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Wiesbadner Tagblatt

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Behinderung der Lieferung infolge höherer Bemalt hm Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises

Nummer 246

Dienstag, 20. Oktober 1942

90. Jahrgang

. aTu Ti7. a iciiiviiuKn unauiangna

£c3 Mangel an einer gemeinsamen trage Idee anzusvrechen. Der Franzose Eonault schreibt:

Ein

des das

. Vielleicht ist noch höber als diese technische Seite der ?»trlwl!>««B.8(fl'5 Ur!a(£,e der feindlichen Unzulänglichkeiten har ......emeinsamen tragenden

Oberleutnant Taeger, Staffelkapitän in einem Kampf­geschwader und an Hauptmann Prinz zu Saqn-Wittaen- * c Lnl ®ajt ,api?n,. in einem Rachtjagdgeschwader, der bisher 22 Nachtabschusse erzielte.

Der italienische U-Boot-Kommandant, Kapitän z. S. Enzo Grossi, der im Verlauf von wenigen Monaten zwei llSA.- Schlachtschisfe versenkte, wurde mit'der Goldenen Tapfer­keitsmedaille ausgezeichnet.

Säuberung des in Stalingrad gewonnenen Geländes

Die Bolschewisten halten sich nur noch in dem Stahl- und Hüttenwerk .Roter Oktober»

Neue Pazifik-Sorgen in USA

Australischer Gegenstoß auf Neu-Guinea völlig ergebnislos verlaufen

^in-n deutschen Angrisfsgruppen bestritten. Vergeblich wenden »ftttirtTHlrtM i<«x __ ___» an. um unsere Fn^

und ^ager auszuhalten. Neuerdings versuchen sie b e ffi1 n ® la.!!b s u stecken, um im Schutz der ?u Gegenangriffen antreten zu können. Aber auch r,ÄL/Äi N^ten sich unsere Soldaten gewachsen In den Je,t£d ?Et vielgewundenen Paßstraße nach Ttumm nih Vr ber ?Eraße selbst, sammelten stch ausweichende Truppen und Kolonnen des Gegners. Die aufaestauten Fabrreuae ro?^en E,n hervorragendes Ziel für unsere Zerstörer- und Stuka- H1'9 verstopften Strafen gestatteten es der berons?»b!^" Zuhrung nicht frisch- Truppen zu Gegenstößen Ber"tmd^ng^stettüngen auszuba"em Iuap,c ^nben

Wolkenbrüche im Raum von Rschew

Im Raum von Rschew verhindert das immer schlechter werdende Wetter größere Kampfhandlungen. Andauernde Rcgen- falle, dte sich bis zu Wolkenbrüchen steigerten, setzten S t e l - langen und Bunte - unterWasser. Di- Straßen sind so ausgeweicht. daß alle Bewegungen stocken und nur mit großen Schwierigkeiten weitergesührt werden fönnen Dennoch rissen die Kampfhandlungen nicht ab Späh- und Stoßtruppunternehmen führten zu erbitterten Gefechten, bei denen es unseren Soldaten gelang, eingesickerte Bolschewisten zu vernichten und älter- Lin- bruchstellen zu bereinigen.

wt. Die Briten, die gewohnt sind, fremde Völker für ihre eigenen Interessen zu verbrauchen, haben sich eingebildet, dieses Rezevt auch auf die Bolschewisten anwenden zu können. Sie haben sich geirrt. Man kann mit Moskau nicht pak­tieren, ohne die kommunistische Seuche einzuschleppen und die Grundlagen der eigenen Existenz zu unterhöhlen. Eine Erkenntnis, die man beute in London noch nicht offen aus- zusprechen wagt, für die man aber Beweise auf Schritt und Tritt findet. Obwohl führende britische Persönlichkeiten mehrfach dargelegt haben, daß und weshalb eine zweite zweite Front im Augenblick nicht aufgerichtet werden kann, fordert die kommunistisch verhetzte Arbeiterschaft unab­lässig und mit ständig steigender Lautstärke den Angriff auf Europa. Der ..TÄSS"-Korrespondent in London berichtet mit sichtlicher Genugtuung über die F l u t von Reso­lutionen für die zweite Front, die in Betrieben und auf Gewerkschaftskongressen angenommen wurde. Besonders stolz ist er auf eine Entschließung, die auf einer Konferenz der Delegierten der Transvortgewerkschaft einstimmige Billigung fand. In ihr wird bedauert, daß die Angriffs- Handlungen der verbündeten Streitkräfte zum Stillstand ge­langt seien. Das Schicksal Englands und seiner Verbündeten hänge von den Schlachten ab. die im Augenblick geschlagen würden. Darum rufe die Konferenz die englische Regierung auf. sobald w i e möglich in Europa die Offen­sive zu ergreifen, wozu England verpflichtet fei.

