$rwd uh» Verlag: L. Schelleuberg'iche Bmhdruckerei, Lauggasse Nr. 21 (riGblatt-Hausj
90. Jahrgang
Dienstag, 30. Juni 1942
Nummer 150
In zwei Tagen 98000 BRTJ
Britische und amerikanische Transporter mit Kriegsmaterial für Afrika versenkt
am
Zeit scheint die Lage io zu fein' sichtig. „daß die Zahl der
ö
frantfurt a. M. 7405 । des Trägerlohnes
Der Lastlraftwagenoerkehr in USA. ist jetzt bereits, wie die amerikanifche Zeitschrift »Time" mitteilt, erheblich eingeschränkt worden. Der Eummimangel werde dazu zwingen, daß im nächsten Jahr die Hälfte aller Lastkraftwagen außer Betrieb gesetzt werden muh. Dadurch werde besonders die Landwirtschaft betroffen, da über 48 000 Landgemeinden keine Bahnverbindung haben.
Auchinlek Nachfolger Ritchies
Churchill schickt den ersten Sündenbock in die Wüste
Berlin, 30. Juni. (Letzte Funkmeldung.) Das englische Reuter-Büro gab am Dienstagmittag folgende Sonder- Meldung bekannt: m
»Churchill gab bekannt, datz Auchinlek als Nachfolger General Ritchies den Befehl über die 8. Armee in Libyen übernommen bat."
Was sich Churchill unter dem Kommando über die 8. Armee oorstellt. ist nicht zu ergründen. In Libyen jedenfalls gibt es keine 8. englische Armee mehr, sondern nur britische Gefangene aus der 8. Armee.
Blättern leien. Auch taucht der Gedanke an einen alliierten Eeneralstab erneut auf. Andererseits finden sich auch Verteidiger Churchills, die fordern, datz Churchill sowohl die militärische als auch die zivile Leitung überlassen bleiben müsse. Auch der Hinweis auf die guten Beziehungen Churchills zu Roosevelt taucht wieder auf. um Churchills Unersetzbarkeit und damit seine Unabfetzbarkeit zu erhärten.
Aus dem Fübrerhauptauartier, 30. Juni. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Seit der letzten Sondermeldung vom 28. Juni haben deutsche Unterseeboote ihre Erfolge weiter gesteigert. In zwei Tagen versenkten sie im westlichen Atlantik, im Golf von Mexiko und in der Karibischen See 14 feindliche Handelsschiffe mit 98 000 BRT. und beschädigten zwei weitere schwer durch Torvedotreffer. Ein Teil der versenkten Schiffe war vollbeladen mit Flugzeugen, Munition und sonstigem Kriegsmaterial, das nach Afrika bestimmt war.
Tonnage-Schlacht „erklärt unsere militärischen Fehlschläge »Times": »Zahl der Versenkungen höher als Stavelläuse".
London sagt: „Schlimmer als Singapur"
Zwischen Marsa Matruk und Alexandrien kaum noch ausgebaute Stellungen
England liefert auf Kredit
Ein britisch-sowjetisches Abkommen über Finanzierung der Kriegslieferungen
Genf, 30. Juni. (Funkmeldung.) Am 27. Juni ist. wie erst jetzt bekanntgegeben wird, in Moskau ein Abkommen über die Finanzierung der Kriegslieferungen und anderer Kriegshilfe der britischen Regierung an die Sowietregierung mit rückwirkender Kraft vom 22. Juni 1941 an unterzeichnet worden. Rach den Bedingungen dieses Abkommens ist die britische Regierung bereit, die Lieferungen an die Sowjetunion an Waffen und Material, das in Großbritannien oder in britischen Dominien und Kolonien hergestellt wurde, ohne Bezahlung bzw. auf K r e d i t zu leisten.
