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Wiesbadener Tagblatt

Stuii ttttb Sctldd2 SL Sdicllcttbctd"idle ^burf)Oni(f('reL Lanaaafie Nr. 21 (Saablattaftairä) ' ''A“L * in 6 'Mitönaben ßtidiättuitüdicit toctftaalid)

Druck und Verlag: L. ScheUenbergjche Buchvruckerei, Langgasse Nr. 21 (ragblatt-Haus)

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Nummer 197

Montag, 24. August 1942

90. Jahrgang

Die Überraschung von Dieppe

Das Küchenmesser '

So« Walter Aßmus

London und Moskau geben Unterschätzung der deutschen Abwehrkraft zu

vorjährige gleiche Sammlung hatte

Das deutsche Landvolk Hilst siegen!

zweite

z»

alle bisherigen Haussammlungen zeigt, daß die Heimat die Mahnung Aufruf vom 22. Avril dieses Jahres ihr (unserer Soldaten) Führer und

Erfolg auf Erfolg hat uns, letzten drei Jahren errungen. Ü1 wurde, ist der oi “ “

107000 StRZ. versenkt

Wieder 17 Schiffe von unseren U-Booten vernichtet

Ans dem Fuhrerbauvtauartier, 24. Aug. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Deutsche Unterseeboote versenkten im östlichen und westlichen Atlantik, sowie im Karibischen Meer 17 Schiffe mit 10 7 0 0 0 BRT. und zwei Trans­port s e g l e r. Davon wurden 11 Schiffe mit 64 000 VRT. aus Eeleitzügen herausgeschossen. Zwei weitere Schiffe wurden torvediert. Ihr Sinken konnte wegen einsetzender Abwehr nickt beobacktet werden.

Dieses glänzende, übersteigende Ergebnis des Führers in seinem beherzigt hat: „Als

zende Ineinandersvielen der deutschen kennen. Sie ruft immer wieder Stalin lich zu stovven. was dieser gewiß gern es nur könnte.

ein Ergebnis von

Operationen aner- zu. den Rückzug end- tun würde, wenn er

38 826 007,14 RM. Es ist also eine Zunahme von 5 970 404.76 RM. = 15,38 vom Hundert zu verzeichnen.

Oberster Befehlshaber erwarte ich daher, daß sich jeder Deutsche mehr noch als bisher der Front bewußt wird und versucht, durch seine Ovier unseren tavfersten Männern zu danken."

Sechs Millionen mehr als im Vorjahr

Berlin. 23. Aug. Die am 22. August 1942 durckaeführte fünfte Haussammlung des Kriegsbilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz war wieder ein stolzes Bekennt­nis zur deutschen Volksgemeinschaft. „„

Das vorläufige Ergänis beträgt 44 796 411.90 RM. Die

Vorbildlicher Einsatz Stephan von Horthys

Budavest, 23. Äug. Das ungarische Telegravbenbürv MTJ. meldet: Vor dem Kommando der im Osten kämvfen- den Honved-Armee traf am Samstag eine zusammen­fassende Meldung über die Fronttätigkeit des den Helden­tod gestorbenen Reichsverweser-Stellvertreters ein. in der das Armeekommando gleichzeitig Oberleutnant Stevhan von Horthy für die Höch st e Auszeichnung, und zwar für das Ritterkreuz des ungarischen Verdienstordens mit Schwer­tern vorschlägt. Die Meldung des Kommandos der Honved- Armee lautet:

„Oberleutnant Stevhan von Horthy vollbrachte im Zeit­raum vom 4. Juli bis 19. August 1942 24mal Kamvfauf- gaben. Besonders hervorragend war seine Kamvstatigkeit im Zusammenhang mit den Erdkämvfen gegen den Don- bogen. wobei er an einem Tage dreimal je zwei Stunden lang teils im heftigen feindlichen Abwehrfeuer eingesetzt wurde. Am 18. Juli zeichnete sich Stevhan von Horthy als Ketten- und Flugzeugkommandant durch Mut und verson- liches Beispiel aus. Am gleichen Tage schoß er 6et Daoi- dowska ein feindliches Flugzeug vom Tyv La«. 3 ab.

