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Wiesbadener Tagblatt

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Stummer 187

Mittwoch, 12. August 1942

90. Jahrgang

Harter Schlag für die Brifcn-Floffe

Flugzeugträger „Eagle" durch ein deutsches Untersee-Boot im Mittelmeer versenkt

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fördert.

*

Gauarbeitsgemeinschaft für Jugendbetreuung gegründet

Aus dem Führer-Hauptquartier, 11. Aus. Das Ober­kommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Ein deutsches Unterseeboot hat beute mittag im westlichen Mittelmcer den englischen Flugzeugträger »Eagle" aus einem stark gesicherten Eeleitzug mit vier Torvedotrefferu versenkt.

zwei, nämlich „91 rgus“ und Furious“, die aus Jahren 1916/17 stammen.

Bastico» Marschall von Italien

Rom, 11. Slug. Der italienische Oberbefehlshaber in Rord- afrika, General Bastico, wurde zum Marschall von Italien be-

zu eröffnen. Einen elfjährigen Jungen, der von einer Kugel getroffen und schwer verletzt wurde, habe er in seinen Kraftwagen genommen, um ihn in das Krankenhaus zu fahren. Nur mit Muhe fei er dort hrngekangt, da die erregten Inder ihn für einen Briten hielten und das Auto mit einem Steinhagel bewarfen.

Das „Auspeitschungsgesetz" wieder in Kraft

Madrid. 11. Aug. Wie Reuter aus Bombay meldet, hat die britische Regierung in Indien weitere Mahnahmen ge­troffen, um die Unruhen in der Stadt zu bekämvfen. U. a. wird neben der beschleunigten Heranziehung „mehrerer hun­dert Polizisten von auswärtigen Distrikten" ab sofort das berüchtigte „Ausveitschungsgesetz bei Krisen- fällen" erneut in Kraft gesetzt werden.

Wie nicht anders zu erwarten war. verzichtet auch das heutige England auf keine der Reauisiten, die das Bild bri­tischer Tyrannei in den unterjochten Ländern seit Jahrhun­derten gerundet haben. Aus zahllosen Abbildungen kennen wir diese grausamen Auspeitschungen der an Pfähle ge­bundenen Inder, die von britischen Bütteln blutig geschlagen werden. Jetzt fehlt eigentlich nur noch als Höhepunkt des britischen Sadismus das Schauspiel der vor die Kano­nen gebundenen indischen Freiheitskämpfer deren zerfetzter Leib in alle Winde weht. Fast muh man fürchten, dah die britischen Bluthunde auch heute vor einem solchen fürchterlichen Verbrechen nicht zurückschrecken, um der entsetzten Menschheit das britische „F r e i h e i i s i d e a l" bis zum letzten zu demonstrieren.

as. Gleich zwei große Erfolgsmeldungen unserer U-Boot- Waffe bat der Dienstag gebracht. Wenn dabei aus einem stark gesicherten Eeleitzug sechs Schiffe mit 41 000 B RT. versenkt und sieben weitere Schiffe schwer be- schädigt wurden, so ist das die beste Illustration zu der verlogenen Behauptung, die ein amerikanischer Rundfunk­sprecher dieser Tage ausstellte, daß nämlich der Geleitzug der Tod des U-Bootes sei. Wenn hier die stärkste Sicherung dem Gegner nichts nützte, sondern von unseren U-Booten, zum Teil unter jungen Kommandanten die zum ersten Male am Feind standen, in zähem Angriff immer wieder durchbrochen wurde, so wurde auch der englische Flug­zeugträger „Eagle" aus dem stark gesicherten Geleit herausgeschosfen. Dieser Erfolg ist umso höher zu bewerten, als die deutschen U-Boote im Mittelmeer unter besonders schwierigen Bedingungen (klares Wasser, verhältnismäßig kleiner, vom Feind leicht überwachender Raum) operieren müssen. Dabei trifft der Verlust von Flugzeugträgern die englische Flotte besonders hart. Klagt doch die englische Öffentlichkeit ohnehin immer wieder darüber, daß

„Ohne Rücksicht mit MG's in die Massen feuern!"

