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Sette 8.

TNesda-errer viKgölarr.

ALendMusgave, 1'. Blatt.

äufrichtend. Kein Volk der Erde verfüge über ein so wohl a u s g e st a t t e t e s L az ar e tt feidw eisen wie das unisrige und ein wissenschaftlich und sittlich so hochstehendes Ärztekovps wie das deutsche. Die Wirkung der modernen Geschosse scheine nicht so schmer gib ringend zu sein wie die der veralteten Waffen. Entweder brächten sie wohl- gezielt an edlen Wellen den sofortigen Frieden des Todes, oder aber sie hinterließen nicht allzu schmerzhaft sich wieder «usheilende kleine Wundkanäle. So könne es sein, daß mancher in den Verlustlisten als schwerverwundet ge- >m e l d e t e M a n n in kurzer Zeit sich wieder in der Heimat ganz erholen könne.

Der Reichskanzler im Hauptquartier.

8. Berlin, 18. Aug. (Eig. Drahtbericht) Der Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg und der Staatssekretär des Auswärtigen Amts o. I a g o w werden, nach derGermania", an der Seite des Kaisers im Hauptquartier verbleiben, ebenso wie dies auch Für st Bismarck mit dem Auswärtigen Amt 1866 und 1870/71 tat. Die oberste Leitung der Reichs- und Staatsgeschäfte ruht bis Ende des Krieges in den Händen des Staatssekretärs und Staatsministers Dr. D e l b r ü ck, in dem das preußische Staatsministerium seit Miguel zum ersten Male wieder einen Vizepräsidenten erhält.

Die Kämpfe im Elsaß.

Eine deutsche Schlappe im Schirmcck-Paß als Warnung vor zu unvorsichtigem und tollkühnem Draufgehen.

W. T.-B. Berlin, 17. Aug. Das Gefecht bei Mülhausen war ein Gclcgcnheitsgcfccht. Anderthalb feindliche Armee­korps waren in bas Oberelsaß eingedruugen, während unsere dort befindlichen Truppen noch in der Sammlung begriffen waren. Sie griffen trotzdem den Feind ohne Zaudern an und w a r f c n i h n a u f B e l f o r t z u r ü ck. Danach folgten sie ihrer Aufmarschbestimmung. Währenddessen hat eine kleine Festnn gsabteilung aus Straßburg am 14. d. M. eine Schlappe erlitten. Zwei Festnngsbataillone mit Ge­schützen und Maschinengewehren ans Fcstungsbeständen waren an diesem Tage im Vogesenpaß von Schirmeck vor- gegangen. Sie wurden durch feindliches Artillericfeucr von Dono» her überfallen. In der engen Paßstraße sind die Ge­schütze und Maschinengewehre zerschossen und unbrauchbar gemacht liegen geblieben. Jedenfalls sind sie vom Feinde erbeutet worden, der später auf Schirmcck vorging. Ein unbedeutendes Kriegsereignis, bas keinerlei Einfluß auf die Operationen hat, aber den Truppen gegen Tollkühnheit und Unvorsichtigkeit ein warnendes Beispiel sein soll. Die wieder gesammelten Festnngstruppcn haben den Feftungs- bercich unverfolgt erreicht. Sie haben zwar ihre Geschütze, aber nicht den Mut verloren. Ob bei diesen Vor­gängen Verrat der Lanbesbewohncr mitgewirkt hat, wirb noch fcstgestellt werden.

W. T.-B. Berlin, 18. Aug. Zu dem unerfreulichen Ausgang des Treffens bei dem Passe von Schirmeck sagt dieVoss. Ztg.": Die Meldung des Großen Generalstabs zeigt, wie ernst es dem letzteren mit seiner Versicherung ist, die Wahrheit unter allen Umständen bekannt zu geben, auch wenn sie für uns nicht erfreulich ist. Es handelt sich bei diesem Gefecht um kein großes Ereignis, sondern um eine Nebenaktion ohne Belang. ImB. L.-A." wird ge­sagt, es war nicht beabsichtigt, dem Feinde eine reguläre Schlacht zu liefern, aber es kam zu einem Gelegenheits­gefecht, bei dem er auch geschlagen wurde, so daß er sich nach Belfort entfernte. Gelegenheitsgefechte sind in der Kriegsgeschichte häufiger, als man annimmt, und es ist merk­würdig, daß deutsche Truppen in Gelegenheitsgefechten fast immer erfolgreich sind. Dies ist ein Beweis dafür, daß das deutsche Militär sich jeder Situation sofort anzupassen ver­mag. Die Warnung des General st abs vor über­triebener Tollkühnheit, welche an die Meldung über den Ausgang des Treffens im Paß von Schirmeck an­knüpft, erscheint nur angebracht.