Korrespondent der „Sunday Times" feststellt, über die deutsche Stärke im Westen äußer st überrascht gewesen. Die Berichte über die schweren Verluste der Alliierten bet Dievve hätten Erstaunen hervorgerufen, da man der Über­zeugung gewesen sei. daß die Deutschen den Westen von Truvven entblößen mußten. Zugleich läßt der gleiche Korresvondent aber auch durchblicken, daß man in Moskau dem Unternehmen von Dievve „leider mehr Bedeutung bei­mißt". als man ihm jetzt in London zugestehen will. Stalin denkt, wie immer wieder betont werden muß, gar nicht daran, seine demokratischen Verbündeten von den einmal gegebenen Versprechen zu entbinden. Jeder unserer Gegner erwartet von dem anderen, daß er sich zur entscheidenden Tat aufrafft. London wünscht, daß Stalin endlich den Rückzug stovvt und Stalin fordert, daß trotz allem die zweite Front geschaffen wird.

Niemand wird bestreiten können, daß das Küchenmesser em sehr nützliches, ja im Haushalt absolut unentbehrliches Instrument ist. Für Operationen ist es allerdings nicht ge­eignet. obwohl es gelegentlich auch vorkommen soll, daß Operationen mit anderen als dazu bestimmten Instrumenten ausgeführt werden müssen. Dann freilich liegt ein sehr har­ter Zwang vor. die unbedingte Notwendigkeit zu operieren verbietet es. das Heranschaffen de- eigentlichen Instrumente abzuwarten. Diese Situation scheint jenem englischen General vorgeschwebt zu haben, der dieser Tage in der Lon­doner „Evening News" die sogenannten Alliierten mit einem Kranken verglich, der durch eine sofortige Ope­ration zu retten ist. Der herbeigerufene Arzt aber ist ohne Instrumente. Er steht nun der schwierigen Situation gegenüber, daß der Patient sofort operiert werden muß, die Zeit zum Heranschaffen der Instrumente könnte ihm das Leben kosten, also: hermitdem Küchenmesser. Ohne auf Einzelheiten dieses Vergleiches eingehen zu. wollen, wird man doch sagen können, daß aus diesen Worten klarer noch als aus den langatmigen Erklärungen der feindlichen Staatsmänner und aus den gewundenen Artikeln der Presse der Alliierten zu erkennen ist, wie sehr heute'unsere Gegner, und nicht zuletzt Herr Churchill zum Handeln gezwungen sind.

Es ist deshalb auch völlig abwegig, wenn nach dem Moskauer Treffen die englische Presse die Reisen Churchills in eine Linie mit den verschiedenen Zusammenkünften der Staatsmänner der Achse zu stellen versuchte. Englische Blätter meinten auf den Vorwurf, daß die amtliche Mit­teilung über die Besvrechungen in Moskau über­aus dürftig gewesen sei. daß ja auch die Staatsmänner der Achse ihre Beschlüsse nicht öffentlich zu verkünden öftesten. Das ist absolut richtig und wir haben sogar allen Grund stolz auf die Diszivlin zu sein, die in dieser Hinsicht bei uns und bei unseren Verbündeten herrscht. Wir erörtern nicht lang und breit in der Presse, was wohl geschehen könnte, wir reden nicht über unsere Pläne, sondern wir handeln. Dieses Handeln ist für den Gegner jedesmal äußerst unange­nehm, zumal wir gewöhnlich gerade das tun, was er am wenigsten erwartet hatte. Wir stehen aber auch nicht unter diesem Zwang zum Handeln, wir ergreifen wirklich die Initia­tive. wir führen wirkliche Offenüven. nicht nur Ablenkungs­angriffe, wir bestimmen Zeit und Raum des Angriffs und beschränken uns nicht, wie etwa die Amerikaner 6ei den Salomon-Inseln auf eine vorübergehend offensiv geführte Defensive.

, Wenn Herr Churchill auf die Reise geht, dann müssen seine Unterredungen zunächst einmal mit der Feststellung beginnen, daß alle Pläne, die man auf der Gegenseite ge­macht hatte, längst durch die deutschen Erfolge überholt. Man sieht üch vor die Notwendigkeit gestellt, irgendetwas zu unternehmen, um eine weitere Verschlech­terung der Lage zu verhindern, und man muß sich immer wieder die (Trage vorlegen, wie man dem deutschen Vor­gehen begegnen kann. In diesem schwer auf der Gegenseite lastenden Zwang zum Handeln sviegeln sich am klarsten die Erfolge der Kriegführung der Dreiervakt- machte wider. Man ist sich auch heute schon klar darüber, daß man die Sofmung, den Krieg allein durch die Rüstungs- vroduktion zu gewinnen, aufgeben muß. Die „Times" bei- wielsweife stellte erst vor wenigen Tagen feit, daß die Rüstungsproduktion in den USA. keineswegs so arbeite, wie man sich das ursprünglich gedacht habe. Es gebe Schwierigkeiten mit den Arbeitern, vor allem aber mache sich tote Änapobeit an Rohstoffen unangenehm bemerkbar, und nach Meinung aller Sachverständigen werde die Produktion in nächster Zeit noch weiter zurückgehen. Es würden noch mehr Rüstungsbetriebe durch den Rohstoffmangel in Mit­leidenschaft gezogen werden. Das ist die Feststellung eines englischen Blattes. Es wäre nichts verkehrter, als daraus nun etwa folgern zu wollen, daß morgen die amerikanische Kriegsproduktion aus Mangel an Gummi oder anderen Dingen zum Erliegen kommt. Dem ist keineswegs so. Aber

