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90. Jahrgang

Mittwoch, 1. Juli 1942

Nummer 151

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Wöchentlich in6«nsgaben LrscheinungSzeit werktäglich nachmittags

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Anglo-amerik»tische Illusionsmache

Dl- anstr^erikanische Presse begleitet die schweren Schläge, die d Engländer in Nordafrika einstecken müssen.

Erenzstellungen ein die Marsa-Matruk-!

Ritterkreuzträger Schneider gefallen

Berlin, 30. Juni. Ein Nürnberger Ritterkreuzträger, Ober­leutnant Alfred Schneider, starb im Kampf gegen den Bolsche­wismus als Kompanieführer in einem Gebirgsjäger-Regi­ment am 3. Juni 1942 bei den Kämpfen im Raum südlich hes Ilmensees den Heldentod.

Am 7. Juni 1942 wurde dieser schneidige Offizier vom Führer für seine hervorragende Tapferkeit mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Die Nachricht von der Verleihung dieser hohen Auszeichnung hat ihn nicht mehr erreicht. Vier Tage vorher fand sein tapferes und opferbereites Soldatenleben seine letzte Erfüllung.

Anerkennung. Nach dem Zusammenbruch kämpfte er im Balti­kum und trat dann in die Neichswehr ein, in der er in den ver­schiedensten Stellungen am Fundament des neuen deutschen Volks­heeres mitarbeitete, an dessen Aufbau er nach der Machtüber­nahme insbesondere als Inspekteur der Kriegsschulen mitwirkte. Bei Ausbruch des Krieges war von Küchler Kommandierender General des I. AK. in Königsberg.

weiter mit den üblichen Kommentaren, die üch zwischen dem schwärzesten Pessimismus und der wildesten, Jllusionsmachc bewegen. Es gibt tatsächlich jetzt noch Stimmen, die den Verlust von Maria Matruk zu bagatellesieren und die Dinge so darzustellen versuchen, als ob Marsa Matruk keine Bedeutung habe. Offenbar, so sagt man, habe es Auchinlek für Weckmäßiger gehalten, im Augenblick den Hauvtkamvf mit Rommel zu vermeiden und sich aus Marsa Matruk zu­rückzuziehen. Daß dort über 6000 Briten gefangengenommen wurden, und daß dieser Ort gegen zähen feindlichen Wider­stand genommen wurde, übersehen diese Kommentatoren völlig. Wenn man beute glauben machen möchte, daß Marsa Matruk gar nicht befestig! gewesen sei, so braucht man dem­gegenüber nur auf Artikel des „Daily Telegraph" aus dem Oktober 1940 zu verweisen, in denen sehr eingehend die Frage erörtert wurde, ob das befestigte Marsa Matruk über­haupt genommen werden könnte. Der militärische Sachver­ständige verneinte damals diese Frage. Rommel hat die Engländer eines anderen belehrt. In das Kapitel dieser Jllusionsmache gehören auch Betrachtungen wie die. daß die Engländer nunmehr zu einer neuen Taktik übergingen und sich nicht mehr auf die Befestigungen stützen, sondern „längs einer flüssigen Front den Bewegungskrieg im wahrsten Sinne des Wortes eröffnet hätten." Das ist offen­bar eine englische Umschreibung für schleunigen Rückzug.

Der Mittlere Osten auf der Waagschale

Es fehlt aber auch keineswegs an pessimistischen Stimmen. So fragt „News Chronicle" beispielsweise, ob Auchinlek noch genügend Zeit haben würde, den Feind westlich des Nildeltas aufzubalten und darüber hinaus gibt es auch Sätze wie den. daß das Schicksal des Mitt­leren Ostens jetzt in der Waagschale liege. Man kann nicht verkennen, daß Rommel nach wie vor die Initiative in der Hand hat, und daß es allen Bemühungen der Engländer nicht gelungen ist, seinen Vormarsch zu stoppen. Wenn englische Blätter dann weiterhin darauf verweisen, daß es darauf ankomme, möglich schnell Ver­stärkungen und Kriegsmaterial nach Ägypten zu bringen, so haben die deutschen U-Boote darauf schon ihre Antwort er­teilt. Da auch gerade in den letzten Tagen von erfolg­reichen Operationen japanischer U-Boote an der Ostküste Afrikas und in der Straße von Aden die Rede war, so zeigt sich hier wieder besonders deutlich das Zu­sammenwirken der Mächte des Dreierpaktes.

