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Tagilatt-H-us" Nr. 6650-53.

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Berliner Redaktion des Wiesbadener Tagblatts: Berlin-Wilmersdorf. GLntzclstr. 66, Fernspr.: Amt Uhland 450 u. 451. Tagen undwim mrt?igYn1®mäKffnTmm"a

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enstag, 18. Kugust 1914.

Kbend-Kusgabe.

Nr. 382. - 62. Jahrgang.

^ie steht e§ mit Öen Neutralen?

oMrt iben letzten Tagen wurde in wachsendem Maße Mehr oder minder Besorgnis die Frage erörtert, h/ch zu dem halb Dutzend Gegnern Deutschlands und s ^keich-Ungarns, dem Dreiverband und seinen drei Fanten, über kurz oder lang noch weitere Feinde teilen könnten, und zwar wurde_ bei diesen Erörte- O?en immer wieder in erster Reihe auf den dritten sAund genossen Italien Bezug genommen. Die ^ Le breiteten Gerüchte über ein Ab schwenken j^"ens von Deutschland und Österreich-Ungarn, |fi. gegenüber es bisher eine wohlwollende Neu- proklamiert und auch beobachtet hat, stammen O* aus englischen Quellen, durch die sich manche 'Men ließen, aber es kann und soll nicht geleugnet Wn, daß diese Gerüchte imlnerhin eine gewisse Sage gehabt hatten.

besteht darin, daß von französischer und y Mehr von englischer Seite ein st a r k e r ;j Uck auf Italien ausgeübt wird, es zum Bruch Cl Bündnisverpflichtungen, also zu einer ehrlosen ..ijh^ung zu zwingen, ein Vorgehen, das gegenüber h £ Großmacht beispiellos ist wie so manches andere S'esem Kriege. Don französischer Seite scheint man Italienern grohmütigeweise der Bär ist noch lu erlegt und wird nicht erlögt werden! S ü d- zu versprechen, während die Engländer den Linern zu Gemüt« führen dürften, daß die eng» Schiffskanonen der italienischen Kiiste gefähr- z.?erden könnten. Daß man in Italien bisher dieser >Uli>rot- und Peitschen-Mcthode gegenüber f e st- ji!ti üjeken ist, geht aus der erfreulichen, von uns Sonntag schon verbreiteten Erklärung der S l e n i sch e n Regierung hervor, worin den J eine Schwenkung Italiens verbreiteten Gerüchten i) .Entschiedenheit entgegengetreten wird. Freilich E>t in Abrede zu stellen, daß es in Italien eine Luichfeindlich und franzosenfreuudliche Partei gibt, !jj°Urch die unerhörten französischen und englischen ^Anmeldungen über angebliche deutsche Nie­ten sich gestärkt fühlte.

Zweck, diesen Liigenmeldungen entgegenzu- dient in erster Reihe die Reise des Botschafters tz^at i nach Rom. Es ist nicht zu bezwerfeln, daß ^^fkiärüngeu des Herrn Bollati der ltalrenlichen Ü^Ung gegen die französischen und englischen An­tillen den Rücken steifen werden. Im übrigen Lj.tftan jn der Siebenhügelstadt kaum im unklaren sein können, daß die G r o ß m a ch t s st e l lu n g f/iens von den Siegen Deutschlands und ,tj ^ r e i ch - ll n g a r n s abhängt. Denn von den ^ H Äen, die den Italienern ihr Stammland Savoyen ijs uizzg geraubt haben, wie von den Engländern, l-HhSuen dritten Konkurrenten im Mittelmeer me Ita'Wg aufkommen lassen werden, hätte Italien Höch­ts. die gnädige Erlaubnis zu einer Existenz Ranges zu erwarten. Man wird also

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ft 1 ^Qtouf vertrauen dürfen, daß Italien auch , Folge sich weder durch Versprechungen noch ,#t.Drohungen zu einer Taktik drängen lassen wird, i^.'cht nur moralisch, sondern auch politisch Selbst- fi wäre.