as. Die neue Woche beginnt mit neuen Hiobsbotschaften für unsere Gegner. Wiederum kann die deutsche U-Boot- Waffe große Erfolge buchen, wiederum sind rund 107 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraum versenkt worden. Die Mehrzahl der versenkten Schiffe wurde aus Geleitzügen herausgeschossen, womit erneut zur Genüge bewiesen ist. daß alle englischen Versicherungen über die Sicherheit der Geleit­züge nichts weiter als Bluff find.

Vor allem aber richtet sich die Aufmerksamkeit unserer Gegner auf die Ostfront. von der neue Erfolgsmeldun- gen vorliegen. Der heutige OKW.-Bericht läßt erkennen, daß die Sorge der Engländer um Stalingrad berechtigt sind. Aber auch im Kaukasus werden trotz größter Gelände­schwierigkeiten und obwohl dieses Gebiet dem Verteidiger große Vorteile gewährt, immer weitere Fortschritte erzielt. Die englische Presse muß denn auch widerwillig das gliin-

Daß die neue Welt den jungen aufbauenden Staaten gehört, diese Tatsache steht heute nicht mehr in Frage, denn hierüber ist die Entscheidung zugunsten dieser Staaten bereits gefallen. Das Gute muh und wird siegen, wenn es anders wäre, hätte unser Kampf feinen Sinn verloren. Völker, die sich dem Judentum ver­schrieben haben, und die Politik Englands und Amerikas ist voll und ganz auf das Judentum ausgerichtet, haben das Recht, Vorbild anderer Staaten zu fein, verwirkt. Es gibt daher nur eines: den Kampf gegen Plutokratie und Bolschewismus so lange zu führen, bis der Sieg errungen ist: denn Frieden wird erst bann fein, wenn die Feindstaaten vernichtend geschlagen sind. Wenn der Amerikaner Wallare in diesen Tagen zum Ausdruck brachte, dah Amerika ein Hort der Juden werden müsie, so wird damit nur das bestätigt, was uns feit langer Zeit bekannt ist. Wie die Freiheit unter der Herrschaft des Judentums aussehen würde, davon kann

Landvolk in Eroh-Eerau

sich das deutsche Volk ein genaues Bild machen, hat es doch am eigenen Leibe verspürt, wohin der Jude ein Volk zu bringen ver­mag. Dem Nationalsozialismus blieb es vorbehalten, diese Pest auszurotten — wir gönnen sie den Engländern und Amerikanern mit ehrlichem Herzen.

Nachdem der Gauleiter scharfe Abrechnung mit den Feind- ftaaten gehalten hatte, behandelte er die Anforderungen die durch das Kriegsgeschehen an d i e Heimat gestellt werden, ^nsbesonder sei es das Landvolk, das im restlosen Einsatz die Er­nährung unseres Volkes sichersten«. Unsere Soldaten an der Front bet Ruftungsarbeiter, überhaupt alle Werktätigen, können Leistun­gen, wie sie gerade jetzt verlangt werden, nur bann vollbringen wenn sur eine ausreichenbe Ernährung gesorgt ist. Die Schwierig­keiten, bte getabe in ben lanbwirtschaftlichen Betrieben bedingt durch eine Anzahl unvermeidlicher Einflüsse, immer wieder auf» treten, haben das Landvolk hart gemacht. Dafür blickt es aber im Herbst, sobald der Erfolg schwerer Arbeit sichtbar ist, mit Stolz seme Leistungen. Genau so ergeht es heute dem gesamten deutschen Volke Mit ledern Erfolg unserer Truppen wird es härter unb zuversichtlicher, ohne -in eine Hurrastimmung zu verfallen. Wenn von feindlicher Seite versucht wirb, ben Geist bet Zersetzung tn bas deutsche Volk yineinmtragen, so können wir überzeugt sein d°ß. diese Ver uche ebenso kläglich scheitern werden wie seither alle militärischen Unternehmungen des Gegners gescheitert sind. Auch die hemmungslosen Luftangriffe auf ungeschützte deutsche Städte konnten die Stimmung der Heimat nicht erschüttern. Jeder Deutsche weiß heute um was es geht. Er weiß genau, daß der Krieg eine Angelegenheit ist, die ihn selbst angeht, ist er mit seinem ganzen Sinne hineingeftellt in die Volksgemeinschaft.

