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Mittwoch. 21. Oktober 1942

Wiesbadener Tagblak

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erneut SBeränberungen

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Dir heutige Ausgabe umfaßt 6 Seiten

strengun! wie der Wei

Starke Schneefälle im Hochgebirge des Kaukasus »«wärt- über gesprengte «rücken. Panzergräben und Sperrstellungen

Umbesetzung in der englischen Luftwaffenführung

Die schweren Verluste führten zur Heraufsetzung de- Alter- für den altioen Drenst

Seite 2 Nr. 247

Weiteres japanisches Vordringen auf Guadalcanar

Selbst Knox warnt vorllberoptimismus"

Druck und Derlag: LEchellenderglch« ®n4bruteet,2BtMbcbenct Tag61att,mttoba6tn (Seiamtleitunj: Dr. Phil. WB.®aSf« » Sch ellenber, und Otto Kai (et -SW- (chriftleiiki! Frltzsanther,(Smü.iaWteÄaden. Zur Jett ist Prrtitqte lrr.io^UUg

ihnen möglich, drei wichtige zentrale der Insel, darunter

auch dar Gebiet von Tefere, in ihre Hand zu bekommen. Feind­liche Gegenangriffe scheiterten, wobei die Amerikaner schwere Ver­luste hatten.

In Lustkämpfen über Guadalcanar und den bena^arten See­gebieten schossen japanische Jäger acht amerrkangche Bombenflug­zeuge darunter dreiFliegende Festungen ab Bier feindliche Flugzeuge wurden über der Insel Santa Cruz zum Ab­sturz gebracht.

Auf Neu-Guinea gehen die harten Kämpfe bei Joribaioa, am Südabhang der Owen-Etanley-Sebirges werter. Ein erfolg.

Tolio, 20. Okt. Den Japanern gelang er am 18. Oktober aus der Salomon-Insel Guadalcanar die amerikanischen Truppen weiter zu r ü ck zu w e r f e n. Durch Einsatz von Panzern und Sturzkampssliegern wpt cs i wichtige zentrale Hasenplatz - der Insel

reicher japanischer Durchbruch sührte zur Vernichtung einer femd- lichen Kampsgruppe von 300 Mann.

Mehrere nordau st ralr siche Kustenplatze wu^en am 18. Oktober von japanischen Kampfflugzeugen mit guter Wir- kung bombardiert, darunter auch Port Darwin, wo ein Trans­porter von 3500 BNT. in Brand geworfen wurde,

Angesichts dieser Entwicklung warnt selbst der amerrkaniich« Marineminister Knox vor Überoptimismus Er erklärte, so meldet der englische Nachrichtendienst, dah "der Ansicht sei. die Japaner hätten noch keineswegsdenHochsterniatz ihrer Streitkräfte in die Schlacht geworfen.

Berlio, 20. Okt. Im Westteil des Kaukasus waren am 19. 10. die Angriffskämpfe der deutschen und verbündeten Truppen durch anhaltendeGewitter stürme mit starken Regenfallen sehr erschwert. Im Hochgebirge ßinaen Schneemassen nieber, hie bis, u dr e iMe ter tiefe Verwehunge n hervor­riefen. Trotzdem kann das OKW. weitere Erfolgeunserer Truppen melden. Infanteristen und Jager setzten zunächst tm Raum von Sckaumian die Säubewng der rückwärtigen Talgebiete fort. Die Bolschewisten hatten, um den deutschen Vormarsch aufzuhalten, zahlreiche Straßen und Brücken gesprengt. Zur Sperrung des Zu­gangs zur großen Paßstraße hatten fie vier Brucken vernichtet. Die Straße wai durch elf über sechs Meter breite Panzergraben . erfffen und durch mehr als ei'» Dutzend Baumverhaue unpafirerbar gemacht.^Dennoch wurde der Zutritt zur Paßstraße ,m

Abwehr der Gangster-Kriegführung

Hsinking, 20. Okt. Das Hauptquartier der Kwantuna-Armee hat am Montagnachmittag auf Anordnung des Oberbesehfshabeis General Umezu eine Bekanntmachung veröffentlicht, in ber erklärt rnftb, baß im Rahmen bei gemeinsamen lapanisch-manbschu- rischen Verkeibigung bie gleichen Maßnahmen gegen seinbliche Flieger getroffen werden, wie fie von rapanischer Seite am Mon­tag angekündigt worden sind.