Von Tobruk bis in den Raum ostwärts Fuka

Wirkungsvoll« Angriff« d«r deutschen Luftangriffe im Zuge der Verfolgungskiirnpse — Truppenansammlungen, Kraftwagen 1»binnen und Wüstenbahn Höfe wirkungsvoll bombardiert

, der zurzeit im Raum ostwärts Fuka von den Achsentruppen hart bedrängt wird.

Ziellose Kritik

Von Wilhelm Ackermann

Das Bild der öffentlichen Meinung in England, wie es sich zunächst unmittelbar nach den ersten großen Nieder­lagen in Libyen, insbesondere nach dem überraschenden Ver­lust von Tobruk bot, hat sich seit der Rückkehr, Churchills von seiner Amerikafahrt erheblich gewandelt. Nicht, als, ob es nun etwa weniger die Züge der Niedergeschlagenheit über diese jüngsten empfindlichen Schlappen trüge: das Kenn­zeichen aller ächtbaren Kommentare zum aktuellen Kriegs­geschehen ist zweifellos eine allgemeine Niederge­schlagenheit. Nicht auch, als fühle man sich durch das überaus magere Ergebnis der Wallfahrt zu Roosevelt innerlich im geringsten getröstet und erhoben. Aber nach­dem sich in den Zeitungen und in Reden einiger mut­williger Unterhausmitgliedei die erste schmerzliche Wut und Empörung über die offenfichtliche englische Unterlegenheit gegenüber den Achsenmächten abreagiert bat. sängt man an zu überlegen, welches denn nun der praktische Sinn und der Zielpunkt dieser Ausbrüche sein soll: und man stellt feit, daß man im Grunde nicht weiß. Freilich, ein hinreichend breites und kaum zu verfehlendes Ziel böte die Perion des Premierministers selbst, und sie wäre im Grunde auch der gerechteste Gegenstand des allgemeinen Zornes: „aber in diesem Punkte gerade ist bekanntlich die landläufige An­schauung der Engländer beherrscht von der A n g st v o.t dem Vakuum. Wer soll denn, so fragen sie sich, dieie Stelle als Nachfolger Churchills aussüllen, wenn man wirk­lich die Kritik bis zu seinem Sturz treibt? Wo ist der Mann zu finden, der ihn in seiner robusten Stiernackigkeit und Zähigkeit, in seiner Unbekümmertheit c ch um die tatsäch­liche Meinung des Volkes ersetzen könnte? Überdies bat er in schlauer Voraussicht seinen Landsleuten die Meinung eingeimpst, die Verbindung zu den Vereinigten Staaten als den immer noch einzigen Helsern in der Not gebe allein über seine persönlichen Beziehungen zu R o o s e - v e l t und man müsse sich daher schon aus diesem Grunde wohl oder übel mit ihm und seinen mancherlei unleugbaren Schwächen abfinden.