Front und Heimat bilden ein Ganzes — einen besseren Ga­ranten des oieges kann es nicht geben. Mit diesen Worten und einem Appell, dem Führer auch weiterhin treue Gefolgschaft zu leisten, ihm zu folgen auf dem Wege zur Erringung der Freiheit unseres Volkes, schloß der Gauleiter die eindrucksvolle Kundgebung.

jete siegreiche Wehrmacht in ben

„ Iberall, wo bet Feinb angegriffen

ist der beutsche Solbat Sieget geblieben unb hat unsterb- luhm an bie Fahnen bes Reiches geheftet. Zu einer Zeit,

as. Berlin, 24. Ang. (Eig. Dtabtbetickt unserer Berliner Schriftleitung.) Sowohl im West- als auch im O st - Kaukasus macht der deutsche Angriff weitere Fort­schritte. Das bestreiten auch die englischen Blätter nickt, die nach wir vor mit großer Nervosität, auch auf den Kampi- raum zwischen Don und Wolga blicken und ihrer Sorge um Stalingrad immer wieder Ausdruck verleihen. Sie begreifen, wie es in dem deutschen Wochenbericht ausge- drückt wird, vom Kaukasus bis zur Wolga-Linie um eine Hauptentscheidung in diesem Feldzug gerungen wird, wobei die Sowjets sich vergeblich bemühen, den deut­schen Vormarsch endlich zum Stehen zu dringen. Die sowjetischen Gegenangriffe im mittleren und tm Nordabschnitt der Ostfront vermögen diese Entwicklung nicht abzustovven. Heldenhaft leisten die deutschen Truvven überall dort, wo der Gegner angreift, Widerstand. Nirgends gelingt es den Sowjets, die deutschen Linien einzudrücken, sondern überall ist das Ergebnis der Angriffe, daß der Gegner allerschwerste Verluste erleidet. Die Sowjets, so meint beispielsweise ein englischer Korresvondent in Mos­kau. haben in den letzten drei Monaten mehr Kampfwagen verloren als die Alliierten der Sowjetunion liefern können.

Noch weniger bat der zusammengeschlagene Jnvasians- versuch von Dieppe irgend etwas an der Entwicklung der kriegerischen Ereignisse im Osten zu ändern vermocht. Wenn die Engländer wirklich gehofft haben sollten, uns zwingen zu können. Truvven aus dem Osten abzuziehen, so haben auch die englischen Generale inzwischen erkennen müllen, daß diese Hoffnung trügerisch war. Einige englische Blätter glaubten ihren Lesern und auch Herrn Stalin versichern zu müssen, daß wir immerhin gezwungen seien. Luftstreitkräfte aus dem Osten nach dem Westen zu verlegen. Der Lon­doner Berichterstatter des „Svenska Dagbladet". der sich be­sonders eingehend im Zusammenhang mit Dievve mit der Frage der Luftwaffe befaßt, berichtet demgegenüber, man gebe jetzt in England offen zu. daß die D e u t s ck e n die wirkliche Stärke ihrer in Westeurova befindlichen Jagdflugzeuge völlig geheimgehalten hätten. Das ist eine Formulierung, die die bittere Überraschung der Engländer über das scharfe Zuschlägen der deutschen Luftwaffe, die ihnen so schwere Verluste beibrachte, deutlick erkennen läßt. Im übrigen dürften auch' die fortgesetzten Angriffe der deutscken Luftwaffe auf kriegerische Ziele in England, Angriffe, die bei Tag und Nackt mit sehr gutem Erfolg durchgeführt werden, die Engländer belehren, daß die deutsche Luftwaffe im Westen stark genug ist. um Groß­britannien immer wieder schwere Schläge zu versetzen.

