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Wiesbadener Tagblatt

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Nummer 178

Eamstag/Soirntag, 1./2. August 1942

90. Jahrgang

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Eisenbahnlinie Krasnodar-Stalingrad in breiter Front überschritten - Eingeschlossene sowjetische Kräfte vor der Vernichtung - 43 Britenflugzeuge abgeschossen

Der OKW.Bericht von heute

Aus dem Fübrerhauptquartier, 1. Aug. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3m Otten ist in der Verfolgung des geschlagenen Feindes die Eisenbahnlinie KrasnodarStalingrad in breiter Front überschritten. Sowjetische Kräfte wurden eingekchlofsen und gehen ihrer Vernichtung ent­gehen. Der Eisenbahnknotenpunkt Salzk wurde genommen. Die Luftwaffe bekämpfte mit starken Kräften die feind­lichen Rückzugsbewegungen. Bei anhaltenden schweren Kämpfe» im groben Don-Bogen wurde« gestern wieder zum Teil unter Mitwirkung von Flakbatterien 48 feindliche Panzer vernichtet. Fliegeroerbände griffen bei Tage und Nacht Trnvvenansladungen und Transporte auf Bahnen, Straften und Wasserwegen an. A u f der Wolga wurden ein Tanker und sieben Frachter versenkt, 16 weitere Frachter beschädigt.

Nördlich von Rshew scheiterten erneute, mehrfach wiederholte Angriffe der Sowjets in barten Kämpfen. Infanterie brachte hierbei vier feindliche Flugzeuge zum Absturz.

An der Wolchow-Front wies die spanische Blaue Division einen feindlichen Angriff blutig ab. Angriffe des Feindes gegen eine Brückenkopf brachen zum Teil im Rah- kampf zusammen.

3m Seegebiet nordwestlich Tripolis versenkten deutsche Kampfflugzeuge am 30. 3uli ein feindliches Unterseeboot.

Nach einigen Störflügen am 31. 3uli flog der Feind in der vergangenen Nacht in das Rheinisch-westfälische Indu­striegebiet ein. Er griff mit Schwerpunkt Düsseldorf an, wo in Wohnvierteln, u. a. in zwei Krankenhäusern, Brände und Sachschäden entstanden. Di« Zivilbevölkerung hatte Verluste. Durch Nachtjäger und Flakartillerie wurden 26 der angreifenden Flugzeuge abgeschossen.

Bei Angriffsversnchen eines gemischte« Bomber- und Jagdverbavdes auf das Gebiet der Somme-Mündung schollen deutsche Jäger am gestrigen Tag« im Verlauf einer halben Stunde sechzehn feindliche Flugzeuge bei einem eigenen Verlust ab. Ein weiteres britisches Flug­zeug wurde bei Cherbourg zum Absturz gebracht.

Im Kampf gegen Großbritannien belegten deutsche Kampffliegerverbände in der Rächt zum 1. August kriegswichtige Hafen- und Industrieanlagen von Hüll mit Sprengbomben schweren und schwersten Kalibers. Alle ein­gesetzten Flugzeuge kehrten zu ihren Einsatzhäfen zurück.

3m Kampf gegen die amerikanische und britische Schiff­fahrt wurden durch die Kriegsmarine im Monat 3nlt 98 feindliche Handelsschiffe mit 632 400 BRT. ver­senkt, davon 92 Handelsschiffe mit 613 400 BRT. durch Unterseeboote, sechs mit 19 000 BRT. durch Schnellboote.