Churchill selbst kennt diese Stärke seiner Position sehr genau, und er fußt auf ihr mit der protzenden Breitbeinlg- keit, die seiner ganzen körperlichen und geistigen Erscheinung entspricht. Noch in den Vereinigten Staaten hat er noi einem besorgten Ausfrager gegenüber, der von dem anfäng­lichen Sturm in der englischen öffentlichen Meinung 6eenv druckt war, durchaus ungerührt geäußert. Man solle äch nicht einbilden, daß er so leicht zu stürzen sei: wenn aber die Opposition ihre Opfer haben wolle, dann werde sie nur einen Eesamtrücktritt der Regierung erreichen können, denn er sei nicht gesonnen, einzelne seiner Mitarbeiter ab- schießen zu lallen. Das heißt also in die parlamentarische Praxis übertragen: er droht iür den Fall zu weitgehender Einzelkritik mit einer umfallenden innerpolitischen Krise, in dem Bewußtsein, daß sich auch die erbitterte Opposition scheut, dafür in der gegenwärtigen Laae des Landes die Verantwortung zu übernehmen. Die W.irkung dieses Auf- trumpfens ist denn auch nicht äusgeblieben: die oppo­sitionelle Gruppe, die sich während seiner Abwesenheit für einen Mißtrauensantrag im Unterhause stark gemacht hatte, brachte es auf ganze 21 Unterschriften, und von diesen sind inzwischen noch zwei zurückgezogen worden. Diese aber stammten von Lord Winterton und dem Labourabgeord- neten Shinwell. zwei Männern, die sonst in der öffentlichen Kritik die Führung zu haben pflegen.

Bezeichnend für die ziellose Zerfahrenheit der Stimmung ist es auch, daß sie sich bereits wieder von der amtlichen Regie bat einfangen lallen und prompt auf deren Trick hereingefallen ist. nach einzelnen untergeordneten Sündenböcken für die Niederlagen zu suchen. Erstes Opfer dieses frisch-fröhlichen Jagens ist der General Ritchie, der in den unglücklichen Wüstenschlachten gegen Rommel das Kommando geführt hat. Vergessen sind die Vorschußlorbeeren, die ihm gespendet wurden, als ihn seiner­zeit der Oberkommandierende im Nahen Osten, General Auchinlek. aus dem Schlachtfelde unmittelbar mit der Nach-

Oafra—'faftg:, Mi

3m Zuge der Verfolgungskämpfe richtete die deutsche Luftwaffe in der Nacht zum 30. Juni heftige Angriffe gegen feindliche Stellungen und Truppenansammlungen ostwärts der Straße von Abu D w eis nach El Al am e in. Der Feind, der sich in Stützpunkten der Wüste und des anschließenden Hochlandes zum Widerstand gegen die Spitze der nachdringenden deutsch-italienischen Panzerarmee zu sammeln versuchte, erlitt durch wirksame Bomben­angriffe erneut hohe Verluste. Auch der Bahnhof von El Alamein, auf dem gerade Truppen- und Materialverladungcn stattfanden, wurde durch Treffer schwer beschädigt, während gleichzeitig zahl­reiche nach Süden fahrende Kraftwagenkolonnen von deutschen Kampfflugzeugen zersprengt wurden. Aach die teilweise befestigten Wüstenbahnhöfe ostwärts von El Alamein waren lohnende Ziele für die deutschen Bomben. Schwere blutige Verluste hatten die britischen Truppen, die aus der felsigen Hochebene bei Abu Dweis an der Kattara-Senke durch wirksame Bombenangriffe erfaßt wurden.

Berlin, 1. Juli. (Funkmeldung.) Wie das Oberkommando der Wehrmacht zu den Kämpfen in Nordasrika mitteilt, haben die deutschen und italienischen Panzerverbände bei der Verfolgung des geschlagenen Feindes über Fuka hinaus neue Erfolg« errungen. An den Kämpfen im libysch-ägyptischen Raum ist die im Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom 30. Juni ge­nannte 9 0. leichte Dioifion von Beginn des Siegeszuges der Achsentruppen an erfolgreich beteiligt. Schon bei den Kämpfen um Tobruk bewährte sich diese Dioifion, die mit dabei war, als

in den Nachmittagsstunden des 21. Juni, dem Tage des Falls der Festung Tobruk, deutsch-italienische Panzerkräfte zum Angriff gegen die Briten antraten. Der rasche Fall Tobruks und der so­fortige Nachstoß zur ägyptischen Grenze hatte der britischen Füh­rung töne Zeil gelassen, die volle Abwehrbereitschaft ihrer Kräfte in den Erenzstellungen Fort Maddalena—Sollum herzustellen. Das schnelle Vordringen des deutsch-italienischen Angriffes zwang den Gegner, seine ursprünglich für die Verteidigung seiner eingesetzten Kampfverbände in einem Zuge bis in s-Stellung und teilweise darüber hinaus zurück-