if< k mchnns unbegründet sind weiter die Ausstrcuun- i « wonach Deutschland und die Donaumonarchie im des Krieges ans eine feindliche Haltung sei- ttz, öans rechnen können, weil dieses mcht ferne sSSität proklamiert hat. Wir haben schon früher daß das japanisch-englische Bündnis sich ans 1 e n bezieht und den Falleines nicht provo-

Angriffes" auf England oder Japanoder aggressiven Aktion" seitens der bevden s», dorsieht. Von diesen beiden Fällen ist aber in >>s,.^digen Kriege nicht die Rede, und die Be- ll e n Englands in Asien werden. von oder der Donaumonarchie ebensowenig be- )n^ie der Besitzstand Japans. Die Spitze des »^es richtete sich bekanntlich gegen Rußland, jh abgesehen von der Frage der Sympathien, ffjtVhf 1 den ' nüchternen Japanern nicht ausschlag- süf" sind, wissen diese ganz genau, daß sie in der einen zu fürchtenden Gegner haben, und das tzs?bleibt Rußland. , . . ,

die übrigen Mächte betrifft,^ so haben , l> v m e n, Holland, die Schweiz und die ^h-snavischen Staaten ihre Neutralität f,-Mich proklamiert. Eine Stellllngnahme gegen und die Donaumonarchie ist von keinem piN-Staaten, auch nicht von Dänemark aus wohl- ; en Gründen, zu erwarten. Obwohl die S Y m- W , ' ^ besonders in der Schweiz, Holland /% ^.Schweden auf unserer Seite sind, liegt doch bk,, "Schweden die Möglichkeit vor, daß es im we:- Merlans der Wirren durch die finnische ^ in den Krieg hiueingezogen wird, und hier­

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bei ist von großer Bedeutllng, daß Oberst M o e r ck e, der gemeinsam mit Sven Hedin den Warnruf vor Rußland erlassen hat, soeben zum K rie g smi n ister ernannt wopden ist.

Was endlich die Balkanstaaten betrifft, so könnte die Haltung des mit Serbien engliierten Griechenlands vielleicht als . ungewiß gelten. Es dürste über einiger­maßen sicher sein, daß ein Vorstoß Griechenlands die Türkei und R u m ä n i e n auf den Plan rufen würde. Besonders bei der Pforte herrscht eine starke Stimmung, den Russen die heimtückische Taktik bei den letztenBalkankriegen heimzuzahlen, und auch die R u m ä- nen sind nicht gang abgeneigt, sich bei Gejlegenheit das ihnen von den Russen genommene Bessarabien zurück­zuholen, ebenso wie Bulgarien jedenfalls n i e an der Seite Serbiens zu finden sein könnte. Allein wenn wir alle diese Möglichkeiten andeuten,. so liegt es uns doch fern und wir haben das Gott sei Dank auch nicht nötig! ans Alliierte zu rechnen bis auf den einen großen Alliierten, der vor hundert Jahren in dem Befreiungskriege und der uns 1870 in unserem E i n i g u ng s k r i e g e zur Seite ge­standen hat! ^

Die militärischen Vorbereitungen Italiens.

Kopenhagen, 17. Aug. Nach Pariser Meldungen wird dort die Situation in Italien mit stekgendem Interesse ver­folgt. An die Pariser Ausgabe desNew Dort Herald" wird aus Rom telegraphiert, 200 000 Mann italienische Truppen seien zwischen Mantua, Verona, Peschiera und Lugano versammelt; die Garnison in Bologna sei aufge­brochen, der Hafen von Venedig gesperrt. Brindisi sei in Verteidigungszustand versetzt worden und die Flotte habe sich in Tarent konzentriert.

Ein Umschwung in der italienischen Presse.