„Auf die Zahl der Opfer kommt es nicht an", erklärt der Gouverneur von Bombay

In der amtlichen Mitteilung wird hervorgehoben, daß Bastico während der zweiten Cyrenaikaschlacht und im Ver­lauf der jetzigen Schlacht in Ägypten in treuer Durchführung der Richtlinen des Duce und in voller Übereinstimmung mit Eene- ralfeldmarschall Rommel hervorragende Führer­und Organisationsleistungen erbracht habe. Zugleich werde durch seine Rangerhöhung auch allen Asrikakämpsern der Achse Italiens Dank ausgesprochen. Bei jener Inspektionsreise ins nordäsrikanische Operationsgebiet hat der Duce sich von der Schlagkraft der Nachschuborganisation überzeugt, die Basticos be­sonderes Aufgabengebiet darstellt. - »

die Admiralität nicht in der Lage sei, ihren Schiffen einen genügenden Fliegerschutz zu geben. Das ist nicht zuletzt eine Folge der Verluste an Flugzeugträgern, die die britische Kriegsflotte bereits erlitt. Nicht weniger als'S b ritsche Flugzeugträger st eben nun auf der Erfolg- liste unserer Kriegsmarine. Am 17. September 1939 versenkte in der Nordsee das U-Boot des Kavitänleut- nants Schuhart den Träger „Eourageous". llber- wasserstreitkräfte schossen am 8. Juni 1940 den Träger „E l o- r i o u s" im Nordmeer in Grund, am 13. Noveiztbsr 1941 wurde die „A r c Roya I" im Mittelmeer durch ein U-Boot unter Kavitänleutnant Guggenberger versenkt. Am 22. Dezember 1941 versenkte Kavitänleutnant Bigalk mit feinem U-Boot den Träger „U n i c o r m". Es fiel dann noch der japanischen Flotte am 9. April dieses Jahres bei Ceylon der Träger „Herme s" zum Opfer.

Der jetzt versenkte Träger „Eagel" bat insofern eine seit-- same Geschichte, als es sich um ein ursprünglich für Chile be­stimmtes Linienschiff handelt. 1917, als das Schiff noch im Bau war, übernahm es England, das es zum Flugzeug­träger umgestaltete. Das Schiff, ist inzwischen mehrfach modernisiert und u. a. mit Torvedowulsten versehen worden, die aber sein Schicksal nicht zu wenden vermochten. Es hatte 21 Flugzeuge an Bord und eine Friedensbesatzung von 750 Mann. Das 22 500 Tonnen Wasser verdrängende Schiff lief 24 Knoten und verfügte über eine starke Flak- Artillerie. Von den bei Beginn dieses Krieges im Dienst be­findlichen englischen Flugzeugträgern existieren nun nur noch

Um diese Herrschaft zu behaupten, wird also ein Ter­ror entfesselt, der an die grausigsten Kapitel der eng­lischen Kolonialgeschichte erinnert. London ist gleichzeitig be­müht. in Indien — wie schon so oft — einzelne Stamme und Religionen gegeneinander auszuspielen und gibt W) 6eI Hoffnung hin. daß sich in einigen Tagen die Lage. bessern werde. Mit grober Genugtuung verzeichnet man die Tat­sache. daß der liebe Verbündete lenseits des Ozeans „Gandhi keine Träne nachweint". Damit wird bereits ein Wort der „Washington Post" zitiert, die ebenso wie alle führenden US.-amerikanischen Blätter, das britische Vorgehen in Indien als durchaus richtig lobt. Das ist die gleiche Presse, die sonst gar nicht genug jubeln kann, wenn Roosevelt von den vier Freiheiten redet, für die angeblich die Demokratien kamvfen. Die ganze Verlogenheit der demokratischen Phrastologre kommt hier noch einmal klar zum Ausdruck. Man verheißt den Völkern Freiheit und Selbstregierung und bringt ihnen, wenn sie nicht so wollen, wie die demokratischen Oberhauvt- linge Churchill und Roosevelt befehlen, den blutigsten Terror.

