Wiesbadener Taablatt
gemnif: Sammel-Nr. 59631 . Drahtanschrift. Taylan,Wt-sd'ad^^P°!ftche«°n^ Wöchentlich tu 6 Ausladen ErfcheinnngSzeit werktäglich nachmittags
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SrscheinnngSzeit werktäglich nachmittags
Nummer 245
Montag, 19. Oktober 1942
90. Jahrgang
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und
Wieder ein typisches Beispiel englischer Beslialität
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- Ge- um Brot
Die gröhte Chance unserer Geschichte
Reichsmimster Dr. Goebbels ans der Großkunb eebunn vor der Münchener Feldberrnhalle
darum, ob man das Abendmahl in einfacher oder zweifacher '«"^reichen solle. Diesmal geht es um wichtigere Dinge: Kahle, Eisen, Sl und vor allem um Leizen, um das tägliche ’ auf dem Tisch unseres Bolles.
Organisierung der eroberten Gebiete
München, 18. Olt. Kein Platz Münchens wäre würdiger gewesen, als die Stätte vor der Feldherrnhaile für eine Kundgebung der Kampfbereitschaft und Treue d. . Heimat. Jene Kampfstimmung, die einst schon die alten und ältesten Gefolgsleute des Führers th sich trugen, erfüllt jetzt eine ganze Stadt, ein ganzes Volk. Und in dieser Stunde hätte kein Berufener als Reichsminister Dr. Goebbels zu den Masten sprechen können.
■»" Lesern Sinne also Mussen wir die militärischen und politischen Ereignisse die,er dramatisch bewegten Jahre betrachten In derse ben Zeit -u der unsere Gegner behaupten, „cs gehe mit den Deutschen nicht mehr vorwärts", haben mir im Osten so viel Land fotiu'm 5t5n!tÜ4 unb en8lanb zusammen Terri-
tonnm besitzen. (Sturme des Beifalls antworten dem Redner 1 es hat auch im vergangenen Winter Kritiker gegeben, die sich die mebeeIluU.,i»«nnHt f'9nt”Ju ma*1,n. bas Reich sei nicht
Offensive fähig. ,sn diesem Sommer haben wir wiederum riesige Gebiete im Osten gewonnen. (Erneuter stürmischer Beifall.)
Wir gewinnen aber nicht nur Land, um es zu besitzen wir rt^nin.6 h" *£’-“? C5.fül u n 5 3“ organisieren/ Die erfoige der Offensiven in den vergangenen Monaten haben be- über welche Stoßkraft die.deutsche Wehrmacht versügl und
T1 un|c“ Offensive» nicht nach den Grundsätzen des denen der staatlichen und völkischen Rot- dobon 'N diesen vergangenen Monaten den rechtenArmderbolschewiftischenWehrmachtab- ge schnürt. Wir besitzen heute die Kontrolle Über Dnjepr ® ? n und, wenn nach schweren Kämpfen Stalingrad vollends in unserem Besitz sein wird — auch endgültig über die W o l a a lBe- sonders stürmischer Beifall.) Wenn einmal zu gegebener steil der Stotz in den Kaukasus zu Ende geführt ist, dann werden wir ”,V r eich sten ölgebiete Europas in unserer Hand P®6™- Wer aber Weizen, Öl, Eisen und Kohle und dazu noch die stärkste Wehrmacht besitzt, der wird den Krieg gewinnen
Es ist also eine dumme Verdrehung der Tatsachen wenn jetzt
Das ganze Problem wird für die Anglo-Amerikaner noch dadurch kompliziert, baß der bolschewistische Bundesgenosse immer größere Anforderungen erbe«. Das englische Wrrtlchaitsblatt ..Economist" bat ja erst dieser Tage darauf verwiesen, daß die sowjetische Produktion durch den Verlust wichtigster Gebiete sehr erheblich zurückgegangen fft. so daß also hier die Anglo-Amerikaner eingreifen müssen. Der Wirrwarr im gegnerischen Lager wird dadurch nur noch großer, und obwohl es schon ungezählte Ausschüsse gibt die eigentlich alle diese Fragen regeln sollten wird:.der Streit darüber, wer nun eigentlich das Kriegsmaterial erhalten loll. nur heftiger. Wir verfolgen diese Debatten, ohne daraus allzu weitgehende Schlüsse zu ziehen Sie sind uns nur ent Beweis, dafür, daß auch auf diesem webtet bet unseren Gegnern ein großer Wirrwarr herrscht und daß sie auch auf diesem Gebiet unseren Vorsprung mal? einzubolen vermögen.