ra. Berlin, 1. Aus. (Eig. Drahtbericht unserer Ber­liner Schriftleitung.) Die sehr ausführlichen Angaben des gestrigen OKW.-Berichtes über die Kämpfe an der Ditfront geben ein besonders eindrucksvolles Bild von den Verfol­gungsgefechten gegen den unaufhaltsam zurückweichenden Feind. Dabei wird auch von derüberholenden Verfolgung des Gegners gesprochen, woraus sich das Bild dieses Kampfes besonders anschaulich erkennen läßt. Es ist be­zeichnend. baß auch Moskau die unmittelbare Be­drohung seiner wichtigen Lebenszentren letzt selbst zugibt und darauf hinweist. Den Sowjets ist es nicht gelungen den deutschen Vormarsch südlich Rostow aufzu­halten. vielmehr werden bereits Kämpfe um den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Salzk gemeldet. Dieser Stand der Entwicklung in den dortigen Operationen ist schon st eben Tage nach der Einnahme von Rostow erreicht worden. Das Tempo des Angriffes und der Verfolgung durch die deutschen Truppen hat sich trotz der in dieser kurzen Zeit kämpfend zurückgelegten großen Strecke keiittswegs vermindert. Auch der Befehl Stalins an die Sowiet- armeen. der die sofortige Einstellung des Rückzuges an­ordnet und zum äußersten Widerstand auffordert, ist ohne Zweifel ein Zeichen der sehr kritischen Lage der Sonnets und wird auch in England und den USA. als solches ge­wertet. In dem Bestreben, durch einen persönlichen Appell an die Armeen die Rückzugsbewegungen aufzuhalten. gibt er gleichzeitig zu. daß die militärische Entwicklung im Osten an einem Punkt angelangt ist, an dem mit allen Mitteln der Versuch gemacht weiden mußte, dem sich bereits an­kündigenden katastrophalen Ausmaß des i i e g - reichen deutfchen Vormarsches zu entgehen. Man erinnert sich daran, daß bald nach den ersten strategischen Erfolgen der deutschen Offensive an der Südfront Tinrv- schenko seinen Armeen die Anweisung gab. nicht mehr leben Fußbreit Boden bis zum Äußersten zu verteidigen, sondern auf dem Wege des sogenannten elastischen Widerstandes zurückzugehen und vor allem die Einschließung größerer Verbände mit den damit verbundenen materiellen und per­sonellen Verlusten zu vermeiden. Er wollte damit diesem Befehl den Anschein eines aus freier Initiative erfolgen­den Rückzuges erwecken. Eine neue Taktik sollte das Eros seiner Streitkräfte vor dem deutschen Ansturm mög­lichst unversehrt auf neue Widerstandslinien zurückiuhren. um sie dort erneut gegen die Deutschen in den Kampf zu werfen. In Wirklichkeit folgte Timoschenko jedoch nur dem eisernen strategischen Zwa n g. der von den mit größter Durchschlagskraft geführten Operationen der deut-

Sechs weitere wurden durch Torpedotreffer schwer beschädigt. Ferner versenkten Einheiten der deutschen Kriegsmarine vier Unterseeboote, sieben Schnellboote und drei Bewacher und beschädigten zwei Zerstörer und meh­rere Schnellboote.

Durch die Luftwasfe wurden im gleichen Zeitabschnitt 30 Handelsschiff« mit 183 S00 BRT. versenkt und weitere 17 Handelsschiffe beschädigt.

Damit verloren Großbritannien und die USA. insge­samt 8 1 5 9 0 0 BRT. des für ihre Kriegführung lebens­wichtigen Schiffsraumes.

Hüll angegriffen

- überraschender Tiefangriff auf die Stadt an der Südküfte Englands

Berlin, 1. Aug. (Funkmeldung.) Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, griffen im Laufe der Nacht zum Sams­tag deutsche Kampffliegerverbände kriegswichtige Anlagen der Stadl Hüll an der HumbermÜndung an.

Gegen 2.30 Uhr erschienen die ersten Wellen der angreifenden deutschen Flugzeuge Über der Stadt und warfen trotz heftiger britischer Flakabwehr und Ballonsperren zahlreiche Spreng- und Brandbomben in die befohlenen Ziele. Die Stabt Hüll an der ostenglischen Küste besitzt zahlreiche Dockanlagen und ist ein wichtiger llmschlagplatz für Transportgüter aller Art. Außerdem befindet sich dort eine große Tank- o n I a g e mit mehreren 6lpiers.

Zur gleichen Zeit bombardierten andere deutsche Kampfflug­zeuge mehrere Werke der britischen Rüstungsindustrie und Ort­schaften an der britischen Ostküste mit nachhaltiger Wirkung.

3m Laufe des Nachmittag griffen leichte deutsche Kampfflug­zeuge eine Hafenstadt an dex englischen Südküste tm Tieffl« g an und richteten mit ihren Bomben schweren Kalibers umfang­reiche Zerstörungen am Rande der Stadt an. Der Angriff erfolgte so überraschend, daß die feindliche Flakabwehr erst beim Abflug der leichten deutschen Kampfflugzeuge in Tätigkeit trat.

Die Japaner auf den Aleuten

USA.-Marinekreise erkennen die Bedeutung der Besetzung

Genf, 31. Juli. (Funkmeldung.) WieEvening Standard" zu berichten weiß, wird in nordamerikanischen Marinekreifen Lon­dons jetzt die Bedeutung der von Japan vorgenommenen Besetzung der Aleuten-Jnseln vollauf anerkannt und in diesem Zusammenhang betont, der große Gewinn für die Japaner sei der, daß sie die amerikanische Wetterwarte auf der Insel Ättu nunmehr in ihrem Besitz hätten. Diese Wetterstation sei insofern wichtig, als sich von ihr aus die voraussichtliche Wetterlage im Westen der USA. und der weiten Inselwelt des Pazifik ermitteln lasse. Für die Amerikaner sei sie deshalb wert­voll gewesen, weil sie von ihr aus die auf den japanischen Inseln herrschenden Wetterverhältnisse im voraus hätten feststellen können.