Aus der Gegenseite ist denn auch eine gewisse Rat- lo s i g k e it deutlich erkennbar. Man kann nicht leugnen, daß sich die Lage der Sowjets immer weiter verschlechtert. „Engländer und Amerikaner können nicht damit rechnen", so sagt beisvielsweise die „Times" in einem Artikel, in dem sie die Sowjetunion als wichtigste Front bezeichnet, daß der Widerstand der Sowjets ohne zunehmende Unterstützung unendlich dauert." Wie aber will man die Sowjets unter­stützen? SelbstinMoskau ist man. wie der Moskauer

Die von bet 2anbesbauernfdjaft Hesien-Nasiau in Verbindung mit bem (Sauamt für Agrarpolitik unb bet NSDAP. Kreisleitung Groß-Gerau veranstaltete Milch- unb Fettleistungsschau gibt einen guten Überblick übet bie vorzüglichen Leistungen des Landvolkes bes Kreises Groß-Gerau auf bem Gebiet bet Milch- unb Fettver- fotgung. Die Ausstellung „Lanbvolk hilft siegen" ist in bet Zeit com 25. bis 30. August 1942 in bet Turnhalle in Groß-Gerau, Jahnsttaße, bet Öffentlichkeit zugänglich.

lichen Ruhm an bie Fahnen , ~ .

in bet im Osten bet Bolschewismus vernichten!) geschlagen wirb, hat bet alte Fetnb Europas — bet Brite — versucht, im Westen eine rite Front zu errichten. Dieser Versuch, auf bem Festlanbe Fuß fasten, ist kläglich gescheitert, gescheitert deshalb, weil der sieg­gewohnte deutsche Soldat die Absicht rechtzeitig erkannte und in bet ihm eigenen Art bem Briten eine Lektion erteilte, bie er so schnell nicht vergeßen wirb. Weiteren Versuchen, eine zweite Front zu errichten, können wir in alle r-R uhe entgegensetzen. Unsere Wehrmacht wirb ben Feind vernichtend schlagen, wo er auch an­greifen sollte. Wir können für uns den Ruhm in Anspruch nehmen, ebenso viele Siege errungen zu haben, wie der Feind Niederlagen erlitten hat. Nicht bas deutsche Volk wirb unterliegen, unterliegen werben bie plutokratischen Staaten, die versucht haben, bas junge aufbauende Europa unter ihre Knute zu zwingen.

Der Gauleiter sprach zum

NSG. Gauleiter unb Reichsstatthalter Sprenger sprach am Sonntagvormittag in Groß-Gerau auf einer Großkundgebung zu bem Lanbvolk bes Landkreises. Vor der Kundgebung eröffnete er in der Turnhalle die Ausstellung „Landvolk hilft siege n“.

In einer großangelegten Rede wies der Gauleiter darauf hin, baß sich nun an ber Schwelle bes vierten Kriegsjahres eine stolze Bilanz abzeichne. Zu Metern Zeitpunkt sei befonberer Anlaß gegeben, benn mit fester Zuversicht könne bas deutsche Volk dem Endsiege entgegensehen.

Ritterkreuzträger Dr. Pottorv gefallen

Berlin, 22. Aug Bei ben Kämpfen im Raum ostwärts Wjasma starb am 14. 8. Ritterkreuzträger Oberleutnant Herbert Poilow ben Heldentod. .

Erst vor wenigen Wochen würbe biefer tapfere Ositzier vorn Führer für eine kampsentscheibenbe Wasfentat im Raum nordost­wärts Gshask mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausge­zeichnet. Unter besonders schwierigen Umständen war er aus eigenem Entschluß Ende Sunt mit nur zwei Kompanien tn bte feinblichen Stellungen eingebrochen und hatte diese aufgerollt. Da­durch hatte «• nicht nur wertvolle Aufschlüße übet Stärke und Ab­sichten bes Gegners gewonnen, sondern auch eine wesentliche Vor- • aussetzung für die weiteren erfolgreichen Singriffsoperationen ge­schaffen. ____

Heldentod Dr. Marl Römers im Osten

Krakau, 23 Aug. 2m Kriegslazarett in Krakau verstarb am Samstag an ben Folgen einer bei ben Kämpfen im Raum um Eharkow erlittenen schweren Verwundung ber Ministerialbiiigent unb Leiter ber Sluslanbspreffeabteilung ber Reichsregierung im Reichsministerium für Volksaufklärung unb Ptopaganba, Oberleutnant Professor Di. Karl Börner. ,m Alter von 42 Jahren. Mit Professor Börner verliert bie deutsche Preße einen in jahrzehntelanger Arbeit bewährten Journalisten unb bte Zeitungswissenschaft einen Fachmann ersten Ranges.