Hinterhältige Französlinge im südlichen Obere!,'.

Im Gegensatz zu der im allgemeinen vaterlandstreuen Haltung der Reichslande steht leider das Verhalten der Be­völkerung im südlichen Oberelsaß, wo französische Sprache und Gesinnung noch vorherrschen. DieStraß­burger Po st" berichtet über folgende Bekanntmachungen, die auf bedauerliche Vorgänge in jenem Gebiet schließen laffen:

Der Bezirkspräsident des Oberelsaß hat unterm 13. August folgende Bekanntmachung erlassen:

Auf Befehl des kommandierenden Generals: Infolge

einzelner Vorkommnisse auf dem Kriegsschau­platz wird folgendes öffentlich bekannt gemacht:

Mainzer Stimmungsbilder.

Halb sieben Uhr abends. Auf der Uferstraße nahen Auto­mobile, mit Offizieren besetzt. Die ganze Stadt wimmelt voll Soldaten. Ans dem Halleplatz, dicht am Rhein neben der Stadthalle fällt sofort der Kriegszustand der Stckdt aus. An langen, über den ganzen Platz geffpannten Tischreihen ver­zehren einige hundert Ersatz-Reservisten ihr Wendmahl. Die dunkelbraunen, irdenen, tieffett Eßgeschirre glänzen vor Sauberkeit. Die Gabellöffel zeugen von deutschem Sinn für das Praktische. Die Feldküche, besteht aus 14 eisernen Koch­kesseln, ist ans der Seite des Platzes nächst den Bäumen aus­gestellt. Schornsteine rauchen noch, mehrere Haufen Köhlen liegen unter den Bäumen. Die Soldatenköche stehen mit ihren großen Ausschöxfflöffeln immer zum Wiederfüllen der Eßschüsseln bereit. Die Stimmung der Mannfschaft ist ruhig und ernst. Einige sprechen >gar nichts. Sie denken wohl an ihre zurückgelassenen Lieben und an das, was kommen kann. Im ganzen sind es gereifte Männer, darunter solche mit würdigem Vollbart. Es ist auffallend, daß kein Alkohol verabreicht wird. Himbeerlimonade, Zigarren, Ansichtskarten finden bei von Mann zu Mann schreitenden Verkäuferinnen den meisten Absatz. Es sind auch Zelte aufgeschlagen, welche -Ansichts- und Feldpostkarten, Schokolade, Eishimbeerwasser u. a. in Mengen anbieten. Auf der Rheinfeite des Platzes glänzt das blanke Holz einer langgestreckten Militärbaracke. Sie ist für die Mahlzeiten bei ungünstiger Witterung be­stimmt. Die zahlreichen Tische und Bänke, das SBülfett in der Mitte, der Fußboden blinken vor Sauberkeit.

Ich gehe durch die uralten schmalen Gäßchen deS ehr­würdigen Mainz. Ein erhebendes Gefühl überläuft mich, als mir zwei alte Männer von echt rheinischem, gesunden Schlag mit eisgrauen Bärten den Weg weisen. Ihre Höflichkeit ist rührend. Der Weg führte mich an dem modernen, jetzt still -liegenden Warenhaus Tietz vorüber in ein winzig schmales

Wenn Einwohner einer Gemeinde sich am Kampf gegen unsere Truppen beteiligen, so werden nicht nur sie, son­dern auch deb Bürgermeister der betreffenden Gemeinde er­schossen, die Ortschaft demoliert.

Unsere Truppen haben Befehl erhalten, jeden Haus­besitzer, welcher Angehörigen der französischen Wehr­macht tn Uniform oder Zivilkleidung bei sich Aufenthalt ge­währt oder von der Anwesenheit französischer Soldaten in seinem Haus Kenntnis erhält, ohne dies den Behörden oder unseren Truppen bei deren Herannahen anzuzeigen, sofort zu erschießen.

Wer eine Telegraphen - oder Telephonleituug zerstört, wird verhaftet und mit der härtesten Strafe belegt. Jeder Bürger hat alle in seinem Besitz befindlichen Waffen, auch Jagdgewehre und Munition auf dem Bürgermeisteramt abzultefern. Ich mache die Herren Bürgermeister für die strengste Durchführung dieser Maßregel persönlich verantwort­lich. Alle Waffenscheine werden hiermit aufgehoben. Aus­nahmen von den obigen zwei Anordnungen werden zugelaffen: in Mülhausen durch den Herrn Polizeipräsidenten, in der Stadt Colmar durch den Herrn Bürgermeister, in den übrigen Kreisen (einschließlich Colmar) von den Herren Kreis dir ektoren.