achtet der zahlenmäßigen Überlegenheit des Feindes an. 2m ge- chickt geführten Gefecht drängten stc die Bolschewisten nach Osten ab wo sie jedoch in andere deutsche Jagdstaffeln hineingerieten. Im Laufe dieser Kämpfe wurden ohne Verluste auf unserer Seite zehn bolschewistische Flugzeuge, darunter meh­rere zweimotorige Bomber, abgeschossen.

deren weitere Aussichten denn auch ein nervöses Rätselraten im demokratischen Lager im Gange ist. ,

Als Begleiterscheinung der intensiven Amkadtskusiionen macht, sich in Frankreich und Portugal als ebenfalls afrikani­schen Kolonialmächten eine Nervosität bemerkbar, bet Frankreich vor allem nach den früheren Erfahrungen tn Dakar wegen der leichten Verletzlichkeit seiner westairtkani- schen Gebiete. In der Prelle des unbesetzten Frankreich flattern fast täglich Enten auf. die bei ihren.Erkundungs­flügen bald englisch-amerikanische Eeleitzüge tm. Anmarsch auf Dakar entdecken, bald sogar schon Zeuge imagmarer Luftkämpfe über westasrikrnischem Boden fern wollen. Die Gegenseite zeigt sich dafür dann durch Meldungen über das Auslaufen der französischen Restflotte nach Dakar und ähn­liche Sensationen erkenntlich. Währenddessen reist der portugiesische Kolonialminister seit Wochen in ben eigenen und angrenzenden englischen und belgischen Besitzungen um­her. um im Wege der Freundschaftsbesuche das Terrain der möglichen weiteren Entwicklung abzutasten. Inzwischen aber entwickelt sich diese so sehr geschätzte Etappe Anika zum Schauplatz eines stillen und zähen Konkurrenzkampfes zwi­schen dem englischen und dem amerikanischen. Imperialismus. Dabei säße der letztere bereits durchaus tn der Vorhand, wenn die Zukunftsgestaltung des schwarzen Erdteils als isoliertes Problem betrachtet und gelost werden konnte. Da aber auch sie nur ein Teilvroblem des gesamten Kriegsausgangs ist. könnte man eigentlich den Franzosen empfehlen, an die Stelle ihrer derzeitigen Nervosität ruhig jenenAttentismus", jenes berechnend geduldige Abwarten iu setzen, in dem sie sich nach anderer Richtung, vor allem z. B. hinsichtlich der Zukunft ihres eigenen europäischen Kontinents io betont gefallen.

Löblich? von Schaunffan fetten ^Bolschewisten $*0««= 5aM"i^etSiBatteTien8unb'SalBcngeU^e Ä^A^n"?m"Abwehr- würben. Die mehrfach wiederholten Angriffe blieben im^Abwehr seuer liegen Auch westlich bet Straße von Tuapse mutzte bet Femo unter bem in ben letzten 48 Stunben ständig wachsenden Druck der deutschen unb slowakischen Verbände seine Stellungen °"H*ben. Er versuchte, sich unter gleichzeitiger^»otbetdteten auf ben Eebirgskämmen weiter süblich in bereits vorbereireren StetMeebiefÄeSe, bie sich um fast 1000 Meter h°h Berge um steil abfallende Felswände unb um starke Wall defestigungen entwickelten, verlangten von ben unentwegtn°ch- stoßenben Infanteristen unb Jägern Äußerste K ras t a 18 'en Aber sie haben auch ben Erfolg für sich, denn,

rmachtbericht melbete, haben bie deutschen Verband«, bie* sich beibeiieits bet V-Maß- nach Tuapse vorgekampft haben auf bet Straße selbst bie Detbtndung hergestellt unb bamit dreie wichtige Nachschubstraße für die Versorgung bei beutschen Set- bänbe geöffnet.

in der Nacht zum 20. Oktober einen feindlichen Tanker von

Einige britische Flugzeuge flogen gesternnach N-td- deut sch land ein. Vereinzelte Bombenabwürfe verursachten Verluste unter der Bevölkerung und Eebdudeschaden. Flak- Artillerie schoß ein Flugzeug ab.