Der Hinweis in dem Abkommen, es sei der Wunsch der Sowjets, datz „beliebige Hilfe der einen Vertragsseite an die andere auf der Grundlage der Gegenseitigkeit" erfolge, ift beachtenswert. Die bolschewistischen Kriegsanstrengungen werden danach auf beiden Seiten so hoch veranschlagt, datz sie nicht nur durch die freie Zurverfügungstellung von Material, sondern auch noch durch die beabsichtigte und im Londoner Notvertrag festgelegte Auslieferung Europas an den Bolschewismus nach dem Ktiege ausgeglichen werden sollten.
Fehlschläge an unseren weit auseinandergezogenen Fronten. Wir dürfen keinen Augenblick vergessen, datz die USA. und Grohbritannien beute Kriegsschauplätze in allen Erdteilen und auf allen Meeren versorgen müssen. Wir dürfen auch nicht vergessen. datz nach dem Verlust der Mittel- meer-Route der Seeweg nach Libven ebensoweit ist wie der nach Australien."
Das Blatt kommt ju dem Schluß, datz die U-Bootgefabr keineswegs, wie man immer sage, „auf den Werften gewonnen" werden kann. Die U-Bootgefahr könne man nicht einfach dadurch bewältigen, datz man für gesunkene Schiffe Ersatzbauten ausfübre. Dazu bedürfe es vielmehr kühner und wirkungsvoller Offensiven. Bloßer Tonnageersatz. so wichtig er auch sei. könne nur untergeordnete Bedeutung haben. Die Schlacht auf den" Weltmeeren sei jetzt in ein Stadium eingetreten, das den wagemutigen und phantasievollen Einsatz aller englischen und amerikanischen Hilfsmittel zu Land, zu Wasser und in der Luft erforderlich mache, „wenn wir das nackte Leben sichern wollen."
unseren Weg scheint." , , ,
Statt dieses Silbentretsens sah die englische Öffentlichkeit und mit ihr die gesamte Welt, wie eine Niederlage der anderen folgte. Die Erregung stieg auf das höchste, als dte zweite britische Kapitulation, nämlich Singapur, 15. Februar folgte. Diese schwere Niederlage brachte, zumal auch die Kanaldurchfahrt deutscher Kriegsschiffe unmittelbar voraufgegangen war, selbst die englischen Gemüter in Wallung, und es war für Churchill zunächst nicht ganz leicht, diese Nervosität zu dämpfen. Mit allen Mitteln der ihm zur Verfügung stehenden Regie wurde auch diesmal wieder gearbeitet, und so kam es denn auch, woran übrigens niemand in Deutschland vorher gezweifelt hatte, ein Vertrauensvotum für Churchill zustande. Auch diesmal bekannte Churchill wieder, daß man gewiß eine schlimme Zeit durchlebe, aber, so erklärte er weiter, bei einer Eesamtbe- trachtung müsse man doch feststellen, „datz sich unsere Lage außerordentlich verbessert hat. und zwar nicht nur wahrend der letzten zwei Jahre, sondern in den allerletzten Monaten.' Das ist die Methode, mit der Churchill immer wieder arbeitet. Man kann sicher sein, daß er auch jetzt wieder eine ähnliche Feststellung treffen wird. So hat man die ganzen 6 Monate hindurch auf der Gegenseite von Hoffnungen gelebt. Einmal versuchte man die Öffentlichkeit avfzv—>ti^»»n mit Nachrichten über Unruhen und Revolution in Deutschland. dann aber spielten den ganzen Winter hindurch leibit* noch, als der Führer am 30. Januar schon festgestellt hatte, daß sich die Hoffnungen der Gegner Deutschlands nicht erfüllt hätten, die erlogenen sowjetischen Siegesmeldungen eine große Rolle, bis dann mit dem Schmelzen des Schnees unter den Sonnenstrahlen des Frühlings auch die Hoffnung auf die Sowjets zu Waller wurden. Dann wieder griff die Ermunterungsagitation zu den großen Rüftungszahlen Roosevelts, erzählte Wunderdinge von dem Schiffsbauprogramm. während man beute feststellen muß. daß die beu-IAen Waffen doch immer noch Heller sind als die amerifar"-'»en und englischen und daß es für die Durchführung all der