Strom zum Gefahren g e 6 t c t erklärt wurde. Nun muß also noch Churchill seinem guten Freunde Roosevelt Schiffe (?!cBctung eines angeblich gar nicht mehr ge= fobrieten ©e6tetes. Und das geschieht in einem Augenblick, tn Dem sich.die Engländer gezwungen sehen, den Schutz an hwr ’s» nWr1«”? e 3U verstärken, nachdem
?l^beutl*e ll-Boote cdnrfe auf den Grund des Meeres luMaten.
Juch das seigt erneut wie sich die Dinge gewandelt r JTHb ?eute nicht mehr der Blockierte, sondern n»tL™oäle-renbe • Reichsminister Dr. Goebbels gestern auf einer Münchener Erotzkundgebung fest. Die § uiEe unserer Position kam dabei erneut klar zum Aus- %<nn her Minister betonte, daß wir heute unter der E"L^^/^5urova beherrschen, das sich selbst genügt. ..Sius den vabnichtien sind mittlerweile schon Bc- ’'le.Z1 1C^DO-L5r£n und die Besitzenden werden immer
weiter ,u Habenichtsen werden." Dieses Wort kennzeichnet eeanerUst><,n"n 601:111 W Nervosität und Mißstimmung im gegnerischen Lager verständlich.
*
. . es noch eines Beweises bedurft hätte, daß
ote vritilwen Grausamkeiten gegenüber wehrlosen Gefangenen und Verwundeten nicht der Initiative einzelner. Unverantwortlicher entsprinßen. sondern Ausdruck eines Systems sind so wäre er mit diesem überfall aus ein deutsches Sanitätsflugzeug geliefert worden. Ein Vorgehen, dessen Gern e i n b e ttn t ch t m e h r z u ü b e r t r e s f e n ist. überall, wo man nicht von der anglo-amerikanischen Agitation abhängig ist. neht man in diesem unerhörten Vorfall eine erneute Bestätigung der Feststellungen, die das OKW. tn seinen Dokumenten, die Reuter nur kurz zu erwähnen MM., traf. Wie human und menschlich dagegen die deutsche Kriegführung ist. ■ «fgt der Bericht zweier argentinischer Studenten die auf dem versenkten britischen Passagier- damvfer ..Andalusia Star" fuhren. Sie heben die ritter- licheSaltungdesdeutschenU-Boot-Komman-
Srfir?f8tf»nnr«i,ni ^^Okt. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung) Die neuen großen deutschen Erfolge im Kamm um die letzten Stützpunkte in Stalingrad b™ erfolgretcbe Vordringen unserer Truppen auf Tuapse die Si*,e?n2.0pnannafl 0:11 den Salomon-Inseln haben" den :sn^ hochgevappelten Optimismus in London unb W aihington sehr schnell gedämpft Man muß erkennen, daß man sich wieder einmal einem Wunsch- ML" annabntz. daß wir keine weiteren Fortschritte mehr in Stalingrad machen würden Nun ist vielmehr nach dem Traktorenwerk auch die mittlere GeistiWab"»?°«'Ea'tlagen im. Nordteil Stalingrads, die Geschutzfabrik ..Rote Barrikade", völlig in deutscher moie‘hV^0? im feinbltien Lager mit dem Hin
weg.darauf zu trösten, daß den Sowjets immer noch einiae wichtigePunkteauf dem westlichen Ufer der Wolga verblie- aus selbst em am«ttaniNes Nachrichtenbüro muß « melden, daß sich dort niemand den
J9Jt-V$b6.DL15 e 61 c. Die gegenwärtigen neuen :6chÄ ^rfeJr;ßtcittn be? Bolschewisten, die besonders
Kampf tn Stalingrad zutage treten, seien auf die un- -geheure allgemeine Überlegenheit der deuti-Hen Truppen irn Kampf zurückzuführen. Zugleich weisen auch 9n0ffmaff..$h;ntter m,ebcr auf bie Überlegenheit der deutschen
Gewiß versucht man hier und da auch noch sich an irgendwelchen Offensiv-Pbantasien zu berauschen"' Aber im Eann man sich doch im gegnerischen Lager nicht .erschließen, daß sich die Lage wieder einmal Nfjmlechtert bat und daß bte Initiative in ben Sänben ber „ ?as kommt sehr beutlich in einem Ar- tiJel ber .-New Zork Heralb Tribüne" zum Ausbruck. in bem a- beißt: ..Die.militärische Ruhe auf den Schlackt- J^jn her ffielt bat tn ben letzten Tagen ein jähes Ende Die Schatten eines gewaltigen Konfliktes hängen f!ftmoß°»i:b--bLs?l?.""°2nseln. 3n Stalingrad Wroeben die Verteidiger wieder einmal in höchster Gefahr. PLa^rd von "euem bombardiert. Am niederdrückend- sten aber ist die Tatsache, daß bei leber größeren Aktion die initiative wieder m ben Hanben Deutschlanbs liegt