Nördlich der Shetlands wurde em feindliches Han­delsschiff durch Bombentreffer schwer beschädigt.

In einjährigen schweren Kämpfen südlich de- 3 l m en se e hat sich die 44-T»tenkopf-Diviston unter Führung de- mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichneten -Obergruppenführers Eicke im Angriff und in der Abwehr be­sonders bewährt. , ... .

Ferner gibt das Oberkommando der Wehrmacht bekannt.

Am 20. Oktober bei Tage griffen en der notbafttlani|d1cn Front britische Jagdbomber einen mit dem Roten Kreuz deutlich gekennzeichneten deutschen Haupt Verbandsplatz an. Da- Operationszelt wurde zerstört. Die Ber wendeten und das Sanitätspersonal hatten Betluste.

Die Briten setzen also ihr »>> l k er re ch ts- widriger Verhalten bewutzt und ohne lebe Rücksicht aus die primitivsten Regeln der Menschlichkeit f e r t.

Dar Oberkommando der Wehrmacht mug dar­aus die Folgerung ziehen, dah die britische Regierung keinen Wert mehr daraus legt, die Genfer Konvention aufrecht zu erhalten.

nach neuerdings zur aktiven Dienstleistung in der britischen Luft- wassc herangezogen werden, während bisher die Höchstgrenze bei 32 Jahren lag. Eine unmittelbare Folge dieser Maßnahme wird die sein, daß nunmehr in gewissen Spezialabteilungen, vor allem aber in den technischen Diensten der britischen Luflwafie eni scharser Personalmangel emtritt. Aus diesem Grunde wurde nach einer Meldung desEvening Standard gleichzeitig das Alter sür das technische und Verwaltungspersonal in der britischen Luftwaffe von 45 auf 60 Jahre herauf»

In London wird jetzt der Tod des San Bud jüngsten Sohnes des Generalleutnants Mc Naughton, Komman­dierender General der kanadischen Truppen m Übersee, bekannt- S-ben. Bud Mc Naughton, der 25 Jahre alt und Chef eines tgeschwaders war, ist zeit den Lustkämpfen tm Ium d. I. »er» t worden.

Die Front spendet fürs Kriegs-WHW.

Hochherzige Gabe eines Bataillons in vorderster Linie

Berlin, 20 Okt. Zwei Oberfeldwebel eines Jnianterie- Bataillons im Abschnitt südlich des Jlmen-Sees überreichten am Dienstaa Reich-Minister Dr. Goebbels al» zusätzlichen Winter- hilssbeitraa für den Monat Oktober eine Geldsumme, die einer durchschnittlichen Spende von RMii2.50 pro Mann, d. h. etwa zwei Drittel eine» Monat»,olde» entspricht.

Das Bataillon, dessen Offiziere Unteross.z^re uni> Mann­schaften diese hochherzige Spende aufgebracht Haben, kampfl e Beginn de» Ostselozuge» in v » r d e rst er Li n t e und ist seit längerer Zeit zur Sicherung besonders hartumkämpfter Stellungen

Reichsminflter'"^r.^» e e bbelssprach den beiden Abge­sandten des Bataillon, seinen herzlichen Dank und seine beson­dere Anerkennung für die beispielhafte soziale Opferbereitschaft ihrer Kameraden au». ______

Gerüchte um Sir Stafford Cripps

Eens. 20. Okt. Wie bie Londoner SonntagszeitungPeople" berichtet ist in Kreisen von llnterhausmitgUedern das Gerücht im Umlauf,' daß Sir Stafford Cripps infolge von Meinungsverschie­denheiten aus dem britischen Kriegskabine11 au » - zuscheiben gedenke. Wahrscheinlich habe die 2 n die n z r a g e Anlaß zu diesen Schwierigkeiten gegeben. Andere aber glauben datz die °beiden einander entgegengesetzten Temperamente

Mister Churchill, hören Sie zu?

E- steht nicht gut um Engeland . . .