ns. Berlin, 30. Juni. (Eigener Drahtberlcht unserer Berliner Schriftleitung.) Die schnelle Eroberung des seit 1935 zum starken engliichen Stutzpunkt ausgebauten Maria Matruk bat in der gesamten Welt ft ar k st es Hufseben erregt. Sie hat in England, wo der amthäie Nachrichten, dienst gestern nachmittag den Fall Maria Matruks bekanntgab. die Nervosität und Unruhe noch g e st eiset t. Schon vor dem Bekanntwerden tneier neuen schweren Niederlage stellt der „Observer" feit.baB derVerlust Tobruks und der Rückzug nach Ägypten für das englische Volk einen schwereren Stoß bedeutet habe, als Singapur. ..Großbritannien fühlt sich bestimmt nicht nur in den AugenJetner Feinde, sondern auch seinen Bundesgenollen und vor den wenigen Neutralen, nicht nur beschämt, iondern auch äußerst erbittert." Andere,. Kommentare., be agen. man habe die Niederlagen in Dltaiicn damit begründet, daß man ungenügend vorbereitet war und daß man ^e Vert^- digung improvisieren mußte. Das alles aber trat letzt .nicht zu. Das ist eine Feststellung., die diettalteniiÄen 3etturu nen mit dem Hinweis darauf unterstreichen, daß. der xrteg jetzt da wetter geht „wo sich Großbritannien 'n lahrelanger Arbeit und nach allen Regeln der modernen Befestigungs- kunst sein eigenes Schlachtfeld geschaffen bat. Die italieni» scheu Blätter erinnern daran, daß die Briten erstmals tm Jahre 1935 als sie die italienischen Bestrebungen tn Ostafrika sorgenvoll betrachteten starke Truppenkontingente und zahlreiche Techniker nach Marsck Matruk brachten, wo Kasernen und Forts gebaut wurden. .
Man fragte sich in London natürlich nach den möglichen Auswirkungen der neuen Niederlage. Zu einem Teil glauben die Blätter ihre Leier noch, mit der Erklärung beruht- gen zu können, bah die Verteidigungsanlagen bei lltdrici Matruk tief nach Osten gestaffelt sind und die Eroberung des Stützpunktes selbst noch nicht den Verlust der ganzen Stellung bedeute. Andererseits kann man.aber auch in englischen Zeitungen lesen, daß sich zwischen Marsa Matruk und Alexandria kaum noch ausgebaute Stellungen befinden. Die ..Times lagt sorgenvoll, daß nach dem Verlust zehntausender zäher,erfahrener Wüstenkämvfer aut der alliierten Seite neue „g r ü n e T r u p v e n" an die Front kamen, die unvermeld- licherweise weniger leistungslahm leien Aus Ägypten selbst wird über eine steigende Beunruhigung der Bevölkerung im Nildelta berichtet. Nicht nur m Kairo und tn Alexandria, sondern auch int Ntldelta selbst herrsche ein Durcheinander, dellen die Behörden kaum noch Derr, wurden. In Alexandria hätten zahlreiche Arbeiter ihre Arbeitsstätten verlaßen und suchten tn den kleineren Orten des.Nildeltas Zuflucht. Selbst in Palästina und in. Syrien könne man schon von Auswirkungen der Achsenstege tn Nordafrika foteAen. engIi^e Parlamentsdebatte wird also in einem Augenblick stattfinden, in dem starke Nervosttat und Unruhe in den breitesten Schichten Englands herrschen. Churchill hat sich zunächst einmal auf das Studium der Berichte über die Volksstimmung konzentriert Er bat ferne Kritiker durch die Mitteilung ubentiät. daß er nicht zu Beginn der Debatte, sondern erst am Ende, wenn die Kritiker ibr Pulver verschollen