Berlin, 17. Aug. DerL.-A." schreibt: Jn den italieni­schen Blättern, selbst in solchen, die sonst nicht gerade als deutschfreundlich gelten, ist in den letzten Tagen ein beach­tenswerter Umschwung eingetreten. Während die Seiten vorher von englischen und französischen Lügenmeldun­gen strotzten, werden jetzt die deutschen Berichte in den Vordergrund gestellt. Aus den kritischen Besprechungen, die am Schluß folgen, ergibt sich, daß man heute anscheinend den Meldungen aus Berlin bedeutend mehr Glauben beimißt als denen der Gegner. Freilich müssen diese, wenn auch sehr borsichtig und gewunden, doch langsam zngeben, daß. es mit ihren großen Erfolgen, die sie etwas voreilig in die Welt hinausposaunten, bisher recht traurig aussieht.

Portugal bleibt neutral.

W. T-B. Berlin, 17. Ang. Die hiesige portugiesische Ge- sandisschait teilt mit, daß keinerlei Nachrichten bei ihr eingeglangen siüd, die zu der Annahme Hercchtigen, daß daN Gerücht von einer Beteiligung Portugals an dem gegenwärtigen Konflikt der Wirklichkeit entspräche. Sie hält es für der Wahrscheinlichkeit entbehrend. Die Geisandt- schalft glaulbt auch versichern zu dürfen, daß in hiesigen offi­ziellen Kreisen nichts vorliegt, was zu dem Gerüchte Anlaß gäbe.

Die dritte Verlustliste.

TV. T-B. Berlin, 17. Ang. DerReichsanzeiger" der. össentlicht die Verlustliste Nr. 3. Danach hatten folgende Ver­luste:

Infanterie-Regiment Nr. 17: 1 Musketier leicht ver­wundet.

Infanterie-Regiment Nr. 18: Tot 8 Musketiere, ein Ge­freiter und ein Unteroffizier; schwer verwundet 16 Musketiere, ein Unteroffizier, ein Vizescldwebel d. R. und ein Oberleut­nant d. R.; leicht verwundet 17 Musketiere, ein Unteroffizier d. R., ein einsähr. Unteroffizier, ein Leutnant d. R. und ein Stabsarzt d. R.; vermißt: 6 Musketiere und 1 Unteroffizier.

Infanterie-Regiment Nr. 28: Tot: 16 Musketiere, 2 Ge­freite, 1 Unteroffizier d. R. und 1 Vizclfeldwebel d. R.; schwer verwundet: 24 Musketiere, 1 Gefreiter, 3 einjährige Unter­offiziere, 1 Vizefeldwelbel d. N. und 1 Leutnant d. R.; leicht verwundet: 11 Musketiere, 1 Gefreiter, 2 Unteroffiziere d. R. und 1 Vizejfeldwpbel d. R.; vermißt: 51 Musketiere, 1 Ein- jährighFreiwilliger, 11 Gefreite, 2 Unteroffiziere, 2 Unter- olffiziere d. R., 1 VizefeldwOoel und 1 Vizefeldwebel d. R., sowie ein Feldwebel; erkrankt: 2 Musketiere.

Füsilier-Regiment Nr. 33: Tot: 23 Füsiliere, 3 Gefreite, d. R., 2 Unteroffiziere, 1 Unteroffizier d. R., 3 Sergeanten, 1 Leutnant, 2 Leutnants d. R., 1 Oberleutnant und 1 Haupt- mann; schwer verwundet: 40 Füsiliere, 1 Einjährig-Frei­

williger, 3 Gefreite, 2 Vizefeld,Wedel (einer davon gestorben), 1 Feldwebel, 1 Leutnant und 1 Leutnant d. R.; leicht verwun. dct: 17 Füsiliere, 1 Gefreiter, 2 Unteroffiziere, 1 Einjähriger, Unteroffizier, 2 Unteroffiziere d. R., 1 Leutnant, 1 Leutnant d. R.; vermißt: 31 Füsiliere, 1 Geifreiter d. R., 1 Vizeseld- webel.