1 Lon.don über bie Lage im Osten. .D,!« Betrach­tungen bes Londoner Nachrichtenbienstes über bie militärische Lage werden immer ernster. Man erklärt allgemein, daß es völlig fehlt wäre auf eine Erschöpfung Deutschlands an der Ostfront zu pekulieren. Die Bolschewisten waren nicht einmal tnber tage, aus einem Stillstand bet Kämpfe Vorteile zu ziehen. Die Verluste unb bie Anspannung seien auf bolschewistischer Seite fepr groß gewesen. Der Verlust von Gebieten, die tut die Lebensmiiielver- sotquiig äutzerst wichtig seien, könne nicht wieder wettgemacht werden. Der Bolschewismus könne nicht mehr so stark tun »n vor einem Jahr. Man könne erst bann wt«der mit bolschewistischen Angriffen rechnen, wenn England unb bie USA. alle Hilfsquellen organisiert unb Material nach bet Sowjetunion gebracht hatten. Überall wirb bavot gewarnt, die deutsche Arbeit Sei der Organi sierung bet im Osten besetzten Gebiete zu unterschätzen Es Wird weiter gewarnt vor der Behauptung daß die deutsch-" Opera- tionen im Osten das gesteckte Ziel nicht erreicht hatten ober nicht erreichen würben. Mister Churchill, hören Sie zu!

2. Ein ahnungsvoller Engel. Die Ankündigung bes englischen Ernährungsministers, Lord Woolton, baß im Hinblick auf die stänbigen Tonnageverlust- ber englischen gm^elsWtffttprt weitere Einschränkungen, ber ßcbensmitteltoüonen vorgenommen werden müßten, hat in der britischen Öffentlichkeit zu.einer^ leb­haften Diskussion geführt, die ihren Widerhall auch rm Unter- haus fand. Fast 'affe Redner machen Vorschläge, der Lebens- Mittelknappheit zu begegnen fei. Einer dteser Voischlage ging darauf hinaus, die Golf- und anderen Sportplätze und auch die öffentlichen Parks in Getreide- und Kartoffelfelder umzuwandeln Unwillkürlich wird man hierbei an die dustere Prophezeiung Lord Lymingtons des ältesten Sohnes und. Namenserbens des Grafen von Portsmouth, erinnert, die er tn einem Buch unUt bem TitelHungersnot in England" gemacht hat und das aus durch­sichtigen Gründen von der englischen Regierung seinerzeit verboten wurde. Lymington gab damals an Hand zahlreicher Beispiele Bild von dem Mißbrauch, der Mit der englischen Scholle von den oberen Zehntausend ohne Rücksicht auf d,e Vedurfnffs- des Volkes getrieben wurde, nur um ihrem Vergnügen freien Lauf zu lassem Eine Unzahl von Golf-, Reit- und anderen Sportplätzen würben für bie britischen Geldsäcke errichtet, wobei rücksichtslos landwitt. chaftliche Werte in großem Umfang vernichtet unb unter anderem tausende unb aber tausende Kleingärtner em Opfer der Pluto- kratischen Vergnügungssucht wurden. Besonders interessant ist es, wie Lvmington die Frage beantwortete, wie sich diese Verbrechen am Dolksmrmögen auswirken, wenn Krieg kam«. Lymington sagte damals ganz klar:Wenn Krrea kommtwitd eine tolle Lebens mittelhamsterei einer bevorzugten Schicht fetne -rsteBegleit. erscheinung [ein. Als Folge davon muß sich bald em W Durcheinander in der Le?en-mittelversoraung des englischen Volkes bemerkbar machen, denn große Hafen durften zektweillg ober bauernb durch feindliche Aktionen lahmgelegt werden unb Eeleitzüge werben ihren Bestimmungsort nicht mehr erreichen (J. Wir K unrettbar in einem Ärieg uerloren wenn wir uns aus Eigenem ernähren können Das sch"eb einEnglander i Jahre 1938. Welch ahnungsvoller Engel! Nicht wie ber Kriegs Verbrecher Churchill, bie plutokratischen Eelbsack-, dii Industrie. Hvänen unb Schwerverbiener Gnglanbs es sich ausmalten, ist Ea vom Hunger bedroht, sondern heute einzig und allein England. Die Waffe der Hungerblockade, mit der Großbritannien deutsche Frauen, Männer und Kinder vernichten wollte, richtet sich heute allein gegen England selbst. Lord Lymingtons dustere Prophezeiung für England wirb Wahrhen.

q ar.. hip Neutralen merken was . . . ,2ie drama- unb Betrachtungen über bie Wirkung der Massenversenkunge

