 30. Juni war Marsa Matruk gestürmt worden. Erst in den stärker ausge- Bautcn Höhen st ellungen von (EI A l a m e l n ver­mochten die Engländer wieder standzuhalten. Hier erstreckt sich zwischen dem Meer und der unpaHietBaren Katarasenke. die Bis zu 134 Meter tief unter den Spiegel des Mittel- meeres BeraBiinft. ein HöBenrücken, der an seiner schmälsten Stelle immer noch eine Breite von 50 Kilometer Bat. Bei El Alamein fällt dieser Höhenzug verhältnismäßig steil zur Mittelmeerküste ab. die Bier sehr flach ausläuft unb von Dünen unb Felsriffen umzäunt ist. Das HöBenge.lande zwi­schen Meer unb Senke stellt ein Bergisches, aus einer Reihe von Bintereinanber liegenben HöBenzügen geBilbetes, steini­ges. vielfach zerklüftetes, mit Gestrüpp Bedecktes Gelände bar. Hier batten die Engländer sich starke Stellungen geschaffen, aber es ist andererseits auch sicher, daß ebenso ,d i e Achsentruppen nickt untätig geblieben find. Es wirb auck in englischen Darstellungen darauf bnige- wiesen, daß bie Stellungen der deutschen unb italienischen Truppen gut ausgebaut stirb unb baß infolge des Geländes eine Umgebungsmöglichkeit nicht Best e,b t.. Der Höhenrücken wirkt also nickt nur als Sperrgürtel für jeden Vorstoß nach Ägypten hinein, sondern ebenso als Riegel für jebe Bewegung aus dem Britiscken Raum heraus. Die Eng­länder selbst lasten keinen Zweifel daran, daß ste starke Kräfte aus dem ganzen Empire zusammen ge­zogen haben. Ihre Hoffnungen und Absichten kommen in dem Tagesbefehl des Oberkommandierenden der 8. britischen Armee zum Ausdruck, wenn es hier heißt:V.e i n t ch t e t Rommel und seine Armee. Der Kampf ober spielt

Die Feiern des Sonntags

Rom, 26. Okt. Am 28. Oktober jährt sich zum 20. Mal her Marsch der Faschisten auf Rom. Als Auftakt zu diesem 20. Jahrestag sanden am Sonntag in ganz Italien große Feierlichkeiten statt. Mitglieder der Regierung und des faschistischen Eroßrates, ber Stabschef der Miliz, sowie zahl­reiche Nationalräte der Faschistifchen Korporationskammer hielten in den Hauptstädten Italiens die Festansprachen. Die Bevölkerung wohnte in Masten den Feiern bei.

Italien feiert mit dem 20. Jahrestag der Machtüber­nahme durch den Faschismus, so schreibt Stefan:, auch die Durchführung großer und größter Leistungen auf allen Gebieten, besonders auf dem Gebiet des Sozial­wesens. entsprechenb dem Leitsatz der faschistischen Revo­lution. dem Staatswesen nicht nur Ordnung und Disziplin zu bringen, sonbern auch alle Kräfte im Volk zum Besten der Volksgemeinschaft wirksam zu machen.

Italien bat bas Volk zum Grundpfeiler seiner Politik gemacht, bie barauf ausgerichtet ist. bem Volk tm Rahmen der gebotenen nationalen Möglichkeiten einen er­höhten und krisenfesten Kobens ft anb zu schaffen unb zu sichern.

Das tief int Volk eingedrungene Bewußtsein dieser Tat­sache hat in Gemeinschaft mit den Gedankengängen, bie ben Begriff bes Vaterlandes unlösbar mit bem Begriff des Faschismus verschmolzen haben, die Massen des ttaliemfmen Volkes zu einem felfenfe ste «Block zusammengeschweißt. Das italienische Volk schart sich ym feinen Duce auf dem Wege zur Erreichung bet gesteckten Ziele, bie durch den sicheren Endsieg im gegenwärtigen Krieg nur noch weiter und höher gesteckt werden.

- In Rom richtete nach der Einweihung eines neuen Parteigebäudes der Träger der Goldenen Tapferkeits- mebaiUe Borfani einen Appell an bie Jugend, die dazu berufen sei. das vor 20 Jahren begonnene Werk weiterzu- fübren.