Diese Entwicklung hat in der Downingstrect Mißbe­hagen ausgelöst. Man möchte die enge Verbindung zwischen Moskau und der englischen Arbeiterschaft die über die Köpfe der britischen Regierung hinweg geschaffen worden ist, lösen oder wenigstens lockern. Churchill beauftragte deshalb den Arbeitsminister Senin gegen die Kommunisten ein­zuschreiten. Auf der bereits erwähnten Konferenz der Dele­gierten der Transportgewerkschaft erinnerte der Arbeits­minister an das Verhalten der Kommunisten vor dem Eintritt der Sowjetunion in den Krieg. Damals hätten sie alles versucht, um die englischen Kriegsanstrengun- ßen berabzusetzen.Bis zu meinem Tode werde ick ihnen das nicht verzeihen!" rief Benin aus. ..Was sie auch seitdem geleistet haben mögen und was sie auch in Zukunft noch tun werden, so kann ich ihnen ihr Verhalten nie verzeihen, das sie zu einem ZeitvUnkt an den Tag legten, als wir uns selbst überlasten waren und das Leben und die Freihe^ des englischen Volkes auf dem Spiele stand." Dir

Stalin beherrscht die englische Arbeiterschaft

Vorwürfe Bevins gegen die britischen Kommunisten

Ein Kamps um Realitäten

Das europäisch- Echo der Eoebbels-Redr

wt. Die Rede, die Reichsminister Dr. Goebbels in Mün­chen hielt, löste in der gesamten europäischen Preste eist nach­haltiges Echo aus. Vor allem wird der Ernst der Zielsetzung, die in den WortenW i r kämpfen um Leben oder Tod" zum Ausdruck kommt, hervorgehoben. Eine Alternative, die keinen Kompromiß, keine Zweifel und keine Halbheiten mehr zuläßt. Außerdem unterstreichen die Zeitungen die von dem Reichs­minister festgestellte Tatsache, daß die Rohstoff - undLebens- mittelversorgung des kämpfenden Europa nicht mehr gefährdet werden kann.Eiornale d'Jtalia" hebt hervor: Die Achse beherrscht heute eist Europa, das seinen eigenen Be- dürfnisten genügen kann."Vom Blockierten zum Blockierenden", so überschreibtTribuna", die übrigens mit Nachdruck auf die Erklärung verweist, daß der Bolschewismus nicht mehr in der Lage ist, die Grenzen des Reiches zu bedrohen. Die finnische Zeitung S v e n s k a Pressen" betont in ihrem Kommentar, daß Deutschland nicht um verschwommene Ziele, sondern um Reali­täten, wie Kohle, Eisen, Öl und Getreide kämpfe. Die Gegen­seite gebe zu, so fährt das Blatt fort, wie entscheidend der Verlust der Gebiete am Dujepr, Don, an der Wolga und im Kaukasus für bi'e Sowjetunion sei, die nun selbst Lebensmittellieferungen vom Ausland in Anspruch nehmen müste.Zum Kamps bereit und

tet man, daß die Javaner, die bereits Artillerie landete n. die Flugplätze der Amerikaner unter Feuer nehmen, was ein Eingreifen der amerikanischen Luftwaffe, wenn nicht völlig verhindern, so dock zum mindesten sehr er­schweren wurde.