Wie amerikanische Agenturen melden, erhöht sich bei den anhaltenden Zusammenstößen zwischen den Demon­stranten und den britischen Polizei- und Militärbehörden die Zahl der Opfer von Stunde zu Stunde. Die Zahl der Opfer unter der Bevölkerung ist in ganz 3npten bereits so groß, daß Re, wie von amtlicher englischer Seite zugegeben werden muß, schon jetzt nicht mehr er­mittelt werden kann. Die von den indischen Freiheits­kämpfern ausgegebene Parole, daß Indien jetzt seinen End- kamvf zur Befreiung von der britischen Herrschaft durch- zukämvfen hat, wird überall mit der größten Erbitterung befolgt. Ich habe am Montagnachmittag in Alt-Delhi wah­rend drei Stunden den Anhängern Gandhis zugeschaut. wie Re mit gewaltlosen Methoden die Engländer, aus Indien vertreiben und sich ihre Freiheit, Unabhängigkeit und.Selbst- regierung erkämpfen wollen. Eine mehrere Tausend zahlende Menge wälzte sich durch die Hauptstraßen Alt-Delhis, dem großen Platz zu und es gelang den Indern, den Verkehr zu Motfieren und das Geschäfts le benganz- lich lahmzulegen. Tatsächlich war der Streik voli­st ä n d i g. Der Lärm war fürchterlich. Ununterbrochen er­tönten die Schlachtrufe der Kongreßpartei bie ben Ruckzug der Briten aus Indien forderten und dann Gandhi, Nehm und die anderen verhafteten Prominenten priesen.

Indische Rinder niedergeschossen

Saigon, 11. Aug. Ein Augenzeuge, der aus Bombay in Saigon eintraf und noch völlig unter dem Eindruck der furcht­baren Erlebnisie steht, schildert ergriffen, wie die m a f f e n losen indischen Massen durch die Straßen zogen, um au, diese eindrucksvolle Weise für ihren Hreiheitswillen zu demonstrieren. An einer Straßenecke stellten sich ihnen dann plötzlich völlig nervöse englische Soldaten, oder Polizisten mit den beruchtig- tenBleirnüppeln.die furchtbare Wunden Hervorrufen, und mit der blanken Waffe entgegen. Nach kurzer Zeit schon fielen die e r st e n S ch ü s s s c in die hilflose Menge, die weder vor noch zurück konnte und von denen sich bald viele in ihrem Blut walz­ten. Den Augenzeugen erschütterte es besonders, daß die Briten sich nicht scheuten, sogar aus viele Kinder, die von den Indern in den Demonstrationszügen mitgeführt wurden, das Feuer

erzieherischen nationalsozialistischen Jugendarbeit

daß das vom Führer ausgestellte Prinzip der stch selbstführenden Jugend gerade im Kriege einen großen Erfolg zeige.

Die Arbeitsgemeinschaften, so führte Oberbannsührer le?- laff von der Reichsjugendführung u. a. aus, die in Kreis­arbeitsgemeinschaften ihre Fortsetzung finden werden, vereinigen alle auf dem Gebiet der Jugendarbeit tätigen Stellen von Partei und Staat. Ihre Aufgabe wird es sein, gegenseitige Erfahrungen auszutauschen, eine einheitliche Au srichtung der zu treffenden Maßnahmen zu gewährleisten und die Zusammenarbeit noch enger zu gestalten. Die Tatsache der Bildung dieser Arbeitsgemeinschaften sei kein Grund zu alarmierenden Gerüchten über die Haltung der deutschen Jugend int Kriege. Das deutsche -Volk könne auf den Einsatz und die Leistungen seiner Jugend während des gegenwärtigen Krieges stolz sein. Das vornehmlichste Ziel der Gauarbeitsgemeinschast für Jugendbetreuung werde es daher sein, die Heranbildung einer wehrtauglichen, leistungstüch- ligen und charakterstarken Generation zu gewährleisten.

Vor der Veranstaltung hatte sich das Fuhrerkorps der Partei zu seiner monatlichen Arbeitstagung versam­melt, auf welcher der Gauleiter über besondere Aufgaben­stellungen und volksführende Maßnahmen der Partei sprach. Er verpflichtete die Hoheitsträger, wie die Führer der Gliederungen, mit initiativem Handeln jederzeit dem Volke zur Seite zu stehen und somit die Einmütigkeit und Geschlossenheit unserer Gemein­schaft bei jeder möglichen Belastungsprobe stcherzustellen.