Füsilier-Regiment Nr. 35: Tot: 23 Füsiliere, 3 Gefreite, 1 UnteroffrZier und 1 Sergeant; schwer verwundet: 22 Füsi­liere, 2 Gefreite, 2 Unteroffiziere, 2 Einjährige-Unteraffiziere und 1 Unteroffizier d. R.; leicht verwundet: 1 Füsilier; ver­mißt: 11 Füsiliere, 2 Unteroffiziere d. R.; gefangen: 2 Füsi­liere, 1 Unteroffizier, 1 Feldwebel und 3 Leutnants.

Füsilrer-Rcgiment Nr. 40: Tot: 8 Füsiliere, 2 Gefreite, 1 Unteroffizier d. R.; schwer verwundet: 6 Füsiliere, 2 Unter­

offiziere; leicht verwundet: 8 Füsiliere, 1 Unteroffizier; ver-^ mißt: 2 Füsiliere.

Infanterie-Regiment Nr. 41: Tot: 3 Musketiere; schwer verwundet: 2 Musketiere, 1 Leutnant; leicht verwundet: zwei Musketiere.

Infanterie-Regiment Nr. 78: Leicht verletzt: 1 Musketier^ vermißt: 1 Musketier.

Infanterie-Regiment Nr. 131: Ein Landwehrmann durch Urtvorstchtigkeit eines Kameraden evschossen, ein Musketier auf gleiche Weise schwer verwundet.

Infanterie-Regiment Nr. 140: 1 Musketier infolge lln°t glücksifalles gestorben.

Infanterie-Regiment Nr. 143: Tot: 1 Musikctier, schwel! vevivundet: 3 Musketiere (davon einer gestorben), 1 Gefreiter; lescht verwundet: 6 Musketrere.

Infanterie-Regiment Nr. 147: Tot: 7 Musketiere, 1 Ge-- freiter; schwer verwundet: 6 Musketiere, 1 Gefreiter, 1 Unter­offizier; leicht verwundet: 15 Musketiere, 1 Einjährig-Frei­williger, 1 Gefreiter, 1 Unteroffizier, 1 Leutnant der Reserve.

Infanterie-Regiment Nr. 151: Geifallen 1 Musketier.

Infanterie-Regiment Nr. 165: Tot: 3 Musketiere, 1 Ein- jährig-Gesreiter, 1 Sanitätsgefreiter; -schwer verwundet: 13 Musketiere, 1 Gefreiter, 1 Einjährig-Gefreiter, 2 Einjährig- Unteroffiziere; leicht verwundet: 7 Musketiere, 1 Einjährig- FreiwMger, 1 Gefreiter der Resewe, 1 Leutnant und ein Hauptmann; vermißt: 4 Musketiere und 2 Unteroffiziere der Rejferve.

Infanterie-Regiment Nr. 171: Tot: 2 Musketiere, 1 Ge­freiter und 1 Leutnant; schwer verwundet: 6 Musketiere; leicht bevwundet: 4 Musketiere, 1 Gefreiter d. R., 1 Geifreiter,

1 Unteroffizier und 1 Leutnant d. R.

Kürassier-Regiment Nr. 5: Schwer verwundet: 1 Unter.» offizier; leicht verwundet: 1 Geifreiter.

Dragoner-Regiment Nr: 1: Tot: 1 Dragoner und 1 Leut­nant; schwer verwundet: 1 Dragoner und 1 Gefreiter; leicht verwundet: 1 Dragoner und 1 Sergeant.

Dragoner-Regiment Nr. 5: Tot: 2 Dragoner; vermißt^

2 Dragoner.

Dragoner-Regiment Nr. 7: Schwer verwundet: 1

Dvagoner und 1 Rittmeister; leicht verwundet: 2 Dragoner.