. Sn Stufttali.en hat die neue Entwicklung die lln- ruhe und Nervosität verstärkt, zumal gleichzeitig auch auf 3Teu=©utnea ein australischer Gegenstoß erfolg» tos Shell. In der.Mitte der Front, bei Joribaiva. sind die Australier über ihre Ausgangsstellungen hinaus il1^kietrieben worden, bei den Kämpfen in diesem Frontabschnitt hatten,sie. beionders hohe Verluste. Auch weiter nördlich im Gebirge nehmen die Kämpfe einen für Javaner günstigen Verlauf. Javanische Kamvfflug- ?,tU*Seo?rtIf*cn mit stärkeren Verbänden in die Erdkämvfe ein und belegten am 17 Oktober den Flugplatz und die Safen- anlagen von Port Moresby mit Bomben. Auf dem Flugplatz wurden acht australische Maschinen durch Bomben­treffer zerstört. In Luft kämpf en über Port Moresby und den angrenzenden Seegebieten der Torres-Straße schossen ?-aAer bei nur zwei eigenen Verlusten neun australische und amerikanische Bomben- t lug zeuge ab. Em australischer Transporter von 6200 ART. wurde auf Sudkurs im Korallenmeer durch javanische ^Mwfftugzeuge versenkt, ein weiterer Transporter von 4000 BRa.. bei den Connga-Jnseln tn Brand geworfen. 9rw?ifAn»a,nbettamrflälf man- daß eine Niederlage der ämenfaner auf ©uabalcanar eine ernste Krise schaffen wurde. 2n den USA. ist man nicht allzu redselig über diese Kamvie. Man bat wohl das Gefühl, daß hier für das An- teften der amerikanlichen Streitkräfte viel auf dem Spiel teht. berichten doch auch neutrale Korresvondenten aus den USA., daß die Kampfe um diese Insel starke Rückwirkungen brtLnICn^^»B56eQreit-A«.ft und die Stimmung in den USA. haben werde. Zunächst erzählen amerikanische Zeitungen F*» smj£Dan, d,en Streitkräfte auf Guadalcanar amerikani- verwendeten, die die Javaner bei Bataan er» obert batten. Ob das den Tatsachen entspricht, oder ob man damit Reklame fut die amerikanischen Waffen macken will, muß dahingestellt bleibem Es braucht aber wohl kaum be- to''t -!u werden, haß die Javaner auf diese Waffen nicht an- gewieien nno.

Wt. Nach der Erstürmung »es TraktorenwerkesDsershinskij" und der EeschützfabrikRote Barrikade" halten sich die Bolsche­wisten in Stalingrad nur noch indem Stahl- und HüttenwerkRoter Oktober", das mit seinen Sieben» werken und Arbeitersiedlungen ein Gelände von mehreren Quadratkilometcr bedeckt. In den letzten Tagen säuberten unsere Soldaten das gewonnene Gelände, um den Rücken frei zu be­kommen. Einzelne Widerstandsnester und versprengt- Bolsche- wisten wurden vernichtet. Wie schwierig dieser Kleinkampf ist, er- gibt stch aus der Tatsache, daß z. B. bei einigen gewaltigen Hauserruinen deutsche Soldaten tm Erdgeschoß und in den Kellern saßen, während sich die Bolschewisten noch tn den oberen Stock­werken verbarrikadiert hatten Verschüttete Sowjets, die sich zu befreien und weiterzukarnpfen versuchten, wurden mit geballten Ladungen und Flammenwerfern erledigt. Beim Durchkämmen der gewonnenen Bastionen konnte die hervorragende Tarnung der feindlichen Kampsanlagen festgestellt werden. Sogar tn den Kaminen sand man gefallene Scharsschützen.. In einer Ruinengruppe wurde ein bolschewistisches Eardebataillon oon sechzig deutschen Infanteristen völlig zerschlagen. Durch die Verschlechterung des Wetters konnte sich die Luft, roaife an der Ni-berkämpfung der bolschewistischen Artillerie auf dem Ostuser bet Wolga nur tn geringem Umfang beteiligen. Um Jo gtogcre Bedeutung kam der eigenen Artillerie zu, die zahl­reiche seindliche Geschütze durch Volltreffer zum Schweigen brachte.

Die Fortschritte im Nordwest-Kaukosus

Der Kamps im Nordwestteil d - s Kaukasus, wo wieder mehrere Bergftellungen genommen wurden, wird von

Wir und die andern

Von Konteradmiral Eadow.