Entlarvte Phrasen

NSK. Als in den Morgenstunden des 9. August die britische Jagd auf die Führer des Allindischen Kongresses begann, als Mahatma Gandhi, sein Stellvertreter Pandit Jawaharlal Nehm, der Präsident des Kongrelles, Mau- lana Kalam A z a d, Vallabhbhai Patel, einer der wich­tigsten Mitarbeiter Gandhis, und eine immer noch steigende Zahl weiterer führender Männer des indischen Volkes ver­haftet wurden, hat England nicht nur eine jener Terror­wellen über Indien gejagt, an denen die indische Geschichte so reich ist, feit die ersten Briten ihren Fuß auf indischen Boden setzten, sondern es hat mit diesem Schlag allen renen in- und außerhalb Indiens recht gegeben, die in der bri­tischen Herrschaft über das Eangesland das sahen, was ste ist: nackter, brutaler Imperialismus. Die eng­lische Regierung in London und in Neudelhi hat in dem 400-Millionen-Volk ihr beauemstes und ergiebigstes Ausbeu­tungsobjekt gesehen und seit dem ersten Weltkrieg ein uner­schöpfliches Reservoir billigsten Kanonenfutters.

Unter den Verhafteten ist keiner, der nicht j a h r e l a n g in den britischen Eeiängnissen gesellen hat. Als Cripps im März d.J. nach Neu-Delhi luhr, um mit den indischen Parteiführern, vor allem aber mit den führenden Männern der mächtigsten Bewegung Indiens, der Allindi­schen Kongreßpartei. über den Vorschlag der britischen Regie­rung zu verhandeln, mußten Kalam Azad und Pandit Nehru erst einmal aus dem Gefängnis geholt werden, wenn der Abgesandte Churchills nicht hinter Schloß und Riegel mit ihnen verbandeln wollte.

Die Hoffnungen Londons und Washingtons, diese Manner auf der demokratischen Leimrute fangen zu können, sind.ent­täuscht worden. Churchill versprach innen, was dem indischen Volke von England so oft versprochen worden ist. die Unab­hängigkeit Indiens. Die Inder haben niemals etwas anderes verlangt. Aber der britische Vorschlag enthielt eine entschei­dende Einschränkung: die Unabhängigkeit sollte „nach dem Kriege" gewährt werden. Gegen diese.Zumutung, die das gan$e' Manöver Chrchills als einen großangelegten Betrug erwies, haben sich nicht nur die Führer derKongreß- vartei, sondern auch die wichtigsten Führer der übrigen Par­teien zur Wehr gesetzt.

Die Antwort Londons und Neu-Delhis ist jetzt gegeben worden. Auf den Straßen Bombays liegen die e r st e n Toten: die Kongreßführer Rnb in bas Staatsgekangnis von Puna eingeliefert worben. Die englische Regierung hat bi e Maske fallen lassen, unb bas ganze indische Volk sieht wieder die nackte Fratze britischer Brutalität. Der ganze hohle Phrasenschwall demokratischer Deltbegluckung. der in der sogenannten Atlantik-Urkunde Churchills und Roosevelts vom 14. August 1941 seinen sichtbarsten Aus­druck gefunden bat, ist in seiner Nichtigkeit, nun von den Demokraten selbst an einem drastischen Beispiel entlarvt worden. In jener Urkunde heißt es, das Ziel der beiden Westmächte sei es. dahin zu wirken, daß iedes Volk die Regierungsform wählen könne, unter der es zu leben wünsche. Die Probe auf diese Phrase haben die Führer des indischen Volkes in Wardba und jetzt in Bombay gemacht — nichts weiter. Die demokratische Antwort ist nicht die Atlantik- Urkunde, sondern der Polizeiknüpvel und die Schußwaffe.

Schon jetzt versuchten London und Neu-Delhi mit Unter­stützung Washingtons durch ihre Agitation die Tatsachen zu verdrehen, weil sie aus dem offenen Widerspruch zwischen Theorie und Praxis schwere Rückwirkungen aui an­der e Länder, die sich von dem demokratlichen Wahn noch nicht befreit haben, befürchten. Sie werden damit feinen Erfolg haben, weil an diesen Tatsachen nicht zu drehen und zu deuteln ist.