Das Betreten der Schlachtfelder ist aufs strengste untersagt und nur den von den Bürgermeistern hierzu aus­drücklich ermächtigten Personen erlaubt. Das Berauben der Leichen wird mit sofortigem Erschießen geahndet.

Ich bedauere aufs tiefste, daß verabschen- ungswürdige Verbrechen einzelner Schand- buben zu dieser Bekanntmachung zwingen und so den guten Namen der Elsässer schänden.

Mülhausen, 13. Aug. Gestern wurde folgende Bekannt­machung erlassen: Soeben wird gemeldet, daß in einem Hause hierselbft noch heute Angehörige dev französischen Armee ge­funden worden sind. Die Truppen haben Befehl erhalten, den Hausherrn, welcher Angehörigen der französischen Wehr­macht in Uniform oder ZivilLeidung bei sich Aufenthalt gewährt, ohne dies den Behörden und Truppen anzuzeigen, sofort zu erschießen.

Gebwerler, 13. Aug. DasGebweiler Tageblatt" schreibt' Es ist allgemein bekannt, daß zu Beginn dieser Woche in den Ortschaften U f f h o l z und S e u n h e i m bedauerliche Vor­gänge sich abgespielt haben. Selbstverständlich geht es nicht an, hier alle die Einzelheiten zu berichten, von denen man in mündlichen Gesprächen erzählt. Dagegen dürste es sehr wohl angebracht sein, aus diesem Anlaß an die Bevölkerung don Gebweiler und Umgebung die dringende Mahnung zu richten daß jedermann es sich zur Pflicht mache, ein in jeder Be­ziehung korrektes und einwandfreies Verhalten zu beobachten falls wir hier eine vorübergehende feindliche Invasion be­kommen sollten, was ober nach dem gegenwärtigen Stand der Opewtronen unserer Armee als ausgeschlossen zu erachten ist.

Die Heranziehung der Truppen aus den französischen Kolonien.

- Marseille, 17. Aug. Frankreich zieht aus seinen afri­kanischen Kolonien Truppen in großen Massen heran Der Hauptteil wird zur Verstärkung der Festung Belfort verwendet.

Das erneute Angebot an Belgien.

Preffcstimmen.

W- T.-B. Berlin, 18. Aug. Zur Erneuerung des deut­schen Angebots an Belgien sagt dieFreisinnige Zeitung": Belgien kann und darf sich nunmehr nicht beklagen, wenn es die Folgen des Krieges zu tragen hat. Es hat die v e r - söhnt nde Hand Deutschlandszurückgewiesen, es will zu unseren Feinden gehören und dementsprechend behandelt werden.

ImBerliner Tageblatt" heißt es: Es ist nur zu be­grüßen, daß die deutsche Regierung noch einmal in so warmen und eindringlichen Worten der belgischen Regierung den Frieden angeboten hat. Die belgische Regie­rung hat dieses Friedensangebot der deutschen Regierung in kurzen und kühlen Worten abgelehnt. Es kann sein, daß der König und die belgischen Minister wirklich von der Empfin­dung geleitet werden, daß sie durch internationale Verpflich­tungen gebunden seien, es kann auch sein, daß sie ihre Hoff­nung auf den Beistand der französischen Armee und vielleicht mehr noch auf den diplomatischen Beistand Englands im Augenblick des Friedensschlusses setzen.

DieVossischc Zeitung" sagt, die belgische Antwort sei der denkbar beste Beweis dafür, daß zwischen Belgien, Frank­reich und England bindende Abmachungen für den gemeinsamen Krieg gegen Deutschland getroffen waren, die jetzt nicht mehr rückgängig gemacht werden könnten.

DieDeutsche Tageszeitung" sagt: Wir sind davon über­zeugt, daß nach dieser Antwort Belgiens die bisher in so reichem Maße geübte und wiederholt ausdrücklich bekundete Langmut des Deutschen Reiches zu Ende ist. Nun wird