.über den Mißerfolgen der Gegner stand bereits und steht 6iS beute der Mangel einer einheitlichen Kriegführung. Die politische Führung Englands und der USA. batte, taiciniert durch das Beispiel der Dreierpaktmächte und ge­hemmt durch den Widerwillen aller Demokratien gegen Soldaten, den militärischen Oberbefehl nicht aus der Hand Wen wollen und behalf sich durch Svitzenbegegnungen im Atlantik tn Waibington und Moskau und die Einsetzung einer Anzahl von Kriegsräten für Pazifik, Atlantik, ..Zweite Front" usw. Aber Prinz Eugen bemerkt bereits: ..Wenn ein Feldherr keine Luft hat. etwas zu unternehmen, so gibt es kein sichereres Mittel, als einen Kriegsrat." Unter« nehmen.mochte man schon, das trifft hier nicht zu. aber Kriegsrate einer Koalition, tagend an verschiedenen Orten, werden sich schwerlich einigen und verwirren die sich keines­wegs deckenden Kriegsauffassungen der nichtrnilitarischen Führer noch mehr. So entstehen die ..Preisausschreiben" der USA.-Presie. tn denender" Oberbefehlshaber gesucht wird der Atlantik und Pazink, Nordafrika. Kauka- lus, Ostfront und -tfdjungftng tn ein Operationschema au Bringen vermag. Wäre dieser Oberbefehlshaber zu fin- .^v.der in soviel Sätteln gerecht ist. so bedürfte er eines Welt-Eeneralftabes und der Unabhängigkeit von den Par­lamenten und Staatsoberhäuptern der Demokratien sowie der Presse, die mit ihren Naivitäten fortwährend störend emgreifen. um überhaupt zu arbeiten. Das ist alles unvor­stellbar Der Rückblick, auf Marschall Fock im März 1918. per nach endlosen Streitigkeiten den Oberbefehl zu Lande, tedoch nur an einer Front erhielt (er schrieb nachher selber er rountoe keinem Franzosen noch einmal dasselbe), und der z. B. dem Seekrieg völlig fremd gegenüberstand, gibt einen Anhalt für die Schwierigkeiten. Kürzlich wurde von einigen Setten neben General Marshall auch Timo- schenko Tur einen solchen Poften namhaft gemacht, aber dieser hat andere Sorgen, und der sowjetische Verbündete in Mos­kau hat ia noch nicht einmal seinen Verbündeten Einsicht- nahine an seinen Fronten, gestattet. Das Problem unserer Fern.de scheint unlösbar, ist aber nut dem monotonen Ee- schrel nach dem Oberbefehl auch schief gestellt. Es handelt sich weniger um einen solchen, schwer zu verwirklichenden Spitzenbefeblsvosten. als um die Unvereinbarkeit der Ab- sichten und Auffassungen. Gewiß ist den Gegnern die Nied^kampfung. der Dreiervaktmächte als Ziel gemeinsam, aber England hangt tm Grunde immer noch der Theorie, vom Sieg der Seemacht und Auswirkung der Blockade und einer öauDtfnegsIetftuna verbündeter Heere an, es scheut den Masseneinsatz feiner eigenen Heere am Festlande. Ihm keiner Inseln, die Verteidigung seiner letzten Weltftellungen allem anderen voranstehen Die

^hen unbekümmert um britische Gefühle auf die \.c auSi die der Zusammenbruch des Ewrtcht. dazu auch die Rückeroberung des oft» Saym?-52 Aas. bedeutet schon eine stark ab» strategiiche Lrme in Fragen des Schwerpunktes und des Einsatzes, worüber es in einem gemeinsamen Ee- al stabe nur zu schärfsten Differenzen kommen könnte. ^^ truhland.gegenüber haben beide Verbündete trotz aller Übereinstimmung die stärksten innerlichen Vorbe- dort ebenso kräftig erwidert werden. Tk>hungking-China das am liebsten alle Hilfe auf sich ver­wendet sehen mochte, trt iur die drei anderen bestenfalls ein isolierter Bauer im Sviel. So kommt es im Verein mit T^n-^?ik!^dlichen Problem der Entfernungen und der Zeansvortfrage zum mangelhaften Zuiammenklingen des q-Uiwandes Was sichi an feindlicher Kriegführung unseren Msen darstellt. unterliegt der Unfreiheit, demZugzwang" in «chackfviel vergleichbar. Schon die Besetzung Norwegens Yvana^u den verunglückten dortigen Erweditionen die unb ;» Weftkuften zu den Diversionen am Balkan und m Nordainka. Die Bedrohung Ägyptens entzog Indien -1-ÄiIÄ^a elneii wichtigen Teil ihrer Verteidigung und erleichterte die lavanlfcken Eroberungen, die javanische ltä«r.,»^"g>?-"dlens Grenze zwingt heute zur erneuten Ver- lidTiutiQ. 5)tc seiiujtncttcniben cdildoc qcqch SoiüictTuftlnnb erzeugten die Ableitung selbst dringend Benötigten Kriegs- bi^P^als nach der Etsmeerküste und zum Persischen Golf. H hn9rSUm9. Mraliens entsprechende. Kräfteabfuhr zum sildostlichen Pazifik., alles zusammen eine Erhöhung der swtfsnot uito, wie es scheint, einen Strich durch die Milllonentransvorte zurZweiten Front". Der letzte Mn91" btcfein Sinne vollzieht sich z. B. am Kaukasus und .Tektalt der Bedrohung der Nabost-Stellung. wohin die Entwicklung gegen die Abbcht der Feinde einen neuen Schwervunkt verlegt.