Dragoner-Regiment Nr. 11: Leicht verwundet: Ein

Sergeant.

Husaren-Regiment Nr. 5: Tot: 1 Husar.

Husaren-Negimcnt Nr. 7: Gefangen: 1 Hüsar, auf einer Patrouille durch Franktireurs unter Feuer genommen.

Manen-Regiment Nr. 1: Schwer verwundet: 1 Ulan, fft inzwischen vevstorben.

Manen-Regiment Nr. 12: Tot: 1 Ulan.

Jäger zu Pferde Nr. 4: Tot: 1 Jäger; vermißt: 1 Jäger und 1 Gefreiter; gefangen: 1 Jäger.

Feldartillcric-Regimcnt Nr. 1: Leicht verwundet: I Qber-! leutniant.

Feldartillerie-Rcgiment Nr. 6V: Leicht verwundet:)

1 Kanonier; vermißt: 3 Kanoniere.

Feldartillcrre-Regiment Rr. 82: Verwundet: 1 Unter-»

offizier (ist wieder dienstfähig).

Fusiartillcric-Rcgiment Nr. 18: Schwer verwundet;

1 Kanonier; gefangen: 1 Kanonier.

Pionierbataillon Nr. 4: Schwer verwundet: 2 Pioniere,

2 GSfreite und 1 Leutnant; leicht verwundet: 1 Pionier; ver­mißt: 1 Pionier.

Pionierbataillon Nr. 24: Tot: 1 Geifreiter; schwer ver>» wuridet: 1 Vizefeldweibel; leicht verwundet: 2 Pioniere.

Flicgcrabtcilung: Leicht verwundet: 1 Leutnant.

Die Verluste bei Lüttich gering!

Das Kasseler Generalkommando sendet Lkassclcr Blättern folgende bemerkenswerte Notiz: Das Zcntral-Nnchrichten- Burea» des KricgSministcriums teilt mit, daß die Verluste beim Sturm auf Lüttich, die anfänglich beträchtlich erschienen, sich jetzt als gering Herausstellen.

Die ersten Verwundeten in Berlin.

8. Berlin, 18. Aug. (Eig. Drahlbericht) Jn der Reichs- Hauptstadt sind geistern die ersten Verwundeten vom Kriegs- fchauplatz eingetroffen, die ohne irgend welches Aufsehen zu erregen in verschiedene L a z a r e t t e verteilt wurden. Es handelt sich in erster Linie um leichtverletzte Sol­daten. Vorläufig rst eine Unterredung mit ihnen, auch für die nächsten Angehörigen, nicht gestattet. Auch die Ärzte dürfen über die Anzahl der Kranken keine Aus­kunft gäben.

Überaus liebevolle und erfolgreiche Behandlung unserer Verwundeten.

Berlin, 17. Aug. ImLokalanzeiger" werden nach Be­richten eines Augenzeugen Mitteilungen über die Fürsorge gemacht, die unseren Verwundeten im Felde zuteil wird. Direktor Max Fischer von den ManneSmanu- Werken in Düsseldorf hatte sich auf das Schlachtfeld kei Lüttich begeben, und seine Wahrnchmuugeu gehen dahin: Das Wimmern und Schreien der Verwundeten, auf das er sich aus früheren Kriegsschilderungen gefaßt gemacht hatte, fei durch die wunderbare Kunst unserer Ärzte fast verstummt. Mit Liebe und Sorgfalt seien den Leidenden schmerz­stillende Mittel gereicht worden, so daß sie den schweren Transport ohne Klagen überstanden und auf den Verband­plätzen in dankbarer Ruhe sich der weiteren Pflege oft lächelnd anvertraut hätten. Kein heftiges oder ungeduldiges Wort habe, er vernommen. Mit einer wahrhaft brüder­lichen Kameradschaft hätten sich die Ärzte zu Leu Kranken ge­neigt, sie durch milden, oft auch fröhlichen Zuspruch wieder