Was ist geschehen? Am 2. April haben Kalam Azad, der Präsident der Allindischen Kongreßpartei. und Pandit Jawaharlal Nehru dem Agenten Churchills. Sir Staftorb Cripps, die Antwort auf die britischen Vorschläge in einer Botschaft überreicht, die das indische Nein $uf den englischen Betrugsversuch ausführlich und klar begrün­dete. Die Moslem-Liga, die Hindu Mahasabha und dre anderen indischen Parteien haben das gleiche getan. Chur­chill bat also eine Ablehnung erfahren, die an Gründlichkeit und Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrigließ. Die Kon- greßvartei als die mit weitem Abstand an Zahl wie an Macht einflußreichste Mallenbewegung des indischen Volkes hat aus dieser Lage die selbstverständliche Folgerung ge­zogen und ihrerseits die Forderungen d-es indischen Volkes angemeldet. Auf einer Mitte Juli in Wardha. dem Wohnsitz Gandhis, veranstalteten Tagung des Arbetts-

$et Bauleiter sprach über die Bedeutung der

NSG. In Anwesenheit des Führcrkorps der Partei, der Gliederungen und angeschlossenen Verbände, sowie zuständiger Be­hördenleiter wurde am Dienstagnachmittag im Adols-Hitler-Haus tn Frankfurt am Mair durch Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger die Gründung einer Gauarbeitsgemeinschast für Jugendbetreuung vollzogen.

Der Gauleiter eröffnete die Veranstaltung mit grundsätzlichen Ausführungen über die Bedeutung der nationalsozialistischen Iug e n d a r b e i t, die trotz aller kriegsbedingter Schwierigkei­ten höchste Erfolge erzielen durfte. Er kennzeichnete diesen gegenüber den Weltkriegsjahren sestzustellenden Gewinn als die Auswirkung der sittlichen Kräfte der nationalsozia­listischen Idee. Mit ihnen werde cs, dank der betreuenden und führenden Maßnahmen der Hitler-Jugend, auch weiterhin ge­lingen eine deutsche Jugend aufzustellen, die allen Anforde­rungen der Zukunft gewachsen ist. Der k. Eebietsführer des Ge­bietes HeRen-Rasiau der Hitler-Jugend sprach dann zu dem Er­ziehungsauftrag der Hitler-Jugend. Er verwies dabei besonde« darauf, daß es im Kriege Aufgabe der Hitler-Jugend sei, nicht nur eine Lockerung der Disziplin zu verhindern, sondern den gegebenen Erziehungsauftrag in vollstem Umfang durchzusühren. Nach eingehender Darlegung der Behebung der durch den Krieg eingetretenen Schwierigkeiten in der Jugend­führung. die stch vor allem aus der restlosen Einziehung aller Jugendsührer zum Wehrdienst ergab, durste er dennoch feststellen,

as. Berlin, 12. August. (Eigener Drabtbericht unserer Berliner Schriftleitung). Mit Bleirohren. Bajonetten, Ma­schinengewehren unb neuerbings sogar mit Flugzeugen, bie Tränengasbomben abwerfen, geben die Eng- länbei gegen bie inbischen Patrioten vor, bie keine anbere Forberung erbeben als bie. ber Roosevelt unb Churchillin bei Atlantik-Charta zustimmten, nämlich nach Se l b st re- gierung. Von Stunde zu Stunbe wächst bie ZahIber Opfer biefer blutigen englischen Methoben, bie ber Welt wieber einmal zeigen, wie bas englische Humanitatsibeal aussieht. Heute spricht man freilich in Lonbon nicht mehr wie bisher von ber Freiheit, bie man Jnbien gewahren will, sonbern heute verkünbet bie „Daily Mail" kurz unb bündig: „Wir müllsn herrschen." „Ich werbe ben Aufst anb, Io erklärte ber Gouverneur von Bombay, Sir Robert Sun- ley, um ieben Preis nieberschlagen. Die Polizei unb bie Truppen haben ben Befehl zur Anwendung der schärfsten Maßnahmen. Es muß ohne Rücksicht mit Mascki ' gewebren in bie Mallen gefeuert werben. Auf bie Z ber Opfer kommt es nicht an“.