Konseauenz aus bieiet Feststellung zu ziehen, hatte Bevin natürlich nicht den Mut. Er hätte sonst erklären müsien. daß die heutige Kriegsaktivität der Kommunisten nicht England sondern der Sowjetunion gilt, daß also eine auswärtige Macht entscheidend in bas innerenglische Leben eingreift unb die nationale Souveränität unterwühlt. England, das bis­her andere Völker für seine Interessen mißbrauchte, muß nun Uleben. daß es selbst zum Svielball einer fremden Macht wird und die Zukunft kann erst erweisen, ob es dreier Gefahr noch Herr zu werden vermag.

-, Berlin. 20. Oki. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner ^Eriftleitung.) Zu den schweren Sorgen um Stalingrad gesellt sich für die Anglo-Amerikaner ein nicht minder schwerer Alvdruck um Guadalcanar. Es ist das jene, zu den Salomonen gehörende Insel, die im Kamvf zwi-

e? »?uan und den USA. seit August dieses Jahres eine «roße Rolle fvielt und auf deren Schicksal man in Australien wrt größter Besorgnis blickt, da sie die Verbindung zwischen den USA. und Australren sichern helfen soll und als wich - 11ger Borvoften der australischen Verteidi- au?A. °et5S*,tet wird. Dort haben nun nach amtlichen englischen Meldungen die Amerikanereinem ernsten An- sturm der Javaner" standgehalten. Die Amerikaner haben sich allo nicht sehr lange des ungestörten Besitzes dieser Insel erfreuen können. Sie waren hier im August gelandet, batten diesen Vorstoß aber mit schwersten Verlusten bezahlen müssen, wurden doch damals in der Seeschlacht be- den Salomon-Inseln nach javanischen Angaben 13 britische und amerikanische Kreuzer. 9 Zerstörer. 3 U-Boote und 10 Trans­porter versenkt. Damals bezeichneten die Amerikaner diele Aktion ats.gr ob e Dffenfioe. Daran erinnert sehr miß­vergnügt dieSunday Times", die feststellt. daß man heute ruckt mehr von einem Offensiv-Beginn spreche, sondern er­kläre. es habe sich um eine defensive Aufgabe geban­delt. Das englische Blatt fordert dann erneut ein offensives Vorgehen gegen Japan, denn sonst würde Japan feine Er­oberungen weiter ausnutzen unb eine Offensive zu einem spateren Zeitpunkt mürbe für bie Anglo-Amerikaner nur noch harter unb kostspieliger werben. Man Beftnbet sich Bier also in einer ähnlichen Zwickmühle wie auf dem europäischen Kriegsschauplatz. Man würde gern eine Offensive unter­nehmen unb ist sich vollkommen klar darüber, daß die Zeit auch im Stillen Ozean nicht für bie Demokratien arbeitet, aber man sieht keinerlei Möglichkeit, diese Offensive nun wirklich zu beginnen. Vielmehr müssen bie Amerikaner auf ©uabalcanar sich gegen schwere japanische Angriffe wehren. Das Lonboner BlattStar" meint bazu, baß hier der Ausgang ber Kämpfe bavon abhänge, wer von beiben Gegnern in ber Lage sei, genügenb Streitkräfte heranzu­schaffen. vor allem nach bem wichtigen norblichen Flugplatz der Insel. Allgemein wirb bie Ansicht vertreten, baß biete Kämpfe solange bauern werben, bis eine ber Parteien gänz­lich von ber Insel vertrieben fein würbe. Vor allem fürch-

Mit dem Ritterrreuz ausgezeichnet cm, ?? vkt D-r Führer verlieh auf Vorschlag Ob-rdef-HIsbab-is der Luitwafse, Reichsmaeschall Göring, Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an:

Ueu bem Vaterland so überschreiben rumänische Blätter bie aHundiencr «ebe des Reichsministers. Di- spanische Preffe schenkt ber Feststellung, baß in den letzten Monaten bet rechte Arm bet bolschewistischen Verteibiaung zerschlagen wurde, stärkste Be­achtung. Das oniziose türkische Blattlllus", bas bie Rebe an rragenber Stelle veröffentlicht, unterstreicht vor allem bie Feststellung, daß England nicht in ber Lage ist, eine zweite Front auizuziehen. Dieser Teil bet Rebe wirb auch von ber schwedischen ZeitungStockholm Tidningen in ben Vorbergrunb g-rückt.