Die 90. leichte Division stieß in rastloser Verfolgung noch in der Nacht zum 24. Juni auf die Küstenstraße in breiter Front west­lich Marsa Matruk durch und öffnete die Straße bis Sidi Barani. In weiteren erbitterten Kämpfen wurden die britischen Panzer, und Aufklärungsabteilungen, die südwestlich Marsa Matruk eine bewegliche Verteidigung führen sollten, zurückgeworfen. Unauf­haltsam stieß diese deutsche Division 35 Kilometer ostwärts Marsa Matruk bis zur Küste vor, so daß der Ring um die auf die Festung zurückgeworfenen feindlichen Truppen geschlosien war. Nachdem mehrere mit starken Kräften unternommene verzweifelte Ausbruchsversuche des eingeschlollenen Feindes in den Nächten zum 28. Juni und zum 29. Juni unter blutigen Verlusten des Gegners gescheitert waren, traten die 90. leichte Division und deutsch-italienische Panzerverbände zum entscheidenden Angriff auf Maria Matruk an. Nach Überwindung zahlreicher iiefgegliederter Befestigungsanlagen des Festungsoorfeldes wurde Marsa Matruk, der letzte wichtige Stützpunkt der Briten zwischen Sidi Barani und Alexandria, nach einem heftigen Bombenangriff deut­scher Kampf- und Sturzkampfflugzeuge in den frühen Morgen­stunden des 29. Juni gestürmt. Unmittelbar nach dem Fall der Festung trat auch die 90. leichte Division entlang und südlich der Küstenftraßen die Verfolgung des geschlagenen Feindes nach Osten

Fl" den Wolchow-Sieg

Generalobero ,« Küchler zum Eeneralseldmarschall befördert

Aus dem äl rer-Hauptquartier, 30. Juni. Der Führer hat den Oberbefshnhber der Heeresgruppe Nord, Eeneral- »derft von Kh T e r , in dankbarer Würdigung seiner Verdienste um die Abu» ifnb Vernichtung der zum Entsatz von Leningrad auf breiter »tigt angesetzten bolschewistischen Armeen, sowie in Anerkennung«: heldenhaften Leistungen der unter seinem Be­fehl kämpfew trxruppen zum Eeneralseldmarschall befördert.

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Der Oltz-< sehlshaber der Heeresgruppe Nord, Eeneralfeld- marfchall o Küchler, hatte bereits als Oberbefehlshaber einer, Armee im »eenfeldzug wie auch im Westen entscheiden-' den Anteiliz^en Operrtionen gehabt. Für seine Verdienste in Polen • seie^f der Führer den damaligen General mit dem Ritterkreu-lyj, und nach dem Krieg gegen Frankreich wurde er in der ^stagssttzung vom 19. Juli 1940 zum Generaloberst befördert.

Im Fz^g gegen Polen gelang es der von Küchler geführten Armee sch ' m 3. September, die Festung Eraudenz im D!

PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Hentschel (Wb.)

Sh*1' zu nehmen Weiter sind der Durchbruch der Mlawa- u n g , der N a r e w - ü b e r g a n g , die Abriegelung bet Sturm auf Praga und die Eroberung von -D£ i n mit der von Küchler geführten Armee verbunden.