Gäßchen. Die beiden höflichen Greise hatten mich recht ge­wiesen. Dieifes Gäßchen .geiftaltete meine Gefühle noch er, hebender, nicht etwa weil esSonnengäßchen" heißt und dort die Sonue nie hi'insicheinen kann, aber weil mir ein be­geistert gesungener vierstimmiger .deutscher Männerchor aus diesem furchtbar schmalen Gäßchen entgegenschallte.Gvütz Gott, mit Hellem Klang!" tönte, in mächtigem Mord aus kräftigen Kohlen feierlich gesungen, aus dem beliebten Gast­hausZur Sonne" in die Stille des Mends. Deutscher Sang, deutscher Wein, deutscher -Rhein! Der Gesang lockte mich. In dom dicht besetzten engen Gasthaus-Garten" hervschte echt rheinische Stimmung. Eine etwas nervöse KriegsstimMunfg war bei aller Fröhlichkeit nicht zu verkennen. Die echt deutsch geschriebene Speisekarte mutete im Gegensatz zu den jetzt hoffentlich verschwindenden einffältigen, franzö­sierten ,/Menn"(1)-Karten deutscher Hotels (!) wohltuend an. Die Kost war echt deutsche Hausmannskost, frei von all dem französischen mageren Firlefanz. Das Männerquartett ließ noch oft feine Lieder erklingen bis plötzlich atemlose Stille eintüat. Ein biederer Landwehrmann hatte sich echoben, seine Tischgenossen baten um Silentium und der prächtige Soldat fsang aus voller Brust, mit wahrer Herzenslust und wohl­klingendem Bariton von Kampf, Säbel und Feuerregon. Der deutsche Patriotismus stieg zum Höhepunkt. Endloser Bei­fall folgte.

Mit froher Genugtuung, solch seltene Stimmung mit. erlebt zu halben, verließ ich das Gasthaus, muhte es verlassen, .da der Verkehr über die große Straßen-Rheinbrücke um 9 Uhr gesperrt wurde. Massiv und Gottvertrauen erweckend stand der uralte Dam. Friedlich umgaben ihn die nicht minder alten, kleinen malebischen Häuser zu seinen Füßen, schwer und muteinflößend hallten die Hufe kräftiger deutscher Pferde und das Rädergerassol der von ihnen gezogenen Kruppschen Kanonen wieder.

Mein Weg führte mich durch die von Soldaten immer noch belobten Straßen zum Halleplatz und an das Rheinufer zu»

Dienstag, 18. August 1811.

Nr.

Belgien die Folgen zu tragen haben für seinen u1l0 Zt frei' sinn, für das deutsche Blut, welches ^

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tigen Starrsinn

gischem Boden geflossen ist und für das _

menschte Verhalten der belgischen Bevölkerung gegen " . dige deutsche Frauen und Kinder und deutsches ^ tzi, Eiserne Härte ist einem solchen Volke Pflicht der Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

In derNational-Zeitnng" heißt es, der belgisch ^ und das belgische Land werden nicht mehr auf fre 11 nähme seiner ehemaligen Neutralität rechnen dürfe - Krieg wird in das Innere des Landes getragen w DiePost" meint, die Antwort auf die belgische * könne nur durch unser Heer gegeben werden. t

Lüttichein Stützpunkt des deutschen

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Ein amtlicher Bericht über den schnellen Fall der ', c ' l (, r / W. T.-B. Berlin, 17. Aug. Das Geheimnis uj (

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zugegangen, das; vor Ausbruch des Krieges. f/Spt«'

Lüttich kann entschleiert werden. Uns

fische Offiziere und vielleicht auch eunge

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Vor AusbrU^E

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schafteu nach Lüttich entsandt waren Truppen in der Handhabung des d i e n st e s zu unterrichten. Vor 2. _ Feindseligkeiten war dagegen nichts wenden; mit Beginn des Krieges aber wurde Neutralitätsbruch durch Frankreich Belgien. Wir mußten schnell handeln- mobilen Regimenter wnrden an die Grenze ge j 1 und auf Lüttich in Marsch gesetzt. Sechs densbrigadcn mit Artillerie und K" s,e lerie haben Lüttich genommen. Danach wnr ^ dort mobil gemacht und erhielten als echt stärkung ihre eigenen Ergänzungsmannschaften. HM tere Regimenter konnten nachgeschoben werden, Hefe Mobilmachung soeben beendet hatten. Unsere sprachen bei Lüttich von 120 000 Deutschen,

Vormnrscki weiten Sckiwieriakeiten in der Berp" " kje

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nicht antreten konnten. Sic haben sich S ett Panse hatte einen anderen Grund.