Im großartigen Rahmen der Piazza della Signotia fand in Florenz die Gedenkfeier statt, der zahlreiche Kriegs­verletzte und Kriegshinterbliebene, sowie der Leiter der Ortsgruppe Florenz der NSDAP, beiwohnten. Die Feier­ansprache hielt Volksbildungsminister Pavolint, der am Nachmittag ein neues Parteigebäude eingeroeiht und bas Saus der Kriegsschwerstverfehrten besuchte.

Auf einer Massenkundgebung auf bem Markusplatz in Venedig -sprach in Anwesenheit des Herzogs von Genua, von zahlreichen Vertretern aus Staat und Partei, einem Vertretendes Patriarchen von Venedig .sowie dem deutschen Generalkonsul und dem Hoheitsträger der NSDAP, für Venetien Unteritaatsfetretär San eilt zu einer zahllosen Volksmenge. ..

In Palermo hielt Staatsminister Farinacci die Festansprache. Er betonte den von Anfang an antiv turo- kratifch e.n. antidomokrotischen. antifemrti­schen und antikommunistischen Charakt er des Faschismus, der nach Errichtung der Ordnung im Innern Italiens dem Londe die ihm gebührende! .Stellung in.bet Welt ,u Mafien trachte. Farinacci schloß feine Ansprache mit den Worten:Dieser Krieg.wurde uns amgebrangt. wir haben ben Fehdehandschuh ausgenommen. Nach 28 Kriegs- monaten sind wir stärke.r als je suoo r Ebenso wie untere heldenhaften Kampfer an den (fronten steht das Voll, entschlossen bis zum Äußersten da. den Sieg zu erringen. Vom Sieg hängt uniere .Große, untere Macht und unier Wohlstand ab. . , .

Die Feier in Mailand erhielt ihre beignbere 9tpte durch den Umstand, daß sie kurze Zeit nach zwei feindlichen ' Fliegerangriffen am die lombarbttÄe Sauptitabt stattfand. Nach einem Vorbeimarsch ber Partei- unb MffGverbanbe begab sich Generalleutnant Galbiati. der Sffibschei . der Faschistischen Miliz, in die Scala, wo er sprach. Er gab einen Rückblick auf ben in den letzten 20 Iahten gurutfgelegten Weg und bezeichnete ben Krieg als lebenswichtige Etappe auf diesem Weg. Et unterstrich die feste Entschlossenheit. mit der das italienische Volk sich dieser Probe unterstehe und die gerade wenige Stunden zuvor in der f e st e n S a 11 u n g der Bevölkerung Mailands töten Ausdruck gefunden habe. Vergeblich glaube ber Feind, die öaltung des italienischen Volkes erschüttern zu können, das bet jeder we-

nirdlich B»n Mandaleq. .

Nach mehrmonatiger Pause war dies der erste ,apanische An­griff gegen das indische Gebiet. Tschitiagong ist bekanntlich am Ende des Burma-Feldzuges verschiedene Male von den Japanern angegriffen worden. Tokioter Militärkreise erklären zu dem Luft­angriff. daß di- japanische Luftwaffe hier zu einem schweren Schlag gegen die Engländer, bzw. die Amerikaner ausgeholt hätten die immer wieder versuchten, die Aufbauarbeit in Burma durch Luftangriffe zu stören. Bisher habe die japanische Luft­waffe von Dergeltungsschlägen abgesehen, um die indische Be­völkerung vor den Folgen derartiger militärischer Operationen zu verschonen, da die Inder nicht von Japan als Feinde angesehen würden Angcsichis des Verhaltens der Briten und Amerikaner aber habe sich die jetzige Reaktion jedoch nicht mehr länger ver­meiden lasien. Hinzu komme noch, daß nach einigen Berichten General S t i l w e l!. sowie General W a o e l l bei Besprechungen in den letzten Tagen bestimmte Pläne für Operationen gegenüber

Tokio. 26. Okt. Das Kaiserliche Hauptquartier gab um 18.30 Uhr bekannt, daß japanische Heeresflugzeuge am Sonntag- nachmittag einen Überraschungsangriff feindlichen Luftstützpunkte von Tin , Tschitiagong in Indien richteten. 3m Verlauf dieses An­griffes wurden vier feindliche Flugzeuge -b ge­schossen. Einer dieser Abschufle ist noch unbestätigt. ztzweiterefeindlicheFlugzeuge.darunter 18 große, wurden a m B o d e n , e r ft ört. Em japanisches Flugzeug ging verloren. Tinsukia liegt im Rord-Oft-Aflam, etwa 380 Meilen