,1 Westfeldzug überrannte die Armee Küchlers den hollän- bw Mberstanb unb zwang am 14. Mai bie holländische a 11 e zur Kapitulation. Die Einnahme von Antwerpen, °*?n>üntirdjen und Paris sowie die Verfolgungskämpfe w^ie Loire bis zum Atlantik sind weitere Ruhmestaten der """ieneralfeldmatschall von Küchler geführten Armee, die nicht ti116 auf den tapferen und unerschrockenen persönlichen Einsatz des "'^"alfeldmarschalls zurückzuführen sind.

iafiöneraIfeIbmarid)aU Georg von Küchler wurde am 30. Mai I88als Sohn eines Offiziers in Hessen geboren. 1900 trat ?r s Fahnenjunker in ein Feldartillerie-Regiment ein, wurde ™ Leutnant und im Frühjahr 1914 zum Großen Eeneralstab Kandiert. Im Weltkrieg erwarb sich von Küchler sowohl "Gruppenführer wie als Eeneralstabsoffizier in Flandern, an Bepomme, vor Verdun und in der Champagne Verdienste und

as. Berlin, 1. Juli. (gener Drahtbericht unserer Bw liner Schriftleitung.) ° ™ C b urch i l l gestern im Unterhaus erklärte, daß-«Picht die Absicht babe, irgend­welche Erklärungen üKi te wichtige Schlacht abzugeben, die jetzt in Ägypten auAagen wird" und wenn er dann weiterhin im Parlamer.'/'tteilte daß Ritchie des Kom- ... enthoben sei. die nunmehr — ch von einer 8. Armee sprechen chinlek selbst geführt werde, so

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ChurMl schwindelt sich durch

Die Arbeiter-Partei^schlotz, keine Untersuchung über die Schlacht in Aegypten zu verlangen

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kann — von General Minlek selbst geführt weroe. io lallen diese ÄußerungechGr gut erkennen, wie Churchill sich im Unterhaus durchs rndeln will Etbatnichtde Absicht, sich über die >§astrovbe von Tobruk und Marsa Matruk zu äußern. TOPfert Ritchie als Sundenbock und bleibt selbst auf seine,Hosten. Churchill braucht nicht zu befürchten, daß ihm ! IPartelen einen Strich durch diese Rechnung machen. ^Konservativen gehorchen ihm ohne­hin bedingungslos -sh kamen auch in die grogte Ver­legenheit, wenn sie ei L neuen Mann stellen sollten —. nie Arbeiterpartei aber bat gestern „in zwangloser Form" beschlollen, eine Untersuchung über Libyen zu fordert Dieser Beschluß zei^ einmal, wie sehr die Arbeitervart beute von Churchills Gnade abbangt. ÄUttt andern hat maikvohl bös (Scfubl. baß auch eine solche Untersuchung wie bapornberger Schießen ausgehen wu^e. So hat gerade jetzt burchlll die Veröffentlichung der Be­richte über den Versi von Singapur abgelehnt. da es sich um „militärische Jprmationen" bandele. Wie diese Be­richte ausseben. kan man aus den Worten Churchills fol­gern. daß ihre Denentlichung im Empire „großen Un­willen erregen wür" Man versteht, daß Churchill gerade in diesen Tagen dvVeröffentlichung eines solchen Berichtes nicht wünscht. Jstzesamt verstärkt sich immer mehr der Eindruck, daß Chubill im Parlament nichts zu befurchten bat, Er. der Diinstchen und Singapur überlebte, wird auch Tobruk und Mast Matruk überleben Wir glauben nicht", so sagt öl „Daily Serald". „daß selbst die über­raschendsten und/beunrubigendsten Ereignisse m Libyen einen Sturz detMegierung berbeimbren werden. Mag also auch das Sivire in allen Fugen krachen. Churchill bleibt ihm erbarm Im schlimmsten Fall wird ein Geneml als Sündenbock rovfert wie jetzt Ritchie. In London aber amtet unentwex'weiter Churchill, der Überlebende.

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