^r°gt man sich aber brühen, wie man wohl eine Wendung berbeifubren konnte so stößt man sofort wieder auf
Problem der Seeberrschan. ..England und bie USA “ jo s°8t dazu sehr richtig die ..Daily Mail", „hängen von den S.e e v e r J e fer s wegen ab. Wir können den Kriea nick J"-1!, :^£"m?£ Een Erfolgsaussichten fortführen, wenn wir nicht bte Meere besitzen. Deutschlanb kann nicht besiegt “m?)" Mr nicht bte Schlacht auf ben Ozeanen ge= wtnnen. Wir können erst, wenn wir bas Problem ber Leitung ober ber Erneuerung bes Schiffsraumes gelöst haben, unsere Silfsauellen für bett Krieg verwerten." Wie ichlecht es aber um bte Schiffahrtslage bei ben Anglo- Amerikanern steht, bas zeigt am besten bie Melbung. nach ber bie Engländer ben USA. Kriegsschiffe r-V-t1 W? e" m UJJ e n. damit Roosevelt unb Knox bte Schiffahrt an der Ostkuste der USA. besser schützen können. Man muß also an einer Stelle ein neues Loch reißen, um em anderes stopfen zu können. Uns erstaunt diese Meldung um so mehr, als wir doch erst dieser Tage von amerikanischer irme “«"‘ibmen bafj an bcr Atlantik-Küste Amerikas die U-Boot-Gefahr sehr erheblich nacho-lassen habe. Allerdings horten wir bann ichon halb batauf. baß ber St.-Lorenz- *
Roosevelts neuester Raubzug
UTA.-Truppcn besetzen die Reger-Republik Liberia
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Um Arbeitskraft und Material
Von Walter Aßmus
Binsenwahrheit, daß der Krieg nicht nur auf den Schlachtfeldern, sondern auch in den Fabriken gewonnen wird braucht man heute nicht mehr besonders zu unterstreichen. Mr haben sehr rechtzeitig die Folgerungen daraus gezogen Einmal smd wir stets bemüht gewesen, die richtige Aroeits kraft an den richtigen Ort zu bringen, und zum anderen weiß jedermann, daß anstelle der tur ben Kamm herangezogenen Arbeiter Kräfte aus ben anberen Landern in großem Umfange eingesetzt worben sind.
?°.n bei Gegenseite an dieser Serastziehung treinder Äroeitskraste geübt wurde, beweist nur. wie ver- ärgert man darüber ist. daß Deutschland Arbeitsreserven aus fast allen euroväiichen Ländern zur Verfügung stehen. Run kommt langsam auch bei unseren Gegnern der Frage ber Arbeitskraft eine immer größere Bebeutung zu. Roosevelt hat schon tn seiner letzten Rede darauf hingewiesen, daß für bie Rüstungsindustrie genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen müssen. Er. meinte, „das Problem ist die richtige Anzahl der richtigen Leute zur richtigen Zeit auf' den richtigen Platz zu stellen. Wir lernen bereits, wie man Rohstoffe .rationiert, und wir müssen lernen Arbeitskräfte zu rationieren." Der amerikanische Präsident ließ auch gar keinen Zweifel daran, daß man bei der Lösung dieser Frage nicht ohne Zwangsmaßnahmen auskommen könne Das gleiche Lied ließ auch ber englische Produktionsminister T?^elton durchblicken. ber ebenfalls davon sprach, daß man Arbeitskräfte dabin verschieben müsse, wo sie jeweils er« forderlich leien. Mit anderen Worten aber heißt das. daß man sich nun in England und Amerika zu Methoden bekennt. die man bisher auf das Schärfste verurteilte. Es dauert eben bei den Demokratien nur immer längere Zeit vis sie aus ber Entwicklung die Folgerungen ziehen. Sie hinken auch in dieser Hinsicht sehr erheblich hinter den autoritären Staaten, deren Methoden, sie früher gar nicht scharf genug verurteilen konnten, während sie heute diese Methoden selbst übernehmen, meist allerdings in völlig unzureichender Form.