scheu Wehrmacht ausging. Die Entwicklung hat bann in der Tat sehr halb gezeigt, wie wenig bet Rückzugsbefehl Timoschenkos bas Ergebnis einer freien Entschließung ge­wesen ist. Denn ber angeblich aus ©rünben bei besseren Taktik befohlene Rückzug nahm unter bem Druck ber deut­schen Verfolgung sehr bald fluchtartigen Charakter an. Immer wieder wurden sowjetische Kräftegruvven von überholenden deutschen Verbänden von ihren Rückzugs­wegen ab geschnitten und eingeschlossen und es war sehr bald deutlich zu sehen, daß Timoschenko nicht mehr Herr feiner Entschlüsse geblieben war. Weder der Lauf des Donez, noch bei Don im Osten, noch bet breite Unterlauf biefes Flusses im Süden alles von Natur aus sehr starke Verteidigungslinien, die dem taktischen Bedürfnis der Sowjets nach einer besseren Defensivstellung in höchstem Maße entgegenkamen vermochten den Armeen Timo­schenkos einen Halt zu geben, Re zur Wiederaufnahme eines aussichtsoollen Widerstandes zu befähigen. So ging der überaus wichtige Raum zwischen Donez und Don für die Sowjets verloren und selbst in die strategisch wichtigen Ge­biete südlich des Don, in die Kuban st epp e, sind die deutschen Verbände nun seit Tagen mit ungebrochener An- griffstraft bereits tief eingedrungen. Wichtige stra­tegische Entwicklungen kündigen sich hier an. eine ernste Gefahr für die Sowjets, daß ihre Armeen vonein­ander getrennt und von kriegswichtigen Versorgungsgebieten abgeschnitten werden.

Die Hauptbahn nach bei

Di« Bedeutung der Stret

Berlin, 31. Juli. Mit der Einnahme von Prole- tarskaja ist, wie der Bericht des OKW. vom 30. Juli bekannt- §ab, die letzte große Eisenbahnverbindung der Sowjetunion nach em Kaukasus unterbrochen worden. Die Bedeutung dieser Bahn liegt darin, daß über sie die wichtigsten Wirtschaftsgüter des Westkaukasus in die übrige Sowjetunion gebracht wurden.

Die Bahnlinie Noworofsisk Stalingrad mit einer Gesamtlänge von etwa 650 Kilometer kann man in vier Abschnitte unterteilen, und zwar in die Abschnitte Stalingrad- Sarepta, SareptaTichoreskaja. TichorcskajaKrasnodar und KrasnodarNoworofsisk. Bis Sarepta ist die Bahn schon seit längerer Zeit zweigleisig ausgebaut.

Der zweigleisige Ausbau der Strecke von Sarepta bis Tichoreskaja wurde in der letzten Zeit beendet. In Tichoreskaja schneidet die Bahn die wichtige Haupteisenbahnstrecke von Baku

Der Strom des Schicksals

Von Fritz Günther

An ber Schwelle bes 36. Kriegsmonats und nach Ablauf ber fünften Woche einer Offensive, bereit Erfolge zu gewal­tig sinb. als baß Re von ber Gegenseite länger ignoriert werben könnten, steht bie Welt mit rückhaltloser Bewun­derung vor ben Großtaten ber beutschen Truppen unb ihrer Verbündeten, die mit unwiderstehlichem Elan auf den Straßen des Sieges im Süden der Ostfront vorwärts schreiten und mit fampfesmutiger Entschlossenheit all« Hindernisse, die ihren Vormarsch aufhalten sollten, über­winden. Wenn einmal die Geschichte dieses Krieges ge­schrieben wird, dann wird der Don als der Strom des Schicksals bezeichnet weiden und die an seinem Oberlauf und an seiner Mündung liegenden beiden Städte Woronesch und Rostow werden als Meilensteine auf dem Wege zum Siege besondere Herausstellung erfahren. Um sich von der Weiträumigkeit des Schlachtfeldes, auf dem sich jetzt eine der entscheidenden Phasen des Krieges ab- spielt, einen Begriff zu machen, muß man sich vor Augen halten, daß die Entfernung zwischen Woronesch und Rostow in der Luftlinie etwa 500 Kilometer beträgt, die Länge des Don. der im großen Bogen mit zahlreichen Mäandern das Stromgebiet zwischen den beiden Städten durchfließt, aber mit weit über 1000 Kilometer zu veranschlagen ist. Nach Quadratkilometer gemessen, entspricht der Raum mit je 500 Kilometer nach Süden und nach Osten, den unsere Truppen in vier Wochen kämpfend und marschierend hinter sich brach­ten, einem Gebiet, das etwa halb so groß ist wie bei Umfang des Deutschen Reiches nach Veisailles.