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F e tz t erst begann der d e u t s ch e.A u f

Die Gegner werden sich überzeugen, daß die

Armeekorps gut verpflegt und ausgerüstet m ^

marsch antreten. Seine Masestät hat sein jfaa ^. ten, an die Einnahme der Forts von Lütnch <ei

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Tropfen deutschen Blutes mehr zu setzen.

kannte unsere schweren Angriffs ^ nicht, daher glaubte er sich in den Forts sichk»- schon die schwächsten Geschütze * fit schweren Artillerie veranlaßten jedes "fct. beschossene Forts nach kürzester Frist zur Ü b f

Die noch erhaltenen Teile der Befestigungen ^ ten dadurch ihr Leben. Die Forts aber,, ^tf

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unsere schweren Geschütze feuerten, wurden ru ^trt Zeit in Trümmerhaufen verwand ei u jje*j denen die Besatzung begraben wurde. Z

den die Forts wieder zur Verteidigung richtet. Die Festung Lüttich soll den von j* ^ Gegnern aefaßten Vlänen nicht mehr dienen, ' ------ - ' -.U«. 11 :«.

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den deutsck) en Heeren ein Stützp 11V ( ;§. Der Generalquartiermeister v.

Zur Beteiligung desZ. VI" an der Eroberung AK

4): Berlin, 18. An g. (Eig. Droh «bericht) Wie

felbia" aus guter Quelle crjfährt, ist der Unteres' der aus demZ. VI" über Lüttich die 12 Bomben ^ ^

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Reserven nterofffizi er Heiligenjstadt).

E. Trump er aus Kreuzsber

Die deutsch-belgischen Feindseligkeiten. eie^ j- Kopenhagen, 18. Aug. (Eig. Drahtbericht) ti- . - Brüssel vom 13. Äug-

n Dienstag bei ^

belgischen Patrouillen und

Depesche derPolitiken" aus Brüssel vom 13. Äug'

Die Feindseligkeiten wurden Dienstag bei T^.rie

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deutscher Kavalie^M öffnet. Die Kavallerie nahm eine methodische " der Gegend vor.

Ein kraffes Beispiel belgischen Meuchelmordes-^ ^

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Berlin, 18. Aug. Wie weit der Meüchelnro ff :!

gifschom Gebiet gegangen ist, das -erfächrt man erscy,^ la^'

IcgM ^ «Oll i . einer Todesanzeige in derKreuzzeitung , ° ,

Der Allmächtige hat unseren lieben Bruder^^ treu^^

Klützow, Hauptmann und Kompagniechef, und stt h^jpl ', gab. Hoher von ^

Gattin Helen von Klützow, wm ^ - > m

gerufen. Er starb den Heldentod, sie wurde auf _ ppi* zu dem gefallenen Gatten in Feindesland ^ ^

rück. Der klare Abendhimmel wies .den Blick noch

rück zu den 'sich majestätisch emporreckenden Türmen ^ re

f'trr r»n:Sov* 1 .

tig dreinschauenjden Doms. Hinter ihnen veri glühende iSonneniball. über ihm aber zeigte dem leeren, abendroten Himmel eine brsite, W _ ^xizo

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gleich einem mächtigen deutschen Hoereszug ihre ,scharf 'auslaufende .Spitze gen FranLreich. M Gustav Maeurer,

Rus Kunst und Leben. ?

* Das Haus des Rubens. Aus Brüssel wird' un ^ v In der Nähe der belgischen Hauptstadt ^egt.schichte schöne Schloß von Steen, das in der Leb der Gj ^ Rubens eine Nolle gespielt hat: hier lebte MMf, per Meister mit seiner schönen zweiten ^

Fouvment, deren Züge und Gestalt sein Pml Verests^ mit so meisterhafter Lebendigkeit --tr-re-n har- .

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einiger Zeit wurde angeregt, der belgische. ab>

Landhaus des Rubens ankaufen und in t u Lmcrv

umwandeln, aber der Plan scheiterte, da dw ^ ß0It <s ^ gelegen erscheint. Das Landhaus liegt inmrr^. be&'ZMS,

gelegen erscheint. Vas ^-anvhaus uegr in

und Wiesen und befindet sich annähernd « ^ LandifS" ß ck

Zustande, wie zu Rubens Zeit; der Meister ^ imtnj ^ bildet- der Umgebung geschaffen. Im SÄÄl verom^e noch den Tisch, an dem Rubens oft seine ö ^ im und ein Exemplär der gedruckten Mitteilung, ^sthnt *7 hch 1635 der Ankauf des Besitztums durch Rubens Landh^jgec

Nun hat der belgische Senator Becker-Remv ^

Rubens käuflich erworben; der neue er s

Kunstfreund, und es kann als sicher gelten, well das Rubenshaus im unveränderten o ul wird.

Kleine Chronik. ^

Theater und Literatur. Als Frerwmlger - Romanschriftsteller Rudolf Herzog, dKr steht, gemoldet. ^ " ^ ^

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