Ä»» Äii''» schuld. Trotz aller Gegenmaßnahmen fei d'e alliierte Handels- tonnaae immer weiter zusammenge^chrumpsi und Nichts deute out eine Verböserung der Lage für die Alliierten hin. England und Amerika befänden sich, kurz gesagt, in einer kaum beneidenswerten Notlage. Das kleine, unbedeutende U-Boot [ei ""e furchtbare Waffe und von Tag zu Tag zeige es sich immer deutlicher, daß es ein Faktor von ausIchlaggeSender Bedeutung für den endgültige^ Ausgang bes Krieges werben könne.

Briten bombardieren Verbandsplatz

Dank an die schaffende deutsche Frau

Reichsminister Dr. Goebbels sprach zu den Führerinnen der Frauenschast

Berlin, 20. Okt. Reichsminister Dr. Goebbels empfing am Dienstag in Gegenwart bet Reichssrauensührerin Frau Scholtz-Klink die zu einer Arbeitstagung in Berlin ver­sammelten Eaufrau-nschaftsl-iterinnen aus dem Reich sowie die Hauptabteilungsleiterinnen in der Reichsfiauensührung.

In einer herzlich gehaltenen Ansprache dankte Dr. Goebbels den nationalsozialistischen Frauenführerinnen sür ihre a u f - opfernde Kriegsarbeit und bat sie, Dank und An­erkennung an alle schaffenden deutschen Frauen im Lande weiter­zuleiten.

Die Frauenarbeit habe in dem harten unb unerbitt­lichen Ringen um unsere nationale Existenz h cr » o t r a g e n d e Erfolge erzielt unb entscheidend dazu beigetragen, daß unser Volk im vierten Kriegsjahr in seiner kämpferischen Entschlossen­heit gefestigter denn je dastehe. Diese Tatsache sei um so.hober einzuschätzen, als der Fraueneinsatz weit überwiegend aus frei­williger Grundlage beruhe.

2m Verlaus seiner Ansprache ging Reichsminister Dr. Goebbels sodann aus verschiedene aktuelle Probleme der Äriegs- arbeit der Partei ein und entwickelte vor den Frauenfuhrerinnen die sich aus ihrem Arbeitsgeist ergebenden besonderen Aufgaben.

Die Reichsfrauenführerin dankte Dr. Goebbels für seine Aus­führungen und versicherte, daß die nationalsozialistischen deutschen Frauen jeden in ihren Kräften stehenden Beitrag leisten wurden, um zu ihrem Teil zur Erringung des Endsieges beizutragen.

Abschluß der EA.-Gruppenführer-Tagung.

Etabsches Lutze:Die unentwegte Sturmabteilung de» Führers-

Berlin 20 Okt. In Koburg fand am Montag die Arbeits- taauna "er Führer der SA.-Eruppen Erobdeutschlands ihren Abschluß. Vorher hatten bie SA.-Führer burAbte Oberste SSI -Führung bie Richtlinien für bie Erziehunas- unb StusStlbungs« arbeit bes Jahres 1942/43 erhalten. Höhepunkte dieser Arbeit wer- ben neben bem oielfältiaen fonstiyen Einsatz d« SW die Win- leiwehrkämpfe, die Schi wehr kämpfe und die SBehtlampftage 1943Jein. Entscheidende, Bedeutung wird dabei die weltanschauliche Ausrichtung und Vertcf"8 ^r SA.- Männer im Rahmen ber von bet SA. burchgefuhrten Weht

Der ^Stabschef der SA. Viktor Lutze faßte die Ergebnisse der Arbeitstagung zusammen unb zeigte bem SA-Fuhterkorp- seine besonderen Aufgaben im gegenwärtigen Kampf aus. Wie einst in Koburg, so wird die SA. auch in Zukunft draußen an allen [fron- ten unb in bet Heimat bie unentwegte Sturmabtei» lung bes Führet» fein.

Au» dem Führerhauptquartier, 21. Okt. (Funkmeldung.) Das vberkornmand» der Wehrmacht gibt bekannt:

Die anhaltende Schlechtwetterlage beeinträchtigt am aeftriaen Tage die Kampfhandlungen im westlichen K a u I a - iu ». Trotzdem erkämpften die deutschen Truppen mit Unterstützung der Luftwaffe weitere» Gelände für die Fortsetzung des Angriffs.