Qr , Auf jeden Fall sieht man sich drüben jetzt genötigt, dem Arbeitervroblem mehr Zeit und Aufmerksamkeit als bisher zuzwenden. Aus den englischen Erklärungen kann man unlchwer entnehmen, daß mit einer Steigerung ber Rüstungsproduktion in England nicht mehr zu rechnen ist, eine Tat- fache, die ia schon von Reichsaußenminister von Ribbentrop behandelt wurde. Aber auch in den USA. ist man schon so weit daß man sich heute fragt, ob es nicht zweckmäßiger ist. die Armee kleiner zu halten unb dafür mehr Arbeitskräfte in die,,Industrie., zu stecken. So schreibt die „New Vork man müsse sich die Frage vorlegen, ob man denn wirklich _ein Zehnmillionenheer brauche, wie es Roosevelt angebltd) schaffen will. Dann müsse man zum mindesten nch dauber klar werden, wieviel Arbeitskräfte für die Industrie. für die Landwirtschaft ukw. noch zur Verfügung stehen wurden. Damit ist zugleich eine Frage berührt, die auch die Engländer sehr stark interessiert. In London ist man ia keineswegs damit einverstanden, daß die USA. eine große Wehrmacht aufziehen wollen, da in diesem Falle das amerikanische Rustungsmaterial naturgemäß für die Wehr- macht geliefert werden müßte. England also das Nachsehen Gerade dieses Problem hat die anglo-amerikanische Lffentlicksteit in den letzten. Wochen sehr stark beschäftigt. Diese Debatte hat dazu geführt, daß erneut die Forderung eine ..Koordinationsstelle" zu schaffen, d. h. eine Stelle bie auch hier ausgleichend wirken soll, erhoben wurde
Trim»- 19- DieUSA. haben nunmehr auch 5nb westafrikanische Negerrevublik Liberia rnnÄ; ur 65 J" hetz Meldungen, die diese „Erobe- 3ur G-ennin^-ÄV10111’^" in Westafrika der Welt Ems brachte, weiter hieß, „man nimmt an. daß R » »?Elicb seinen Beitritt zu den alliierten SWü* sofft das nichts als ein schlechter
-i»"-'banbelt cs sich um einen Überfall unb ineßemantaung 0eitqu_ mte auf Island, in Irak und Ä N-chEo dieien überfall damit entschuldigen, oaß man von der Küste Liberias aus Patrouillen ber Lufi- ffiaon 9r„«'ie bL"ffchen U-Boote ausfenben könne, bock ver- ben für 1nfA.?Igm»Tnt;ar 6 bekanntlich an bieier Küste über pen für solche Zwecke viel besser geeigneten Stützpunkt Free- »n^-r-a bonbelt sich also bei ber Besetzung Liberias um nichts anberes als um einen glättet? Raub. Das geschieht nun noch ge.rabe mit einem Lanb, das in ben USA. sich immer als un8 • Freigelassener früherer US.-arnerikanischer über^as^n hp!?enS;9rä ^esonberen Beliebtheit erfreute unb (Fb r:rtb°5 l f,bF"„xs.9l0Be Literatur vorhanben ist. L, fe,nhr,,A' "bsts '*?,"• ausgerechnet am Vorabend oes Einbruchs norbarnenkaniicher Truvvenoerbände in bas PS!111? -2lf,cna ber US.=amerifanifcöe Staatssekretär Serie ftÄ als Sprachrohr Roosevelts zur „Aufrechterhaltung selbst- f,0le: aUenanbcten Völkern" bekannte unb
"• erklärte. Wir wünschen nicht, fremdes Land zu er- ®2,?ct 3U beherrschen. Keine fried- ffcoeube Natron braucht uns zu fürchten". Den besten neuesten Köstimentar hierzu gibt Liberia.
Deutsche Überlegenheit anerkannt
Washington mutz sich britische Kriegsschiffe zum Küstenschutz ausleihen
- Wenn ich. heute zum ersten Male seit Jahren wieder, so führte Dr. Goebbels u. a. aus, tn der Hauptstadt der Bewegung das Wort ergreife, so nichr nur als Minister des Reiches, sondern auch als Gauleiter der Reichshauptstadt. Ich komme also nicht vom grünen Ti|ch, ich kenne sehr wohl die Schwierigkeiten, vor die in ”°cser harten und schweren Zeit ein großes Gemeinwesen gestellt e- 001b die Sorgen und Bedrängnisse, denen jedermann in dieser Knegszeit unterworfen ist. Ich weiß aber auch — und das schemt mir das wichtigere zu sein — daß wir in diesen Jahren zwar die letzte, aber auch die größte Chance unserer nationalen Geschichte besitzen. Wir kämpfen um Sein oder Nichtsein. Wenn wir diesen Kampf gewinnen dann stehl uns das ganze Leben offen. Wenn wir ihn verlören —'allein der Gedanke daran ist zu grauenvoll, als daß man ihn ausdenken konnte — würden wir damit überhaupt das Anrecht auf eine nationale Geschichte verlieren.