Nachdem Rostow beieits voi einet Woche im Stuim ge­nommen routbe, haben bie deutschen Truppen inzwischen das Donknie im Osten erreicht, dellen Ufer an dieser Stelle nur 70 Kilometer vom Unterlauf bet Wolga entfernt ist und sind nach dem überschreiten des Flusses im Süden in die Manytsch-Senke und nach dem Kubangebiet vvrge- stohen. Während an einigen Stellen noch um die letzten Stützpunkte gekämpft wird, die Timoschenko in Eile aufzu­richten versuchte, befindet sich ber Großteil der bolschewisti­schen Sübarmee, hartbebrängt von unseren rasch nachstoßen- ben Truppen, auf einem überstürzten Rückzüge, der bereits in regellose Flucht ausgeartet ist. Vergebens ver­suchte Stalin unb der »owjetische ffieneralftab das De- bacle im Süden aufzuhalten. Verzweifelte Aufrufe, in denen die Sowjetjuden warnend auf die tödlichen Gefahren hinwiesen, die dem Lande drohten, wenn der Rückzug nicht abgestoppt werden könnte, weil mit dem verlorenen Gebiet auch das Kriegspotential und die militärische Kraft auf das stärkste beeinträchtigt würden, forderten die Verteidigung bis zum letzten Blutstropfen. Aber weder Beschwörungen noch Drohungen konnten die rückwärts lau­fende Dampfwalze aufhalten.

Der Don wurde zum Schicksals st rom ber sowjeti­schen Armeen: er wird damit zum Schicksal des Bolschewis­mus. Wer das Stromgebiet dieses Flusses beherrscht, besitzt nicht nut den Raum, dellen industrielle unb lanbwirtschaft- schaftliche Ausbeutung für bie Sowjetunion von lebens­wichtiger Bebeutung ist. Et hat auch gleichzeitig die Safis für weitere militärische Operationen in welcher Richtung auch immer Re geplant sein mögen. So betrachtet gewinnt der Erfolg, den unsere Panzergrenadiere und unsere Luftwaffe, vor allem aber unsere Infanterie mit dem unermüdlichen Einsatz ihres Siegeswillens erkämpften, besondere Bedeutung. Darüber gibt man sich auch in Lon­don und in Washington jetzt keinerlei Illusion mehr bin. Konnte man noch vor Beginn der Sommeroffensive in ber feinblichen Prelle lesen, daß die Bolschewisten nunmehr die deutsche Strategie und Taktik vollkommen in sich ausge­nommen hätten, durch die sie im vergangenen Jahre vielfach überrascht worden seien und daß infolgedessen die Chancen für einen deutschen Angriff nicht sonderlich günstig ständen, io gibt man heute die Gefahr, die für bie Kampfkraft bes Bolschewismus bereits jetzt besteht, mit bramatischen Worten zu.

Rach bem Verlust bes Dvnezgebietes, bem Erzbecken ber Sowjetunion, mit seinen Mineralschätzen unb Kohlengruben, seinen Rüstungsfabriken und Waffenschmieden, sind nun auch bie fruchtbaren Ebenen bes Dongebietes. verloren gegangen. Der Verlust biefes für bas Kriegs- votential der Sowjetunion so wichtigen Raumes bedeutet für London und Washington einen ebenso schweren Schlag. Es hat schon seine Richtigkeit, wenn ein Agitationssprecher der Feindstaaten kürzlich sagte, daß der Don auch an ben Metro­polen Churchill-Englands unb Roosevelt-Amerikas vorbei- fließt unb baß Englanb in (Ermangelung einer anberen Front auch am Don seine Schlachten verliert. Unb wenn bie Groß-Offensive, bie jetzt im Süben ber Ostfront rollt, auch nur einen Teil ber Kampfhandlungen i Kaukasus abgeschnitten NoworofsiskStalingrad

nach Rostow Der Ausbau der Strecke von Tichoreskaja bis Stalingrad sollte die Masientransporle der Strecke von Baku über Rostow teilweise absangen. Diejenigen Transporte, die nicht für das Donezgebiet und das Moskauer Gebiet bestimmt waren, sollten in Tichoreskaja umgeleitel und auf dem kürzeren Weg über Stalin­grad transportiert werden.

Über die Bahnlinie NoworofsiskStalingrad wurden vor allem Erdöl, Zement, Getreide und Baustoffe befördert. Die Unterbrechung dieser Eisenbahnverbindung ist daher von großer Bedeutung für die gesamte Wirtschaft der Sowjetunion. Dor allem sind die Bolschewisten nunmehr in einem erheblichen Umfange vom 6l des Kaukafus abgeschnitten, zum mindesten soweit das 61 auf der Eisenbahn transportiert wurde. Die Wolgaschiffahrt, durch die ebenfalls 6ltransporte regelmäßig durchgeführt werden, steht bereits unter der starken Einwirkung deutscher Fliegerangriffe.