In Stalingrad dauern die Kämpfe «n. Flakartillerie der Luftwaffe versenkte ein «olga-Friuhtfchiff. Die Luftwaffe griffs bei Taäe und Rächt Transportiewegungen, Bahnanlagen und Flugplätze der Sowjets »ftwärt, der Wolga an. Zwischen Wolga und Don »ahmen die Sowjet- mit neuherangeführten starken Infanterie- und Pauzerkrifften ihre EntlasUingsangriffe von Norden wieder auf. Sie brachen unter hohen Verlusten für den Feind noch vor unserer Front zusammen. 40 Panzerkamps- wogen wurden vernichtet, zahlreiche Gefangene emgebracht.

Italienische nnd rumänische Truppen schlugen mehrere feind­liche übersetzversuche am $»n unter hohen Verlusten de» Gegners 3UtÜUbet der ägyptischen Front fand eine Hefti a e Luftschlacht mit starken feindlichen Fliegerverbauden statt. Deutsche und italienische Saget und Flak-Artillerie en,eiten dabei unter geringen eigenen Verlusten einen großen Erfolg. Die genauen Ergebnisse liegen noch nicht vor. Deutsche Jagdbomber setzten ihre Angriffe gegen Flugplätze von Malta fett.

3m Golf von Suez versenkten deutsche Kampfflugzeuge

Stockholm, 20. Okt. In ber englischen Lustwasfenführung flnb ut SBeränberungen vorgenommen worben eA; a ;£,.Ve n teeman ist ausgeschieben unb zürn Beauftragten im Ministerium für die Flugzeugprobuk- tion, Vizemarschall M-b hurst ist zum Abt-tlungsches bes Luft- ^Die^schw-"r°-n Verluste, bi- bi- britisch- Luftwaff- in ben letzten Monaten vor allem an Offizieren erlitten Hat, sowie bie Erfahrung baß bie Dominien - spezre l Australien, Neuseelanb unb SLafrika - trotz aller Empire-Flugzeugausbil- biino-ivlän- ihre Mannschaften nicht mehr so groß­zügig nach Englanb schicken, sonbern baheim behalten, weil fte bort bringenb gebraucht merben ftaben nach Lo"boner Berilüten neuerdings dazu gefüf)Tt, tratz bos A11 e i für o c i aktivenDienst in ber britischen Äftwaffe wesentlich her - auiaesetzt werden mutzte, und zwar bts zum 45. Lebensjahr. Alle Offiziere zwischen bem 32. unb 45. Lebensiahr können bem-

Auchl Üb ostwärts Noworossijsk geht unser^Angriff abiallenben Felswänben unb anberen überhöhten Eelanbepunkten festgesetzt unb versuchen durch Sperrfeuer bas w-itere Vorbringen unserer Truppen zu verhinbern. Trotz bes schweren Abwehrfeuers nnh trnti wütenbet Gegenangriffe tarnen unsere Soldaten vor­wärts Auch hier kannten sich zwei Angriffsspitzen vereinigen. Die

sthrabABW* grfff efmn vo? Jagdflugzeugen begleiteten Bomberverband unge-

Churchills unb Crchps' sich nicht länger mehr miteinanber ver­trügen. _________

Völlige Knebelung Irans

Rom. 21. Okt. (Funkmeldung.) Die britischen Besatzungs- behörden in Iran haben, wie hier bekannt wird, auf Grund mnes onaebliGen Anschlages gegen den englischen S-fandten in Teheran, BiIh- P , die iranische Regierung zur Ausgabe aller militärischen Rechte gezwungen. Der Oberbefehl de» iranischen Heeres und der iranischen Luftwaffe wurde von General Wilson, dem Oberbefehlshaber des Abschnitts Jran- Jrak im Rahen Osten, übernommen. Vorsichtsmaßnahmen wurden getroffen, um Unruhe in ben Reihen des Heeres, lowie unter bcr Zivilbevölkerung zuvorzukommen. Die Hauptstadt de- Landes wird von britischen Flugzeugen und stark ^waffneten australischen und südafrikanischen Truppenkontingenten ununterbrochen bewacht.