s o,6,,8e*fr diesmal nicht nm bloße Ideale, auch nicht um Thron und »Itar, cs geht nm unser Lebensrecht, aber auch um unsere Lebensmoglichkeit. Wir wollen, daß durch den Krieg der Lebensstandard unseres Volkes geändert wird, daß sich das deut;che Volk endlich einmal an den Fettnapf der Welt setzen kann. Bisher kämpften wir national gesehen um «cheiuziele, um Preußen oder Habsburger, Sozialismus oder Rationalismus, um die Frage Proletariat oder Bürgertum oder
>?crvor. ber bte Scheinwerfer feines Voökes zur ^Ensbruchtgen einsetzte unb Brot unb Milch »mOr;»au^un£iÄlnbeer.°" bt€ Rettungsboote verteilte. Ein amerikanischer Matrose kommt tn ber llSA.-Zeitschrift Life" flerenet €unh Er fei von einem beutschen U-Boot
Äb öler< 7-08e auf bieiem vorzüglich behanbelt anaehnif«?ana X ba6e s,bas Ü-Boot einen kleinen Frachter gab 6 ""^omerifanijihen Seemann ab-
■ä“.-- .Deutlicher kann ber Unterschieb zwischen ber beutfcken bemon“trkrtBroernbenben Kangstermetboben ber Briten nicht
Deutsches Sanitätsflugzeug von britischen Zerstörern beschossen Berlin, 18. Okk. Wieder einmal hat ein britisches
• ein deutsches Sanitätsflugzeug, das
mit Verwundeten besetzt war, in rücksichtsloser u»d g r a n - L° e e SB e i (e b c s ch o s s e n und einen Teil der verwundeten ■onfajien durch leinen völkerrechtswidrigen Angriff getötet.
Das deutsche Sanitätsflugzeug, das in Rordafrika stationiert war, hatte den Aufirag, 16 meist Schwerverwundete, darunter auch einen bei El Alamein abgeschossenen nord- amerrk-anischen Piloten, nach Europa in ein Lazarett zu bringen. Etwa 100 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt, wurde das deutlich mit dem Zeichen des Genfer Roten Kreuzes ausgestattete Flugzeug von einem britischen Zerstörer angegriffen. Mehrere Granaten durchschlugen die Kabine, verletzten einen Teil ver Insassen erneut und entfachten einen Brand den aber die 'dichter Verwundeten mit ihren Betten löschen konnten. Durch geschicktes Manövrieren gelang es dem Piloten, das Sanitätsflug- jLc“S rotebet auf Eegenkurs zu bringen. Während die Sanitäts-Ju EOS-Hilferufe über den Äther sandte, rief der britische Zerstörer noch zwei britisch« Flugzeuge, einen'Zerstörer und einen Jäger, herbei, die nun hintereinander die wehrlose Maschine unter Feuer nahmen. Das Rote Kreuz an der Außenwand traf bei diesem volkerechtswidrigen Angriff eine Garde der Leuchtspurmunition und verletzte einen erst vor einet Stunde amputierten Soldaten tödlich. Auch der nordamerikanische Flieger-Ober- l e u t n a n 1 wurde durch diesen Angriff erneut verwundet. (Erft als der Strand der nordafrikanifchen Küste in Sicht kam, hegen die Briten von dem Sanitätsflugzeug ab. Dem deutschen Piloten gelang es, seine Maschine ohne Bruch auf den Strand zu letzen. Als der amerikanische Pilot ausgeladen wurde erklärte er ju dieser Begegnung mit seinen Verbündeten wörtlich: „Wenn ich eine Waffe gehabt hätte, hätte ich sie niedergeschossen."
Auch dieser Fall reiht sich „würdig" an die Grausamkeiten an, Bon denen die am Freitag vom OKW. veröffentlichten Dokumente ein beredtes Zeugnis ablegen. Wenn cs gilt, ein wehrloses Flugzeug mit Verwundeten zu überfallen, sind die Engländer rücksichtslos und grausam.