haben, sprechen werde. Produktionsminister Littleton, der eben erst längere Zett in den USA. verbandelte und der dementsprechend mit einigen Hoffnungen auf die Zusammenarbeit der britischen und amerikanischen Kriegsindustrie auiwarten durtte. wll die Debatte eröffnen. Soweit sich die Dinge übersehen lallen, besteht für Churchill nach wir..vor keine Gefahr, zumal es vollkommen in England an Perionlichketten mangelt, die den Katastroobenvolitiker erleben konnten Einige Zettun- gen legen ihm nochmals nabe, ten Polten des Verteidigungsministers niederzulegen und st.ch von der ^teg tu brütig zurückzuziehen. Es fei zweckmäßig, einen Berufssoldaten„m Oberbefehlshaber zu ernennen, io kann man in englischen
Nach sechs Monaten
Eine kleine Zwischenbilanz Von Walter Aßmus
Es gab eine Zeit, da vertröstete man in England und in den USA. die Öffentlichkeit auf das Jahr 1942. Churchill und Roosevelt, die um die Jahreswende in Washington zusammensaßen. haben damals gewiß viele schöne Pläne für dieses Jahr aufgestellt. Allerdings mutzte man schon damals bekennen, datz man sich in, Ostasien vollkommen verrechnet und datz man Japan unterschätzt batte. Die Schwache der englischen und der amerikanischen Position in Ostasien war schon damals sehr klar zutage getreten. Die Kapitulation Hongkongs um 25. Dezember 1941 batte erkennen lallen, daß niemand bereit war, das Empire zu verteidigen, und datz die Briten allein dazu nicht imstande sind, So war diese Nachricht gewitz eine wenig angenehme Begleitmusik zu den Besprechungen Churchills gewesen, der am 23., Dezember in Washington eingetroffen war. Man veriuchte aber, sich damit zu trösten, datz man in O st a s i e n deshalb so schwach sei. weil man alle Kräfte in NordaIrrka zu- sammengezogen batte. Damals konnte Churchill leinen amerikanischen Bundesgenollen mit der Nachricht beglücken, daß es nunmehr auch gelungen iej. Bardia zu besetzen.
Als Churchill am 17. Januar nach England zurückkehrte, batte er es nicht sehr eilig, dem Parlament zu berichten. Das erwies sich als Fehler, denn inzwischen hatte Rommel den englischen Stotz in Nordafrika abgefangen und war zum Gegenstoß angetreten. Man mutzte feststellen, datz die weitreichenden englischen Pläne, die auf die Gewinnung der gesamten Mittelmeerküste bis an die Grenze von Tunis hrn- zielten, gescheiterl waren. Die Mittelmeerflotte hatte schwere Verluste erlitten, kurzum, die ganze Situation war schon zu Beginn des Jahres für Englatzd äußerlt unerfrku- lich. Churchill stellte sich dem Parlametzt am 27. Januar und glaubte mit dem Hinweis darauf, datz 26 Nationen, wie er sagte — tatsächlich bandelt es sich z. T.. um Emi- grantenregierungen ohne jeden Einflutz —, . ein Papier unterzeichnet hatten, in dem sie sich gegenseitige Unterstützung versprachen. Eindruck auf die Abgeordneten machen zu können. Die Rückschläge in Ostasien begründete er ausdrücklich damit, daß die Regierung Streitkräfte und Kriegsmaterial in erster Linie an die Sowjets und nach Nordafrika gesandt habe, wofür er ausdrücklich die persönliche Verantwortung übernahm. Er konnte nicht leugnen, datz vieles nicht gerade sehr erbaulich war. erbat.aber dann doch eine Vertrauenserklärung des Hauses, „weil ich sehe",, io sagte er, „wie das Licht hinter den Wolken breiter über
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Sei Behinderung der Lieferung infolge höherer Gewalt kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises
Genf. 30. Juni. (Funkmeldung.) Die „Times" sprechen in einem Leitartikel von „der unsichtbaren Schlacht auf den Weltmeeren" und verstehen darunter die deutschen U-Boot- overationen im Atlantik. „Tag und Nacht", beiht es in dem Leitartikel, „wird eine der größten Schlachten des Krieges, ja vielleicht die Schlacht aller Schlachten ge- schlage-n." Die „Times" beklagen dann den bereits tm Jahre 1941 gefaßten Beschluß der britischen Regierung, die monatlichen Schiffsverluste nicht mehr bekanntzugeben und weisen darauf hin. datz die Schiffsverluste in der 1. Hälfte des Jahres 1942 die des Sabres 1941 bedeutend übertretten. „Zur !» •>.. erklärt das Blatt überaus vor- „„„„ v „ ,. „ Versenkungen höher i st als die der Stapelläufe. Auch die Richtigkeit der amerikanischen Erklärungen, datz deutsche U-Boote schneller in Dienst gestellt, als von uns versenkt würden, kann nicht bezweifelt werden. Wenn diese Angaben aber auf Wahrheit beruhen, bann gebt aus ihnen hervor, wie groß und schwer die Aufgabe ist. die vor uns liegt Diese Tatsachen erklären überdies unierje militärischen
as. Die neue Erfolgsmeldung unserer U-Boote zeigt am besten wie außerordentlich schwierig die Versorgung mit Kriegsmaterial für die in Afrika kämpfenden Truppen der Alltterten ist. Wenn gerade jetzt Flugzeuge und anderes Kriegsmaterial das Jur Afrika bestimmt war, auf den Grund des Meeres geschickt wird so ist das naturgemäß für die Engländer äußerst schmerzlich und erleichtert auf der anderen Seite die Lage der weiter vordring^n- den Achsentruppen Die Stimmung in England durste auch dadurch nicht unbeeinflußt bleiben, doch zeigt die ganze Haltung der enalischen Presse, dah man eine Gefahr f u i G p u i d) 111 n i ch t e inzukalkulieren braucht, sondern daß vielmehr die Situation gewissermaßen unter das Motto gestellt werden kann: Mag auch das Empire zerbrechen, wenn England nur Churchill erhalten bleibt. „ . , _ ,
In ihren Kommentaren zu den neuen Erfolgen Rommels bestätigen die englischen Blätter, daß den Achsentruppen in Marsa Matruk große Mengen an Kriegsmaterial in bte Hände gefallen sind. Erst kurz vor der Eroberung Marsa Matruks
habe man noch riesige Mengen von mechanisiertem Kriegsmaterial dort hingeschafft. Dieser Schlag ist für die Engländer umso härter, als auch in Tobruk sehr große Mengen an Kriegsmaterial und Verpflegung in die Hände Rommels fielen. Es ist ein sehr schwacher Trost, wenn die „New York Times" verkündet, daß gerade jetzt, während die Schlacht in Ägypten geschlagen werde, die amerikanische Rüstungsproduktion ihren vollen Schwung erreicht habe. Einmal widerspricht das den Feststellungen, des gemeinsamen Kommuniquös Roosevelts und Churchills, daß das erstrebte Monatsmaximum noch nicht erreicht sei, zum andern aber besagen all die Phantasiezahlen Roosevelts sehr wenig, zum allergrößten Teil stehen sie ausführlich auf dem Papier. Aber auch die Mengen, die hergestellt werden, können infolge des Schiffraummangels nicht einmal abtransportiert werden. Die Engländer haben ja immer wieder darüber geklagi, wie lang ihre Nachschubwege sind und welch ungeheure Zeit die Sendungen bis Ägypten beanspruchen. Unter diesen Umständen nennt denn auch die „Daily Mail" die Niederlage, die Auchinlek jetzt erlitt, „die s ch w e r st e Niederlage des ganzen Kriege s“. Der Gegner habe geradezu „gefährliche militärische Erfolge" zu verzeichnen.
